Unter Beschuss

Les Insoumis (2008), FR Laufzeit 91 Minuten, FSK 16, Kriminalfilm, Thriller, Actionfilm

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6.3
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59 Bewertungen
8 Kommentare
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von Claude-Michel Rome, mit Richard Berry und Pascal Elbé

Der von seinem Job ermüdete und arbeitsunfähige Polizist Drieu hat nichts mehr zu verlieren. Der ehemalige Supercop einer Spezialeinheit wird in eine Inspektion auf das Land versetzt, in der auch alle anderen seiner Kollegen den Glauben an das Gute verloren haben. Als Drieu einige Geheimnisse in unbedeutenden Fällen aufdeckt, hat er plötzlich zahllose Feinde, die ihn alle tot sehen möchten. Es kommt zu einem gnadenlosen Katz-und-Maus-Spiel mit einer finalen, unbarmherzigen Konfrontation.


Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kommentare (8) — Film: Unter Beschuss


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schwedenretter

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Bewertung6.5Ganz gut

Mal was anderes, ein französischer Actionfilm nach Hollywood-Vorbild. Dem Französischen Film entlehnt ist die Kameraführung und die beeindruckende Bildsprache. Zu Beginn realitätsnah und authentisch, wirbelt sich das Drehbuch immer schneller in einen Hollywoodplot der Extraklasse hinein. Der finale Showdown ist dann wirklich ziemlich unglaubwürdig, trotzdem ganz witzig.

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doctorgonzo

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Desillusionierter Bulle wird in die Pampa versetzt und eckt dort an. Irre Grundgeschichte.

Allerdings baut Claude-Michel Rome daraus eine sehr gelungene Mischung aus Charakterstudie, Lone-Wolf Actionkracher und typisch französischem Beziehungsdrama und kann sich dabei durchgehend darauf verlassen, dass sein hervorragend agierender Cast den Film über jede Drehbuchlänge hinwegträgt. Sogar die Darsteller, die vermeintlich vollkommen gegen den Strich besetzt sind, agieren uneingeschränkt überzeugend.
Überhaupt geben mir europäische Filme, speziell skandinavische und französische Produktionen, das Gefühl, einfach näher dran zu sein, vermitteln einen Eindruck erhöhter Authentizität. Das mag daran liegen, dass die Schauspieler noch eher wie die Jungs und Mädels von nebenan wirken und nicht der realen Welt so entrückt wie Hollywood, die zwar im Gros noch die gehaltvolleren Akteure haben, aber die hat man eben schon deutlich öfter gesehen und nimmt sie vielmehr als Schauspieler denn als Menschen war.
Dazu haben europäische Filme, so auch dieser, eine ganz eigene Aura, einmal wirkt es, als hätte man mit simplem laissez faire eine minutiös kunstvoll perfekte Szene hinbekommen, mal, als hätte man mit größtmöglicher Präzision etwas inszeniert, was ganz spontan wirkt.
Und genau das gelingt hier großartig. Immer wieder wird die Spannung durch vermeintlich spontane Nebensächlichkeiten aufgelockert, die Rollen bleiben durchweg auch als Charaktere und nicht nur als bloße Drehbuchnamen greifbar und über allem liegt eine wirklich packende Atmosphäre.

Wie sich langsam aber sicher das Bild des Protagonisten zusammensetzt wie ein Mosaik und er sich der Polizeitruppe langsam annähert, ist ganz simpel große Inszenierung, die, genau wie besagtes Mosaik, aus vielen Kleinteilen etwas großes und ausgefülltes macht.

Gleiches gilt auch für die merklich kürzeren Beschreibungen der Bösewichte.

Der sparsame, aber doch irgendwie permanent präsente und markante Score passt perfekt zur Wirkung des Ensembles und beeindruckt bis zum Schluß, wenn der wohl bewußt etwas überzeichnete und klischeehafte Showdown auf packende Weise für fliegendes Blei sorgt.

Zusätzlich fasziniert mich hier die Wahl der Schauplätze. Nix da mit idyllischer Mittelmeerkulisse, sondern Mad Max am Strand. Der Rand der Zivilisation. Perfekt in Bilder umgesetzt und von absoluter Markanz, besonders das herrlich martialisch aussehende Polizeirevier, direkt am Ufer des Canal de Garonte.

Eine weitere Überraschung des Spätprogramms, für die ich meinen ansonsten recht nervigen Einschlafproblemen sehr dankbar bin.
Ein Film der wahrlich das hat, was man dieses schwer genauer zu bezeichnende gewisse Etwas nennt.

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8martin

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Bewertung6.5Ganz gut

Der Film schildert die Alltagsarbeit der Polizei und ist dementsprechend routiniert gemacht. Abgesehen von zwei Knallern einen am Anfang und einem am Ende hat er keinen Höhepunkt. Es wird offenbar auf die charakterliche Entwicklung zum Guten hin Wert gelegt. So macht Kommissar Drieu (Richard Berry) aus einem verlotterten Haufen, der nur Dienst nach Vorschrift macht, eine ganz passable Truppe. Er ist penibel, offen und ernst, charmant aber humorlos.
Das Kommissariat liegt in einer heißen Gegend. Die Atmosphäre dort ist eine Mischung aus einem chaotischen Familientreffen und einem kunterbunten Volksfest, was dem Film einen französischen Touch verleiht. Drieu nennt es eine ‘Zollstation‘.
Nach dem finalen Shoot-Out, der fast das Ausmaß eines kleinen Bürgerkrieges erreicht, entlockt Drieu seiner hochschwangeren Chefin (Zabou Breitman) noch eine überraschende Enthüllung. Sie hat nicht nur einen dicken Bauch, sonders es auch ebenso dick hinter den Ohren, die Böse!
Eine solide Arbeit vor und hinter der Kamera. Unterhaltsam.

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benutzerbenutzer

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Bewertung7.0Sehenswert

Die schönsten Filme sind ja die, von denen man sich eigentlich nichts erwartet. So auch beim französischen Polizeithriller "Unter Beschuss", der sich als überraschend vielschichtig und stimmungsvoll inszeniert entpuppt. Die Story bietet zwar wenig Innovatives, ist aber dennoch relativ clever konstruiert, was vielleicht auch daran liegen mag, dass ich Filmen dieser Art (desillusionierter Polizist wird versetzt und stößt auf einen großen Fall) in der Regel viel abgewinnen kann.
Weiterhin stimmen die Schauspielleistungen, allen voran bei Richard Berry, dem es gelingt, seinen Polizisten überraschend vielschichtig anzulegen, wobei es allerdings auch ihm nicht immer gelingt, kleinere Schwächen des Drehbuchs auszumerzen. Dafür wird der Zuschauer allerdings mit einem zwar nicht schönen, aber stimmungsvollen Hintergrund (die Vororte Marseilles) belohnt. Auch der Showdown ist recht ansehnlich, wobei er es allerdings manchmal etwas übertreibt beziehungsweise unrealistisch wird. Dennoch ein Film, der insgesamt durchaus sehenswert ist.

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DrMurx

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Bewertung5.0Geht so

Wie für französische Filme üblich, ist das Storytelling etwas eigenwillig und schweratmig und lässt den Betrachter oftmals mit überflüssigen Fragen und Unklarheiten zurück. Der Showdown ist trotz aller Ballerei eher unspektakulär, die Twists vorhersehrbar und der Nachklatsch, der das Zeug zu einem Showdown-Showdown gehabt hätte, endet banal.

Schauspielerisch und handwerklich ist allerdings nichts auszusetzen, was den Film wieder in die Mittelklasse rettet.

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Der Franzose

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Bewertung7.5Sehenswert

Etwas konfuse Story, Richard Berry ist auch Geschmackssache, aber der Film ist durchaus O.k und bietet einen explosiven Showdown.

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hulk 75

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Bewertung5.5Geht so

Ein neuer Sheriff ist in der Stadt. Ein etwas besserer Tv Film,
kann man mal sehen.....

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Cejay17

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Gelungener Kriminalfilm mit viel Spannung.

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