Wer hat Angst vorm bösen Wolf?
Den som frykter ulven (2004), NO Laufzeit 100 Minuten, FSK 0, Thriller
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von Erich Hörtnagl, mit Lars Bom und Kristoffer Joner
Eigentlich wollte Kommissar Karsten Skov seinen letzten Arbeitstag auf der Polizeiwache feiern, bevor er in seine dänische Heimat zurückkehrt. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse: Eine Bank wird überfallen, fast zeitgleich wird Karsten zu einem Mordfall gerufen. Eine Frau wurde in ihrem Haus am Waldrand mit einer Axt erschlagen! Der einzige Zeuge: ein zwölfjähriger Junge, der behauptet, er habe den psychisch kranken Erkki in der Nähe der Leiche gesehen. Als Karsten erfährt, dass Errki in dieser Nacht aus der psychiatrischen Anstalt ausgebrochen ist, scheint der Fall klar. Doch dann nimmt der Bankräuber Erkki als Geisel und flüchtet mit ihm in die Wälder. In einer schwülen Mittsommernacht macht sich Karsten auf die Suche nach dem Killer…
Cast & Crew
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Erich Hörtnagl
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Lars Bom
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Karsten Skov
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Kristoffer Joner
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Erkki Jorma
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Laila Goody
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sara Rask
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Stig Henrik Hoff
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Kjersti Elvik
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Aksel Hennie
Regie
Schauspieler
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Finn Schau
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Stefan Ahnhem
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Karin Fossum
- Genre
- Psychothriller
- Zeit
- Gegenwart, Gegenwart
- Ort
- Norwegen, Norwegen
- Handlung
- Bankräuber, Bankräuber, Banküberfall, Banküberfall, Ermittler, Ermittler, Ermittlung, Ermittlung, Geisel, Geisel, Geiseldrama, Geiseldrama, Geiselnehmer, Geiselnehmer, Norweger, Norweger, Psychiatrie, Psychotherapie, Psychotherapie, Therapie, Therapie, Verdacht, Verdacht, Verdächtiger, Verdächtiger
- Stimmung
- Eigenwillig, Eigenwillig, Spannend, Spannend
- Mitmachen
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Kommentare (3) — Film: Wer hat Angst vorm bösen Wolf?
Kommentar schreibenJackoXL 2010/11/10 02:46:14
Kommentar löschenSkandinavische Krimis genießen ja einen guten Ruf, wenn es einer bis nach Deutschland schafft erwartet man schon mal was. Clever, spannend, atmosphärisch und mit interessanten Charakteren, all diese Prädikate will sich wohl auch dieser aufdrücken. Tja, das war mal nix. Da gibt es einen toughen Cop, einen Mordfall, einen entflohenen Psycho als Verdächtigen, einen Bankräuber, der eben diesen Psycho als Geisel nimmt, mit ihm durch den Wald stapft und eine seltsame Freundschaft zu ihm entwickelt, ok, vielleicht ganz gut. Dafür aber viel zu viele Probleme: Da wäre der toughe Cop, dessen Hauptdarsteller sich eher für einen Actionfilm eignen würde. Erscheinungsbild und Talent wären dort besser aufgehoben. Dann wäre da der unter Mordverdacht stehende Psycho. Allein dadurch, dass er von allen zweifellos von Anfang an für den Täter gehalten wird und durch sein Äußeres und Verhalten auch so verkauft wird lässt jeden halbwegs intelligenten Menschen sicher sein, dass er es natürlich nicht ist. Somit geht man die Möglichkeiten schon recht schnell durch und tata, man hat die Lösung. Trotzdem tut der Film so, als wäre das Ende noch überraschend. Na ja, und selbst dann....
Dazu noch traumatische Kindheitserlebnisse und psychologische Taschenspielertricks (von wegen Kuhauge und so), eine kaum zu vermeidende und überflüssige Romanze, nein danke. Hätte ruhig in den Wäldern bleiben können.
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Darbon 2010/01/06 00:49:46
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Ansonsten wird die Stimmung verdorben durch die Dauerpräsenz eines extrem begriffsstutzigen Polizisten mit Türsteher-Attitüde, einer als Kinderbefragerin recht unbedarften "Mongo-Doktorin" (so nennt der Bulle die Psychologin, bevor er sie später ordentlich durchvögelt!) und eine tumbe Horde ballernder Polizisten, die so dumm erscheinen, als seien sie Soldaten.
Dazwischen gibt es als Schauwert zwei liebenswerte Figuren, denen die vorgeschobene Krimihandlung zu wenig Raum lässt: Den trutschigen und liebenswerten Bankräuber Morgan und seine ulkige Geisel, den traumatisierten Mordzeugen und wortkargen Psychiatrie-Flüchtling Ekki. Diesen Ekki wird der Bankräuber auf seine schlichte Art therapieren, bis das fette Kind erneut den Bogen spannt. Ekki leidet nämlich kindheitstraumatisch unter dem Unfalltod seiner Mutter und erfährt von Morgan, dass sich halt die meisten Unfälle im Haushalt ereignen. Ob das Mästen ungeliebter Kinderbrut dazu gehört, lässt der Film bei allem skandinavischen Firlefanz um den von Scheidung, Samenstau und Haarausfall geplagten Bullen offen.
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Himbeerlola 2008/02/13 01:29:30
Kommentar löschenIch bin überhaupt keine Fännin der unterkühlten und meist langatmigen und dadurch für mich langweiligen Wikinger-Krimis. Den hier habe ich geliebt. Warum? Wenn ich das wüsste...*grübel* Nicht ganz unschuldig daran ist auf jeden der gute Kristoffer Joner mit seiner Performance als leicht durchgeknallter Gruftflitzer Erkki. Habt Erkki lieb. Ein Erkki für jeden Haushalt. Lang lebe Erkki!
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