Natalis Vision einer persönlichen Hölle auf Erden ist gerade wegen der unterschiedlichen Interpretationsmöglichkeiten ein mehr als gelungener spannender Psycho-Trip in menschliche Abgründe.
Overactende und unbekannte Schauspieler, die ohne ersichtlichen Grund in einem, mit fiesen Fallen gespickten Raum aufwachen und während ihres nun folgenden Survivaltrips über ihre bisherige Lebensphilosphie und ihre zukünftige Destination palavern -
Es wäre leicht, "Cube" als uninspiriertes Treibgut der saw´schen Folterkino-Welle zu klassifizieren - einzig die Tatsache, dass Natalis Film fast zehn Jahre vor Jigsaws Schnetzeljagd das Licht der Welt erblickte, widerspricht dieser Annahme. Insofern kann man ruhig den von manchen so hochgepriesenen Kreativstatus des "Saw"-Franchises in Frage stellen, denn über weite Strecken wirkt es wie eine Kopie des amokgelaufenen Zauberwürfels aus dem Jahre ´97.
Der größte Unterschied tut sich wohl beim Look des Settings auf - wo man bei Jigsaw durch grün-braune Lagerhallen kriechen muss, gibt es hier hyperklinischen, fast schon surreal anmutenden Glas-Alu-Look mit bunten Lichtspielereien, wie man ihn sonst nur von Afterwork-Parties der Hochfinanz oder aus PC-Spielen wie "Portal" kennt. Alles Geschmackssache, aber ich empfinde das Würfel-Design als das stimmigere.
Natürlich hat auch der "Cube" unschöne Ecken und Kanten, allen voran die Tatsache, dass die eindimensionalen Charakterschablonen und die Schauspielgestalten, die sie verkörpern eigentlich zu flach sind für ein anspruchsvolles Psychogramm im Kammerspieluniversum, zum anderen schleicht sich im Mittelteil eine gewisse Monotonie beim von Raum-zu-Raum-Gehüpfe ein.
All das trübt den Spaß aber nur geringfügig, und so kann man "Cube" auf jeden Fall weiterempfehlen - auch an Leute, denen die Perversitäten der Säge-Reihe, von welchen man ab Teil Zwei heimgesucht wird, zuviel wurden.
Für mich besteht da auch noch der Unterschied, dass man hier, wie in alten Horrorfilmen üblich, noch mit den Opfern mitfiebert und hofft sie entkommen. Bei "Saw" und Konsorten scheint es mir immer eher darum zugehen, gerade nicht zu hoffen, dass sie entkommen. Vom Gemetzel abgesehen, ist das für mich das perfideste dieser Streifen.
Schauspielerisch eher daneben finde ich übrigens hier eigentlich nur den Cop. Die anderen sind okay, und Hewlett mag ich einfach. :)
Ja, da ist etwas dran: Auch wenn ich die Gut-Böse-Verteilung gegen Ende etwas zu krass empfand, bzw. sie den anfänglichen Psychospielchen nicht gerecht wird - immerhin gibt sich "Cube" Mühe überhaupt an ein gewisses Mitgefühl beim Zuschauer zu appelieren. "Saw" und Konsorten geht das völlig ab; der einzige Reiz dieser Filme besteht, wie du ja schon angedeutet hast, nur noch darin, auf ein möglichst spektakuläres Dahinscheiden aller involvierten Personen zu hoffen - ein Grund, warum ich diesem Franchise schon vor Ewigkeiten aus meinem Player verbannt habe.
Schauspielerisch...naja, es gibt viel schlimmere Schauspieltrupps, die das Horrorgenre unsicher machen, aber trotzdem: Man stelle sich einmal vor, was "Cube" hätte werden können, würden da echte Charakterköpfe agieren ;)
Würde ich heutzutage auch anders bewerten; wobei mich der Film damals zu Beginn der 00er Jahre durchaus faszinieren konnte, und ich ihn auch heute noch wegen seines interessanten In-Szene-Setzens beschränkter Räume mag.
Sehr cooler, spannender und innovativer Film. 6 Leute wachen in einem würfelartigen Gebilde auf und versuchen zu Entkommen. Die Idee ist nicht ganz neu, aber die Neuentdeckung fesselt. Leider lässt die Spannung zwischenzeitig nach.
Wäre der Film wie die ersten und letzten 15-20 Minuten gewesen, hätte er locker ein 10er Wertung bekommen können. Geniales unerwartetes Ende!
Irgendwann setzt das Hirn einfach aus und will nicht mehr mitzurechnen. Ich hab den Film zum ersten Mal mit 15 oder 16 gesehen und hab zum Schluss keine einzige Rechnung mehr verstanden. Jetzt mit 19 habe ich den Film vor ein paar Monaten nochmal geguckt und jetzt war er wirklich besser zu verstehen. Man muss schon ein wenig Ahnung von Mathe haben und wirklich gefesselt zu sein und die Gedankengänge mitzuverfolgen. Aber das macht den Film dann gerade wieder so mysteriös.
Das FSK 16 Rating ist echt etwas hart. Das ist wohl nur auf Grund von 2-3 Szenen passiert.
Spannend, Menschlich, Kreativ und die Idee wurde vor Saw erfunden. Auch wenn die Idee ein wenig an Saw erinnert, trumpft der Film mit populären Characktere die ihre Rollen glaubwürdig verkörpern. Für die FSK 16 etwas zu Hart für meine Begriffe, aber naja. Trotz alle dem dass Lächerliche Dialoge auftauchen die einen zum Lachen bringen und das Ende auf eine Art flopt, da man mehr von der Handlung wissen möchte ist der Film ein echtes Spektakel der 90 Jahre.
wenn du einen tip willst ... spar die die se und prequels ... du erfährst zwar mehr über die hintergründe, aber ich würde dir empfehlen es lieber spannend im dunkeln zu belassen ;)
Was für eine packende und spannende Atmospähre hier mit einfachsten Mitteln und einem lächerlichen Budget (Die Dreharbeiten fanden in EINEM Raum statt) erzeugt wurden kann ich nur als Meilenstein des Psycho-Thrillers werten. Die Unwissenheit der Protagonisten sind ein Leckerbissen für die Story und lassen den Zuschauer eigene Verschwörungstheorien entwickeln. Die schauspielerische Leistung könnte etwas besser sein, ist aber keinesfalls negativ. ZURECHT GEHYPED!
Mysteriöer, klausthropobischer Sci Fi Horrorthriller, mit vielen klugen Ideen der zu Recht einen Gewissen Kultstatus genießt. Ich war noch ein Zeit lang nach dem Film von der Machart sehr faszieniert, erfreulich auch das nicht genannt wird wer dafür verantwortlich ist, sondern nur mutgemasst wird.
Note sehr gut und für Leute die den Film nicht kennen gebt ihm eine Chance.
Einfach, aber genial!
Mit wenigen Mitteln einen solch genialen Film zu machen ist eine Kunst. Ich mag Filme, die Menschen in eine Extremsituationen packen und wenn sie noch platz für eigene Gedanken/Phanasien/Interpretationen lassen ist das umso besser. Die Charaktere sind gut gewählt und "spielen" miteinander. Dieser Thriller baut sich wie ein Puzzle zusammen und fesselt einen bis zum Ende.
Ich glaube jedoch, dass die Mathematik in dieser Story so manchem auf den **** geht.
hat mich etwas überrascht... gelungener horrorfilm/psychothriller. zwar sind die dialoge nicht der hammer, aber die angespannte atmosphäre macht diesen film sehr spannend und kurzweilig. das ende fand ich persönlich doof, aber es passt zu dem film. die no-name schauspieler machen auch einen ganz guten job. und allein schon die grundidee des films ist klasse. wenn der mal im fernsehen kommt, ruhig ansehen, kann ich empfehlen...
Wieso zur Hölle erhält dieser Film eine so gute Bewertung?
Wieder einmal habe ich mir von dieser verleiten lassen, einen schlechten Film zu kaufen.
Von der Idee des Films, ein paar Unschuldige in einen Würfel mit Fallen einzusperren, war ich so begeistert, dass ich mir eigentlich auch nicht vorstellen konnte, dass der Rest "nicht so toll" sein könnte.
Die Schauspieler sind absolut schlecht und als Charaktäre im Film verhalten sie sich genauso unglaubwürdig. "Oh, unsere größte Hoffnung, der Meister des Gefängnisausbruchs wird uns sicher hier rausführen!" Bäm, Säure spritzt in sein Gesicht und sein Kopf löst sich auf. 2 1/2 Sekunden Panik und dann ist auch jeder wieder ganz ruhig und denkt rational nach, obwohl eine widerliche verstümmelte Leiche in der Mitte liegt und vor sich hinschimmelt. Man muss sich niemals in so einer Situation befinden um zu wissen, dass sich SO sicherlich keiner verhalten würde.
"Was ist das? Eine Falle die durch Geräusche ausgelöst wird. Hoffentlich ist unser total unberechenbarer Autist diesmal leise!" Ja natürlich ist der immerwährend rumschreiende Autist genau da leise und keinem passiert was. Davon abgesehen passiert den ganzen Film über mal sowieso nichts. der ekligste Moment wird in den ersten 2 Minuten verbraten und dann kommt auch nix Schlimmes mehr, bis vielleicht ein Paar Egotour-Momente des Polizisten (bei denen ich mich sowieso Frage wo die herkommen und wieder mal: welcher Mensch auf der Welt verhält sich denn so?!). Eine Lanze muss ich dann doch mal brechen: Der Riesenwürfel ist schon ganz schön gemacht und nach dem Schockmoment am Anfang erwartet man diese ganze Zeit noch irgendeinen Knaller; die Musik unterstreicht das auch ganz gut. Es ist also schon spannend, den ganzen Film lang! Allerdings passiert dann auch nichts mehr, somit kann man den Film nach einmaligem Gucken getrost in den Müll schmeißen.
Es ist halt einfach mal kein guter Film, wenn nach einem mal schauen die ganze Spannung weg ist.
Fazit: Budget ging für den Würfel drauf, danach war für Schauspieler und ein gescheites Drehbuch keine Kohle mehr da. Und eine schöne Schale bringt keine Punkte, wenn die Füllung einfach nur aus Scheisse besteht.
Deiner Argumentation nach verdient der Film aber wenigstens ne 4-5. Ich mein, wie kann man einen Film als Hassfilm bewerten und gleichzeitig mindestens 2 positive Punkte aufzählen? Fand ihn jedenfalls sehr gut und wenn du besonders realistisches Verhalten sehen willst, solltest du dir vielleicht keine Sci-Fi-Horrorfilme ansehen.
wenn ich am ende da sitze und sage: "alter, was war das für ein quatsch mit soße?" dann ist das eine 0. wenn ich mir überlege wie hier die beschreibungen zu den skalapunkten sind, dann finde ich dass "hassfilm" für mich sehr passend ist. sich realistisch verhalten hat nichts damit zu tun wie realistisch der film ist. es hat hier nichts mit der mentalität eines fernen alien-stamms zu tun, wie in andern science fiction filmen, die für das komische verhalten verantwortlich ist. das sind ganz normale menschen. jede sekunde des films hat mich angekotzt und eine schöne kulisse reicht einfach nicht aus. darum 0 punkte! wundervoll wenn er dir gefallen hat, das mein ich ganz ehrlich. dann warst du wenigstens nicht so enttäuscht wie ich, ein gefühl, auf das ich locker hätte verzichten können.
Dann haben wir wohl unterschiedliche Definitionen von Hassfilm XD Den Titel habe ich nämlich noch keinem Film angetan, aber es gibt da schon so ein paar Kandidaten....aber ok, verstehe deine Bewertung jetzt
Obwohl „Cube“ einen auf äußerst intelligent macht, konnte ich doch so einige Logiklöcher entdecken beziehungsweise Handlungsabläufe, die in ihrer Fragwürdigkeit absolut grenzwertig sind. Für einen Film dieser Art ist dann am Ende doch auch viel zu wenig passiert, als dass man zufriedengestellt den Fernseher ausschalten könnte.
Die restlichen verbleibenden Punkte gibt es für das gute Grundkonzept.
Wie konnte etwa der dunkelhäutige Polizist den anderen durch die zigtausend Würfel und Fallen folgen, wo er doch abgehängt wurde und vom Design der Anlage absolut null Ahnung hatte. (Und auch nicht die Faktoren an den Räumen durchrechnen konnte)
Der Film beginnt gleich mit einem ziemlich gruseligen Schockmoment. Jemand wird von einem überdimensionalen Eierschneider in handliche Würfel geschnitten. Dieser jemand befindet sich in einem Würfel. Wie eine Reihe von anderen Menschen auch. Sechs unterschiedliche Personen, u.a. ein Polizist, eine Psychologin, eine Mathematikerin und ein Autist, wachen in einem mysteriösen Kubus auf. An jeder Wand des Würfels befindet sich ein Tor, das wiederum in den nächsten Würfel führt usw. Manche der Würfel sind Fallen (siehe Eierschneider), andere nicht. Mit vereinten Kräften versucht man zum Ausgang zu finden. Keine der eingeschlossenen Personen weiß, warum sie in dem Würfel stecken, noch wozu es diesen Kubus gibt. Diese Rätsel wird auch bis zum Ende des Films ungeklärt bleiben.
Trotz der seltsamen Ausgangssituation, der ungeklärten Rätsel und der zwangsläufig monotonen Dekorationen nimmt einen der Film von Anfang an in seinen Bann. Spannend bis zum Schluß!
Science-Fiction ok, aber dann eher Mystery als Horror. Die Spannung des Films liegt darin, ob und wie die Protagonisten entkommen. Leider geht von den Fallen, von denen man dachte, dass sie die Hauptspannung belegen, nicht so viel Gefahr aus. Einmal die Zahlen angeschaut, wusste die Mathematik-Studentin sofort, wie man den Fallen aus dem Weg geht, und es rücken die Persönlichkeitsstörungen der Opfer ins Licht. Meiner Meinung nach ist das keine gute Idee. Das Hauptaugenmerk hätte eher auf den Fallen und deren Überwindung als auf das gegenseitige Niedermachen und Abschlachten liegen müssen. Da es im Film nicht um Gütermangel (Luft oder Nahrung) geht, finde ich das Verhalten schon fast unrealistisch, da die Protagonisten ja irgendwie voneinander abhängig sind. Und in so einer Situation ist wohl jeder Mensch lieber in einem Kollektiv als allein. Aber in Filmen ist das Verhalten zu 90 % unrealistisch, deshalb "darf" mich das nicht sehr stören. Der Erfahrende alte Mann stirbt leider zu schnell, seine Rolle hat mehr Potenzial. Spannung war da, Schauspiel war okay, Ende war nicht ganz zufriedenstellend. Eine 6.5 von mir.
Kein Gütermangel? Hatten die unsichtbare Taschen mit Wasser und Nahrung dabei? Nee, die müssen da in drei Tagen raus sein, sonst sind sie verdurstet. Also Überlebensangst, Wassermangel, Schlafmangel sind doch schon genug Gründe, um auszurasten. Im Übrigen liegt ja die Ironie darin, dass sie, hätten sie ihre speziellen Fähigkeiten kombiniert, überlebt. Im späteren Verlauf wird niemand mehr von einer Falle getötet. Aber es kam ja erst nach und nach raus, wer welche Fähigkeiten hat.
Sorry, ich meinte natürlich dass es keine Güter gab um die sie zu ringen hatten. Z.b. mangelnde Luft oder ne Stulle um die sich alle reißen. Ich wäre in so einer Situation froh, nicht alleine zu sein.. und würde nicht alle umbringen oder verprügeln wollen.
ein thema das revolutionär war unter den psychothrillern , viele haben versucht die atmosphäre in anderen , ähnlichen filmen einzufangen,es gelang ihnen meistens nicht! wie genial und süchtig machend dieses thema ist sieht man allein daran wieviele leute auf verschiedenen seiten nach ähnlichen filmen suchen.diese beklemmung irgendwo eingesperrt zu sein und nicht zu wissen, ob und wann man von einer höheren instanz hingerichtet wird, fusst auf dem animalischen instinkt aus einer falle selbst durch verlust von extremitäten zu entkommen.das macht dieses thema so erfahrenswert.
Alle Wege führen doch bekanntlicherweise nach Rom, aber bei diesem Film bekommt man die pure Panik, weil man selber mitzittert wo denn nun der Ausgang ist.
Mich hat's eigentlich nie an diesen Film rangelassen, weil sich das Szenario für mich einfach nur unendlich dämlich angehört hat. Doch da die MP-Community nahezu durchgehend positv urteilt, musste ich doch mal einen Blick riskieren. Dämlich ist das Szenario wirklich, aber es ist so spannend und gut verpackt, dass es in der Tat hervorragend funktioniert. Mit minimalen Mitteln wird hier ein absolut fesselndes Werk geschaffen, das trotz sinnfreier Handlung zu jeder Zeit eine starke Atmosphäre liefert. Die Charaktere, von denen ja quasi alles abhängt, tragen das Ganze ganz gut. Leider ist auch diesem Film kein gutes Ende vergönnt, was den Gesamteindruck ein wenig schmälert.
Weit besser als gedacht und mit einem Hauch von Innovation gesegnet, was heutzutage wirklich schon fast einem Adelsprädikat gleichkommt.
Leider ist man heutzutage, auch dank der nicht enden wollenden SAW-Reihe abgestumpft was solche Filme betrifft. Doch als er 97 als B-Movie veröffentlicht wurde, war das etwas ganz neues. Ich glaube 1999 hab ich ihn zum ersten mal gesehen und war von den Socken. Damals eine innovative Idee, mit einem innovativen Setting und solider Schauspielkunst. Heute kann er sich in seinem Genre leider nicht mehr behaupten. Ist aber immernoch spannend und unterhaltsam.
Meine Bewertiung fußt auf Grund der damaligen Eindrücke, daher die 7.5.
Die filmgewordene, überdimensionale Albtraumversion des in den 1980er Jahren so beliebten Zauberwürfels wird im Allgemeinen etwas überschätzt. Der kleine Genrefilm besticht vor allem durch seine zum Zeitpunkt des Erscheinens sehr innovative Grundidee sowie durch die futuristische Leiterplattenoptik und Funktionsweise des mathematischen Konstrukts. Hier werden schon etliche Jahre vor den Torture-Porn-Metzeleien des darauf folgenden Jahrzehnts Menschen durch einen krankhaft-genialen Todesparkour geschickt, ohne ihnen und dem Zuschauer auch nur ansatzweise die Gründe dafür mitzuteilen.
Doch der anfänglich beeindruckende Augenschmaus dieser kubistischen Spielerei verpufft mit zunehmender Lauflänge des Films immer mehr, das immer gleiche Hüpfen von Raum zu Raum der klischeehaften Charaktere wirkt mit der Zeit doch ziemlich ermüdend, Spannung will nur bedingt im letzten Drittel aufkommen, Kameraarbeit und Musik sind schlicht. Zudem können die eher zweitklassigen Darsteller mit der überzogenen Interpretation ihrer jeweiligen Rolle auch nicht so recht überzeugen.
Schlussendlich ergibt hier V = a³ einen grundsoliden kleinen B-Film mit geringem Budget und um so mehr Ideenreichtum, was im Zeitrahmen der 1990er Jahre zu einer kurz aufleuchtenden Randnotiz der Filmgeschichte reichte.
Der Film an sich ist eher dürftig, der Stoff tausendmal zuvor gesehen. Die Insassen des Würfels verhalten sich gleich wie die Charaktere in vergleichbaren Filmen, wenn bspsw. mehrere Menschen auf einer einsamen Insel gestrandet sind. Das einzige was den Streifen bis zum Schluss aufrecht hält ist die Spannung, dass der Zuschauer unbedingt wissen will, was hinter dem mysteriösen Würfelsystem steckt. Diese wird allerdings spätestens mit dem enttäuschenden Schluss zerstreut.
Logisch ist das ganze sicher nicht. Nachvollziehbar auch nicht. Denn warum sind diese Menschen dort in diesem Würfel? Wer hat sie dort reingebracht?
Diese Fragen bleiben offen. Hätte mir Gewünscht das wenigstens etwas Aufklärung da gewesen wäre. Spannend war es dennoch. Die Story war recht Interessant und die Technische Umsetzung war für dieses Minimale Budget hier recht ordentlich.
Die Darsteller waren eigentlich recht Solide, haben manchmal allerdings übertrieben. Die Musik hat die Klaustrophobische Spannung nochmal etwas Untermalt.
Fragwürdig war das alles dennoch ..
Aber auch Unterhaltsam.
Das Interessante an "Cube" ist doch gerade, dass NICHT alles aufgeklärt wird. Hätte man es besser mal beim Erstling belassen. Wobei ich "Cube Zero" eigentlich auch noch recht akzeptabel fand. "Hypercube" kann man sich aber wirklich schenken.
Trotz ein paar wenigen einschläfernden Szenen letzlich unglaublich spannend. Das Ende überrascht den Horrothriller-Kenner nicht sonderlich. Dennoch ist der Film durchaus zu empfehlen!
Durch und durch gelungener Film mit einem stimmigen Setting, das zu unterhalten weiß. Störend hierbei ist lediglich der Mittelteil, der kaum Überraschungen bietet sondern bloß das voranschreiten von Raum zu Raum beinhaltet, sowie die platten Charaktere. Ich hätte gerne noch mehr zu den Hintergründen erfahren, warum und von wem der Würfel gebaut wurde, etc. Nichts desto trotz ein Film der insgesamt gesehen über 90 Minuten Spaß macht und somit durchaus weiter zu empfehlen ist.
Cube - Kritik
CA 1997 Laufzeit 90 Minuten, FSK 16, Science Fiction-Film, Horrorfilm, Kinostart 13.07.2000
Kritiken (3) — Film: Cube
Stefan_R.: Mann beisst Film
Kommentar löschenNatalis Vision einer persönlichen Hölle auf Erden ist gerade wegen der unterschiedlichen Interpretationsmöglichkeiten ein mehr als gelungener spannender Psycho-Trip in menschliche Abgründe.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...
Kommentar löschenOveractende und unbekannte Schauspieler, die ohne ersichtlichen Grund in einem, mit fiesen Fallen gespickten Raum aufwachen und während ihres nun folgenden Survivaltrips über ihre bisherige Lebensphilosphie und ihre zukünftige Destination palavern -
Es wäre leicht, "Cube" als uninspiriertes Treibgut der saw´schen Folterkino-Welle zu klassifizieren - einzig die Tatsache, dass Natalis Film fast zehn Jahre vor Jigsaws Schnetzeljagd das Licht der Welt erblickte, widerspricht dieser Annahme. Insofern kann man ruhig den von manchen so hochgepriesenen Kreativstatus des "Saw"-Franchises in Frage stellen, denn über weite Strecken wirkt es wie eine Kopie des amokgelaufenen Zauberwürfels aus dem Jahre ´97.
Der größte Unterschied tut sich wohl beim Look des Settings auf - wo man bei Jigsaw durch grün-braune Lagerhallen kriechen muss, gibt es hier hyperklinischen, fast schon surreal anmutenden Glas-Alu-Look mit bunten Lichtspielereien, wie man ihn sonst nur von Afterwork-Parties der Hochfinanz oder aus PC-Spielen wie "Portal" kennt. Alles Geschmackssache, aber ich empfinde das Würfel-Design als das stimmigere.
Natürlich hat auch der "Cube" unschöne Ecken und Kanten, allen voran die Tatsache, dass die eindimensionalen Charakterschablonen und die Schauspielgestalten, die sie verkörpern eigentlich zu flach sind für ein anspruchsvolles Psychogramm im Kammerspieluniversum, zum anderen schleicht sich im Mittelteil eine gewisse Monotonie beim von Raum-zu-Raum-Gehüpfe ein.
All das trübt den Spaß aber nur geringfügig, und so kann man "Cube" auf jeden Fall weiterempfehlen - auch an Leute, denen die Perversitäten der Säge-Reihe, von welchen man ab Teil Zwei heimgesucht wird, zuviel wurden.
Kritik im Original 16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten
Sonse 2010/09/06 23:37:53
Antwort löschenFür mich besteht da auch noch der Unterschied, dass man hier, wie in alten Horrorfilmen üblich, noch mit den Opfern mitfiebert und hofft sie entkommen. Bei "Saw" und Konsorten scheint es mir immer eher darum zugehen, gerade nicht zu hoffen, dass sie entkommen. Vom Gemetzel abgesehen, ist das für mich das perfideste dieser Streifen.
Schauspielerisch eher daneben finde ich übrigens hier eigentlich nur den Cop. Die anderen sind okay, und Hewlett mag ich einfach. :)
Hitmanski 2010/09/06 23:52:02
Antwort löschenJa, da ist etwas dran: Auch wenn ich die Gut-Böse-Verteilung gegen Ende etwas zu krass empfand, bzw. sie den anfänglichen Psychospielchen nicht gerecht wird - immerhin gibt sich "Cube" Mühe überhaupt an ein gewisses Mitgefühl beim Zuschauer zu appelieren. "Saw" und Konsorten geht das völlig ab; der einzige Reiz dieser Filme besteht, wie du ja schon angedeutet hast, nur noch darin, auf ein möglichst spektakuläres Dahinscheiden aller involvierten Personen zu hoffen - ein Grund, warum ich diesem Franchise schon vor Ewigkeiten aus meinem Player verbannt habe.
Schauspielerisch...naja, es gibt viel schlimmere Schauspieltrupps, die das Horrorgenre unsicher machen, aber trotzdem: Man stelle sich einmal vor, was "Cube" hätte werden können, würden da echte Charakterköpfe agieren ;)
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der cineast 2011/07/24 01:42:43
Antwort löschenWas ein stumpfes Kasperletheater! Das bekommt 7 Punkte? LOL
Hitmanski 2011/07/24 12:22:35
Antwort löschenWürde ich heutzutage auch anders bewerten; wobei mich der Film damals zu Beginn der 00er Jahre durchaus faszinieren konnte, und ich ihn auch heute noch wegen seines interessanten In-Szene-Setzens beschränkter Räume mag.
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenEin dummes Ende versaut einen bis kurz vor Schluß wirklich intelligenten und spannenden Film mit vielen originellen Ideen!
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Kommentare (104) — Film: Cube
Kommentar schreibenDrumhead92 2012/01/24 20:31:38
Kommentar löschenSehr cooler, spannender und innovativer Film. 6 Leute wachen in einem würfelartigen Gebilde auf und versuchen zu Entkommen. Die Idee ist nicht ganz neu, aber die Neuentdeckung fesselt. Leider lässt die Spannung zwischenzeitig nach.
Wäre der Film wie die ersten und letzten 15-20 Minuten gewesen, hätte er locker ein 10er Wertung bekommen können. Geniales unerwartetes Ende!
Irgendwann setzt das Hirn einfach aus und will nicht mehr mitzurechnen. Ich hab den Film zum ersten Mal mit 15 oder 16 gesehen und hab zum Schluss keine einzige Rechnung mehr verstanden. Jetzt mit 19 habe ich den Film vor ein paar Monaten nochmal geguckt und jetzt war er wirklich besser zu verstehen. Man muss schon ein wenig Ahnung von Mathe haben und wirklich gefesselt zu sein und die Gedankengänge mitzuverfolgen. Aber das macht den Film dann gerade wieder so mysteriös.
Das FSK 16 Rating ist echt etwas hart. Das ist wohl nur auf Grund von 2-3 Szenen passiert.
Aber an sich ein sehr toller, spannender Film!
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hrxuuuu 2012/01/15 00:10:23
Kommentar löschenSpannend, Menschlich, Kreativ und die Idee wurde vor Saw erfunden. Auch wenn die Idee ein wenig an Saw erinnert, trumpft der Film mit populären Characktere die ihre Rollen glaubwürdig verkörpern. Für die FSK 16 etwas zu Hart für meine Begriffe, aber naja. Trotz alle dem dass Lächerliche Dialoge auftauchen die einen zum Lachen bringen und das Ende auf eine Art flopt, da man mehr von der Handlung wissen möchte ist der Film ein echtes Spektakel der 90 Jahre.
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Hanno Jones 2012/01/15 15:09:52
Antwort löschenwenn du einen tip willst ... spar die die se und prequels ... du erfährst zwar mehr über die hintergründe, aber ich würde dir empfehlen es lieber spannend im dunkeln zu belassen ;)
resU 2012/01/02 15:38:24
Kommentar löschenWas für eine packende und spannende Atmospähre hier mit einfachsten Mitteln und einem lächerlichen Budget (Die Dreharbeiten fanden in EINEM Raum statt) erzeugt wurden kann ich nur als Meilenstein des Psycho-Thrillers werten. Die Unwissenheit der Protagonisten sind ein Leckerbissen für die Story und lassen den Zuschauer eigene Verschwörungstheorien entwickeln. Die schauspielerische Leistung könnte etwas besser sein, ist aber keinesfalls negativ. ZURECHT GEHYPED!
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the assassin 666 2011/12/28 23:46:05
Kommentar löschenMysteriöer, klausthropobischer Sci Fi Horrorthriller, mit vielen klugen Ideen der zu Recht einen Gewissen Kultstatus genießt. Ich war noch ein Zeit lang nach dem Film von der Machart sehr faszieniert, erfreulich auch das nicht genannt wird wer dafür verantwortlich ist, sondern nur mutgemasst wird.
Note sehr gut und für Leute die den Film nicht kennen gebt ihm eine Chance.
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geschmacksache 2011/12/13 01:16:33
Kommentar löschenEinfach, aber genial!
Mit wenigen Mitteln einen solch genialen Film zu machen ist eine Kunst. Ich mag Filme, die Menschen in eine Extremsituationen packen und wenn sie noch platz für eigene Gedanken/Phanasien/Interpretationen lassen ist das umso besser. Die Charaktere sind gut gewählt und "spielen" miteinander. Dieser Thriller baut sich wie ein Puzzle zusammen und fesselt einen bis zum Ende.
Ich glaube jedoch, dass die Mathematik in dieser Story so manchem auf den **** geht.
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TheNumber 2011/12/03 13:32:37
Kommentar löschenhat mich etwas überrascht... gelungener horrorfilm/psychothriller. zwar sind die dialoge nicht der hammer, aber die angespannte atmosphäre macht diesen film sehr spannend und kurzweilig. das ende fand ich persönlich doof, aber es passt zu dem film. die no-name schauspieler machen auch einen ganz guten job. und allein schon die grundidee des films ist klasse. wenn der mal im fernsehen kommt, ruhig ansehen, kann ich empfehlen...
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EVAkuierung 2011/11/02 13:43:12
Kommentar löschenWieso zur Hölle erhält dieser Film eine so gute Bewertung?
Wieder einmal habe ich mir von dieser verleiten lassen, einen schlechten Film zu kaufen.
Von der Idee des Films, ein paar Unschuldige in einen Würfel mit Fallen einzusperren, war ich so begeistert, dass ich mir eigentlich auch nicht vorstellen konnte, dass der Rest "nicht so toll" sein könnte.
Die Schauspieler sind absolut schlecht und als Charaktäre im Film verhalten sie sich genauso unglaubwürdig. "Oh, unsere größte Hoffnung, der Meister des Gefängnisausbruchs wird uns sicher hier rausführen!" Bäm, Säure spritzt in sein Gesicht und sein Kopf löst sich auf. 2 1/2 Sekunden Panik und dann ist auch jeder wieder ganz ruhig und denkt rational nach, obwohl eine widerliche verstümmelte Leiche in der Mitte liegt und vor sich hinschimmelt. Man muss sich niemals in so einer Situation befinden um zu wissen, dass sich SO sicherlich keiner verhalten würde.
"Was ist das? Eine Falle die durch Geräusche ausgelöst wird. Hoffentlich ist unser total unberechenbarer Autist diesmal leise!" Ja natürlich ist der immerwährend rumschreiende Autist genau da leise und keinem passiert was. Davon abgesehen passiert den ganzen Film über mal sowieso nichts. der ekligste Moment wird in den ersten 2 Minuten verbraten und dann kommt auch nix Schlimmes mehr, bis vielleicht ein Paar Egotour-Momente des Polizisten (bei denen ich mich sowieso Frage wo die herkommen und wieder mal: welcher Mensch auf der Welt verhält sich denn so?!). Eine Lanze muss ich dann doch mal brechen: Der Riesenwürfel ist schon ganz schön gemacht und nach dem Schockmoment am Anfang erwartet man diese ganze Zeit noch irgendeinen Knaller; die Musik unterstreicht das auch ganz gut. Es ist also schon spannend, den ganzen Film lang! Allerdings passiert dann auch nichts mehr, somit kann man den Film nach einmaligem Gucken getrost in den Müll schmeißen.
Es ist halt einfach mal kein guter Film, wenn nach einem mal schauen die ganze Spannung weg ist.
Fazit: Budget ging für den Würfel drauf, danach war für Schauspieler und ein gescheites Drehbuch keine Kohle mehr da. Und eine schöne Schale bringt keine Punkte, wenn die Füllung einfach nur aus Scheisse besteht.
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NiRaF 2011/12/29 22:58:00
Antwort löschenDeiner Argumentation nach verdient der Film aber wenigstens ne 4-5. Ich mein, wie kann man einen Film als Hassfilm bewerten und gleichzeitig mindestens 2 positive Punkte aufzählen? Fand ihn jedenfalls sehr gut und wenn du besonders realistisches Verhalten sehen willst, solltest du dir vielleicht keine Sci-Fi-Horrorfilme ansehen.
EVAkuierung 2012/01/09 15:07:26
Antwort löschenwenn ich am ende da sitze und sage: "alter, was war das für ein quatsch mit soße?" dann ist das eine 0. wenn ich mir überlege wie hier die beschreibungen zu den skalapunkten sind, dann finde ich dass "hassfilm" für mich sehr passend ist. sich realistisch verhalten hat nichts damit zu tun wie realistisch der film ist. es hat hier nichts mit der mentalität eines fernen alien-stamms zu tun, wie in andern science fiction filmen, die für das komische verhalten verantwortlich ist. das sind ganz normale menschen. jede sekunde des films hat mich angekotzt und eine schöne kulisse reicht einfach nicht aus. darum 0 punkte! wundervoll wenn er dir gefallen hat, das mein ich ganz ehrlich. dann warst du wenigstens nicht so enttäuscht wie ich, ein gefühl, auf das ich locker hätte verzichten können.
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NiRaF 2012/01/09 20:12:45
Antwort löschenDann haben wir wohl unterschiedliche Definitionen von Hassfilm XD Den Titel habe ich nämlich noch keinem Film angetan, aber es gibt da schon so ein paar Kandidaten....aber ok, verstehe deine Bewertung jetzt
Akira_L 2012/01/24 01:15:06
Antwort löschenToller Kommentar :-D Auch wenn ich den Film gut finde, muss ich dir bei deinen Kritikpunkten Recht geben. Nachvollziehbar und lustig begründet ;)
Dridge 2011/10/25 23:11:29
Kommentar löschenObwohl „Cube“ einen auf äußerst intelligent macht, konnte ich doch so einige Logiklöcher entdecken beziehungsweise Handlungsabläufe, die in ihrer Fragwürdigkeit absolut grenzwertig sind. Für einen Film dieser Art ist dann am Ende doch auch viel zu wenig passiert, als dass man zufriedengestellt den Fernseher ausschalten könnte.
Die restlichen verbleibenden Punkte gibt es für das gute Grundkonzept.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
C_C 2011/10/26 03:08:27
Antwort löschenBoah, Logiklöcher hat er entdeckt! Lass mal hören! Bin gespannt!
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Dridge 2011/10/26 09:34:54
Antwort löschenWie konnte etwa der dunkelhäutige Polizist den anderen durch die zigtausend Würfel und Fallen folgen, wo er doch abgehängt wurde und vom Design der Anlage absolut null Ahnung hatte. (Und auch nicht die Faktoren an den Räumen durchrechnen konnte)
NiRaF 2011/12/29 22:59:41
Antwort löschenEIN Logikloch. Und das ist nicht mal ein wichtiger Punkt, das bringt nur noch mal ein bisschen Spannung am Ende rein.
aberaber 2011/10/22 15:47:17
Kommentar löschenDer Film beginnt gleich mit einem ziemlich gruseligen Schockmoment. Jemand wird von einem überdimensionalen Eierschneider in handliche Würfel geschnitten. Dieser jemand befindet sich in einem Würfel. Wie eine Reihe von anderen Menschen auch. Sechs unterschiedliche Personen, u.a. ein Polizist, eine Psychologin, eine Mathematikerin und ein Autist, wachen in einem mysteriösen Kubus auf. An jeder Wand des Würfels befindet sich ein Tor, das wiederum in den nächsten Würfel führt usw. Manche der Würfel sind Fallen (siehe Eierschneider), andere nicht. Mit vereinten Kräften versucht man zum Ausgang zu finden. Keine der eingeschlossenen Personen weiß, warum sie in dem Würfel stecken, noch wozu es diesen Kubus gibt. Diese Rätsel wird auch bis zum Ende des Films ungeklärt bleiben.
Trotz der seltsamen Ausgangssituation, der ungeklärten Rätsel und der zwangsläufig monotonen Dekorationen nimmt einen der Film von Anfang an in seinen Bann. Spannend bis zum Schluß!
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Saalowsky 2011/09/22 20:58:44
Kommentar löschenScience-Fiction ok, aber dann eher Mystery als Horror. Die Spannung des Films liegt darin, ob und wie die Protagonisten entkommen. Leider geht von den Fallen, von denen man dachte, dass sie die Hauptspannung belegen, nicht so viel Gefahr aus. Einmal die Zahlen angeschaut, wusste die Mathematik-Studentin sofort, wie man den Fallen aus dem Weg geht, und es rücken die Persönlichkeitsstörungen der Opfer ins Licht. Meiner Meinung nach ist das keine gute Idee. Das Hauptaugenmerk hätte eher auf den Fallen und deren Überwindung als auf das gegenseitige Niedermachen und Abschlachten liegen müssen. Da es im Film nicht um Gütermangel (Luft oder Nahrung) geht, finde ich das Verhalten schon fast unrealistisch, da die Protagonisten ja irgendwie voneinander abhängig sind. Und in so einer Situation ist wohl jeder Mensch lieber in einem Kollektiv als allein. Aber in Filmen ist das Verhalten zu 90 % unrealistisch, deshalb "darf" mich das nicht sehr stören. Der Erfahrende alte Mann stirbt leider zu schnell, seine Rolle hat mehr Potenzial. Spannung war da, Schauspiel war okay, Ende war nicht ganz zufriedenstellend. Eine 6.5 von mir.
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L-viz 2011/09/22 21:16:16
Antwort löschenKein Gütermangel? Hatten die unsichtbare Taschen mit Wasser und Nahrung dabei? Nee, die müssen da in drei Tagen raus sein, sonst sind sie verdurstet. Also Überlebensangst, Wassermangel, Schlafmangel sind doch schon genug Gründe, um auszurasten. Im Übrigen liegt ja die Ironie darin, dass sie, hätten sie ihre speziellen Fähigkeiten kombiniert, überlebt. Im späteren Verlauf wird niemand mehr von einer Falle getötet. Aber es kam ja erst nach und nach raus, wer welche Fähigkeiten hat.
Saalowsky 2011/09/22 22:59:41
Antwort löschenSorry, ich meinte natürlich dass es keine Güter gab um die sie zu ringen hatten. Z.b. mangelnde Luft oder ne Stulle um die sich alle reißen. Ich wäre in so einer Situation froh, nicht alleine zu sein.. und würde nicht alle umbringen oder verprügeln wollen.
razcal 2011/09/14 14:53:17
Kommentar löschenein thema das revolutionär war unter den psychothrillern , viele haben versucht die atmosphäre in anderen , ähnlichen filmen einzufangen,es gelang ihnen meistens nicht! wie genial und süchtig machend dieses thema ist sieht man allein daran wieviele leute auf verschiedenen seiten nach ähnlichen filmen suchen.diese beklemmung irgendwo eingesperrt zu sein und nicht zu wissen, ob und wann man von einer höheren instanz hingerichtet wird, fusst auf dem animalischen instinkt aus einer falle selbst durch verlust von extremitäten zu entkommen.das macht dieses thema so erfahrenswert.
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agynessa 2011/08/09 12:17:43
Kommentar löschenAlle Wege führen doch bekanntlicherweise nach Rom, aber bei diesem Film bekommt man die pure Panik, weil man selber mitzittert wo denn nun der Ausgang ist.
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RaZer 2011/07/27 19:53:12
Kommentar löschenMich hat's eigentlich nie an diesen Film rangelassen, weil sich das Szenario für mich einfach nur unendlich dämlich angehört hat. Doch da die MP-Community nahezu durchgehend positv urteilt, musste ich doch mal einen Blick riskieren. Dämlich ist das Szenario wirklich, aber es ist so spannend und gut verpackt, dass es in der Tat hervorragend funktioniert. Mit minimalen Mitteln wird hier ein absolut fesselndes Werk geschaffen, das trotz sinnfreier Handlung zu jeder Zeit eine starke Atmosphäre liefert. Die Charaktere, von denen ja quasi alles abhängt, tragen das Ganze ganz gut. Leider ist auch diesem Film kein gutes Ende vergönnt, was den Gesamteindruck ein wenig schmälert.
Weit besser als gedacht und mit einem Hauch von Innovation gesegnet, was heutzutage wirklich schon fast einem Adelsprädikat gleichkommt.
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Invitro 2011/07/27 15:32:25
Kommentar löschenLeider ist man heutzutage, auch dank der nicht enden wollenden SAW-Reihe abgestumpft was solche Filme betrifft. Doch als er 97 als B-Movie veröffentlicht wurde, war das etwas ganz neues. Ich glaube 1999 hab ich ihn zum ersten mal gesehen und war von den Socken. Damals eine innovative Idee, mit einem innovativen Setting und solider Schauspielkunst. Heute kann er sich in seinem Genre leider nicht mehr behaupten. Ist aber immernoch spannend und unterhaltsam.
Meine Bewertiung fußt auf Grund der damaligen Eindrücke, daher die 7.5.
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BaltiCineManiac 2011/07/25 13:43:36
Kommentar löschenDie filmgewordene, überdimensionale Albtraumversion des in den 1980er Jahren so beliebten Zauberwürfels wird im Allgemeinen etwas überschätzt. Der kleine Genrefilm besticht vor allem durch seine zum Zeitpunkt des Erscheinens sehr innovative Grundidee sowie durch die futuristische Leiterplattenoptik und Funktionsweise des mathematischen Konstrukts. Hier werden schon etliche Jahre vor den Torture-Porn-Metzeleien des darauf folgenden Jahrzehnts Menschen durch einen krankhaft-genialen Todesparkour geschickt, ohne ihnen und dem Zuschauer auch nur ansatzweise die Gründe dafür mitzuteilen.
Doch der anfänglich beeindruckende Augenschmaus dieser kubistischen Spielerei verpufft mit zunehmender Lauflänge des Films immer mehr, das immer gleiche Hüpfen von Raum zu Raum der klischeehaften Charaktere wirkt mit der Zeit doch ziemlich ermüdend, Spannung will nur bedingt im letzten Drittel aufkommen, Kameraarbeit und Musik sind schlicht. Zudem können die eher zweitklassigen Darsteller mit der überzogenen Interpretation ihrer jeweiligen Rolle auch nicht so recht überzeugen.
Schlussendlich ergibt hier V = a³ einen grundsoliden kleinen B-Film mit geringem Budget und um so mehr Ideenreichtum, was im Zeitrahmen der 1990er Jahre zu einer kurz aufleuchtenden Randnotiz der Filmgeschichte reichte.
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Miami Twice 2011/07/25 00:59:41
Kommentar löschenDer Film hat einfach was, es passiert zwar nicht so viel aber man bleibt trotzdem dabei hängen weil man wissen will wie es weiter geht.
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White_Tip 2011/07/25 01:04:21
Antwort löschen..nicht!
neine keine ahnung.. der film ging mir gar nicht rein.
Brazzo 2011/07/24 21:56:24
Kommentar löschenDer Film an sich ist eher dürftig, der Stoff tausendmal zuvor gesehen. Die Insassen des Würfels verhalten sich gleich wie die Charaktere in vergleichbaren Filmen, wenn bspsw. mehrere Menschen auf einer einsamen Insel gestrandet sind. Das einzige was den Streifen bis zum Schluss aufrecht hält ist die Spannung, dass der Zuschauer unbedingt wissen will, was hinter dem mysteriösen Würfelsystem steckt. Diese wird allerdings spätestens mit dem enttäuschenden Schluss zerstreut.
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Broda 2011/07/24 18:06:15
Kommentar löschenLogisch ist das ganze sicher nicht. Nachvollziehbar auch nicht. Denn warum sind diese Menschen dort in diesem Würfel? Wer hat sie dort reingebracht?
Diese Fragen bleiben offen. Hätte mir Gewünscht das wenigstens etwas Aufklärung da gewesen wäre. Spannend war es dennoch. Die Story war recht Interessant und die Technische Umsetzung war für dieses Minimale Budget hier recht ordentlich.
Die Darsteller waren eigentlich recht Solide, haben manchmal allerdings übertrieben. Die Musik hat die Klaustrophobische Spannung nochmal etwas Untermalt.
Fragwürdig war das alles dennoch ..
Aber auch Unterhaltsam.
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hoffman587 2011/07/24 18:08:11
Antwort löschenGibt da noch ein paar, naja nicht so "starke" Fortsetzungen: Cube 2 und Cube Zero:-)
Da wird alles entmythisiert.
Broda 2011/07/24 18:10:26
Antwort löschenWenn die dann mal im Tv Laufen schau ich mir die an.
Aber so heiss drauf bin ich dann jetzt auch nicht. ^^
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hoffman587 2011/07/24 18:14:09
Antwort löschenIst auch besser, manches sollte im Dunkeln bleiben, besonders wenn die Filme so schlecht sind, von würdig keine Spu:/
Jenny von T 2011/07/24 19:28:56
Antwort löschenDas Interessante an "Cube" ist doch gerade, dass NICHT alles aufgeklärt wird. Hätte man es besser mal beim Erstling belassen. Wobei ich "Cube Zero" eigentlich auch noch recht akzeptabel fand. "Hypercube" kann man sich aber wirklich schenken.
Binsi 2011/07/24 14:41:51
Kommentar löschenTrotz ein paar wenigen einschläfernden Szenen letzlich unglaublich spannend. Das Ende überrascht den Horrothriller-Kenner nicht sonderlich. Dennoch ist der Film durchaus zu empfehlen!
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Pfizze 2011/07/24 12:22:06
Kommentar löschenDurch und durch gelungener Film mit einem stimmigen Setting, das zu unterhalten weiß. Störend hierbei ist lediglich der Mittelteil, der kaum Überraschungen bietet sondern bloß das voranschreiten von Raum zu Raum beinhaltet, sowie die platten Charaktere. Ich hätte gerne noch mehr zu den Hintergründen erfahren, warum und von wem der Würfel gebaut wurde, etc. Nichts desto trotz ein Film der insgesamt gesehen über 90 Minuten Spaß macht und somit durchaus weiter zu empfehlen ist.
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