Kaum hatte Neil Gaiman seinen Roman “Coraline” fertig geschrieben, gab es erste Verhandlungen über eine Verfilmung. Schnell war klar, dass Henry Selick, der bereits Tim Burton’s “Nightmare Before Christmas” genial umsetzte, der richtige Regisseur sein würde. In akribischer Kleinarbeit wurde aus dem Buch so der bis Dato längste Stop-Motion-Film und zudem der erste seiner Art in 3D. Die Qualität des Films kann sich mit diesen Superlativen messen.
Leider habe ich das zugrunde liegende Buch bisher nicht gelesen, allerdings soll sich der Film wohl nah an die Vorlage halten, aber sogar mit dem nicht unwichtigen Wybie einen komplett neuen Charakter einführen, vermutlich um die Story an gewissen Stellen straffen zu können. Ähnlich wie “Nightmare Before Christmas” ist Coraline ein leicht düsterer, aber dennoch sehr witziger und auch kinderfreundlicher Film. An Stelle der Musicaleinlagen des Burton-Films treten hier die von Coraline in der anderen Welt erlebten, wunderbar surrealen Showeinlagen, die in Kombination mit der kleinen Tür ihr anderes Vorbild “Alice im Wunderland” nicht leugnen können.
[...]
In Verbindung mit der tatsächlich funktionierenden (in manchen Szenen mehr, in manchen weniger) 3D-Umsetzung für den heimischen Fernseher entstehen so beeindruckende Bilder, die aber nicht über die schwächelnde Story hinwegtrösten können. Hat der Film in der Mitte ein oder zwei Längen, so kommt einem das Ende um so schneller abgespult vor. Was eigentlich schade ist, denn Coraline ist insgesamt gesehen ein Märchen in schönen Bildern, das nicht sehr viele Wünsche offen lässt. Aber man soll ja auch vorsichtig sein mit dem, was man sich wünscht…
Der Irrtum, Tim Burton habe bei „Nightmare Before Christmas“ Regie geführt, ist weit verbreitet. Hier war ein anderer Phantast am Werk: Und wenn sich dieser Henry Selick jetzt Neil Gaimans Fantasy-Grusel "Coraline" vorknöpft, ist klar, wohin die Reise geht.
Dass sich Henry Selick nun an Gaimans Roman versuchte, ist grundsätzlich aller Ehren wert. Ohnehin kann man jede Stop-Motion-Verfilmung in heutigen Zeiten nur begrüßen, selbst wenn Selick mittels der hier verwendeten 3-D-Technik sich die Tür zur cameron’schen Zukunft offen hält. Dabei scheint zumindest finanziell Selick alles richtig gemacht zu haben, toppt doch "Coraline" nochmals seine bisherigen Stop-Motion-Erfolge von "James and the Giant Peach" sowie "A Nightmare Before Christmas". Und an der Inszenierung krankt es "Coraline" nicht wirklich, vielmehr kämpft die Verfilmung mit den inhaltlichen Problemen der Vorlage und verstärkt diese bedauerlicherweise sogar noch, wenn unnötige, Hollywoodgerechte Änderungen vorgenommen werden.
Henry Selick, Schöpfer zweier Klassiker der Stop-Animation, legt mit „Coraline“ sein Meisterstück dieser zeitintensiven Kunstform vor. Mit einer unfassbaren Liebe zum Detail vermag er es die Handarbeit mit moderner Computertechnik geschickt zu verbinden. Die temporeiche, phantasievolle Story überrascht durch Einfallsreichtum und gewitzte Wendungen. Gemeinsam schufen Selick und Gaiman – zwei Genies mit Hang zum Abgründigen – ein spaßiges, tiefschwarzes Märchen für Erwachsene und Kinder gleichermaßen. Schlichtweg Brillant und absolut bezaubernd.
Die 3D-Effekte springen nicht ins Auge, sondern sind subtil eingesetzt, wie wenn Coraline Sammelbildchen auf die Scheibe klebt. Wir blicken von draußen darauf, erkennen Regentropfen, die herab rinnen, und erst allmählich wird uns die ganze Tiefe der Küche bewusst, die sich hinter der Scheibe erstreckt. 3D-Bilder sind, weil durch die getönte Brille gesehen, auch generell dunkler als normale Kinobilder (man sieht den Unterschied, wenn man die Brille abnimmt), aber selbst diese Düsternis steht der Geschichte gut zu Gesicht.
„Coraline“ spielt gekonnt mit gängigen Motiven der Kinder- und Jugendliteratur, wobei insbesondere der schwierige Prozess des Erwachsenwerdens, die von Selbstzweifeln geprägte Suche nach der eigenen Identität und der Abnabelungsprozess von den eigenen Eltern immer wieder von Selick und Gaiman aufgegriffen werden. Aus dieser Themenzusammenfassung und der bisweilen sehr dunklen Atmosphäre ergibt sich fast zwangsläufig, dass der Film ein eher älteres Publikum anspricht, da er auf kleinere Kinder eher verstörend denn unterhaltsam wirken muss. Vor allem aber ist „Coraline“ weitaus komplexer als das Gros seiner Mitstreiter.
Regisseur Henry Selick (The Nightmare Before Christmas), einer der eigenbrötlerischeren US-Zeichentrickexperten, der sich auf das anachronistische Stop-Motion-Verfahren spezialisiert hat, erweist sich dafür als der richtige Mann. Coraline ist der seltene Fall einer durch und durch stimmigen Verschmelzung alter und neuer Technologien. Die skulpturalen Figuren, Puppen im erweiterten Sinne, erhalten mit dem (digital nachgebesserten) 3-D-Verfahren ein hohes Maß an Plastizität. Vor allem zählt hier jedoch die eigenständige zeichnerische Vision, die atmosphärisch mit den Stimmungsschwankungen der Heldin korrespondiert und fantastische Parallelwelten mit liebevollen handwerklichen Details schafft.
Mit Coraline dürfte Henry Selick hoffentlich endlich die Anerkennung bekommen, die er sich schon mit “Nightmare before christmas” und “James and the giant peach” verdient hat. Beides Filme die vom Look und Feel eindeutige Vorläufer dieses brillanten Animationsfilms sind, der die klassische Stop-Motion-Technik mal wieder in neue ungeahnte Höhen treibt. Schon mit “James and the giant peach” hat Selick bewiesen, dass er fantastische Jugendbücher wie das von Roald Dahl und dessen Mischung aus schwarzem Humor, moralischer Fabel und liebevoller Karikatur verstanden hat und in süffige aber nicht zu glatte Bilder umzusetzen weiß.
[...] „Coraline“ ist liebevoller, enorm aufwändiger Gruseltrick, der durch seine unperfekte, handgemachte Animation mehr Charme vermittelt als ein Großteil seiner digitalen Genrekollegen – nicht zuletzt durch seinen klugen Umgang mit 3D-Effekten. Für Freunde morbider, verschrobener, exzentrischer Bilder voller Magie ein unbedingter Pflichtfilm, von dem nicht nur Tim Burton hellauf begeistert sein dürfte.
Es lohnt sich für alle jene, die gerne träumen und einen Sinn für märchenhafte Bilder haben. Kleine Kinder sollten lieber zu Hause bleiben, ein kleiner Horrortrip ist angesagt.
[...] Einen guten Einstieg bietet der Anfang der Geschichte, wo man sich an die eigene Kindheit erinnern kann, und daran, wie schrecklich langweilig es in einer neuen, tristen Umgebung ohne Freunde und Spielzeug ist, mit Eltern, die immer nur am Arbeiten sind. Dies gibt die besten Voraussetzungen dafür, anschließend voll und ganz in die fantastische Welt, die Coraline entdeckt, eintauchen zu können. Diese Welt sprüht nur so von interessanten und aberwitzigen Ideen, trägt aber dennoch nicht zu dick auf, wenn z.B. mal eine kleine Musicaleinlage dran ist. So entsteht kein Rosa-Zuckerwatte-Flair, aber dennoch eine fantastische Reise ins Wunderland, die auch Erwachsene fesseln wird. In der 3D Version kann man sich da sogar noch mehr verzaubern lassen. [...]
Animierte Stop-Motion-Kunst von Henry Selick („The Nightmare Before Christmas“): Das moderne Märchen richtet sich mit seiner Aussage an stets unzufriedene Kinder. Vergrault diese aber zugleich mit einer sehr komplexen Geschichte und ziemlich düsteren Bildern, die einem klassischen Gruselfilm ähneln. „Coraline“ kassierte dementsprechend auch die FSK-Altersfreigabe ab 12 Jahren. Womit wir beim Hauptproblem des wirklich schön gestalteten Films wären: Wer ist das Zielpublikum? Für Kinder unter zwölf Jahren ist der düstere Animationsfilm zu anspruchsvoll und dürfte die Kleinen überfordern. Pubertierende Heranwachsende vergnügen sich eher mit „Hannah Montana“ oder den Blechbrüdern namens „Transformers“. Und Erwachsene können sich mit der frechen Hauptperson Coraline – einem kleinen Mädchen – und ihren Träumen kaum identifizieren. Das reine Erfreuen an den schaurig-schönen Bildern und dem verträumten Score reichen da nicht aus. Schade, denn der Comic- und Buchautor Neil Gaiman hat ein wahrhaft phantastisches Kleinod geschaffen. „Coraline“ wurde aber irgendwie an allen Zielgruppen vorbei konzipiert und hockt ganz verloren zwischen allen Stühlen.
Man macht Kunst nicht für eine Schubladenzielgruppe (sondern zuallerst von und für sich selbst) und mit was sich wer identifizieren kann ist doch sehr individuell ...
Jau, hast recht. Das überrascht aber nicht nur mich, sondern wohl auch den Verleih. Selbst die zuständige Marketingdame meinte bei der Pressevorführung, dass der Film sicherlich ne FSK 12 bekommen wird. Und das mit dem Unterschätzen sehe ich etwas anders.
@Sonse: In dem Fall unterschaetze ich Kinder wirklich! ^^ Ich bin mi rnicht sicher, ob 5-8 Jaehrige (nur mal so zum Beispiel) weniger angetan sind von Spannung und Dramaturgie als ich ^^ . . . aber vielleicht ja doch ^^
Diese FSK-Einstufung kann ich fuer meinen Teil auf jeden Fall nicht gut heisen! Ab 12 waere wohl gerechter . . . aber egal - das ist eh eine ewige diskussion um die Freiwillige-Selbstkontrolle
ich habe mich vor der hexe in schneewitchen oder in dornröschen immer gefürchtet... wenn coraline wirklich so hart sollte man sich das zweimal überlegen ^^ ich hatte jahrelang albträume das eine dieser disney figuren kommt und mich fangen will :D
also ich muss da alviesinger zustimmen, denn ich finde auch, dass der film für kinder nicht so geeignet ist. da habe ich mich sogar gegruselt.
@strikerth: die haben mir jetzt keine angst gemacht .. aber du hast recht, da gibt es auch ganz schön schaurige gestalten^^
Coraline ist eine mutige Heldin und Regisseur Seligs Vorstellungskraft unbestreitbar. Aber die Story zerfällt in Teile und der düstere Grundton könnte für Kinder zu verstörend sein.
Coraline, auf den ersten Blick ein Kinder-Stop-Motion Film, überrascht schon nach wenigen Minuten mit surrealen traumhaften Szenen, die definitiv NICHT kindgeeignet sind, aber eines auf jeden Fall: Ein wunderschönes Gesamtkunstwerk, das allen Spaß machen wird, die Nightmare before Christmas und filme wie den "Grinch" lieben. Und ein dicker Schuss Gesellschaftskritik steckt mit drin, genug um sich als Eltern mal wieder zu fragen, ob man sich genug mit seinen Kleinen auseinandersetzt...
"Coraline" ist ein bemerkenswert bizarrer, verschrobener Film - ein düsteres "Alice im Wunderland" - der mich phasenweise auch an del Toros "Pans Labyrinth" erinnert hat. Umso beachtlicher wirkt die Tatsache, dass es "Coraline" mühelos gelingt, sich aus den Schatten der Vorbilder zu spielen und mit eigenständigen, famosen Ideen zu punkten. Eine wirkliche Lieblingsszene lässt sich gar nicht ausfindig machen, so dicht gestaffelt sind die phantasievollen, brilliant umgesetzten Szenen.
Coraline und Kinderfilm? Für Kinder finde ich diesen Film dann doch etwas zu ungeeignet.
Davon mal abgesehen: Ein sehr schönes Märchen (für ältere!)
Die Umgebung ist so detailreich, düster - teilweise unheimlich, dass es wahrlich nichts für Kinder ist. Aber eine Entführung ist bei Coraline gegeben. Eine Entführung in eine andere Welt, die einen in den Bann zieht und so schnell nicht mehr los lässt.
ein wirklich schön gemachter film. der surreal stil lässt einen in gewissen passagen richtig frösteln. hab in mir zuhause in 3D angesehen und das wurde sehr gut umgesetzt. kann man jederzeit wieder anschauen.
Ein fantastisch gruseliges, phänomenal fantasievolles Wunderwerk der Trickkunst! Es ist einfach nur schön mal wieder so ein handwerkliches Meisterwerk zu sehen. Man kann sich gar nicht ausmalen, wie viel Aufwand dahinter wohl stecken mag, jede einzelne Figur so perfekt zu bewegen und zu animieren. Und als wäre das nicht genug, war ich auch sehr von den entzückend süßen Charakteren völlig angetan!
Die Welt von "Coraline" hat mich voll und ganz in ihren Bann gezogen! Ich bin schlichtweg begeistert =D
Woha!!!! Der Film ist tasächlich ab 6 Jahren frei gegeben... GAnz ehrlich, das war mit Abstand deer gruseligste Film, den ich je gesehen habe!
Wahrscheinlich verstehen und sehen ihn kleinere Kinder ganz anders und deshalb diese FSK, aber... Ich fand ihn wirklich super!
Ich finde diese Liebe zu den Figuren kommt sehr gut raus und der Film ist wunderbar gestaltet, mit viel Liebe zum Detail. Sehr zu empfehlen, aber NICHT ab 6!!!!
Lange hatte ich es mir vorgenommen, diesen Film zu sehen, aber ich habe es aus Gründen, die mir selbst nicht so recht in den Sinn kommen wollen, immer wieder verschoben. Jetzt bereue ich das.
"Caroline" ... Ach nein! "Coraline" beruht auf dem Buch von Neil Gaiman (Autor von u.a. "The Graveyard Book") und ist ein Stop-Motion-Animationsfilm vom Regisseur Henry Selick. Sein Können mit dieser Art Film hat der bereits 1993 mit dem berühmt-berüchtigten "The Nightmre Before Christmas" bewiesen (ein häufiges Missverständnis, dass Tim Burton Regie geführt hat - der hat nur die Ideen geliefert). Man sollte ihm den Beinamen "Master of Puppets" geben, denn den hat er sich mit diesem Film redlich verdient.
"Coraline". Das ist ein Märchen, wie man es in solcher bannenden Magie tatsächlich nur mit Stop-Motion/Animation hätte beleben können. Eine wahre Achterbahnfahrt durch die bezauberndsten Traumlandschaften - Zuckerstangenwelten, die die Augen zum Leuchten bringen. Und gleichzeitig eine Schauergeschichte, so ausgefallen und packend, dass man die gütige FSK-Begrenzung auf 6 Jahre stark anzweifeln mag.
Die visuelle Umsetzung ist in jeder Hinsicht brilliant! Der Film entwickelt einen ganz eigenen Stil, der es den Machern erlaubte, viel herumzuspielen, zwischen Knet- und Papierwelten zu variieren, je nach Situation den Look zu ändern. Der Zuschauer wird in dieser Welt gefangen gehalten, völlig von ihr betört - und beängstigt.
Die Charaktere sind allesamt absolut liebenswert. Die Story ausgefallen, sie greift viele Ideen aus verschiedenen Märchen auf und verflechtet sie gekonnt. Der Soundtrack unterstreicht die Stimmung des Werkes äußerst markant... Man könnte meinen, Danny Elfman höchstpersönlich hätte komponiert, aber nein, es ist ein gewisser Franzose namens Bruno Coulais. Der Zauber, der von der Musik ausgeht, ergänzt sich ausgezeichnet mit den Bildern.
Man möge dem Film vorwerfen, er sei zu kurz. Andertalb Stunden sind für heutige Verhältnisse unterdurchschnittlich, vor ein paar Jahren hätte das aber noch anders ausgesehen, deshalb kann ich ihm dies nicht wirklich negativ zurechnen.
Erstaunlich finde ich vor allem, dass ich mich keine Sekunde über Kitsch beschweren konnte, und dass die Moral der Geschicht - anders als bei sonstigen Animationsfilmen - kein schablonenhaftes Gerede ist. Letztendlich steckt hinter der Geschichte doch irgendwie eine ganze Menge.
Selick hat nun endgültig bewiesen, dass er keinen Burton braucht, um fabelhafte Filme zu machen.
Gebt diesem Film die Aufmerksamkeit, die er verdient, aber nicht bekommt! Für jeden, der ein wenig etwas mit schaurig schönen Märchenwelten anfangen kann, eine unbedingte Sichtungsempfehlung!
Der Schöpfer von Nightmare before Christmas lässt Grüssen..übrigens nicht Alice Im Wunderland-Burton.. nun einem Sechsjährigem würde der Film sicherlich ein wenig grusleig sein.
Einer der wenigen halbwegs passablen 3D-Verfilmungen. Jedoch besonders gut war der Kontrast zwischen der düsteren Atmossphäre und dem farbigem...wie nennt man es doch so schön "Dystopia".
Echt schöner Film, sehr stimmig im Aufbau und Story und sehr schön herausgearbeitete Figuren in beiden Realitäten. Die visuellen Einfälle sind gigantisch, beeindruckender als die meisten "großen" CGI-Animationsfilme.
Der Film hat zwar FSK6, aber einem 6-Jährigen würd ich den Film unter keinen Umständen zeigen, dafür ist er deutlich zu gruselig (die Knopfaugen haben mich voll erwischt *brrr*)
Bei "Coraline" ging ich mit der Erwartung heran gleich ein schwächeres "Nightmare Before Christmas" zu sehen, aber was ich bekam,war überraschend stark.
Ein wunderschön erzähltes Kindermärchen, ausgeschmückt mit gruseligen Elementen. Dazu sympathische Charaktere und ebenso gute Schauplätze, ein Wiederschauwert ist garantiert.
Zum FSK stimme ich den meistens übrigens zu, der Richtwert ist mit FSK6 wirklich zu niedrig. Einige Passagen (und vor allem die Knopfaugen) sind schaurig genug,um ein sechsjähriges Kind mit Leichtigkeit zu erschrecken.
Coraline zieht einen einfach in den Bann.
Auch wenn die Geschichte, die dargestellte Umgebung und die Art der Animation ziemlich simpel erscheinen, handelt es sich keineswegs um einen Kinderfilm.
Mutiger und extremer, als die letzte Realverfilmung es je hätte sein können, stellt diese moderne und unheimliche "Alice im Wunderland"-Version ein Filmvergnügen der besonderen Art dar.
Coraline wird mit dem wohl Schlimmsten konfrontiert, was die Erwachsenenwelt zu bieten hat. Ein Haus im Nirgendwo, desinteressierte Eltern und keine, oder kaum gleichaltrige Freunde. Also versucht sie, ebenso wie Kinder es eben tun, das Beste aus der Situation zu machen und nähert sich ihren mhhh...nett ausgedrückt "seltsamen" Nachbarn. Die sind jedoch teilweise so verrückt, dass man doch lieber die Umgebung erkundet.
Aber was ist das? Das Haus bietet doch einiges an Geheimnissen und unerwarteten Entdeckungen und damit genau das richtige für ein neugieriges Mädchen.
Eine neue Welt mit bekannten, aber doch neuen Mitmenschen eröffnet sich Coraline. Ähnlich dem Rattenfänger von Hameln bietet die in der neuen Welt sich befindende neue Mutter ein wahres Schlaraffenland und fordert fast nichts dafür. Fast. Sobald die Wende kommt und der Zuschauer den Preis für das perfekte Familienleben erfährt, ist es Zeit für die jüngeren im Publikum zu gehen. Denn die Sache mit den Knöpfen statt Augen ist trotz der Versicherung "es tut nicht weh" gerade für Kinder mit reger Fantasie etwas unangenehm. Da hilft es nicht viel, dass der neue Vater gezwungen wird, Coraline anzugreifen und dies nicht ganz freiwillig tut. Auch der zugenähte Mund des netten Nachbarsjungen kann für Albträume sorgen. Bei Kindern wohlgemerkt. Denn für Erwachsene ist dies, meiner Ansicht nach, beste Unterhaltung. Auch die etwas überraschenden Szenen mit den nur leicht bekleideten, aber dafür sehr beleibten Schwestern unterhält bestens. Der Umgang mit dem Showbusiness und vielem mehr wird so wunderbar leicht und aus Kindersicht dargestellt, dass man gar nicht anders kann, als mit einem Lächeln im Gesicht gespannt den weiteren Verlauf des Films zu verfolgen. Gut gelungen ist das Finale, welches, auch wenn es hastig und etwas zu schnell wirkt, immer noch die unheimliche Atmosphäre des Films einfängt und die Spannung weiterhin aufrecht erhält.
Selbstverständlich ist der Kater, wie in eigentlich jedem "Alice..." Film, der heimliche Favorit. Die dickköpfige Coraline und der undurchschaubare Einzelgänger sind ohne jede Frage ein tolles Team. Alleine ist er dennoch besser.
Coraline ist nicht nur von der Story gut. Alles ist wunderbar abgestimmt, angefangen bei der Filmmusik, den Synchronisatoren (in der Originalversion), bis hin zu den verwendeten Farben in jeder einzelnen Szene.
Es fällt Erwachsenen auch gar nicht schwer, sich auf diesen Kinderfilm einzulassen. Man muss nicht erst das Kind in sich wiederfinden, da "Coraline", trotz "wunderbar-alles-supertoll"- Happy End, eigentlich von vornerein eher ein erwachsenes Publikum anspricht.
Wirklich ein Ausnahmefilm, der gerade durch seine unkonventionelle Art (in jeglicher Hinsicht) besticht.
Ein faszinierender, kreativer Animationsfilm mit überragender Stop-Motion-Umsetzung. Trotz Kinderfilm-ähnlicher Aufmachung für jede Altersstufe empfehlenswert.
carol... ähh... coraline ist ein herausragender animations-film in stop-motion technik. eine fesselnde story, die in sich logisch und spannend erzählt sowie mit einem klasse score unterlegt wird. die 3d-effekte, insbesondere die tiefenwirkung, sind noch das sprichwörtliche "tüpfelchen auf dem i". sehr zu empfehlen.
Ein wortwörtlich "schöner" Film. Hat richtig Spaß gemacht ihn in Full HD zu sehen.
Und er ist meines Erachtens nach, einer der wenigen Animationsfilme bei dem die 1080p so heraus stechen.
Die Story an sich hat mir sehr gut gefallen, war mal was anderes.
Ein Film den ich mir auch gerne noch ein zweites, drittes oder viertes mal angucken werde.
Definitiv großes Kino. Man muss meines Erachtens nach, aber Fan solcher Geschichten sein, um hier aufs beste unterhalten zu werden. Wäre ich es, hätte der Film sicherlich eine 9,0 erhalten.
Ein visuelles und erzählerisches Meisterwerk, dass zwar ästhetisch mit "Nightmare before Christmas" vergleichbar ist (Kein Wunder: Gleiche Technik, gleicher Regisseur), aber Dank der Vorlage von Neil Gaiman genug Eigenständigkeit hat um bestehen zu können. Unfassbar liebevoll bis ins kleinste Detail (unbedingt das "Making-Of" ansehen!) aber die Altersfreigabe wundert mich auch! Wenn dann überhaupt erst ab 12! Und selbst dann würde ich die Therapiekosten nicht übernehmen! Ein sehenwert traumhafter Alptraum, quasi "Pan's Labyrinth-LIGHT"!
Handlung schwach bis nicht vorhanden.
Charaktere äußerst unsympathisch, vor allem die Protagonistin, die ständig ein langes Gesicht zieht und sich über andere Charaktere mokiert, so etwa den lieben Nachbarsjungen.
Emotionen dank diesen beiden Merkmalen auch gleich Null.
Ich gebe trotzdem 5,5 Punkte, weil die Stop-Motion-Optik echt Klasse ist und ich Filme à la The Nightmare Before Christmas liebe, außerdem gibt es durchaus einige schöne Bilder zu sehen.
Unverständlich ist die Altereinstufung ab 6. Natürlich ist Coraline ein Familienfilm, jedoch sind einige Szene für ganz kleine Kinder sichtlich ungeeignet, da sie das unheimliche und bedrohliche, kurz gesagt Kinderängste ziemlich drastisch zeigen. Kurzum: Ein phantasievolles Märchen, das nicht an Optik und Einfall geizt, für die ganz kleinen aber vielleicht doch eine Spur zu unheimlich wirkt.
Coraline - Kritik
US/GB 2009 Laufzeit 101 Minuten, FSK 6, Animationsfilm, Kinostart 13.08.2009
Kritiken (15) — Film: Coraline
beetFreeQ: http://blog.freeqnet.de/
Kommentar löschenKaum hatte Neil Gaiman seinen Roman “Coraline” fertig geschrieben, gab es erste Verhandlungen über eine Verfilmung. Schnell war klar, dass Henry Selick, der bereits Tim Burton’s “Nightmare Before Christmas” genial umsetzte, der richtige Regisseur sein würde. In akribischer Kleinarbeit wurde aus dem Buch so der bis Dato längste Stop-Motion-Film und zudem der erste seiner Art in 3D. Die Qualität des Films kann sich mit diesen Superlativen messen.
Leider habe ich das zugrunde liegende Buch bisher nicht gelesen, allerdings soll sich der Film wohl nah an die Vorlage halten, aber sogar mit dem nicht unwichtigen Wybie einen komplett neuen Charakter einführen, vermutlich um die Story an gewissen Stellen straffen zu können. Ähnlich wie “Nightmare Before Christmas” ist Coraline ein leicht düsterer, aber dennoch sehr witziger und auch kinderfreundlicher Film. An Stelle der Musicaleinlagen des Burton-Films treten hier die von Coraline in der anderen Welt erlebten, wunderbar surrealen Showeinlagen, die in Kombination mit der kleinen Tür ihr anderes Vorbild “Alice im Wunderland” nicht leugnen können.
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Joone44 2011/03/09 12:13:24
Antwort löschenDer Film hat das Buch sogar übertroffen. ;)
Xander8112: at the movies
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In Verbindung mit der tatsächlich funktionierenden (in manchen Szenen mehr, in manchen weniger) 3D-Umsetzung für den heimischen Fernseher entstehen so beeindruckende Bilder, die aber nicht über die schwächelnde Story hinwegtrösten können. Hat der Film in der Mitte ein oder zwei Längen, so kommt einem das Ende um so schneller abgespult vor. Was eigentlich schade ist, denn Coraline ist insgesamt gesehen ein Märchen in schönen Bildern, das nicht sehr viele Wünsche offen lässt. Aber man soll ja auch vorsichtig sein mit dem, was man sich wünscht…
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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Kommentar löschenDer Irrtum, Tim Burton habe bei „Nightmare Before Christmas“ Regie geführt, ist weit verbreitet. Hier war ein anderer Phantast am Werk: Und wenn sich dieser Henry Selick jetzt Neil Gaimans Fantasy-Grusel "Coraline" vorknöpft, ist klar, wohin die Reise geht.
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TheCorey: MovieMaze
Kommentar löschenDass sich Henry Selick nun an Gaimans Roman versuchte, ist grundsätzlich aller Ehren wert. Ohnehin kann man jede Stop-Motion-Verfilmung in heutigen Zeiten nur begrüßen, selbst wenn Selick mittels der hier verwendeten 3-D-Technik sich die Tür zur cameron’schen Zukunft offen hält. Dabei scheint zumindest finanziell Selick alles richtig gemacht zu haben, toppt doch "Coraline" nochmals seine bisherigen Stop-Motion-Erfolge von "James and the Giant Peach" sowie "A Nightmare Before Christmas". Und an der Inszenierung krankt es "Coraline" nicht wirklich, vielmehr kämpft die Verfilmung mit den inhaltlichen Problemen der Vorlage und verstärkt diese bedauerlicherweise sogar noch, wenn unnötige, Hollywoodgerechte Änderungen vorgenommen werden.
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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschen«Coraline» ist ein fesselndes Schauermärchen, das besonders durch seine pure, unbändige Fantasierlust entzückt.
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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs
Kommentar löschenHenry Selick, Schöpfer zweier Klassiker der Stop-Animation, legt mit „Coraline“ sein Meisterstück dieser zeitintensiven Kunstform vor. Mit einer unfassbaren Liebe zum Detail vermag er es die Handarbeit mit moderner Computertechnik geschickt zu verbinden. Die temporeiche, phantasievolle Story überrascht durch Einfallsreichtum und gewitzte Wendungen. Gemeinsam schufen Selick und Gaiman – zwei Genies mit Hang zum Abgründigen – ein spaßiges, tiefschwarzes Märchen für Erwachsene und Kinder gleichermaßen. Schlichtweg Brillant und absolut bezaubernd.
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HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenDie 3D-Effekte springen nicht ins Auge, sondern sind subtil eingesetzt, wie wenn Coraline Sammelbildchen auf die Scheibe klebt. Wir blicken von draußen darauf, erkennen Regentropfen, die herab rinnen, und erst allmählich wird uns die ganze Tiefe der Küche bewusst, die sich hinter der Scheibe erstreckt. 3D-Bilder sind, weil durch die getönte Brille gesehen, auch generell dunkler als normale Kinobilder (man sieht den Unterschied, wenn man die Brille abnimmt), aber selbst diese Düsternis steht der Geschichte gut zu Gesicht.
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Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr... Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...
Kommentar löschen„Coraline“ spielt gekonnt mit gängigen Motiven der Kinder- und Jugendliteratur, wobei insbesondere der schwierige Prozess des Erwachsenwerdens, die von Selbstzweifeln geprägte Suche nach der eigenen Identität und der Abnabelungsprozess von den eigenen Eltern immer wieder von Selick und Gaiman aufgegriffen werden. Aus dieser Themenzusammenfassung und der bisweilen sehr dunklen Atmosphäre ergibt sich fast zwangsläufig, dass der Film ein eher älteres Publikum anspricht, da er auf kleinere Kinder eher verstörend denn unterhaltsam wirken muss. Vor allem aber ist „Coraline“ weitaus komplexer als das Gros seiner Mitstreiter.
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D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard
Kommentar löschenRegisseur Henry Selick (The Nightmare Before Christmas), einer der eigenbrötlerischeren US-Zeichentrickexperten, der sich auf das anachronistische Stop-Motion-Verfahren spezialisiert hat, erweist sich dafür als der richtige Mann. Coraline ist der seltene Fall einer durch und durch stimmigen Verschmelzung alter und neuer Technologien. Die skulpturalen Figuren, Puppen im erweiterten Sinne, erhalten mit dem (digital nachgebesserten) 3-D-Verfahren ein hohes Maß an Plastizität. Vor allem zählt hier jedoch die eigenständige zeichnerische Vision, die atmosphärisch mit den Stimmungsschwankungen der Heldin korrespondiert und fantastische Parallelwelten mit liebevollen handwerklichen Details schafft.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenMit Coraline dürfte Henry Selick hoffentlich endlich die Anerkennung bekommen, die er sich schon mit “Nightmare before christmas” und “James and the giant peach” verdient hat. Beides Filme die vom Look und Feel eindeutige Vorläufer dieses brillanten Animationsfilms sind, der die klassische Stop-Motion-Technik mal wieder in neue ungeahnte Höhen treibt. Schon mit “James and the giant peach” hat Selick bewiesen, dass er fantastische Jugendbücher wie das von Roald Dahl und dessen Mischung aus schwarzem Humor, moralischer Fabel und liebevoller Karikatur verstanden hat und in süffige aber nicht zu glatte Bilder umzusetzen weiß.
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Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschen[...] „Coraline“ ist liebevoller, enorm aufwändiger Gruseltrick, der durch seine unperfekte, handgemachte Animation mehr Charme vermittelt als ein Großteil seiner digitalen Genrekollegen – nicht zuletzt durch seinen klugen Umgang mit 3D-Effekten. Für Freunde morbider, verschrobener, exzentrischer Bilder voller Magie ein unbedingter Pflichtfilm, von dem nicht nur Tim Burton hellauf begeistert sein dürfte.
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Ines Walk: Filmpublizistin seit 1998
Kommentar löschenEs lohnt sich für alle jene, die gerne träumen und einen Sinn für märchenhafte Bilder haben. Kleine Kinder sollten lieber zu Hause bleiben, ein kleiner Horrortrip ist angesagt.
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Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschen[...] Einen guten Einstieg bietet der Anfang der Geschichte, wo man sich an die eigene Kindheit erinnern kann, und daran, wie schrecklich langweilig es in einer neuen, tristen Umgebung ohne Freunde und Spielzeug ist, mit Eltern, die immer nur am Arbeiten sind. Dies gibt die besten Voraussetzungen dafür, anschließend voll und ganz in die fantastische Welt, die Coraline entdeckt, eintauchen zu können. Diese Welt sprüht nur so von interessanten und aberwitzigen Ideen, trägt aber dennoch nicht zu dick auf, wenn z.B. mal eine kleine Musicaleinlage dran ist. So entsteht kein Rosa-Zuckerwatte-Flair, aber dennoch eine fantastische Reise ins Wunderland, die auch Erwachsene fesseln wird. In der 3D Version kann man sich da sogar noch mehr verzaubern lassen. [...]
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alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenAnimierte Stop-Motion-Kunst von Henry Selick („The Nightmare Before Christmas“): Das moderne Märchen richtet sich mit seiner Aussage an stets unzufriedene Kinder. Vergrault diese aber zugleich mit einer sehr komplexen Geschichte und ziemlich düsteren Bildern, die einem klassischen Gruselfilm ähneln. „Coraline“ kassierte dementsprechend auch die FSK-Altersfreigabe ab 12 Jahren. Womit wir beim Hauptproblem des wirklich schön gestalteten Films wären: Wer ist das Zielpublikum? Für Kinder unter zwölf Jahren ist der düstere Animationsfilm zu anspruchsvoll und dürfte die Kleinen überfordern. Pubertierende Heranwachsende vergnügen sich eher mit „Hannah Montana“ oder den Blechbrüdern namens „Transformers“. Und Erwachsene können sich mit der frechen Hauptperson Coraline – einem kleinen Mädchen – und ihren Träumen kaum identifizieren. Das reine Erfreuen an den schaurig-schönen Bildern und dem verträumten Score reichen da nicht aus. Schade, denn der Comic- und Buchautor Neil Gaiman hat ein wahrhaft phantastisches Kleinod geschaffen. „Coraline“ wurde aber irgendwie an allen Zielgruppen vorbei konzipiert und hockt ganz verloren zwischen allen Stühlen.
4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 9 Antworten
nurleben 2009/08/04 22:08:36
Antwort löschenMan macht Kunst nicht für eine Schubladenzielgruppe (sondern zuallerst von und für sich selbst) und mit was sich wer identifizieren kann ist doch sehr individuell ...
esbinaca 2009/08/15 21:16:44
Antwort löschen@nurleben: Kann ich voll und ganz unterstreichen!
Sonse 2009/08/23 14:21:59
Antwort löschen"Coraline" ist ab 6 Jahren freigegeben und das ist auch in Ordnung so. Ich glaube du unterschätzt Kinder in dem Alter ein wenig. ;)
alviesinger 2009/08/24 11:21:26
Antwort löschenJau, hast recht. Das überrascht aber nicht nur mich, sondern wohl auch den Verleih. Selbst die zuständige Marketingdame meinte bei der Pressevorführung, dass der Film sicherlich ne FSK 12 bekommen wird. Und das mit dem Unterschätzen sehe ich etwas anders.
DoM 2009/08/24 14:31:54
Antwort löschen@Sonse: In dem Fall unterschaetze ich Kinder wirklich! ^^ Ich bin mi rnicht sicher, ob 5-8 Jaehrige (nur mal so zum Beispiel) weniger angetan sind von Spannung und Dramaturgie als ich ^^ . . . aber vielleicht ja doch ^^
Diese FSK-Einstufung kann ich fuer meinen Teil auf jeden Fall nicht gut heisen! Ab 12 waere wohl gerechter . . . aber egal - das ist eh eine ewige diskussion um die Freiwillige-Selbstkontrolle
audio 2009/12/07 10:53:17
Antwort löschenBoah... ich werd nen Teufel tun, meinem Sohn (7) diesen Film zu zeigen.
Aber wenn er den mit 35 noch nicht gesehen hat, zwinge ich ihn dazu!
Strikerth 2009/12/07 14:39:19
Antwort löschenich habe mich vor der hexe in schneewitchen oder in dornröschen immer gefürchtet... wenn coraline wirklich so hart sollte man sich das zweimal überlegen ^^ ich hatte jahrelang albträume das eine dieser disney figuren kommt und mich fangen will :D
Alle 9 Antworten zeigen
*frenzy_punk<3 2010/09/10 13:03:28
Antwort löschenalso ich muss da alviesinger zustimmen, denn ich finde auch, dass der film für kinder nicht so geeignet ist. da habe ich mich sogar gegruselt.
@strikerth: die haben mir jetzt keine angst gemacht .. aber du hast recht, da gibt es auch ganz schön schaurige gestalten^^
*frenzy_punk<3 2010/09/10 13:06:02
Antwort löschenallerdings hat nurleben auch recht .. filme werden nicht für schubladen gemacht!
Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today
Kommentar löschenCoraline ist eine mutige Heldin und Regisseur Seligs Vorstellungskraft unbestreitbar. Aber die Story zerfällt in Teile und der düstere Grundton könnte für Kinder zu verstörend sein.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (133) — Film: Coraline
Kommentar schreibenjedi37 2011/11/14 10:16:39
Kommentar löschenCoraline, auf den ersten Blick ein Kinder-Stop-Motion Film, überrascht schon nach wenigen Minuten mit surrealen traumhaften Szenen, die definitiv NICHT kindgeeignet sind, aber eines auf jeden Fall: Ein wunderschönes Gesamtkunstwerk, das allen Spaß machen wird, die Nightmare before Christmas und filme wie den "Grinch" lieben. Und ein dicker Schuss Gesellschaftskritik steckt mit drin, genug um sich als Eltern mal wieder zu fragen, ob man sich genug mit seinen Kleinen auseinandersetzt...
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CJ1203 2011/10/26 15:37:46
Kommentar löschen"Coraline" ist ein bemerkenswert bizarrer, verschrobener Film - ein düsteres "Alice im Wunderland" - der mich phasenweise auch an del Toros "Pans Labyrinth" erinnert hat. Umso beachtlicher wirkt die Tatsache, dass es "Coraline" mühelos gelingt, sich aus den Schatten der Vorbilder zu spielen und mit eigenständigen, famosen Ideen zu punkten. Eine wirkliche Lieblingsszene lässt sich gar nicht ausfindig machen, so dicht gestaffelt sind die phantasievollen, brilliant umgesetzten Szenen.
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BlackPaint 2011/09/23 20:56:57
Kommentar löschenCoraline und Kinderfilm? Für Kinder finde ich diesen Film dann doch etwas zu ungeeignet.
Davon mal abgesehen: Ein sehr schönes Märchen (für ältere!)
Die Umgebung ist so detailreich, düster - teilweise unheimlich, dass es wahrlich nichts für Kinder ist. Aber eine Entführung ist bei Coraline gegeben. Eine Entführung in eine andere Welt, die einen in den Bann zieht und so schnell nicht mehr los lässt.
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SoundStorm-radio 2011/09/03 21:51:36
Kommentar löschenein wirklich schön gemachter film. der surreal stil lässt einen in gewissen passagen richtig frösteln. hab in mir zuhause in 3D angesehen und das wurde sehr gut umgesetzt. kann man jederzeit wieder anschauen.
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Nayuma 2011/09/02 11:53:07
Kommentar löschenWunderhuebsche Animation und einfuehlsame Geschichte. Leider fehlen die Lacher. Trotzdem allemal sehenswert.
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Joone44 2011/12/04 14:18:53
Antwort löschenso ne ernste geschichte und du erwartest witze? zu beginn gibt's immerhin ein paar.
Hoang-Thach-Vu 2011/08/19 22:42:11
Kommentar löschenEin fantastisch gruseliges, phänomenal fantasievolles Wunderwerk der Trickkunst! Es ist einfach nur schön mal wieder so ein handwerkliches Meisterwerk zu sehen. Man kann sich gar nicht ausmalen, wie viel Aufwand dahinter wohl stecken mag, jede einzelne Figur so perfekt zu bewegen und zu animieren. Und als wäre das nicht genug, war ich auch sehr von den entzückend süßen Charakteren völlig angetan!
Die Welt von "Coraline" hat mich voll und ganz in ihren Bann gezogen! Ich bin schlichtweg begeistert =D
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Anne Franke 2011/08/18 15:33:20
Kommentar löschenWoha!!!! Der Film ist tasächlich ab 6 Jahren frei gegeben... GAnz ehrlich, das war mit Abstand deer gruseligste Film, den ich je gesehen habe!
Wahrscheinlich verstehen und sehen ihn kleinere Kinder ganz anders und deshalb diese FSK, aber... Ich fand ihn wirklich super!
Ich finde diese Liebe zu den Figuren kommt sehr gut raus und der Film ist wunderbar gestaltet, mit viel Liebe zum Detail. Sehr zu empfehlen, aber NICHT ab 6!!!!
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Roach 2011/08/01 02:48:38
Kommentar löschenLange hatte ich es mir vorgenommen, diesen Film zu sehen, aber ich habe es aus Gründen, die mir selbst nicht so recht in den Sinn kommen wollen, immer wieder verschoben. Jetzt bereue ich das.
"Caroline" ... Ach nein! "Coraline" beruht auf dem Buch von Neil Gaiman (Autor von u.a. "The Graveyard Book") und ist ein Stop-Motion-Animationsfilm vom Regisseur Henry Selick. Sein Können mit dieser Art Film hat der bereits 1993 mit dem berühmt-berüchtigten "The Nightmre Before Christmas" bewiesen (ein häufiges Missverständnis, dass Tim Burton Regie geführt hat - der hat nur die Ideen geliefert). Man sollte ihm den Beinamen "Master of Puppets" geben, denn den hat er sich mit diesem Film redlich verdient.
"Coraline". Das ist ein Märchen, wie man es in solcher bannenden Magie tatsächlich nur mit Stop-Motion/Animation hätte beleben können. Eine wahre Achterbahnfahrt durch die bezauberndsten Traumlandschaften - Zuckerstangenwelten, die die Augen zum Leuchten bringen. Und gleichzeitig eine Schauergeschichte, so ausgefallen und packend, dass man die gütige FSK-Begrenzung auf 6 Jahre stark anzweifeln mag.
Die visuelle Umsetzung ist in jeder Hinsicht brilliant! Der Film entwickelt einen ganz eigenen Stil, der es den Machern erlaubte, viel herumzuspielen, zwischen Knet- und Papierwelten zu variieren, je nach Situation den Look zu ändern. Der Zuschauer wird in dieser Welt gefangen gehalten, völlig von ihr betört - und beängstigt.
Die Charaktere sind allesamt absolut liebenswert. Die Story ausgefallen, sie greift viele Ideen aus verschiedenen Märchen auf und verflechtet sie gekonnt. Der Soundtrack unterstreicht die Stimmung des Werkes äußerst markant... Man könnte meinen, Danny Elfman höchstpersönlich hätte komponiert, aber nein, es ist ein gewisser Franzose namens Bruno Coulais. Der Zauber, der von der Musik ausgeht, ergänzt sich ausgezeichnet mit den Bildern.
Man möge dem Film vorwerfen, er sei zu kurz. Andertalb Stunden sind für heutige Verhältnisse unterdurchschnittlich, vor ein paar Jahren hätte das aber noch anders ausgesehen, deshalb kann ich ihm dies nicht wirklich negativ zurechnen.
Erstaunlich finde ich vor allem, dass ich mich keine Sekunde über Kitsch beschweren konnte, und dass die Moral der Geschicht - anders als bei sonstigen Animationsfilmen - kein schablonenhaftes Gerede ist. Letztendlich steckt hinter der Geschichte doch irgendwie eine ganze Menge.
Selick hat nun endgültig bewiesen, dass er keinen Burton braucht, um fabelhafte Filme zu machen.
Gebt diesem Film die Aufmerksamkeit, die er verdient, aber nicht bekommt! Für jeden, der ein wenig etwas mit schaurig schönen Märchenwelten anfangen kann, eine unbedingte Sichtungsempfehlung!
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theProphet 2011/07/17 14:34:54
Kommentar löschenDer Schöpfer von Nightmare before Christmas lässt Grüssen..übrigens nicht Alice Im Wunderland-Burton.. nun einem Sechsjährigem würde der Film sicherlich ein wenig grusleig sein.
Einer der wenigen halbwegs passablen 3D-Verfilmungen. Jedoch besonders gut war der Kontrast zwischen der düsteren Atmossphäre und dem farbigem...wie nennt man es doch so schön "Dystopia".
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raycluster 2011/05/18 03:16:08
Kommentar löschenEcht schöner Film, sehr stimmig im Aufbau und Story und sehr schön herausgearbeitete Figuren in beiden Realitäten. Die visuellen Einfälle sind gigantisch, beeindruckender als die meisten "großen" CGI-Animationsfilme.
Der Film hat zwar FSK6, aber einem 6-Jährigen würd ich den Film unter keinen Umständen zeigen, dafür ist er deutlich zu gruselig (die Knopfaugen haben mich voll erwischt *brrr*)
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Monkey D. ArrRti 2011/05/15 18:10:07
Kommentar löschenBei "Coraline" ging ich mit der Erwartung heran gleich ein schwächeres "Nightmare Before Christmas" zu sehen, aber was ich bekam,war überraschend stark.
Ein wunderschön erzähltes Kindermärchen, ausgeschmückt mit gruseligen Elementen. Dazu sympathische Charaktere und ebenso gute Schauplätze, ein Wiederschauwert ist garantiert.
Zum FSK stimme ich den meistens übrigens zu, der Richtwert ist mit FSK6 wirklich zu niedrig. Einige Passagen (und vor allem die Knopfaugen) sind schaurig genug,um ein sechsjähriges Kind mit Leichtigkeit zu erschrecken.
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alinchen94 2011/05/07 22:48:01
Kommentar löschenCoraline zieht einen einfach in den Bann.
Auch wenn die Geschichte, die dargestellte Umgebung und die Art der Animation ziemlich simpel erscheinen, handelt es sich keineswegs um einen Kinderfilm.
Mutiger und extremer, als die letzte Realverfilmung es je hätte sein können, stellt diese moderne und unheimliche "Alice im Wunderland"-Version ein Filmvergnügen der besonderen Art dar.
Coraline wird mit dem wohl Schlimmsten konfrontiert, was die Erwachsenenwelt zu bieten hat. Ein Haus im Nirgendwo, desinteressierte Eltern und keine, oder kaum gleichaltrige Freunde. Also versucht sie, ebenso wie Kinder es eben tun, das Beste aus der Situation zu machen und nähert sich ihren mhhh...nett ausgedrückt "seltsamen" Nachbarn. Die sind jedoch teilweise so verrückt, dass man doch lieber die Umgebung erkundet.
Aber was ist das? Das Haus bietet doch einiges an Geheimnissen und unerwarteten Entdeckungen und damit genau das richtige für ein neugieriges Mädchen.
Eine neue Welt mit bekannten, aber doch neuen Mitmenschen eröffnet sich Coraline. Ähnlich dem Rattenfänger von Hameln bietet die in der neuen Welt sich befindende neue Mutter ein wahres Schlaraffenland und fordert fast nichts dafür. Fast. Sobald die Wende kommt und der Zuschauer den Preis für das perfekte Familienleben erfährt, ist es Zeit für die jüngeren im Publikum zu gehen. Denn die Sache mit den Knöpfen statt Augen ist trotz der Versicherung "es tut nicht weh" gerade für Kinder mit reger Fantasie etwas unangenehm. Da hilft es nicht viel, dass der neue Vater gezwungen wird, Coraline anzugreifen und dies nicht ganz freiwillig tut. Auch der zugenähte Mund des netten Nachbarsjungen kann für Albträume sorgen. Bei Kindern wohlgemerkt. Denn für Erwachsene ist dies, meiner Ansicht nach, beste Unterhaltung. Auch die etwas überraschenden Szenen mit den nur leicht bekleideten, aber dafür sehr beleibten Schwestern unterhält bestens. Der Umgang mit dem Showbusiness und vielem mehr wird so wunderbar leicht und aus Kindersicht dargestellt, dass man gar nicht anders kann, als mit einem Lächeln im Gesicht gespannt den weiteren Verlauf des Films zu verfolgen. Gut gelungen ist das Finale, welches, auch wenn es hastig und etwas zu schnell wirkt, immer noch die unheimliche Atmosphäre des Films einfängt und die Spannung weiterhin aufrecht erhält.
Selbstverständlich ist der Kater, wie in eigentlich jedem "Alice..." Film, der heimliche Favorit. Die dickköpfige Coraline und der undurchschaubare Einzelgänger sind ohne jede Frage ein tolles Team. Alleine ist er dennoch besser.
Coraline ist nicht nur von der Story gut. Alles ist wunderbar abgestimmt, angefangen bei der Filmmusik, den Synchronisatoren (in der Originalversion), bis hin zu den verwendeten Farben in jeder einzelnen Szene.
Es fällt Erwachsenen auch gar nicht schwer, sich auf diesen Kinderfilm einzulassen. Man muss nicht erst das Kind in sich wiederfinden, da "Coraline", trotz "wunderbar-alles-supertoll"- Happy End, eigentlich von vornerein eher ein erwachsenes Publikum anspricht.
Wirklich ein Ausnahmefilm, der gerade durch seine unkonventionelle Art (in jeglicher Hinsicht) besticht.
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MikeC. 2011/05/01 00:02:58
Kommentar löschenEin faszinierender, kreativer Animationsfilm mit überragender Stop-Motion-Umsetzung. Trotz Kinderfilm-ähnlicher Aufmachung für jede Altersstufe empfehlenswert.
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derrotetee 2011/04/19 00:36:45
Kommentar löschenEin sehr grotesker Film. Im Grunde ein modernes Märchen.
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crenshaw 2011/04/11 00:15:43
Kommentar löschencarol... ähh... coraline ist ein herausragender animations-film in stop-motion technik. eine fesselnde story, die in sich logisch und spannend erzählt sowie mit einem klasse score unterlegt wird. die 3d-effekte, insbesondere die tiefenwirkung, sind noch das sprichwörtliche "tüpfelchen auf dem i". sehr zu empfehlen.
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Killör 2011/02/15 00:11:49
Kommentar löschenEin wortwörtlich "schöner" Film. Hat richtig Spaß gemacht ihn in Full HD zu sehen.
Und er ist meines Erachtens nach, einer der wenigen Animationsfilme bei dem die 1080p so heraus stechen.
Die Story an sich hat mir sehr gut gefallen, war mal was anderes.
Ein Film den ich mir auch gerne noch ein zweites, drittes oder viertes mal angucken werde.
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smu137 2011/01/09 15:54:45
Kommentar löschenDefinitiv großes Kino. Man muss meines Erachtens nach, aber Fan solcher Geschichten sein, um hier aufs beste unterhalten zu werden. Wäre ich es, hätte der Film sicherlich eine 9,0 erhalten.
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Hennes Bender 2011/01/07 12:11:39
Kommentar löschenEin visuelles und erzählerisches Meisterwerk, dass zwar ästhetisch mit "Nightmare before Christmas" vergleichbar ist (Kein Wunder: Gleiche Technik, gleicher Regisseur), aber Dank der Vorlage von Neil Gaiman genug Eigenständigkeit hat um bestehen zu können. Unfassbar liebevoll bis ins kleinste Detail (unbedingt das "Making-Of" ansehen!) aber die Altersfreigabe wundert mich auch! Wenn dann überhaupt erst ab 12! Und selbst dann würde ich die Therapiekosten nicht übernehmen! Ein sehenwert traumhafter Alptraum, quasi "Pan's Labyrinth-LIGHT"!
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Dridge 2011/01/02 22:26:15
Kommentar löschenHandlung schwach bis nicht vorhanden.
Charaktere äußerst unsympathisch, vor allem die Protagonistin, die ständig ein langes Gesicht zieht und sich über andere Charaktere mokiert, so etwa den lieben Nachbarsjungen.
Emotionen dank diesen beiden Merkmalen auch gleich Null.
Ich gebe trotzdem 5,5 Punkte, weil die Stop-Motion-Optik echt Klasse ist und ich Filme à la The Nightmare Before Christmas liebe, außerdem gibt es durchaus einige schöne Bilder zu sehen.
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Joone44 2012/01/29 13:37:03
Antwort löschenHandlung nicht vorhanden, unsympathische Charaktere...ab da war mir klar, dass du hier den falschen Film runtereißt.
udolindenbergfan 2010/12/30 22:40:55
Kommentar löschenUnverständlich ist die Altereinstufung ab 6. Natürlich ist Coraline ein Familienfilm, jedoch sind einige Szene für ganz kleine Kinder sichtlich ungeeignet, da sie das unheimliche und bedrohliche, kurz gesagt Kinderängste ziemlich drastisch zeigen. Kurzum: Ein phantasievolles Märchen, das nicht an Optik und Einfall geizt, für die ganz kleinen aber vielleicht doch eine Spur zu unheimlich wirkt.
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