Crazy Heart - Kritik

US 2009
Laufzeit 112 Minuten, FSK 6, Drama, Musikfilm, Kinostart 04.03.2010

Kritiken (20) — Film: Crazy Heart

Flibbo: wieistderfilm.de

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7.0Sehenswert

[...] „Crazy Heart“ ist ein braves, stark gespieltes, sehr amerikanisches Drama, das sich bei so manchem essentiellen Thema nicht traut, mehr auszuformulieren. So verbaut sich der Film bei einem Großteil des Publikums die Chance, wirklich tief zu berühren, auch, was das gewollt leicht verdauliche und daher etwas lasch geratene Ende betrifft. Andererseits verfügt „Crazy Heart“ damit über eine schön dezente Melancholie, frei von Kitsch oder Attacken auf die Tränendrüse. Und das ist auch viel wert.

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Filmering: Filmering.at

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8.0Ausgezeichnet

Crazy Heart ist zu aller erst natürlich eine fulminante Galavorstellung von Jeff Bridges, der es vortrefflich versteht mit seinem Charisma aus einer tragischen Geschichte eine bittersüße Revue voll Unterhaltungswert zu machen. Aber Crazy Heart überzeugt auch durch eine klassische Geschichte, eine stilsichere Inszenierung und großartige Darsteller bis in die Nebenrollen. Insgesamt ein schöner und berührender Film, der es schafft eine tragische Geschichte zu erzählen und diese mit viel Sympathie auch unterhaltsam zu gestalten. Sehr sehenswert.

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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5.0Geht so

«Crazy Heart» ist ein bemühter Musikerfilm, der weder durch die Handlung, noch durch die Figuren, sondern lediglich durch den Hauptdarsteller auftrumpfen kann.

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Ulrich Behrens

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10.0Herausragend

Nein, nein, hier haben wir keine wirkliche tragische Geschichte vor uns. Im Gegenteil, the lust for life, die Gier nach dem "Weiter", nicht geboren aus Leid, Verlust oder ähnlichem, sit in jeder Szene dieses Films zu spüren. Und dieser Streifen lebt eben unabdingbar auch von der Musik. Ich bin kein Fan jeder Country-Musik. Doch was Stephen Bruton, T-Bone Burnett und eben auch Jeff Bridges hier an Musik bieten, kann einen schon vom Hocker reißen (die CD zum Film ist eigentlich für Fans dieses Films auch ein must hear). Zur Einstimmung höre man Bridges auf YouTube (2) oder eben dort Bridges und Farrell in einem Ausschnitt aus dem Film (3). Will sagen: Die Musik und die Auftritte passen sich in die Stimmung des Films so optimal ein, dass es eine Freude ist.

Bad Blake, der Trinker, der Qualmer, dem ein Arzt bescheinigt, dass nicht sein gebrochenes Bein sein Problem wäre, sondern das akute Risiko eines Infarkts, ist ein typischer Suchtkranker – falsch! In gewisser…

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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7.0Sehenswert

[...]Dass es sich bei „Crazy Heart“ dennoch um einen von der Wirkung sehr starken Film handelt, ist Jeff Bridges geschuldet. „Crazy Heart“ mag nicht sein bester Film, ja noch nicht einmal seine beste Rolle gewesen sein, doch ist dies eine Rolle für den er sich den Oscar mehr als verdient hat. Wie er diesen abgehalfterten Sänger spielt, ja, wie er ihn bis in die letzte Pore lebt, ist schon ganz großes Kino. Und wenn dieser schwammige, nach Alkohol und Tabak stinkende Klotz geradezu liebevoll seine Gitarre putzt, obwohl um ihm rum alles andere verdreckt, dann weiß man wo dessen Leidenschaft, seine Bestimmung liegt. Bridges gelingt es dies glaubwürdig, aber auch stets mit einem humorigen Note versehen, zu spielen. Aber es ist nicht nur Bridges, der in dem Film zu glänzen vermag. Auch Colin Farrell und Maggie Gyllenhaal tragen dazu bei, dass ihre Nebenrollen nicht zu Nebenfiguren verkommen, sondern vielmehr unersetzliche Mosaiksteine im Ganzen werden.[...]

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Kaltduscher: MoviezKult.de

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7.0Sehenswert

[...]Bridges spielt seinen Blake mit einer unglaublich wuchtigen Präsenz, einer präzisen Darstellung voller Melancholie und Natürlichkeit. Cooper wie auch Bridges gehen die Figur aber auch gleichzeitig mit einem Augenzwinkern an, die wichtig ist, um den Film nicht zu einer zweistündigen Moralpredigt verkommen zu lassen, sondern zu einem atmosphärischen und dichten Porträt eines gefallenen Country-Musikers.[...]

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HerrLehmann: Das Manifest

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8.5Ausgezeichnet

Crazy Heart ist der vorhersehbarste Film aller Zeiten. Die Geschichte des alternden, abgehalfterten Musikers/Sportlers/Politikers/Klempners, der durch die Liebe zu einer jüngeren Frau zurück ins Leben findet, hat es so schon tausend Mal gegeben und es gibt keine einzige auch nur im Ansatz überraschende Szene im Film.

Dass es sich dennoch lohnt, Crazy Heart anzusehen, liegt an zwei Faktoren: Zum Einen ist die Besetzung bis in die Nebenrollen brillant. Colin Farrel, Maggie Gyllenhall und vor allem ein überragender Jeff Bridges gehen komplett in ihren Rollen auf. Hätte His Dudeness hierfür nicht den Oscar gewonnen, hätte die Academy ihre Glaubwürdigkeit wohl auch mit dem Oscar für Hurt Locker nicht retten können.

Zum Anderen überzeugt die Musik auf ganzer Linie. Keiner der Songs wirkt, als wäre er eine Auftragsarbeit für den Film gewesen, man hat das Gefühl, als würde man hier wirklich die alten Hits eines Country-Stars hören, gleichzeitig passt die Musik zum Film wie Jeff Bridges in die Bowlinghalle.

Trotz der ziemlich verbrauchten Geschichte lohnt der Besuch von Crazy Heart also - und dass Jeff Bridges endlich den verdienten Oscar gewonnen hat, sollte man ohnehin irgendwie feiern.

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TheCorey: MovieMaze

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6.0Ganz gut

Für manche stellt CRAZY HEART den diesjährigen THE WRESTLER dar. Schickt sich doch auch Scott Cooper an, dem Publikum einen gefallenen Helden vorzuführen. Jeff Bridges mimt den Country-Sänger Bad Blake, der mit 57 Jahren dem Ende seiner Karriere entgegenblickt und in Bowlinghallen im Nirgendwo auftritt. Wenn er dann zu Beginn Zeilen singt wie "I used to be somebody. Now I'm somebody else", dann trifft dies nicht nur auf ihn zu, sondern auf all diese gefallenen Helden.

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Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...

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7.0Sehenswert

[...] Es bleibt ein Film, der sein Herz am rechten Fleck, der wirklich so etwas wie eine Seele hat. Der mit Gyllenhaal und besonders Colin Farrell als ungleich erfolgreicherem Countrysänger auch in den Nebenrollen wunderbar besetzt ist. Und der mit herzzerreißenden Songs aus der Feder von Stephen Bruton und T-Bone Burnett eine leidenschaftliche Qualität besitzt. Das hier ist Musik, die in Verbindung mit den Bildern des Films nichts vorgibt, sondern wirklich zu wissen scheint, was ihre wehmütigen Texte und sanften Gitarrenklänge behaupten.

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M. Wannhoff: Schnitt M. Wannhoff: Schnitt

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8.5Ausgezeichnet

Es ist ein kleines Wunder, mit welcher Leichtigkeit Scott Coopers Regiedebüt es schafft, Momentaufnahmen [...] in Stimmungen zu verwandeln, obwohl sich eine Identifikation mit der Hauptfigur nicht unbedingt aufdrängt.
Worin [die] Brillanz im wesentlichen gründet, ist kein Geheimnis: Sie hört auf den Namen Jeff Bridges, der selbst vor dem Mikrofon dermaßen in seiner Rolle aufgeht, daß man sich fragt, wer hier eigentlich wem auf den Leib geschneidert wurde. [...] Allerdings kann die durchweg in Höchstform agierende Besetzung nicht völlig von einem Drehbuch ablenken, das die Probleme seiner Hauptfigur nur soweit ernst nimmt, wie es das dramaturgische Konzept verlangt [...].

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GrammatonCleric: Equilibrium, X-RATED, DAS M...

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6.0Ganz gut

Natürlich ist die Geschichte an sich eine rührende, das war auch Finchers Film im letzten Jahr schon. Es sind einfach diese gewissen Tasten – allen voran die Mischung aus Kitsch und Pathos -, die man drücken muss, um den Zuschauer vereinnahmen zu können. Das ist mal mehr sichtbar, mal weniger. Nur, wer will schon offen gelegt bekommen, dass er gerade manipuliert wird? Da kann Maggie Gyllenhaal noch so oft die Augen schmerzhaft aufreißen oder Jeff Bridges noch so oft aus dem Bett plumpsen wie ein nasser Sack Kartoffeln, das Drehbuch kann dies einfach nicht ordentlich stemmen (wirft man einen Blick auf die Drehbuchentwürfe, dann wird einem noch übler ob einiger Sequenzen, die bei Verwirklichung dieser Entwürfe nahezu absurd gewirkt hätten). Was bleibt sind zwei tolle Protagonisten, die den Kampf gegen ein käsiges Drehbuch leider recht schnell verlieren.

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Gosiline

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"Finchers Film" - welchen meinst Du? ;-)


Schlegel

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Es sind einfach diese gewissen Tasten, die man als "Kritiker" drücken muss. Das ist mal mehr sichtbar, mal weniger.


K. Zeckau : http://film-dienst.kim-info... K. Zeckau : http://film-dienst.kim-info...

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7.5Sehenswert

In ihrem letzten Drittel gerät die Tragikomödie „Crazy Heart“ ein bisschen zu moralisch und auch zu glatt darin, wie sie ihre Geschichte einer Läuterung erzählt. Wirklich ins Gewicht aber fällt das nicht, denn dem Regiedebütant Scott Cooper gelingt es bis dahin mit erstaunlicher Meisterschaft, die Balance zwischen Tragödie und kantigem Humor, zwischen düsteren und sehr leichten Momenten zu halten. „Crazy Heart“ ist das Porträt eines Niedergangs, einer Alkoholsucht, eines Losers, aber es ist auch ein Film voller trockenen Witzes, warmherzig beobachteter Skurrilitäten. Und es ist eine anrührende Liebesgeschichte, die trotz des großen Altersunterschieds ihrer Protagonisten überzeugt: Jeff Bridges und Maggie Gyllenhaal gelingt es, die große gegenseitige Anziehung und seelische Verbundenheit zwischen Bad und Jean spürbar zu machen. Überhaupt ist „Crazy Heart“ ein Film der Schauspieler, das zeigen Gyllenhaal, Robert Duvall als Bads alter Kumpel Wayne oder Colin Farrell als erfolgreicher Jung-Country-Star Tommy Sweet – vor allem aber demonstriert das der begnadete Hauptdarsteller selbst:

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sushi25: movie-fan.de

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4.0Uninteressant

Crazy Heart hat seine Längen und ist ausser für Jeff Bridges, der den abgehalfterten Countrysänger gekonnt verkörpert nicht zwingend sehenswert. Countryfans können noch 1-2 Punkte zur Bewertung draufsetzen.

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Thorsten Funke: critic.de

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Bridges, mit Vollbart, zuweilen offen stehender Hose und einer großen Portion Ist-mir-doch-egal-Haltung, ist das Zentrum des Films und der einzige zwingende Grund, ihn zu sehen. [...] Dass man solche Geschichten (einschließlich der obligatorischen großen Krise kurz vor Schluss) schon sehr oft gesehen hat, ist schade, weil es deutlich zeigt, wie tausendfach erprobte erzählerische Standards aus individuellen Schicksalen die immer gleichen Bausteine machen. Es ist eben im Film doch nicht jeder auf seine eigene Art unglücklich. Dem Vergnügen an Crazy Heart schadet das aber kaum.

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alviesinger: bummelkino

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8.0Ausgezeichnet

Es zerreißt einem fast das Herz. Unglaublich mit welcher Intensität sich Jeff Bridges als abgefuckter Country-Star Bad Blake in die Herzen der Kinozuschauer säuft. Wie dieses fette und abgewrackte Etwas von Mensch, kettenrauchend und alkoholkrank, noch einmal die viel beschworene zweite Luft bekommt und versucht sein wenig glamouröses On the Road-Leben auf Vordermann zu bringen, wird von Bridges hingebungsvoll gespielt. Und das Wahnwitzige dabei: Der Mann mit der schmierigen Matte und Whiskyfahne wird bei seiner Heartland-Odyssee von einem fabelhaften Ensemble begleitet: der vielfach unterschätzten und hier einfach nur großartig aufspielenden Maggie Gyllenhaal, dem Urgestein Robert Duvall, dem sympathischen Colin Farrell und Paul Herman, der hier endlich einmal auf der großen Leinwand zu sehen ist. „Crazy Heart“ ist tragisches Gefühlskino und ein intensives Porträt einer gestrauchelten Seele. Aber leider ist Scott Coopers Film auch ein „The Wrestler“-Pendant. Viele Parallelen sind erkennbar: Bad Blake ist wie Randy Ram - ein rastloses Relikt aus vergangenen Tagen, das in der heutigen Zeit vor sich hin vegetiert und in der Liebe Halt findet und durch sie Hoffnung schöpft. Im direkten Vergleich, wo Aronofsky vergangenes Jahr seine Figur knallhart und ungeschönt scheitern lässt, sträubt sich Cooper gegen die Buchvorlage, und zieht den Kürzeren. Wo der Roman – „Crazy Heart“ - den fortwährenden Niedergang gnadenlos und durchgehend abbildet, fehlt diese Konsequenz am Ende der Verfilmung. Cooper deutet ein glückliches Ende an, wo es deplatzierter nicht sein könnte. Und trotzdem ist „Crazy Heart“ mehr als nur sehenswert. Allein Bridges Leistung als Country-Dude, der mit einer gewissen Regelmäßigkeit besoffen über verdreckten Kloschlüsseln zusammen bricht und jeden Abend in der kleinsten Spelunke seine schmalzigen Lieder übers Scheitern und Bereuen singt, ist den Kinobesuch dieses American-Spirit-Streifens wert.

Kritik im Original 11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews

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7.0Sehenswert

Die Geschichte ist unspektakulär: der Alkoholiker, der sich mit seiner Sucht auseinandersetzte und versucht, sich zu verbessern, hat als Prämisse schon für viele Filme herhalten müssen [...]. Was Crazy Heart so besonders macht, ist die Leistung von Jeff Bridges.

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Mick Lasalle: San Francisco Chronicle Mick Lasalle: San Francisco Chronicle

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7.5Sehenswert

Vielleicht hört sich die Idee, Jeff Bridges als einen betrunkenen, heruntergekommenen, glücklosen Country-Sänger zu sehen, nicht besonders einladend an. Aber denkt einfach: Wrestler. Mit echt guten Liedern.

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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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7.5Sehenswert

Die einfache, normale Geschichte von Crazy Heart über einen glücklosen Country-Sänger wird emporgehoben durch die wahrhaftige und emotionale Portraitierung, die Jeff Bridges so einfach aussehen lässt. Und er kann auch noch singen.

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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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8.0Ausgezeichnet

Bridges, Gyllenhaal und Scott Cooper, der Erstlings-Regisseur und Drehbuchautor, finden im ganzen Film immer den richtigen Ton. Es ist wie ein Country-Western Klischee, das man zum ersten Mal sieht. Bridges spielt betrunken, verkatert und verliebt nicht auf die Weise, wie wir es erwarten.

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Kommentare (72) — Film: Crazy Heart

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Keky

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Laut und leise kommt dieser Film daher. Leise, weil der Film mit ruhigen Tönen auf jeder Ebene besticht. Genau dadurch ist er auch 'laut', weil er einen bleibenden Eindruck hinterlässt und nicht 5 Minuten nach dem Ansehen wieder in Vergessenheit gerät.
Zu erwähnen ist die sehr hochkarätige Besetzung, Jeff Bridges, Maggie Gyllenhall, Robert Duvall, Colin Ferrell und die dadurch durchweg großartige schauspielerische Leistung der Akteure.

Der Film ist überhaupt kein klassischer Hollywood Film, es gibt keine große Action, Special Effects etc. sondern einfach nur das Leben, wie es spielen kann.
Wenn Bridges singt, dann hat das eine Qualität, als würde er nichts anderes machen (eben ein schauspielender Musiker). Dass er, der ja auch Musiker ist, nach den ,Baker Boys' vor über zwanzig Jahren in einem weiteren, Musikfilm auftritt, war nur eine Frage der Zeit (und einer passenden Filmvorlage).

Wer Country Musik, Eric Clapton und JJ Cale mag, dem wird auch dieser Film gefallen. Zurücklehnen und genießen.
Die Oscarnominierung war gerechtfertigt. Ein anspruchsvoller Film zum relaxen, möge "DER DUDE" uns lange erhalten bleiben!

(„Ich wünschte, ich wäre Jeff Bridges, der über den Highway fährt mit Wind in seinem Haar.“)

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Cangooo

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Bewertung9.5Herausragend

This ain't no place for the weary kind.
This ain't no place to lose your mind.
This ain't no place to fall behind.
Pick up your crazy heart and give it one more try.

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Kreaexo

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Bewertung9.0Herausragend

Der Dude packt das!

Jeff Bridges - was für ein klasse Kerl! Markante Gesichtszüge, atemberaubendes darstellerisches Vermögen, großartiges Schauspiel und eine tolle Singstimme gepaart in einer Person. Er hat mich schon in vielen Filmen überzeugen können, allen voran in "The Big Lebowski" und "Iron Man", in denen er jeweils total verschiedene Charaktere bravourös verkörpert. Doch so stark wie in "Crazy Heart" war er vorher nur selten.
Er ist aber nicht nur der einzige Grund, was "Crazy Heart" so wundervoll macht. Das liegt vor allem an dem gut aufgelegten Ensemble, welches dem Plot Leben einhaucht und der Stimmung des Films. Diese ist nämlich mindestens genauso kontrastreich wie Bad Blake. Und passt genau deswegen perfekt zu feierlichen und/oder verregneten Tagen.

Ich bin zwar kein sonderlich großer Countryfan, aber die stimmige Musik hat es mir doch angetan. Denn sie ist ruhig, handgemacht und erzählt aus dem Leben. Das mag ich. So sollte Musik sein. Genau aus diesem Grund höre ich zum Ausgleich meines metal[lischen] Daseins vermehrt Indie Folk.

Zum Abschluss noch eins: Ich mag "Crazy Heart" und werde ihn mir nach längeren Abständen wohl noch öfter ansehen.

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geheimer333

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Bewertung10.0Herausragend

"This is good to be home."

Crazy Heart. Nun endlich ein zweites mal gesehen. Und er war noch besser als in Erinnerung.
Wer denkt der Dude ist die beste Rolle von Jeff Bridges, der liegt falsch, die ist zwar ziemlich cool und witzig, aber sein gesamtes schauspielerisches Potential bringt er erst als abgewrackter Countrymusiker zum Ausdruck.

Bad Blake, spielt ein ehemaligen Star der Countrymusik, der längst in Vergessenheit geraten ist. Er spielt nur noch in kleinen Bars. Das Geld was er da verdient, gibt er gleich wieder für Alkohol und Zigaretten aus, so ist er permanent pleite.
Mehr möchte ich von der Handlung nicht erzählen, das soll jeder für sich selbst sehen.

Der Film hat drei Punkte, die mich dazubringen diesen Film zu lieben:
1. Jeff Bridges
2. Die großartige Musik
3. Ich habe ein Herz

Ja genau, ein Herz brauch man um den Film zu mögen, darauf weißt ja schon der Titel hin. Der Film ist nämlich voll von Emotionen aller Art. Diese Emotionen werden allerdings erst durch die absolut großartige Filmmusik vermittelt.
Ich habe noch nie gesehen, wie die Filmmusik so viel Einfluss auf die Qualität eines Filmes haben kann.
Was Jeff Bridges angeht ich sagte ja schon... GROßARTIG!!!!

Mehr fällt mir jetzt irgendwie nicht ein... Bin noch nicht ganz da.

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Kreaexo

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In TDK hat sie auch gar nicht reingepasst. Ich persönlich hätte viel lieber Katie Holmes' Gesicht wieder bewundert. :)

Aber egal, toller Kommentar zum verrückten Herz! :)


geheimer333

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Genauso sehe ich das auch, danke fürs Lob.


Amadis

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein sehr schöner, ruhig erzählter Film, der mit Klischees spielt aber nicht den Fehler macht in ihnen unter zu gehen. Wunderbare Konzertatmosphären mit genialen Country-Musik wechseln ab mit beeindruckenden Landschaftsaufnahmen. Jeff Bridges glänzt einmal mehr in der Rolle als kauziger und beinahe verwahrloster Aussenseiter. Ein Antiheld, der durch seine Art, den Zuschauer sofort auf seine Seite zu ziehen vermag. Grandios gespielt und zurecht mit dem Oscar als bester Hauptdarsteller belohnt. Schade ist, dass die Story an sich etwas dürftig erscheint. Würde die Hauptrolle nicht derart genial gespielt, hätte die Handlung doch einige Längen, die der Geschichte abträglich wären.

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based_god

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Toller Film, tolle Musik, toller Jeff Bridges!!

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Joeyjoejoe17

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Der Soundtrack läuft bei mir im Auto rauf und runter :>


String

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The Weary Kind!! (Aber von Ryan Bingham dann)


manager18

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Bewertung9.5Herausragend

Ein fantastischer Film, der einen von Anfang bis zum Abspann mitzieht, eine ergreifende Story, die durch gute Musik einfach noch echter wird und ein fantastischer Jeff Bridges, der meiner Meinung nach von Film zu Film besser wird.

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sachsenkrieger

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Bewertung9.0Herausragend

Man soll ja nicht so auf einzelnen Schauspielern herumreiten. In diesem wirklich sehenswerten Film gibt es eigentlich nur sehr gute schauspielerische Leistungen. Aber Jeff Bridges, den ich persönlich schon immer zu den besten zählte, wird mit zunehmendem Alter unglaublicherweise immer besser. "Crazy Heart" und auch "True Grit" stellen den Höhepunkt seines Schaffens dar und er hätte (subjektiv gesehen) für beide den Oscar verdient. Der von ihm performte Titelsong "The weary kind" ist der einzige Countrysong, der bis jetzt zu meiner Musiksammlung gehört. Story, Film, Schauspieler, alles stimmt für einen tollen Filmabend!

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betti.boo

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Bewertung6.0Ganz gut

Jeff Bridges singt und spielt wirklich klasse. Der Geschichte hätten allerdings ein paar Überraschungsmomente gut getan.

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Joeyjoejoe17

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Bewertung9.0Herausragend

Tolle Story, tolle Schauspieler, tolle Musik - und allen voran ein überragend grandios singender und agierender Jeff Bridges.

Eine herzergreifende Geschichte über einen dem Alkohol verfallenen und vom Zahn der Zeit gezeichneten, seinen früheren Erfolgen nachtrauernden, desillusionierten Country-Sänger, der, als er in einer Reporterin seine große Liebe findet, wieder auf die rechte Bahn kommen möchte und dank der Zusammenarbeit mit seinem ehemaligen und ihn im Erfolg überflügelnden Schüler wieder zurück ins Leben findet, und aufgrund einer tiefgreifenden Dummheit seinen kompletten Lebensstil und sein Image ändert.

Hier findet man ein bis in die Nebenrollen (Gyllenhaal, Duvall, Farrell) grandios besetztes, fesselndes, super inszeniertes, aus starken Bildern und Einstellungen bestehendes spannendes Drama mit toller musikalischer Untermalung und einem zurecht oscargewürdigten Jeff Bridges.

Fazit: toller Film ;)

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Punsha

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Bewertung7.0Sehenswert

"Crazy Heart" besitzt so viel Seele wie die Musik, die der Film verkörpert. Eine neben einem großartigen Jeff Bridges bis in die kleinste Nebenrolle stark gespielte Geschichte, welche rührend erzählt wird, aber immer auf dem Teppich bleibt und so nie dem Kitsch verfällt, lässt über eine leicht behäbige und langatmige Erzählweise problemlos hinwegsehen.
"Crazy Heart" ist klasse Kino für Herz und Verstand, wenn man sich nur darauf einlässt.

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reveal

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Bewertung5.5Geht so

Jeff Bridges und Maggie Gyllenhaal spielen großartig. Jeff Bridges wurde zur Genüge für diese Rolle (auch zu Recht) gelobt und ich will seine Leistung nicht herabwürdigen, aber mich hat Maggie Gyllenhaal hier mehr beeindruckt. Selten solche Filmtränen gesehen. In aller Regel werden sich da ein paar Krokodilstränen ausgepresst, als Kür gibt es dann vielleicht sogar rote Augen. Hier dagegen arbeitet das ganze Gesicht perfekt;Inklusive dem im Film erwähnten Erröten.
Gleichermaßen erstaunlich wie ärgerlich ist jedoch, dass ich trotz der ausgezeichneten Schauspielleistungen, kaum eine Emotion oder Charakterentwicklung abgekauft habe. Scheinbar fehlen auf meiner DVD nochmal 60min mit den lückenfüllenden Szenen oder das Drehbuch ist tatsächlich sehr grobschlächtig.
Ansonsten kann ich mit Country nicht wirklich etwas anfangen und daran konnte auch der Film nichts ändern. Bei anderen Musikgeschmäckern dürfte auch die subjektive Wertung dementsprechend anders ausfallen.
*Spoilerwarnung*
Ein wenig hat der Film es sich bei mir auch in der ersten Kussszene zwischen Bad und Jean verscherzt. Warum? Hatte ich erwähnt, dass ich da keine Emotion und Entwicklung abkaufen konnte? DAS war das Extrembeispiel. Ich war bis dahin fest der Meinung, sie wäre seine TOCHTER und dann das. So hab ich die folgenden Minuten damit verbracht, "what the fuck" zu murmeln (decrescendo) und verstört-angeekelt auf das Geschehen zu starren.

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Dr.Hasenbein

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

In der ersten halben Stunde sieht man einen Jeff Bridgers wie man ihn kennt und eigendlich auch liebt.
Als versoffenen und verwahrlosten Looser!
Das hat auch erstmal etwas komisches.
Denn man kann nicht anders als sich Bridges in seiner Paraderolle als den Dude vorzustellen.
Aber mit der Zeit blickt man als Zuschauer immer weiter hinter die traurige Fassade,
und der alterne Countrysänger erweckt immer mehr Mitleid.
Die Geschichte an sich ist nicht gerade neu oder originell,
und auch das Liebespaar Gyllenhaal / Bridges stellt die Fantasie des Zuschauers auf eine harte Probe( warum verliebt sich eine solche Frau in einen SOLCHEN Mann?)
aber die Leistung von Jeff Bridges der mit dem Alter immer besser zu werden scheint
und der gute Soundtrack trösten über so manches Dramaklischee hinweg.
Insgesamt packt der Film einen da wo er es haben will und niemand wird hinterher sagen einen schlechten Film gesehen zu haben!

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filmschauer

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Bewertung6.0Ganz gut

Alternder Musiker, nachlassender Erfolg, Alkoholismus und eine vernachlässigte Familie: Die Elemente, die sich "Crazy Heart" für seine Geschichte hernimmt, sind wahrlich nicht neu und bei der Filmankündigung fast schon so erwartbar. Entscheidend für solche kathartisch angehauchten Filmplots ist vielmehr die richtige Mixtur. Trotz eines Starschauspielers in Person von Jeff Bridges als Bad Blake bleibt der intime Einblick in einen gescheiterten Mann allerdings seltsam unentschlossen, was im Besonderen die Auseinandersetzung mit dem Status der Countrymusik an sich betrifft. Dabei wirken die Geschehnisse über das Geschäft und dessen Philosophie sowie den Einflüssen Blake gegenüber doch klischeebeladener als erwartet, was zu Ungunsten der Emotionalität geht, die der Hintergrund dieses Dramas vielleicht mit sich gebracht hätte. Es plätschert leider die meiste Zeit lang vor sich her, bevor es durch so manchen erzählerisch dichteren Moment abwechslungsreicher und interessanter wird, besonders wenn die Liebesbeziehung zu der Lokaljournalistin, angenehm gespielt durch Maggie Gyllenhaal, intensiviert werden soll. Die Grundkonstellation erinnert, obwohl ein anderes Sujet, sehr an Darren Aronofskys "The Wrestler", der im Vergleich weitaus mitreißender und intensiver wirken konnte. "Crazy Heart" ist da "nur" nette Melodramatik mit gelungenen Countryklängen für zwischendurch, jedoch ohne die große Nachwirkung. Den hierfür verliehenden Best-Actor-Oscar für Bridges' ordentliche, doch keineswegs herausragende Performance interpretiere ich da eher für sein schauspielerisches Gesamtwerk, das allerdings diese Auszeichnung mehr als verdient hat.

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pellekraut007

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Bewertung5.0Geht so

Countryroads, take me home.... gruhuhunz... so is "crazy heart"! Es kommt daher wie ein betrunkener Cowboy und liebäugelt mit den Abgründen. Am Ende ist aber alles schön cool und entspannt: who cares, buddy, ... hier der Scheck! Naja! Ich dachte erst: mhm, eine Film ohne schießen, CGI-Scheiß, Roboter oder blaue Indianer, dafür mit einem blauen Cowboy und dann, dem Dude - das wird ein guter Abend. Dann hab ich mich viertelstündlich durchgegähnt, weil es zwar herzlich anzusehen war, aber der einzige, dramatische Höhepunkt kam so unglaubwürdig wie erzwungen, dass ich zwar weiterhin "euer Dudeness" für großartig halte, mir dieses verrückte Herz mit ihm aber nur bedingt gefallen hat. Es hat gekracht, aber das war mehr so "marshmallowstylish". Kein Wrestler ohne Ausweg, der kämpft und fällt. Nein, ein bisschen zu glatt, zu soft, zu country mit einem banalen Fazit: ein braver Countrysänger-Film mit viel Gitarre, gemännere und gesinge bekommt wieder Wind unter die lediglich eingezogenen Wings! Na, geht so, grunz! Wo ist denn meine Dobro... ich setz mich kräftig auf den Cowboyhut und sing mir zum Trost den Blues, weil, da geht's ab, honey, that's real blood, sweat and... tears! (Aber das is auch wieder bisschen mehr Rock als Jazz, quieck!)

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cyranorick

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Bewertung7.5Sehenswert

"The Wrestler" goes Country... und das gar nicht mal schlecht.
Ähnliche Story, ähnliche Bilder.. udn doch irgendwie anders.

Auch hier wird Gott sei Dank auf all zu viel Pathos verzichtet, Bridges überzeugt auf ganzer Linie, und sogar der Soundtrack weiss mir, als "nicht-country-hörer" zu gefallen.

Sicherlich bietet der Film nicht all zu viel Neues, und auch das Ende ist etwas abrupt und belanglos... aber die Mischung aus Story, schauspielerischer Leistung und angenehmer Musik machen den Streifen zu einem wirklich sehenswerten Werk.

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phoenix409

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"Son, I've played sick, drunk, divorced, and on the run. Bad Blake hasn't missed a goddamn show in his whole fucking life."

Der Film geht runter wie Öl, was vorallem (aber nicht nur) an Bridges und Gyllenhaal liegt. Es sind auch die kleinen Momente, wenn Bridges mit der Klampfe in seinen Armen auf der Matratze vor sich hin klimpert während die müde Pumpe unter seiner Brust den Alkohol durch die Arterien schiebt, wenn er sich eine zweite Kippe mit der noch glühenden ersten entzündet oder wenn er ein "fucking bowling alley..." murmelt, als wäre der Dude einfach nur im falschen Film aufgewacht.

"Crazy Heart" ist angenehm altmodischer Country-Phlegmatismus und ein starker Debütfilm nebenbei, mit dem Scott Cooper zeigt, wieviel Raum man Figuren geben kann, ohne sie verloren wirken zu lassen.

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Monkey D. ArrRti

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Auf Grund von Empfehlungen habe auch ich mir Mal "Crazy Heart" gegönnt und wurde recht positiv überrascht.
Freunden des Dudes konnte wahrscheinlich schon allein die erste Szene überezeugen, in der man Jeff Brdiges als Cowboy verkleidet an einer Bartheke sitzen sieht. Hinter ihm eine Bowlingbahn. Klasse!
Was man in den weiteren 100 Minuten zu boten bekommt, ist dann ein seichtes Drama über einen in die Jahre gekommenen Countrymusiker, Bad Blake, der seine besten Zeiten anscheinend schon hinter sich zurückgelassen hat. Von Nikotin- und Alkoholsucht zerfressen, versucht er sich mit eher schlecht als rechten Gigs in heruntergekommenen Gegenden seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Erst als er auf Jean und ihren vier Jahre alten Sohn Buddy trifft, erkennt er, dass noch nicht alles Schöne aus seinem Leben verschwunden ist.

Ja, die Geschichte ist tatsächlich nicht ausserordentlich spektakulär. Meistens plätschert sie nur vor sich hin und man könnte meinen sie sei langweilig aber eben in diesem Punkt, treten Parallelen zu Bad Blakes eigenem Leben auf. Wie auch der Film hält sich die Figur Bad Blakes immer gerade so über Wasser. Auf mich hatte der Ablauf etwas melancholisches an sich, auch Bad machte diese Erkenntnis auf irgendeine Art und Weise sympathisch. Ich jedenfalls fand es schade, dass am Schluss nicht alles nach Bads Plan lief, aber man kam nicht darüber weg die Freude in seinen Augen zu sehen und sich trotzdem mit ihm zu freuen. Müsste man ein passendes Zitat zum Protagonisten finden, würde wohl "You can't always get what you want but if you try sometimes well you just might find you get what you need" der Stones am Besten das Leben Blakes charakterisieren.

Ein Film, der wahrscheinlich nicht Jedermanns Sache ist. Lässt man sich aber darauf ein wird man am Ende mit Sicherheit ein schönes Wohlfühlerlebnis mitnehmen.

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Mr. Pink

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Eigentlich ist es ja schon eine Schande! Da muss der gute Jeff Bridges erst ganze 60 Jahre lang spielen, bis er endlich mit dem begehrten Oscar belohnt wird. Na ja, verdient hat er die Auszeichnung aber allemal.

"Crazy Heart" ist ein wirklich tolles Regiedebüt, wüsste man es nämlich nicht besser, würde man vermutlich nicht denken, dass hier ein Anfänger am Werk war. Die Mischung aus Drama und Biopic ist gelungen, und die Country-Einlagen, in denen Jeff Bridges sein musikalisches Talent unter Beweis stellt, und zeigt, dass er neben der Schauspielerei offensichtlich noch viel mehr drauf hat, wissen ebenfalls zu gefallen.

Neben der grandiosen Leistung des Dude darf aber nicht vergessen werden, dass die Nebenrollen ebenfalls exzellent besetzt sind, Colin Farrell passt meiner Meinung nach zwar nicht so ganz in seine Rolle, darf dafür jedoch, wie sein Kollege, ein paar Songs zum Besten geben, und singen kann er, gar keine Frage. Robert Duvall, sowie Maggie Gyllenhaal, zu Recht oscarnominiert können voll und ganz überzeugen. So sind es vor allem die Darsteller (insbesondere Jeff Bridges und Maggie Gyllenhaal), die den Film tragen und "Crazy Heart" ausmachen, da der Streifen ansonsten wohltuend altmodisch inszeniert ist, und die Regie sich eher zurückhält.

Ein großartiger, zu Recht hoch gelobter Streifen mit einer netten, kleinen Geschichte, sowie einem fantastischen Soundtrack. Äußerst sehenswert und vermutlich auch zu empfehlen, wenn man jetzt nicht unbedingt der Mega-Country-Fan ist.

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Frollein Betty

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein wunderbarer Film!
Was habe ich doch an manchen Stellen gelacht, mitgefühlt und geärgert!
Ein hervorragender Cast, eine wundervolle und zurecht Oscar Nominierte Maggie Gyllenhaal und einen Dude, in den man sich immer und immer wieder verlieben kann!

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