Cyclo

Xich lo (1995), HK/VN/FR
Laufzeit 120 Minuten, FSK 16, Kriminalfilm, Drama, Kinostart 16.11.1995

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7.2 Kritiker
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Skala 0 bis 10
7.1 Community
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mit Le Van Loc und Tony Leung Chiu Wai

Ein Rikschafahrer gerät – nachdem ihm die Fahrradrikscha gestohlen wird – in die Schuld der Besitzerin der Rikschaflotte. Die Cheffin übergibt ihn in die Obhut des Poeten, ein Zuhälter und ihr heimlicher Liebhaber. Dieser sperrt den Cyclo in einer Wohnung ein und lässt ihn dann und wann raus, um kriminelle Taten zu begehen. Langsam aber sicher findet der Cyclo Gefallen am Leben eines Gangsters, dem leicht und schnell verdienten Geld. Doch was ihm verborgen bleibt – auch für seine ältere jungfräuliche Schwester scheint das geregelte Leben zwischen Schule und Herd Vergangenheit. Längst ist sie dem Poeten verfallen und verkauft sich ihm zuliebe an seine perverse Klientel.


Cast & Crew


Kommentare (2) — Film: Cyclo

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dbeutner

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Bewertung4.5Uninteressant

Vielleicht gehört der Film einfach zu der Art asiatischem Kino, mit der ich nichts anfangen kann (es gibt auf jeden Fall auch eine Art asiatisches Kino, mit der ich etwas anfangen kann). Den Film habe ich als Qual erlebt.

Schon die Art, eine Geschichte zu erzählen, ohne einen Erzählstrang zu verfolgen, ist abschreckend. Es gibt mehrere Geschichten, die aber sehr fragmentiert eingeworfen werden; das /kann/ kunstvoll sein, man freut sich dann über großartigen Schnitt - hier aber wirkt es nur anstrengend.

Die Charakterzeichnungen sind mir völlig unzugänglich, niemand bietet auch nur einen Hauch Identifikationspotential.

Und die mitunter relativ brutalen Szenen sind halt relativ brutal - nicht aber spannungserzeugend, informativ, handlungstreibend oder ähnliches.

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M_A_X

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Bewertung6.0Ganz gut

Wenn der Film wüsste wass er eigentlich will, dann wäre er besser.
Er wirft dem Zuschauer lauter kleinere und größere Szenen vor den Latz, welche es erst mal zu hinterfragen gilt.
Doch kaum interpretiert man etwas in eine Szene und meint "ach, das wollte der Regisseur also damit zum Ausdruck bringen" schon wird sie in der nächsten Sekunde von etwas wiedersprüchlichem zunichte gemacht.
Somit pendelt man zwischen den Interpretations-Möglichkeiten umher, ohne am Ende zu wissen welche nun eigentlich gemeint war.
Im Gegenteil man fragt sich ob überhaupt eine Aussage hinter dem Film steht oder zumindest in Teilen von ihm.
Da ein Film auch gut sein kann wenn er nichts "aussagen" will, ärgert mich dieser Film noch mehr...denn er gibt vor es zu wollen, hinterlässt aber nchts woran man sich festhalten könnte.
Das sich die Kritiken damals vor lauter Glückseeligkeit überschlagen haben, kann ich nicht ganz nachvollziehen.
Wenn es jemand gibt der den Film als Meisterwerk betrachtet, so kann er mir biete erklären weshalb.

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