Filmplakat von Darjeeling Limited Darjeeling Limited

The Darjeeling Limited, US 2007 — Kritik

Kritiker — Ganz gut 6.8

Der Film Darjeeling Limited wurde von 25 Kritikern bewertet.

fko: filmsprung.ch

10.0Lieblingsfilm

«The Darjeeling Limited» ist ein neuerliches Meisterwerk von Wes Anderson, der gekonnt auf der Klaviatur der grossen und kleinen Gefühle spielt.

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Flibbo: [neue Website coming soon]

7.5Sehenswert

Drei amerikanische Brüder begeben sich auf eine spirituelle Reise ins fremde Indien. Die Darstellung des Brudertrios unterhält blendend. Es ist immer amüsant herauszufinden, wodurch die drei sich in die Haare kriegen, und in welchen Ansichten sie dagegen völlig gleich sind. Owen Wilson (hier in seiner bisher eindrücklichsten Rolle), Adrien Brody und Jason Schwartzman spielen amüsante und auch berührende Bezugspersonen in einer eher ungewöhnlichen Umgebung. Das ferne Indien wird in wunderbar farbenfrohen und schönen Bildern eingefangen. Durch die eigenwillige Kameraarbeit und eine interessante Musikauswahl verleiht Wes Anderson seinem Werk eine ganz eigene Note.

„The Darjeeling Limited“ ist eine toll besetzte, gut unterhaltende Tragikomödie mit denkwürdiger Bildsprache. Ein Selbstfindungstrip der besonderen Art.

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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten

5.0Geht so

Es beginnt mit einem der kürzesten Auftritte der Filmgeschichte: Bill Murray sitzt in einem hurtigen indischen Taxi, gewohnt ausdruckslos und doch sichtlich nervös. Sekunden zu spät erreicht er den Bahnhof, verpasst den Zug und den Rest des Films.

Solche Absurditäten sind eine Spezialität von Wes Anderson (38), Regie-Wunderkind im Wartestand aufs erste Meisterwerk. Die Familien-Tragikomödie "The Royal Tenenbaums" (2001) war ein Anfang, "The Sea Aquatic" (2004) sinnfreier Ulk. Hinter "Darjeeling Limited" steckt wieder ein ernstes Drama, das Anderson betont unernst erzählt wissen möchte - er praktiziert das permanente Augenzwinkern des abgeklärten Zitierers, der sich etwa auf Jean Renoirs indisches Film-Poem "The River" (1951) bezieht.

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keddschabb

Schon wieder erwischt! Nach "Be Cool" macht das Nr. 2! Nicht allein, dass "The Sea Aquatic" nicht nur sinnfreier Ulk, sondern komplett sinnfrei war, während "The Life Aquatic with Steve Zissou" der Titel eines wirklichen Films mit allerhand Sinn & Ulk ist - nein, da ist auch noch "Rushmore", das Meisterwerk von Wes Anderson, auf das man in Stuttgart schon ein Jahrzehnt zu lange wartet, weil der örtliche Kritiker es unterschlagen hat.


cannibal83

@ keddschabb
Klasse!


Enk: Mental Savage

4.0Uninteressant

Ein Laminiergerät, das durch die Indische Wüste geschleppt wird, eine deutsche Autowerkstatt namens “Luftwaffe Automotive”, ein von Louis Vuitton designtes extravagantes Kofferset, das jede zweite Szene bestimmt, ein Vorfilm im Pariser Hotel mit einer halbnackten Natalie Portman, sowie Gastauftritte von Bill Murray und Anjelica Huston, und fertig ist einer dieser Filme wie z.B. The Big Lebowsky, die man vermutlich nur bekifft anschauen sollte (oder nachdem Genuss von rezeptfreiem indischen Hustensaft), um sie richtig wertzuschätzen und auf sich wirken zu lassen.

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ThomasNeuhauser: ARTE

9.0Herausragend

Das wunderbar unkonventionelle Railroad-Movie „The Darjeeling Limited“ zeigt erneut, das es sich hier um einen der originellsten jüngeren Hollywood-Regisseure handelt, mit Kultfilmerqualitäten. Vorausgesetzt man lässt sich auf diese Filmreise ebenso unvoreingenommen und schicksalsergeben ein, wie die drei psychisch und physisch vom amerikanisch-westlichen Lebensstil beschädigten Brüder in ihrem engen Zugabteil quer durch die indische Wüstenprovinz Rajasthan.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

6.0Ganz gut

Eine quietschbunte Mischung, die bisweilen anmutet wie ein Beatles-Remake eines Three Stooges Films. In skurrilen Momenten unterhaltsam, bleiben die Figuren doch immer auf Distanz. Sie kreisen ein wenig zu sehr um sich selbst, um einen wirklich zu packen und lassen es es trotz allem Bemühen an Tiefe vermissen. Andersons artifizieller Stil steht der Emotionalität im Wege. Die unfokussierte Stream of conscience-Dramaturgie schafft es dabei nicht immer die fehlende Spannung durch skurrile Einfälle wettzumachen. Die Bildmetaphorik der Koffer, die buchstäblich die Last der Vergangenheit darstellen, die die drei Brüder mit sich herumschleppen, hat sich leider auch schon lange vor dem Ende abgenutzt. Nach wie vor bleibt Rushmore Andersons gelungenster Film. Darjeeling (in Combo mit dem Kurzfilm Hotel Chevalier) bietet schöne Kameraarbeit, eine ulkige Farbdramturgie und einige witzige Wortwechsel der Schauspieler mit den bizarren Nasen, wesentlich mehr bleibt nach dem Abspann allerdings nicht, auch wenn er einen mit dem in diesem Zusammenhang extrem kuriosen "Les Champs-Elysées" gutgelaunt aber auch realtiv unberührt entlässt.

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alviesinger: Frankfurter Stadtkurier

9.0Herausragend

Anderson enttäuscht nicht: Stilisierte Melancholie im exotischen Indien mit drei großartigen Hauptdarstellern, Dialogen für die Ewigkeit (das geht auch ohne Baumbach!) und einem gewitztem Schlag ins Gesicht der pseudo-spirituellen Studienreisenden. Anderson zählt jetzt schon zu den ganz großen Storytellers der Gegenwart. Die Kritik des ewig Skurillen-Gebärens prallt an ihm ab, denn diesmal hat er - im Gegensatz zum fragemtierten "Steve Zissou" - eine runde Geschichte mit starken Charakteren parat, die die Schwächen, Ängste und Eitelkeiten der Menschen nachvollziehbar ausleuchtet. Verdrängte Vergangenheitsbewältigung und Loslassen wurden selten so lakonisch erzählt. Nebenbei gibt es genug Cameos und Anderson-Trademarks für Fanboys wie mich.

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Mr.Vengeance: Lost In Imagination

8.0Ausgezeichnet

Endlich! Wes Anderson hat gelernt Geschichten zu erzählen und hört (zum Großteil) mit diesem peinlich-flapsigen Getue auf. Auch wenn das Temperament an einigen Stellen mit den Akteuren durchgeht, ein erstaunlich gutes Ensemble. Die Geschichte hat Herz, die hat Hand und Fuß, sie ist komisch. Was wollen wir mehr? Das schönste an THE DARJEELING LIMITED ist jedoch der ganz eigene Mood, der auch in pikanten Szenen nie verlassen wird. Sehenswert. Aber so was von.

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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...

6.0Ganz gut

Auch in seinem fünften Spielfilm wirft Wes Anderson (der das Drehbuch diesmal in Zusammenarbeit mit Roman Coppola und Jason Schwartzman schrieb) wieder einen gewohnt skurrilen und ebenso komischen wie wehmütigen Blick auf Familie und das unbedingte Bedürfnis, eine gemeinsame Verbindung zu erzielen...

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Rochus Wolff: critic.de

8.5Ausgezeichnet

Gerne setzt und stellt Anderson seine drei Hauptfiguren in Bildkompositionen, bei denen jede Farbe, jedes Detail genau bedacht und aufeinander abgestimmt ist... Den ruhigen, fast beengenden Aufnahmen im Inneren des Zugs setzt Anderson außerhalb des Zuges, in den Städten, Tempeln und auf dem Land, gerne schweifende, weite Kamerablicke gegenüber, als ließen sich in dieser Fremde tatsächlich so etwas wie Offenheit und neue Wege finden. Hier wird jedoch keineswegs dem Exotismus gefrönt, obwohl wirklich reichlich Gelegenheit dazu bestünde.

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patrickh: unclesallys*s, Style & the ...

9.0Herausragend

Für die wundersame Welt des Herrn Anderson erweist sich Indien, zumal wenn man es per Zug bereist, als perfekte Kulisse. Jedes Bild steckt voller hinreissend arrangierter Details, eine Absurdität jagt die nächste, doch der Regisseur verliert nie den Überblick und ist längst nicht nur verschroben um der Verschrobenheit Willen.

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Mr Vincent Vega: Manifest / Deadline / gamon...

6.5Ganz gut

Der neue Anderson ist der alte Anderson. Zerrüttelte Familienverhältnisse stehen abermals im Mittelpunkt, garniert mit skurrilen Figuren, lakonischen Dialogen und vielen hübschen Einfällen. Gewohnt sinnfrei und wenig durchdacht, gefällt der Film mit vielen gelungenen Kabinettstückchen und einem überaus spielfreudigen Ensemble. Den obligaten Kniefall muss man davor dennoch nicht machen - das ganze ist genauso postmodern und kurzlebig wie die Arbeiten von Jim Jarmusch, Kevin Smith oder Richard Linklater. "Studentenulk auf hohem Niveau.", hat es mal jemand genannt - gekonnt, witzig, sehenswert. Mehr aber auch nicht.

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Kommentare — Sehenswert 7.4

Der Film Darjeeling Limited wurde von 1473 Mitgliedern bewertet.

*frenzy_punk<3

Bewertung7.0Sehenswert

großartig, wie erwachsene männer wieder zu kleinen jungs werden, sobald sie sich zu ihren brüdern gesellen. fantastisch, die harmonie der darsteller, auch wenn ich fand, dass owen wilson nicht so ganz in die familie hineingepasst hatte. dennoch ist "darjeeling limited" ein wunderbarer film, mit herz und witz. kleine running gags, wie das mit den koffern, dem gürtel und der brille, versüßten das ganze noch und so bescherte uns wes anderson einen wunderbaren film, mit gefühl und einfühlsvermögen. jeder, der selbst geschwister hat, kann sich sehr gut in die story einfinden und auch für andere ist "darjeeling limited" ein sehenswerter streifen.

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GrafKoks

Bewertung8.5Herausragend

Anderson entzieht sich zusehends gängiger Genrekonventionen und schafft lethargisches Träumerkino abseits jedweder Schubladen.

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dbeutner

Bewertung7.0Sehenswert

Nett, aber mitunter nervt die zur Schau gestellte Lakonie (wenn auch weit weniger als im Tiefseetaucher, den ich unaushaltbar finde). Anderson schafft zumindest eine Grundstimmung, die sich den gesamten Film über aufrecht hät. Das ist keine Grundstimmung, die mich zum Jubeln bringt, aber man kann sich das anschauen. Sooo viel Tiefsinn steckt aber nun auch wiederum nicht drin. Der Soundtrack ist allerdings beachtenswert! Ebenso Amara Karan: Spielt gut, und ist ganz schön schön.

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mistral36

Bewertung9.0Herausragend

Wer sich einen Eindruck von dem Film machen möchte, sollte vielleicht den Soundtrack-Song "Play With Fire" von den Stones hören. Da steckt alles drin was den Film ausmacht und es bedarf keiner weiteren Erklärung!

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MaTn

Bewertung8.5Ausgezeichnet

Schade eigentlich, dass Bill Murray den Zug verpasst hat ;-)

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Slaughtergod

Bewertung7.0Sehenswert

Bildgewaltige Geschichte über 3 Söhne die wenig bis gar nichts miteinander zu tun hatten und nun eine spirituelle Reise im fernen Indien unternehmen wollen. Schöne Drehaufnahmen in Inden was aber sicherlich nicht so schwer sein dürfte weil die meisten von uns Indien doch eher weniger kennen und deswegen umso beeindruckter von dem sind was zu sehen ist. Die Schauspieler bringen ihre Rollen gewohnt sicher herüber und es macht Spass den Film anzuschauen obwohl der ganz große Zusammenhang fehlt. Mit sicherheit keine Komödie auch keine Tragikmödie weil an dem Film nichts lustig ist. Aber mal gar nichts. Wenigstens regt er zum nachdenken an.

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Tekl

Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ungewöhnlich, stellenweise recht dünn und zu rasant, aber die Kameraführung, die Locations und das wirklich gut gespielte Brüdertrio sind wirklich sehenswert. Für Indien-Kenner gibt’s dann noch den ein oder anderen zusätzlichen Gag, der vermutlich nur mit Vorwissen richtig rüber kommt. Z. B. die unzähligen Kofferträger. Der Film übertreibt da nämlich gar nicht, sondern das ist auch real so und ist auch real schon recht amüsant, zumindest für einen Westler.

Aber die Kameraführung ist echt grandios.

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Prestigeww

Bewertung8.0Ausgezeichnet

Die Interaktion zwischen den Brüdern ist unglaublich lustig.

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brocklanders

Bewertung10.0Herausragend

Sperriger als andere Wes Anderson Filme; dennoch mag ich den Film sehr. Das mag vielleicht an der herzlosen herzlichen Anjelica Houston liegen. Oder am Hintern von Natalie Portmann. Oder auch am Design des Reisegepäcks (erinnert an die Zissou-Sneakers in Tiefseetaucher). Oder an der unterhaltsamen Monotonie, die sich bummelzugartig durch den Film zieht. Schwer zu sagen. Muss mal drüber meditieren.

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GunSpeed

Bewertung6.0Ganz gut

Gelungen und lustig... mitweilen sehr skurill! Die 3 Protagonisten spielen sehr gut miteinander und gegeneinander... Nette Unerhaltung für Zwischendurch mit einem Soundtrack der noch lange im Gedächtnis bleibt.

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regiseurin

Bewertung10.0Herausragend

ein durch und durch witziger als auch ein wenig dramatischer film. wunderbare aufnahmen und die schauspieler sind perfekt aufeinander abgestimmt. ein wahrer hochgenuss für filmkenner

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Tyler

Kurz und brilliant gesagt!


regiseurin

thx :D


Kris

Bewertung10.0Lieblingsfilm

Mich auf einen einzigen Lieblingsfilm festzulegen ist schlicht unmöglich. Aber käme es zu einer schrecklichen Katastrophe und ich könnte unter allen exitsierenden Filmen nur einen einzigen retten, dann wäre es dieser. Das Schöne ist, dass ich keine Ahnung habe, warum ich ihn so liebe. Vielleicht weil er so beiläufig wirkt, tatsächlich aber eine perfekte Einheit bildet: Hier verschmelzen Unterhaltung und Kunst genauso wie Humor und Melancholie, Atmopshäre und Story. Der Film ist herrlich neben der Spur, aber nicht so sehr, wie andere Wes Anderson-Filme. Er ist optisch und musikalisch ein Genuss. Er erzählt von Konflikten unter der makellosen Oberfläche des Lebens, ohne dabei auch nur im Geringsten anstrengend zu sein. Er ist poetisch. Er ist perfekt besetzt. Er hat mich beim ersten Sehen in seiner Wirkung vollkommen überrascht und das Wow-Gefühl ist bisher nicht verschwunden. Besser geht's nicht.
Außerdem bin ich sicher, dass jemand anders sich um die Rettung all meiner anderen Lieblingsfilme kümmern würde.

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Weltensegler

Bewertung7.0Sehenswert

1. Vorher also ein 12-minütiger Kurzfilm mit Natalie Portman und einem sehr tollen Lied von Peter Sarstedt. Mal sehen, was da noch kommt.

2. Der Hauptfilm: Schwer zu beschreiben wie zu bewerten. Es passiert herzlich wenig, dafür ist es ein Alternative-Film fern vom Hollywood-Standard. Die Darsteller sind mir aber nicht sonderlich sympathisch. Positiv allerdings die Landschaft, tolle Bilder von Indien, die Kameraführung und die Machart sind schon ein paar Punkte wert. Ab der Pfeffersprayattacke und dem Rauswurf aus dem Zug wurde mir der Film aber sympathischer. Ein außergewöhnlich anderer Film, der mir wie gesagt durchaus gut gefallen hat.

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Tyler

Hab ihn immer noch nicht gesehen, aber deiner Kritik nach ist es ein typischer Andersonfilm


cannibal83

Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Darjeeling Limited" erzählt keine große Geschichte, ist nicht sonderlich aufregend und enthält nicht genügend Lacher um damit wirklich einen Film zu füllen. Bei den meisten Regisseuren würde das bedeuten das der Film nicht "funktioniert", nicht so bei Wes Anderson.

Die eigentlich nicht vorhandene Einführung der Charaktere kommt dem Film sehr zugute, Anderson schmeisst den Zuschauer einfach zwischen die 3 Brüder, ohne deren Hintergründe genau zu beleuchten und liefert anschließend nach und nach Fakten zu den Figuren. So erhält sich "Darjeeling Limited" anfangs eine gewisse Spannung und baut gleichzeitig die Atmosphäre auf.

Später verliert sich der Film für Manche vielleicht in seiner ziellosen Handlung, doch ist es beruhigend zu sehen das scheinbar kleine Dinge wie Gürtel, Sonnenbrille oder Hustensaft auf der Leinwand noch heute ihre Bedeutung finden. Diese 3 belanglosen Dinge stehen vielleicht auch so ein bisschen symbolisch für diesen Film, der wie gesagt keine große Geschichte erzählen will, dafür aber eine kleine Geschichte groß erzählt.

Natürlich haben Anderson's visuelle Fähigkeiten (absolut herausragende Kamera) sowie seine treffend eingesetzte Musik eine hohen Anteil am "funktionieren" dieser Geschichte, letztlich ist es aber die Atmosphäre um das Brüder-Trio, die unterhaltsam durch dieses Werk führt. Und somit trotzen Schwartzman, Wilson und Brody mit ihren Leistungen sogar der Distanziertheit die Anderson den Figuren als Einzelnen mitgibt.

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keddschabb

'Ne Stunde? Irgendwas ist heute in der Luft... Sei froh, dass es Dich noch mild getroffen hat! Ich habe im Forum über drei Stunden lang Amok gepostet.


cannibal83

@ Tyler
Thx auch hierfür. ^^

@ keddschabb

Macht wohl die Hitze, aber man ist halt auch gerne auf Moviepilot! ;)


Caboto

Bewertung6.5Ganz gut

Ein netter, sehr künstlerischer Film mit keinen echten Höhen, aber auch keinen richtigen Tiefen.

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Oberlaender

Bewertung7.0Sehenswert

Da ich mich nicht mit den Personen identifizieren konnte und ihre Beweggründe absurd finde, war mir die Geschichte gleichgültig. Lustig finde ich die Verhaltensmuster unter den drei Brüdern, welche nach und nach wegfallen. Auch die spirituellen Vorschläge und Regeln vom ältesten der Brüder brachten mich ab und zu zum Grinsen. Ansonsten war der Film eher langweilig.

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Amalthea

Bewertung10.0Lieblingsfilm

Die drei Brüder sind genial besetzt. Man könnte jedes Filmstill als Gemälde an die Wand hängen. Ein Meisterwerk und sofort in den heiligen Hallen der Annalen meiner persönlichen Kultfilme aufgenommen. Und gebrochene Nasen (es sind derer zwei) haben auch durchaus Sexappeal!

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Haze

Bewertung7.0Sehenswert

Bunte Tragikkomödie mit sehr trockenem Humor und schönen Sets.

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bangbangbenny

Bewertung9.0Herausragend

Toller Film von Wes Anderson. Dieses mal hat er alles richtig gemacht, was bei "Tiefseetaucher" schief gelaufen ist. Überzeugende Haupt- und Nebendarsteller und auch endlich mal wieder ein ernst zu nehmender Owen Wilson. Mehr davon bitteschön, Herr Anderson!!

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phoenix409

Bewertung10.0Herausragend

"Ich finde, wir haben die Chance, hier eine lebensverändernde Erfahrung zu machen. Und die haben wir auch nötig."
Herrlich skurrile Sinnsuche dreier ungleicher Brüder im fernen Osten. Auch "The Darjeeling Limited" trägt die unverkennbare Handschrift Wes Andersons, der für seine eigensinnigen Komödien bekannt ist. Der erfrischende Indien-Touch tut dem Film nur gut: Kameramann Robert Yeoman darf schöne Landschaften, kräftige Farben und viele schöne Details zeigen, die fremde Atmosphäre wirkt immer anziehend. Unglaublich gut an "TDL" ist die Besetzung, die auch hier nicht ohne Anderson-typische Gesichter wie Owen Wilson, Jason Schwartzmann, Angelica Huston oder Bill Murray (der den Film grandios eröffnet) auskommt. Die genialen Dialoge und irrwitzigen Situationen füllen den Film fast vollständig aus - wer sich darauf nicht einlassen kann/möchte, wird wohl eher gelangweilt sein. "The Darjeeling Limited" ist ein optischer Genuss mit viel eigensinnigem Humor, empfehlenswert für Anderson- und auch Coen-Fans.
"Ist das Dad's Rasierer?" Super!

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dae-su

Bewertung8.5Ausgezeichnet

"Wundervoll" ist das Wort, das mir gestern Abend während des Abspanns als erstes durch den Kopf ging. Klar, "typischer Anderson", sprich perfekt durchkomponierte Bilder in einem bis ins kleinste Detail ebenso perfekt ausgestatteten Setdesign vor einem formidablen Soundtrack - insofern eben genau, was man von Anderson kennt und erwartet. Und das soll jetzt nicht nach "schön und gut, aber nichts Neues" klingen, ich liebe den Look von Andersons Filmen.
Ebenso sehr liebe ich aber auch die Stimmung, die sein bisheriges Schaffen immer wieder in mir auslöst und in eben jenem Punkt trifft Darjeeling mich (wieder einmal) zu 100 Prozent. Diesem Brüderpaar, diesem wunderbar skurril-schrulligen Dreiergespann dabei zuzusehen, wie sie auf der Suche nach sich selbst, dabei allerdings stets auf der Flucht voreinander sind, ist famos. Die tragikomisch Stimmung des Films hält Anderson in perfekter Balance zwischen witzigen, aber nie zu Slapstick verkommenden Momenten und den doch rührenden Geschichten der drei. Die Sache mit dem indischen Kind mag nicht sonderlich subtil sein, aber sie funktioniert.
Und zu all dem kommt ein wundervoller Cast, der neben den toll miteinander harmonierenden Hauptdarstellern mit dem ein oder anderen kleinen Auftritt der alt bekannten Anderson-Gesichter aufwarten kann.

Mich hat dieser liebevolle kleine Filme wirklich glücklich gemacht: einfach wundervoll.

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feininger75

Bewertung7.5Sehenswert

*Panoptikum mit Schmunzeleffekt*

Niemand gibt sich vermutlich solche Mühe mit einem so hohen Produktionsaufwand artifizielle Welten zu kreieren, um dann eher Nichtigkeiten darin zu erzählen wie Wes Anderson. In "Drajeeling Limited" ist es nun die spirituelle Reise dreier nach dem Tod ihres Vaters zerstrittenen Brüder die der Regisseur unter die Lupe nimmt. Vom gelben Turban bis zum blau gestrichenen Zug schreit jedes Bild: "Schau mich an, wie schön ich hierher drapiert wurde." Dennoch ist das ganze im Vergleich zum Totalausfall "Life Aquatic" mit einem guten Humor gesegnet. So schaut man den Brüdern, gespielt von Owen Wilson, Adrien Brody und Jason Schwartzman recht amüsiert bei ihrer bizarren Indien Reise zu. Richtig berühren tut einen das alles nicht. Aber das soll ein solches Panoptikum ja auch gar nicht. Sich zu amüsieren reicht da völlig.

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SteveZissou

Bewertung10.0Lieblingsfilm

Darjeeling Limited ist farbenfroh, hat Macken, glänzt mit skurrilen Einfällen, sowie Charakteren und besticht mit einem hervorragenden Soundtrack.

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Muffin Man

Bewertung9.5Herausragend

Ein herrlicher Film von Wes Anderson über drei nerdige Brüder, die in einem Zug eine Reise durch Indien machen und zu sich selbst finden wollen. Die Zeitlupenszenen, unterlegt mit Musik der Band "Kinks", sind genial, Bill Murray hat einen tollen Gastauftritt, und der Film strotzt nur so vor haarsträubenden Einfällen (Pfefferspray, Schlange, Feder, Medikamente...).

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schalli

Bewertung6.5Ganz gut

Bill Murray stolpert aus einem indischen Taxi in einen indischen Bahnhof, hetzt mit seinem Noname-Koffer einem indischen Zug mit dem titelgebenden Namen THE DARJEELING LIMITED hinterher und wird in diesem hoffnungslos erscheinenden Sprint von einem jüngeren Passagier mit Louis Vuitton-Kofferset überholt, der locker an ihm vorbei zieht. Adrien Brody schafft es in den Zug und damit in den Film, Bill Murray nicht. Das ist die erste und witzigste Szene des Films.

Prognose 8.0
Wertung 6.5

Was soll man sich nun daraus nehmen? Eigentlich sollte ich Andersons Filme lieben, aber bei diesem "eigentlich" ist es bislang auch geblieben. Gerade der von Anderson-Fans so geschmähte DIE TIEFSEETAUCHER hat mir noch am besten gefallen. THE DARJEELING LIMITED ist dagegen nicht absurd genug, um über die gesamte Länge zu unterhalten. Gelegentlich blitzen ein paar tolle Ideen hervor, aber den von vielen herbeigeredeten Selbstfindungstrip dreier Brüder konnte ich leider nicht entdecken. Dazu bräuchte es so etwas wie Läuterung oder Wandel. Und genau hier ist der wesentliche Knackpunkt für mich. Es geht um nichts. Es wird nichts verhandelt. Die Figuren bleiben genauso stecken wie wir als Zuschauer. Auf die Dauer von 105 Minuten ist das leider zu dürftig, zu nichtig und ja, irgendwie auch langweilig.

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Bäda

Bewertung8.5Ausgezeichnet

gefiel mir richtig gut. auch wenn ich bis zum schluss nicht genau wusste was der film genau ist. einfach drauf einlassen und man wird einen schönes Roadmovie

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JimiHendrix

Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein sehr überraschend guter Film, hab ihn ohne jegliche Vorkenntnisse gesehen und war schon recht angetahn. Vorallem Adrien Brody ist einfach wunderbar gewesen. Ein wundervoll schräges Roadmovie mit viel Aberwitz und Einfachheit.

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Alecprime

Bewertung9.5Herausragend

Einfach schön anzusehen, mit Detailliebe und einem wunderbar agierenden Trio. Ein Film über die Bruderliebe

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Herr Marcus

Bewertung7.0Sehenswert

Gewiss eine Steigerung im Vergleich zu Steve Zissou. Aber irgendwie stehen immer wieder Requisite, Garderobe und Musik im Vordergrund. Wie immer ist alles spleenig liebenswert aber es fühlt sich so an, als sei alles auf billigen indischen Prozac-Generikern erlebt. Die Charaktere sind nicht angemssen ausgeleuchtet und die Geschichte führt einen zugleich frohgelaunt und melancholisch: In die Wüste. Ich schau mir zum Trösten zum 29. Mal RUSHMORE an.

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freak-agentur

Bewertung10.0Herausragend

Wenn man Ende 2007 nach 8 Monaten aus Indien zurück kommt und so einen Film im Kino erlebt, kann man nur 10 Punkte geben. Also mir gings so =)

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