Da geht noch was!

Da geht noch was! (2013), DE Laufzeit 101 Minuten, FSK 6, Drama, Komödie, Kinostart 12.09.2013


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5.3
Kritiker
15 Bewertungen
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6.0
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468 Bewertungen
24 Kommentare
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von Holger Haase, mit Florian David Fitz und Henry Hübchen

In Da geht noch was! zieht Florian David Fitz wieder bei seinem Vater Henry Hübchen ein und dabei kommt es zum Ausbruch des Generationsstreits.

Conrad (Florian David Fitz) hat seinen Platz im Leben gefunden, an der Seite seiner Frau Tamara (Thekla Reuten) mit Sohn Jonas (Marius Haas)…und möglichst weit weg von den Eltern. Die jährlichen Routinebesuche bei Mutter Helene (Leslie Malton) und Vater Carl (Henry Hübchen) fallen dürftig aus und innerhalb der Familie kriselt es. Die Schuld daran gibt Conrad seinem Vater, der mit seinen zynischen Bemerkungen oft über die Strenge schlägt besonders an Tamara und Jonas kein gutes Haar lässt. Zum alljährlichen Geburtstagstreffen bereitet sich die Familie daher missmutig vor, da überrascht Helene mit Neuigkeiten. Sie hat sich von Carl getrennt und überlässt Conrad die Aufgabe sich um den Vater zu kümmern. Das ist auch dringend notwendig, denn Carl ertränkt seinen Kummer im Alkohol und Selbstmitleid. Notgedrungen muss Conrad für eine Weile bei ihm einziehen, doch das scheint keine gute Idee gewesen zu sein…

Hintergrund & Infos zu Da geht noch was!
Publikumsliebling Florian David Fitz (Männerherzen, Vincent will meer) steht für Da geht noch was! erneut für die deutsche Kinoleinwand bereit. An seiner Seite der Preisträger Henry Hübchen (Alles auf Zucker!, Goethe!) und Thekla Reuten (Hotel Lux). (LB)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kommentare (23) — Film: Da geht noch was!


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Troublemaker69

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Bewertung7.5Sehenswert

Da geht noch was! ist so viel mehr, als ich erwartet hätte. Ich habe eine typisch deutsche fluffig leichte Komödie erwartet und habe viel mehr geboten bekommen. Mit tollem Cast wird hier eine Familienkömodie mit dramatischen Einschlag inszeniert. Henry Hübchen mit seiner trockenen und witzigen Art und Weise, die aber auch ganz schnell ins Ernste umschlagen kann und Florian David Fitz, der hier sein Talent gut unter Beweis stellt, überzeugen mich von der ersten bis zur letzten Sekunde. Hier treffen drei Generationen aufeinander und diese drei Generationen werden perfekt in Szene gesetzt,so dass man leicht Kontraste und Gemeinsamkeiten erkennen kann. Alle drei haben in ihrer Jugend geliebt, ihnen erging es allen gleich, nur auf verschiedene Art und Weise...das mal als kleines Beispiel. Das Schöne an diesem Streifen ist das Beschäftigen mit der Zeit, mit dem Altern und der Vergänglichkeit der Menschen und das Ganze, obwohl das nicht ein Mal die Handlung ist.
Der Plot ist ziemlich einfach gehalten, es sind viel mehr die kleinen Dinge, die zwischen den Zeilen schwingen und einen die Emotionen regelrecht entlocken. Der Humor kommt natürlich auch nicht zu kurz, ganz im Gegenteil, er ist hier sogar deutlich ausgeprägter, als in der deutschen Durchschnittskomödie.
Neben der schönen Inszenierung wirkt auch die Geschichte direkt wie aus dem Leben gegriffen, man hat hier regelrecht das Gefühl, das man wirklich versucht hat ein Stück Leben einzufangen und solche Ideen und Versuche schätze ich immer wert.
Ich würde mich sehr freuen, wenn der eine oder andere sich diesen Film vielleicht mal anschauen würde, ist auf jeden Fall mal einen Blick wert. Meiner Meinung nach kann der Streifen sehr viel und liegt einem noch viele Stunden nach dem Schauen im Herzen. Gerade die Grundaussage hat mich sehr bewegt: Egal, wie alt du bist und egal was du schon in den Sand gesetzt hast, es geht immer etwas...Das Leben geht immer weiter und man kann jede Sekunde nutzen.

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Eponine07

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Also eig hat mich der Film nicht wirklich interessiert, aber so wie du ihn hier beschreibst klingt das richtig interessant und erweckt bei mir Lust den zu gucken :D


Troublemaker69

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Das freut mich sehr :) Ganz genau das War der Sinn des Kommis :)


uncut123

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Bewertung6.5Ganz gut

ist ne nette kleine familiengeschichte die ein am ende mit ein lächeln verlässt...etwas mehr pep hätte nicht geschadet!

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jesaiahh

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Bewertung6.5Ganz gut

ein schöner "huffi-duffi-schnuffi-buffi" - film ... gute saubere familienunterhaltung

schöner schmalz für nen regen - sonntag.

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malte.fischer.9404

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Bewertung7.0Sehenswert

"Pure Familienunterhaltung!"

Da geht noch was ist eigentlich gar nicht einmal eine komplette Komödie. Am Anfang kann man oftmals gut schmunzeln, aber zum Ende hin wendet es sich eher in die dramatischere Richtung. Das macht den Film nicht gleich schlecht, sondern schwerer in ein Genre zu packen. Die Leistung von Florian David Fitz ist nicht wahnsinnig atemberaubend, aber dennoch gut. Die Story ist mittelmäßig, denn sie hätte auch noch ein bisschen besser sein können. Für einen deutschen Film ist es auf jeden Fall gelungen, wodurch der Film jedoch keine Extra-Punkte bekommt. Man merkt, dass dieser Film zwar was für die ganze Filme ist, aber nicht gleich jedem gefallen muss. Vincent will Meer kenne ich persönlich nicht, aber er soll angeblich noch besser sein als dieser Film.

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Cinemen

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Bewertung6.0Ganz gut

Insgesamt war Da geht noch was ein recht Unterhaltsamer Film.
Hatte einiges an Situationskomik zu Bieten aber auch halt in der Mitte etwas Leerlauf.
Doch insgesamt ziemlich Gut Gelungen..
Das Cast ist auch anz OK eine solide nette Geschichte
Kann man Schauen

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Patrick_Seestar

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Bewertung4.0Uninteressant

Florian David Fitz ist eine Augenweide, Henry Hübchen unterfordert, die Veränderungen der Figuren nicht wirklich erklärbar oder realistisch und die Wendungen in der Geschichte, die Vater, Sohn und Enkel verbinden sollen teils zu kitschigen Gesamtbildern montiert. Da geht noch was! versucht Komödie und Familiendrama zugleich zu sein, was ihn insgesamt zu sehr schwächt.

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jorg.hoffmann.9849

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Bewertung7.0Sehenswert

Conrad (Florian David Fitz) beschränkt Besuche bei seinen Eltern auf ein Minimum, denn sein mürrischer Vater Carl (Henry Hübchen) lässt kein gutes Haar an seinem Sohn und dessen Frau Tamara (Thekla Reuten). Conrads Sohn Jonas (Marius Haas) geht bei Besuchen deshalb auf Nummer sicher: Das Codewort "Erdbeerkuchen" heißt: Flucht ergreifen. Beim alljährlichen Geburtstagstreffen überrascht Mutter Helene (Leslie Malton) jedoch mit Neuigkeiten: Sie hat Carl nach über vierzig Ehejahren verlassen und bittet ihren Sohn nun, bei ihm im Familienhaus vorbeizuschauen. Dort findet Conrad seinen Vater in Selbstmitleid versinkend in einem Haufen Bierdosen vor. Als Carl sich bei einem Sturz in den familieneigenen Swimmingpool heftig verletzt, muss Conrad mit seinem Sohn notgedrungen in sein altes Jugendzimmer einziehen, um sich um den mürrischen Patienten zu kümmern. Drei Generationen unter einem Dach: Kann das überhaupt gutgehen?

Da geht noch was, ist eine gutgelaunte Generations Tragikomödie aus deutschen Landen mit einem tollen Florian David Fitz und einem köstlichen Henry Hübchen. Zwischen Thekla Reuten und Fitz stimmt aber die Chemie irgendwie nicht, ansonsten hab ich mich gut unterhalten. 7/10

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Y.OLO

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Bewertung6.0Ganz gut

Amüsanter kurzzeitiger Film. Er unterhält für seine Spielzeit sehr gut. Die Story hat auch ein paar nicht vorhersehbare Wendungen, sympathisch besetzt und sorgt auch für ein paar Schmunzeler. Insgesamt seichte aber angenehme Unterhaltung, die nach dem Kinobesuch aber nicht nachhallt und bis auf ein paar Szenen bleibt einem nicht viel im Gedächtnis.
Hier passt die Bezeichnung "Ganz gut", denn um wirklich gut zu sein, fehlt dem Film noch etwas.

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notar

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Bewertung6.5Ganz gut

Hübscher Hübchen, könnte man sagen. Zum Glück wesentlich ernsthafter als der Trailer vermuten lässt. Am Ende dann aber doch zu überfrachtet mit all den ganz großen Themen von Liebe, Leben und Tod. Dem kann der Film natürlich nicht gerecht werden. Und so bleibt es wie so oft beim recht witzig überzeichneten Spiel der (ach so bösen) Männer - hier gleich in 3 Generationen - dem die Frauen leider recht bemüht versuchen zu entsprechen. Das lässt den Film zum Ende arg ins Kitschige abdriften. So bleibt ein etwas zu versöhnlicher Familienfilm.

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feuerkopf

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Bewertung4.5Uninteressant

Leichte U-haltung !
Zum wegschreien geht anders ,jedoch sollte mann jedem seinen eigenen Humor gönnen.
Der Film hat mich nicht gelangweilt .

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Sternenfänger*

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Bewertung7.5Sehenswert

"Da geht noch was" war viel weniger Komödie und viel mehr Familiendrama, als ich erwartet hatte. Somit war ich von der zum Großteil eher melancholischen Grundstimmung etwas überrascht, was dem Film aber auf keinen Fall schadet. Glaubwürdige Charaktere, eine gute Chemie zwischen den Darstellern und eine realistische Story machen diesen Film zu einer soliden Familiengeschichte, die wohl jeder (zumindest ein bisschen) nachvollziehen kann.

Und am Ende verspürt man das dringende Bedürfnis, sich einfach mal wieder bei den Eltern zu melden.

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LMSMDK

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Bewertung4.0Uninteressant

Da geht noch was - aber wirklich.

An sich ist der der Film ganz lustig. Die Schauspieler sind in Ordnung und die Story ist ebenfalls ok.
Für eine deutsche Komödie ist der Film mit einer 4.0 gut bedient.

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martin75

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Bewertung7.0Sehenswert

Mein Resultat: Ganz gute Komödie. In den ersten Minuten dachte ich mir, was ist das für ein ...? Aber im laufe des Films wendet sich das Blatt und es wird zu einer tollen Komödie, und einige gute Lacher sind auch drin :)

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VisitorQ

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Bewertung4.5Uninteressant

Als der Film so vor sich hindümpelte dachte ich "Man, wärst Du doch bloß in One Direction: This is us gegangen!". Wann haben Filmfreaks wie ich schon mal die Gelegenheit (junge) Frauen so vor Extase schreien zu hören?!?

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Dalia

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

„Da geht noch was“ – als ich den Trailer sah, dachte ich eher „Da geht gar nichts“. Denn ganz ehrlich, wirklich umwerfen konnte mich der erste Blick auf den Film von und mit Florian David Fitz nicht. Ich rechnete damit, dass er in die Richtung von „Vincent will Meer“ geht – ein guter Film, aber leider auch einer, der mich nicht vom Hocker gehauen hat. Obwohl ich beim Trailer eher fürchtete: Aha, die Deutschen wollen wieder ganz lustig sein und versemmeln das mächtig. Heute hatte ich in einer Vorvorpremiere (inklusive einem anwesenden Florian David Fitz) die Chance, den Film vorab zu sehen. Trotzdem ging es sehr kritisch ins Kino. Und was habe ich da erlebt? Eine große Überraschung. Eines vorab: Der Film braucht ein bisschen, um in Fahrt zu kommen. Zu Beginn wirkt alles etwas verkrampft, die Gags wirken hölzern, alles etwas lieblos. Der Funke wollte irgendwie nicht überspringen. Auch nicht nach den ersten Minuten mit Henry Hübchen. Ein bisschen gab ich den Film schon auf – aber der Film gab mich als Zuschauer nicht auf. Nach der ersten Hälfte zeigt „Da geht noch was“, dass er als Komödie kein außergewöhnlicher Schatz ist, als Drama aber ein wahres Juwel. Es wirkt, als würde „Da geht noch was“ seine wahre Stärke offenbaren, als er sich nicht selbst dazu zwingt, lustig zu sein. Ich gebe ganz offen zu, dass mir zu 70% der Zeit die Tränen über die Wangen liefen, ich mehrmals einen lauten Schluchzer unterdrücken musste. Die zweite Hälfte ist gut, sehr gut. Natürlich gibt es noch Schwächen, aber viele gute Szenen, in denen einen die kleinen Details überzeugen. Schöne dramatische Szenen, die mit passender Musik unterlegt sind – wer gerne bei „Grey’s Anatomy“ heult, wenn die tränenfördenden Songs einsetzen, wird auch hier ganz sicher das ein oder andere Tränchen vergießen. („Can’t pretend“ von Tom Odell und „Again“ von Andy Groll sind zauberhaft.) Großes Lob gilt Florian David Fitz, Henry Hübchen und Leslie Malton, die – kaum ist der Film in Fahrt – wirklich überzeugen. Wirklich warm werden konnte ich jedoch nicht mit Thekla Reuten (Tamara), die sich bis zum Ende hinter der Karikatur ihres Charakters versteckt hat und nicht „echt“ wirkte. Mir sind die Negativ-Kommentare bei Moviepilot bewusst. Und viele der Kritiken kann ich auch ohne Zögern unterstreichen. Trotzdem kann ich hier nicht mit der Welle mitschwimmen, um cool zu wirken. Ganz offen: Der Film hat mich sehr bewegt, ich habe viel geweint und mich als großer Drama-Film unterhalten gefühlt, trotz der Vorhersehbarkeit von „Da geht noch was“. Ich weiß nicht, ob man ein Erwachsener sein muss, der die (nicht schöne) Trennung der Eltern miterlebt hat, damit dieser Film einen Zugang findet und „Klick“ macht, was meine Begeisterung erklären könnte. Ich werde ihn mir tatsächlich noch ein zweites Mal anschauen. Ja, mir hat er gefallen. Danke, Flori.

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Dachsman

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Bewertung5.0Geht so

"Wie der Vater, so der Sohn", manche Binsenweisheiten werden scheinbar nicht alt. Um eben diese kreist auch "Da geht noch was!" des TV-Regisseurs Holger Haase mit Feel-Good-Allzweck-Waffe Florian David Fitz. "Was" genau "da" "noch gehen" würde erklärt der Film zwar nicht, dafür zeigt er uns das echt Leben. Also Schicksalsschläge, entfremdete Menschen und auswendig gelernte Dialoge in schönster, deutscher Biederkeit. Quasi ein verfilmter Thees Uhlmann Song. Trotz starker Besetzung, neben besagtem Fitz stehen noch Thekla Reuten, die sich nächstes Mal bitte für einen Akzent entscheidet, den sie dann auch bis zum Ende des Filmes konsequent beibehält, und Henry Hübchen vor der Kamera, fühlt sich nichts an "Da geht noch was!" an wie Kino. Eher wie eine bessere ZDF-Produktion für den Samstagabend. Als solche wäre man vielleicht sogar beeindruckt von dem Film, auf der großen Leinwand langweilt der Film zu oft mit seiner Formelhaftigkeit. Eine klare Drei-Akt-Struktur, ein bisschen Drama, ein bisschen Kitsch, ein bisschen Humor und ein skurriles Photofinish. Emotionen werden meist ausgesprochen und dauern Klimpern Popsongs über das Geschehen, die wohl unter dem Label "Singer/Songwriter" zusammen gefasst werden. Das ist alles irgendwie sicher auch ganz niedlich, vor allem aber ist es belanglos. Der bessere Film dieses Jahr zu Vater-Sohn-Thematik ist ganz klar "The Place Beyond The Pines". Als triviale Tragikomödie auf Sparflamme geht aber auch "Da geht noch was!" irgendwie in Ordnung. Keine Glanzleistung, aber auch keine Bauchlandung.

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Big Freeze

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Bewertung3.0Schwach

Gestern gesneaked (leider).

Motiviert vom Sneak Preview der letzten Woche (White House Down), trat ich an zum Run auf den Nächsten. Wir denken immer, wir kriegen keinen Platz mehr, fahren früher hin und bemerken ungefähr 30 Minuten vor Beginn, dass im Kino mit ca 380 Sitzplätzen gute 18 gefüllt sind. Also noch etwas Zeit. Raus und was zu futtern und trinken kaufen, bemerken, dass man an wirklich jeder Kasse nach Kleingeld gefragt wird, beteuern, dass man keines hat, böse angeguckt werden: Zurück ins Kino! Dann sitzt man und freut sich auf den Film.

Das Prozedere ist nun drinn. Jede Woche der gleiche Ablauf, geplant für die kommenden Dekaden an Jahren. Endlich geht es los. Licht aus, Spot an. Doch dann: Über den Bildschirm flattert "Olga-Film". Im Kino macht sich große Besorgniss breit. Einige rufen noch schnell zuhause an. Dann die Gewissheit "Da geht noch was"... oh Gott! Panisch springen alle auf, ergreifen Cola und Popcorn und verteidigen nicht nur den guten Geschmack sondern auch ihr Recht auf guten Filmgenuss. Gut, so war es nicht ganz. Eigentlich ging nur ein kräftiges, tiefes weil männliches Raunen durch die Reihen. Aber nun zum Film:

Seit "Atlantis-Das Geheimnis der verlorenen Stadt" bin ich nicht mehr im Kino eingeschlafen. Das ist jetzt gute 12 Jahre her und ich bin 21. Ich bin also für ganze 57% meines Lebens ein aufmerksamer Kinobesucher und dann versaut dieser Film mir meine Bilanz!
Der Film handelt von einem reichen Sohn aus reichem Elternhaus, dessen Hauptproblem es ist, dass er von seinem Vater entweder nicht für voll oder gar nicht wahrgenommen wird. Als seine Mutter sich nach X-Jahren unglücklicher Ehe scheiden lassen will, kann ihr der Sohn das natürlich nicht durchgehen lassen. Nach dem Motto mitgefangen, mitgehangen wird eine absurde, vollkommen Klischee verpestete "Ich hatte keine Kindheit und übertrage dies auf mein Leben"-Story gezeigt, welche nun wahrlich nicht grausiger, nicht langweiliger einfach nicht schlechter inszeniert hätte sein können. Das retten auch nicht die drei Lacher die der Film produziert. Man könnte dem Ganzen ein Ende setzen und sagen "Gut, es ist ja auch ein deutscher Film..." aber diesem Maßstab will ich nicht genüge tun, denn er ist dumm. Deutscher Film muss und kann nicht zwangsläufig internationalen Standards aus Hollywood das Wasser reichen. Es wäre vielleicht gar nicht mal schwer, aber wenn man nur solche Ideen für verfilmenswürdig erachtet und sich vor großen Projekten scheut, dann kann das auch nichts werden. In der Vergangenheit wurde bereits massenhaft bewiesen, dass gerade deutsche Produktionen einen besonderen Charme versprühen können, der einen fängt.
Zurück zum Thema: Was mich eigentlich am meisten genervt hat, ist die Tatsache, dass immer wieder neue Probleme in die Handlung hineinprojeziert werden, über die sich so mancher LOST-Insel-Survival-Guide nur wundern würde. Wo mal endlich ein Ende angebracht wäre, holt der Film noch einmal voll aus: Hat die Mutter halt noch Krebs oder der Vater einen halben Herzinfarkt, an dem der Sohn schuld ist. Prüde, lahmarschig und innovationslos. Ich könnte noch stundenlang weiter Dinge aufführen, die den Film so überflüssig wie einen Magendarm-Virus am Heilig Abend machen, aber ich verkneife es mir. Meine Genugtuung war es, den Film im Anschluss bewerten zu dürfen...man, hab ichs dem gegeben!!!

(Für jeden Lacher gibt es von mir einen Punkt (macht 3 Punkte) und auch nur, weil er irgendwann mal vorbei war und mich die leise Ahnung beschleicht, dass der eher für Frauen gemacht ist:)

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sweetForgiveness

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Sehr Gut! Ein eingespieltes Team bzw eine Routine ist der wichtigste Schirtt so schlimme Sneak Previews zu überstehen :D


maddes89

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Bewertung4.5Uninteressant

Dieser Film ist mal wieder ein Beispiel für all das, was mit dem deutschen Film nicht stimmt. Konventionell, brav, traut sich nichts und ist in der Regel mit sehr viel Weichspüler angereicht, sonst kratzt es ja beim deutschen Kinopublikum so sehr. Der Film hat einige ganz lustige Szenen und ZU lang geraten ist er zum Glück auch nicht, aber er ist eben nicht mehr als ein typischer ARD/ZDF Abendspielfilm. Herny Hübchen ist meiner Meinung nach der beste Darsteller des Films. Der Rest des Ensebles wirkt stellenweise doch etwas zu aufgesetzt und einfach nicht tiefgründig in der Charakterbildung.
Alles in Allem ist der Film ein ziemlich austauschbares Machwerk, das zwar in einigen Momenten unterhält, aber gesamtheitlich betrachtet doch sehr schwach wirkt.

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maximilian.ebker

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Du könntest auf jeden fall mal die Filmographie von Moritz Bleibtreu angucken, der macht meistens ziemlich gute Filme. Genau, guck dir mal Chiko an :-)


maddes89

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Mach ich ;)


Gantu

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Bewertung3.5Schwach

Ganz ganz böser Klischee-Horror.
Die 3,5 Punkte gibt es für einige wenige Lacher, den hinlänglich passenden Score und die Leistung von Henry Hübchen die das Ganze aber auch nicht mehr retten kann.

Zeitverschwendung für das ZDF Abendprogramm.

cu Gantu

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Filmemacher

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Bewertung3.5Schwach

Auch mir, musste die Sneak sowas antun. Schwachsinniger Humor mit einer fast schon typischen RomCom Story gepaart. Als noch der Opa am Flughafen vom Gepäckfahrzeug umgeschmissen wurde, konnte ich den Film gar nicht mehr Ernst nehmen.

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