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Cosmopolis - Kritik
CA/FR/IT/PT 2012 Laufzeit 113 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 05.07.2012
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Kritiken (25) — Film: Cosmopolis
Movienerd: Movienerd.de Movienerd: Movienerd.de
Kommentar löschenDas, was als „Entfremdung“ zum Modewort verkommen ist, was so viele Filme zu thematisieren vorgeben und doch nicht zu fassen kriegen, das Gefühl einer Wahrnehmung ohne Teilnahme, vermisst Cosmopolis mit gnadenloser Genauigkeit. [...] Der Film leistet insofern weniger eine Zuspitzung als eine Befreiung von jeglichem Blendwerk, bis nur der bittere schwarze Kern der Gegenwart steht, und ist in dieser Methodik vergleichbar mit Elio Petris Todo Modo oder den Romanen Franz Kafkas, mehr noch als Don DeLillos Vorlage.
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Mr.Vengeance: Lost In Imagination
Kommentar löschenWillkommen zur Lyrik für Fortgeschrittene: Kapitalismus, Konsumgesellschaft, Marktregulierung, Zukunft und eine asymmetrische Prostata. Selbst Robert Pattinson als seelenloses Gefäß gefällt, wenn er kraftlos durch die Gassen schlappt. Darstellung komplett reduziert auf das gesprochene Wort. Dieser Cronenberg wieder.
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Medienjournal: Medienjournal-Blog.de
Kommentar löschen[...] Mit Cosmopolis hat sich David Cronenberg zweifellos eines schwierigen Stoffes angenommen und ein ebenso fraglos ziemlich schwer zugängliches Werk geschaffen, das vielen übel aufstoßen wird, das vielen zu langatmig, zu seltsam, zu offen oder zu ziellos geraten sein wird. Der Fairness halber muss ich dazu sagen, dass es mir vermutlich ähnlich ergangen wäre, würde ich nicht Don DeLillos Buchvorlage kennen, denn ohne dieses Wissen erscheint so manche Szene doch wahrhaft konfus und man mag sich kaum vorstellen, dass dieser Film sogar deutlich näher an seiner Vorlage bleibt, als es viele seiner Zeitgenossen tun. Letztlich lebt der Film aber auch nicht von seiner Handlung, sondern vielmehr von seinen gestelzten Dialogen und dem prognostizierten Zusammenbruch der Weltwirtschaft, wie DeLillo sie bereits im Jahr 2000 beinahe visionär vorausgesehen hat, wenngleich hier das Geschehen noch einmal deutlich überspitzt dargestellt wird. [...]
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GrammatonCleric: Equilibrium, X-RATED, DAS M...
Kommentar löschenBis man zusammen mit Pattinson bei Giamatti ankommt, hat man den Kampf schon längst aufgegeben und hofft nur noch, dass es bald zu Ende ist. Das Ende kommt dann auch endlich, abrupt und ohne wirkliche Auflösung. Natürlich war und ist das Kino des David Cronenberg stets sperrig, aber nicht auf diese künstliche Art und Weise. "Cosmopolis" hat nichts, was ihn auch nur irgendwie rehabilitieren würde. Er ist nichts weiter als eine 108-minütige Tour de Force im schlechtesten Sinne. Cronenberg hat damit entgegen der Erwartungen "A Dangerous Method" um Längen unterboten und ich hasse es zu sagen, aber auch einen der schlechtesten Filme des Jahres abgeliefert.
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Filmering: Filmering.at
Kommentar löschenDavid Cronenbergs Cosmopolis ist ein bemerekenswerter Blick auf den Wahnsinn der modernen Welt und schafft es uns mit voller Breitseite die Absurditäten unserer Gesellschaft (und ganz besonders der Hochfinanz) in den Kopf zu hämmern. Robert Pattinson brilliert als eiskalter Finanzadeliger, der die Welt als seinen Spielplatz und sich selbst als Kronprinz der Welt sieht und dabei jeden Bezug zur Realität verloren hat. Gemeinsam mit ihm verbringt das Publikum einen Tag in seinem Goldenen Käfig, der in Form einer Limousine quer durch die Stadt tuckert und dabei immer wieder der rauen Wirklichkeit begegnet - jedoch einer Wirklichkeit, die eh schon egal zu sein scheint. Mit Cosmopolis ist David Cronenberg jedenfalls ein faszinierendes Portrait unserer Zeit gelungen, das unbequem nachhallt.
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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de
Kommentar löschenAuch wenn der Cyber-Kapitalist vom Twilight-Blutsauger Robert Pattinson treffend verkörpert wird, schaut man sich „Cosmopolis“ vor allem analysierend an.
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Oceanic6 Thu, 05 Jul 2012 10:49:34 -0000
Antwort löschenAha.
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DeDavid Thu, 05 Jul 2012 13:47:36 -0000
Antwort löschen:D
Markbln Thu, 05 Jul 2012 17:06:58 -0000
Antwort löschenbisschen unrhythmisch aber ok.
M. Semenowicz: Filmszene.de M. Semenowicz: Filmszene.de
Kommentar löschenDie Frage: „Ist das Kunst oder kann das weg?“ kann man nach "Cosmopolis" beantworten mit: „Nein, das ist Kunst“. Doch auf die Frage: „Macht das Spaß?“ lautet die Antwort leider auch „Nein, das ist Kunst“.
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Andreas Busche: taz,fluter, Der Freitag Andreas Busche: taz,fluter, Der Freitag
Kommentar löschenEs mag nachvollziehbar sein, was gerade Cronenberg an den wuchernden und mäandernden Gedankengängen DeLillos so gereizt hat, aber er findet keinen Zugang zu dieser irrwitzigen, geradezu überwältigenden Sprache.
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Diemuth Schmidt: Radio Köln Diemuth Schmidt: Radio Köln
Kommentar löschenCronenberg will DeLillos-Ideen für sich selbst sprechen lassen und vermittelt dabei den Eindruck, selbst nicht viel dazu zu sagen zu haben.
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Katja Nicodemus: NDR Katja Nicodemus: NDR
Kommentar löschenNach diesem großartigen, kühlen Film sehnt man sich nur noch nach einem Kaminfeuer.
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Walli Müller: br-online, NDR Walli Müller: br-online, NDR
Kommentar löschenDer Film ist Regie-Meister Cronenberg gnadenlos daneben gegangen.
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Markus Müller: Movie Maze Markus Müller: Movie Maze
Kommentar löschenMehr als ein schlechter Scherz kann dieser Ausrutscher kaum sein.
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Pyro 91 Tue, 06 Nov 2012 15:25:11 -0000
Antwort löschenIch fand ihn hervorragend.:)
Co-Pilot Sun, 02 Jun 2013 12:19:09 -0000
Antwort löschenSoll ja Leute geben welche alles lustig finden... ;)
Barbara Schweizerhof: der Freitag, Die Welt, epd ... Barbara Schweizerhof: der Freitag, Die Welt, epd ...
Kommentar löschenDie Finanzkrise und Occupy Wall Street hätten Besseres verdient.
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Sven von Reden: taz Sven von Reden: taz
Kommentar löschenEric Packer und Vampir Edward Cullen aus den Twilight-Filmen - der Rolle, die Robert Pattinson Weltruhm bescherte. Entsteigt er in Cosmopolis wie ein moderner Blutsauger der internationalen Finanzströme seinem Autosarg?
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Co-Pilot Sun, 02 Jun 2013 12:20:29 -0000
Antwort löschenNope - das war IMO sein Sargnagel.
R.I.P Cosmopolis & Pattinson.
Robert Cherkowski: Schnitt Robert Cherkowski: Schnitt
Kommentar löschenAller Zeitgeist-Symbolismen zum Trotz ist Cosmopolis keineswegs ein Pro-Occupy-Film [...], sondern ein hypnotischer Trip an den Rand des Abgrundes, in den er fasziniert blickt und am Ende doch nur einen Abgrund sieht.
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A.Stäheli: Neue Zürcher Zeitung A.Stäheli: Neue Zürcher Zeitung
Kommentar löschenMan mag sich fragen, ob Cronenberg der richtige Regisseur für den 26-jährigen Schauspieler war, der nach Ende der «Twilight»-Serie nun so verzweifelt versucht, seine tragische Vampirblässe wieder abzustreifen.
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CINEMAN.ch
Kommentar löschenTwilight-Star Robert Pattinson bewegt sich als Börsen-Zocker samt Stretch-Limousine weg von seinem jungen Stammpublikum und blamiert sich weder beim Sex mit Juliette Binoche noch im kammerspielartigen Wortduell mit Paul Giamatti so sehr wie zuletzt in Bel Ami. David Cronenbergs Adaption des gleichnamigen Romans von Don DeLillo selbst macht es in seiner konsequenten Wortlastigkeit und wenig vorhandenen Handlung dem Zuschauer indes nicht leicht, Zugang zu dieser klaustrophobischen, intellektuell aufgeladenen Kapitalismuskritik zu finden.
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Oceanic6 Wed, 04 Jul 2012 15:17:48 -0000
Antwort löschenUnd dass er es nicht leicht macht, rechtfertigt 4 Punkte oder wie? Was für eine unsinnige Kritik, kein Wunder, dass der Anspruch gegenüber Filmen immer mehr sinkt !!
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Punsha Wed, 04 Jul 2012 19:42:38 -0000
Antwort löschen/signed @Oceanic
Co-Pilot Sun, 02 Jun 2013 12:22:15 -0000
Antwort löschenCINEMAN.ch sieht es schon nicht so falsch... 4 Punkte sind noch 3 zuviel :(
Jürgen Kiontke: Jungle World, ai-Journal, K...
Kommentar löschenCronenbergs Blutsauger ist ein blasses Geschöpf. Wo die erste halbe Stunde einen gewissen Einfallsreichtum auffährt, hängt der Film alsbald ganz unmodern wie eine defekte DVD: Die Handlung stockt, ruckelt, am besten fängt man von vorne an. Roadmovie, ein bisschen festgefahren. Wie die derzeitige Kapitalismuskritik, könnte man sagen - na, da ist er ja doch noch, der Anschluss ans Heute.
Immerhin schafft es der Held doch noch zum Friseur.
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Oliver Kaever: Programmkino Oliver Kaever: Programmkino
Kommentar löschenEs wäre zu kurz gegriffen, „Cosmopolis“ lediglich als zynischen Kommentar zu Finanzkrise und ungezügeltem Kapitalismus zu lesen.
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BuzzG: filmfutter.com, kino-zeit.d...
Kommentar löschenÜber was die überwiegend nur episodisch auftretenden Charaktere in „Cosmopolis“ da so pseudointellektuell schwadronieren, dürfte den Zuschauern dagegen herzlich egal sein. Sie gewähren uns letztlich keinen emotionalen Zugang; sie und ihre Probleme kümmern uns nicht weiter – und was uns damit bleibt, sind rund 108 frustrierende Minuten an cineastischer Langeweile, die sich obendrein größtenteils in der überschaubaren Kabine des Fahrzeugs zutragen.
[...]
„Cosmopolis“ mag auf dem Papier Eindruck machen, die filmische Umsetzung entpuppt sich jedoch leider als in etwa so aufregend wie eine ganze Packung voller Johanniskrautdragees. David Cronenberg hat nicht die schlechteste Leistung des Jahres 2012 abgeliefert, aber dafür eine äußerst bittere Enttäuschung…
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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...
Kommentar löschenSekunden eines Fiebertraums: Furios montierte der blitzschnelle erste Trailer zu "Cosmopolis" apokalyptische Bilder von Sex, Gewalt und mutmaßlichen Riesenratten in New York. Bilder, wie man sie umgehend mit David Cronenberg assoziieren musste. Und die sich sogleich in jenes organische Werk einzupassen schienen, das zuletzt eher zahme Genesung statt aufreibende Wucherungen versprach. Der Film rückt diesen Eindruck zurecht: Don DeLillos Roman verwandelt sich auf der Leinwand in eine lange fließende Bewegung aus ungeheueren, direkt der Vorlage entlehnten Dialogen und nicht selten auch eisiger Stille. "Cosmopolis" verzichtet in weiten Teilen auf sämtliche Herkömmlichkeiten der Spielfilmdramaturgie und verlegt wesentliche Aktionen beständig in die Gesprächigkeit. Es ist Cronenbergs radikalster Film seit "Crash" und sein bester seit "A History of Violence". [...]
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Le Samourai Thu, 07 Jun 2012 12:08:50 -0000
Antwort löschenNice.
der cineast Thu, 07 Jun 2012 13:38:20 -0000
Antwort löschenNice.
Pyro 91 Fri, 08 Jun 2012 17:08:00 -0000
Antwort löschenWie schlägt sich Pattinson?
Mr Vincent Vega Fri, 08 Jun 2012 17:28:30 -0000
Antwort löschenSteht im Text. :-)
Pyro 91 Fri, 08 Jun 2012 18:10:11 -0000
Antwort löschenHört sich gut an! Nach Old-School-Cronenberg.
nilswachter Sun, 08 Jul 2012 01:10:40 -0000
Antwort löschenhmm. muss ihm vielleicht doch ne Chance geben :)
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Le Samourai Thu, 19 Jul 2012 17:43:56 -0000
Antwort löschenNee, bin enttäuscht.
mainaeinz Wed, 09 Jan 2013 18:52:24 -0000
Antwort löschenFür den wird sich Cronenberg noch schämen..
SchnabelPower: filmosophie.com
Kommentar löschenAuch wenn wir die bis zu 20 Minuten andauernden Dialogszenen als Stilmittel begreifen, sind gewisse Längen in Cosmopolis nicht von der Hand zu weisen. Es hätte an einigen Stellen einer Raffung bedurft, um die Handlung insgesamt dynamischer zu gestalten. Einen Spannungsbogen sucht man hier ebenso vergebens wie einen zur Identifikation einladenden Charakter. Die Figuren sind zu undurchschaubar, um ihre Gefühlswelt zu ermessen oder gar nachzuvollziehen.
Trotz allem bleibt Cosmopolis in meinen Augen ein beachtlicher, wenn auch absonderlicher Film, den zu verstehen von vornherein der falsche Ansatz ist. Cosmopolis will nicht dekodiert werden, denn es ist ja gerade die Aussage dieses Werks, dass hinter all den Worten und Zeichen kein tieferer Sinn mehr zu finden ist.
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Kubrick_obscura: CinemaForever
Kommentar löschen[...] Erst in den letzten zwanzig Minuten verdichtet sich „Cosmopolis“ nochmal und lässt den Jungmilliardär auf seine Nemesis Benno treffen, der von Paul Giamatti grandios verkörpert wird. In einem alten Industriehaus, in einem Raum voller Gegenstände, Requisiten aus allen Epochen des zwanzigsten Jahrhunderts, so scheint es, inszeniert Cronenberg ein brillantes Rededuell. Für kurze Zeit steht alles still, Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit. In diesem Gespräch geht es um alles und nichts und Ronald Sanders Montage variiert gekonnt das Tempo. Manchmal fällt auf jedem Wort ein Schnitt, manchmal kommt er komplett zum Erliegen, dann verharrt Peter Suschitzkys Kamera und beobachtet die Figuren bis zum fulminanten Schluss. Die beiden größten Kräfte im Kino, Inszenierung und Montage, scheinen hier wirklich in den Händen eines Meisters zu liegen, der demonstriert, dass er nicht nur Schauspieler an ihre Grenzen treibt, sondern auch seine eigene Filmsprache beherrscht und mit ihr wundervoll dichten kann [...]
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Christoph Schelb : Outnow.ch Christoph Schelb : Outnow.ch
Kommentar löschenEs gibt ein paar ernste Worte gegen das neue Jahrhundert, doch ansonsten quält man sich durch einen Film, dessen Faszination schon nach zehn Minuten verpufft ist.
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Michael Sennhauser: Sennhausers Filmblog Michael Sennhauser: Sennhausers Filmblog
Kommentar löschenCronenbergs Films fasziniert, die Bilder und der Rhythmus hämmern einen vorwärts, sogar Robert Pattinson wirkt für einmal wie ein souveräner Schauspieler und nicht bloss wie ein abgekämpfter Vampir.
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Kommentare (119) — Film: Cosmopolis
NewZooYorker Wed, 05 Jun 2013 16:10:12 -0000
Kommentar löschenIch kann nicht erklären, was mich so verflucht fasziniert hat an diesen Film. Ich kann es mir nicht erklären. Die Atmosphäre? Die Musik? Oder vielleicht sogar Robert Pattinson? Vielleicht ist es das alles ... oder nichts von dem , ich habe keine Ahnung. Aber irgendwas hat Cronenberg hier richtig gemacht. Nichts scheint in diesem Film einen wirklichen Sinn zu ergeben und selten sind die Taten oder Worte der Charaktere wirklich nachvollziehbar. Der Film hat seine ganz Spezielle Welt und sie gefällt mir. Ich befand mich in diesem Verwirrspiel zwischen Sex, Geld und Macht. Ich war IM Film und absolut fasziniert von dieser Welt die Cronenberg geschaffen hatte. Der Film an sich hat für mich keine richtige Story, versucht eher sich philosophisch mit dem Thema Geld zu befassen und verwirrt größten Teils mit seinen Dialogen. Und doch packt mich der Scheiß. Es scheint so, als versuche man hier die tiefen des Charakters Eric Parker zu erforschen aber dort einfach nichts findet. Gar nichts. Leer. "Cosmopolis" ist unlogisch, verfolgt keine Handlung, kritisiert offensichtlich den New-Economy-Hype und ist zu fast keinem Zeitpunkt nachvollziehbar. Die Charaktere wirken einfach extrem Blass. Und doch bleibt er faszinierend über die gesamte Laufzeit. Nur auch ungewohnt substanzlos.
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Co-Pilot Sun, 02 Jun 2013 12:07:21 -0000
Kommentar löschenWTF??
Seit RUBBER (unser Hassfilm No.1) nicht so ein Mega-Crap gesehen!
Nach 30 min totalster Verwirrung & absurdestem Blödsinn hatten wir genug von Cosmopolis; als dann der ewig unsympathische R.Pattinson auch noch halbnackt den Finger in den Arsch gesteckt bekommt hatten wir die Nase endgültig voll.
Cosmopolis taugt maximal für pubertierende Teenies um den Blödschkopp Pattinson mal 1std 45min "ganz für sich allein geniessen" zu können.
Den 1 Punkt gibt es für all das, was wir glücklicherweise nicht mehr ansehen mussten - evtl war das ja noch 1 Punkt wert...
Fazit:
Wie jeder Movie startete auch Cosmopolis bei uns mit 5,0 neutralen Punkten. Up´s & Down´s ergeben dann die Endbewertung. Cosmopolis geht mit langweiligen, einschläfernden & unnötigen 1,0 Punkten in the books.
*Finger weg-Crap*
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andre.hottges.7 Sat, 01 Jun 2013 13:01:40 -0000
Kommentar löschenTja, ein unglaublich geschwätziger Film, aber das muss zwangsläufig so kommen, wenn ein Film im Grunde nur in ner Limo mit wechselnden Mitreisenden spielt. Das an sich wäre nicht schlimm, wenn die Dialoge einigermaßen gesalzen wären und Spaß machen würden... tun sie aber nicht! Sie wollen einfach nur nicht enden und führen meist zu nichts oder die wenigen Aussagen dahinter sind banal. So eben, als würde man ein belangloses Gespräch mit seinem Friseur auf irgendwelchen Drogen führen, was der Pattinson sogar tut (nur redet der ohne Drogen so)...
Man hätte auch besser casten können, ich finde die Rolle erfordert jemanden, der schon im Ansatz viel unsympathischer ist, um einen Börsen-Snob verkörpern zu können. (Auch wenn Twilight-Pattinson das bei vielen sogar sein mag, ist er einfach nicht der Typ für ne Arschloch-Rolle).
Und wenn der Film kritisch sein soll gegenüber unsere ungezügelte kapitalistische Finanzwelt, dann gute Nacht. Ich wette die Bankmanager sitzen jetzt in ihren Chefsesseln im 54. Stock und weinen aufgrund des Films. Cosmopolis ist allenfalls hin und wieder mal sarkkastisch, verbaut sich aber alles weitere durch nichts sagende Dialoge.
Ein paar Sympathiepunkte gibts trotzdem, für den artistischen Anspruch, den mutigen Ansatz und für die Tatsache, dass der Film gegen den Mainstream-Strich gebügelt ist, leider kommt nicht mehr dabei raus...
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Titan30 Fri, 31 May 2013 16:22:41 -0000
Kommentar löschenBoah, was war das denn? Nach langer zeit habe ich beschlossen wieder einen kommentar abzugeben, nur wegen diesem Film. Um die nachwelt zu warnen. Sowas bescheuertes und langweiliges habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Finger weg von dem film... reinste zeitverschwendung
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Co-Pilot Sun, 02 Jun 2013 12:09:03 -0000
Antwort löschenStimme dir zu!
Hätte ich doch zuvor mal besser hier reingeguckt und deine Kritik gelesen!!! So ein Mistfilm.
Boogers666 Thu, 30 May 2013 18:08:15 -0000
Kommentar löschenEin Film über den Abstieg des Kapitalismus, der ihn mitsamt seinen Eingeweiden zerreist und ihn bis ins kleinste auseinandernimmt. Emotionslos und ohne Anteilnahme hervorragend gespielt von Pattinson. Jegliche Analyse des Films, jedes Dialoges scheitert das liegt schlichtweg daran das es nichts zu analysieren gibt, der Film ist in diesem Sinne genauso oberflächlich und falsch wie die Finanzwelt selbst, es gibt nichts tiefgründiges außer das was Pattinsons Charakter den Film über durchlebt, seinen stellvertretenden Abstieg in ein altes Hinterhaus wo er auf den 0815 Bürger trifft der unbegrünteden Hass gegen die Finanzwelt schert. Es ist erstaunlich was Cronenberg leistet, allein die Tatsache das der Film selbst so anstrengend ist wie die Situation in der er stattfindet unterstreicht ihn nur positiv in seiner Aussage. Und wer meint Kapitalismus wäre nicht mehr aktuell hätte sich nur mal kurz den Wahlkampf von Mitt Romney angucken sollen.
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IZO Wed, 29 May 2013 20:26:51 -0000
Kommentar löschenEin weiteres Meisterstück von Cronenberg. - Philosophisch, aufwühlend und beängstigend realistisch. - Trotz aller Skepsis die ich hatte finde ich im Nachhinein, dass Cronenberg den Film nicht besser hätte besetzen können.
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fabel Sun, 19 May 2013 14:40:12 -0000
Kommentar löschenIch lasse mich auch oft, meistens an den Wochenenden, durch die Gegend fahren - dann vom Taxi nach Hause. Da wird dann zwar nicht viel geredet, aber das, was geredet wird, sorgt wenigstens für gute Laune - jedenfalls bis zum Ende der Fahrt und der Bezahlung. In "Cosmopolis" lässt Cronenberg Pattinson durch die Stadt fahren, in einer Limo, zum Friseur. Eine nette Idee, das Ergebnis dagegen ist ein knapp 100-minütiger Wechsel von Gesprächs- und Sexualpartnern und weitaus weniger nett.
Und das, was hier geredet wird, sorgt auch für wenig gute Laune. Denn es wird viel geredet, zu viel, quasi die ganze Zeit. Als Zuschauer denkt man da unweigerlich an Gülcan Kamps:
Auch sie ist immer in Bewegung und geht einem mit ihrem Dauergequatsche ziemlich auf die Nerven. Wenigstens gibt's bei ihr noch etwas zum Anschauen, bei Cronenbergs Machwerk hingegen nicht. Jedes Bild wirkt uninspiriert, es gibt keine Schauwerte, es gibt nur was zu hören. Das mag in der Buchvorlage seinen Reiz besitzen, ist als Film jedoch unerträglich ab einem gewissen Zeitpunkt. Und Pattinson?
Der schlägt sich tapfer, hätte sich vielleicht einer Körperrasur unterziehen können, aber nun gut, Taylor Lautner ist ja nicht dabei, dann sei es verziehen.
Für "Cosmopolis" gilt schlussendlich dasselbe wie für Fernsehsendungen mit Gülcan:
Am besten erst gar nicht erst einschalten oder kaufen - für das Geld kann man besser einmal mehr mit dem Taxi fahren.
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jollyroger Sun, 19 May 2013 18:48:42 -0000
Antwort löschenSehr schön und sehr treffend, mein Guter.
fabel Mon, 20 May 2013 13:33:49 -0000
Antwort löschenVielen Dank! :)
Peter Hofbauer Sun, 05 May 2013 17:59:11 -0000
Kommentar löschenMal nach laaaaanger Zeit wieder ein Film den ich schon vor dem Ende abgebrochen habe (ca. Minute 45).....Dachte mir ja eigentlich....hui, David Croneneberg, der liegt mir......aber was ich hier bekam ging mal gar nicht.....so träge und langatmig wie es schlimmer kaum noch ging, und zusätzlich hab ich den Film auch nicht verstanden.
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Co-Pilot Sun, 02 Jun 2013 12:11:19 -0000
Antwort löschen45min; exakt hier selbiges :)
Länger kann man das auch scheinbar nicht ertragen... Mach dir nichts draus, den Crap muss man auch nicht verstehen ;)
WelcometotheKlap Mon, 29 Apr 2013 11:25:51 -0000
Kommentar löschenCronenbergs COPSMOPOLIS als STALKER des Turbokapitalismus :
Endlos lange gleitet Pattinson in seiner Stretch-Limousine durch die Straßen, während Satzkaskaden auf einen niederprasseln die man fast alle mit einem Diaprojektor an die Wand werfen, und dann endlose Aufsätze drüber schreiben könnte.
COSMOPLIS größte Errungenschaft ist dabei zweierlei.
Zum einen benutzt der Filme seine Oberfläche nur, um sie mit oberflächlichen Statements so zu bombardieren, bis der Film vor Inhalten förmlich zerbirst, zum anderen schafft es der Kanadier einen zeitgeistigen Abgesang auf die Strippenzieher dieser Welt zu drehen, ohne dabei mit dem Zeigefinger um die Ecke zu kommen.
Ganz im Gegenteil, wenn wir Pattinsons Reise durch die strahlenden Cafes, den wütenden Mobs, den dunklen Straßen, einem ärmlichen Friseursalon und schließlich den Ghettos folgen, haben wir nicht nur dem Abstieg einer Finanzheuschrecke beigewohnt, wir sind, spätestens am Ende, und mit Paul Giamatti, auch bei uns selbst angekommen.
Was war ein „Ackermann“ , wenn nicht hauptsächlich ein Sündenbock, ein Ablasshändler für unsere Wut, die wir so gerne auf „die da oben“ richten, bevor wir unsere Scheine zur Bank tragen, und uns vorstellen wie das wäre : Ein Super-Model-Dreier auf der eigenen Segeljacht kurz vor Kap Horn.
Wir sind „Occupy Wall Street“, sind die Tortenschmeißer, der wütende Mob, der weiß das er nicht nur nichts ändert, sondern auch insgeheim, das sich seine Wut nicht gegen die Ungerechtigkeiten, sondern gegen die Chancenungleichheit dieser Welt richtet.
Denn auf der anderen Seite angekommen, wären wir alle ein bißchen Pattinson.
Dort wo Geld keinen nominellen Wert mehr besitzt, außer dem, den man ihm noch mit seinen erkauften Luxusgütern zuordnen kann, da wo alle Sorgen eingefroren und doch die größte aller existenziellen Gefahren droht : die Angst vor der Ebene.
„Zeig mir etwas, das ich noch nicht kenne“ fleht Pattinson eine seiner Sexgespielinnen an, mit dem Wunsch sie würde ihm wehtun, und lässt dabei erahnen warum eine Chaotengruppe wie die JACKASS-Crew auch in unseren Mittelschichten so riesengroße Erfolge feierte.
Wo zwischen Paragliding-Kurs, Atemtherapie, Wochenendexzess und australischem Walkabout alle Erfahrungs- und Lebenswege jederzeit jedem offen stehen, ist nicht mehr der Tabubruch, nicht einmal mehr die Grenzerfahrung das höchste Gut, der größte Nervenkitzel, es ist nur noch eine bizarrer Zeitvertreib der uns zeigt, was wir noch nicht kennen, jetzt, da wir alle schon digitalisiert und 10100100 sind.
In COSMOPOLIS ist der Body-Horror schon längst passiert, muss nicht mehr in den Plot integriert werden, denn eingeklemmt zwischen Chrome und Stahl, zwischen Bits und „always Online“ hat die schöne neue Welt, hat unsere Seele unseren Körper schon längst deformiert; wir sind schon lange da angekommen, wo die Charaktere aus CRASH so sehnsüchtig hin wollten, in eine nie endende Extasewolke aus Mensch und Maschine, aus Grenzerfahrung und Alltag, dort wo körperliche Deformationen auch gleich seelische sind, und andersherum, dort wo wir alle ein bißchen die Mantle-Zwillinge aus DEAD RINGERS sind, dort wo der mediale Alptraum aus VIDEODROME uns in vierundzwanzigstündiger N24-Newschleife vorantreibt, umformt, neuschreibt.
COSMOPLIS mag nicht mehr den visuellen Punch der frühen Cronebergs besitzen, seine Themen aber generieren ihn tatsächlich zu einem „Best of“, destillieren ihn zu der Quintessenz aller Cronenberg-Werke im Hier und Jetzt.
Ausgerechnet mit der „New Economy“ findet Cronenberg einen Betrachtungsgegenstand der all seine universellen Themen von Deformation und Verfremdung, zeitgleich von der Suche nach Geborgenheit und Sinn, in die Realität und unser Zuhause befördert.
Das ist, bei genauer Betrachtung nicht nur erschreckender als irgendwelche organische Schreibmaschinen, das ist, ganz am Ende, wenn Paul Giamattis Charakter einsieht, das seine Handlungen kein Sinn haben, aber trotzdem vollzogen werden müssen, auch ein Abgesang auf diese.
Der Horror begann nicht erst mit der Erfindung des Dollars, oder dem ersten Tauschhandel mit Kauri-Muscheln, er begann, bei genauer Betrachtung und frei nach Douglas Adams, schon als der erste Affe von einem Baum fiel und von Freiheit, Gleichheit und Armbanduhren zu träumen begann.
Unsere schöne, neue Welt ist uralt.
Und kein Tortenschmeißer wird daran etwas ändern.
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Bandrix Mon, 29 Apr 2013 11:43:43 -0000
Antwort löschenGroßartiger Kommentar, auch wenn mich "Cosmopolis" hin und wieder schlichtweg gelangweilt hat.
WelcometotheKlap Mon, 29 Apr 2013 11:49:27 -0000
Antwort löschenDanke ! Und gelangweilt hat mich Cosmopolis überhaupt nicht, ganz im Gegenteil. Vielleicht aber auch ein klarer Glücksfall von "richtiger Film für die richtige Stimmung", es gibt sicher Tage und Momente, da hätte ich den Film auch so empfunden, genau so wie ich mir nicht jeden Tag Tarkovsky reinpfeiffen könnte.
jollyroger Mon, 29 Apr 2013 13:30:30 -0000
Antwort löschenIch fand den unterträglich. Selbstverliebt und geschwätzig. Aber dann war da ja noch die Binoche....
WelcometotheKlap Mon, 29 Apr 2013 13:37:39 -0000
Antwort löschenDer Film ist auch selbstverliebt und geschwätzig, weil das eben genau die Adjektive sind, die Pattinsons Charakter, seine Welt und Mitmenschen so umfassend beschreibt. Aber ich kann verstehen, wenn man das als nervtötend empfindet. Ich war gefangen in den Dialogen, hing an jeder einzelnen der "scheinbar" bedeutungslosen Zeilen, und wie sich mit jedem Laberschwall nur eine weiter Oberflächlichkeit als Kommentar und Enttarnung entpuppte.
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SoulReaver Mon, 29 Apr 2013 14:26:59 -0000
Antwort löschenJa! Ja! Ja! Oh! Ja!
WelcometotheKlap Mon, 29 Apr 2013 14:34:08 -0000
Antwort löschen*Taschentuch rüberreich*
Chriz85 Wed, 20 Mar 2013 15:49:58 -0000
Kommentar löschenEiner der ödesten und langweiligsten Filme die ich je gesehen habe!
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
jacker Mon, 18 Mar 2013 13:07:19 -0000
Kommentar löschenManchmal ist es so einfach: Komponente A + B gut, C ging so, aber D glich das aus. Fazit: Toller Film.
Aber an COSMOPOLIS ist nichts einfach, erst recht nicht zu erklären warum ich ihn herausragend finde.
Erster Ansatz: Weil bereits die Atmosphäre dieses Films von der ersten Sekunde an so irreal und falsch ist, dass ich direkt und ohne zu zögern gebannt war?!
Zweiter Ansatz: Weil ich wahrscheinlich noch nie eine so vollständige Dekonstruktion der Wirklichkeit im Verhalten einer Person manifestiert erleben durfte?!
Dritter Ansatz: Weil ich Entfremdung selten so überzeugend verbildlicht und so packend gespielt gesehen habe?!
Vierter Ansatz: Weil die Entkopplung des Hardcore-Kapitalismus von der Wirklichkeit hier enorm kryptisch und dennoch so klar wie es nur sein könnte beschrieben wird?!
.
.
Alles leeres Geschwafel. Ich kann es nicht erklären! Ich weiß nur, dass ich den Film direkt nochmal sehen wollte, aber leider nicht die Zeit dazu hatte. Vielleicht ist es sogar besser das alles erst mal sacken zu lassen und vorbereitet, aber doch unerwartet ein zweites Mal daran zu gehen..
Udn doch: Diese unglaubliche Teilnahmslosigkeit des Eric Packer lässt mich immernoch nicht los. Ein kurzer Anflug von Freude, wenn ich mich nicht irre ganze zwei Mal im Film - einmal beim Gedanken, dass 'the rat' die neue Währung wird, ein weiteres Mal, als er spielerisch hüpfend erwartet in den eigenen Tod zu rennen. Das war es. Doch sind diese kurzen Momente echt? Kommt das leichte lächeln der Wangen in seinem Inneren an? Ich glaube es nicht, denn in Eric existiert nichts mehr.
Verrücktes Stück Film.
Was gehaltvolleres schreibe ich da vielleicht irgendwann mal zu.
Vielleicht.
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Velly Mon, 18 Mar 2013 14:57:53 -0000
Antwort löschenIch habe ihm weniger Punkte gegeben, aber empfunden habe ich ähnlich. Und ich könnte mir vorstellen, dass ich erst in ihn Reinwachsen muss, wenn man das so verschroben ausdrücken mag. Aber so gehts mir oft mit Filmen von Cronenberg oder auch Lynch. Beim ersten Mal gefallen sie mir schon, aber ich brauche dann noch mehr Sichtungen, damit ich sie wirklich genießen kann, weil ich dann erst viele Kleinigkeiten entdecke. Kleinigkeiten, die mir beim ersten Mal vielleicht entgangen sind, weil ich vom Gesamtbild zu erschlagen bin.
Werde ich in Bälde auch auf alle Fälle nochmal gucken. Und sicher nicht nur einmal ;-)
jacker Tue, 19 Mar 2013 11:19:53 -0000
Antwort löschenIm Endeffekt mache ich das bei Filmen die ich mir noch erschließen will auch meist so! Das ist z.B. der Grund warum ich weder LOST HIGHWAY noch MULHOLLAND DRIVE Höchstwertungen gegeben habe, obwohl die FIlme eigentlich unbedingt auf der Lieblingsfilmliste sein müssten.
Aber 9P sind hier 'herausragend' und im Sinne von 'aus der Masse an Filmen herausragend' konnte ich COSMOPOLIS einfach nicht weniger geben!
Lichtlady Thu, 28 Feb 2013 18:23:25 -0000
Kommentar löschenLangweiliger Film mit Prinz Valium in der Hauptrolle. Cronenberg kann´s doch eigentlich besser.
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Co-Pilot Sun, 02 Jun 2013 12:13:31 -0000
Antwort löschenPrinz Valium!!! LOL
Geil!!! :)
dmtjdc Mon, 18 Feb 2013 14:07:42 -0000
Kommentar löschenWenn man den Eierköpfen, die für das Schreiben über das Schreiben bezahlt werden, glauben darf, gibt es nur einen Mann, welcher DEN großen, modernen, amerikanischen Roman des 21.Jahrhunderts schreiben kann: Don De Lillo. Ich kann dazu wenig sagen, außer dass sich seine Untwerwelten anscheinend ziemlich gut mit den bizarren Zwischenwelten eines David Cronenberg ergänzen. Ziemlich gut, aber eben nicht hervorragend. Das fängt schon mit dem Hauptdarsteller an. Robert Pattinson verfügt zwar über eine marginal lebendigere Mimik als seine ehemalige Freundin Kristen "Natural Botox" Stewart, richtig viel Leben haucht er der Rolle des dekadenten und innerlich so gut wie toten Internet-Milliardärs Eric Packer aber auch nicht ein.
Dabei ist Pattinsons Ausrduckslosigkeit für das Ausspielen der Rolle prinzipiell von Vorteil, da der Hauptprotagonist - vom Leben der Normalsterblichen völlig entkoppelt - vom "Komplex", Komplexen und einem loyalen Chaffeur gesteuert, durch die kalten Strassenschluchten Manhattens seinem absehbaren Ende entgegenfährt. Der nur anfangs glänzende Luxuswagen - eine Mischung aus Stretch-Limousine, VIP-Lounge, Büro und Raumschiff - dient dabei (wie so ziemlich alles in diesem Film) als Methaper.
Die Dialoge, welcher der hypochondrische Tycoon mit den zahlreichen Gästen seiner rollenden Behausung und anderen Bewohnern der Stadt-Insel führt, sind manchmal zielführend, oft genug aber auch kaum mehr als schillernde Bruchstücke, Slogans, oder aneinandergekette Frage- und Aussagesätze, die zur freien Assoziation einladen. Im Kern geht es wohl um die entfesselte Macht des Kapitals und um das, was am Ende einer langen Abfolge abstrakter Momentaufnahmen noch von echter Bedeutung ist.
Im Gegensatz zu anderen Filmen ähnlich ausgerichteter Regisseure, kann man der artifiziell anmutenden Inszenierung aber gut folgen, wenn man dies denn möchte. Auch die unerwarteten Schockmomente, der anschaulich dargestellte bedeutungslose Sex und die allgegenwärtig im Hintergrund lauernde Gefahr, treiben niemanden durch einen von Aufregung verursachten Herzinfarkt in den frühen Tod. Die von vielen prominenten Gaststars verkörperten Nebenfiguren haben zwar durchaus etwas zu sagen, dafür aber leider nicht besonders viel Zeit. Der Film hetzt nämlich still und leise von einem dramaturgischem Kanckpunkt zum Nächsten und folgt dabei nicht immer der gängigen Dramaturgie. Lobenswerterweise werden dabei einige altgediente Regelwahrheiten ignoriert, so dass z.B. eben nicht jede Figur mindestens zweimal auftauchen muss, um das Ganze auch ja schön abzurunden, abzuflachen und dem ganzen Struktur zu geben, womit das Thema auch völlig verfehlt wäre. Es gibt hier nämlich gar keine Struktur mehr, und wenn noch eine existiert, wohnen wir 113 Minuten lang ihrem unaufhaltsamen Zerfall bei. So bleibt Cosmopolis dann zwar im Kleinen bis zum Ende unberechenbar, aufgrund des zur Schau gestellten Fatalismus im Großen, gleichzeitig leider aber auch ziemlich unspannend. Dass Packer durch leichtsinnige Spekulationern innerhalb eines Tages Milliarden verliert, dass irgendwo draussen im Betondschungel ein Attentäter auf ihn lauert, dass die zu seinem Leidwesen platonische Ehe mit seiner Frischangetrauten den Bach runtergeht, und dass er dabei trotzdem nicht das Geringste fühlt, nimmt man auch als Zuschauer irgendwann nur noch als reine Information ohne jeden emotionalen Nährwert wahr.
Der technisch und visuell einwandreie, aber kaum spektakulär zu nennende Film, hätte in allen Belangen noch etwas besser sein können. Die Hauptrolle (ursprünglich war Colin Farrell vorgesehen) hätte von vielen, vielen anderen glatten Hollywoodjünglingen (Gordon-Levitt, Phillipe, LaBeouf...) auf gleichem Niveau oder besser interpretiert werden können. Was sonst noch gegangen wäre, kann ich als Laienkritiker nur ahnen. Die Studios verpflichten große Namen, ja vor allem aufgrund ihrer genialen Fähigkeit, genau jene Nuancen schieriger Stoffe zu betonen, welche die meisten anderen gar nicht wahrnehmen in der Lage sind. Insofern ist es zwar ein Gewinn für die Massenkomptablität und Verständlichkeit des Films, dass sich der "Videodrome"-Maestro der Sache angeommen hat, ein entweder storybetonterer oder aber noch philosophischerer Ansatz, hätte in den richtigen Händen aus einem recht guten Film aber vermutlich ein lupenreines Meisterwerk machen können. Die Ansätze waren fraglos da. DeLillos Dialoge sind von einer besonderen Qualität und das Setting ist nicht nur zeitlos, sondern auch brandaktuell. Letzlich kann man sich "Cosmopolis" meiner Meinung nach also durchaus mal anschauen, wird aber vermutlich nicht sonderlich beeindruckt sein. Finalfrage: Wo schlafen die ganzen Luxus-Limousinen eigentlich Nachts?
Die Antwort ist banaler, als man es vielleicht vermutet.
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Jek-Hyde Fri, 08 Feb 2013 17:00:21 -0000
Kommentar löschenEigentlich wird nur philosophiert. Es geht um Geld, aber was ist Geld wert, wenn man es auszugeben einem nicht mehr froh macht, wenn Geld nicht mehr Substanz besitzt sondern nur noch schwarze Zahlen auf weißem Grund sind? Pattinson (übrigens der erste Film, in dem ich ihn sah), spielt doch recht gut, vielleicht liegt es daran, dass er in Twilight keine Chance zum Schauspielern hatte, vielleicht liegt es daran, dass er eine durch und durch leere Person spielt, vielleicht ist es auch eine asymmetrische Prostata, die einen gut schauspielern lässt, aber ich glaube, woran auch immer es liegt, er spielt gut. Der Film ist intelligent, philosophisch und hinterlässt schon die Frage, was denk ein Mensch, der so reich ist, der so weit ist, dass selbst Sex nur noch was alltägliches ist, wie aufs Klo gehen, was macht so einem Menschen noch Freude? Und obwohl der Film die ganze zeit nur aus merkwürdigen Dialogen besteht, hat er mich unterhalten. Ja, also setzte euch in euren Ohrensessel, füllt ein Glas Rotwein und seinen wir mal ganz intellektuell und philosophisch, sollte Wein nicht reichen nehmt Absinth, dann klappt das Philosophieren auch.
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Nemoflow Fri, 08 Feb 2013 00:58:08 -0000
Kommentar löschenImmer wenn sich die Meinungen und Kritiken hier auf mp spalten, kann man davon ausgehen, das mir der Film gefällt. So auch diesmal. Großartiges Barometer. ^^ ...und großartiger Film. Cronenberg liegt mir einfach. Beste Dialoge (Szenen): Der Gedankenaustausch im Friseur-Salon und die Unterredung mit der Chef-Theoretikerin in der Limousine. Ohrgasmisch.
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CHF Sun, 03 Feb 2013 22:04:07 -0000
Kommentar löschenBöses Foul. Schwerer Verstoss gegen das Betäubungsmittelgesetz. Diese Schlaftablette sollte nur rezeptpflichtig über Apotheken vertrieben werden.
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Co-Pilot Sun, 02 Jun 2013 12:14:39 -0000
Antwort löschen100% agree(!)
Hatte noch 1"Mitleidspunkt" vergeben...
CHF Mon, 03 Jun 2013 08:28:10 -0000
Antwort löschenDa hattest du aber deinen sozialen Tag, oder? :-)
Eigentlich mag ich Cronenberg Filme, aber das hier ist einfach nur noch Oberscheisse.
kinogaengerin Fri, 01 Feb 2013 20:03:59 -0000
Kommentar löschenIch mochte 'Eastern Promises' und auch 'A History of Violence' war gar nicht schlecht. Somit hatte David Cronenberg also gute Chancen mich auch mit 'Cosmopolis' zu überzeugen. Doch was war das denn? Ein junger Snob, der eigentlich nur eins im Kopf hat, aber um seine Existenz fürchten muss, fährt einmal quer durch die Stadt, um sich die Haare schneiden zu lassen. Dabei wechselt zwar der Schauplatz Auto nur selten, die Insassen dafür umso öfter. Daher wirkt 'Cosmopolis' eher anstrengend als alles andere, wobei die vielen Dialoge zum großen Teil dennoch nichtssagend bleiben. Viel Tamtam um nicht wirklich viel, aber wer einen abwesend wirkenden Robert Pattinson mit unveränderlichem Gesichtsausdruck gerne beim Pimpern sehen will, der ist hier ganz gut aufgehoben. Vielleicht wäre die Geschichte hier mit einem Viggo Mortensen besser gelaufen, so verdient sich 'Cosmopolis' leider nur ein völlig uninteressiertes Schulterzucken. Aber immerhin war Paul Giamatti zu sehen.
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Moncineo Fri, 01 Feb 2013 11:51:06 -0000
Kommentar löschenSo, ich habe es getan. Ich habe Robert Pattinson eine ernsthafte Chance gegeben, mich von seinem Talent zu überzeugen. Denn ich dachte mir, wenn schon jemand darstellerisches Können aus dem Jungen rauskitzeln kann, dann eine Regie-Größe wie David Cronenberg.
Die Grundidee, eine global-gesellschaftliche Kapitalismus-Kritik als charakterfixiertes Kammerspiel zu inszenieren, fand ich durchaus interessant. Doch solch ein Projekt steht und fällt mit der im Fokus stehenden Hauptfigur. Und wenn ausnahmslos jede (!) Nebenfigur, selbst der Bodyguard, interessanter und charismatischer wirken, dann hat der Film ein Problem.
Sicher kann ich mir durchaus vorstellen, dass Cronenberg Pattinson´s Rolle genau so verkörpert sehen wollte ("Wer könnte am besten einen stinkreichen, egomanischen, emotionslosen, gelangweilten Yuppie-Arsch spielen?"), aber gelangweilt spielen und langweilig spielen sind zwei Paar Schuhe. Und Pattinson ist so angestrengt damit beschäftigt, mit Schlafzimmerblick seinen auswendig gelernten Text aufzusagen, dass seine Person den Zuschauer völlig kalt lässt. Während einer Szene in einem Café habe ich mich sogar beim Beobachten der Komparsen im Hintergrund ertappt. Passiert mir sonst nie.
Erst im letzten Akt, insbesondere durch das Zusammenspiel mit dem großartigen Paul Giamatti, beginnt man sowas wie inhaltliche Neugier zu entwickeln. Doch da ist der Film auch schon vorbei und man fragt sich, warum man nicht die komplette Handlung als Zwei-Personen-Stück angelegt hat. Denn mit einer durchgängigen dramaturgischen Intensität wie in den letzten 15 Minuten hätte der Film eine stärkere Wirkung hinterlassen. (Und mit einem James Franco oder Benedict Cumberbatch in der Hauptrolle hätte dieses Filmchen "richtig krasser Stoff" werden können.)
Die 5.5 gibt´s demnach von mir für die angesprochene Grundidee, Giamatti, und einen völlig unerwarteten WTF-Moment, den selbst ein Robert Pattinson nicht versauen konnte.
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mattxl Sat, 26 Jan 2013 21:16:13 -0000
Kommentar löschenO je.. was war das? Generell mag ich keine Filme, bei denen ich mir am Ende mental auf die Schulter klopfe, dass ich es "geschafft" habe. Sensationelle Darsteller, Dialoge, Kameraeinstellungen oder Pointen können allerdings dafür sorgen, dass ich am Ende dann doch irgendwie milde gestimmt bin. Bei "Cosmopolis" muss ich leider sagen: Nichts von den vier genannten Kriterien versüßte mein Gelangweiltsein. Salz oder Pfeffer waren eh nicht zu erwarten, nach allem, was ich vorher gelesen hatte. Apropos lesen: Ich halte es durchaus für vorstellbar, das "Cosmopolis" als Buch funktioniert. Als Film hat es Cronenberg versemmelt.
Die Idee, einen "Vampir" mit der Hauptrolle zu besetzen, ist sowas vom unendlich ideenlos, dass einen eine fast erschreckt. Ja, Herr Cronenberg, Kapitalisten sind Vampire. Tolle Idee. So zu besetzen muss man sich mal trauen. Ihr Mut wurde, so weit ich sehe, nicht belohnt, weil der Erkenntniswert nicht so deutlich war. Das ist umso trauriger, weil die Intuition nicht so unrichtig war.
Cronenberg sticht in ein Wespennest (Weltwirtschaftskrise, Börsencrash, neue Währung namens "Ratte") - und aufgescheucht werden ein paar Mücken. Wieder einmal sehen wir den larmoyanten Juppie, dem die Welt ein Überdruss ist und der nur noch gelangweilt ist. Nur im Schmerz empfindet er noch irgendwas (vgl. Fight Club, Amercan Psycho etc. - da wars allerdings grandios umgesetzt). Leider überträgt sich sein Gelangtweiltsein auf den Zuschauer. Man wacht zwar auf, wenn irgendjemand völlig unmotiviert in die Decke schießt - allein - das macht noch keinen Spannungsbogen.
"Sie riechen in nach sexueller Entladung". Hunderte Sätze gewollt künstlicher Erregungs-Drehbuch-Sätze wären zu ergänzen, fernab von dem, was irgendejemand denkt oder fantasiert. Im Dschungelcamp spricht man von "Pipihahn" und "Pillernann". Ist das wirklich so viel anders? Ach ja, Cosmopolis ist ja Arthouse. Ich begreife über das Dschungelcamp allerdings mehr über die Weltwirtschaftskrise als über Cosmopolis.
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MikeC. Wed, 16 Jan 2013 19:33:32 -0000
Kommentar löschenFür die Rolle einer exzentrischen, hyperreichen Borderline-Persönlichkeit ist Robert Pattinson denkbar ungeeignet. Er hat einfach weder die Ausstrahlung, noch das Charisma, noch das Aussehen, und erst Recht nicht das schauspielerische Talent dazu, um so einen komplexen Charakter darzustellen. Das einzige, was ich ihm wirklich abgenommen habe - und das ist tragischerweise nicht einmal böse gemeint - war die Lust, die er bei seiner täglichen Prostatauntersuchung verspürte.
Man muss ihm aber zu Gute halten, dass Cronenberg nicht wirklich viel aus der Vorlage rausgeholt hat. Es ist ein sehr dialoglastiger, philosophischer Film geworden, in dem nicht wirklich etwas passiert. Doch weil auch die Philosophie nicht wirklich viel hergibt, herrscht vorne wie hinten Langweile. Mit so einem Material hätte vermutlich selbst ein Phillip Seymour Hoffman, der in Filmen dieser Art immer wieder zu brillieren weiß, seine liebe Mühe gehabt.
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