"Darf ich bitten?" ist eine angenehme romantische Komödie geworden. Zwar ist die Hauptfigur etwa blass, aber aus den vielen tollen Nebenfiguren bezieht der Film seinen Reiz. Wer einen Abend mit einfacher Unterhaltung verbringen möchte, der sollte einen Blick auf "Darf ich bitten?" werfen.
Es gereicht Miramax und Regisseur Peter Chelsom ("Hear My Song") zur Ehre, dass sie ihr Remake dann doch etwas komplexer gestrickt haben. Jennifer Lopez verkörpert den Wunsch, doch da sie das statuenhaft steif tut, bleibt es auch dabei. Eine Romanze zwischen Lopez und Gere bleibt uns also erspart.
Ich glaube den Film kann man sich nur ansehen, wenn man "schwer verliebt" ist, war ich zwar nicht, als ich ihn gekuckt habe, aber fand ihn trotzdem ganz gut.
Welches Frauenherz schlägt nicht schneller, wenn Richard Gere im schicken Anzug zu "Book of love" von Peter Gabriel seiner Herzensdame einen Strauß roter Rosen schenkt?
Naja wie ich schon mehrfach erwähnt habe, kann Jennifer Lopez nicht schauspielern und das zeigt sie in diesem Film auch. Die Story fand ich mittelmäßig, und mehr als 5 Punkte hätte der Film für mich nicht verdient.
Schöne Tänze und gute Darsteller (Stanley Tucci als Tänzer ist der Knaller!) machen den Film zu einer vergnüglichen Unterhaltung. Kein Meisterwerk, aber Langeweile macht sich auch nicht breit. Wenn Gere Sarandon im Kaufhaus zum Tanzen auffordert, kommt auch ein kleiner Schnief! :-)
Gepflegte Abwechslung trotz oberflächlicher Story und platter Figuren
Jahr für Jahr beehrt die Filmindustrie die Kinozuschauer mit einem neuen, schicken Tanzfilm. Bei den Kritikern meist durchgefallen, - kein Wundern, denn Unterhaltung statt Anspruch ist hier die Devise - entwickeln sich die Meisten jedoch zu Kassenschlagern. Neben den Dancerhythmen fürs junge Publikum (man nehme z.B. Jessica Albas "Honey"), begeistert Regisseur Peter Chelsom eher die erfahrenen Zuseher, obgleich auch junge Hüpfer ihren Spaß haben können. Denn locker und leicht ist diese Tanzrevue auf alle Fälle, auch wenn die Stars wie Richard Gere oder Susan Sarandon nur auf Sparflamme spielen und Jennifer Lopez nur gut auszusehen hat. Die Charaktere sind zu flach, zu wenig ausgereift und stereotypisch veranlagt. Auch die Story ist unausgegohren und überraschungsfrei. Dennoch machen die beschwingten Tanzszenen und der flotte Sound Spaß. Fazit: Für einen netten Fernsehabend angenehme Unterhaltung, nicht mehr und auch nicht weniger.
Ja darum keine affigen Remakes mehr zu drehen, Richard Gere kein Loveinterest mehr spielen zu lassen, Stanley Tucci nicht in solchen Filmen zu verheizen, meine letzte Amazonbestellung zu bezahlen, meine Wäsche von der Leine zu nehmen, meinen Keller aufzuräumen und Richard Gere das Grinsen aus der Visage zu glätten. Wenn mir noch was einfällt lass ich es dich wissen du Superfilmchen.
Vielleicht noch: Ja, dazu J. Lo. in einer Kapsel ins All zu schießen, wo sie die Außeriridischen mit ihren tollen Songs und ihrer fabelhaften Schauspielkunst belästigen kann.
Ja, darum Susan Surandon in Schutzhaft zu nehmen, bevor sie nochmal die frustrierte Ehefrau von Gere spielen muß. Die Frau hat soviel Klasse, dass Sie diesen Hampel im wahren Leben nicht mal so mies behandeln würde, wie er es verdiente!^^
Wieder ein Remake! Und auch noch eins, dessen Original wirklich Kult für mich ist. Dennoch, nicht schlecht. Seichter, ja, aber was erwarte ich auch, wenn Amerikaner einem japanischen Vorbild nacheifern. Die stille Komik machts in diesem Film und ganz nebenbei könnt man glatt Lust auf ein paar Tanzstunden bekommen!
Darf ich bitten? - Kritik
US 2004 Laufzeit 107 Minuten, FSK 0, Musikfilm, Komödie, Kinostart 04.11.2004
Kritiken (2) — Film: Darf ich bitten?
Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschen"Darf ich bitten?" ist eine angenehme romantische Komödie geworden. Zwar ist die Hauptfigur etwa blass, aber aus den vielen tollen Nebenfiguren bezieht der Film seinen Reiz. Wer einen Abend mit einfacher Unterhaltung verbringen möchte, der sollte einen Blick auf "Darf ich bitten?" werfen.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten
Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter
Kommentar löschenEs gereicht Miramax und Regisseur Peter Chelsom ("Hear My Song") zur Ehre, dass sie ihr Remake dann doch etwas komplexer gestrickt haben. Jennifer Lopez verkörpert den Wunsch, doch da sie das statuenhaft steif tut, bleibt es auch dabei. Eine Romanze zwischen Lopez und Gere bleibt uns also erspart.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten
Kommentare (15) — Film: Darf ich bitten?
Kommentar schreibenagynessa 2012/01/08 21:13:46
Kommentar löschenIch glaube den Film kann man sich nur ansehen, wenn man "schwer verliebt" ist, war ich zwar nicht, als ich ihn gekuckt habe, aber fand ihn trotzdem ganz gut.
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lindaisonfire 2011/07/02 18:25:40
Kommentar löschenWelches Frauenherz schlägt nicht schneller, wenn Richard Gere im schicken Anzug zu "Book of love" von Peter Gabriel seiner Herzensdame einen Strauß roter Rosen schenkt?
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K_to_tha_L 2010/10/07 16:28:25
Kommentar löschenWow Hammer Tänzer!
Fühlte mich von dem Film sehr unterhalten.
Vorallem von Jennifer Lopez und Stanley Tucci. ;)
Nur weiterzuempfehlen!
Aber nur für Leute die diese Art von Tanzfilm mögen!
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Deep Ford 2010/09/18 10:37:55
Kommentar löschenWie konnte sich Peter Gabriel erdreisten, zu einem so seichten Filmchen ein so tolles Lied zu schreiben?
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Sanylein 2010/06/14 23:31:01
Kommentar löschenNaja wie ich schon mehrfach erwähnt habe, kann Jennifer Lopez nicht schauspielern und das zeigt sie in diesem Film auch. Die Story fand ich mittelmäßig, und mehr als 5 Punkte hätte der Film für mich nicht verdient.
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Marie Krolock 2010/05/13 17:28:08
Kommentar löschenSchöne Tänze und gute Darsteller (Stanley Tucci als Tänzer ist der Knaller!) machen den Film zu einer vergnüglichen Unterhaltung. Kein Meisterwerk, aber Langeweile macht sich auch nicht breit. Wenn Gere Sarandon im Kaufhaus zum Tanzen auffordert, kommt auch ein kleiner Schnief! :-)
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Lester Burnham 2010/05/06 22:22:59
Kommentar löschenGepflegte Abwechslung trotz oberflächlicher Story und platter Figuren
Jahr für Jahr beehrt die Filmindustrie die Kinozuschauer mit einem neuen, schicken Tanzfilm. Bei den Kritikern meist durchgefallen, - kein Wundern, denn Unterhaltung statt Anspruch ist hier die Devise - entwickeln sich die Meisten jedoch zu Kassenschlagern. Neben den Dancerhythmen fürs junge Publikum (man nehme z.B. Jessica Albas "Honey"), begeistert Regisseur Peter Chelsom eher die erfahrenen Zuseher, obgleich auch junge Hüpfer ihren Spaß haben können. Denn locker und leicht ist diese Tanzrevue auf alle Fälle, auch wenn die Stars wie Richard Gere oder Susan Sarandon nur auf Sparflamme spielen und Jennifer Lopez nur gut auszusehen hat. Die Charaktere sind zu flach, zu wenig ausgereift und stereotypisch veranlagt. Auch die Story ist unausgegohren und überraschungsfrei. Dennoch machen die beschwingten Tanzszenen und der flotte Sound Spaß. Fazit: Für einen netten Fernsehabend angenehme Unterhaltung, nicht mehr und auch nicht weniger.
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Tyler 2009/11/01 10:22:55
Kommentar löschenJa darum keine affigen Remakes mehr zu drehen, Richard Gere kein Loveinterest mehr spielen zu lassen, Stanley Tucci nicht in solchen Filmen zu verheizen, meine letzte Amazonbestellung zu bezahlen, meine Wäsche von der Leine zu nehmen, meinen Keller aufzuräumen und Richard Gere das Grinsen aus der Visage zu glätten. Wenn mir noch was einfällt lass ich es dich wissen du Superfilmchen.
13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten
HarleyQuinn 2009/11/02 11:32:39
Antwort löschenVielleicht noch: Ja, dazu J. Lo. in einer Kapsel ins All zu schießen, wo sie die Außeriridischen mit ihren tollen Songs und ihrer fabelhaften Schauspielkunst belästigen kann.
Tyler 2009/11/02 11:41:43
Antwort löschenKlasse!^^ Jetzt weiß ich endlich warum die Marsianer in Mars Attacks" so aufgebracht waren
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Deep Ford 2009/11/02 13:06:13
Antwort löschenJa, darum Susan Surandon in Schutzhaft zu nehmen, bevor sie nochmal die frustrierte Ehefrau von Gere spielen muß. Die Frau hat soviel Klasse, dass Sie diesen Hampel im wahren Leben nicht mal so mies behandeln würde, wie er es verdiente!^^
Tyler 2009/11/02 14:36:23
Antwort löschensehr schön gesagt^^
denise 2009/04/10 16:35:01
Kommentar löschenDas Original war irgendwie ruhiger, stiller und damit romantischer...
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Nemsis 2009/03/28 22:18:19
Kommentar löschen"Nein, darfst du nicht"
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten
Tyler 2009/06/13 16:08:07
Antwort löschenbester Kommentar ever :D
Abendstern 2008/12/14 19:40:48
Kommentar löschenJLo ist super wie sie tantzt. Noch Fragen?!
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Honduras 2008/02/03 19:01:26
Kommentar löschenschlecht, langweilig, aber die tanzszenen und ein bisschen gnade ergeben 2 punkte...
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Pebbles 2008/01/19 18:20:22
Kommentar löschenWieder ein Remake! Und auch noch eins, dessen Original wirklich Kult für mich ist. Dennoch, nicht schlecht. Seichter, ja, aber was erwarte ich auch, wenn Amerikaner einem japanischen Vorbild nacheifern. Die stille Komik machts in diesem Film und ganz nebenbei könnt man glatt Lust auf ein paar Tanzstunden bekommen!
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LB_FAN86 2008/01/03 23:36:36
Kommentar löschenSeichte und unkomplizierte Familienunterhaltung. Für Fans des Genres Tanzfilm vielleicht ganz gut ...
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Fatzenbolt 2008/01/03 10:43:04
Kommentar löschenKann nicht überzeugen. Wahrscheinlich nur für wirkliche Tansfilm-Fans.
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