Crazy Heart
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Kinostart: 04.03.2010, Laufzeit 112 Minuten.
In “Crazy Heart” spielt Jeff Bridges Bad Blake, den komischen und tragischen Anti-Helden der Geschichte. Er spielt einen ausgebrannten Country-Sänger, der schon einige Ehen hinter sich hat, viel zu lange über die Lande getingelt ist und dabei viel zu viel Hochprozentiges zu sich genommen hat. Dennoch stehen die Chancen auf Erlösung nicht schlecht, als er eines Tages auf die Journalistin Jean trifft,… — Mehr
In “Crazy Heart” spielt Jeff Bridges Bad Blake, den komischen und tragischen Anti-Helden der Geschichte. Er spielt einen ausgebrannten Country-Sänger, der schon einige Ehen hinter sich hat, viel zu lange über die Lande getingelt ist und dabei viel zu viel Hochprozentiges zu sich genommen hat. Dennoch stehen die Chancen auf Erlösung nicht schlecht, als er eines Tages auf die Journalistin Jean trifft, die den Mann hinter dem ausgebrannten Musiker entdeckt. Nun muss Bad erkennen, wie schwierig der Weg zurück ins “normale” Leben ist und was echter Herzschmerz bedeutet. 57 Jahre ist Bad alt, dennoch tourt er immer noch mit seinen alten Nummer- Eins-Hits durch drittklassige Bierkaschemmen und heruntergekommene Bowling- Schuppen. Sein grölendes Publikum ist so alt wie er – und ebenso desillusioniert und trinkfreudig. Bald wird er völlig in Vergessenheit geraten sein, lediglich wenn er für seinen Protegé Tommy Sweet – der hat es zu Ruhm und Reichtum gebracht – ein Konzert eröffnen darf, fühlt er sich an alte, bessere Tage erinnert. Bad kämpft sich von einem alkoholumnebelten Gig zum anderen, bis er eines Tages in Santa Fe auf Jean Craddock trifft. Die Journalistin ist eine Frau ganz nach seinem Geschmack, mehr noch, er verliebt sich Hals über Kopf in sie. Aber Bad kennt sich selbst nur zu gut und macht der Frau und sich keine Hoffnungen. Und Jean, alleinerziehende Mutter mit viel Lebenserfahrung und noch mehr Enttäuschungen, setzt keinen Cent auf den abgetakelten Musiker. Dennoch, Liebe folgt ihren eigenen Gesetzen, und so können die beiden nicht von einander lassen. Aber kann das gut gehen? Bad kann schließlich kaum auf sich selbst aufpassen. Wie soll er sich also um jemand anderen kümmern? Trotzdem. Er gibt sich Mühe, kämpft und ist entschlossen, seine letzte Chance aufs Glück zu nutzen.
Handlung
In Crazy Heart spielt der viermal für den Oscar nominierte Jeff Bridges Bad Blake, den komischen und tragischen Anti-Helden der Geschichte. Im Spielfilmerstling des Regisseurs und Drehbuchautors Scott Cooper gibt er einen ausgebrannten Country-Sänger, der schon einige Ehen hinter sich hat, viel zu lange über die Lande getingelt ist und dabei viel zu viel Hochprozentiges zu sich genommen hat. Dennoch stehen die Chancen auf Erlösung nicht schlecht, als er eines Tages auf die Journalistin Jean (Maggie Gyllenhaal) trifft, die den Mann hinter dem ausgebrannten Musiker entdeckt. Nun muss Bad erkennen, wie schwierig der Weg zurück ins „normale” Leben ist und was echter Herzschmerz bedeutet.
57 Jahre ist Bad alt, dennoch tourt er immer noch mit seinen alten Nummer-Eins-Hits durch drittklassige Bierkaschemmen und heruntergekommene Bowling-Schuppen. Sein grölendes Publikum ist so alt wie er – und ebenso desillusioniert und trinkfreudig. Bald wird er völlig in Vergessenheit geraten sein, lediglich wenn er für seinen Protegé Tommy Sweet – der hat es zu Ruhm und Reichtum gebracht – ein Konzert eröffnen darf, fühlt er sich an alte, bessere Tage erinnert.
Bad kämpft sich von einem alkoholumnebelten Gig zum anderen, bis er eines Tages in Santa Fe auf Jean Craddock trifft. Die Journalistin ist eine Frau ganz nach seinem Geschmack, mehr noch, er verliebt sich Hals über Kopf in sie. Aber Bad kennt sich selbst nur zu gut und macht der Frau und sich keine Hoffnungen. Und Jean, alleinerziehende Mutter mit viel Lebenserfahrung und noch mehr Enttäuschungen, setzt keinen Cent auf den abgetakelten Musiker. Dennoch, Liebe folgt ihren eigenen Gesetzen, und so können die beiden nicht von einander lassen.
Aber kann das gut gehen? Bad kann schließlich kaum auf sich selbst aufpassen. Wie soll er sich also um jemand anderen kümmern? Trotzdem. Er gibt sich Mühe, kämpft und ist entschlossen, seine letzte Chance aufs Glück zu nutzen…
Weiterführende Informationen
Crazy Heart – Filmkritik auf KultHit.de
Crazy Heart auf moviepilot
Crazy Heart auf film-zeit.de
Crazy Heart – Trailer auf KultHit.de
Crazy Heart Trailer
Crazy Heart – Trailer auf film-zeit.de
- Regisseur
- Scott Cooper
- Autor
- Scott Cooper
- Genre
- Sozialdrama, Musikfilm
- Zeit
- 2000er Jahre, Gegenwart
- Ort
- Albuquerque, Houston, Südstaaten, Texas, Vereinigte Staaten von Amerika
- Handlung
- Alkohol, Alkoholismus, Alleinsein, Altersunterschied, Anonyme Alkoholiker, Aufstieg, Autofahrt, Autounfall, Bar, Berühmte Filmmusik, Bowling, Country Musik, Desillusionierung, Einzelgänger, Gitarre, Gitarrist, Hilfe, Hilflosigkeit, Journalist, Karriere, Konzert, Lied, Mann-Frau-Beziehung, Mentor, Misserfolg, Motel, Musik, Rettung, Selbsterkenntnis, Selbstzerstörung, Suche nach vermisster Person, Sänger, Unfall, Untergang, Vater-Sohn-Beziehung, Vaterfigur, Verantwortung, Verlieben, Whiskey
- Stimmung
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Kritiker — Film: Crazy Heart
fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
«Crazy Heart» ist ein bemühter Musikerfilm, der weder durch die Handlung, noch durch die Figuren, sondern lediglich durch den Hauptdarsteller auftrumpfen kann.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Nein, nein, hier haben wir keine wirkliche tragische Geschichte vor uns. Im Gegenteil, the lust for life, die Gier nach dem "Weiter", nicht geboren aus Leid, Verlust oder ähnlichem, sit in jeder Szene dieses Films zu spüren. Und dieser Streifen lebt eben unabdingbar auch von der Musik. Ich bin kein Fan jeder Country-Musik. Doch was Stephen Bruton, T-Bone Burnett und eben auch Jeff Bridges hier an Musik bieten, kann einen schon vom Hocker reißen (die CD zum Film ist eigentlich für Fans dieses Films auch ein must hear). Zur Einstimmung höre man Bridges auf YouTube (2) oder eben dort Bridges und Farrell in einem Ausschnitt aus dem Film (3). Will sagen: Die Musik und die Auftritte passen sich in die Stimmung des Films so optimal ein, dass es eine Freude ist.
Bad Blake, der Trinker, der Qualmer, dem ein Arzt bescheinigt, dass nicht sein gebrochenes Bein sein Problem wäre, sondern das akute Risiko eines Infarkts, ist ein typischer Suchtkranker – falsch! In gewiss… — Mehr
Nein, nein, hier haben wir keine wirkliche tragische Geschichte vor uns. Im Gegenteil, the lust for life, die Gier nach dem "Weiter", nicht geboren aus Leid, Verlust oder ähnlichem, sit in jeder Szene dieses Films zu spüren. Und dieser Streifen lebt eben unabdingbar auch von der Musik. Ich bin kein Fan jeder Country-Musik. Doch was Stephen Bruton, T-Bone Burnett und eben auch Jeff Bridges hier an Musik bieten, kann einen schon vom Hocker reißen (die CD zum Film ist eigentlich für Fans dieses Films auch ein must hear). Zur Einstimmung höre man Bridges auf YouTube (2) oder eben dort Bridges und Farrell in einem Ausschnitt aus dem Film (3). Will sagen: Die Musik und die Auftritte passen sich in die Stimmung des Films so optimal ein, dass es eine Freude ist.
Bad Blake, der Trinker, der Qualmer, dem ein Arzt bescheinigt, dass nicht sein gebrochenes Bein sein Problem wäre, sondern das akute Risiko eines Infarkts, ist ein typischer Suchtkranker – falsch! In gewisser Weise sagt diese Geschichte mehr über Alkoholismus aus als alle möglichen anderen Filme oder Bücher. Es ist diese – leicht verdrehte – Sucht nach dem Leben, die Bad Blake treibt. Der Alkohol ist die "verquere" Richtung von Bad Blake. Es ist nicht so sehr der geringe Erfolg, unter dem Bad Blake leidet. Wenn überhaupt, ist es das wenige Geld, das er mit seinen kleinen Auftritten verdient, die ihm Sorgen macht.
Aber auch das ist nicht der entscheidende Punkt. Der Mann ist kein Looser, kein Aufgeber, nein, er fährt weiter, immer weiter. Viermal war verheiratet, er hat einen Sohn, den er seit zwanzig Jahren nicht mehr gesehen hat. Und sein Freund Wayne – in einer großartigen Nebenrolle Robert Duvall – sagt ihm, er solle seine Schuldgefühle vergessen. Er habe früher Fehler gemacht. Aber jetzt habe er sich schließlich bei ihm gemeldet. Und wenn sein Sohn ihn nicht sehen oder sprechen wolle, was solle er schon machen?
Auch die Beziehung zu Jean ist geprägt von einem Zusammenstoß von Erfahrungen, aus denen Jean und Bad Blake ihre Schlüsse ziehen müssen. Jean will auf jeden Fall verhindern, dass ihr Sohn in irgendeiner Weise in Kontakt mit Alkohol kommt. Aber sie greift Bad Blake nicht wegen seines Trinkens an. Ob das gelingen kann, hängt im wesentlichen von Bad Blake ab.
Und Tommy Sweet? Der steht dafür, dass man nicht vergessen sollte. Er verschafft Bad Blake, für den er so eine Art Ersatzsohn war, Aufträge, neue Songs zu schreiben – ein wesentlicher Punkt in diesem Film, der auch so etwas propagiert, aber ganz leise und nüchtern, wie Solidarität.
"Crazy Heart" hat so etwas wie ein nostalgisches Flair, eine sehnsuchtsvolle Stimmung, natürlich auch in Teilen des american dream, aber letzteres in einer wirklich realistischen, keineswegs ideologisch aufgeladenen Art. Schon jetzt ist "Crazy Heart" für mich einer der Filme des Jahres.
Kritik im Original 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare — Sehenswert 7.5
Dachsman 2010/07/29 14:02:12
Kommentar löschenScott Cooper wärmt die Rest von Aronofsky nochmal auf, lässt ein bisschen Countrymusik im Hintergrund laufen, von den Toiletten her hört man wie Jeff Bridges, unter Aufbietung all seines Talents, beherzt über der Kloschüssel hängt und am Ende bekommen wir dann ein so mit Süßstoff überzuckertes Ende vorgesetzt, dass man nicht weiß, ob man lachen oder weinen soll.
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Schlegel 2010/07/25 01:59:26
Kommentar löschenAltmodisch im besten Sinne.
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SteveZissou 2010/07/08 21:33:44
Kommentar löschenMan hat das Gefühl alles in diesem Film schon einmal anderswo gesehen zu haben. Naja, zumindest ich hatte es. Crazy Heart ist einer dieser Filme über die man eigentlich gar nicht groß meckern kann. Das Problem allerdings: Man kann auch wenig (sehr) gutes darüber berichten. Alles ist soweit in Ordnung, aber eben auch nicht mehr. Jeff Bridges hat mir gut gefallen, auch die Ausstattung des Films, sowie das Setting. Die Geschichte und deren Ausgang kamen mir aber etwas zu leichtfüssig daher in einem Drama dieser Art. Es gab einfach keinen großen Höhepunkt und keinen wirklich großen Fall. Alles passiert und endet...ohne weitere Spannung.
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News zum Film: Crazy Heart
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Crazy Heart wird von der moviepilot community mit 8 von 10 Punkten auf Grundlage von 389 Bewertungen und 49 Nutzerkritiken bewertet.
Links zum Film
- Crazy Heart auf film-zeit.de

Crazy Heart ist zu aller erst natürlich eine fulminante Galavorstellung von Jeff Bridges, der es vortrefflich versteht mit seinem Charisma aus einer tragischen Geschichte eine bittersüße Revue voll Unterhaltungswert zu machen. Aber Crazy Heart überzeugt auch durch eine klassische Geschichte, eine stilsichere Inszenierung und großartige Darsteller bis in die Nebenrollen. Insgesamt ein schöner und berührender Film, der es schafft eine tragische Geschichte zu erzählen und diese mit viel Sympathie auch unterhaltsam zu gestalten. Sehr sehenswert.
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