Cosmopolis - Kritik

CA/FR/IT/PT 2012 Laufzeit 113 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 05.07.2012

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Kritiken (28) — Film: Cosmopolis

Timo K.: Blockbuster Entertainment

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7.0Sehenswert

Der Weg zum Friseur in 'ner schalldichten, asexuell-technisierten Limousine, während draußen eine neue Ordnung entsteht. Die Limousine schwebt durch die Straße – und ihr (geschlechtsgesteuerter) Passagier inhaliert seine letzten menschlichen Atemstöße im Fragment Großstadt. Jackson Pollock malt dazu ein treffendes Bild von chaotischen Linien, die sich zum Informationsepizentrum blähen. Ein fundamentaler Dialog; mit sich, dem Zuschauer, seinem Trieb und der Zeit. Experimentell und mit synthetischen Gesten aufgeschwemmt, aber sinnlich und aufregend.

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SoulReaver: CinemaForever, D3M

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7.5Sehenswert

[...] David Cronenberg und der kapitalistische Supergau im dunkelblauen Schimmer des unterkühlten Solipsismus; die totale Entfremdung im maßgeschneiderten Anzug und dabei auch nur einen Schritt davon entfernt, sich vollkommen aufzulösen. Multimilliardär Eric Packer ist ein Mensch ohne finanzielle Sorgen, doch ihm fehlt das Gefühl der Lebendigkeit, er sehnt sich nach einem physischen Rausch, einem Adrenalinkick, der ihn in seiner blassen Monotonie aus der Bahn wirft. Die sterile Luxuslimousine schippert dabei wie ein Patrouillenboot durch die dämmerigen Gassen New Yorks, eigentlich nur auf dem Weg zum Friseur, aber immer auf der Jagd nach Marginalien, gebettet auf Lappalien und Gesprächen, in denen doch niemand etwas zu sagen scheint. „Cosmopolis“, das steht für Hunger und Lust, nicht auf Sex, an dem mangelt es Packer wahrlich nicht, es ist der Hunger auf mehr, dem großen Knall, der alles in sich aufsaugt und mit keinem Geld der Welt bezahlt werden kann. [...]

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JackoXL

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So, jetzt will ich den sehen. Cronenberg muss eigentlich eh geschaut werden, aber dank dir WILL ich es auch wirklich. ;)


SoulReaver

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Schicke ich mit.


Movienerd: Movienerd.de Movienerd: Movienerd.de

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9.0Herausragend

Das, was als „Entfremdung“ zum Modewort verkommen ist, was so viele Filme zu thematisieren vorgeben und doch nicht zu fassen kriegen, das Gefühl einer Wahrnehmung ohne Teilnahme, vermisst Cosmopolis mit gnadenloser Genauigkeit. [...] Der Film leistet insofern weniger eine Zuspitzung als eine Befreiung von jeglichem Blendwerk, bis nur der bittere schwarze Kern der Gegenwart steht, und ist in dieser Methodik vergleichbar mit Elio Petris Todo Modo oder den Romanen Franz Kafkas, mehr noch als Don DeLillos Vorlage.

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Mr.Vengeance: Lost In Imagination

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7.0Sehenswert

Willkommen zur Lyrik für Fortgeschrittene: Kapitalismus, Konsumgesellschaft, Marktregulierung, Zukunft und eine asymmetrische Prostata. Selbst Robert Pattinson als seelenloses Gefäß gefällt, wenn er kraftlos durch die Gassen schlappt. Darstellung komplett reduziert auf das gesprochene Wort. Dieser Cronenberg wieder.

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Der Witte: CEREALITY, Die Drei Muschel...

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5.0Geht so

Der Film ist größtenteils eine dialoglastige Diskussionsrunde um Kaptialwirtschaft und verrohende Gesellschafts-/Menschlichkeitsstrukturen. Ist das filmisch interessant gestaltet? Eigenwillig ist es schon, aber hauptsächlich höchst anstrengend. Inszeniert als Kammerspiel (was durchaus spannend gestaltet werden könnte), ist Cosmopolis hauptsächlich gefüllt mit bedeutungsschwangeren Mammutdialogen, die wie wissenschaftliche Abhandlungen zumeist nicht so schnell auf den Punkt kommen, aber mit vielen fachspezifischen und breitgezogenen Begriffen den Anschein erwecken wollen, sie wären dadurch klüger - obwohl die Message an sich ziemlich altbacken und einfach ist. Sicherlich mag das auch einigermaßen Cronenberg's Anliegen gewesen sein - die stetige Verrohung und geistlose Konzeptionierung/Technikisierung des Menschen zu kritisieren (z.B.: Pattinson fragt fast robotisch: "Ich möchte mit dir ein Gespräch führen...so reden Leute doch, oder?...Meine Prostata ist assymetrisch"). Aber dank eben solcher überladenen Dialoge funktioniert das alles nur bedingt als Kinofilm, eher als snobbisches Theaterstück. AMERICAN PSYCHO z.B. (ebenfalls eine Romanverfilmung wie Cosmopolis), der eine ähnliche Grundmessage hat wie dieser Film hier, schafft es fabelhaft schnörkellos und transparenter/schneller mit gut eingesetzten filmischen Mitteln und einem stetigen Unterhaltungswert (!), jene Message rüberzubringen und verlässt sich nicht darauf, dass diese genauso gut rüberkommt, wenn Charaktere mit leerem Blick und stark gekünselten Arthouse-Reden meditativ aneinander vorbei philosophieren, wie es in Cosmopolis leider der Fall ist. Sicherlich gibt's auch hier und da die Cronenberg-typischen Gewalt- und Sexausbrüche, aber hier kommen sie eher als Afterthought rüber, irgendwie deplatziert, sie passieren und distanzieren sich sofort wieder von allem. Mag ja ins theoretische/methaphorische Grundkonzept des Films passen, als Symbolik für die beiläufige Behandlung von Sex & Gewalt in der Gesellschaft, etc. - Aber es reicht einfach nicht, um daraus einen ansprechenden Streifen auf die Beine zu stellen, sondern nur ein über-"intelektueller" politischer Exkurs für schlaue Leute.

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Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

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8.0Ausgezeichnet

[...] Mit Cosmopolis hat sich David Cronenberg zweifellos eines schwierigen Stoffes angenommen und ein ebenso fraglos ziemlich schwer zugängliches Werk geschaffen, das vielen übel aufstoßen wird, das vielen zu langatmig, zu seltsam, zu offen oder zu ziellos geraten sein wird. Der Fairness halber muss ich dazu sagen, dass es mir vermutlich ähnlich ergangen wäre, würde ich nicht Don DeLillos Buchvorlage kennen, denn ohne dieses Wissen erscheint so manche Szene doch wahrhaft konfus und man mag sich kaum vorstellen, dass dieser Film sogar deutlich näher an seiner Vorlage bleibt, als es viele seiner Zeitgenossen tun. Letztlich lebt der Film aber auch nicht von seiner Handlung, sondern vielmehr von seinen gestelzten Dialogen und dem prognostizierten Zusammenbruch der Weltwirtschaft, wie DeLillo sie bereits im Jahr 2000 beinahe visionär vorausgesehen hat, wenngleich hier das Geschehen noch einmal deutlich überspitzt dargestellt wird. [...]

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GrammatonCleric: Equilibrium, X-RATED, DAS M...

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3.5Schwach

Bis man zusammen mit Pattinson bei Giamatti ankommt, hat man den Kampf schon längst aufgegeben und hofft nur noch, dass es bald zu Ende ist. Das Ende kommt dann auch endlich, abrupt und ohne wirkliche Auflösung. Natürlich war und ist das Kino des David Cronenberg stets sperrig, aber nicht auf diese künstliche Art und Weise. "Cosmopolis" hat nichts, was ihn auch nur irgendwie rehabilitieren würde. Er ist nichts weiter als eine 108-minütige Tour de Force im schlechtesten Sinne. Cronenberg hat damit entgegen der Erwartungen "A Dangerous Method" um Längen unterboten und ich hasse es zu sagen, aber auch einen der schlechtesten Filme des Jahres abgeliefert.

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Filmering: Filmering.at

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8.0Ausgezeichnet

David Cronenbergs Cosmopolis ist ein bemerekenswerter Blick auf den Wahnsinn der modernen Welt und schafft es uns mit voller Breitseite die Absurditäten unserer Gesellschaft (und ganz besonders der Hochfinanz) in den Kopf zu hämmern. Robert Pattinson brilliert als eiskalter Finanzadeliger, der die Welt als seinen Spielplatz und sich selbst als Kronprinz der Welt sieht und dabei jeden Bezug zur Realität verloren hat. Gemeinsam mit ihm verbringt das Publikum einen Tag in seinem Goldenen Käfig, der in Form einer Limousine quer durch die Stadt tuckert und dabei immer wieder der rauen Wirklichkeit begegnet - jedoch einer Wirklichkeit, die eh schon egal zu sein scheint. Mit Cosmopolis ist David Cronenberg jedenfalls ein faszinierendes Portrait unserer Zeit gelungen, das unbequem nachhallt.

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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de

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7.0Sehenswert

Auch wenn der Cyber-Kapitalist vom Twilight-Blutsauger Robert Pattinson treffend verkörpert wird, schaut man sich „Cosmopolis“ vor allem analysierend an.

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DeDavid

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:D


Markbln

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bisschen unrhythmisch aber ok.


M. Semenowicz: Filmszene.de M. Semenowicz: Filmszene.de

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7.0Sehenswert

Die Frage: „Ist das Kunst oder kann das weg?“ kann man nach "Cosmopolis" beantworten mit: „Nein, das ist Kunst“. Doch auf die Frage: „Macht das Spaß?“ lautet die Antwort leider auch „Nein, das ist Kunst“.

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Andreas Busche: taz,fluter, Der Freitag Andreas Busche: taz,fluter, Der Freitag

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5.0Geht so

Es mag nachvollziehbar sein, was gerade Cro­nenberg an den wuchernden und mäandernden Gedankengängen DeLillos so gereizt hat, aber er findet keinen Zugang zu dieser irrwitzigen, geradezu überwältigenden Sprache.

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Diemuth Schmidt: Radio Köln Diemuth Schmidt: Radio Köln

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5.5Geht so

Cronenberg will DeLillos-Ideen für sich selbst sprechen lassen und vermittelt dabei den Eindruck, selbst nicht viel dazu zu sagen zu haben.

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Katja Nicodemus: NDR Katja Nicodemus: NDR

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8.0Ausgezeichnet

Nach diesem großartigen, kühlen Film sehnt man sich nur noch nach einem Kaminfeuer.

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Walli Müller: br-online, NDR Walli Müller: br-online, NDR

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3.0Schwach

Der Film ist Regie-Meister Cronenberg gnadenlos daneben gegangen.

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Markus Müller: Movie Maze Markus Müller: Movie Maze

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4.0Uninteressant

Mehr als ein schlechter Scherz kann dieser Ausrutscher kaum sein.

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Pyro 91

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Ich fand ihn hervorragend.:)


Co-Pilot

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Soll ja Leute geben welche alles lustig finden... ;)


Barbara Schweizerhof: der Freitag, Die Welt, epd ... Barbara Schweizerhof: der Freitag, Die Welt, epd ...

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4.0Uninteressant

Die Finanzkrise und Occupy Wall Street hätten Besseres verdient.

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Sven von Reden: taz, Berliner Zeitung Sven von Reden: taz, Berliner Zeitung

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6.5Ganz gut

Eric Packer und Vampir Edward Cullen aus den Twilight-Filmen - der Rolle, die Robert Pattinson Weltruhm bescherte. Entsteigt er in Cosmopolis wie ein moderner Blutsauger der internationalen Finanzströme seinem Autosarg?

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Co-Pilot

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Nope - das war IMO sein Sargnagel.
R.I.P Cosmopolis & Pattinson.


Robert Cherkowski: Schnitt Robert Cherkowski: Schnitt

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8.5Ausgezeichnet

Aller Zeitgeist-Symbolismen zum Trotz ist Cosmopolis keineswegs ein Pro-Occupy-Film [...], sondern ein hypnotischer Trip an den Rand des Abgrundes, in den er fasziniert blickt und am Ende doch nur einen Abgrund sieht.

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A.Stäheli: Neue Zürcher Zeitung A.Stäheli: Neue Zürcher Zeitung

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6.0Ganz gut

Man mag sich fragen, ob Cronenberg der richtige Regisseur für den 26-jährigen Schauspieler war, der nach Ende der «Twilight»-Serie nun so verzweifelt versucht, seine tragische Vampirblässe wieder abzustreifen.

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CINEMAN.ch

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4.0Uninteressant

Twilight-Star Robert Pattinson bewegt sich als Börsen-Zocker samt Stretch-Limousine weg von seinem jungen Stammpublikum und blamiert sich weder beim Sex mit Juliette Binoche noch im kammerspielartigen Wortduell mit Paul Giamatti so sehr wie zuletzt in Bel Ami. David Cronenbergs Adaption des gleichnamigen Romans von Don DeLillo selbst macht es in seiner konsequenten Wortlastigkeit und wenig vorhandenen Handlung dem Zuschauer indes nicht leicht, Zugang zu dieser klaustrophobischen, intellektuell aufgeladenen Kapitalismuskritik zu finden.

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Punsha

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/signed @Oceanic


Co-Pilot

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CINEMAN.ch sieht es schon nicht so falsch... 4 Punkte sind noch 3 zuviel :(


Jürgen Kiontke: Jungle World, ai-Journal, K...

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3.0Schwach

Cronenbergs Blutsauger ist ein blasses Geschöpf. Wo die erste halbe Stunde einen gewissen Einfallsreichtum auffährt, hängt der Film alsbald ganz unmodern wie eine defekte DVD: Die Handlung stockt, ruckelt, am besten fängt man von vorne an. Roadmovie, ein bisschen festgefahren. Wie die derzeitige Kapitalismuskritik, könnte man sagen - na, da ist er ja doch noch, der Anschluss ans Heute.
Immerhin schafft es der Held doch noch zum Friseur.

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Oliver Kaever: Programmkino, Die Zeit, fluter Oliver Kaever: Programmkino, Die Zeit, fluter

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7.5Sehenswert

Es wäre zu kurz gegriffen, „Cosmopolis“ lediglich als zynischen Kommentar zu Finanzkrise und ungezügeltem Kapitalismus zu lesen.

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BuzzG: filmfutter.com, kino-zeit.d...

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2.0Ärgerlich

Über was die überwiegend nur episodisch auftretenden Charaktere in „Cosmopolis“ da so pseudointellektuell schwadronieren, dürfte den Zuschauern dagegen herzlich egal sein. Sie gewähren uns letztlich keinen emotionalen Zugang; sie und ihre Probleme kümmern uns nicht weiter – und was uns damit bleibt, sind rund 108 frustrierende Minuten an cineastischer Langeweile, die sich obendrein größtenteils in der überschaubaren Kabine des Fahrzeugs zutragen.
[...]
„Cosmopolis“ mag auf dem Papier Eindruck machen, die filmische Umsetzung entpuppt sich jedoch leider als in etwa so aufregend wie eine ganze Packung voller Johanniskrautdragees. David Cronenberg hat nicht die schlechteste Leistung des Jahres 2012 abgeliefert, aber dafür eine äußerst bittere Enttäuschung…

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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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8.0Ausgezeichnet

Sekunden eines Fiebertraums: Furios montierte der blitzschnelle erste Trailer zu "Cosmopolis" apokalyptische Bilder von Sex, Gewalt und mutmaßlichen Riesenratten in New York. Bilder, wie man sie umgehend mit David Cronenberg assoziieren musste. Und die sich sogleich in jenes organische Werk einzupassen schienen, das zuletzt eher zahme Genesung statt aufreibende Wucherungen versprach. Der Film rückt diesen Eindruck zurecht: Don DeLillos Roman verwandelt sich auf der Leinwand in eine lange fließende Bewegung aus ungeheueren, direkt der Vorlage entlehnten Dialogen und nicht selten auch eisiger Stille. "Cosmopolis" verzichtet in weiten Teilen auf sämtliche Herkömmlichkeiten der Spielfilmdramaturgie und verlegt wesentliche Aktionen beständig in die Gesprächigkeit. Es ist Cronenbergs radikalster Film seit "Crash" und sein bester seit "A History of Violence". [...]

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Le Samourai

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Nee, bin enttäuscht.


mainaeinz

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Für den wird sich Cronenberg noch schämen..


SchnabelPower: filmosophie.com

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7.0Sehenswert

Auch wenn wir die bis zu 20 Minuten andauernden Dialogszenen als Stilmittel begreifen, sind gewisse Längen in Cosmopolis nicht von der Hand zu weisen. Es hätte an einigen Stellen einer Raffung bedurft, um die Handlung insgesamt dynamischer zu gestalten. Einen Spannungsbogen sucht man hier ebenso vergebens wie einen zur Identifikation einladenden Charakter. Die Figuren sind zu undurchschaubar, um ihre Gefühlswelt zu ermessen oder gar nachzuvollziehen.
Trotz allem bleibt Cosmopolis in meinen Augen ein beachtlicher, wenn auch absonderlicher Film, den zu verstehen von vornherein der falsche Ansatz ist. Cosmopolis will nicht dekodiert werden, denn es ist ja gerade die Aussage dieses Werks, dass hinter all den Worten und Zeichen kein tieferer Sinn mehr zu finden ist.

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Kubrick_obscura: CinemaForever, arte

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8.0Ausgezeichnet

[...] Erst in den letzten zwanzig Minuten verdichtet sich „Cosmopolis“ nochmal und lässt den Jungmilliardär auf seine Nemesis Benno treffen, der von Paul Giamatti grandios verkörpert wird. In einem alten Industriehaus, in einem Raum voller Gegenstände, Requisiten aus allen Epochen des zwanzigsten Jahrhunderts, so scheint es, inszeniert Cronenberg ein brillantes Rededuell. Für kurze Zeit steht alles still, Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit. In diesem Gespräch geht es um alles und nichts und Ronald Sanders Montage variiert gekonnt das Tempo. Manchmal fällt auf jedem Wort ein Schnitt, manchmal kommt er komplett zum Erliegen, dann verharrt Peter Suschitzkys Kamera und beobachtet die Figuren bis zum fulminanten Schluss. Die beiden größten Kräfte im Kino, Inszenierung und Montage, scheinen hier wirklich in den Händen eines Meisters zu liegen, der demonstriert, dass er nicht nur Schauspieler an ihre Grenzen treibt, sondern auch seine eigene Filmsprache beherrscht und mit ihr wundervoll dichten kann [...]

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Christoph Schelb : Outnow.ch Christoph Schelb : Outnow.ch

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4.0Uninteressant

Es gibt ein paar ernste Worte gegen das neue Jahrhundert, doch ansonsten quält man sich durch einen Film, dessen Faszination schon nach zehn Minuten verpufft ist.

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Michael Sennhauser: Sennhausers Filmblog Michael Sennhauser: Sennhausers Filmblog

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8.0Ausgezeichnet

Cronenbergs Films fasziniert, die Bilder und der Rhythmus hämmern einen vorwärts, sogar Robert Pattinson wirkt für einmal wie ein souveräner Schauspieler und nicht bloss wie ein abgekämpfter Vampir.

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Kommentare (130) — Film: Cosmopolis


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Frankie Dunn

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Reinarbeiten, Leute.

Ich mochte Cosmopolis von Beginn an; den Score, die Dialoge, die Atmosphäre, den Regisseur. Doch schaffte es der Film beim ersten Versuch nicht, wirkliche Faszination auszuüben. Beziehungsweise er schaffte es doch, nur führte dies nicht in einen "Fluss", in den man mehr und mehr hineingezogen wird. Stattdessen bleibt man als Zuschauer stets auf Distanz. Der Film wird nicht schneller. Er entwickelt sich nicht. Die Dialoge rauschen so an einem vorbei. Bei aller Qualität der Inszenierung vermochte ich nie Tiefgründigkeit auszumachen. Das funktioniert schlichtweg nur dann, wenn man in einen Sog gezogen wird und sich von selbst Gedanken im Hirn formen. Bei Cosmopolis für mich unmöglich. Fasziniert und durchaus ein wenig befriedigt gab ich dem Film nach dem ersten Versuch seine 7.0, denn sehenswert ist er allemal.

Bei Sichtung Nummer Zwei sah die Sache dann schon ganz anders aus. Ich wusste, was mich erwartet. Ich war geil drauf. Ich wusste ich würde den Film lieben. Und es funktionierte - mit harter Arbeit. Das Hauptproblem bzw. die Qualität des Films besteht darin, dem Zuschauer eben gerade das zu verwehren, was auch die Hauptfigur des Films so schmerzlich vermisst. Stellt man sich darauf ein, bedeutet das viel Arbeit und Nachsicht. Man muss akzeptieren, dass der Film keine Story, keine Emotionen, keinen Sinn, keine bedeutsamen Dialoge, keine bedeutsamen Figuren...im Endeffekt also nichts bietet.

Wenn man mag, kann man hier alles hineininterpretieren. Muss man nicht. Kann man. Macht Spaß. Man darf einen Ausschnitt eines sinnlosen Lebens beobachten. Gefällt mir, dass Cronenberg sein Konzept mal wieder konsequent durchgezogen hat. Diese Faszination...

Pattinson ist übrigens ideal besetzt. Ob das nun für ihn oder gegen ihn spricht, ist Ansichtssache. Nichtssagender kannst du eine Figur jedenfalls nicht spielen.

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brainchild

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Hm.. Für mich sieht's leider genau gleich aus :D


Frankie Dunn

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Das, mein Lieber, interessiert mich nicht die Bohne :D Ne, Spaß beiseite. Vermutlich funktioniert die Einstellung vorerst nur für einen selbst. Mal schauen, womit uns mp in den nächsten Wochen noch überrascht.


Davki90

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Bewertung3.5Schwach

Dieser Film ist wieder mal was langweiliges! Beim (fast) ganzen Film sieht man nur einen Typen im Auto, der von einem Stadtteil zum nächsten kommen will und immer passiert etwas (langweiliges)! So ein Mist! Robert Pattinson hat seit Harry Potter keine gute Performance mehr abgeliefert!

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LivingDead

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Bewertung9.0Herausragend

Viele Sicht- und Deutungsweisen treffen auf dieses Filmjuwel zu. Für mich ist es eine bissige Satire auf unser gegenwärtiges Wirtschaftssystem mit Blick auf die nahe Zukunft. So zeigt ein grandioser Cronenberg auf, wie sich die Weltwirtschaft aufgrund von wenigen Einzelnen beeinflussen lässt, wie Aktienkurse aufgrund einer zu langen Pause eines Sprechers der Firma plötzlich dramatisch fallen und sich ein System offenbart, welches sich in einer komplett pervertierten Form des Kapitalismus befindet. Ein toll aufspielender Robert Pattinson mimt dabei den momentanen König der Wall Street, einen Milliardär, welcher in einer gepanzerten Limousine, abgekapselt von der Außenwelt, durch New York kutschiert wird und unterwegs immer wieder auf der Suche nach Informationen ist - und nach einem Friseur.
Immerhin befinden wir uns im 21. Jahrhundert, im 6. Kondratieff, dem Informationszeitalter, in der jede neue Information das wichtigste Gut ist, welches von den Firmen verwertet werden muss. So schwebt die ganze Zeit über ein Damoklesschwert über ihm, als er die Information erhält, dass es ein Attentäter auf ihn abgesehen hat. Dass diese Information nun ihn persönlich betrifft, lässt die Mauer bröckeln, die er sich erschaffen hat (im Film dargestellt durch die Limousine, die im Verlauf des Filmes auch von einem wütenden Mob demoliert wird). Eine Aussage eines Arztes, dass seine Prostata asymmetrisch ist, bringt ihn vollends aus der Fassung. Eine Unperfektion, ein Ungleichgewicht, welches sich jedoch in keinerlei Weise auf ihre Funktionstüchtigkeit auswirkt, ist für ihn nicht begreifbar. Und so wird er zu seinem eigenen Zerstörer, genau wie das System für das er immer perfekt gedient hat. Und zu dem er auch geworden ist.

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Lydia Huxley

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Bewertung1.0Ärgerlich

Zynismus? Gesellschaftskritik? Kunst?

Im Falle von "Cosmopolis" kann man das wohl mit Langeweile, Fremdschämen und vor allem Stuss übersetzen. In Gesellschaft kann man sich wenigstens noch gemeinsam über die vollkommen lächerlichen Dialoge amüsieren. Alles drumherum, die Story, die Settings, die Kamera, die schauspielerische Leistung, die Charaktere sind unbeschreiblich öde, um nicht zu sagen schlecht. Der treffendste Gedanke zu diesem Film: Autsch!
Ein Roman, den man besser unverfilmt hätte lassen sollen. Warum ich noch einen Punkt dafür gebe? Öhm... hmm... naja, es gibt tatsächlich noch schlechteres :D
Obwohl...

Eric: "Ich mag deine Mutter. Du hast die Brüste deiner Mutter."

Elise: "Wo ist dein Jacket?"
Eric: "Was du riechst, sind Erdnüsse."

Eric: "Ich habe Hunger auf was Herzhaftes."
Elise: "Du hast mir nie erzählt, dass deine Augen blau sind."

Eric: "Meine Prostata ist asymmetrisch."

Eric: "Wie alt bist du?"
Benno: "41"
Eric: "Das ist eine Primzahl."

WTF???

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kobbi88

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Falls Gedanken drin sind, die angestoßen werden können, werden sie durch den offensichtlichen Inhalt zerstört ;) Ich will dich aber auch nicht von Cosmopolis wegbekehren.


Lydia Huxley

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@Jacker: Hmm... okay, dann kann ich das schon etwas mehr nachvollziehen. Für mich ist eben eine unterhaltsame Story Hauptbestandteil eines Sehvergnügens. Bekehrungsversuche wären gewiss vergeblich^^ Dennoch freue ich mich natürlich immer über deine Statements :)
@Kobbi: Gedankenanstöße waren vorhanden - allerdings wohl nicht im Sinne der Filmemacher :D


Dave_Bowman

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Bewertung7.0Sehenswert

Absolut unterbewertet.

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spacyfreak

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Bewertung2.0Ärgerlich

Cosmopolis ist definitiv ein Film.
Schöne Farben / Kamerarbeit. Kann man garnicht meckern.

Ansonsten dreht es sich um eine Literaturverfilmung, mit allen damit verbundenen Nachteilen.

Dekadente Leute labern geschwollenes unzusammenhängendes Zeug und tragen das Gelaber auf eine möglichst unauthentische Weise vor, die gewisse Reflexe beim Zuschauer hervorrufen kann, den Protagonisten feste in die Fresse treten zu wollen, allein für das "künstlerisch wertvolle" Gelaber.

Die Handlung an sich ist ziemlich dämlich, man kann fast sagen unvorhersehbar langweilig.
Es wird nicht nur dämliches pseudointellektuelles Zeug dahergelabert, es wird auch die ganze Zeit Schwachsinn gemacht. Der dekadente Protagonist will sich eigentlich nur die Haare schneiden lassen, auf dem Wege zum Frisör kommen und gehen verschiedenste Leute und steigen in die edle High-Tech-Limousine und leisten dem Käse labernden Dekadenz-Chef Gesellschaft und labern mit ihm dummes Zeug um die Wette.
Irgendwo ist auch der Präsident in der Stadt unterwegs, was zu diversen Strassensperrungen führt, was gekonnt zur Langweile des Stoffs beiträgt.

Insgesamt ein in seiner Beklopptheit kaum zu überbietender Film, der uns wie schon der Roman (den wohl ausser Cronenberg und ein paar Koks-Profis keiner gelesen hat) etwas wichtiges mitzuteilen hat. Nur fand ich leider nicht heraus, WAS das sein soll, und es interessiert mich auch nicht sonderlich. Wohl irgendwas mit Kapitalismus und so, irgendwie ne Art Gesellschaftskritik glaub ich. Yo.

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brainchild

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Wort. Die Story gekoppelt mit den Dialogen funktioniert tatsächlich nur in Romanform. Und auch da nur so halbwegs.


Brentano

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@sapcyfreak - , ....kann auch sein, das manche, da ihnen leider der kulturell-literarisch-geistige Background dafür abhanden gekommen ist (oder sie ihn nie hatten) gar nichts mehr begreifen - sich aus erkennbarer Ignoranz über Filme dieser Machart "lächerlich" zu machen, ist höchstens" kindisch", bravo!


timmoe

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Bewertung3.0Schwach

Hat ja ein paar wirkungsvolle, recht surreale Momente. Aber sonst? Der Film unterhält nicht so wirklich.

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Brentano

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, .....schon mal Filme zum "Nachdenken" gesehen oder gibt es nur ein ominöses Bewertungskrtiterium, den "PopCorn" oder "Unterhaltungswert"? pure Dekadenz?


Rubi27

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Bewertung3.0Schwach

Einfach öde! Mit diesem Film wurde ich nicht warm.

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Tavia

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

eine langwierige, aber doch gute und äußerst passende (einleitende) erste filmhälfte und eine fantastische, spannende zweite filmhälfte bilden in Cosmopolis einen echt guten film.

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Roldur

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Nach dem wirklich enttäuschenden "Eine dunkle Begierde" findet Cronenberg wieder zu alter Größe zurück und serviert einen wirklich schweren Brocken.
Rob Pattinson, das Teen-Idol, der romantische Vampir, die Zielscheibe für Hass, Neid, was auch immer, wird durch sein sich selbst auffressendes Imperium kutschiert. Innerlich längst verstorben, auf der Suche nach seiner eigenen Menschlichkeit. Beschäftigt sich Cronenberg normalerweise mit der Metamorphose an sich, oder dem Vorgang der dorthin führt, liegt sein Hauptaugenmerk in "Cosmopolis" auf dem Versuch der Verwandlung.
Sein Hauptcharakter inszeniert seinen Absturz um endlich existent zu sein, aus dem ewigen Kreislauf der Gefühlslosigkeit herauszukommen und etwas zu spühren. Sei es schmerz, das ist vollkommen egal. Nicht selten hab' ich mich während der 108 Minuten an meinen Film-Liebling Pat Bateman erinnert, der recht ähnliche Ansprüche an sich selbst und seine Umwelt stellte.
Der Film, der fast nur aus Dialogen besteht, hat ein ziemlich langsames Erzähltempo, welches aber auch durchaus wichtig ist, um zu dem Hauptcharakter die gleiche Distanz zu erhalten, wie er zur Menschlichkeit an sich. "Cosmopolis" lässt sicherlich viel Interpretationsspielraum offen und wird von vielen auch definitiv mit Grund "gähnend langweilig" , "selbstverliebt" oder "pseudophilosophisch" genannt. Aber ein Kunstwerk ist immer das, was man darin sieht.
Ich sehe in "Cosmopolis" eines der konsequentesten Werke in Cronenbergs großartiger Filmographie und kann ausserdem recht dürftigen Einstieg nichts finden, was mich nicht begeistert hätte. Von der großartigen Inszenierung, beeindruckender Metaphorik bis hin zur überraschend guten Schauspielerei Pattinson, fühlte ich mich bestens unterhalten. Zähes, üngewöhnliches Ding von Film, aber es lohnt sich, sehr sogar.

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Brentano

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muss man/frau/mensch sich von derartigen Filmen nur "unterhalten" fühlen???


Roldur

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Unterhaltung ist ja nicht die einzige Aufgabe von Kunst an sich. Gerade deshalb ist die rumnerverei bei manchen Filmen, die angeblich "langweilig" wären ja auch so ätzend. Klar, es ist alles subjektiv aber bei Cosmopolis ist dadurch übertrieben viel böses Blut entstanden.


Kill_Diether

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Bewertung5.5Geht so

Viel humanitäre Philosophie, in Metaphern verpackt. Böses System und menschliche Maden die sich daran laben. Emotional gestörte Gestalten die nach Sinn, Moral und Spiritualität lechzen. Colin Farrell hätte die Hauptrolle nicht besser hinbekommen als Robert Pattinson. Der hat hier wieder mal eine nette, belanglose Hauptrolle ergattert.
Ein junger Robert de Niro hätte gut gepasst. Auch deswegen, weil er dem Regisseur klar gemacht hätte, dass das alles viel wirkungsvoller, viel knackiger, viel direkter und vieldeutig aussagekräftiger geht.

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Kill_Diether

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is'n Scherz Herr Brentano?


Brentano

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vielleicht, aber traurig zu sehen, wie wertige Inhalte aiuf das Niveau von "Pop Corn" Medien herunter tranportiert, ebenso reduziert danach wahrgenommen werden, wie andere Disney Streifen, etc. - i

n diesem Film geht es um "Inhalte", die auch durchaus vorhanden sind, ihn nur durch die Brille des Amüsement Kinos zu sehen (ach habe ich mich gut/ schlecht) "unterhalten", wird ihm in keiner Weise gerecht, ..


bonjovi84

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Bewertung2.0Ärgerlich

wow... dieser film ist unglaublich öde. bei jedem neuen gesprächspartner habe ich versucht die dialoge zu verstehen. den sinn der gespräche, den inhalt. doch ... nichts. ich habe nichts verstanden. es war eine aneinanerreihung von sinnlosem geschwätz. ohne zusammenhang. kein einziges gespräch machte tatsächlich sinn. und das ist blöd, denn neben den gesprächen passiert NICHTS. gar nichts. eine autofahrt, ein friseurbesuch, einmal poppen im hotel, ein besuch beim vollstrecker...
dieser film sieht aus wie ein schlechter b-movie. und das könnte schon für den ein oder anderen b-movie eine beleidigung sein.
FAZIT: pure zeitverschwendung

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Brentano

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das ist ja mal echt eine neuatige, argumentative Variante


Kill_Diether

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Himmel hilf, lass Hirn regnen ;-)


lisa.kre.7

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Bewertung2.5Ärgerlich

gäääähn....
mehr kann ich dazu nicht sagen...
doch, der Film ist tot langweilig und die Gespräche von dem gleichgültigen Robert P. mit irgendwelchen Leuten, bestehen aus aneinander gereihten Wörtern ohne Sinn und Verstand....

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NewZooYorker

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich kann nicht erklären, was mich so verflucht fasziniert hat an diesen Film. Ich kann es mir nicht erklären. Die Atmosphäre? Die Musik? Oder vielleicht sogar Robert Pattinson? Vielleicht ist es das alles ... oder nichts von dem , ich habe keine Ahnung. Aber irgendwas hat Cronenberg hier richtig gemacht. Nichts scheint in diesem Film einen wirklichen Sinn zu ergeben und selten sind die Taten oder Worte der Charaktere wirklich nachvollziehbar. Der Film hat seine ganz Spezielle Welt und sie gefällt mir. Ich befand mich in diesem Verwirrspiel zwischen Sex, Geld und Macht. Ich war IM Film und absolut fasziniert von dieser Welt die Cronenberg geschaffen hatte. Der Film an sich hat für mich keine richtige Story, versucht eher sich philosophisch mit dem Thema Geld zu befassen und verwirrt größten Teils mit seinen Dialogen. Und doch packt mich der Scheiß. Es scheint so, als versuche man hier die tiefen des Charakters Eric Parker zu erforschen aber dort einfach nichts findet. Gar nichts. Leer. "Cosmopolis" ist unlogisch, verfolgt keine Handlung, kritisiert offensichtlich den New-Economy-Hype und ist zu fast keinem Zeitpunkt nachvollziehbar. Die Charaktere wirken einfach extrem Blass. Und doch bleibt er faszinierend über die gesamte Laufzeit. Nur auch ungewohnt substanzlos.

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Frankie Dunn

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Treffend auf den Punkt gebracht. Ich schicke ne Anfrage ;)


Co-Pilot

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Bewertung1.0Ärgerlich

WTF??
Seit RUBBER (unser Hassfilm No.1) nicht so ein Mega-Crap gesehen!
Nach 30 min totalster Verwirrung & absurdestem Blödsinn hatten wir genug von Cosmopolis; als dann der ewig unsympathische R.Pattinson auch noch halbnackt den Finger in den Arsch gesteckt bekommt hatten wir die Nase endgültig voll.
Cosmopolis taugt maximal für pubertierende Teenies um den Blödschkopp Pattinson mal 1std 45min "ganz für sich allein geniessen" zu können.
Den 1 Punkt gibt es für all das, was wir glücklicherweise nicht mehr ansehen mussten - evtl war das ja noch 1 Punkt wert...

Fazit:
Wie jeder Movie startete auch Cosmopolis bei uns mit 5,0 neutralen Punkten. Up´s & Down´s ergeben dann die Endbewertung. Cosmopolis geht mit langweiligen, einschläfernden & unnötigen 1,0 Punkten in the books.
*Finger weg-Crap*

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Brentano

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wer ist "uns" ?


andre.hottges.7

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Bewertung5.0Geht so

Tja, ein unglaublich geschwätziger Film, aber das muss zwangsläufig so kommen, wenn ein Film im Grunde nur in ner Limo mit wechselnden Mitreisenden spielt. Das an sich wäre nicht schlimm, wenn die Dialoge einigermaßen gesalzen wären und Spaß machen würden... tun sie aber nicht! Sie wollen einfach nur nicht enden und führen meist zu nichts oder die wenigen Aussagen dahinter sind banal. So eben, als würde man ein belangloses Gespräch mit seinem Friseur auf irgendwelchen Drogen führen, was der Pattinson sogar tut (nur redet der ohne Drogen so)...
Man hätte auch besser casten können, ich finde die Rolle erfordert jemanden, der schon im Ansatz viel unsympathischer ist, um einen Börsen-Snob verkörpern zu können. (Auch wenn Twilight-Pattinson das bei vielen sogar sein mag, ist er einfach nicht der Typ für ne Arschloch-Rolle).
Und wenn der Film kritisch sein soll gegenüber unsere ungezügelte kapitalistische Finanzwelt, dann gute Nacht. Ich wette die Bankmanager sitzen jetzt in ihren Chefsesseln im 54. Stock und weinen aufgrund des Films. Cosmopolis ist allenfalls hin und wieder mal sarkkastisch, verbaut sich aber alles weitere durch nichts sagende Dialoge.

Ein paar Sympathiepunkte gibts trotzdem, für den artistischen Anspruch, den mutigen Ansatz und für die Tatsache, dass der Film gegen den Mainstream-Strich gebügelt ist, leider kommt nicht mehr dabei raus...

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Titan30

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Bewertung0.0Hassfilm

Boah, was war das denn? Nach langer zeit habe ich beschlossen wieder einen kommentar abzugeben, nur wegen diesem Film. Um die nachwelt zu warnen. Sowas bescheuertes und langweiliges habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Finger weg von dem film... reinste zeitverschwendung

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Co-Pilot

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Stimme dir zu!
Hätte ich doch zuvor mal besser hier reingeguckt und deine Kritik gelesen!!! So ein Mistfilm.


Boogers666

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein Film über den Abstieg des Kapitalismus, der ihn mitsamt seinen Eingeweiden zerreist und ihn bis ins kleinste auseinandernimmt. Emotionslos und ohne Anteilnahme hervorragend gespielt von Pattinson. Jegliche Analyse des Films, jedes Dialoges scheitert das liegt schlichtweg daran das es nichts zu analysieren gibt, der Film ist in diesem Sinne genauso oberflächlich und falsch wie die Finanzwelt selbst, es gibt nichts tiefgründiges außer das was Pattinsons Charakter den Film über durchlebt, seinen stellvertretenden Abstieg in ein altes Hinterhaus wo er auf den 0815 Bürger trifft der unbegrünteden Hass gegen die Finanzwelt schert. Es ist erstaunlich was Cronenberg leistet, allein die Tatsache das der Film selbst so anstrengend ist wie die Situation in der er stattfindet unterstreicht ihn nur positiv in seiner Aussage. Und wer meint Kapitalismus wäre nicht mehr aktuell hätte sich nur mal kurz den Wahlkampf von Mitt Romney angucken sollen.

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IZO

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Bewertung9.0Herausragend

Ein weiteres Meisterstück von Cronenberg. - Philosophisch, aufwühlend und beängstigend realistisch. - Trotz aller Skepsis die ich hatte finde ich im Nachhinein, dass Cronenberg den Film nicht besser hätte besetzen können.

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fabel

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Bewertung2.0Ärgerlich

Ich lasse mich auch oft, meistens an den Wochenenden, durch die Gegend fahren - dann vom Taxi nach Hause. Da wird dann zwar nicht viel geredet, aber das, was geredet wird, sorgt wenigstens für gute Laune - jedenfalls bis zum Ende der Fahrt und der Bezahlung. In "Cosmopolis" lässt Cronenberg Pattinson durch die Stadt fahren, in einer Limo, zum Friseur. Eine nette Idee, das Ergebnis dagegen ist ein knapp 100-minütiger Wechsel von Gesprächs- und Sexualpartnern und weitaus weniger nett.
Und das, was hier geredet wird, sorgt auch für wenig gute Laune. Denn es wird viel geredet, zu viel, quasi die ganze Zeit. Als Zuschauer denkt man da unweigerlich an Gülcan Kamps:
Auch sie ist immer in Bewegung und geht einem mit ihrem Dauergequatsche ziemlich auf die Nerven. Wenigstens gibt's bei ihr noch etwas zum Anschauen, bei Cronenbergs Machwerk hingegen nicht. Jedes Bild wirkt uninspiriert, es gibt keine Schauwerte, es gibt nur was zu hören. Das mag in der Buchvorlage seinen Reiz besitzen, ist als Film jedoch unerträglich ab einem gewissen Zeitpunkt. Und Pattinson?
Der schlägt sich tapfer, hätte sich vielleicht einer Körperrasur unterziehen können, aber nun gut, Taylor Lautner ist ja nicht dabei, dann sei es verziehen.

Für "Cosmopolis" gilt schlussendlich dasselbe wie für Fernsehsendungen mit Gülcan:
Am besten erst gar nicht erst einschalten oder kaufen - für das Geld kann man besser einmal mehr mit dem Taxi fahren.

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fabel

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Ich geb dir gleich mal ein reflektives Niveau, Mr. Brentano.


Brentano

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werkzeugmacher?



Deine Meinung zum Film Cosmopolis