Crazy Eyes

Crazy Eyes (2012), US Laufzeit 95 Minuten, Drama, Komödie

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von Adam Sherman, mit Lukas Haas und Madeline Zima

Ist Crazy Eyes nur eine weitere Geschichte über die Liebe, wie es das Filmposter suggeriert? Oder hat der Film eine tiefere Wahrheit eingefangen, die ihn über die stereotypische Darstellung von Liebe hinaushebt? Weniger meta-physisch zeigt sich der fragwürdige Held von Crazy Eyes: Zach (Lukas Haas) ist einer der Gesegneten L.A.’s. Der geschiedene Mittdreißiger führt ein Leben in Saus und Braus, mit vielen und wechselnden Frauenbekanntschaften – und Unmengen an Alkohol. Der Alkohol scheint der Treibstoff seines unsteten Lebenswandels zu sein; sein fünfjährihger Sohn droht dabei auf der Strecke zu bleiben. Doch dann verliebt sich Zach in seine Kumpelin, Rebecca (Madeline Zima), die er gerne mit den titelgebenden Crazy Eyes bezeichnet. Durch sie beginnt er sich, seine Beziehung zu Frauen und seine Vaterrolle mit anderen Augen zu sehen. Ist Liebe doch kein überholtes Konstrukt?

Hintergrund & Infos zu Crazy Eyes
Mit Crazy Eyes kommt ein Schauspieler zu Ehren, der seit bald 30 Jahren im Filmgeschäft ist, aber zumeist nur die dritte Geige spielt: Lukas Haas. Nach seiner Rolle als Amish-Junge in Der einzige Zeuge von Peter Weir, was Haas zwar viel beschäftigt, aber stets in kleineren oder größeren Nebenrollen in Großproduktionen wie Mars Attacks!, Inception oder Contraband zu sehen. Mit Crazy Eyes gab Regisseur Adam Sherman (Happiness Runs – Die verlorene Generation) Lukas Haas die Möglichkeit, endlich zu höheren Weihen zu gelangen. (EM)


Cast & Crew


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Bloodmind

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Bewertung7.5Sehenswert

"Wir haben bis 16 Uhr geschlafen und ich bin immernoch betrunken!"

Wenn man diesen Satz schon im echten leben gehört oder gesagt hat, wird dieser Film sehr lebensnahe wirken.

Im Grunde ist der Film eine sehr gute Darstellung, wenn es darum geht, Situationen a'la "So verhältst du dich evtl. wenn du viel zu viel getrunken hast" darzustellen - Der Hauptcharakter ist (man verzeihe mir meine Ausdrucksweise) ein asoziales Arschloch, aber hin und wieder blitzen dann doch kleine Sätze/Szenen auf, die perfekt vermitteln, wie es um eine kleine Facette der heutigen Generation steht....zu der ich gehöre. Ich bin ziemlich sicher nicht allein, wenn ich einige Ereignisse in meinem Leben oder Erzählungen aus dem Leben anderer in einigen Sätzen/Szenen wiedererkenne. Es mag kein SEHR guter Film sein, aber dennoch durchaus sehenswert.

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