Cowboys & Aliens - Kritik

Cowboys & Aliens

US · 2011 · Laufzeit 119 Minuten · FSK 12 · Actionfilm, Science Fiction-Film, Western · Kinostart
Du
  • 4 .5

    Naja die Kombination eines Westerns mit einer Alien-Invasion klingt schon mal ziemlich albern, war dann auch so. Einmal angucken reicht.

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    • 3

      ouch...dieser Film tut schon fast weh :)
      ok...ein paar Aliens kommen auf die Erde und wollen Gold abbauen...naja...dass könnte ja sogar vorkommen :) aber dass ein paar Cowboys und Indianer dann solch eine hoch-entwickelte Kultur dann auch noch mit paar Pistolen vernichten, ist nun echt nur dämlich :)
      Ausstattung und Spannung sind auch einfach nur flach:(
      Fazit: wenn nichts anderes im TV kommt, kann man zur not einschalten. besser wäre wohl aber ein feines buch:)

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      • 9

        Endlich mal eine neue Idee: hier trifft Mars Attack auf Westernhelden. Klar, dass es dabei in Richtung Fantasy gehen muss und nicht nur wegen Harrison Ford kommt gegen Ende ein Indiana-Jones Gefühl auf. Der Held ist allerdings Jake (Daniel Craig der mehr als nur 007 kann). Er trägt eine blinkende Kralle am Handgelenk, die er als entscheidende Waffe im Kampf gegen die Außerirdischen einsetzt, die er damit wie Ungeziefer killt. Mit Lasso ähnlichen Riesenschlingen ziehen die Aliens die Erdbewohner an Bord ihres Raumschiffs.
        Diese gelungene Mischung aus Western und Sci Fi bietet spannende Unterhaltung mit vielen tollen Stunts und packenden Animationen. Sogar die Lösung am Ende ist durchaus akzeptabel, wenn das Raumschiff zum Rückflug startet und…
        Einige nette Einfälle dienen der Erheiterung des Publikums wie die kleinen Feen, die wir u.a. aus Peter Pan kennen. Bemerkenswert ist hier auch die Zusammenarbeit von Indianern und Weißen. Das klappt nach den üblichen Meinungsverschiedenheiten hervorragend. Beide Gruppen, die sogar noch von Jakes früheren Spießgesellen unterstützt werden, ergänzen sich und so gibt es im Finale zwei unterschiedliche Schauplätze: die offene Feldschlacht und Jakes Suche nach den Geiseln der Aliens im Inneren eines Felsmassivs, in dem das Raumschiff feststeckt.
        Zwischen den Parteien inklusive Wiedergeburt agiert Ella (Olivia Wilde), die Jake hilft und statt für das Happy End am Leben zu bleiben, sich für die Bleichgesichter opfert. Und der an sich auf Psychopathen gebürstete Paul Dano vollzieht hier eine bemerkenswerte Wandlung vom nichtsnutzigen Muttersöhnchen zum netten Sohn von Harrison Ford.
        Und nach guter alter Westernmanier reitet Jake davon, nachdem er die Bewohner befreit und seine eigene Freundin sicher im Jenseits weiß.
        Da ist dem Multitalent Jon Favreau ein guter Coup gelungen und ein für fast alle glückliches Ende mit Schmackes statt Schmalz.

        • 0

          Und hier kommt die Ein-Millionen-Euro-Frage: Um was geht es im Film „Cowboys & Aliens ?“
          a) Um Alligatoren und Flusspferde ?
          b) Um Investmentbanker und Finanzhaie ?
          c) Um einen Marathonläufer aus Namibia ?
          d) Um „Cowboys & Aliens“ ?

          Ihr dürft gerne jemanden anrufen. Ich überweise jedem 1 Million Euro, der es rausbekommt. Aber mal im Ernst !

          Was muss man genommen haben, um auf so eine bescheuerte Idee zu kommen, das Wildwest-Genre mit Aliens IM KINO zu paaren ??? Ich will auch was davon haben, das muss ja ein geiles Gefühl sein, so drauf zu sein.

          Der Stoff basiert auf einem wirklich erstklassig-gezeichneten Comic von Dennis Calero und Luciano Lima – basierend auf der Idee des Verlegers Scott Mitchell Rosenberg. Wollen wir mal was klarstellen ? Im Comic ist ALLES erlaubt, der grösste Dünnschissmix aller Zeiten, wenn es nur top illustriert ist. Darin liegt ja gerade die Stärke von Comics. Aber Comic ist nie Film, und Film nie Realität. Schwierig wird’s also, wenn man versucht, einen Comic-Stoff durch eine Verfilmung real wirken zu lassen. Das gelang gut mit „Spiderman“, aber ging völlig in die Hose mit „Asterix & Obelix“.

          Und hier tuts wirklich weh, zumal sich kein Geringerer als der alte Harrison Ford hat ködern lassen. An seiner Seite – man glaubt es nicht – mischt James Bond Daniel Craig mit. Als wären alle von guten Geistern verlassen. Oder haben sie sich durch die fette Gage ein Anwesen auf den Malediven gekauft ? Warum ? Sind doch beide schon millionenschwer, und haben sicher beide bereits unzählige Immobilien auf der Erde.

          Der Streifen selbst ist optisch erstklassig verfilmt – die Tricks sind Top - keine Frage. Aber der Inhalt ist bereits im Titel verbrannt worden. Ist halt blöd, wenn ich einen Film „Notdurft im rasenden Zug“ nenne, und es um einen Mann geht, der im rasenden Zug die Toilette sucht.

          Regisseur Jon Favreau (Iron Man) scheint auf Machbarkeiten zu pfeifen. Und alte Stars lassen sich offenbar kaufen wie Nutten am Straßenrand. Hat Ford denn kein bisschen Schauspielerehre mehr ? Oder Craig ?

          Sogar ein Score-Riese wie Harry Gregson-Williams ist mit von der Partie. Jaja – Geld regiert die Welt...

          Satte 160 Mio. Dollar (!!!) gab Paramount für diesen Mist aus, gerade mal 170 kamen wieder rein. Was einer klaren Niete gleichkommt. Über 15 Produzenten saßen anscheinend zusammen bekifft im Whirlpool (darunter Steven Spielberg), und schienen den Satz zu ignorieren: Zuviele Köche verderben den Brei.

          Fazit: An wen sich dieser hochwertig-aufgemotzte Schund richtet, ist klar. An Comic-Fans. Deswegen wurde das Projekt auch auf der San Diego Comic-Con vorgestellt. Ich frage mich aber, wieso sich ein Harrison Ford und Daniel Craig so etwas antun. Das Schlimmste aber ist, dass der Streifen bierernst abgedreht wurde. Als Parodie ließe man sich sowas ja sogar mal gerne gefallen. Ein Gutes hat die Sache dennoch: Es ist schön, mal wieder einen glatten Nuller vergeben zu dürfen.

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            Nette Idee, aber einfach völlig abstrus und absolut ohne Sinn und Gehalt.
            Ich erwartete eigentlich ein Film a la "Independence Day", wo ein paar Alien aus der Zukunft auf die gute alte Western Art in den Arsch getreten wird. Aber das hat damit nichts zu tun ...
            Irgend einem nichtssagenden Cowboy, der plötzlich aus dem Nichts die Hauptrolle übernimmt, fällt eine Alien-Waffe in die Hand, er weiss antürlich sofort wie er die bedient und wird zum Rambo des Wilden Westens ...
            Ach bitte!

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              Die fehlende Chemie zwischen den Hauptdarstellern Ford / Craig ist noch das geringste Problem der Hochglanztrashgurke.

              • 7 .5
                Rassilon 04.10.2016, 13:51 Geändert 04.10.2016, 16:57

                Der Film bekommt von meinen Copiloten nicht die Liebe, die er verdient.
                Ist er ein Meisterwerk? For Sure not, aber verdammt nochmal, es gibt Cowboys UND Aliens in diesem Film. TL DR unten

                Wenn man mal das Hirn ausschalten kann, nicht unbedingt nach Logik oder Drehbuchlöcher fragt, der kann sich hier gut amüsieren.

                Dabei hat der Film aber mehr zu bieten, als reines Effektgemetzel ala Transformers.

                Ähnlich wie in Avatar wird hier ( in vertauschten Rollen ) der Imperialismus Amerikas hinterfragt und ein gut aufspielender Daniel Craig ( Layer Cake ) sorgt auch für den ein oder anderen dramatischen Moment.

                Neben Craig machen aber auch Sam Rockwell ( Green Mile ) und Paul Dano ( There will be Blood ) eine ziemlich gute Figur.

                Dann spielt da auch noch Harrison Ford mit, diesen Schauspieler kennt der ein oder andere vielleicht aus "Das Kartell". Der allerdings spielt so gelangweilt und verkrampft, dass seine spätere Aussage, er habe es nur wegen dem Geld gemacht, durchaus sinn ergibt.

                Als weibliche Hauptrolle ist Olivia Wilde ( Cold Blood ) zu sehen. Der ein oder andere weiß von mir vielleicht: Sie ist meine Lieblingsschauspielerin.

                Wirklich großen Freiraum hat sie hier nicht, macht ihre Sache aber durchaus überzeugend ( scheußliche dt. Syncro ) und kann in einigen Szenen durchaus punkten ( Die Dame hat so eine fragile-psycho Aura <3 )

                TL DR. Der Film erfindet das Rad nicht neu, ist ein Actioner mit dramatischen Einlagen, die aber eben Einlagen bleiben und dem Film keine richtige Tiefe verleihen können. Neben den gelungen Effekten punktet das Design der Aliens und die muntere Versammlung an herrvorragenden Nebendarsteller.

                Für einen unterhaltsamen Fernsehabend und Olivia Wilde Fanboys wie mich sehr geeignet :)

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                • 6
                  Nospheratu99 28.09.2016, 09:15 Geändert 28.09.2016, 09:19

                  >>> Achtung!! Enthält Spoiler!!! <<<<
                  Gut gemachte Genre-Mischung, hat mir gefallen. Die üblichen Western-Gegner (Indianer – Cowboys, Banditen – Sheriff) gehen dabei für den Fortbestand er Erde ein Zweckbündnis ein und erhalten dabei auch Unterstützung von einem außerirdischen Rache-Engel, der die Erde ebenfalls vor der Zerstörung retten will. Die Außerirdischen werden dabei als technisch und physisch überlegen dargestellt, nur durch den Zusammenhalt verfeindeter Genre-Gruppen kann die Rettung gelingen. Dabei sind Empathie und gegenseitiger Respekt gefragt, um die unterschiedlichen Gruppen zusammenzubringen. Die beste Szene des Films war eindeutig die Fürsprache Nat´s für den Colonel, das hatte wirklich eine gute Schwingung. Die Probleme und deren Lösungen jedenfalls gut ausgearbeitet. Action und Kampf waren dabei weder über- noch unterrepräsentiert, überhaupt hatte der Streifen einen guten Rhythmus und auch die Atmosphäre war durchgängig in Ordnung.
                  Gegen die Inszenierung kann man nichts sagen, wie gesagt wird die Handlung unaufgeregt und konsequent vorangetrieben, auch die Charaktere waren scharf gezeichnet, wenngleich man sich auch durch die Bank Stereotypen bedient hatte (was meiner Ansicht aber weniger dramatisch ist, ist es doch genretypisch). Weniger begeistert war ich von den Computereffekten. Wenngleich die Ufo´s noch ganz gut designt waren, so sprach mich die Optik der Aliens nicht wirklich an, auch die Bewegungen manchmal etwas hölzern und ruckelnd. Besonders die Szene im Wasser nach dem Absturz nicht passend. Dafür die Sequenzen mit dem Phönix aus der Asche (übrigens ein toller und überraschender Einfall) und der darauffolgenden drogeninduzierten Trance sehr gut. Drehbuch und Synchronisation auch so weit in Ordnung, gaben sich keine Blöße, das kam alles recht ansprechend daher.
                  Von Seiten der Darsteller bekam man durch die Bank Qualität geliefert, jeder tat, was er am Besten konnte. Harrison Ford brachte einen mürrischen und schwierigen Han-Solo-Westernhelden, Daniel Craig den coolen Schweiger. Sam Rockwell stilsicher in einer für ihn ungewöhnlichen Rolle, ebenso wie Raul Trujillo. Aber auch die Damen wussten zu gefallen, Olivia Wilde und Abigail Spencer brauchten sich hinter den männlichen Darstellern keinesfalls zu verstecken.
                  Fazit: Ein durchaus empfehlenswerter Genre-Mix, der eigentlich Fans beider Stilrichtungen gleichermaßen bedienen sollte. Ich persönlich kann mit solchen Experimenten durchaus etwas anfangen, obwohl das Western-Genre (das hier doch eher stärker repräsentiert ist) jetzt nicht unbedingt meins ist. Trotzdem punktet der Streifen durch einen ansprechenden Plot und eine gute Atmosphäre. Auf überbordende Action wurde zu Gunsten der Entwicklung der Charaktere dankenswerter Weise verzichtet, ein weiterer Pluspunkt. Klassiker wird aus dem Streifen jedoch wohl keiner, aber zum immer wieder mal schauen taugt er allemal, ohne dass es zu Längen kommt.

                  • 6 .5

                    Außergewöhnlicher Genre Mix Western vs Science-Fction von Jon Favreau.
                    Bildgewaltiges CGI Gewitter mit Mega Staraufmarsch über Craig, Ford, Wilde, Rockwell, Dano... das sich hier im Wilden Westen gegen eine Invasion von Aliens zurwehr setzen muß.
                    Bei allem unterhaltungswert, bleibt ein irgendwie Fader unzufriedener Beigeschmack, das diese Genre-Fusion nicht wirklich Prickelnd ist.

                    Kurzweilige Unterhaltung die von ihren Staraufgebot über durchschnitt gehalten wird.

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                    • 5

                      Eine Aneinanderreihung von Klischees war mein Wunsch. Aber dass diese nicht im mindesten untergraben, auf dünnes Eis geführt oder an der Nase herumgeführt werden, sondern mit dicker amerikanischen Soße übergossen werden? Bäh...

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                      • 7

                        Durchaus gut gemachter Film, mit starken Schauspielern und gutem Drehbuch aber sehr extravaganter Story. Der Film hatte durchaus Längen, ich hab ihn aber in der Extended Fassung gesehen.Kann man sich durch aus mal ansehen.

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                        • 4

                          was haben wir gelernt? Zwei an sich coole Genres zu mixen, heißt noch lange nicht, dass dann was Cooles rauskommt. Tut es hier leider wirklich nicht. Daniel Craig ging mir noch nie so auf die Nerven mit seinem Gesichtsausdruck wie hier. Und das Ende, ach das Ende...

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                          • 7 .5
                            RingoRockstar 03.07.2016, 12:37 Geändert 03.07.2016, 12:40

                            @ Ali34... Das kann man auch anders sehen
                            Genrekino ist Zitatkino. Aber Cowboys, so möchte man meinen, haben im Fantastischen Film nun wirklich nichts zu suchen. Doch bereits 1966 verlief sich in dem B-Film »Jesse James Meets Frankenstein's Daughter« der gesuchte Western-Outlaw auf der Flucht vor dem Sheriff im Schloss von Frankensteins Enkelin Maria, die seinen Kameraden Hank per Hirntransplantation prompt in einen willenlosen Zombie verwandelte und ihn Igor taufte. In dem durchaus gesellschaftskritischen »Westworld« vom späteren Erfolgsautor Michael Crichton aus dem Jahr 1973 war es ein eiskalter Revolverheld-Cyborg mit dem Antlitz von Yul Brynner, der in einem futuristischen Vergnügungspark Amok lief.
                            Doch der Film »Cowyboys & Aliens« von »Iron Man«-Regisseur Jon Favreau kommt seriöser daher, als es der absurde Titel des Genre-Crossovers vermuten lässt. Dabei verharmlost das kleine Wörtchen »und« das Konfliktpotenzial der Begegnung schon gewaltig. Man könnte glatt erwarten, die Westernhelden würden im Film mit den Aliens Friedenspfeife rauchend am Lagerfeuer sitzen. Das Gegenteil ist in dem Science-Fiction-Western, basierned auf dem gleichnamigen amerikanischen Comic von Scott Mitchell Rosenberg, natürlich der Fall. Die insektenhaften Krustentiere mit schleimigem Innenleben sind im Jahr 1873 aus dem Weltall in den Wilden Westen nach Arizona gekommen, um Gold zu stehlen und die Cowboys mit ihren Frauen und Kindern für Forschungszwecke zu kidnappen. Doch die Außerirdischen haben ihre Rechnung ohne den Fremden ohne Namen und Gedächtnis gemacht.
                            Wie ernst Favreau seinen Film und die Genres nimmt, in denen er wildert, zeigt die Besetzung der Hauptrollen mit namhaften Hollywoodschwergewichten. Harrison Ford, der mit Cowboyhut natürlich aussieht wie »Indiana Jones«, spielt den grimmigen Colonel Dolarhyde. Daniel Craig, der ohne seinen Hut aussieht wie »James Bond«, spielt den namenlosen Fremden in schnörkelloser Anlehnung an Clint Eastwood in den Spaghetti-Western von Sergio Leone. Die Ehrfurcht, die auch Nebendarsteller wie Sam Rockwell ihren Rollen entgegenbringen, zahlt sich im Laufe des Films aus. Denn gerade wenn man die abziehbildhaften, wohlbekannten Figuren im inhaltlich vorhersehbaren Genrekino nicht mit billigen Witzen verrät, werden aus ihnen Ikonen, zu denen man gerne aufschaut und denen man auch bedingungslos glaubt, dass sich Cowboys mit Indianern verbünden, um ein Raumschiff voll wütender Aliens aus der Wüste von Arizona in den Orbit zu katapultieren. Die völlig ironiefreie Inszenierung mag den Film für ein junges Publikum, für das er letztendlich gemacht ist, etwas altbacken und wenig originell erscheinen lassen. Große Jungs werden in »Cowboys & Aliens« jedoch rechtschaffenen und soliden High-End-Trash erkennen, der sich ausnahmsweise mal nicht selbst auf den Arm nimmt, sondern die Grenzen des Genrekinos mit Bedacht erweitert.

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                              BébelAli 02.07.2016, 18:54 Geändert 03.07.2016, 17:13

                              Ein Dialog der Kreativität --- Los Angeles, 2010

                              Produzent A: So, Leute. Wir brauchen mal wieder eine tolle Idee für einen Cowboy Film. Die gabs ja in letzter Zeit nicht mehr so häufig. Es muss auf jeden Fall spannend sein und braucht viele Actionszenen. Vergesst aber nicht, dass wir Daniel Craig die Hauptrolle geben werden.

                              Drehbuchautor: Sagt mir was ihr wollt und ihr kriegt es in zwei wochen.

                              Produzent B: Klasse! Ich dachte daran, dass wir versuchen die Menschlichen Gefühle und die Einsamkeit des Helden in ein neues Licht zu rücken. Wir brauchen Stärke, aber viel Sentimentalität. Die Geschichte muss poetisch sein und viele Fragen über das Leben aufgreiffen. Wir sollten zeigen das, obwohl der Held Gewalt sehr oft benötigt, dies nicht der richtige Weg ist, sondern einzig und alleine die Liebe unseren Helden schützen und ihn Lehren können. Er wird lernen was es heißt, ein Mensch zu sein.

                              Produzent A: Ach scheiß drauf, wir nehmen Cowboys und packen die in ein Alienfilm.

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                                Hasan Tamer 29.05.2016, 23:57 Geändert 30.05.2016, 00:02

                                Peinlich...wie weit muss mann in sachen Einfallslosigkeit sinken um auf so eine lächerliche Idee zu kommen??? Ich denke sehr Tief und das noch mit eine Topbesetzung.Hollywood tut mir echt sehr Leid. Aus diesen Gründen habe ich mir das angeschaut.Hallooooo es gibt 1 mio Storys mindestens.Echt schade für die Finanzierung,das hätten sie der San Marita spenden können,hätte viel mehr Wirkung gebracht,anstatt sich so zu blamieren. Bewertung 0 .

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                                • 4 .5

                                  Tja, was soll ich sagen. Der Film war "meh".

                                  Die Actionszenen waren ok. Die Story war eher weniger spannend. Und die meisten Szenen waren gespickt mit "grade noch so ankommen", "Die Maid im letzten Moment vor der Gefahr retten" und "Ist er Tod? Nein er hat überlebt" Momenten.

                                  Die Idee dahinter ist eigentlich ganz interessant. Nicht unbedingt eine gut überlegte Meisterleistung, weil Independence Day nehmen und einfach in die Zeit zurückdrehen auf Wilder Westen ist nicht DIE abgefahrene Idee, aber mal irgendwie schon was neues.

                                  Im Grunde war das einzige was mir nicht so gefallen hat, das sich der eher kurze Handlungsstrang so extrem gezogen hat.

                                  Wie gesagt mittelmäßiger Film. Kann man sich ansehen. Man verpasst aber auch nichts wenn man ihn nicht gesehen hat.

                                  • Also ich muss sagen, ich kann die durchschnittlichen Bewertungen und Verisse nicht nachvollziehen. Endlich mal wieder ein auflockerndes, mutiges Action-Kino. Die Idee mit den beiden Szenarien Western & Sci-Fi Aliens bedrohen die Menschen ist sehr gut eingefangen und meiner Meinung nach beispielhaft umgesetzt. Craig und Ford spielen ihre Rollen top und könnten nicht besser besetzt sein. Die Story ist völlig OK und für nen Kino-Poppcorn-Actioner wirklich gelungen. Die Dialoge sind cool und spritzig und auch das Art-Design der Aliens und deren Zubehör kann meiner Meinung nach überzeugen.
                                    So absurd diese Mischung aus den beiden Genres auch im ersten Moment sein mag, so flüssig und beständig sind sie auch zusammengefügt. Seh ich mir gerne wieder an

                                    • 4 .5

                                      Wenn er sich wenigstens nicht so ernst nehmen würde.
                                      Etwas Spaß wäre hier angebracht gewesen.

                                      • 2 .5

                                        Han Solo und James Bond in einem Film, der Western und Science-Fiction mixt, das musste ich natürlich irgendwann sehen.
                                        Wenn auch noch zahlreiche andere Stars von der Partie sind, um so besser.
                                        Der Beginn ist auch echt gut gemacht.
                                        Da war Spannung, gute und interessante Story und coole Charaktere.
                                        Die Effekte sind eh klasse, das kann man dem Film nicht ankreiden.
                                        Doch mit dem Anflug der ALiens geht irgendwie alles den Berg runter.
                                        Dialoge sind dämlich.
                                        Handlung schon fast ein Witz und das nicht im positiven Sinne.
                                        Schauspieler nur Statisten.
                                        Sogar die sonst so tollen Paul Dano und Sam Rockwell, vergammeln in ihren Rollen aufs Schlimmste.
                                        Denke es wäre besser gewesen nur einen Western, oder nur einen Alienfilm in der selben Besetzung zu drehen, das wäre fantastisch geworden.
                                        So ist dieser Mix richtig in die Hose gegangen.
                                        Wenn man zuviel will, bekommt man eine feuchte Hose;-)
                                        Hab das aber bereits beim Namen "Cowboys & Aliens", häßlicher geht es wohl kaum, schon mehr als nur vermutet.

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                                          Technisch top, dramaturgisch flop. Die Geschichte ist einfach nicht gut; weder spannend noch mitreißend. Da können sich Craig und Ford noch so anstrengen.
                                          Die Effekte sind gut, aber von so einem Popcorn-Film habe ich mir einfach mehr Bombast erhofft. Leider eine Enttäuschung, die ich mir kein zweites Mal ansehen werde.

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                                          • 4 .5

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                                            Ich hatte Hoffnung dass mir der Film trotz allgemein schlechter Kritiken gut gefallen würde. Diese Hoffnung hat sich leider in keiner Weise erfüllt.

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                                            • 8 .5

                                              Hätte ihn fast nicht geguckt wegen der durchschnittlichen Kritiken hier...mir hat er sehr gut gefallen...Harrison Ford und D. Craig sind in Topform...Schöne coole Mischung

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                                                Story ist wirklich gut. Effekte sind 1a und super Schauspieler.
                                                Wird nicht langweilig.

                                                • 5 .5
                                                  Hope42 11.01.2016, 05:07 Geändert 11.01.2016, 05:10

                                                  Also Mut hatte Jon Favreau da ja. Und unerklärlich ist mir das mitwirken von Craig und Ford. Oder die beiden haben was in dem Film gesehen was ich nicht sah.
                                                  ( Mal abgesehen vom Geld ).

                                                  Ich wollte eigentlich eingies schreiben aber ich bleibe dann doch eher kurz.
                                                  Wer einen Film mit 2 echt renomierten Schauspielern sehen möchte der einen am Ende mit einem Gefühl zurück lässt das man nur mit "Häääää wtf" beschreiben kann. Der sollte ihn sich unbedingt anschaun.

                                                  Ich weis nicht ob er es wert ist die Zeit zu opfern. Es ist ein.. entweder komplett misslungenes Machwerk ODER der echt mutige Versuch etwas ganz neues zu Produzieren. Jedenfalls ist es schräg.. sehr schräg.

                                                  Zuerst wollte ich dem film ne 7 geben. So als Thumbs ab für ein neues Experiment und so. Doch auch Experimente die mich Geld kosten sollten irgendwie unterhalten und das.. tat der Film halt leider nur in kurzen Passagen.
                                                  Dann wollte ich dem Film eine 5 geben. Wegen Ford und Craig und weil ein paar minuten drin waren die mich versöhnten und ich Mutige Ideen gerne belohne.
                                                  Doch.. da ich nicht sicher bin obs mutig oder nur misslungen war. ... Nur eine 4.
                                                  Und dann.. ja dann hab ich doch eine 5.5 daraus gemacht. Mut muss irgendwie etwas wert sein.

                                                  ( Mindestens 4 punkte abzug gabs schon für die Kosten an Alkohol und Schokolade um meinen Seelenfrieden nach dem Film wieder gerade zu biegen. )

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                                                  • 4 .5

                                                    Hätten sie lieber mal einen schönen Western draus gemacht. Alles gut, bis die Aliens kommen. Ab dann geht es rapide Berg ab