Darfur

Darfur (2009),
Laufzeit 98 Minuten, Drama

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8.0 Kritiker
3 Bewertungen
Skala 0 bis 10
5.9 Community
45 Bewertungen
10 Kommentare
Darfur - Bild 3901107
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noch nicht bewertet

von Uwe Boll, mit Billy Zane und Edward Furlong

Amerikanische Journalisten stehen vor einem Dilemma: kehren sie in die USA zurück und berichten von den Gräueltaten im Sudan oder bleiben sie in Darfur und helfen den Kriegsopfern?


Cast & Crew


Kritiken (2) — Film: Darfur

Jürgen Kiontke: Jungle World, ai-Journal, K...

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7.0Sehenswert

Ein durch und durch ungewöhnlicher Menschenrechtsfilm ist Uwe Bolls „Darfur“.
Boll, der sich mit - oft von der Kritik eher weniger gelobten - Horrorfilmen und innovativen Finanzierungskonzepten einen Namen gemacht hat, lässt einen Trupp Journalisten im Sudan landen. Die US-Amerikaner besuchen für ihre Reportage ein Dorf in Darfur. Jener Region Afrikas, in der seit 2003 ein blutiger Bürgerkrieg tobt, der bis heute ca. eine halbe Million Menschen das Leben kostete. 2,5 Millionen Menschen sind vertrieben worden.
Der Film beginnt langsam und führt anhand der Dialoge in das Thema ein. Es dauert nicht lange dauert, bis eine feindliche Miliz auftaucht - die Soldaten sind auf Plünderungen aus. Unversehens landen die Medienleute im Krieg. Das bedeutet: Grausame Morde, Rekrutierung von Kindersoldaten und Vergewaltigung als Kriegswaffe. Die Kamera hält drauf, während sich die starke Schauspielerriege ohne große Drehbuchvorlage in Szene setzt.
Der Regisseur möchte diesen ungelösten und ungemein brutalen Konflikt mit unverblümter Direktheit ins Bewusstsein bringen - und versetzt den Zuschauer per wackeliger Handkamera mitten ins Geschehen.
Auch wenn Boll die Filmmusik entgleitet und der Einsatz des Streichorchesters zuweilen etwas intensiv ist: „Darfur“ ist ein durchaus ernstzunehmender Film, der versucht, öffentliches Bewusstsein für eine oft vergessene Tragödie herzustellen.

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Hisayasu S: DAS MANIFEST.COM

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9.0Herausragend

Ein wuchtiges, erschütterndes Werk, schon jetzt einer der besten Film des Jahres. In Zukunft wird man bei "Regie: Uwe Boll" gewaltig umdenken müssen.

Kritik im Original 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentare (8) — Film: Darfur

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ILOVEPOSTROCK

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Bewertung0.0Hassfilm

Mag den Uwe trotzdem noch.

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styx.canomo

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???


Moe

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Bewertung5.0Geht so

Naja, es gibt ja sinnvolle Einsätze von Wackelkameras, aber hier war das schon etwas zu viel des Guten. Bei Schauspielern spricht man von Overacting, das war hier mit der Kamera auch der Fall.
Der Score war stimmig und hat mir gefallen. Der Film ist wie Tunnel Rats, zumindest fühlt er sich an, irgendwie distanziert aber auch staubtrocken und ziemlich neutral.
Insgesamt wie Esspapier: es ist zwar im Mund, aber irgendwie fehlt da was.

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onyxxx11

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Bewertung9.0Herausragend

puhhh erstmal durchatmen...
"Darfur" hat mich ja mal richtig kalt von hinten erwischt! Bewegende Bilder die zu Herzen gehen. Ein toller Score der in jedem Moment einfach nur passend ist. Authentische Darsteller, ja selbst Kristianna Loken hat mich mehr als begeistert. Dafur ist ein großer Film der mit voller brutaler Wucht das Massaker an einem schwarzafrikanischen Stamm durch die arabischen Dschandschawid nachzeichnet.
„That we have not stopped the genocide means we have not learned from history“

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chrisstar

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"Darfur" ist fast so schonungslos und unverblümt wie die landläufige Meinung über Boll.
Ich würd schon fast behaupten, dass es mich weggeBoLLert hat :D
Aus angst geteert und gefedert zu werden oute ich mich natürlich nichts als Fan und werde lieber weiterhin im verborgenen das Bollwerk in Bewegung halten.
Aber dennoch kann ich jedem verbohrten und fanatischen Boll-Hasser raten ,hier mal einen Blick zu riskieren und möglicherweise wollt ihr den guten Uwe dann nur noch 3 mal kreuzigen, verbrennen und vierteilen um ihn dann ausgeblutet und verstümmelt zum Männertag hinter eurem BOLLerwagen herzuziehen.

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chrisstar

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Offen und ehrlich behandelt zu werden? =)


Broda

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Weggebollert. Herrlich !! :D


Kill_Diether

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wackelige Kamera, scheinbar billiger Doku-Stil mit unbekannten Schauspielern, einfache Dialoge und menschenverachtende Brutalität. So grausam, dass es dem von unzähligen Kriegsberichten abgestumpften Mittelschichtsbürger unter die Haut geht. Glaubhaft vermittelt der sonst so unglaubwürdige Herr Boll, dass es ihm um das Aufzeigen von Unvorstellbarem und das Wachrütteln geht.

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veseria

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wow ei uwe boll film bekommst so eine gute bewertung? dann muss ihn mir ja mal angucken!


Kill_Diether

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Mir war danach ganz eigenartig zumute, so eine Art Ohnmacht. Und mir kam ständig ins Bewusstsein, dass es so grausam tatsächlich gewesen sein muss. Spass oder einfach mal nebenbei ist der Film nicht.


BlueSquirrel

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Eine uninspirierte, distanzierte und voyeuristische Überflüssigkeit, der man Genre-Opportunismus und Wahllosigkeit unterstellen muss. In dem Gewackel schwer zu erkennen, könnte es möglich gewesen sein, dass immerhin die B-Besetzung erfolgreich motiviert wurde. Das Motto, so wie ich es verstanden habe, war: "Sowas kann doch jeder."

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wanen

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Bewertung0.0Hassfilm

"Wir sind echt im Arsch. Aber Regel Nummer eins bei Tragödien: Man lässt sich nichts anmerken."
Traurige Streicher, Wackelkamera (die leider von niemand anwesendem gehalten wird), scheinbar weinende und sich betrinkende Männer und Frauen.
Mit dem tragischen Ende eine tragisch verlaufende Handlung einzuleiten ist ein alter Hut und hier nicht sonderlich gut umgesetzt.
Ebenso trocken wie das Klima, steigt der Film erst richtig mit einer Vorstellung der witzelnden, unmotivierten Reporter ein, welche im Sudan, genauer, im östlichen Landstrich Dafur über den dort begangenen Völkermord berichten wollen.
Begleitet von einem Kapitain der afrikanischen Union und einem bewaffneten Soldaten, reisen sie in ein betroffenes Dorf um die dortigen Einwohner zu filmen und zu interviewen.
Untermalt von fröhlichen Afrika-Rhythmen werden die Schicksals-gebeutelten Menschen interviewt, wobei wenigstens kurz ein paar wenige faktische Hintergünde zum Konflikt angekratzt werden. Nachdem alle Standard-Kriegsopfer-Fotografien geknipst sind, macht sich die Gruppe wieder auf den Rückweg. Unterwegs bemerken sie eine bewaffnete Gruppe Dschandschawid, von der sudanesischen Regierung beauftragte arabische Milizen, welche sich auf das Dorf zu bewegt. Nach einer kurzen Diskussion beschließen sie wieder in das Dorf zurückzukehren, mit der Hoffnung, die Truppe würde, abgeschreckt von der Anwesenheit der Presse, wieder abziehen.
Daraufhin folgen geschlagene 42 Minuten Gemetzel und Vergewaltigungen, nur unterbrochen von gelegentlichen Aufnahmen der betroffenen Gesichter der bereits abgereisten Journalisten. Der einzige moralische Wink mit dem Zaunpfahl Richtung Westen wird vom Anführer der Truppe geschwungen, kurz bevor er lächelnd einen mit Benzin übergossenen Menschen anzündet.

Ich weiß nicht, was Herr Boll sich dabei gedacht hat. Ob er wirklich auf einen der verheerendsten Völkermorde unserer Zeit aufmerksam machen wollte und dabei glaubte beinahe ohne irgendeinen geschichtlichen oder politischen Hintergrund auszukommen, frei nach dem Motto: Bilder sagen mehr als Worte, oder ob er sich dabei vielleicht an einer autentischeren Metzelversion á la Postal versuchen wollte.

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mionisation

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der film ist doppelt vertreten
http://www.moviepilot.de/movies/darfur--2

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