[...] Von Trier ist, speziell im Vergleich mit „Breaking the Waves“, ein Stück direkter, extremer geworden. Er hält die Religiosität ganz im Subtext, lässt etwas weniger Raum für Symbolik und eigene Schlüsse und büßt damit auch etwas Glaubwürdigkeit ein. Die etwas straffere Laufzeit von ‚nur noch‘ 139 Minuten, gespickt mit den träumerischen Gesangseinlagen als Hommage an die guten alten Musicalfilme à la „Singin’ in the Rain“, erlaubt dafür noch weniger Längen. Das alles sind Nuancen und es läuft wie erwähnt auf eine Geschmackssache hinaus. Doch am Ende ist der famos gespielte, faszinierend klingende „Dancer in the Dark“ wie ein harter Faustschlag in die Magengrube und zeigt, dass von Trier sich in puncto Intensität nochmal selbst übertroffen hat.
„Dancer in the Dark“ ist ein Film, der als Gesamtprodukt ebenso polarisiert wie seine einzelnen Bestandteile. Der dänische Regisseur Lars von Trier war sich ja bekanntlich noch nie für eine Kontroverse oder das ein oder andere Skandälchen in eigener Sache zu Schade, erst dieses Jahr sorgte er mit seinen vermeintlich provokativen, letztlich aber einfach nur blödsinnigen, PR-wirksamen Nazi-Bekenntnissen im Rahmen seines Cannes-Beitrages „Melancholia“ für (inszenierte) Furore. Mit seiner Hauptdarstellerin, dem isländischen Wunderkind Björk, trifft er auf eine nicht minder exzentrische Gegenspielerin, und wie gespannt das Verhältnis zwischen den beiden eigenwilligen Egozentrikern war, ist mittlerweile Filmgeschichte: So verschwand Björk einfach mal drei Tage vom Set, bezeichnete von Trier im Nachhinein als Sexisten und spuckte ihm jeden Tag vor Drehbeginn mit den Worten „Ich verachte Sie“ vor die Füße. Nun gut, wenn es der Kunst zuträglich ist, bitteschön. Tatsächlich…
„Dancer in the Dark“ ist ein Film, der als Gesamtprodukt ebenso polarisiert wie seine einzelnen Bestandteile. Der dänische Regisseur Lars von Trier war sich ja bekanntlich noch nie für eine Kontroverse oder das ein oder andere Skandälchen in eigener Sache zu Schade, erst dieses Jahr sorgte er mit seinen vermeintlich provokativen, letztlich aber einfach nur blödsinnigen, PR-wirksamen Nazi-Bekenntnissen im Rahmen seines Cannes-Beitrages „Melancholia“ für (inszenierte) Furore. Mit seiner Hauptdarstellerin, dem isländischen Wunderkind Björk, trifft er auf eine nicht minder exzentrische Gegenspielerin, und wie gespannt das Verhältnis zwischen den beiden eigenwilligen Egozentrikern war, ist mittlerweile Filmgeschichte: So verschwand Björk einfach mal drei Tage vom Set, bezeichnete von Trier im Nachhinein als Sexisten und spuckte ihm jeden Tag vor Drehbeginn mit den Worten „Ich verachte Sie“ vor die Füße. Nun gut, wenn es der Kunst zuträglich ist, bitteschön. Tatsächlich scheinen im Falle des dritten Teils der von Trier’Schen „Golden Heart“-Trilogie die Spannungen am Set ein Grund für das eindringliche Ergebnis der diffizilen, doch fruchtbaren Zusammen- bzw. Gegeneinanderarbeit zu sein. Ein weiterer ist ohne Zweifel die daraus resultierende, atemberaubend lebendige Leistung von Björk. Ihre Musik liebt man oder man hasst sie, so steht und fällt ihre einzige, und nach eigenen Angaben wohl auch letzte Hauptrolle in einem Film, auch mit ihren Songs und den unkonventionellen, von ihr komponierten Musical-Einlagen.
Damit zum subjektiven Teil dieser Rezension: Die internationale, fast zwei Dekaden umfassende Popularität von Björk ist ein Indiz dafür, dass die heutige Musiklandschaft sowie die Masse, die uns die Charts beschert, wider aller Erwartungen noch nicht komplett verdummt und abgestumpft ist. Wie auch bei ihrer Darstellung der Selma in „Dancer in the Dark“, scheint Björk ihre ungewöhnlichen Lieder nicht zu singen, sie scheint sie zu fühlen und kreiert damit eine seduktive Emotionalität und Klänge von Belang, denen sich Millionen von Menschen nicht entziehen können. Wer ihren häufig fast kindlich anmutenden Gesang als quietschiges Gekreische abtut, wird auch „Dancer in the Dark“ nicht mögen. Angelehnt an den minimalistischen Dogma 95-Stil verlässt sich Lars von Trier ganz auf die Fähigkeit seiner Hauptdarstellerin, ihre ungespielten, ungeschönten und durchaus authentischen Emotionen auf den Zuschauer zu übertragen – und triumphiert. Häufig wurde der zugebenermaßen recht plakativ geratenen Story des Films manipulative Sentimentalität vorgeworfen, ein Vorwurf, der nicht ganz unbegründet ist: Protagonistin Selma ist eine fast engelsgleiche Gestalt, kompromisslos hält sie stets die andere Wange hin, selbstlos, aufopferungsvoll. Eine unbedarfte, naive Frohnatur, die sich selbst bei ihrer Verurteilung zum Tod zu musikalischen Tagträumen hinreißen lässt. Jedoch, und hier schwächelt die Anklage, sie ist für das Heil ihrer mütterlich-fürsorglichen Motive zu einem Mord fähig.
Erneut ist es Björk zu verdanken, die voller Hingabe den fast unmenschlich guten Charakter ihrer Figur derart glaubwürdig interpretiert, ja regelrecht lebt, dass man ihr alles abkaufen würde, dass das Melodram hier nicht ins Unglaubwürdige abdriftet. In Kombination mit ihren fantastischen Songs und ihrer einzigartigen Stimme verzeiht man dem Film auch seine Ungereimtheiten, die ihm in der Kritik oft sogar das unliebsame Prädikat „dumm“ einbrachten, sowie das sentimentale und vorhersehbare, jedoch, wenn man sich darauf einlässt, zu Tränen rührende Ende.
„Dancer in the Dark“ ist ein durch und durch depressiver Film, ein von der Maschinerie der Gefühle angetriebener, blinder und sich vorsichtig vorantastender Tanz auf Eisenbahngleisen in die Dunkelheit. Er verkörpert, ganz wie seine Heldin, eine Reduktion und ein Verlassen auf Emotionalität, wenn einen das Augenlicht verlassen hat und sich die Welt, die einen umgibt, graduell und auf leisen Sohlen, aber wohl merklich verdunkelt. Eine Reise, wie man sie von dem nihilistisch veranlagten Zyniker Lars von Trier so gar nicht erwarten würde. Nicht selten wird ihm dieser Sinneswandel nicht abgenommen, oft wird in „Dancer in the Dark“ sogar der pure Sarkasmus, ein Mockieren üder das Spiel mit den Emotionen des Zuschauers vermutet. Dieser Vorwurf an sich lässt jedoch Rückschlüsse auf den verbitterten Zynismus seiner Kritiker zu, die es in ihrer Verrohtheit nicht glauben können, dass es so etwas gibt wie echte Emotionen, ganz ohne Hintertür. Dass sie ihren Kritikeraugen ruhig trauen dürfen, macht Björk uns jedoch unmissverständlich vor.
Trotz dieser Errungenschaft hat „Dancer in the Dark“ jedoch einen gewichtigen Makel: Das Fehlen einer Message, einer Intention. Dies ist ein Makel, der dem Vorwurf der vorgegaukelten, gefakten Emotionalität Wind auf die Segel gibt und leider zu wüsten Spekulationen und Überinterpretationen einlädt.
Kann man denn eine solche Geschichte überhaupt ernst meinen: Vom Opfergang der jungen Selma, einer Heiligen möglicherweise, so selbstlos und ohne Harm, so engelsgleich wie sie ist. Und so nett, so putzig, so offen zu allen. So herzergreifend. Und dann noch gespielt von Björk, diesem isländischen Wunder mit ihrer hellen, bezaubernden Stimme, so licht und klar. Wenn Björk singt, scheint die Welt stillzustehen. "I ve seen it all" lässt sie wissen, dass es nicht mehr zu sehen gibt, dass es Todsünde wäre, noch mehr zu wollen. [...] Nein, Lars von Trier kann das alles nicht ernst meinen.
Man kann es ernst nehmen oder auch nicht. Ich glaube Trier nimmt seinen Charakter und seinen Film sehr ernst. Doch was er hier kritisiert, die sich nicht weiterentwicklende amerikansiche Gesellschaft und der sinnlose, falsche Gotteswahn. Ich glaube das ist das, was lars von trier nicht ernst nehmen kann. Das was er ins lächerliche zieht.
Wenn ich Gesellschafts- und Religionskritik haben will, guck ich lieber South Park. Die verpacken es charmant, intelligent und witzig und nicht verkrampft, nervtötend und zum Mitschämen.
Inzwischen mein vierter Film von Lars "Also nun doch kein Nazi" Von Trier und ich muss sagen: So sehr ich "Dogville" verehre, so sehr mich "Antichrist" gen Ende vom Hocker riss, so sehr er mir in wunderschöner Manier mit "Melancholia" den Weltuntergang zeigte, "Dancer in the Dark" ist sein mich emotional am meisten bewegender und zermürbender Film. Ich mag sie ja generell. Diese Werke, die einem in eine pessimistische, hässliche Welt führen und dann immer wieder Träumen lassen von etwas besseren und man, wie es auf der DVD gesagt wird, in dem riesigen, unendlich erscheinenden Schatten, Licht findet und darin stehen bleibt, aber dann auch wieder mit einem Paukenschlag raus in den Schatten, in die Realität geschupst wird. So eine Erfahrung hatte ich auch schon "same, same but different" mit "Pans Labyrinth". Aber dieser Film ist zusätzlich auch noch ein Musical und ich muss sagen: Langsam scheine ich mich für dieses Genre echt faszinieren zu können. So sehr, dass ich sogar bei "High School Musical 3" ein wenig schwach wurde *rot werd*. Beeindruckend ist natürlich Björks Stimme. Wahnsinn, wie diese Frau singen, aber auch spielen kann. Gelungen ist die Musik, die ja immer - was ich ebenfalls sehr bemerkenswert finde - diegetisch durch gewisse Geräte, Werkzeuge erzeugt wird. Die Songs sind allesamt fantastisch und geben immer eine besondere Stimmung. Obendrein wird hier nicht - wie schon in "Dogville", nur noch weniger - mit Seitenhiebe nach Amerika gegeizt, womit der Tänzer im Dunkeln den Lars ganz schnell noch einmal weiter ins Licht drängt. Doch diese wirkte für mich zum Glück niemals selbstzweckhaft und ist auch nicht zu viel mit Finger-Zeigerei.
"Dancer in the Dark" spaltet sicherlich sein Publikum, doch letztlich bedarf es dann auch nur den Vorsätzen, dass man sich auf ein Musical, eine Wackelkamera, Björk und ordentlich emotionalen Stoff einlässt. Denn dann könnte man das selbe wie ich erleben. Sich ins Gehirn brennende, berührende Szenen. Einen naiven, hilflosen, aber zu jeder Zeit einem mitnehmenden Charakter. Ein schonungsloses, radikales, deprimierendes und deftiges Meisterwerk, was ordentlich nachträglich zu spüren ist und man erstmal unberührt im Regal lassen will. Ich glaube, ich hab mich seit "Requiem for Dream" nicht mehr so beschissen gefühlt, wie nach diesem Streifen. Unfassbar großartig!
Ich halte "Dancer in the Dark" zwar noch immer für seinen schwächsten Film, aber wie um alles in der Welt könnte ich hier nicht dennoch "gefällt mir" klicken..? ;-)
Wiedermal ein Wahnsinns Kommentar zu einem Film ,den ich mir irgendwie nicht ansehen kann. Ich mochte Antichrist und Melancholia und Dogville empfinde ich als Meisterwerk aber der hier scheint wohl noch härter als Requiem for a Dream zu sein. Und ich muss mich erstmal von Komm und Sieh erholen ;)
@Jenny: Da käme mir so ein Gedanke. ;) Vielen Dank, btw.
@Dude: Danke. Dann erhol dich, schau ein bisschen weniger Feel-Bad und danach Augen zu und durch!
Lars von Trier hat mit DANCER IN THE DARK etwas geschafft, das ich vor kurzem noch für unmöglich gehalten hätte: Ein Musical, das mir nicht nur gefällt, sondern bei dem ich nicht mal während der Sing- und Tanzszenen das Bedürfnis hatte auf Fast Forward zu drücken. Nicht ganz unschuldig daran ist Björk, mit deren Musik ich zumindest bis zu etwa ihrem fünften Album etwas anfangen konnte - und ja, es ist ein genialer Kunstgriff, das die Musik immer aus Hintergrundgeräuschen entsteht. Ihre Selma war mir allerdings etwas zu naiv konstruiert und die USA-Kritik kam zu plump rüber (böswillig könnte man das auch als Anti-Amerikanismus bezeichnen). Aber das sind Schönheitsfehler, denn ein Film zum Mitweinen und Mitwippen - das kann nicht jeder...
Ich habe noch nie eine so herzerwärmende, liebevolle und verständnisvolle Person wie Selma "kennenlernen" dürfen, die viele Leute in ihren Bann zieht (wie auch die Wärterin). Die eine Kündigung versteht und ihrem Vorarbeiter sogar noch dankt. Die alles für ihren Sohn opfert und bloß keine Almosen entgegen nehmen möchte... Die "keinen Mucks verrät", auch wenn es um Leben und Tod geht.
Eine sehr echte und ehrliche Story, die von der Kameraführung noch verstärkt wird.
Die Musicaleinlagen passen wie die Faust aufs Auge, unterstreichen die leidende Ironie des Geschehens. (Auch wenn diese mir persönlich zum Teil etwas zu lang ausgefallen sind.)
Björk passt ganz sonderbar in diese Rolle. Ihre Stimme ist zum dahin schweben und die Geschichten, die die Lieder erzählen, taucht man unvermittelt ein.
Es ist eine deprimierende, bewegende Geschichte, die mich jedoch mehr schockte als traurig machte. Mehrmals blieb mir wortwörtlich die Luft im Halse stecken (Stichwort Tresorkassette und Ende)
Trier hält uns malwieder ein Spiegel vor die kranken und/oder zerbrechlichen Seelen.
Dies war mein 3. Film von ihm (nach Antichrist und Melancholia) und ich werde ihn nie mehr aus den Augen verlieren.
Wie auch schon 'alanger' schrieb, weiß ich nicht, ob ich mir diesen Film noch einmal anschauen "möchte". Er wird auf jeden Fall lange in mein Hirn eingebrannt sein.
Die Naivität. Das Böse. Das Unverständnis. Und diese bedingungslose Liebe...
Zum Schluss kommend, noch ein Memo an mich:
Mehr musikalische Einlagen in meinem Leben! Vielleicht mal steppend auf die U-Bahn warten.
Ich habe den Film zwar schon ewig auf meiner to-watch-list, nur wollte ich mir nie meine gute Laune durch so eine Art Film vermiesen lassen. Und immer wenn ich schlechte Laune hatte, habe ich mich nicht an den Film erinnert. Aber heute ist es so weit. Scheiß Laune + Kommentar zu Dancer in the Dark = Dancer in the Dark gucken
Hmm, vielleicht bessert sich deine Laune dadurch ein wenig, mein lieber Fladek. Bei Selma geht einem ganz schön das Herz auf. Diese Lebenseinstellung... Das kann einem auch der Inhalt des Films nicht nehmen :)
Hmm, von der Story hab ich mehr ehrlich gesagt mehr erhofft. Relativ unspektakulär und mit einigen Längen. Trier gleicht diese Schwäche jedoch durch meisterhafte Kameraführung, schön anzusehende Musicalszenen, die wie immer gut gewählten und teilweise altbekannten Schauspieler (Skarsgard, Trier) und die melancholische Grundstimmung aus.
Im Gedächtnis bleibt auch die Symbolik der Brücke, die er in Antichrist und Melancholia erneut aufgreifen wird sowie die geldsparende Unterbringung seines Kameramanns.
"Dancer in the Dark" ist ein intensiver und zeitweise auch anstrengender Film. Größter Kritikpunkt ist für mich die dogma-typische Hand-/Festkamera, die zwar einige emotionale Momente sehr roh und gut festhält, mich aber spätestens in den Musical-Szenen, die sie einfach nicht gescheit einzufangen weiß, ziemlich nervt. Manchmal wird der Film auch etwa zäh und lang, man merkt schon sehr wie fasziniert von Trier von seiner Darstellerin war. Das hat aber auch seinen Grund: Wenn Björks Figur mir auch ein bisschen zu engelsgleich angelegt ist, die Isländerin fühlt sich absolut fantastisch in ihre Rolle ein. Und das Ende: Erschreckend gelungen. Ich bin richtig zusammengezuckt.
Recht gute Story und sehr krasses Ende.
Leider kann ich nur
a) Björk nicht sonderlich leiden (und v.a. ihre Stimme) und
b) mit Lars von Trier nach wie vor ganz wenig anfangen.
Man muss Lars von Triers depressiven Scheiß lieben. Ich tu es.
Sie träumt sich in Musicals, um aus ihrer bescheidenen Welt aus Geldnot und Blindheitsdrohen zu fliehen. Selma ist eine liebenswerte Person, die wohl nie etwas Böses wollte. Man beginnt, sie zu lieben, und genau deswegen wird es eigentlich nahezu unerträglich, sie im weiteren Filmverlauf zu erleben. Denn der Zeitpunkt, an dem die Ungerechtigkeit siegt und schließlich alles ins depressive Entsetzen überwechselt, lässt nicht lange auf sich warten. (Achtung Spoiler) Letztendlich opfert sie sich selbst, gibt das Geld nicht für einen Anwalt aus, sondern hinterlässt es ihrem Sohn für die Operation. Ob sie ihrem Sohn damit aber einen Gefallen oder gerade Unwohl tut, indem sie sich schließlich zum Tode verurteilen lässt und ihren Sohn somit allein zurück lässt, bleibt im Raum stehen. Sie ist einerseits zwar gutmütig und selbstlos, lebt dabei aber so sehr in ihrer heilen Musicalwelt, dass sie vergisst, was ihre eigene Existenz bedeutet: nämlich die Mutterrolle für ihren Sohn, die sie ihm vielleicht viel mehr schuldig ist. (Spoiler Ende)
Sängerin Björk spielt dabei so wahnsinnig einfühlsam und überzeugend die Rolle des Opfers, was die Betroffenheit und das Leid zusätzlich wirken lässt. Kleinen Abzug gibt es für manche uninteressante Längen, ohne die locker 9.0 drin gewesen wären.
Man fühlt eigentlich nichts mehr. Außer dieses schuldlose Leid. Lars von Trier geht psychisch eigentlich schon fast über die Grenze des Ertragbaren - auch wenn er sich nur einige Jahre später mit seinem Teufelswerk ANTICHRIST gar selbst übertrumpft.
Total ungenießbar. Und wahnsinnig faszinierend.
Gleich zu Beginn bemerkt man, dass es sich bei Dancer in the Dark um einen besonderen Film handelt. Die Atmosphäre, die Lars v. Trier in der ersten Stunde schafft ist extrem fesselnd und schlichtweg grandios. Die Darsteller wurden sehr gut gecastet und spielen ihre Rollen hervorragend.
Das Niveau kann der Film aus meiner Sicht allerdings nicht halten. Zum einen bin ich mit den Musical-Szenen nicht wirklich warm geworden. Einige waren durchaus gelungen. Bei anderen hatte ich wiederum den Eindruck, dass sie dem Film keinen tieferen Sinn verleihen und vielleicht sogar überflüssig sind. Zudem konnte mich das Schicksal der Hauptdarstellerin nicht so tief berühren, da mir ihre Beweggründe teilweise seltsam erscheinen. Das Konzept des guten Menschen, der die Fehler und Schwächen der anderen erduldet und die Folgen auf sich nimmt, wirkt mir zu zwanghaft und konstruiert, in seiner Konsequenz nicht wirklich schlüssig. Mag man es zwar für zweifelhaft, aber aufgrund ihrer Ansichten für verständlich halten, dass sie Bills Geheimnis nicht preisgeben will, so kann ich dies für die Beziehung mit ihrem Sohn nicht aufrecht erhalten. Ich sehe nicht, warum sie krampfhaft seine Krankheit vor ihm verschweigt, wenn seine Heilung ohnehin bevorsteht. Ihr Schicksal hat daher etwas von einer selbstbestimmten Odyssee, das sich meinem Mitgefühl so teilweise verschließt. Diesen Eindruck kann auch das äußerst drastische und intensive Ende nicht vollends beheben.
Trotz eines vielversprechenden Beginns für mich deshalb nur Durchschnitt.
Down-Syndrom Gesicht und Nervstimme Björk und "Hilfe, meine Mama hat mit zu vielen Männern gevögelt" LvT in Symbiose. Das noch unterlegt mit nerviger Musik und pseudotiefsinniger Geschichte. Da verbringe ich die 2 Std. doch lieber damit, mich am Arsch zu kratzen, da hab ich mehr von.
@ Stu: Na wenn das total geschickt mit Photoshop aufgesetzte und kaum vom einem Original zu unterscheidende Köpfchen in deinem Profilbild dir entspricht, bist du jedenfalls tageslichttauglich.
@ Brad: Nein, ich bin nicht oberflächlich. *gafft dir auf die Arme*
Ja, nen nässenden, entzündeten Analbereich nämlich. War glaub ich doch bessser, dass du stattdessen den Film gesehen hast. Is von von Trier. Guter Regisseur.
Selten eine derartig unangemessene "Kritik" gelesen, eure Herrlichkeit. Selbst bei einem Verriss sollte man sich nicht auf das Niveau eines Boll-Films begeben,oder?
Ich schreibe die Kritik so, wie ich sie für angemessen halte. Und scheinbar fanden 15 Mitglieder auch, dass sie angemessen ist. Nur, weil ich nicht deiner Meinung bin, musst du nicht glauben, dass du niveauvoll bist.
Bezeichnest Du alle Menschen mit Inuit-Wurzeln und entsprechendem Aussehen als "Down-Syndrom-Gesicht"? Von den 100%-Inuit, den gesamten Asiaten und vor allem...oho...den Mongolen mal ganz abgesehen. Und sollte nicht der unreflektierte Mißbrauch einer Behinderung als Beleidigung in einer ohnehin vor selbstgefälligem und geltungssüchtigem Defätismus strotzenden "Bewertung" gewisse Rückschlüsse auf das Niveau des Autors zulassen? Naja, Hauptsache ist: Du hast mal wieder 15 Geistesgrößen gefunden, die dich wenigstens unter deinem Pseudonym "herrlich" finden.
stu: Wieso denn? Dieser wimmernde Haufen Elend will mir nur mit der political correctness-Keule eins auswischen. Er hat sich nämlich das Höschen nassgemacht, weil jemand seinen geliebten LvT-Vollhorst angegriffen hat und sieht sich jetzt als Rächer der Minderbemittelten. Was soll ich da in Rechtfertigungsdrang gerückt werden? Vielmehr sollte LvT Rechtfertigung für die Körperverletzungen abliefern, die er Filme nennt.
Hunde, die bellen, beißen nicht. Wer allerdings so laut kläfft wie eure-herzlichkeit , benötigt vielleicht doch mal einen Maulkorb. Auch wenn ich als angeblicher Rächer der Minderbemittelten natürlich voll hinter ihrer-verhärmtheit stehe.
Oh, hier wird Zensur verübt. Zensur gegen jene, die dem auf ihrem schwachen Selbstwertgefühl basierenden Pseudokunstverständnis der Selbstdarstellungsonanisten entgegen wirken.
Genau für solche Waschlappen ist mein Kommentar. Reib dich dran, geh zur Mutti heulen und beklage dich über das Unrecht der Welt. Damit liegst du auf einer Wellenlänge mit LvT.
Lustig, eben jenes schwache Selbstwertgefühl und die in der realen Welt offensichtlich verwehrte Anerkennung hätte ich dir bereits im ersten Kommentar attestiert, habe es aber aufgrund meiner "moralischen political-correctness-keule" gelassen. Nun gut: Der Nickname, das Profilbild ("hey, das unscharfe Auge lässt gar nicht auf meine Pubertätsaknenarben und mein Übergewicht schließen, suggerieren aber den Online-Nerds ein selbstbewußtes Magermodel") und dein selbstherrliches Gekläffe ( "seht meine Rechtschreibung, ich hab Abi, auch wenn ich jetzt zuhause sitze und lieber Kommentare als Bewerbungen schreibe") und deine Kritikunfähigkeit ("wuff,wuff,wuff") lassen rein küchentischpsychologisch analysiert darauf schließen, dass es der liebe Gott nicht so gut mit Dir gemeint hat. Und das Problem von LvT`s Mama (siehe oben) hast Du eben leider auch nicht, eure-selbstherrlichkeit.
P.S.: Ich hab Urlaub, daher nehme ich für die Therapiesitzung auch nichts!
Hahaha! VOLL INS SCHWARZE, Dr. Freud! Bitte empfehle mir das Taschenbuch für Hobbypsychologen, das wird mich meiner Selbsterkenntnis einen großen Schritt näher bringen. Oder hast du es etwa aus der wissenschaftlich fundierten "Psychologie heute"?
Wie dem auch sei, schreit Projektion aus jedem deiner Sätze. Weder Selbstironie, noch gesundes Selbstwertgefühl, geschweige denn eine treffsichere Einschätzung deiner Mitmenschen scheinen Merkmale zu sein, mit denen dich Mutter Natur gesegnet hat. Damit wirst du LvT immer ähnlicher! Schwankst du auch bei Frauen zwischen Verachtung und Verherrlichung? Aber nein, ich möchte nicht tiefer in den Sumpf deiner modrigen Psyche vordringen. Wenn ich mich von einem kleinschwänzigen, komplexbeladenen Wichtigtuer verstören lassen will, gucke ich mir lieber den nächsten LvT-Film an. :D
Macht zwar irgendwie Spass, aber ich lasse es jetzt mal gut sein.
Das ganze scheint dich ja auch irgendwie aufzuregen......(bei möglicher Adipositas mit einhergehender Herzinsuffizienz ja eine gefährliche Sache!)
Tschö, Liebchen!
He, ein Fan von ihrer-herblichkeit, der sich zum gemeinschaftlichen Nachtreten einfindet. Leute, Leute, Sozialkompetenz: Setzen, Sechs!
(@ irre-horrorlichkeit: Die ZAHL, sorry!)
Wenn ich mal kurz unterbrechen darf. Da mein Email-Postfach sich bei jedem neuen Kommentar von euch meldet, bin ich zwangsläufig auf dieses Gedisse aufmerksam geworden. Was hast du, ihre-herrlichkeit, eigentlich gegen Trier? Falls du deine ganzen scharfsinnigen Analysen nur aus seinen Filmen ableitest, Respekt. Aber ich will doch nicht hoffen dass du seine Interviews ernst nimmst?! Ich musste mich bei denen immer lachen.
Ich meine, dann wäre er ja ein Selbstdarstellungsonanist mit einem auf schwachem Selbstwertgefühl basierenden Pseudokunstverständnis, dessen Mutter mit zu vielen Männern gevögelt hat und zu allem Überfluss wäre er auch noch NAZI!
Wenn du es genau wissen willst (weil ich keine Lust habe, mich ewig zu wiederholen): http://www.moviepilot.de/news/lars-von-trier-tritt-in-peinlichen-hitler-fettnapf-110744
Die Diskussion unter Klap Traps Kommentar.
"Dancer in the Dark" ist einer der schonunglosesten Filme die ich je gesehen habe. Ich kann ihn unmöglich meinen Lieblingsfilm nennen, denn ihn mehr als zwei Mal sehen habe ich bisher nicht vermocht. Umso mehr muss ich Lars von Triers Werk doch all meinen Respekt zusprechen, denn noch nie hat mich ein Film dermaßen mitfühlen lassen.
Björk ist meisterhaft. Und das hat mich am meisten überrascht, da ich kein großer Fan ihrer Musik bin, wenn ich sie doch als Künstlerin schätze. Auch das ein Film mit Musicaleinlagen mich mitreißen könnte hätte ich nicht gedacht. Ich dachte immer in diesem Genre kann allein Tim Burtons "Sweeney Todd" eine Ausnahme darstellen. "Dancer in the Dark" hat mich eindeutig eines Besseren belehrt. Auch wenn mich die ersten Musicaleinlagen ein wenig gelangweilt haben, so werden sie doch im Laufe des Films immer abgedrehter, extravaganter und vor allem wichtiger. Ich habe das Gefühl den Sinn dieser Einlagen erst gegen Ende richtig zu verstehen, und schon erscheinen sie mir als unverzichtbar. Björk, dieses komische Wesen von, wie es scheint, einem anderen Stern, offenbart das Innerste dieser schicksalsgebeutelten Frau wie niemand anders es vermag.
Sogar die Kameraarbeit und der Schnitt begeistern mich. Wichtig außerdem: Peter Stormare. Ich musste mich ganz schön zusammenreißen nicht zu lachen als er das erste Mal auftauchte, denn ich kenne ihn nur als skrupellosen, durchgeknallten Teufel a la Big Lebowsky. Umso erstaunlicher seine Leistung in diesem Film. Er hat es doch tatsächlich geschafft mich bei seinem Anblick nicht an die Badewannenszene in The Big Lebowsky denken zu lassen, alle Achtung!
Außerdem: Ein Film der mich zum weinen gebracht hat. War ganz verstört, weil das bis dahin noch kein Film vermocht hat - und das Blöde daran - wenn man erstmal anfängt zu flennen kommt man bei "Dancer in the Dark" nicht mehr raus.
Muss man unbedingt gesehen haben.
Man leidet, dank Björks einzigartiger und atemeraubender Darstellung, den ganzen Film unbeschreibliche Qualen mit, verzweifelt immer mehr, bis es einem am Ende die Luft endgültig zuschnürt.
Doch gleichzeitig schenkt Björks natürliche Leichtigkeit, wie auch ihre Musik dem Film etwas unsagbar Schönes.
Kein Film hat sich derartig in mein Gedächtnis eingebrannt wie dieser. Obwohl es bestimmt schon 5 Jahre her ist seitdem ich ihn gesehen habe, kann ich mich noch an fast alles erinnern.
Und ich dachte, ich hätte schon so gut wie alles gesehen.
Lars von Trier inszeniert mit "Dancer in the Dark" ein Schicksalsdrama der besonderen Art. Noch nie habe ich mit dem Protagonisten so mitgefühlt wie hier. Vielleicht hat Lars von Trier etwas übertrieben, aber dafür sind Filme ja da! Die groteskwirkenden Musikeinlagen, welche auch vom Stil her total veraltet wirken, sind Geschmackssache und leider nicht mein Geschmack gewesen. Aber das Gesamtpaket stimmt absolut, wenn man mich fragt.
Ich kann ihn einfach nicht einen Lieblingsfilm nennen. Dafür tut er mir zu weh, dafür macht er mich zu aggressiv...
Eine wunderbare Amerika und Kirchenkritik. Die Schauspielerische Darbietung Björks ist wohl mit die Beste, die es je gegeben hat.
Ich habe für dieses gefühlvolle, kritsiche Drama keine Worte....
Manche Filme würde man nicht mal seinen schlimmsten Feinden empfehlen, wartet eigentlich nur darauf, dass man sie endlich hinter sich gebracht hat und merkt dann am Ende, dass man, wie erwartet, etwas bedeutendes gesehen hat.
Neben diesen schönen, schwergewichtigen, bleibenden Schäden sind mir Björks Leistung und meine "Abspann-Starre" aber auch wirklich eine hohe Wertung wert.
Also hab mich nie an den Film getraut weil ich Björk absolut nicht ausstehen konnte und Musical Filme sind auch nicht so meins, aber Lars van Trier hat hier wieder ein so beklemmendes und bitteres Stück Film geschaffen WOW!
Björk spielt wirklich überraschend gut und die Musik passt auch zu der melancholischen Grundstimmung. Anklagender Film gegenüber der Todesstrafe! Das ende lässt bestimmt keinen kalt.
schwierig den Film zu bewerten, da mit die Musicaleinlagen nicht allzu zugesagt haben. Wären die nicht allzu lang gezogen, würde der Film vlt sogar 9,5 oder gar 10 Pkt bekommen. Die Geschichte hat schockiert. Und das Herz zerrissen. Passendes Ende. Hat mich auch zum Nachdenken gebracht.
Lars von Trier schickt uns abermals in die Hölle. Mit uns auch seine Figuren, für die er anscheinend mal wieder keinerlei Mitleid hat und deren, wie auch die Gefühle des Zuschauers, gnadenlos abschlachtet. Eigentlich weiß man schon, was einen erwartet, wenn man sich Dancer in the Dark ansieht, denn es steht ja von Trier darauf. Aber warum tut man sich dann freiwillig Schläge in die Magengrube an, wenn man stattdessen doch gleich zum Boxen gehen könnte, wo man sich auch wehren und zurückhauen kann? Das geht hier nämlich leider nicht. Für mich ist es ganz klar: Der Däne weiß es einfach Dramatik und Gefühle bis ans äußerste zu treiben, ohne sinnlose Effekthascherei, eigentlich komplett ohne technische Mittel, bis auf seine Handkamera, und das in Perfektion. Das will ich sehen! Gipfeln tut das natürlich wieder am Ende wie schon bei Breaking the Waves. Was da wieder abgeht ist an Intensivität einfach nicht zu übertreffen. Im Hintergrund das Pochen eines normal schlagenden Herzens, das eigene hat schon längst die zwei- bis dreifache Frequenz, das ewig lange Warten auf den Telefonanruf und dann noch ein letztes Lied. Wow. Und wieder frage ich: wie kann er nur? Da baut man eine so hervorragende Bindung zu diesen Personen auf und am Ende ist schon wieder alles für die Katz.
Was die Musicalszenen angeht, stutzt man erstmal, wenn man dies in Verbindung mit von Trier hört. Mag eigentlich gar nicht so recht zusammenpassen mit seiner so tristen und traurigen Welt, jedoch sind es genau die Szenen, in denen man wieder Hoffnung schöpfen kann und in denen Gefühle herauszusprudeln beginnen, was einen wunderschönen Kontrast zum restlichen Film bietet.
So tat Dancer in the Dark mal wieder im Herz und in der Seele weh, aber auch wenn der Lars noch 1000 anderer solcher Filme gemacht hätte, ich würde mir jeden antun. Zu schön sind sie gleichzeitig, um darüber hinwegzusehen.
Das kann ich so unterschreiben. Viel Spaß dann noch mit den "Idioten", auch wenn er bei weitem nicht so in die Magengrube schlägt - faszinieren tut er dennoch. ;)
Den hab ich vorgstern gesehen. Hat mich aber leider nicht ganz so mitgerissen wie der hier oder Breaking the Waves. Dennoch ziemlich gut und Dogma ist eh genial. :)
ein richtig schöner film. total traurig und so stimmig... personen sind so übertrieben und trotzdem so echt. natürlich ist es totaler kitsch, geht einem aber wirklich nahe. die musicalsequenzen sind total genial. habe seit gut einem jahr einem jahr einen ohrwurm von "i've seen it all"
Dancer in the Dark - Kritik
FR/SE/DK 2000 Laufzeit 139 Minuten, FSK 12, Drama, Musikfilm, Kinostart 28.09.2000
Kritiken (3) — Film: Dancer in the Dark
Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschen[...] Von Trier ist, speziell im Vergleich mit „Breaking the Waves“, ein Stück direkter, extremer geworden. Er hält die Religiosität ganz im Subtext, lässt etwas weniger Raum für Symbolik und eigene Schlüsse und büßt damit auch etwas Glaubwürdigkeit ein. Die etwas straffere Laufzeit von ‚nur noch‘ 139 Minuten, gespickt mit den träumerischen Gesangseinlagen als Hommage an die guten alten Musicalfilme à la „Singin’ in the Rain“, erlaubt dafür noch weniger Längen. Das alles sind Nuancen und es läuft wie erwähnt auf eine Geschmackssache hinaus. Doch am Ende ist der famos gespielte, faszinierend klingende „Dancer in the Dark“ wie ein harter Faustschlag in die Magengrube und zeigt, dass von Trier sich in puncto Intensität nochmal selbst übertroffen hat.
Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
SiameseMax: SiameseMovies
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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschenKann man denn eine solche Geschichte überhaupt ernst meinen: Vom Opfergang der jungen Selma, einer Heiligen möglicherweise, so selbstlos und ohne Harm, so engelsgleich wie sie ist. Und so nett, so putzig, so offen zu allen. So herzergreifend. Und dann noch gespielt von Björk, diesem isländischen Wunder mit ihrer hellen, bezaubernden Stimme, so licht und klar. Wenn Björk singt, scheint die Welt stillzustehen. "I ve seen it all" lässt sie wissen, dass es nicht mehr zu sehen gibt, dass es Todsünde wäre, noch mehr zu wollen. [...] Nein, Lars von Trier kann das alles nicht ernst meinen.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten
camel 2009/10/28 20:53:35
Antwort löschenSchon erstaunlich... apltraumhafte Dreharbeiten für einen Witz...? Ich glaube nicht, dass Sie Trier verstanden haben.
Aufgabe 2009/11/16 00:22:00
Antwort löschenja, das glaub ich ernsthaft auch. wenn es ernste filme gibt, dann wohl die aus der hand von lars v. trier.
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veseria 2011/03/03 01:19:30
Antwort löschenMan kann es ernst nehmen oder auch nicht. Ich glaube Trier nimmt seinen Charakter und seinen Film sehr ernst. Doch was er hier kritisiert, die sich nicht weiterentwicklende amerikansiche Gesellschaft und der sinnlose, falsche Gotteswahn. Ich glaube das ist das, was lars von trier nicht ernst nehmen kann. Das was er ins lächerliche zieht.
ihre-herrlichkeit 2011/08/10 13:03:12
Antwort löschenWenn ich Gesellschafts- und Religionskritik haben will, guck ich lieber South Park. Die verpacken es charmant, intelligent und witzig und nicht verkrampft, nervtötend und zum Mitschämen.
Kommentare (48) — Film: Dancer in the Dark
Kommentar schreibenfkfilmkritik 2012/01/31 21:40:10
Kommentar löschenInzwischen mein vierter Film von Lars "Also nun doch kein Nazi" Von Trier und ich muss sagen: So sehr ich "Dogville" verehre, so sehr mich "Antichrist" gen Ende vom Hocker riss, so sehr er mir in wunderschöner Manier mit "Melancholia" den Weltuntergang zeigte, "Dancer in the Dark" ist sein mich emotional am meisten bewegender und zermürbender Film. Ich mag sie ja generell. Diese Werke, die einem in eine pessimistische, hässliche Welt führen und dann immer wieder Träumen lassen von etwas besseren und man, wie es auf der DVD gesagt wird, in dem riesigen, unendlich erscheinenden Schatten, Licht findet und darin stehen bleibt, aber dann auch wieder mit einem Paukenschlag raus in den Schatten, in die Realität geschupst wird. So eine Erfahrung hatte ich auch schon "same, same but different" mit "Pans Labyrinth". Aber dieser Film ist zusätzlich auch noch ein Musical und ich muss sagen: Langsam scheine ich mich für dieses Genre echt faszinieren zu können. So sehr, dass ich sogar bei "High School Musical 3" ein wenig schwach wurde *rot werd*. Beeindruckend ist natürlich Björks Stimme. Wahnsinn, wie diese Frau singen, aber auch spielen kann. Gelungen ist die Musik, die ja immer - was ich ebenfalls sehr bemerkenswert finde - diegetisch durch gewisse Geräte, Werkzeuge erzeugt wird. Die Songs sind allesamt fantastisch und geben immer eine besondere Stimmung. Obendrein wird hier nicht - wie schon in "Dogville", nur noch weniger - mit Seitenhiebe nach Amerika gegeizt, womit der Tänzer im Dunkeln den Lars ganz schnell noch einmal weiter ins Licht drängt. Doch diese wirkte für mich zum Glück niemals selbstzweckhaft und ist auch nicht zu viel mit Finger-Zeigerei.
"Dancer in the Dark" spaltet sicherlich sein Publikum, doch letztlich bedarf es dann auch nur den Vorsätzen, dass man sich auf ein Musical, eine Wackelkamera, Björk und ordentlich emotionalen Stoff einlässt. Denn dann könnte man das selbe wie ich erleben. Sich ins Gehirn brennende, berührende Szenen. Einen naiven, hilflosen, aber zu jeder Zeit einem mitnehmenden Charakter. Ein schonungsloses, radikales, deprimierendes und deftiges Meisterwerk, was ordentlich nachträglich zu spüren ist und man erstmal unberührt im Regal lassen will. Ich glaube, ich hab mich seit "Requiem for Dream" nicht mehr so beschissen gefühlt, wie nach diesem Streifen. Unfassbar großartig!
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Jenny von T 2012/01/31 22:13:44
Antwort löschenIch halte "Dancer in the Dark" zwar noch immer für seinen schwächsten Film, aber wie um alles in der Welt könnte ich hier nicht dennoch "gefällt mir" klicken..? ;-)
DerDude_ 2012/02/01 06:03:28
Antwort löschenWiedermal ein Wahnsinns Kommentar zu einem Film ,den ich mir irgendwie nicht ansehen kann. Ich mochte Antichrist und Melancholia und Dogville empfinde ich als Meisterwerk aber der hier scheint wohl noch härter als Requiem for a Dream zu sein. Und ich muss mich erstmal von Komm und Sieh erholen ;)
fkfilmkritik 2012/02/02 21:20:12
Antwort löschen@Jenny: Da käme mir so ein Gedanke. ;) Vielen Dank, btw.
@Dude: Danke. Dann erhol dich, schau ein bisschen weniger Feel-Bad und danach Augen zu und durch!
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Jenny von T 2012/02/02 21:30:34
Antwort löschenLass' mich doch dran teilhaben (an dem Gedanken)... ;-)
fkfilmkritik 2012/02/03 16:44:32
Antwort löschenWeil ich ja die Filme, die du wahrscheinlich von ihm auch so gerne magst hier lobe. ;)
Hendrik 2012/01/29 02:20:06
Kommentar löschenLars von Trier hat mit DANCER IN THE DARK etwas geschafft, das ich vor kurzem noch für unmöglich gehalten hätte: Ein Musical, das mir nicht nur gefällt, sondern bei dem ich nicht mal während der Sing- und Tanzszenen das Bedürfnis hatte auf Fast Forward zu drücken. Nicht ganz unschuldig daran ist Björk, mit deren Musik ich zumindest bis zu etwa ihrem fünften Album etwas anfangen konnte - und ja, es ist ein genialer Kunstgriff, das die Musik immer aus Hintergrundgeräuschen entsteht. Ihre Selma war mir allerdings etwas zu naiv konstruiert und die USA-Kritik kam zu plump rüber (böswillig könnte man das auch als Anti-Amerikanismus bezeichnen). Aber das sind Schönheitsfehler, denn ein Film zum Mitweinen und Mitwippen - das kann nicht jeder...
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Synovia 2012/01/26 14:11:36
Kommentar löschenIch habe noch nie eine so herzerwärmende, liebevolle und verständnisvolle Person wie Selma "kennenlernen" dürfen, die viele Leute in ihren Bann zieht (wie auch die Wärterin). Die eine Kündigung versteht und ihrem Vorarbeiter sogar noch dankt. Die alles für ihren Sohn opfert und bloß keine Almosen entgegen nehmen möchte... Die "keinen Mucks verrät", auch wenn es um Leben und Tod geht.
Eine sehr echte und ehrliche Story, die von der Kameraführung noch verstärkt wird.
Die Musicaleinlagen passen wie die Faust aufs Auge, unterstreichen die leidende Ironie des Geschehens. (Auch wenn diese mir persönlich zum Teil etwas zu lang ausgefallen sind.)
Björk passt ganz sonderbar in diese Rolle. Ihre Stimme ist zum dahin schweben und die Geschichten, die die Lieder erzählen, taucht man unvermittelt ein.
Es ist eine deprimierende, bewegende Geschichte, die mich jedoch mehr schockte als traurig machte. Mehrmals blieb mir wortwörtlich die Luft im Halse stecken (Stichwort Tresorkassette und Ende)
Trier hält uns malwieder ein Spiegel vor die kranken und/oder zerbrechlichen Seelen.
Dies war mein 3. Film von ihm (nach Antichrist und Melancholia) und ich werde ihn nie mehr aus den Augen verlieren.
Wie auch schon 'alanger' schrieb, weiß ich nicht, ob ich mir diesen Film noch einmal anschauen "möchte". Er wird auf jeden Fall lange in mein Hirn eingebrannt sein.
Die Naivität. Das Böse. Das Unverständnis. Und diese bedingungslose Liebe...
Zum Schluss kommend, noch ein Memo an mich:
Mehr musikalische Einlagen in meinem Leben! Vielleicht mal steppend auf die U-Bahn warten.
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SpiceWeasel 2012/01/26 16:26:43
Antwort löschenAls nächstes ist dann "Dogville" dran? =) Schöner Kommentar!
Synovia 2012/01/26 17:20:42
Antwort löschenGanz genau :) Der fehlt nämlich auf jeden Fall noch!
Danke für die Blumen.
Fladek 2012/01/26 17:43:53
Antwort löschenIch habe den Film zwar schon ewig auf meiner to-watch-list, nur wollte ich mir nie meine gute Laune durch so eine Art Film vermiesen lassen. Und immer wenn ich schlechte Laune hatte, habe ich mich nicht an den Film erinnert. Aber heute ist es so weit. Scheiß Laune + Kommentar zu Dancer in the Dark = Dancer in the Dark gucken
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Synovia 2012/01/26 22:48:48
Antwort löschenHmm, vielleicht bessert sich deine Laune dadurch ein wenig, mein lieber Fladek. Bei Selma geht einem ganz schön das Herz auf. Diese Lebenseinstellung... Das kann einem auch der Inhalt des Films nicht nehmen :)
Synovia 2012/01/28 04:30:29
Antwort löschenSo, Meisterwerk "Dogville" nun auch intus.
Trimalchio 2012/01/21 23:00:30
Kommentar löschenHmm, von der Story hab ich mehr ehrlich gesagt mehr erhofft. Relativ unspektakulär und mit einigen Längen. Trier gleicht diese Schwäche jedoch durch meisterhafte Kameraführung, schön anzusehende Musicalszenen, die wie immer gut gewählten und teilweise altbekannten Schauspieler (Skarsgard, Trier) und die melancholische Grundstimmung aus.
Im Gedächtnis bleibt auch die Symbolik der Brücke, die er in Antichrist und Melancholia erneut aufgreifen wird sowie die geldsparende Unterbringung seines Kameramanns.
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kinokumpel 2011/12/02 11:15:42
Kommentar löschen"Dancer in the Dark" ist ein intensiver und zeitweise auch anstrengender Film. Größter Kritikpunkt ist für mich die dogma-typische Hand-/Festkamera, die zwar einige emotionale Momente sehr roh und gut festhält, mich aber spätestens in den Musical-Szenen, die sie einfach nicht gescheit einzufangen weiß, ziemlich nervt. Manchmal wird der Film auch etwa zäh und lang, man merkt schon sehr wie fasziniert von Trier von seiner Darstellerin war. Das hat aber auch seinen Grund: Wenn Björks Figur mir auch ein bisschen zu engelsgleich angelegt ist, die Isländerin fühlt sich absolut fantastisch in ihre Rolle ein. Und das Ende: Erschreckend gelungen. Ich bin richtig zusammengezuckt.
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herrbenson 2011/11/20 00:58:37
Kommentar löschenRecht gute Story und sehr krasses Ende.
Leider kann ich nur
a) Björk nicht sonderlich leiden (und v.a. ihre Stimme) und
b) mit Lars von Trier nach wie vor ganz wenig anfangen.
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mainaeinz 2011/10/25 23:16:28
Kommentar löschenTragisch, tragischer, Dancer in the Dark. Mein lieber Scholli, hab ich bei diesem Ende gelitten...
Ein schwer zugänglicher, wunderschöner, trauriger Film der wohl entweder gemocht oder gehasst wird.
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Hooded Justice 2011/10/09 16:52:24
Kommentar löschenMan muss Lars von Triers depressiven Scheiß lieben. Ich tu es.
Sie träumt sich in Musicals, um aus ihrer bescheidenen Welt aus Geldnot und Blindheitsdrohen zu fliehen. Selma ist eine liebenswerte Person, die wohl nie etwas Böses wollte. Man beginnt, sie zu lieben, und genau deswegen wird es eigentlich nahezu unerträglich, sie im weiteren Filmverlauf zu erleben. Denn der Zeitpunkt, an dem die Ungerechtigkeit siegt und schließlich alles ins depressive Entsetzen überwechselt, lässt nicht lange auf sich warten. (Achtung Spoiler) Letztendlich opfert sie sich selbst, gibt das Geld nicht für einen Anwalt aus, sondern hinterlässt es ihrem Sohn für die Operation. Ob sie ihrem Sohn damit aber einen Gefallen oder gerade Unwohl tut, indem sie sich schließlich zum Tode verurteilen lässt und ihren Sohn somit allein zurück lässt, bleibt im Raum stehen. Sie ist einerseits zwar gutmütig und selbstlos, lebt dabei aber so sehr in ihrer heilen Musicalwelt, dass sie vergisst, was ihre eigene Existenz bedeutet: nämlich die Mutterrolle für ihren Sohn, die sie ihm vielleicht viel mehr schuldig ist. (Spoiler Ende)
Sängerin Björk spielt dabei so wahnsinnig einfühlsam und überzeugend die Rolle des Opfers, was die Betroffenheit und das Leid zusätzlich wirken lässt. Kleinen Abzug gibt es für manche uninteressante Längen, ohne die locker 9.0 drin gewesen wären.
Man fühlt eigentlich nichts mehr. Außer dieses schuldlose Leid. Lars von Trier geht psychisch eigentlich schon fast über die Grenze des Ertragbaren - auch wenn er sich nur einige Jahre später mit seinem Teufelswerk ANTICHRIST gar selbst übertrumpft.
Total ungenießbar. Und wahnsinnig faszinierend.
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Roka586 2011/08/17 13:29:49
Kommentar löschenGleich zu Beginn bemerkt man, dass es sich bei Dancer in the Dark um einen besonderen Film handelt. Die Atmosphäre, die Lars v. Trier in der ersten Stunde schafft ist extrem fesselnd und schlichtweg grandios. Die Darsteller wurden sehr gut gecastet und spielen ihre Rollen hervorragend.
Das Niveau kann der Film aus meiner Sicht allerdings nicht halten. Zum einen bin ich mit den Musical-Szenen nicht wirklich warm geworden. Einige waren durchaus gelungen. Bei anderen hatte ich wiederum den Eindruck, dass sie dem Film keinen tieferen Sinn verleihen und vielleicht sogar überflüssig sind. Zudem konnte mich das Schicksal der Hauptdarstellerin nicht so tief berühren, da mir ihre Beweggründe teilweise seltsam erscheinen. Das Konzept des guten Menschen, der die Fehler und Schwächen der anderen erduldet und die Folgen auf sich nimmt, wirkt mir zu zwanghaft und konstruiert, in seiner Konsequenz nicht wirklich schlüssig. Mag man es zwar für zweifelhaft, aber aufgrund ihrer Ansichten für verständlich halten, dass sie Bills Geheimnis nicht preisgeben will, so kann ich dies für die Beziehung mit ihrem Sohn nicht aufrecht erhalten. Ich sehe nicht, warum sie krampfhaft seine Krankheit vor ihm verschweigt, wenn seine Heilung ohnehin bevorsteht. Ihr Schicksal hat daher etwas von einer selbstbestimmten Odyssee, das sich meinem Mitgefühl so teilweise verschließt. Diesen Eindruck kann auch das äußerst drastische und intensive Ende nicht vollends beheben.
Trotz eines vielversprechenden Beginns für mich deshalb nur Durchschnitt.
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ihre-herrlichkeit 2011/07/06 14:32:43
Kommentar löschenDown-Syndrom Gesicht und Nervstimme Björk und "Hilfe, meine Mama hat mit zu vielen Männern gevögelt" LvT in Symbiose. Das noch unterlegt mit nerviger Musik und pseudotiefsinniger Geschichte. Da verbringe ich die 2 Std. doch lieber damit, mich am Arsch zu kratzen, da hab ich mehr von.
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stuforcedyou 2011/07/06 14:47:30
Antwort löschenFreunde!:)
ihre-herrlichkeit 2011/07/06 14:47:51
Antwort löschenKomm in meine Arme! *läuft in Zeitlupe auf dich zu*
Bradbury 2011/07/06 15:22:03
Antwort löschenSchönes Bild! XD
ihre-herrlichkeit 2011/07/06 15:23:44
Antwort löschenDas mit der Zeitlupe oder der Symbiose?
Bradbury 2011/07/06 15:29:03
Antwort löschenDie Zeitlupe mein ich, nix Symbiose und nix Arschkratzen!
stuforcedyou 2011/07/06 15:30:34
Antwort löschenHuahahaha. Wenn ihr wüsstet wie ich in natura aussehe. Dann würdet ihr beide in High Speed vor meinen Armen weglaufen ;)
Bradbury 2011/07/06 15:33:17
Antwort löschenAber aber, so oberflächliche Menschen san mer ned! Wart mal, ich muss mal eben meinen linken Bizeps küssen, er vermißt mich schon!
ihre-herrlichkeit 2011/07/06 16:00:42
Antwort löschen@ Stu: Na wenn das total geschickt mit Photoshop aufgesetzte und kaum vom einem Original zu unterscheidende Köpfchen in deinem Profilbild dir entspricht, bist du jedenfalls tageslichttauglich.
@ Brad: Nein, ich bin nicht oberflächlich. *gafft dir auf die Arme*
freakualizer 2011/07/07 16:21:28
Antwort löschenArschkratzend aufeinander zulaufen find ich spitze! :)
ihre-herrlichkeit 2011/07/07 16:23:02
Antwort löschenDie Zeitlupe nicht zu vergessen! :D
CowVirus 2011/07/25 09:24:07
Antwort löschenJa, nen nässenden, entzündeten Analbereich nämlich. War glaub ich doch bessser, dass du stattdessen den Film gesehen hast. Is von von Trier. Guter Regisseur.
ihre-herrlichkeit 2011/07/25 11:18:42
Antwort löschenJa! Er ist der BESTE!
freakualizer 2011/07/25 15:01:20
Antwort löschenIch hab drei Lieblinge, Trier, Ittenbach und Dr. Boll
ihre-herrlichkeit 2011/07/25 15:38:23
Antwort löschenUnd Gaspar Noé.
DocSnyder08/15 2011/08/09 20:56:15
Antwort löschenSelten eine derartig unangemessene "Kritik" gelesen, eure Herrlichkeit. Selbst bei einem Verriss sollte man sich nicht auf das Niveau eines Boll-Films begeben,oder?
ihre-herrlichkeit 2011/08/09 21:20:07
Antwort löschenIch schreibe die Kritik so, wie ich sie für angemessen halte. Und scheinbar fanden 15 Mitglieder auch, dass sie angemessen ist. Nur, weil ich nicht deiner Meinung bin, musst du nicht glauben, dass du niveauvoll bist.
DocSnyder08/15 2011/08/10 10:21:46
Antwort löschenBezeichnest Du alle Menschen mit Inuit-Wurzeln und entsprechendem Aussehen als "Down-Syndrom-Gesicht"? Von den 100%-Inuit, den gesamten Asiaten und vor allem...oho...den Mongolen mal ganz abgesehen. Und sollte nicht der unreflektierte Mißbrauch einer Behinderung als Beleidigung in einer ohnehin vor selbstgefälligem und geltungssüchtigem Defätismus strotzenden "Bewertung" gewisse Rückschlüsse auf das Niveau des Autors zulassen? Naja, Hauptsache ist: Du hast mal wieder 15 Geistesgrößen gefunden, die dich wenigstens unter deinem Pseudonym "herrlich" finden.
stuforcedyou 2011/08/10 10:23:41
Antwort löschenihre-herrlichkeit, so viel Zeit muss sein
ihre-herrlichkeit 2011/08/10 11:27:08
Antwort löschenstu: Wieso denn? Dieser wimmernde Haufen Elend will mir nur mit der political correctness-Keule eins auswischen. Er hat sich nämlich das Höschen nassgemacht, weil jemand seinen geliebten LvT-Vollhorst angegriffen hat und sieht sich jetzt als Rächer der Minderbemittelten. Was soll ich da in Rechtfertigungsdrang gerückt werden? Vielmehr sollte LvT Rechtfertigung für die Körperverletzungen abliefern, die er Filme nennt.
DocSnyder08/15 2011/08/10 12:14:40
Antwort löschenHunde, die bellen, beißen nicht. Wer allerdings so laut kläfft wie eure-herzlichkeit , benötigt vielleicht doch mal einen Maulkorb. Auch wenn ich als angeblicher Rächer der Minderbemittelten natürlich voll hinter ihrer-verhärmtheit stehe.
ihre-herrlichkeit 2011/08/10 12:36:31
Antwort löschenOh, hier wird Zensur verübt. Zensur gegen jene, die dem auf ihrem schwachen Selbstwertgefühl basierenden Pseudokunstverständnis der Selbstdarstellungsonanisten entgegen wirken.
Genau für solche Waschlappen ist mein Kommentar. Reib dich dran, geh zur Mutti heulen und beklage dich über das Unrecht der Welt. Damit liegst du auf einer Wellenlänge mit LvT.
DocSnyder08/15 2011/08/10 13:43:37
Antwort löschenLustig, eben jenes schwache Selbstwertgefühl und die in der realen Welt offensichtlich verwehrte Anerkennung hätte ich dir bereits im ersten Kommentar attestiert, habe es aber aufgrund meiner "moralischen political-correctness-keule" gelassen. Nun gut: Der Nickname, das Profilbild ("hey, das unscharfe Auge lässt gar nicht auf meine Pubertätsaknenarben und mein Übergewicht schließen, suggerieren aber den Online-Nerds ein selbstbewußtes Magermodel") und dein selbstherrliches Gekläffe ( "seht meine Rechtschreibung, ich hab Abi, auch wenn ich jetzt zuhause sitze und lieber Kommentare als Bewerbungen schreibe") und deine Kritikunfähigkeit ("wuff,wuff,wuff") lassen rein küchentischpsychologisch analysiert darauf schließen, dass es der liebe Gott nicht so gut mit Dir gemeint hat. Und das Problem von LvT`s Mama (siehe oben) hast Du eben leider auch nicht, eure-selbstherrlichkeit.
P.S.: Ich hab Urlaub, daher nehme ich für die Therapiesitzung auch nichts!
ihre-herrlichkeit 2011/08/10 13:53:32
Antwort löschenHahaha! VOLL INS SCHWARZE, Dr. Freud! Bitte empfehle mir das Taschenbuch für Hobbypsychologen, das wird mich meiner Selbsterkenntnis einen großen Schritt näher bringen. Oder hast du es etwa aus der wissenschaftlich fundierten "Psychologie heute"?
Wie dem auch sei, schreit Projektion aus jedem deiner Sätze. Weder Selbstironie, noch gesundes Selbstwertgefühl, geschweige denn eine treffsichere Einschätzung deiner Mitmenschen scheinen Merkmale zu sein, mit denen dich Mutter Natur gesegnet hat. Damit wirst du LvT immer ähnlicher! Schwankst du auch bei Frauen zwischen Verachtung und Verherrlichung? Aber nein, ich möchte nicht tiefer in den Sumpf deiner modrigen Psyche vordringen. Wenn ich mich von einem kleinschwänzigen, komplexbeladenen Wichtigtuer verstören lassen will, gucke ich mir lieber den nächsten LvT-Film an. :D
DocSnyder08/15 2011/08/10 14:12:40
Antwort löschenMacht zwar irgendwie Spass, aber ich lasse es jetzt mal gut sein.
Das ganze scheint dich ja auch irgendwie aufzuregen......(bei möglicher Adipositas mit einhergehender Herzinsuffizienz ja eine gefährliche Sache!)
Tschö, Liebchen!
ihre-herrlichkeit 2011/08/10 14:22:38
Antwort löschenWürd ich auch sagen, wenn mir nichts mehr einfällt....
freakualizer 2011/08/10 14:51:19
Antwort löschenHörts halt auf, bis einer weint!!
:D
ihre-herrlichkeit 2011/08/10 14:53:10
Antwort löschenWieso? Der ist doch schon mit eingezogenem Schwanz davongezogen.
freakualizer 2011/08/10 15:05:21
Antwort löschenach, er war das gedrungene etwas, das mir gerade winselnd entgegen kam..
ihre-herrlichkeit 2011/08/10 15:16:48
Antwort löschenxD
DocSnyder08/15 2011/08/10 15:38:44
Antwort löschenHe, ein Fan von ihrer-herblichkeit, der sich zum gemeinschaftlichen Nachtreten einfindet. Leute, Leute, Sozialkompetenz: Setzen, Sechs!
(@ irre-horrorlichkeit: Die ZAHL, sorry!)
ihre-herrlichkeit 2011/08/10 15:41:38
Antwort löschenNachtreten ist toll. Ich kann auch alleine nachtreten, kein Problem.
CowVirus 2011/08/10 16:23:32
Antwort löschenWenn ich mal kurz unterbrechen darf. Da mein Email-Postfach sich bei jedem neuen Kommentar von euch meldet, bin ich zwangsläufig auf dieses Gedisse aufmerksam geworden. Was hast du, ihre-herrlichkeit, eigentlich gegen Trier? Falls du deine ganzen scharfsinnigen Analysen nur aus seinen Filmen ableitest, Respekt. Aber ich will doch nicht hoffen dass du seine Interviews ernst nimmst?! Ich musste mich bei denen immer lachen.
CowVirus 2011/08/10 16:37:25
Antwort löschenIch meine, dann wäre er ja ein Selbstdarstellungsonanist mit einem auf schwachem Selbstwertgefühl basierenden Pseudokunstverständnis, dessen Mutter mit zu vielen Männern gevögelt hat und zu allem Überfluss wäre er auch noch NAZI!
ihre-herrlichkeit 2011/08/10 16:44:59
Antwort löschenNein, seine Interviews interessieren mich nicht. Was ich von ihm halte, habe ich ausführlich beschrieben.
SgoTscH 2011/08/10 16:52:11
Antwort löschenDu brauchst es doch nur zu lesen, da steht doch alles, Augen auf machen und hier keine unbequemen Fragen stellen.
Antworten als E-Mail erhalten? Nein Danke. :)
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ihre-herrlichkeit 2011/08/10 16:52:15
Antwort löschenWenn du es genau wissen willst (weil ich keine Lust habe, mich ewig zu wiederholen): http://www.moviepilot.de/news/lars-von-trier-tritt-in-peinlichen-hitler-fettnapf-110744
Die Diskussion unter Klap Traps Kommentar.
alanger 2011/10/12 07:59:48
Antwort löschenschade.
Schloøpselcki 2011/05/24 00:55:43
Kommentar löschen"Dancer in the Dark" ist einer der schonunglosesten Filme die ich je gesehen habe. Ich kann ihn unmöglich meinen Lieblingsfilm nennen, denn ihn mehr als zwei Mal sehen habe ich bisher nicht vermocht. Umso mehr muss ich Lars von Triers Werk doch all meinen Respekt zusprechen, denn noch nie hat mich ein Film dermaßen mitfühlen lassen.
Björk ist meisterhaft. Und das hat mich am meisten überrascht, da ich kein großer Fan ihrer Musik bin, wenn ich sie doch als Künstlerin schätze. Auch das ein Film mit Musicaleinlagen mich mitreißen könnte hätte ich nicht gedacht. Ich dachte immer in diesem Genre kann allein Tim Burtons "Sweeney Todd" eine Ausnahme darstellen. "Dancer in the Dark" hat mich eindeutig eines Besseren belehrt. Auch wenn mich die ersten Musicaleinlagen ein wenig gelangweilt haben, so werden sie doch im Laufe des Films immer abgedrehter, extravaganter und vor allem wichtiger. Ich habe das Gefühl den Sinn dieser Einlagen erst gegen Ende richtig zu verstehen, und schon erscheinen sie mir als unverzichtbar. Björk, dieses komische Wesen von, wie es scheint, einem anderen Stern, offenbart das Innerste dieser schicksalsgebeutelten Frau wie niemand anders es vermag.
Sogar die Kameraarbeit und der Schnitt begeistern mich. Wichtig außerdem: Peter Stormare. Ich musste mich ganz schön zusammenreißen nicht zu lachen als er das erste Mal auftauchte, denn ich kenne ihn nur als skrupellosen, durchgeknallten Teufel a la Big Lebowsky. Umso erstaunlicher seine Leistung in diesem Film. Er hat es doch tatsächlich geschafft mich bei seinem Anblick nicht an die Badewannenszene in The Big Lebowsky denken zu lassen, alle Achtung!
Außerdem: Ein Film der mich zum weinen gebracht hat. War ganz verstört, weil das bis dahin noch kein Film vermocht hat - und das Blöde daran - wenn man erstmal anfängt zu flennen kommt man bei "Dancer in the Dark" nicht mehr raus.
Muss man unbedingt gesehen haben.
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SpiceWeasel 2011/05/24 15:46:49
Antwort löschenDas Ende schafft mich auch immer wieder! Toller Film und schöner Kommentar!
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Schloøpselcki 2011/05/24 16:39:22
Antwort löschenVielen Dank!
ihre-herrlichkeit 2011/08/10 13:04:20
Antwort löschenHaha, ja. Schonungslos ist er allerdings.
lopalopa 2011/05/17 03:21:37
Kommentar löschenMan leidet, dank Björks einzigartiger und atemeraubender Darstellung, den ganzen Film unbeschreibliche Qualen mit, verzweifelt immer mehr, bis es einem am Ende die Luft endgültig zuschnürt.
Doch gleichzeitig schenkt Björks natürliche Leichtigkeit, wie auch ihre Musik dem Film etwas unsagbar Schönes.
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ihre-herrlichkeit 2011/07/06 16:08:45
Antwort löschenJa, ich habe auch den ganzen Film über unglaubliche Qualen gelitten. Aber aus anderen Gründen.
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lopalopa 2011/07/08 06:23:01
Antwort löschenSchade...
aber schön, dass du es auch wirklich alle hier wissen lässt mit deinen prächtigen Formulierungen ;)
ihre-herrlichkeit 2011/08/10 14:59:07
Antwort löschenGern geschehen. :D
anninas 2011/05/14 20:42:32
Kommentar löschenKein Film hat sich derartig in mein Gedächtnis eingebrannt wie dieser. Obwohl es bestimmt schon 5 Jahre her ist seitdem ich ihn gesehen habe, kann ich mich noch an fast alles erinnern.
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momopipi 2011/04/11 14:03:45
Kommentar löschenUnd ich dachte, ich hätte schon so gut wie alles gesehen.
Lars von Trier inszeniert mit "Dancer in the Dark" ein Schicksalsdrama der besonderen Art. Noch nie habe ich mit dem Protagonisten so mitgefühlt wie hier. Vielleicht hat Lars von Trier etwas übertrieben, aber dafür sind Filme ja da! Die groteskwirkenden Musikeinlagen, welche auch vom Stil her total veraltet wirken, sind Geschmackssache und leider nicht mein Geschmack gewesen. Aber das Gesamtpaket stimmt absolut, wenn man mich fragt.
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veseria 2011/03/03 01:15:50
Kommentar löschenIch kann ihn einfach nicht einen Lieblingsfilm nennen. Dafür tut er mir zu weh, dafür macht er mich zu aggressiv...
Eine wunderbare Amerika und Kirchenkritik. Die Schauspielerische Darbietung Björks ist wohl mit die Beste, die es je gegeben hat.
Ich habe für dieses gefühlvolle, kritsiche Drama keine Worte....
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martin-van-hueuet 2011/02/03 02:27:47
Kommentar löschenManche Filme würde man nicht mal seinen schlimmsten Feinden empfehlen, wartet eigentlich nur darauf, dass man sie endlich hinter sich gebracht hat und merkt dann am Ende, dass man, wie erwartet, etwas bedeutendes gesehen hat.
Neben diesen schönen, schwergewichtigen, bleibenden Schäden sind mir Björks Leistung und meine "Abspann-Starre" aber auch wirklich eine hohe Wertung wert.
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BigDi 2011/02/03 07:40:42
Antwort löschenAm Ende wollte ich auch nur irgendwo reinschlagen vor Wut und Schmerz...wunderbarer Film. :)
martin-van-hueuet 2011/02/03 14:44:34
Antwort löschenDito. "Scheiß Nazis! Alles Nazis!" Oder so ähnlich... ^^
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DocSnyder08/15 2011/08/10 10:35:11
Antwort löschenVielen Dank für den Begriff der "Abspann-Starre" :-)
martin-van-hueuet 2011/08/17 11:36:24
Antwort löschenHehe, bitte gern. Abspann-Starren sind das Beste. Hab ich bei Magnolia auch nach dem dritten Sehen noch. :-)
SpiceWeasel 2011/01/24 15:21:52
Kommentar löschenAlso hab mich nie an den Film getraut weil ich Björk absolut nicht ausstehen konnte und Musical Filme sind auch nicht so meins, aber Lars van Trier hat hier wieder ein so beklemmendes und bitteres Stück Film geschaffen WOW!
Björk spielt wirklich überraschend gut und die Musik passt auch zu der melancholischen Grundstimmung. Anklagender Film gegenüber der Todesstrafe! Das ende lässt bestimmt keinen kalt.
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golden-cocos 2011/01/12 14:47:37
Kommentar löschenschwierig den Film zu bewerten, da mit die Musicaleinlagen nicht allzu zugesagt haben. Wären die nicht allzu lang gezogen, würde der Film vlt sogar 9,5 oder gar 10 Pkt bekommen. Die Geschichte hat schockiert. Und das Herz zerrissen. Passendes Ende. Hat mich auch zum Nachdenken gebracht.
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eXonic 2010/11/21 11:05:55
Kommentar löschenLars von Trier schickt uns abermals in die Hölle. Mit uns auch seine Figuren, für die er anscheinend mal wieder keinerlei Mitleid hat und deren, wie auch die Gefühle des Zuschauers, gnadenlos abschlachtet. Eigentlich weiß man schon, was einen erwartet, wenn man sich Dancer in the Dark ansieht, denn es steht ja von Trier darauf. Aber warum tut man sich dann freiwillig Schläge in die Magengrube an, wenn man stattdessen doch gleich zum Boxen gehen könnte, wo man sich auch wehren und zurückhauen kann? Das geht hier nämlich leider nicht. Für mich ist es ganz klar: Der Däne weiß es einfach Dramatik und Gefühle bis ans äußerste zu treiben, ohne sinnlose Effekthascherei, eigentlich komplett ohne technische Mittel, bis auf seine Handkamera, und das in Perfektion. Das will ich sehen! Gipfeln tut das natürlich wieder am Ende wie schon bei Breaking the Waves. Was da wieder abgeht ist an Intensivität einfach nicht zu übertreffen. Im Hintergrund das Pochen eines normal schlagenden Herzens, das eigene hat schon längst die zwei- bis dreifache Frequenz, das ewig lange Warten auf den Telefonanruf und dann noch ein letztes Lied. Wow. Und wieder frage ich: wie kann er nur? Da baut man eine so hervorragende Bindung zu diesen Personen auf und am Ende ist schon wieder alles für die Katz.
Was die Musicalszenen angeht, stutzt man erstmal, wenn man dies in Verbindung mit von Trier hört. Mag eigentlich gar nicht so recht zusammenpassen mit seiner so tristen und traurigen Welt, jedoch sind es genau die Szenen, in denen man wieder Hoffnung schöpfen kann und in denen Gefühle herauszusprudeln beginnen, was einen wunderschönen Kontrast zum restlichen Film bietet.
So tat Dancer in the Dark mal wieder im Herz und in der Seele weh, aber auch wenn der Lars noch 1000 anderer solcher Filme gemacht hätte, ich würde mir jeden antun. Zu schön sind sie gleichzeitig, um darüber hinwegzusehen.
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BigDi 2010/11/21 14:29:51
Antwort löschenDas kann ich so unterschreiben. Viel Spaß dann noch mit den "Idioten", auch wenn er bei weitem nicht so in die Magengrube schlägt - faszinieren tut er dennoch. ;)
eXonic 2010/11/21 18:04:17
Antwort löschenDen hab ich vorgstern gesehen. Hat mich aber leider nicht ganz so mitgerissen wie der hier oder Breaking the Waves. Dennoch ziemlich gut und Dogma ist eh genial. :)
alialialina 2010/11/05 22:03:02
Kommentar löschenein richtig schöner film. total traurig und so stimmig... personen sind so übertrieben und trotzdem so echt. natürlich ist es totaler kitsch, geht einem aber wirklich nahe. die musicalsequenzen sind total genial. habe seit gut einem jahr einem jahr einen ohrwurm von "i've seen it all"
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