Crime Insiders

Truands (2007), FR
Laufzeit 103 Minuten, FSK 18, Kriminalfilm

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8.0 Kritiker
3 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.8 Community
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von Frédéric Schoendoerffer, mit Benoît Magimel und Philippe Caubère

Claude Corti ist einer der Bosse der Pariser Ganglands und dealt mit allem, was Geld bringt: Koks, Nutten, Waffen, Falschgeld, Nachtclubs und schnellen Autos. Zu seinen engsten Mitarbeitern gehören Mourad und Ramun, die als Fahrer und Bodyguard immer an seiner Seite sind. Ebenso seine rechte Hand Ricky, der Zuhälter Simon und der junge Auftragskiller Franck, der seine Dienste, nicht aber seine Seele verkauft. Alles Männer ohne Skrupel, ohne Moral und ohne Gnade. Als Corti wegen unerlaubten Waffenbesitzes und anderen schwer wiegenden Delikten zu drei Jahren Gefängnis verurteilt wird, beginnt sein straff geführtes “Unternehmen” plötzlich zu bröckeln. Ein erbarmungsloser, blutiger Kampf um die Spitze der Macht beginnt.


Cast & Crew


Kritiken (2) — Film: Crime Insiders

Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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8.0Ausgezeichnet

Mit “Crime Insiders” kommt wieder einmal großes Kino aus Frankreich zu uns nach Deutschland. Der Film überzeugt mit einer harten Inszenierung und tollen Charakteren und ist wirklich zu empfehlen.

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M. Klingbeil: filmfuchs.de M. Klingbeil: filmfuchs.de

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8.0Ausgezeichnet

Schoendoerffers intensives und überzeugendes Portrait der Pariser Unterwelt zeigt einen erbarmungslosen Konkurrenzkampf bei dem nicht lange diskutiert sondern gehandelt wird und keine Regeln gelten oder Hierarchie-Gedanke und Ehrenkodex etwas zählen.

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Kommentare (3) — Film: Crime Insiders

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diceman

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein noir-iger Cocktail aus kaltschnäutzigen Exekutionen und Nachtclub-Sleaze, bei dem jeder Zentimeter Zelluloid nach Koks und schmutzigem Geld stinkt. Die zynische Beiläufigkeit, mit der hier Leben ausgelöscht werden, zieht einem zuweilen die Socken aus, und bei einer brettharten Folterszene wußte ich nicht, ob ich das, was da gleich passieren würde, wirklich sehen wollte. Zartbesaitete Gemüter werden sich zudem an dem menschenverachtenden Grundton stoßen, der in der Darstellung von Frauenrollen angeschlagen wird, nämlich Situationen, in denen diese mal nicht als austauschbares Unterhaltungsobjekt, bzw. Rohstoff für den freien Unterwelt-Handel fungieren, kann man an einer Hand abzählen. Definitiver Höhepunkt ist ein in "Heat"-Ästhetik gefilmtes Feuergefecht auf einem öffentlichem Parkplatz, welches unglaublich intensiv und unmittelbar daherkommt. Die Regie beschränkt sich auf authentische, kühle Bilder ohne prätentiösen Schnickschnack.

Der Storyline ist beim ersten mal nicht gerade leicht zu folgen, da heischen einfach zuviele Interessengruppen und intrigante Entscheidungen mit 180°-Twists zur gleichen Zeit um die Aufmerksamkeit des Zuschauers, allerdings leistet die dichte Atmosphäre ihr übriges, um dennoch über die volle Laufzeit zu fesseln.

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Der Franzose

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Sehr guter Milieustreifen im Pariser Nachtleben mit einem mehr als coolen Benoît Magimel , insgesamt sehr gute Darsteller die optisch gut ins Milieu passen. Brutal.Egoistisch.Skrupellos. Ein blutiger Kampf um die Spitze der Macht beginnt.

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zoulwags

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Bewertung3.0Schwach

Da hatte ich mich so auf ein Wiedersehen Beatrice Dalle, und eigentlich auch auf Benoit Magimel, ach, eigentlich auf den ganzen Film gefreut. Und dann das. Die gute Beatrice hat mich natürlich wieder mal nicht enttäuscht – aber kein Mensch allein kann einen 120-Minuten-Film retten, dem eine Kleinigkeit fehlt: die Story nämlich. Mit viel gutem Willen kann man den Fall des Gangsterbosses Corti, den parallelen Aufstieg der Gangster Hicham und Larbi sowie die aus der Verschiebung dieser Machtkonstellation entstehenden Loyalitätskonflikte des Killers Franck als so etwas wie eine Geschichte identifizieren. Das klingt aber interessanter als es ist. Eigentlich geht es nur darum, coole Gangster beim Rumballern und –labern zu zeigen. Zwei Stunden „Gangster’s Paradise“, eine Welt, in der alle Frauen – außer Beatrice Dalle – Nutten sind, Geld den einzigen wahren Wert darstellt und im 10-Minuten-Takt jemand effektvoll stirbt. Als Zuschauer bleibt man ratlos zurück: denn diese Welt wird weder ironisiert noch kritisiert, weder Guy Ritchie noch Brian DePalma lassen grüßen, sie wird einfach gezeigt. Was bleibt ist Langeweile, die allenfalls durch ein paar unangenehme Gewaltszenen unterbrochen wird.
Immerhin: eine Sequenz war schön. Recht früh im Film findet eine an „Heat“ erinnernde Schießerei auf einem Supermarktparkplatz statt. Ästhetisch und optisch der Höhepunkt des Films.

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