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Da geht noch was!

Da geht noch was! (2013), DE Laufzeit 101 Minuten, FSK 6, Drama, Komödie, Kinostart 12.09.2013


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5.5
Kritiker
14 Bewertungen
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6.0
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387 Bewertungen
33 Kommentare
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von Holger Haase, mit Florian David Fitz und Henry Hübchen

In Da geht noch was! zieht Florian David Fitz wieder bei seinem Vater Henry Hübchen ein und dabei kommt es zum Ausbruch des Generationsstreits.

Conrad (Florian David Fitz) hat seinen Platz im Leben gefunden, an der Seite seiner Frau Tamara (Thekla Reuten) mit Sohn Jonas (Marius Haas)…und möglichst weit weg von den Eltern. Die jährlichen Routinebesuche bei Mutter Helene (Leslie Malton) und Vater Carl (Henry Hübchen) fallen dürftig aus und innerhalb der Familie kriselt es. Die Schuld daran gibt Conrad seinem Vater, der mit seinen zynischen Bemerkungen oft über die Strenge schlägt besonders an Tamara und Jonas kein gutes Haar lässt. Zum alljährlichen Geburtstagstreffen bereitet sich die Familie daher missmutig vor, da überrascht Helene mit Neuigkeiten. Sie hat sich von Carl getrennt und überlässt Conrad die Aufgabe sich um den Vater zu kümmern. Das ist auch dringend notwendig, denn Carl ertränkt seinen Kummer im Alkohol und Selbstmitleid. Notgedrungen muss Conrad für eine Weile bei ihm einziehen, doch das scheint keine gute Idee gewesen zu sein…

Hintergrund & Infos zu Da geht noch was!
Publikumsliebling Florian David Fitz (Männerherzen, Vincent will meer) steht für Da geht noch was! erneut für die deutsche Kinoleinwand bereit. An seiner Seite der Preisträger Henry Hübchen (Alles auf Zucker!, Goethe!) und Thekla Reuten (Hotel Lux). (LB)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (12) — Film: Da geht noch was!

StormXPadme: fandom observer StormXPadme: fandom observer

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8.0Ausgezeichnet

liebevolle Familienkomödie vereint Kinogenerationen

Der deutsche Jungstar Florian David Fitz bringt nach tiefgründigen Werken wie Die Vermessung Der Welt und Vincent Will Meer mit Da Geht Noch wieder etwas leichter zu verdauende Kost auf die große Leinwand. An Unterhaltungswert und vor allem Herz steht Holger Haases neues Machwerk Fitz‘ herausragenden Arbeiten jedoch in keinster Weise nach.

Conrad Schuster (Florian David Fitz) erzählt zu Beginn von seiner Vorstellung jener perfekten Familie, die er mit seinem patriarchischen Vater nie erleben durfte. Schon als er seinen eigenen Sohn Jonas (Marius V. Haas) zum jährlichen Besuch bei besagten Rabeneltern abholt und diesen prompt dafür bezahlt, nett zu diesen zu sein, kommen allerdings Zweifel auf, ob Conrad seinen eigenen Erwartungen gerecht wird.

Beim Essen mit Conrads Mutter Helene (Leslie Malton) stellt sich heraus, dass diese sich überraschend von ihrem Mann Carl (Henry Hübchen) getrennt hat. Sie bittet Conrad, etwas für sie in ihrem alten Haus zu verstecken.

Der verunglückte Besuch bei einem in Selbstmitleid versunkenen Carl endet mit einer Serie von Unfällen. Dadurch ist Conrad gezwungen, den Urlaub mit seinem Sohn und seiner Frau Tamara (Thekla Reuten) zu verschieben und vorläufig in seinem alten Elternhaus einzuziehen. Während Jonas mit den Schwierigkeiten des ersten Verliebtseins konfrontiert ist, reiben sich Carl und Conrad immer weiter aneinander auf. Conrad begreift schon bald, dass er seinem Vater ähnlicher ist als gedacht…

Da Geht Noch Was arbeitet in einem flotten Schlagabtausch aus spritzigen Dialogen und perfekt harmonisierenden Schauspielern den Generationskonflikt auf. Während es an Lachern in der angenehmen Laufzeit von knapp 100 Minuten nie mangelt, schleicht sich erstaunlich viel Gefühl zwischen Conrads und Carls Geplänkel.

Ohne angestaubte Klischees zu bedienen bringt es der Film zustande, sich in jede der drei aufeinanderprallenden Generationen hineinzuversetzen. Die Sympathie für den verbohrten Carl fällt zugegebenermaßen bis zum Ende schwer. Conrad jedoch mit seinen nahezu neurotischen Wunschvorstellungen an seine eigene Familie, welche diese gar nicht gerecht werden kann, beweist, wie schwer es ist, es besser als seine Eltern zu machen. Vor allem, wenn nicht versucht wird, auf Beweggründe und Wurzeln einzugehen.

Da Geht Noch Was verzichtet auf teure Schauplätze oder opulente Optik und entführt dafür in die Normalität des deutschen Haushalts, sodass man sich mit den Figuren von Anfang an wie zuhause fühlt. Weder in Platzierung noch in Intensität störende Musik untermalt den Wechsel aus Lachern und leisen Momenten. Bis hin zu einem Moment gegen Filmende, der problemlos zu Tränen rührt.

Da Geht Noch Was beweist, dass deutsches Kino längst seinen angestaubten Charakter verloren hat und lädt rechtzeitig zum Schulbeginn die ganze Familie ein, sich zum Nachdenken und Lachen verführen zu lassen.

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Matthias Dell: Der Freitag Matthias Dell: Der Freitag

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4.5Uninteressant

Mit Da geht noch was scheitert Holger Haase an dem Versuch, eine einfache Familienkomödie zu erzählen. [...] Was anderswo als Standard tragen würde, verkrümelt sich hier zur unausgegorenen Idee.

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P. Bühler: Berliner Zeitung, fluter P. Bühler: Berliner Zeitung, fluter

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6.0Ganz gut

In diesem reichlich schlichten Plot bleibt einem nicht viel übrig, als sich an den kleinen Dingen zu freuen: Florian David Fitz ist wieder mal der sympathischste Schnösel von allen und Henry Hübchen auf Krücken noch unausstehlicher als sonst.

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Christoph Schelb : Outnow.ch Christoph Schelb : Outnow.ch

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4.5Uninteressant

Da geht noch was! ist eine Tragikomödie, welche mit Glückskekssprüchen versucht, heikle Themen locker-flockig zu lösen.

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H.-U. Pönack: Deutschlandradio H.-U. Pönack: Deutschlandradio

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8.0Ausgezeichnet

Da geht noch was! beweist, dass Veränderungen immer möglich sind. Und das auf erstaunlich untypisch erzählte Art und Weise. Nach einem etwas drögen Anfang kann man durchaus vielschichtige Charaktere erkennen. Erfrischend.

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Krischan Koch: NDR Krischan Koch: NDR

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6.0Ganz gut

[...] wenn es um ernste Familienthemen geht, dann rettet sich der Film allzu oft in Kalenderweisheiten. Für die große Kinoleinwand fehlt dann doch der Schwung.

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Walli Müller: br-online, NDR Walli Müller: br-online, NDR

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8.0Ausgezeichnet

Auch wenn das Thema Familie schon tiefschürfender behandelt wurde, macht es Spaß, Henry Hübchen und Florian David Fitz bei ihrem Schlagabtausch zuzuschauen.

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LuGr: MovieMaze / multimania u.a.

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6.5Ganz gut

Hin und wieder etwas zu sehr auf US-amerikanische Genre-Vorbilder schielend, ab und an zu sehr in dem Gestrüpp aus Standard-Konflikten gefangen, die die trotz ihrer Kanten liebenswerte Hauptfigur ausfechten muss, ist in "Da geht noch was!" tatsächlich noch etwas Luft nach oben. Für einen nett anzuschauenden Gegenpol zum unsäglichen Schweiger-Kitsch und artverwandten Verbrechern gegen den guten Geschmack im deutschen Film taugt diese Tragikomödie mit ein paar Hängern im Plot aber dennoch.

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F.-M. Helmke: Filmszene.de F.-M. Helmke: Filmszene.de

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5.0Geht so

Da geht nicht viel. Wo man eigentlich noch den einen oder anderen guten Gag hätte einbauen können, fehlte der Mut und man blieb politisch korrekt.

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Michael Meyns: programmkino.de Michael Meyns: programmkino.de

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6.5Ganz gut

Da geht noch was! ist solide inszeniert, doch der Film lebt in erster Linie von seinen Darstellern und einem zwar im Kern konventionellen Drehbuch, das aber immer wieder treffende, pointierte Momente über das Verhältnis der Generation, Beziehungen und das Leben im Allgemeinen bereithält.

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Thomas Engel: programmkino.de Thomas Engel: programmkino.de

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7.0Sehenswert

Da geht noch was! erzählt eine schon über dem Durchschnitt liegende Geschichte, in der sich das Humorvolle und das zum Nachdenken Anregende die Waage halten. Auf jeden Fall ein Plädoyer für die Familie und deren in der modernen Welt unterschätzter Wert.

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_Garfield: Blogbusters

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1.0Ärgerlich

Als hätte jemand frontal an die Leinwand gekackt.

7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

horro

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Kackaphonie der visuellen Art also ;)


_Garfield

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So oder so ähnlich. ;)



Kommentare (21) — Film: Da geht noch was!


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jesaiahh

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Bewertung6.5Ganz gut

ein schöner "huffi-duffi-schnuffi-buffi" - film ... gute saubere familienunterhaltung

schöner schmalz für nen regen - sonntag.

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malte.fischer.9404

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Bewertung7.0Sehenswert

"Pure Familienunterhaltung!"

Da geht noch was ist eigentlich gar nicht einmal eine komplette Komödie. Am Anfang kann man oftmals gut schmunzeln, aber zum Ende hin wendet es sich eher in die dramatischere Richtung. Das macht den Film nicht gleich schlecht, sondern schwerer in ein Genre zu packen. Die Leistung von Florian David Fitz ist nicht wahnsinnig atemberaubend, aber dennoch gut. Die Story ist mittelmäßig, denn sie hätte auch noch ein bisschen besser sein können. Für einen deutschen Film ist es auf jeden Fall gelungen, wodurch der Film jedoch keine Extra-Punkte bekommt. Man merkt, dass dieser Film zwar was für die ganze Filme ist, aber nicht gleich jedem gefallen muss. Vincent will Meer kenne ich persönlich nicht, aber er soll angeblich noch besser sein als dieser Film.

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Cinemen

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Bewertung6.0Ganz gut

Insgesamt war Da geht noch was ein recht Unterhaltsamer Film.
Hatte einiges an Situationskomik zu Bieten aber auch halt in der Mitte etwas Leerlauf.
Doch insgesamt ziemlich Gut Gelungen..
Das Cast ist auch anz OK eine solide nette Geschichte
Kann man Schauen

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Patrick_Seestar

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Bewertung4.0Uninteressant

Florian David Fitz ist eine Augenweide, Henry Hübchen unterfordert, die Veränderungen der Figuren nicht wirklich erklärbar oder realistisch und die Wendungen in der Geschichte, die Vater, Sohn und Enkel verbinden sollen teils zu kitschigen Gesamtbildern montiert. Da geht noch was! versucht Komödie und Familiendrama zugleich zu sein, was ihn insgesamt zu sehr schwächt.

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jorg.hoffmann.9849

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Bewertung7.0Sehenswert

Conrad (Florian David Fitz) beschränkt Besuche bei seinen Eltern auf ein Minimum, denn sein mürrischer Vater Carl (Henry Hübchen) lässt kein gutes Haar an seinem Sohn und dessen Frau Tamara (Thekla Reuten). Conrads Sohn Jonas (Marius Haas) geht bei Besuchen deshalb auf Nummer sicher: Das Codewort "Erdbeerkuchen" heißt: Flucht ergreifen. Beim alljährlichen Geburtstagstreffen überrascht Mutter Helene (Leslie Malton) jedoch mit Neuigkeiten: Sie hat Carl nach über vierzig Ehejahren verlassen und bittet ihren Sohn nun, bei ihm im Familienhaus vorbeizuschauen. Dort findet Conrad seinen Vater in Selbstmitleid versinkend in einem Haufen Bierdosen vor. Als Carl sich bei einem Sturz in den familieneigenen Swimmingpool heftig verletzt, muss Conrad mit seinem Sohn notgedrungen in sein altes Jugendzimmer einziehen, um sich um den mürrischen Patienten zu kümmern. Drei Generationen unter einem Dach: Kann das überhaupt gutgehen?

Da geht noch was, ist eine gutgelaunte Generations Tragikomödie aus deutschen Landen mit einem tollen Florian David Fitz und einem köstlichen Henry Hübchen. Zwischen Thekla Reuten und Fitz stimmt aber die Chemie irgendwie nicht, ansonsten hab ich mich gut unterhalten. 7/10

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Y.OLO

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Bewertung6.0Ganz gut

Amüsanter kurzzeitiger Film. Er unterhält für seine Spielzeit sehr gut. Die Story hat auch ein paar nicht vorhersehbare Wendungen, sympathisch besetzt und sorgt auch für ein paar Schmunzeler. Insgesamt seichte aber angenehme Unterhaltung, die nach dem Kinobesuch aber nicht nachhallt und bis auf ein paar Szenen bleibt einem nicht viel im Gedächtnis.
Hier passt die Bezeichnung "Ganz gut", denn um wirklich gut zu sein, fehlt dem Film noch etwas.

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notar

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Bewertung6.5Ganz gut

Hübscher Hübchen, könnte man sagen. Zum Glück wesentlich ernsthafter als der Trailer vermuten lässt. Am Ende dann aber doch zu überfrachtet mit all den ganz großen Themen von Liebe, Leben und Tod. Dem kann der Film natürlich nicht gerecht werden. Und so bleibt es wie so oft beim recht witzig überzeichneten Spiel der (ach so bösen) Männer - hier gleich in 3 Generationen - dem die Frauen leider recht bemüht versuchen zu entsprechen. Das lässt den Film zum Ende arg ins Kitschige abdriften. So bleibt ein etwas zu versöhnlicher Familienfilm.

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feuerkopf

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Bewertung4.5Uninteressant

Leichte U-haltung !
Zum wegschreien geht anders ,jedoch sollte mann jedem seinen eigenen Humor gönnen.
Der Film hat mich nicht gelangweilt .

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Sternenfänger*

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Bewertung7.5Sehenswert

"Da geht noch was" war viel weniger Komödie und viel mehr Familiendrama, als ich erwartet hatte. Somit war ich von der zum Großteil eher melancholischen Grundstimmung etwas überrascht, was dem Film aber auf keinen Fall schadet. Glaubwürdige Charaktere, eine gute Chemie zwischen den Darstellern und eine realistische Story machen diesen Film zu einer soliden Familiengeschichte, die wohl jeder (zumindest ein bisschen) nachvollziehen kann.

Und am Ende verspürt man das dringende Bedürfnis, sich einfach mal wieder bei den Eltern zu melden.

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LMSMDK

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Bewertung4.0Uninteressant

Da geht noch was - aber wirklich.

An sich ist der der Film ganz lustig. Die Schauspieler sind in Ordnung und die Story ist ebenfalls ok.
Für eine deutsche Komödie ist der Film mit einer 4.0 gut bedient.

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martin75

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Bewertung7.0Sehenswert

Mein Resultat: Ganz gute Komödie. In den ersten Minuten dachte ich mir, was ist das für ein ...? Aber im laufe des Films wendet sich das Blatt und es wird zu einer tollen Komödie, und einige gute Lacher sind auch drin :)

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VisitorQ

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Bewertung4.5Uninteressant

Als der Film so vor sich hindümpelte dachte ich "Man, wärst Du doch bloß in One Direction: This is us gegangen!". Wann haben Filmfreaks wie ich schon mal die Gelegenheit (junge) Frauen so vor Extase schreien zu hören?!?

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Dalia

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

„Da geht noch was“ – als ich den Trailer sah, dachte ich eher „Da geht gar nichts“. Denn ganz ehrlich, wirklich umwerfen konnte mich der erste Blick auf den Film von und mit Florian David Fitz nicht. Ich rechnete damit, dass er in die Richtung von „Vincent will Meer“ geht – ein guter Film, aber leider auch einer, der mich nicht vom Hocker gehauen hat. Obwohl ich beim Trailer eher fürchtete: Aha, die Deutschen wollen wieder ganz lustig sein und versemmeln das mächtig. Heute hatte ich in einer Vorvorpremiere (inklusive einem anwesenden Florian David Fitz) die Chance, den Film vorab zu sehen. Trotzdem ging es sehr kritisch ins Kino. Und was habe ich da erlebt? Eine große Überraschung. Eines vorab: Der Film braucht ein bisschen, um in Fahrt zu kommen. Zu Beginn wirkt alles etwas verkrampft, die Gags wirken hölzern, alles etwas lieblos. Der Funke wollte irgendwie nicht überspringen. Auch nicht nach den ersten Minuten mit Henry Hübchen. Ein bisschen gab ich den Film schon auf – aber der Film gab mich als Zuschauer nicht auf. Nach der ersten Hälfte zeigt „Da geht noch was“, dass er als Komödie kein außergewöhnlicher Schatz ist, als Drama aber ein wahres Juwel. Es wirkt, als würde „Da geht noch was“ seine wahre Stärke offenbaren, als er sich nicht selbst dazu zwingt, lustig zu sein. Ich gebe ganz offen zu, dass mir zu 70% der Zeit die Tränen über die Wangen liefen, ich mehrmals einen lauten Schluchzer unterdrücken musste. Die zweite Hälfte ist gut, sehr gut. Natürlich gibt es noch Schwächen, aber viele gute Szenen, in denen einen die kleinen Details überzeugen. Schöne dramatische Szenen, die mit passender Musik unterlegt sind – wer gerne bei „Grey’s Anatomy“ heult, wenn die tränenfördenden Songs einsetzen, wird auch hier ganz sicher das ein oder andere Tränchen vergießen. („Can’t pretend“ von Tom Odell und „Again“ von Andy Groll sind zauberhaft.) Großes Lob gilt Florian David Fitz, Henry Hübchen und Leslie Malton, die – kaum ist der Film in Fahrt – wirklich überzeugen. Wirklich warm werden konnte ich jedoch nicht mit Thekla Reuten (Tamara), die sich bis zum Ende hinter der Karikatur ihres Charakters versteckt hat und nicht „echt“ wirkte. Mir sind die Negativ-Kommentare bei Moviepilot bewusst. Und viele der Kritiken kann ich auch ohne Zögern unterstreichen. Trotzdem kann ich hier nicht mit der Welle mitschwimmen, um cool zu wirken. Ganz offen: Der Film hat mich sehr bewegt, ich habe viel geweint und mich als großer Drama-Film unterhalten gefühlt, trotz der Vorhersehbarkeit von „Da geht noch was“. Ich weiß nicht, ob man ein Erwachsener sein muss, der die (nicht schöne) Trennung der Eltern miterlebt hat, damit dieser Film einen Zugang findet und „Klick“ macht, was meine Begeisterung erklären könnte. Ich werde ihn mir tatsächlich noch ein zweites Mal anschauen. Ja, mir hat er gefallen. Danke, Flori.

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Dachsman

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Bewertung5.0Geht so

"Wie der Vater, so der Sohn", manche Binsenweisheiten werden scheinbar nicht alt. Um eben diese kreist auch "Da geht noch was!" des TV-Regisseurs Holger Haase mit Feel-Good-Allzweck-Waffe Florian David Fitz. "Was" genau "da" "noch gehen" würde erklärt der Film zwar nicht, dafür zeigt er uns das echt Leben. Also Schicksalsschläge, entfremdete Menschen und auswendig gelernte Dialoge in schönster, deutscher Biederkeit. Quasi ein verfilmter Thees Uhlmann Song. Trotz starker Besetzung, neben besagtem Fitz stehen noch Thekla Reuten, die sich nächstes Mal bitte für einen Akzent entscheidet, den sie dann auch bis zum Ende des Filmes konsequent beibehält, und Henry Hübchen vor der Kamera, fühlt sich nichts an "Da geht noch was!" an wie Kino. Eher wie eine bessere ZDF-Produktion für den Samstagabend. Als solche wäre man vielleicht sogar beeindruckt von dem Film, auf der großen Leinwand langweilt der Film zu oft mit seiner Formelhaftigkeit. Eine klare Drei-Akt-Struktur, ein bisschen Drama, ein bisschen Kitsch, ein bisschen Humor und ein skurriles Photofinish. Emotionen werden meist ausgesprochen und dauern Klimpern Popsongs über das Geschehen, die wohl unter dem Label "Singer/Songwriter" zusammen gefasst werden. Das ist alles irgendwie sicher auch ganz niedlich, vor allem aber ist es belanglos. Der bessere Film dieses Jahr zu Vater-Sohn-Thematik ist ganz klar "The Place Beyond The Pines". Als triviale Tragikomödie auf Sparflamme geht aber auch "Da geht noch was!" irgendwie in Ordnung. Keine Glanzleistung, aber auch keine Bauchlandung.

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Big Freeze

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Bewertung3.0Schwach

Gestern gesneaked (leider).

Motiviert vom Sneak Preview der letzten Woche (White House Down), trat ich an zum Run auf den Nächsten. Wir denken immer, wir kriegen keinen Platz mehr, fahren früher hin und bemerken ungefähr 30 Minuten vor Beginn, dass im Kino mit ca 380 Sitzplätzen gute 18 gefüllt sind. Also noch etwas Zeit. Raus und was zu futtern und trinken kaufen, bemerken, dass man an wirklich jeder Kasse nach Kleingeld gefragt wird, beteuern, dass man keines hat, böse angeguckt werden: Zurück ins Kino! Dann sitzt man und freut sich auf den Film.

Das Prozedere ist nun drinn. Jede Woche der gleiche Ablauf, geplant für die kommenden Dekaden an Jahren. Endlich geht es los. Licht aus, Spot an. Doch dann: Über den Bildschirm flattert "Olga-Film". Im Kino macht sich große Besorgniss breit. Einige rufen noch schnell zuhause an. Dann die Gewissheit "Da geht noch was"... oh Gott! Panisch springen alle auf, ergreifen Cola und Popcorn und verteidigen nicht nur den guten Geschmack sondern auch ihr Recht auf guten Filmgenuss. Gut, so war es nicht ganz. Eigentlich ging nur ein kräftiges, tiefes weil männliches Raunen durch die Reihen. Aber nun zum Film:

Seit "Atlantis-Das Geheimnis der verlorenen Stadt" bin ich nicht mehr im Kino eingeschlafen. Das ist jetzt gute 12 Jahre her und ich bin 21. Ich bin also für ganze 57% meines Lebens ein aufmerksamer Kinobesucher und dann versaut dieser Film mir meine Bilanz!
Der Film handelt von einem reichen Sohn aus reichem Elternhaus, dessen Hauptproblem es ist, dass er von seinem Vater entweder nicht für voll oder gar nicht wahrgenommen wird. Als seine Mutter sich nach X-Jahren unglücklicher Ehe scheiden lassen will, kann ihr der Sohn das natürlich nicht durchgehen lassen. Nach dem Motto mitgefangen, mitgehangen wird eine absurde, vollkommen Klischee verpestete "Ich hatte keine Kindheit und übertrage dies auf mein Leben"-Story gezeigt, welche nun wahrlich nicht grausiger, nicht langweiliger einfach nicht schlechter inszeniert hätte sein können. Das retten auch nicht die drei Lacher die der Film produziert. Man könnte dem Ganzen ein Ende setzen und sagen "Gut, es ist ja auch ein deutscher Film..." aber diesem Maßstab will ich nicht genüge tun, denn er ist dumm. Deutscher Film muss und kann nicht zwangsläufig internationalen Standards aus Hollywood das Wasser reichen. Es wäre vielleicht gar nicht mal schwer, aber wenn man nur solche Ideen für verfilmenswürdig erachtet und sich vor großen Projekten scheut, dann kann das auch nichts werden. In der Vergangenheit wurde bereits massenhaft bewiesen, dass gerade deutsche Produktionen einen besonderen Charme versprühen können, der einen fängt.
Zurück zum Thema: Was mich eigentlich am meisten genervt hat, ist die Tatsache, dass immer wieder neue Probleme in die Handlung hineinprojeziert werden, über die sich so mancher LOST-Insel-Survival-Guide nur wundern würde. Wo mal endlich ein Ende angebracht wäre, holt der Film noch einmal voll aus: Hat die Mutter halt noch Krebs oder der Vater einen halben Herzinfarkt, an dem der Sohn schuld ist. Prüde, lahmarschig und innovationslos. Ich könnte noch stundenlang weiter Dinge aufführen, die den Film so überflüssig wie einen Magendarm-Virus am Heilig Abend machen, aber ich verkneife es mir. Meine Genugtuung war es, den Film im Anschluss bewerten zu dürfen...man, hab ichs dem gegeben!!!

(Für jeden Lacher gibt es von mir einen Punkt (macht 3 Punkte) und auch nur, weil er irgendwann mal vorbei war und mich die leise Ahnung beschleicht, dass der eher für Frauen gemacht ist:)

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sweetForgiveness

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Sehr Gut! Ein eingespieltes Team bzw eine Routine ist der wichtigste Schirtt so schlimme Sneak Previews zu überstehen :D


maddes89

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Bewertung4.5Uninteressant

Dieser Film ist mal wieder ein Beispiel für all das, was mit dem deutschen Film nicht stimmt. Konventionell, brav, traut sich nichts und ist in der Regel mit sehr viel Weichspüler angereicht, sonst kratzt es ja beim deutschen Kinopublikum so sehr. Der Film hat einige ganz lustige Szenen und ZU lang geraten ist er zum Glück auch nicht, aber er ist eben nicht mehr als ein typischer ARD/ZDF Abendspielfilm. Herny Hübchen ist meiner Meinung nach der beste Darsteller des Films. Der Rest des Ensebles wirkt stellenweise doch etwas zu aufgesetzt und einfach nicht tiefgründig in der Charakterbildung.
Alles in Allem ist der Film ein ziemlich austauschbares Machwerk, das zwar in einigen Momenten unterhält, aber gesamtheitlich betrachtet doch sehr schwach wirkt.

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maximilian.ebker

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Du könntest auf jeden fall mal die Filmographie von Moritz Bleibtreu angucken, der macht meistens ziemlich gute Filme. Genau, guck dir mal Chiko an :-)


maddes89

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Mach ich ;)


Gantu

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Bewertung3.5Schwach

Ganz ganz böser Klischee-Horror.
Die 3,5 Punkte gibt es für einige wenige Lacher, den hinlänglich passenden Score und die Leistung von Henry Hübchen die das Ganze aber auch nicht mehr retten kann.

Zeitverschwendung für das ZDF Abendprogramm.

cu Gantu

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Filmemacher

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Bewertung3.5Schwach

Auch mir, musste die Sneak sowas antun. Schwachsinniger Humor mit einer fast schon typischen RomCom Story gepaart. Als noch der Opa am Flughafen vom Gepäckfahrzeug umgeschmissen wurde, konnte ich den Film gar nicht mehr Ernst nehmen.

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MoreThanWords2910

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Bewertung5.5Geht so

Als ich heute Abend in die Sneak gegangen bin, hab ich erstmal etwas Anderes erwartet.
Der Film kam langsam ins Rollen, aber zum Ende musste man dann doch sagen:
War ein ganz guter Film!
Für mich, eine Geschichte aus dem Leben gegriffen. Eine Familie, wenn man sie denn so nennen darf, die gezwungenermaßen, nach vielen Jahren, wieder ins Gespräch kommt und so langsam versucht alte Hürden, die sich die Jahre so entwickelt haben, aus dem Weg zu schaffen. In diesem Falle spielt die Vater-Sohn-Beziehung eine sehr große Rolle.

Vor allem die Schauspieler können sehr gut überzeugen und schaffen es sich perfekt in sie hinein fühlen zu lassen. Das perfekt-passende Dreiergespann, Senior-Vater-Kind sorgt dann zusätzlich noch für die lustigen Momente im Film. Vorhanden natürlich auch ein paar traurige Momente. Ich sehe den Film jedoch weniger als ein "Drama".
Es gab keinen Moment an dem ich gedacht habe: "Wann isser denn endlich vorbei?!", sondern er lief locker flockig über die Bühne. Genauso auch die Musik war passend gewählt.

Alles in allem: Sympathisch und Gut! Aber er lässt sich bestimmt wesentlich schöner mal Abends im Fernsehen anschauen, als im Kino!

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Broswelt

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Bewertung2.0Ärgerlich

„Da geht noch was“ dem Titel kann ich sofort vorbehaltslos zustimmen. Leider kann ich ihn aber nicht vorbehaltslos empfehlen, die Witze waren extrem flach und der Dramaanteil war so schwach das man gleich „gute Zeiten schlechte Zeiten“ ansehen kann! Und das will ja auch niemand! Die Filmlanschaft gibt so viel her das ich euch empfehle eure Zeit und euer Geld in einen besseren Film zu investieren!

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Dalia

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Ich würde es eher mit "Grey's Anatomy" als mit GZSZ vergleichen - obwohl ich letzteres zu wenig kenne, wenn ich zugebe, um das jetzt zu bestimmen.



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