"Couchgeflüster" in einer der Kinofilme die man sich im Kino anschauen kann, aber nicht muss. Die Story ist durchschnitt, doch die Schauspieler retten einiges. Freunde der romantischen Komödie kommen in jeden Fall auf Ihre kosten und wenn selbst mir als Action- und Horrorfan der Film gefallen hat, kann er so schlecht nicht gewesen sein.
Durchschnittlicher Film mit einer eher passiven Meryl Streep und nicht ganz überzeugenden Uma Thurman (In Pulp Fiction und Kill Bill war sie um einiges besser, hier hat sie mich eher enttäuscht).
Die Story ist weitgehend realitätsnah bis leicht kitschig. Außerdem an einigen, wenigen Stellen lustig und an anderen Stellen langweilig. Insgesamt: Sehenswert, aber kein must-see.
"Sein Penis ist so hübsch,ich würde ihm am liebsten ein kleines Hütchen dafür stricken..."
Diese (mehr oder weniger) Liebeskomödie (ist ja eigentlich auch ein kleines Liebesdrama) ist das Gegenteil von dummem, pupertierendem Fäkalhumor,sie ist hintersinnig,reflektiert,immer wieder brüllkomisch und sehr sensibel inszeniert bzw. dargestellt.
Der Film mag alle seine Figuren,nimmt sie ernst und verrät sie nie,stellt sie nie bloß.
Uma Thurman glänzt als verletzliche,kluge,leicht melancholische sexy Mitdreißigerin die sich (unwissend) in den 23-jährigen Sohn ihrer (zunächst auch unwissenden) Therapeutin,hinreißend und warmherzig dargestellt von Meryl Streep,verliebt.
Auch alle Nebendarsteller sind sympathisch und/oder interessant,ob Streeps Ehemann,der beste Kumpel,die schwule Clique oder die beste Freundin ("Magst du Sex? Dann kauf ihm kein Nintendo!")
Der Film geht seine Themen (Liebe in unterschiedlichen Lebenslagen,in verschiedenen Reifegraden, Verantwortung für sich und andere) ernst,gleichzeitig witzig und lebensecht an und er ist fast klischeefrei inszeniert.
Dazu endet er nicht wie diese Art Film sonst IMMER endet, sein Ende ist untypisch, lebensecht und realistisch ,allein dies ist ein Wert für sich im sonstigen "Einheitsbrei Liebeskomödie".
Eigentlich eine klare 7,0. Es gibt aber einen Extrapunkt für "die Bobbe", die Urgroßmutter des Sohnes.In sie habe ich mich geradezu verliebt.
Wenn ich meinen ersten Film drehe und wenn es sich um ein dunkles Psychoselbstmordrama handeln sollte,ich werde sie und ihre Bratpfanne einbauen...
"Ich habe mit ihnen über den Penis ihres Sohnes geredet"!!!
"Glauben sie mir, das ist für mich sehr viel schlimmer als für sie, bis vor ein paar Wochen wusste ich garnicht das mein Sohn überhaupt einen Penis hat...".
vor allem gegen ende beweist der film, dass er nicht der absolute knüller ist, seine hauptdarsteller machen ihn aber dennoch sehenswert. uma thurman bringt die leicht verwirrte rafi perfekt, meryl streep hat mir nicht einmal in "der teufel trägt prada" besser gefallen und bryan greenberg... naja, warum rafi sich in ihn verlieben würde, liegt hier wohl klar auf der hand. :)
eine amüsante alternative zum tv-programm, das ich mir inzwischen nicht mal mehr durchlesen will.
Sehr lustig
außerdem mag ich diese ganze New York L.E.S Hipster Let's make Art Atmosphäre.
Bryan Greenberg spielt ja dann quasi noch mal die gleiche Rolle in How To Make It In America.
Schon als ich von dem Film gehört habe musste ich echt schmunzeln, was für eine absolut amüsante Situaton ist das denn bitte?! Und so was könnte ja rein therotisch funktionieren. Auf jeden Fall gute Unterhaltung.
Kein ganz typisches Ende, aber doch eigentlich happy end .... aber gut, wenn ein kleiner Teil offen bleibt und es dem Zuseher selbst überlassen ist sich sein eigenes Ende zu kreieren.
Von Meryl Streep hab ich mir mehr erwartet. Uma hat mir am besten gefallen, aber die finde ich generell klasse. Der Film selbst war nicht mehr als Mittelmässig. Supertoll fand ich das Ende, sonst würde es noch weniger Punkte geben.
Mir gefällt an dem Film, dass er so "echt" ist. Dadurch wird er allerdings auch etwas langweilig. Man erwartet eine typische Liebeskomdie und bekommt dann etwas viel Ernsteres und glücklicherweise auch kein Hollywood-Happyend!
Uma Thurman ist toll, aber ansonten konnte ich an dem Film fast nichts finden, was mir gefällt. Als Komödie viel zu unlustig, als Drama eher zu oberflächlich, kein roter Faden. Naja, für Uma geb ich drei Punkte ;)
Hab mit einer schlichten RomCom gerechnet, aber der Cast hat mich überzeugt. Und so wurde ich doch überrascht...oft ist der Film einfach subtil lustig, in vielen absurden Situationen muss man eher eine Augenbraue und einen Mundwinkel hochziehen, als laut loszulachen.
Letztendlich war aber das Beste an der Geschichte, dass ihr "Happy End" kein klassisches und dennoch eines der rührendsten ist, die ich je gesehen habe. Gerade weil die üblichen Erwartungen an eine Schnulze nicht erfüllt werden, ist es überraschend wie gut man sich danach dennoch fühlt.
Das Cast passt perfekt zusammen.. aber ich find nicht das der Film viele Lacher bringt.. OK ein paar stellen sind lustig aber auch nciht soo lustig das man nach dem film sagen kann dass man viel gelacht hätte
Die drei Hauptaktöre harmonieren bestens zusammen. Zwischenzeitlich kommt eine Phase die man aus solchen Liebeskomödien kennt. Das Ende ist dann aber mal was anderes.
Couchgeflüster - Die erste therapeutische Liebeskomödie - Kritik
US 2005 Laufzeit 106 Minuten, FSK 0, Komödie, Kinostart 19.01.2006
Kritiken (1) — Film: Couchgeflüster - Die erste therapeutische Liebeskomödie
Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschen"Couchgeflüster" in einer der Kinofilme die man sich im Kino anschauen kann, aber nicht muss. Die Story ist durchschnitt, doch die Schauspieler retten einiges. Freunde der romantischen Komödie kommen in jeden Fall auf Ihre kosten und wenn selbst mir als Action- und Horrorfan der Film gefallen hat, kann er so schlecht nicht gewesen sein.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten
Kommentare (30) — Film: Couchgeflüster - Die erste therapeutische Liebeskomödie
Kommentar schreibenhollygolightly1 2012/01/22 13:08:50
Kommentar löschenDurchschnittlicher Film mit einer eher passiven Meryl Streep und nicht ganz überzeugenden Uma Thurman (In Pulp Fiction und Kill Bill war sie um einiges besser, hier hat sie mich eher enttäuscht).
Die Story ist weitgehend realitätsnah bis leicht kitschig. Außerdem an einigen, wenigen Stellen lustig und an anderen Stellen langweilig. Insgesamt: Sehenswert, aber kein must-see.
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Louis B 2012/01/12 15:21:50
Kommentar löschenLeichter gute Laune Macher mit einer tollen Besetzung!
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Andy Dufresne 2012/01/10 11:33:01
Kommentar löschen"Sein Penis ist so hübsch,ich würde ihm am liebsten ein kleines Hütchen dafür stricken..."
Diese (mehr oder weniger) Liebeskomödie (ist ja eigentlich auch ein kleines Liebesdrama) ist das Gegenteil von dummem, pupertierendem Fäkalhumor,sie ist hintersinnig,reflektiert,immer wieder brüllkomisch und sehr sensibel inszeniert bzw. dargestellt.
Der Film mag alle seine Figuren,nimmt sie ernst und verrät sie nie,stellt sie nie bloß.
Uma Thurman glänzt als verletzliche,kluge,leicht melancholische sexy Mitdreißigerin die sich (unwissend) in den 23-jährigen Sohn ihrer (zunächst auch unwissenden) Therapeutin,hinreißend und warmherzig dargestellt von Meryl Streep,verliebt.
Auch alle Nebendarsteller sind sympathisch und/oder interessant,ob Streeps Ehemann,der beste Kumpel,die schwule Clique oder die beste Freundin ("Magst du Sex? Dann kauf ihm kein Nintendo!")
Der Film geht seine Themen (Liebe in unterschiedlichen Lebenslagen,in verschiedenen Reifegraden, Verantwortung für sich und andere) ernst,gleichzeitig witzig und lebensecht an und er ist fast klischeefrei inszeniert.
Dazu endet er nicht wie diese Art Film sonst IMMER endet, sein Ende ist untypisch, lebensecht und realistisch ,allein dies ist ein Wert für sich im sonstigen "Einheitsbrei Liebeskomödie".
Eigentlich eine klare 7,0. Es gibt aber einen Extrapunkt für "die Bobbe", die Urgroßmutter des Sohnes.In sie habe ich mich geradezu verliebt.
Wenn ich meinen ersten Film drehe und wenn es sich um ein dunkles Psychoselbstmordrama handeln sollte,ich werde sie und ihre Bratpfanne einbauen...
"Ich habe mit ihnen über den Penis ihres Sohnes geredet"!!!
"Glauben sie mir, das ist für mich sehr viel schlimmer als für sie, bis vor ein paar Wochen wusste ich garnicht das mein Sohn überhaupt einen Penis hat...".
7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
tollkirsche09 2011/07/06 19:17:13
Kommentar löschenvor allem gegen ende beweist der film, dass er nicht der absolute knüller ist, seine hauptdarsteller machen ihn aber dennoch sehenswert. uma thurman bringt die leicht verwirrte rafi perfekt, meryl streep hat mir nicht einmal in "der teufel trägt prada" besser gefallen und bryan greenberg... naja, warum rafi sich in ihn verlieben würde, liegt hier wohl klar auf der hand. :)
eine amüsante alternative zum tv-programm, das ich mir inzwischen nicht mal mehr durchlesen will.
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Magnolia 2011/06/14 17:45:42
Kommentar löschentrotz meryl streep und uma thurman schwach.. ich glaub den film hab ich auch nichtmal bis zum ende gesehen..kann mich zumindest nicht dran erinnern.
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Benni-THE-KING 2010/12/26 12:36:42
Kommentar löschenSehr lustig
außerdem mag ich diese ganze New York L.E.S Hipster Let's make Art Atmosphäre.
Bryan Greenberg spielt ja dann quasi noch mal die gleiche Rolle in How To Make It In America.
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Nayuma 2010/09/19 18:09:36
Kommentar löschenSchon als ich von dem Film gehört habe musste ich echt schmunzeln, was für eine absolut amüsante Situaton ist das denn bitte?! Und so was könnte ja rein therotisch funktionieren. Auf jeden Fall gute Unterhaltung.
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Sanylein 2010/06/14 23:44:31
Kommentar löschenNaja der Film ist nicht besonders lustig aber auch nicht besonders romatisch, trotzdem immer noch besser als der Durchschnitt.
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Spilyt 2010/03/02 12:08:28
Kommentar löschenIch fand den film sehr amüsant, und vor allem das Ende hat mir ein richtigg großes lächeln ins Gesicht gezaubert (:
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DanielleJolie 2010/01/26 11:45:57
Kommentar löschenKein ganz typisches Ende, aber doch eigentlich happy end .... aber gut, wenn ein kleiner Teil offen bleibt und es dem Zuseher selbst überlassen ist sich sein eigenes Ende zu kreieren.
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peterpit 2010/01/25 10:59:44
Kommentar löschenVon Meryl Streep hab ich mir mehr erwartet. Uma hat mir am besten gefallen, aber die finde ich generell klasse. Der Film selbst war nicht mehr als Mittelmässig. Supertoll fand ich das Ende, sonst würde es noch weniger Punkte geben.
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mipjec412 2010/01/05 00:18:45
Kommentar löschenmeryl streep, uma thurman...man sollte meinen das da was anständiges bei rauskommt. sehr enttäuschender film!!
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potatosoup 2009/12/01 12:07:01
Kommentar löschen3 Punkte. Und auch nur für New York.
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NeleBe 2009/11/28 21:29:25
Kommentar löschenMir gefällt an dem Film, dass er so "echt" ist. Dadurch wird er allerdings auch etwas langweilig. Man erwartet eine typische Liebeskomdie und bekommt dann etwas viel Ernsteres und glücklicherweise auch kein Hollywood-Happyend!
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
jonaspas 2009/10/20 22:50:49
Kommentar löschenUma Thurman ist toll, aber ansonten konnte ich an dem Film fast nichts finden, was mir gefällt. Als Komödie viel zu unlustig, als Drama eher zu oberflächlich, kein roter Faden. Naja, für Uma geb ich drei Punkte ;)
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blaubunt 2009/10/05 16:47:47
Kommentar löschenHab mit einer schlichten RomCom gerechnet, aber der Cast hat mich überzeugt. Und so wurde ich doch überrascht...oft ist der Film einfach subtil lustig, in vielen absurden Situationen muss man eher eine Augenbraue und einen Mundwinkel hochziehen, als laut loszulachen.
Letztendlich war aber das Beste an der Geschichte, dass ihr "Happy End" kein klassisches und dennoch eines der rührendsten ist, die ich je gesehen habe. Gerade weil die üblichen Erwartungen an eine Schnulze nicht erfüllt werden, ist es überraschend wie gut man sich danach dennoch fühlt.
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Yuhlia 2009/07/02 15:29:37
Kommentar löschenIch fand den Film einfach toll. Er war lustig, romantisch und ist einer meiner Lieblingsfilme :)
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slartidan 2009/05/08 01:35:18
Kommentar löschenÜberzeichneter, lustiger Film mit einfacher Handlung. Sehr unterhaltsam!
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Bitle 2009/03/19 16:20:25
Kommentar löschenDas Cast passt perfekt zusammen.. aber ich find nicht das der Film viele Lacher bringt.. OK ein paar stellen sind lustig aber auch nciht soo lustig das man nach dem film sagen kann dass man viel gelacht hätte
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Matty 2008/10/28 11:22:39
Kommentar löschenDie drei Hauptaktöre harmonieren bestens zusammen. Zwischenzeitlich kommt eine Phase die man aus solchen Liebeskomödien kennt. Das Ende ist dann aber mal was anderes.
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