Cyrus

Cyrus (2010), US
Laufzeit 91 Minuten, FSK 6, Komödie, Kinostart 25.11.2010

7.1 Kritiker
20 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.0 Community
461 Bewertungen
45 Kommentare
Cyrus
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von Mark Duplass und Jay Duplass, mit Jonah Hill und Catherine Keener

Sieben Jahre nach seiner Scheidung hat John (John C. Reilly) sein Leben immer noch nicht richtig im Griff. Zu allem Überfluss überbringt ihm seine Ex-Frau Jamie (Catherine Keener) zu Beginn von Cyrus – Meine Freundin, ihr Sohn und ich auch noch die Nachricht, dass sie in Kürze erneut heiraten will. Da sich die beiden trotz allem gut verstehen, lässt sich John, zunächst noch widerwillig, dazu überreden, zu ihrer Party zu kommen. Überraschenderweise erfüllt sich dort Jamies Hoffnung: trotz seines verzweifelten Auftretens lernt John jemanden kennen, die warmherzige Molly (Marisa Tomei). Die beiden Singles verstehen sich auf Anhieb, gehen schließlich öfter gemeinsam aus und alles könnte perfekt sein, wäre da nicht ein Problem: Cyrus.

Verwirrt über Mollys hartnäckige Weigerung, ihn mit zu sich nach Hause zu nehmen, stattet John ihr einen Überraschungsbesuch ab und schnell stellt sich heraus, dass Molly einen anderen Mann vor ihm verstecken wollte, ihren Sohn Cyrus (Jonah Hill). Der 22-jährige hat noch nicht gelernt auf eigenen Füßen zu stehen und auch wenn er sich zunächst freundlich gibt, wird recht bald deutlich, dass Cyrus gar nicht daran denkt, seine Mutter mit einem anderen Mann zu teilen. Es beginnt ein aberwitziger Kampf zwischen den beiden unterschiedlichen Konkurrenten, denn weder John noch Cyrus wollen freiwillig von Mollys Seite weichen.

“Cyrus – Meine Freundin, ihr Sohn und ich” wartet mit einem wunderbaren Schauspielerensemble auf, insbesondere John C. Reilly glänzt erneut in einer Rolle, die ihm auf den Leib geschrieben scheint: der etwas ungeschickte, aber durch und durch sympathische Unglücksrabe. Seine Filmpartnerin in “Cyrus”, Film-Star Marisa Tomei, wurde 2009 für ihre Darstellung der Stripperin Cassidy in The Wrestler für den Oscar nominiert, erhielt die Trophäe aber bereits 1992 für Mein Vetter Winnie. Drehbuch und Regie zu “Cyrus” stammen von den Brüdern Jay und Mark Duplass. Letzterer spielt die Hauptrolle in einer weiteren aktuellen Independent-Komödie, dem kürzlich erschienenen Humpday. (TM)

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Kritiken (19) — Film: Cyrus

Flibbo: wieistderfilm.de

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8.0Ausgezeichnet

Von allen 2010er Kinofilmen, in denen renommierte Komiker die Hauptrollen spielen, ist „Cyrus“ sicherlich der reifste. Dieser Film ist ungemein authentisch, aber gleichzeitig auch Comedy. Zunächst kann man sich nur allzu gut in die Hauptfiguren hineinversetzen. Geradezu quälend wirken Johns klägliche Versuche, auf einer Party Frauen kennen zu lernen, aber auch genauso sympathisch und vertraut. Was später folgt, ist Psychoterror von – für einen derartigen Film – einzigartiger Subtilität. Statt das komödiantische Talent der Darsteller durch Slapstick und Grimassen auszuschöpfen, wird der Vorsatz „Man kann über alles reden“ auf die Spitze getrieben. Daraus entsteht ein erfrischender Genre-Mix aus Psycho-Drama, Liebesfilm und Komödie. [...]

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V. Robrahn: Filmszene.de V. Robrahn: Filmszene.de

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5.5Geht so

So sitzt man [...] trotz aller Erfahrung und dem Wissen, dass hier natürlich ganz bewusst gegen gängige Kino-Konventionen verstoßen wird, recht ratlos vor dem servierten kargen Mahl in Form dieses kleinen zwischenmenschlichen Dramas. Was wollen uns die Künstler damit sagen und zeigen und warum sollten wir Lust haben und das anzuschauen?

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Nina Scholz : Fluter Nina Scholz : Fluter

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7.5Sehenswert

"Cyrus" ist eine romantische Komödie, aber auch ein Alternativentwurf zu den herkömmlichen Hollywood-Produktionen. Jay und Mark Duplass wagen das Experiment im Kino Gefühle zu erzeugen und dabei auf die sentimentalen, herkömmlichen Formeln zu verzichten. [...] Cyrus ist bescheidenes Kino. Manchmal so bescheiden, dass der Film zu leise wird. Oft aber so wohldosiert, dass der Cyrus länger nachhallt, als man das beim Abspann vermuten würde.

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Ba. Schweizerhof: EPD-Film Ba. Schweizerhof: EPD-Film

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7.5Sehenswert

Die Brüder Jay und Mark Duplass erfinden in ihrem dritten Spielfilm zwar nicht das Ödipus-Drama neu, sie wagen sich aber doch raus aus der Komfortzone der sonst üblichen dramaturgischen Vorgaben. Auch wenn sich John und Cyrus schon bald einen bizarren Streit um die Aufmerksamkeit und die Loyalität von Molly liefern, greift der Film nie zu den Mitteln der Farce, um den Konflikt in Chaos aufzulösen.

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Michael Ranze: film-dienst Michael Ranze: film-dienst

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8.0Ausgezeichnet

[...] „Cyrus“ überzeugt durch genau beschriebene Figuren und einen glaubwürdigen Konflikt. Dabei gelingt den Brüdern ein bewundernswerter Drahtseilakt: Was als Liebeskomödie mit witzigen One-Linern beginnt, wandelt sich zu einem kammerspielartigen Familiendrama um Verlustängste sowie die Furcht vor körperlicher Nähe und dem Erwachsenwerden. Jonah Hill, bislang als Komiker in „Beim ersten Mal“ und „Superbad“ hervorgetreten, interpretiert die Titelfigur als hinterlistiges Riesenbaby, dessen unannehmbares Verhalten mit seiner kindlichen Unreife entschuldigt werden könnte. Aber wenn er Molly umarmt, weiß man nie, ob er seine Mutter oder die schöne Frau liebt. Fast scheint „Cyrus“ die Grenze zum Ödipus-Drama zu streifen. Eine Unsicherheit legt sich über den Film, die ein schleichendes Unbehagen auslöst. Der nun folgende Schlagabtausch entwickelt eine absurde Eigendynamik, die sich zwischen Komik und Entsetzen, Irrwitz und Peinlichkeit bewegt. Das Happy End kommt darum umso überraschender.

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janissl

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"Das Happy End kommt darum umso überraschender."
jetzt nicht mehr... :(


Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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6.0Ganz gut

Die Idee hinter dieser leichtfüßigen Dreiecksgeschichte über ein Trio, das das Loslassen erst noch lernen muss, kann durchaus überzeugen. Auch die Figuren funktionieren lebensecht und die Situationen, in die diese geraten, sind überwiegend originell und amüsant. Wenn man nach dem sehr beliebigen und leider etwas enttäuschenden Ende jedoch das Kino verlässt, wird man den Eindruck nicht los, dass das inhaltliche Konfliktpotenzial dieser leisen Dramödie nicht vollständig ausgeschöpft wurde.

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alviesinger: bummelkino

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8.0Ausgezeichnet

Bei „Cyrus“ trifft eine in den späten 1970er Jahren nach Los Angeles strafversetzte und nie verwirklichte Woody-Allen-Produktion auf „Eine verhängnisvolle Affäre“. Das was Jay und Mark Duplass hier abliefern ist warmherzig wie ehrlich und zugleich ziemlich düster. Denn diese urkomisch, innovative Genremischung lebt nicht vom soliden Drehbuch allein, sondern von den Hauptdarstellern: John C. Reilly und gerade Jonah Hill, der im Film seine bedrohliche Seite brillant herausarbeitet, beweisen in „Cyrus“, das sie nach einigen durchwachsenen Comedys doch einiges auf dem Kasten haben. Vielleicht benötigten die beiden auch einfach etwas mehr Bewegungsfreiheit um ihr Improvisierungstalent und den daraus resultierenden subtilen Humor voll auszuschöpfen. Dabei kam ihnen und dem ansonsten mit Catherine Keener und Marisa Tomei ungemein gut besetzten Cast sicherlich auch der ungewöhnliche Inszenierungsstil der Duplass-Brüder, die etwa die Szenen ihres Skripts in chronologisch korrekter Form abdrehen und wo ein Take gerne einmal 15 Minuten dauern darf, gelegen.

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D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard

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8.0Ausgezeichnet

Cyrus ist genau genommen keine Komödie, sondern ein Film über die Schwierigkeiten von Menschen, eine Nähe einzugehen, wenn sie dafür etwas anderes aufgeben müssen. [...]
Für die Duplass-Brüder, die bisher kleine Independent-Filme gedreht haben, ist dies die erste größere Arbeit mit etablierten Stars. Ihre freie, auf Improvisation setzende Technik haben sie beibehalten. Dem Film verhilft dies zu einer emotionalen Direktheit, die kleinere (und auch gravierende) menschliche Unbeholfenheiten betont. Die zunehmend aggressiveren Auseinandersetzungen zwischen Cyrus und John entwickeln eine irrwitzige Dynamik, in der sich Komik, Entsetzen und peinliche Rührung nahtlos aneinanderreihen.

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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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8.5Ausgezeichnet

Cyrus ist ein Film, der sehr gute Schauspieler versammelt und ihnen jede Menge Freiheit zur Improvisation gibt, sich in gesellschaftliches Unbehagen hinein- und wieder herauszureden. Und er ist nicht abfällig. Er verspottet diese Figuren nicht. Er versteht, dass sie ihre Schwierigkeiten haben und hofft, dass sie einen Weg finden, die Dinge in Ordnung zu bringen.

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Mick Lasalle: San Francisco Chronicle Mick Lasalle: San Francisco Chronicle

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7.5Sehenswert

Der Hinweis möge genügen, dass Cyrus, so lustig und unerwartet er ist, auch ein Kammerspiel über drei Menschen in einer komprimierten Atmosphäre ist, die befürchten, dass alles was sie haben – oder zumindest alles was sie lieben – auf dem Spiel steht. Lasst euch nicht von dem lässigen Stil täuschen. Es ist nichts Sorgloses in diesen Gefühlen oder im Talent dieser beiden Filmemacher.

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J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews

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8.5Ausgezeichnet

Cyrus ist bewegend, aber nicht in einer reinen, leicht erkennbaren Weise. Er ist lustig, aber in einer verzerrten Art, die eher Unbehagen provoziert als ungezügeltes Gelächter. Viele, die den Film sehen, werden kopfschüttelnd und ungläubig das Kino verlasen, da sie etwas anderes erwartet hatten. Aber der kleine Teil von Zuschauern, der das Unkonventionelle zu schätzen weiss und der die Risiken begrüßt, welche die Brüder Duplass auf sich genommen haben, wird das Kino mit einem Lächeln verlassen und vielleicht sogar mit einer dezent geballten Siegerfaust.

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M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune

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8.5Ausgezeichnet

Cyrus amüsiert und verunsichert in gleichem Maße. Dies ist eine Komödie voller Unbehagen, die eine wundervolle Gratwanderung vollzieht zwischen echter emotionaler Ehrlichkeit und einnehmendem Humor, sie zeigt die guten Dinge die passieren, wenn skurriler Independent Stil auf großartige Schauspielkunst trifft.

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Ann Hornaday: The Washington Post

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7.5Sehenswert

Die Brüder Duplasse sind so großzügig mit ihrem Ergebnis wie klug darin, Spannung aufzubauen. Selbst in seinen beunruhigendsten Momenten ist Cyrus angetrieben von einer großen Ader von Menschlichkeit und gibt so selbst den Eigenartigsten unter uns Hoffnung.

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Michael Meyns: programmkino.de Michael Meyns: programmkino.de

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6.0Ganz gut

Trotz starker Momente und durchweg ausgezeichneter Schauspieler bleibt am Ende von „Cyrus“ ein unbefriedigender Geschmack zurück. Nichts Halbes und nichts Ganzes scheint er zu sein, eine zwar interessante, aber letztlich nicht ganz geglückte Mischung aus Independent-Drama und Mainstream-Fremdschäm-Komödie.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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8.0Ausgezeichnet

Cyrus ist eine angenehme Überraschung im Filmeinerlei das derzeit in die Kinos kommt. Was nach den Trailern zu einer plumpen Klamotte oder einem Psychothriller aussieht entspannt sich als relaxter und angenehm unaufgeregtes Drama, mit viel Humor.

John C. Reily beweist einmal mehr, was er wirklich drauf hat. Wenn sich sein John am Anfang gegenüber Marrisa Tomei mit dem Oger Shrek vergleicht, trifft er damit genau ins Schwarze - den beide erobern das Herz des Zuschauers, obwohl sie nicht gerade wie Filmstars aussehen. Die Regiebrüder Duplass nehmen ihre Figuren ernst und verzichten bewusst auf krasse Zuspitzungen der Figuren und ihrer Konflikte. Jonah Hills Cyrus wird nicht dämonisiert, nicht zum brillanten Superpsychopathen, sondern bleibt in seiner Rolle als Sohn der irgendwie den Absprung ins eigene Leben verpasst hat und sich gegen den Eindringling wehrt, der die ungesunde Idylle zwischen ihm und seiner Mutter bedroht. Das ein paar Schuhe zum Angelpunkt des Konflikts werden und das diese Kleinigkeit auch dramaturgisch funktioniert, beweist das Geschick der Macher, die sich völlig damit zufriedengeben eine feine kleine Geschichte um Einsamkeit, Angst und Annäherung zu erzählen, die sich ganz auf die Stärken der Schauspieler verlässt.

Beklemmend ist denn auch nicht das (recht kurze) offenen Psychoduell zwischen Cyrus und John, sondern die Plausibilität der Figuren und ihrer Handlungen, die nie auf eine Rolle festgelegt werden. Selbst in seinen unheimlichsten Momenten bleibt Cyrus glaubwürdig.

Und wer könnte einer Romanze wiederstehen, die mit den Worten "Nice Penis" beginnt?

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Rex Reed: The New York Observer

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2.5Ärgerlich

Die menschliche Wärme, die die Duplass Brüder permanent in den Film einbauen, damit sich der Zuschauer besser fühlt, geht aufgrund der vielen potentiellen Konflikte unter. Der erzwungene Optimismus macht aus "Cyrus" nicht mehr als eine durchschnittliche, Sitcom, die man sofort wieder vergisst. In 92 Minuten könnte man ein Auto kaufen, mit einem Freund Essen gehen, ein Rosenbeet anlegen oder eine Zahnreinigung machen lassen. Oder man schaut "Cyrus".

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Kenneth Turan: Los Angeles Times

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8.0Ausgezeichnet

Eine Komödie voller unangenehmer Situationen, die sich auf dem schmalen Grat zwischen emotionaler Ehrlichkeit und einnehmendem Humor bewegt. Der Film zeigt, was Tolles herauskommen kann, wenn abgedrehter Indepentent-Stil mit erstklassigen schauspielerischen Fähigkeiten kombiniert wird.

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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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8.0Ausgezeichnet

In erster Linie schildert der Film die Vielschichtigkeit und die Absurditäten menschlicher Beziehungen. Mit improvisierten Dialogen und Szenen, die manchmal unangenehm, manchmal ehrlich wirken, ist "Cyrus" eine echte Perle.

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Edward Douglas: ComingSoon.net

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7.5Sehenswert

Bis kurz vor dem Ende macht der Film sehr viel Spaß und man hat das Gefühl, gerade etwas Besonderes gesehen zu haben. Die Brüder Duplass haben es wie die Alexander Paynes und Wes Andersons geschafft, sich von den Obskuritäten der typischen Indie-Filme zu lösen und Mainstream-Filme zu machen, ohne dabei ihre Ideale zu verraten oder das charakterzentrierte Storytelling zu opfern.

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Kommentare (26) — Film: Cyrus

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Baum123

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kein Interesse

Nach gut 20 Minuten abgebrochen.

Normalerweise bin ich gegenüber Filmen, die "anders" gemacht sind aufgeschlossen. Hier hat mir die Machart, aber so überhaupt nicht zugesagt. Vielleicht lag es auch teilweise daran, dass ich mir den Film in Erwartung einer 08/15-Komödie anschauen wollte (immerhin ist er mit Jonah Hill...).

Werde ihm auf jeden Fall keine Chance mehr geben. Dafür habe ich mich zu sehr gelangweilt. Wenn ich dann auch noch lese, dass die erste Hälft die Stärke des Films sein soll...

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Sephirothe

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cyrus ist auch keine richtige komödie sondern eher ein drama


g.g.white

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Alle Drei Schauspieler excellent, spannend bösarti Jonah, der mich auch in Moneyball überzeugt hat. Reilly setzt eine weiter Marke einer der unterbewertesten Schauspieler zu sein. Aber wer Boogy Nights gesehen hat der weiss das ohnehin besser. Feiner Filmabend, danke!

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pellekraut007

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wer bei einem Spruch wie: "Du legst dich mit dem Falschen an, die Nummer ist zu groß für dich!" ein optisches Spektakel erwartet, dessen Stärke ausschließlich darin besteht, nichts als Rauch und heiße Luft, Mädels und aufgeblasene Popup-Glatzen zu hinterlassen, wird mit einer sehr fein erzählten Geschichte bestraft, die diejenigen begeistert, die "Krawall" nicht als Form der Unterhaltung bevorzugen! Was man hier beobachten kann, läßt uns erahnen, wie so viele "Muttis" ihre kleinen Prinzen zu unerträglichen Egomanen werden lassen! Und allein das ist "komisch"! Grunz! So, jetz such ich erstmal meine Schuhe!

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Piy

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Bewertung6.5Ganz gut

als komödie unbrauchbar, aber das wort "ballade" passt wirklich.
ich wollte eine komödie sehen, deshalb hat mich gerade die erste hälfte enttäuscht. sie bereitet auch eigentlich nur auf die zweite vor, die dann leicht melancholisch filmische zeichen setzt.

erste hälfte: 6.0, mäßig komisch,
zweite hälfte: 7,5, wackelig gefilmt und ebenso wackeln die charaktere, was besseres als "ballade" kann ich hier auch nicht sagen.

mit happy end natürlich.

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Fulsome.

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Verdammt. Ich hatte mit etwas ganz anderem gerechnet. Eine wunderbare Ballade, deren helle Klänge wie aus dem nichts hervorstechen und einen die dunkleren viel klarer wahrnehmen lassen. Brilliant gespielt. Absolut empfehlenswert in den ein oder anderen Stunden.

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Kreaexo

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http://www.youtube.com/watch?v=VEEGkpkMWRY :)


Fulsome.

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Absolut.


goddess.pain

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Bewertung6.0Ganz gut

Die erste Hälfte des Films ist gespickt von Brüllern, der Rest kommt hingegen befremdlich ernst daher. Das hätte eine empfehlenswerte Komödie werden können, wenn es zum Ende hin auch noch was zu Lachen gegeben hätte. So kann ich aber nur eine mittelmäßige Bewertung vergeben, die von der ersten Filmhälfte getragen wird (aber für die kann ich eine klare Empfehlung aussprechen! :D).

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stuforcedyou

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein Film wie ein Flüstern: Leise, subtil, aber wenn man richtig hinhört erfährt man alles was man wissen will. Ein schöner, ein guter, ein liebenswerter Film, der manchmal so samtpfotig vorgeht, dass jede kleinste Eskalation einem Erdbeben gleichkommt. So was muss man mögen und vor allem muss man selbst still sein, sonst huscht er an einem vorbei.

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stuforcedyou

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Oh, vielen lieben Dank. Hätte mein Profilbild einen Kopf, er wäre jetzt rot.


ewigkeit

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Das Rot kann man doch auch ohne Kopf gut erkennen. Ansonsten fand ich die Worte, nachdem ich den Film gerade gesehen hatte, einfach nur wunderbar passend, also Ehre, wem Ehre gebührt ;)


Kill_Diether

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Bewertung5.0Geht so

Das ist nicht mein Stil, aber jetzt fällt mir nichts passenderes ein wie, der Film kommt nicht in die Pötte. Tragisch-komisch ist er. Bis auf Catherine Keener, die mit ihrem hypersensiblen Dauerkuschelpuschel nervt, agieren alle auf hohem Niveau. Doch für mich ist das ein Streifen, der nicht unbedingt gesehen werden muss.

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russel

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Bewertung7.5Sehenswert

ja, so kanns gehen. da freust du dir ein loch in den bauch, dass du nach vier jahren single-dasein endlich ne anständige frau kennenlernst und plötzlich ist da der nervige erwachsene sohn, der geschickt die beziehung zu torpedieren versucht. teil komödie, teils drama mit exzellentem humor gespickt. mich hat der film überzeugt. eine klitzekleine perle die spass macht. empfehlenswert.

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horstkevin

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich liebe Mr. Reilly. Dieser Typ ist allein mit seiner Mimik so urkomisch, ich könnte mich jedes mal aufs neue Nass machen.
Der Film ist durch fehlende musikalische Untermalung, trockenen Humor und die kurze Laufzeit einfach erfrischend. Ich kann mir schon denken dass der Humor nicht jedermanns Sache ist, bei mir hat er allerdings komplett gezündet.
Lediglich ein - zwei Logikfehler haben sich aufgetan, die man aber auch gerne unter den Tisch fallen lassen kann.
Von mir gibts eine absolut uneingeschränkte Empfehlung, angucken!

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Dr.Hasenbein

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Bewertung6.5Ganz gut

Wenn man sich die Story durchliest und dann noch die beiden Hauptdarsteller John C Reilly und Jonah Hill dazu addiert dann denkt man zu wissen was Cyrus für ein Film ist.
Ein Film in dem beide mit allen erdenklichen Mitteln um die Gunst von Marisa Tomei kämpfen und dabei in jedes Fäkaltriefendes Fettnäpfchen treten was es gibt!
ABER, so ist das hier (diesmal) nicht.
Cyrus ist ein erstaunlich leiser und unaufdringlicher Film.
Irgendwo zwischen Komödie/Liebesfilm und Beziehungsdrama.
Gedreht mit wackeliger Handkamera,
die mich hier Anfangs doch sehr gestört hat und leider zu sehr den Eindruck vermitteln will dass man hier eine kleine Independentperle zusehen bekommt.
Mit der Zeit gibt sich das und man achtet nicht mehr drauf.
Der subtile und unaufdringliche Humor ist zwar erst ein wenig befremdlich aber dann doch endlich mal erfrischend erwachsen.
Reilly kann hier endlich mal wieder zeigen dass er nicht nur auf die Rolle des ewigen nervigen Sidekicks festzulegen ist.
Und auch Hill macht als diabolisch agierender Böser Sohn eine gute Figur.
Trotz allem Lob erwischt man sich ständig dabei dass man Sachen oder Aktionen von beiden erwartet die sie wieder ins alte Muster zurückfallen lassen.
Streckenweise ist der Film einfach ein bisschen behäbig.
Ein bisschen mehr Tempo hätte hier gut getan!

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Moe Szyslak

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Bewertung5.5Geht so

Eigentlich wäre der richtig gut gewesen. Die Liebesstory zwischen der zauberhaften Marisa Tomei und dem sympathischen Loser John C. Reilly wurde gut aufgebaut und schön erzählt. Und das subtile Psychoduell zwischen Reilly und Jonah Hill als kugeliges Ekel und fieses Muttersöhnchen mit schwerwiegenden emotionalen/psychischen Problemen, der den neuen Verehrer seiner Mutter mit allen Mitteln loswerden will, weil er Angst hat, seine Mutter zu verlieren, war einerseits amüsant anzusehen und andererseits, vor allem zum Ende hin, richtig bedrückendes Drama. Die Mischung aus subtilem Humor zum Schmunzeln und ohne jegliche brachiale Komik oder peinliche Situationen zum Fremdschämen (was ja bei einem Film mit Hill und Reilly fast schon einem Wunder gleicht kommt) und phasenweise tiefgründigem und berührendem Drama (was bei einem Film mit Reilly und Hill noch verwunderlicher ist, vor allem, dass die beiden das auch richtig gut gespielt haben) hat größtenteils sehr gut gestimmt. Also eigentlich wäre der Film richtig gut gewesen....
.... wäre er nicht streckenweise so öde wie eingeschlafene Füße erzählt worden. Nichts gegen ruhige, langsame und unaufgeregte Erzählweisen, ganz und gar nicht, aber das hier kam phasenweise einem Wiegenlied gleich. Schade drum, da wäre so viel mehr drin gewesen, weil eigentlich alles gepasst hat, auch bzw vor allem der Umstand, dass diese Tragikomödie beim zweiten Blick mehr Drama als Komödie war. Aber wenn ich jetzt nach dem Film einen starken Kaffee brauche, dann drückt das die Punktzahl schon enorm. Etwas mehr Pfeffer statt Valium hätte dem Film besser gestanden.

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dakader

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Bewertung2.0Ärgerlich

Absolut grauenhafter Film. Unglaublich langweilig und teilweise schockierend. Wenn man sich vorstellt, dass es solche geistesgestörten jungen Erwachsenen tatsächlich gibt, wird einem Angst und Bange. Die 2 Punkte bekommt der Film lediglich aufgrund der Partyszene am Anfang. "Was willst du hier im Wald mit Shrek" :D

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Nyarlathotep

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein Film, bei dem der Begriff "Tragikomödie" einfach passt! Unglaublich, wie gut es hier gelungen ist traurige und komische Momente ineinander übergehen zu lassen.

Für manchen vielleicht einfach nur schwer zu ertragen :).

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myke

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

schöner film!

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Commentator

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Bewertung1.0Ärgerlich

Weder Komödie, noch grandioses Drama. Mir waren die Charaktere weder sympathisch, noch konnte ich mit den Charakteren mitfühlen. Egal was der Film hätte auslösen sollen, oder bei Anderen ausgelöst hat, bei mir ist es daneben gegangen. Hatte eigentlich mehr erwartet.

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barneb

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein wahnsinnig sympathischer Film, mit authentischen Charakteren. Durch die zeitweise Stille und den Verzicht auf musikalische Untermalung in vielen Teilen des Films lässt ihn sehr innig wirken, das Spiel mit der Kamera bringt außerdem eine unglaubliche Nähe hervor.
Sehr schön.

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janissl

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Bewertung7.5Sehenswert

Der Freak lebt mitten unter uns, manchmal ist er ein mittelalter Fernseh-Cutter, der seit sieben Jahren nicht über seine Ex-Frau hinwegkommt und sich traurig trist zu Hause auf Online-Pornos einen runterholt, manchmal eine alleinerziehende Mutter, die eine Quasi-Beziehung mit ihrem erwachsenen Sohn führt und manchmal ein 120 Kg Twen, der immer noch bei Mutti wohnt, seltsame Elektro-Musik und noch seltsamere Fotos macht und mit seinem eisigen, starren Blick durchaus Angst einflößen kann.
Das wahre Leben ist im besten Fall eine Mischung aus Comedy, Drama und Thriller. So gesehen bildet "Cyrus" auf zugegebenermaßen recht zugespitzte Art und Weise das ab, was für viele westliche Durchschnitts-Menschen gelebte Realität ist.
Manchmal wirkt die penetrant auf Authentizität getrimmte Kamera zwar etwas affektiert und die Skurrilität der Figuren geht hier und da auf Kosten ihrer Glaubwürdigkeit, aber alles in allem ist "Cyrus" eine sehr sympathische Geschichte über Freaks, die mitten unter uns leben.

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annaberlin

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Süßer, schöner (Liebes)film, der ein großes Publikum verdient hätte. John C Reilly, Marisa Tomei und Jonah Hill formen ein großartiges Trio, die Regisseur verstehen, die Geschichte glaubwürdig zu inszenieren. Klein, aber fein!

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Fatzenbolt

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nichts hinzuzufügen


myke

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hätte es nicht besser schreiben können :)


Kris

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wow! Eine Psycho-Drama-Kömodie, die ich von diesen Darstellern nicht erwartet hätte. Keiner der Charaktere ist ein Gewinner, keiner so richtig normal, und die Handkamera sorgt dafür, dass man live dabei ist, wenn sie aufeinander treffen. Das ist so authentisch, dass das Zusehen richtig wehtut. Ziemlich beeindruckend, aber beileibe kein Wohlfühlfilm!

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