Als Abschlussarbeit für ihr Filmstudium an der Zürcher Hochschule der Künste wollten Pascal Hofmann und Benny Jaberg zwar einen Film mit Daniel Schmid drehen, doch der starb 2006 mit 65 Jahren an Kehlkopfkrebs. Also sichteten sie über 200 Stunden Filmmaterial von und über Daniel Schmid und schufen daraus eine spannende Collage. [...]
Film- und Theater-Regisseur Werner Schroeter und Kameramann Renato Berta, auch sie kommen in der facettenreichen Dokumentation zu Wort, berichten vom Schaffen, dem gemeinsamen Leben in den WGs in München und Paris und dem Zeitgeist der 1960er- bis 1980er-Jahre. Und dazwischen flackern immer wieder Filmausschnitte auf, die Daniel Schmids freie traumwandlerische Sicht auf das Leben und die Kunst zeigen.
„Daniel Schmid – Le chat qui pense“ ist ein Gespinst aus Licht und Luft, eine schillernde Reminiszenz, eine Collage aus Kitsch und Kunst, Pathos und Sehnsucht, ein Film wie eine Séance. Und ein wehmütiger Abgesang auf eine Filmkunst, die schon bei ihrer Entstehung anachronistisch war. [...]
Die majestätischen Berge, der japanische Butoh-Tanz, die Erinnerungen der Gefährten, der Schauspielerin Bulle Ogier, des Kameramanns Renato Berta: Aus all dem entsteht eine Liebeserklärung nicht nur an Daniel Schmid, sondern an das Kino selbst. An das, was es vermag, wenn seine Bilder die Schwerkraft überwinden.
Daniel Schmid - Le chat qui pense - Kritik
CH 2010 Laufzeit 83 Minuten, Dokumentarfilm, Kinostart 02.09.2010
Kritiken (2) — Film: Daniel Schmid - Le chat qui pense
Cristina Moles Kaupp: fluter Cristina Moles Kaupp: fluter
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Film- und Theater-Regisseur Werner Schroeter und Kameramann Renato Berta, auch sie kommen in der facettenreichen Dokumentation zu Wort, berichten vom Schaffen, dem gemeinsamen Leben in den WGs in München und Paris und dem Zeitgeist der 1960er- bis 1980er-Jahre. Und dazwischen flackern immer wieder Filmausschnitte auf, die Daniel Schmids freie traumwandlerische Sicht auf das Leben und die Kunst zeigen.
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Christiane Peitz: Der Tagesspiegel Christiane Peitz: Der Tagesspiegel
Kommentar löschen„Daniel Schmid – Le chat qui pense“ ist ein Gespinst aus Licht und Luft, eine schillernde Reminiszenz, eine Collage aus Kitsch und Kunst, Pathos und Sehnsucht, ein Film wie eine Séance. Und ein wehmütiger Abgesang auf eine Filmkunst, die schon bei ihrer Entstehung anachronistisch war. [...]
Die majestätischen Berge, der japanische Butoh-Tanz, die Erinnerungen der Gefährten, der Schauspielerin Bulle Ogier, des Kameramanns Renato Berta: Aus all dem entsteht eine Liebeserklärung nicht nur an Daniel Schmid, sondern an das Kino selbst. An das, was es vermag, wenn seine Bilder die Schwerkraft überwinden.
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