Darjeeling Limited - Kritik

US 2007 Laufzeit 105 Minuten, FSK 6, Abenteuerfilm, Drama, Komödie, Kinostart 03.01.2008

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Kritiken (15) — Film: Darjeeling Limited

Arakune: CinemaForever, Im Wendekrei...

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6.5Ganz gut

"I wonder if the three of us would’ve been friends in real life. Not as brothers, but as people."

Wes Andersons Indien ist ein überfülltes Indien. Voll von visualisierten Gerüchen, Eindrücken und interessanten Menschen. Bereits sehr mitgenommen sieht es bereits aus und doch ist es voll prächtiger Farben und Kulissen. Im Kontext dieser fabelhaften Szenerie entwirft der 1969 geborene Amerikaner eine transzendente Irr-Reise von drei sich entfremdeten Brüdern, die nicht wissen, was noch vor ihnen liegen mag. Mit vielen erinnerungswürdigen Details und Einfällen ausgestattet, gelingt es Anderson auf stimmige Art und Weise, den Familienzwist und die vorausgehende Vergangenheitsbewältigung darzustellen und auf ulkige Weise ad absordum zu führen. Es ist eine Gemeinschaft, die anfänglich nur vom ältesten Bruder (ausgezeichnet: Owen Wilson) mit aller Gewalt zusammengehalten wird, der hofft, mit dieser hoffentlich hochspirituellen Reise das Vertrauen unter ihnen wiederherzustellen,…

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SoulReaver: CinemaForever

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7.0Sehenswert

[...] 'Darjeeling Limited' nimmt uns mit auf eine Zugfahrt durch das Land der bunten Farben und Gewürze. Dabei wir diese Reise nicht nur eine Fahrt durch das Land selbst, sondern auch eine Reise durch unsere Charaktere. Scheiterte die Gemeinsamkeit noch an ihrem spirituellen Zwang, findet sie sich schließlich doch im Einklang der Verbundenheit und des verloren geglaubten Vertrauens wieder. Die skurrilen Figuren, die Absurditäten und die schrägen Augenblicke sind wieder typisch Anderson und machen den Film einfach zu einem schönen Erlebnis. Allerdings mischte Anderson dieses Mal deutlicher die ernsten und melancholischen Grundtöne in seine Geschichte, ohne sie aber in Tragik zu baden. Er verstand es, das Gleichgewicht zwischen dem Humor und den dramatischen wie tiefgängigen Augenblicken zu halten und erschuf einen Film, der sich um die Familie, Freundschaft, Verlust und Vergangenheitsbewältigung dreht. Wahrheiten werden aufgedeckt, Menschen wieder zusammengeführt und Indien von seinen sonnigsten Seiten gezeigt. Das Leben ist viel zu schnell vorbei, deswegen muss man die gemeinsame Zeit nutzen, denn wenn du zu langsam bist und den Zug nicht erreichst, dann fährt er ohne dich ab. So wie 'Darjeeling Limited' beginnt, so endet er auch, doch die Protagonisten haben sich verändert und sind nicht nur reifer geworden, sondern durften Erfahrungen sammeln und endlich verstehen, worauf es wirklich ankommt. Balsam für die Seele. [...]

Kritik im Original 16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten

Beeblebrox

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Schön, der steht bei mir auch demnächst an!


SoulReaver

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Den Film kann man nur mögen. :)


beetFreeQ: http://blog.freeqnet.de/

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8.0Ausgezeichnet

[...]Wer Wes Anderson kennt, weiß im Endeffekt bereits, was ihn hier erwartet. Der Regisseur bleibt seinem Stil treu und bringt hier abermals verschiedene Charaktere mit teils seltsamen Marotten zusammen und lässt sie ein leicht surreales Abenteuer erleben, das sich inhaltlich allerdings nicht grad neu erfindet. Die wohl größte Schnittmenge findet sich in “Die Royal Tenenbaums”, der ebenfalls die Reunion einer zerrütteten Familie zum Thema hat. Da hat man den Regisseur schon mutiger gesehen.[...]

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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10.0Lieblingsfilm

«The Darjeeling Limited» ist ein neuerliches Meisterwerk von Wes Anderson, der gekonnt auf der Klaviatur der grossen und kleinen Gefühle spielt.

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Flibbo: Wie ist der Film?

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7.5Sehenswert

Drei amerikanische Brüder begeben sich auf eine spirituelle Reise ins fremde Indien. Die Darstellung des Brudertrios unterhält blendend. Es ist immer amüsant herauszufinden, wodurch die drei sich in die Haare kriegen, und in welchen Ansichten sie dagegen völlig gleich sind. Owen Wilson (hier in seiner bisher eindrücklichsten Rolle), Adrien Brody und Jason Schwartzman spielen amüsante und auch berührende Bezugspersonen in einer eher ungewöhnlichen Umgebung. Das ferne Indien wird in wunderbar farbenfrohen und schönen Bildern eingefangen. Durch die eigenwillige Kameraarbeit und eine interessante Musikauswahl verleiht Wes Anderson seinem Werk eine ganz eigene Note. [...]

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten

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5.0Geht so

Es beginnt mit einem der kürzesten Auftritte der Filmgeschichte: Bill Murray sitzt in einem hurtigen indischen Taxi, gewohnt ausdruckslos und doch sichtlich nervös. Sekunden zu spät erreicht er den Bahnhof, verpasst den Zug und den Rest des Films.

Solche Absurditäten sind eine Spezialität von Wes Anderson (38), Regie-Wunderkind im Wartestand aufs erste Meisterwerk. Die Familien-Tragikomödie "The Royal Tenenbaums" (2001) war ein Anfang, "The Sea Aquatic" (2004) sinnfreier Ulk. Hinter "Darjeeling Limited" steckt wieder ein ernstes Drama, das Anderson betont unernst erzählt wissen möchte - er praktiziert das permanente Augenzwinkern des abgeklärten Zitierers, der sich etwa auf Jean Renoirs indisches Film-Poem "The River" (1951) bezieht.

Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

keddschabb

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Schon wieder erwischt! Nach "Be Cool" macht das Nr. 2! Nicht allein, dass "The Sea Aquatic" nicht nur sinnfreier Ulk, sondern komplett sinnfrei war, während "The Life Aquatic with Steve Zissou" der Titel eines wirklichen Films mit allerhand Sinn & Ulk ist - nein, da ist auch noch "Rushmore", das Meisterwerk von Wes Anderson, auf das man in Stuttgart schon ein Jahrzehnt zu lange wartet, weil der örtliche Kritiker es unterschlagen hat.


cannibal83

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@ keddschabb
Klasse!


Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage

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4.0Uninteressant

Ein Laminiergerät, das durch die Indische Wüste geschleppt wird, eine deutsche Autowerkstatt namens “Luftwaffe Automotive”, ein von Louis Vuitton designtes extravagantes Kofferset, das jede zweite Szene bestimmt, ein Vorfilm im Pariser Hotel mit einer halbnackten Natalie Portman, sowie Gastauftritte von Bill Murray und Anjelica Huston, und fertig ist einer dieser Filme wie z.B. The Big Lebowsky, die man vermutlich nur bekifft anschauen sollte (oder nachdem Genuss von rezeptfreiem indischen Hustensaft), um sie richtig wertzuschätzen und auf sich wirken zu lassen.

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ThomasNeuhauser: arte ThomasNeuhauser: arte

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9.0Herausragend

Das wunderbar unkonventionelle Railroad-Movie „The Darjeeling Limited“ zeigt erneut, das es sich hier um einen der originellsten jüngeren Hollywood-Regisseure handelt, mit Kultfilmerqualitäten. Vorausgesetzt man lässt sich auf diese Filmreise ebenso unvoreingenommen und schicksalsergeben ein, wie die drei psychisch und physisch vom amerikanisch-westlichen Lebensstil beschädigten Brüder in ihrem engen Zugabteil quer durch die indische Wüstenprovinz Rajasthan.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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6.0Ganz gut

Eine quietschbunte Mischung, die bisweilen anmutet wie ein Beatles-Remake eines Three Stooges Films. In skurrilen Momenten unterhaltsam, bleiben die Figuren doch immer auf Distanz. Sie kreisen ein wenig zu sehr um sich selbst, um einen wirklich zu packen und lassen es es trotz allem Bemühen an Tiefe vermissen. Andersons artifizieller Stil steht der Emotionalität im Wege. Die unfokussierte Stream of conscience-Dramaturgie schafft es dabei nicht immer die fehlende Spannung durch skurrile Einfälle wettzumachen. Die Bildmetaphorik der Koffer, die buchstäblich die Last der Vergangenheit darstellen, die die drei Brüder mit sich herumschleppen, hat sich leider auch schon lange vor dem Ende abgenutzt. Nach wie vor bleibt Rushmore Andersons gelungenster Film. Darjeeling (in Combo mit dem Kurzfilm Hotel Chevalier) bietet schöne Kameraarbeit, eine ulkige Farbdramturgie und einige witzige Wortwechsel der Schauspieler mit den bizarren Nasen, wesentlich mehr bleibt nach dem Abspann allerdings nicht, auch wenn er einen mit dem in diesem Zusammenhang extrem kuriosen "Les Champs-Elysées" gutgelaunt aber auch realtiv unberührt entlässt.

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alviesinger: bummelkino

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9.0Herausragend

Anderson enttäuscht nicht: Stilisierte Melancholie im exotischen Indien mit drei großartigen Hauptdarstellern, Dialogen für die Ewigkeit (das geht auch ohne Baumbach!) und einem gewitztem Schlag ins Gesicht der pseudo-spirituellen Studienreisenden. Anderson zählt jetzt schon zu den ganz großen Storytellers der Gegenwart. Die Kritik des ewig Skurillen-Gebärens prallt an ihm ab, denn diesmal hat er - im Gegensatz zum fragemtierten "Steve Zissou" - eine runde Geschichte mit starken Charakteren parat, die die Schwächen, Ängste und Eitelkeiten der Menschen nachvollziehbar ausleuchtet. Verdrängte Vergangenheitsbewältigung und Loslassen wurden selten so lakonisch erzählt. Nebenbei gibt es genug Cameos und Anderson-Trademarks für Fanboys wie mich.

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Mr.Vengeance: Lost In Imagination

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8.0Ausgezeichnet

Endlich! Wes Anderson hat gelernt Geschichten zu erzählen und hört (zum Großteil) mit diesem peinlich-flapsigen Getue auf. Auch wenn das Temperament an einigen Stellen mit den Akteuren durchgeht, ein erstaunlich gutes Ensemble. Die Geschichte hat Herz, die hat Hand und Fuß, sie ist komisch. Was wollen wir mehr? Das schönste an THE DARJEELING LIMITED ist jedoch der ganz eigene Mood, der auch in pikanten Szenen nie verlassen wird. Sehenswert. Aber so was von.

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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...

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6.0Ganz gut

Auch in seinem fünften Spielfilm wirft Wes Anderson (der das Drehbuch diesmal in Zusammenarbeit mit Roman Coppola und Jason Schwartzman schrieb) wieder einen gewohnt skurrilen und ebenso komischen wie wehmütigen Blick auf Familie und das unbedingte Bedürfnis, eine gemeinsame Verbindung zu erzielen...

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Rochus Wolff: freier Journalist

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8.5Ausgezeichnet

Gerne setzt und stellt Anderson seine drei Hauptfiguren in Bildkompositionen, bei denen jede Farbe, jedes Detail genau bedacht und aufeinander abgestimmt ist... Den ruhigen, fast beengenden Aufnahmen im Inneren des Zugs setzt Anderson außerhalb des Zuges, in den Städten, Tempeln und auf dem Land, gerne schweifende, weite Kamerablicke gegenüber, als ließen sich in dieser Fremde tatsächlich so etwas wie Offenheit und neue Wege finden. Hier wird jedoch keineswegs dem Exotismus gefrönt, obwohl wirklich reichlich Gelegenheit dazu bestünde.

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patrickh: unclesallys*s, Style & the ... patrickh: unclesallys*s, Style & ...

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9.0Herausragend

Für die wundersame Welt des Herrn Anderson erweist sich Indien, zumal wenn man es per Zug bereist, als perfekte Kulisse. Jedes Bild steckt voller hinreissend arrangierter Details, eine Absurdität jagt die nächste, doch der Regisseur verliert nie den Überblick und ist längst nicht nur verschroben um der Verschrobenheit Willen.

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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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6.0Ganz gut

Der neue Anderson ist der alte Anderson. Zerrüttelte Familienverhältnisse stehen abermals im Mittelpunkt, garniert mit skurrilen Figuren, lakonischen Dialogen und vielen hübschen Einfällen. Gewohnt sinnfrei und wenig durchdacht, gefällt der Film mit vielen gelungenen Kabinettstückchen und einem überaus spielfreudigen Ensemble. Den obligaten Kniefall muss man davor dennoch nicht machen - das ganze ist genauso postmodern und kurzlebig wie die Arbeiten von Jim Jarmusch, Kevin Smith oder Richard Linklater. "Studentenulk auf hohem Niveau.", hat es mal jemand genannt - gekonnt, witzig, sehenswert. Mehr aber auch nicht.

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Kommentare (96) — Film: Darjeeling Limited


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Martin Oberndorf

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Bewertung7.0Sehenswert

Keine Füchse. Keine Pfadfinder. Dafür drei Brüder.
Keine Blaubeeren. Keine Scheren. Stattdessen Pfefferspray.
Kein fantastischer Mr. Fox. Kein Moonrise Kingdom. Allerdings "Darjeeling Limited"!
...
Wie aus dem Einleitungstext herauszulesen sein sollte, stellt Darjeeling Limited meinen dritten Kontakt mit Wes Anderson dar.
Ich weiß mittlerweile auch schon, dass es nicht mein letzter sein wird, und sollte ich nicht verfrüht aus dem Leben scheiden oder aber die zugehörigen DVDs nicht in die Finger bekommen, werde ich mir wohl auch seine komplette Filmografie zu Gemüte führen.
Aber nun zum Wesentlichen: dem Film.

Was mir sowohl an den beiden anderen Filmen am Besten gefallen hat, glänzt auch hier: die Charaktere.
Die drei doch recht unterschiedlichen Brüder, wobei einer ganz besonders aus der Reihe tanzt, sind perfekt aufeinander abgestimmt, und harmonisieren perfekt.
Die Schauspieler wurden absolut top besetzt und hauchen ihren Figuren Leben ein.
Owen Wilson stellt natürlich das Highlight dar und hat mir mit seinem Charakter, der mich im Übrigen aus unerklärlichen Gründen etwas an Alan aus Hangover erinnert, ein zweites Mal bewiesen, dass ich ihn unterschätzt habe (das erste Mal war Midnight in Paris).
Aber auch Adrian Brody und Jason Schwartzman machen ihre Sache ausgezeichnet.
Ich für meinen Teil sah den Dreien bei ihrem Trip durch Indien sehr gerne zu und fand jeden der drei auf Ahieb sympathisch. Zumindest so sympathisch, wie sie grade sein wollen.
Auch die Backstory der drei war interessant.

Womit ich hin und wieder ein Problem hatte ist, dass ich oft nicht wusste, in welche Richtung dieser Film gehen wird. Als die oftmals aberwitzige Zugfahrt vorbei war, ging mir alles ein bisschen zu flott. 20-30 Minuten mehr hätten hier auch nicht geschadet.
Denn so ausgereift die Charaktere und deren Beziehung auch sind, die Erzählstruktur ist es nicht so ganz.
Allerdings machen das Dialoge und Ideenreichtum wieder wett.
Dennoch: im.Vergleich zu den anderen beiden Werken wirkt es hier stellenweise etwas verloren.
Als ob man die zugegeben sehr guten Einzelszenen irgendwie zusammengestickt hätte.

Ein Detail welches mir nach 3 Wes Anderson-Filmen aufgefallen ist: Kann es sein, dass der Typ gerne familiäre Probleme thematisiert? Lieg ich mit meiner Annahme richtig?

Fazit: Brillante Charaktere, super Schauspieler, gute Dialoge, eine etwas verbesserungswürdige Handlungsverlauf, aber alles in Allem ein sehr sehenswerter, leichter Film, der vielleiht nicht ganz so ausgefuchst ist wie Mr. Fox und wohl auch nicht so viele Pfadfinderabzeichen abstauben wird wie Moonrise Kingdom, aber nie Langeweile aufkommen lässt und auch gerne ein zweites Mal gesehen werden kann

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kobbi88

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Na, irgendwann werd ich schon auch mal damit anfangen. Wenn du weiter solche KOmmentare schreibst, dann umso eher ;)


Martin Oberndorf

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Keine Sorge, Kommentare werden komnen!
Von Anderson... Da könnt's noch etwas dauern, da ich keinen ungesehenen mehr von ihm zu Hause liegen hab. Dafür eine Undezillion andere.


Cayopei

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wäre dies ein deutscher Film aus den 80ern, hieße er "Drei Nasen essen Curry" ... mir hat er gefallen.

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ElMagico

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Bewertung7.5Sehenswert

Dann jammere ich jetzt mal auf höchstem Niveau. Aber irgendwie hatte ich "Darjeeling Limited" etwas stimmiger in Erinnerung. Das wirkte gerade etwas zerfahren, ein wenig unstimmig. Aber doch schon auch schön.
Gemessen am restlichen Output Wes Andersons ist dies hier für mich dann auch sowieso der außergewöhnlichste Film, da er bis auf die 3 Hauptpersonen im Mittelpunkt doch recht bodenständig bleibt. Zwar haben alle irgendwo ihre Macken, sie sind aber nicht so Over-the-top, wie man es bei ihm sonst gewöhnt ist. Ein bißchen geht dadurch auch tatsächlich das Märchenhafte verloren, wirkt "Darjeeling Limited" nicht so verzaubernd. Natürlich hat Indien auch enorm viel zu bieten, es fällt aber doch etwas aus dem Rahmen.
Ansonsten bleibt jedoch viel beim Alten. Die Probleme der modernen Wohlstands-Familie. Was hier jedoch mehr als sonst sichtbar wird: Es ist nicht die emotionelle Kälte die diese Probleme verursacht, sondern eine allgemein wahrgenommene Diktatur der Kälte. Jede der Figuren fühlt und fühlt in seiner Welt auch richtig. Aber keiner traur sich dies auch nur dem engsten Kreis in irgendeiner Form mitzuteilen. Man begleitet 3 Brüder, die sich wirklich lieben, die aber alles tun um diesem Gefühl einen nüchternen und unangreifbaren Anstrich zu versehen. Und es braucht diese lange und völlig chaotische Reise um dort die Frage zu finden, wo man eigentlich die Antwort zu finden geglaubt hat.
Am Ende hebt sich "Darjeeling Limited" deshalb von anderen Anderson Filmen ab, da er mit der Zeit selbst das atmet, was er eigentlich beschreibt. "Darjeeling Limited" ist spirituell, irgendwo in sich gekehrt und weit weniger listig und böse. Es gibt sie noch, die Momente des absurden und der charmanten Übertreibung, sie sind hier aber in der Minderzahl.
"Darjeeling Limited" will eine Geschichte erzählen und das klappt eben nicht völlig. Anderson ist hervorragend darin soziale Geflechte ad absurdum zu führen, er schafft es aber nicht diese Geschichte hier angenehm fließen zu lassen. Es wirkt zuweilen sprunghaft und emotionell zu gewollt und entfaltet nicht dieses komplette Bild wie es ein "The Royal Tenenbaums" tut. Andererseits honoriere ich auch gern, dass Anderson hiermit in keinster Weise auf Nummer Sicher ging. Dem Film geht dieses Nerdige völlig ab und das finde ich richtig gut so.
Außerdem: Warum spielte Adrien Brody nicht in jedem Wes Anderson Film mit? Sein Dackelblick schien mir wie gemacht für diese und man sollte ihn nachträglich einfügen!

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ElMagico

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Mag den auch gerne


Memduman

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Brodyyyy!


totox

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Bewertung3.5Schwach

Was für eine Enttäuschung! Der Film hat gar keinen Plot sondern wirkt wie eine Improvisation. Man nehme 3 Brüder, lasse sie durch Indien reisen und überlege sich, worüber diese so alles sprechen und was sie so erleben können. Was dabei herausgekommen ist, überzeugt überhaupt nicht: sinnloses Geschwafel und absurde Szenen. Die z.T. haarsträubenden Dialoge und das Drehbuch wirken wie das Werk von Erstsemestern, die versuchen, irgendwie die 90 Minuten Film vollzubekommen. Humor, Tiefgang, Emotionen oder Spannung? Fehlanzeige.

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!GuybrushThreepwood!

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Bewertung7.5Sehenswert

Würde man den Film schauen ohne zu wissen wer dahinter steht so könnte man doch sofort Wes Anderson erkennen. Ich finde die Grundidee der Geschichte hat viel Potenzial, wurde aber leider nicht ganz ausgeschöpft. Die ganze Reise hat dank kleiner Details und der farbenfrohen Gestaltung des Zuges, sowie der Leute und der Landschaft viel Charme. Die einzelnen Charaktere hätten jedoch in meinen Augen untereinander mehr agieren können. Es fehlt irgendwie der letzte Schliff, und eine größere Portion Witz wäre auch nicht schlecht gewesen. Alles in allem jedoch ist der Film auf jeden fall Sehenswert.

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Chad

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Bewertung9.0Herausragend

Darjeeling Limited ist ein sehr atmosphärischer Film. Wes Andersons Figuren wirken wie so oft seltsam und daher skurril bzw. befremdlich. Letztlich zeichnen sie sich nur durch eine äußerst emotionale Dichte aus. Hier spielen Brody, Wilson und Schwartzman sehr komplexe Charaktere. Man empfindet etwas sehr melancholisches und unschlüssiges in ihren Wesen.
Und wie oft lernt man im Leben selbst jemanden kennen und bekommt innerhalb weniger Minuten ein solch emotionales Chaos zu spüren? Man begegnet seinem Gegenüber schließlich zu allererst mit einer gewissen Distanz, gibt nur in den seltensten Fällen sein innerliches Zerwürfnis preis. Hier ist eine solche Ausgangssituation hinfällig.
Zum einem sind natürlich Szenenbild und Erzähltempo dafür verantwortlich, zum anderen machen die drei Hauptdarsteller einen großartigen "Job". Doch wieviel "Job", oder doch eher seelisches Biopic, steckt wirklich in derer darstellenden Figuren?
Dazu sei allein die Szene vor dem Spiegel erwähnt als sich Owen Wilson seinen Verband vom Kopf schneidet..
Darjeeling Limited hält einem selbst keinen Spiegel vor. Dafür ist die Szenerie zu eigen. Eine weiterverwertbare Intention oder einen Spannungsbogen gibt es ebenso wenig. Vielmehr ist es das subtile Schauspiel, die unzähligen Details in den Eigenarten aller Personen und derer Verbrüderung mit dem Leben selbst, die den Film zum schönen Erlebenis machen.

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smar

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Bewertung5.5Geht so

Was hat es mit diesem Film eigentlich auf sich und was will er dem Zuschauer vermitteln?
Will er einen berühren? Will er nur unterhalten? Will er durch die ständigen slow motions und durch die etwas verdrehten Gewohnheiten der Protagonisten irgendwie lässig wirken? Will er witzig sein? Oder will er gar intelligent wirken?
Keine Ahnung. Ich denke, dass dieser Film so einiges will und leider nur eine Messerspitze von jedem dieser Punkte wirklich zum Ausdruck bringt. Die Story ist zu dünn, falls man überhaupt davon reden kann, dass es eine gibt.
Natürlich gibt es viele Filme, die ohne einer einfallsreichen und komplizierten Handlung dennoch überzeugen, doch dazu fehlen in "Darjeeling Limited"
einige der oben genannten Aspekte.
Teilweise gefiel mir zwar der Humor und auch die Landschaftsaufnahmen, was aber alles in einem einfach zu wenig ist.

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Miami Twice

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Bewertung5.0Geht so

Ich mag Indien, die Schauspiele waren auch sympathisch, aber so recht konnte ich mich in den Film nicht "hinein fühlen". Einmal ansehen war o.k. aber ein 2x muss ich den nicht mehr sehen.

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Super8951

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Und Wes Anderson enttäuscht uns erneut nicht. Seine Filme sind derart Anti-Mainstream, dass man sie einfach mögen muss. Es ist die Art und Weise, wie er seine Filme macht. Die liebevolle Gestaltung und die oft äusserst detailverliebte Kameraarbeit, in Verbindung mit den immer leicht komischen, etwas skurrilen Stories und dem untypischen, aber aussergewöhnlichem Spiel der Darsteller, machen alle seine Filme zu etwas ganz besonderem.
In "Darjeeling Limited", finden sich die drei Brüder Peter (Adrien Brody), Francis (Owen Wilson) und Jack (Jason Schwartzman) nach dem Tod ihres Vaters, auf Wunsch des kürzlich schwer verunfallten, kopfverbandtragenden Francis auf einer spirituellen Reise durch Indien, auf der Suche nach Selbsterkenntnis, wieder. Dabei kommt es zu allerlei komischen Begebenheiten und Umständen, oft durch die drei, leicht neurotischen Brüder selbstverschuldet. Es kommt zu einer köstlichen Szene, wo alle drei ihre in Indien frei erhältlich, rezeptpflichtigen Medikamente gegenseitig austauschen und verköstigen, unter anderem ein starkes Schmerzmittel und ein Muskelrelaxer, oder als sie sich beim gemeinsamen Diner im Speisewagen über zwei heftig diskutierende, ältere, deutsche Frauen aufregen. Unter anderem lernt Jack auch, die Zugbegleiterin Rita kennen. Schnell wird dem Zuschauer klar, dass Francis ein ziemlicher Kontrollfreak ist, was sich unter anderem darin zeigt, dass er die Pässe seiner Brüder einzieht und über praktisch alles Andere das letzte Wort haben möchte. Durch Peter, welcher oft die Accessoires ihres Vaters zur Schau trägt, kommt es öfters zu Streitereien, da die anderen beiden sich bei der Erbverteilung benachteiligt fühlen. Auch das ein oder andere Geheimnis kommt während der Zugfahrt ans Licht. Nachdem sie auf einem Ausflug eine Schlange erwerben und diese im Zug entwischt, und einem Streit, in dem auch Pfefferspray involviert ist, fliegen sie aus dem Zug und finden sich mitsamt Gepäck in der Wüste wieder. Sie entschliessen sich also, ihre Mutter, welche mittlerweile in einem Kloster lebt, aufzusuchen. Dabei wird sie auch ein tragischer Umstand zur Selbsterkenntnis führen...
Wes Anderson inszeniert einen farbenfrohen Film im Stil eines Roadmovies, in dem man auch Land und Leute Indiens ein wenig kennen lernt. "Darjeeling Limited" ist im Prinzip nichts anderes als ein wunderbar komischer Film über das Leben selbst. Dabei bedient sich Anderson auch dem ein oder anderen interessanten Stilmittel, beispielsweise der Hinzunahme von Slowmotion. Der, zum grössten Teil im Indierock/-pop Stil gehaltene, Soundtrack ist echte Feelgood-Musik. Auch der viel gescholtene Owen Wilson beweist einmal mehr sein schauspielerisches Talent, welches auch massgeblich zum Gelingen dieses Films beigetragen hat.

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Kasparle

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Bewertung6.0Ganz gut

Hmmm... Also fangen wir mal ganz am Anfang an. Der Film fängt an (in der Version mit dem Hotelzimmer) und irgendwie gefällt mir dieser ruhige Aufbau, diese vorsichtige Distanz zwischen den beiden. Gleichzeitig hauen mich die Farben aus dem Hocker. Das Zimmer orange, die Außenwelt blau, was ein grandioser Komplimentärkontrast! Irgendetwas in mir hofft von dem ersten Auftauchen des blauen Fensters und der Frau darauf das ein Bruch oder eine Vermischung dieser Farben den Wechsel in ihrem Verhalten symbolisiert. Das tut es auch(wenn auch erst nach dem Körperkontakt und irgendwie zu spät) aber ich war von diesem Moment an gespannt auf einen Film der Farbe und Handlung nutzt und symbolisch vernetzt. Zusätzlich stellte sich kurz danach noch raus, dass selbst die Musik durch repetative Nutzung in dieses breite Symbolgeflecht einfließt. Kurz gesagt, ich hatte wirklich das Gefühl das ich einen verdammt guten Film sehe.
Leider lässt er dann immer weiter nach. Selbst die darauf folgende Szene, Bill Murrays Kurzauftritt und das danach folgende Auftreten einer meiner Lieblingsschauspieler, war der Vorfreude auf das Kommede förderlich.
Vielleicht kann man jetzt erahnen was ich erwartete, ich war nahezu euphorisch...

Naja, danach kam ein verdammt langatmiger und undramatischer Roadmovie.
Alle 3 Charactere sind als einzelne Figuren gut ausgearbeitet, jedoch ist ihre Brüderbeziehung zu keinem Zeitpunkt überzeugend. Sie spielen förmlich an sich vorbei. Obwohl sie sich fremdgewordene Brüder darstellen sollen, kommen sie sich dermaßen fremd vor das man ihnen zu keiner Sekunde abnimmt das sie das gleiche Elternhaus teilten. Die Versuche Andersons, verschiedene Erinnerungen oder Ticks der 3 darzustellen, wirken zu gewollt und trocken. Zu jedem Zeitpunkt des Films wirkt selbst die fremdelnde Beziehung der 3 konstruiert und gekünstelt.
Die farbliche Pracht, und musikalisch und perspektivisch eingesetzte Wiederholungen fungieren zwar als nette Strukturierung der Geschenisse, zum Beispiel das hinterherlaufen, aber mehr als ein leichtes Schmunzeln kitzelt so etwas auch nicht aus mir hinaus.
Es gibt noch eine Menge Bilder in diesem Film die man entdecken kann und er ist, was die Nutzung von Bild und Musik angeht, wirklich gut gelungen. Doch trotz des VERDAMMT guten Casts kann nichts darüber hinwegtäuschen das dieser Film weder den nötigen Charme, noch die nötige Dramatik aufbaut um ihr wirklich sehenswert zu machen. Wes Anderson kriegt es nicht auf die Reihe seine 3 Protagonisten vernünftig und authentisch miteinander interagieren zu lassen und ob die Geschichte überhaupt brauchbar ist für einen interessanten Film sei mal dahin gestellt.

So gibt es am Ende 6 Punkte für dieses Farbenprächtige und Symbol geladene Filmchen, das doch so viel besser hätte sein können, wenn "Spannungsbogen" beim schauen nicht wie ein Fremdwort anmuten würde und die 3 an sich guten bis grandiosen (Ich verabscheue Owen Wilson jetzt ein ganz klein weniger) Schauspieler zu guten Leistungen angetrieben worden wären.

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pischti

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Du wirst lachen, aber das habe ich damals auch lange überlegt, bis ich dann aber doch zu dem Schluss gekommen bin es bei 6 zu belassen. Der erste Teil gefiel mir wirklich gut, aber über den zweiten hab ich mich einfach zu doll geärgert, war stellenweise ziemlich zäh. ^^


Kasparle

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Ich saß zufällig neben ner schönen Frau mit der ich in diesen Phasen heftig Flirten konnte... von daher war das halb so wild: D


Ichundso

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Bewertung5.0Geht so

"Schwenk Schwenk! Ja, schwenke die Kamera, schwenke sie hin und her! Ich bin Wes Anderson und ich will schwenkende Kameras, denn das finde ich cool!"
- Wes Anderson

"Bill Murray kommt in meinem Film gar nicht vor? Naja, dann packe ich ihn halt trotzdem rein. Er hat gar nichts mit der Handlung zu tun, irgendwie finde ich das cool. Ich bin Wes Anderson."
- Wes Anderson

"Hihi, indische Yoga-Bewegungen. Cool. Wes Anderson."
- Wes Anderson

"Ich hasse Wes Anderson."
- Ich

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Memduman

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Ganz ganz große klasse, lese das jetzt zum 3. mal und muss immer noch lachen :D


TrendSocke

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:D :D


ezemeze

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Bewertung2.5Ärgerlich

Ich empfand ihn auch als pseudointellektuel, manche Aspekte sind ganz witzig z.B. wie sie sich die roten Punkte in einer Form von Automatismus setzen ohne dabei die spirituelle Bedeutung davon zu wissen, es aber tun weil man es einfach so macht.
Hab mich durch den Film durchgequält um mir dann am Ende die Ohrfeige abzuholen, wo Joe Dassin mit "Champs-Elysée" den Film ausklingen lässt. Seriously WTF?!? Das ist für mich so als wolle Anderson noch mit allen plumpen Mitteln versuchen dem Film eine künstlerische Aura herbei zu erpressen. Sollte das dann europäisch avantgardistisch sein ?!?

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Markbln

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Komm in meine Arme!


BenniArt

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Arme oder Armee? ^^


DeZeiter

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich bin relativ neu zu Wes Andersons Filmen und muss mich wohl noch in seine Erzählweise eingewöhnen um auf Anhieb zu verstehen was er mir sagen will. Oder vielleicht ist es auch so gewollt seine Filme wieder und wieder zu sehen um Antworten zu finden und neue Fragen aufzuwerfen ? Festhalten kann man aber dass er talentierte Schauspieler vereint hat in einem wunderschönen, entzückendem Film, der einen nachdenken lässt und anspornt ihn öfters anzusehen. Man könnte einen Abend sicherlich viel schlechter verbringen, "Sehenswert" ist sicherlich bei allen Anderson-Werken untertrieben, die aufgeworfenen Fragen verleiten mich aber dazu vorerst bei "Sehenswert" zu bleiben...Aber im positivsten Sinne

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Drumhead92

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Bewertung7.5Sehenswert

Lustiges und ereignisreiches Roadmovie!
Allerdings will der Film nicht so ganz in Fahrt kommen. Es ist sehr sehenswert aber.....
Er wirkt ein wenig wie ein Episodenfilm.
Zudem ist diese asiatische Thematik einfach nicht so mein Ding!

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Brennegan

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Anderson, seinerseits ein spezieller Fall von Filmemacher, verpasst dem Trio Brody, Wilson und Schwarztman die richtige Bühne, damit sie auf eine passende Art und Weise einen Selbstfindungtrip durchleben können.

Die vom Regisseur gewohnt untypische Art verhilft der ganzen Angelegenheit das entsprechende Umfeld, um die Selbstfindung erst wirklich entsprechend intensiv werden zu lassen. Zwar behält der Film immer die Ruhe, gleichzeitig ist alles so absurd und in einem passenden Rahmen ungewöhnlich, dass die Protagonisten erst dadurch dazu ermuntert werden, sich ein wenig dem Leben zu öffnen ...

Wundervoll!

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meliT

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Hase


DerDude_

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Mein zweiter Anderson und ich bin im Begriff ein Fan zu werden.
Das was "Darjeeling Limited" von anderen amerikanischen Komödien unterscheidet, ist warscheinlich die Tatsache das Anderson seine Handlung nicht für Gags und Späße aufbaut. Nicht falsch verstehen : Szenen wie die Schlange, die das Zugabteil aufmischt, sind zum Brüllen aber das Zentrum des Filmes bildet glasklar die ergreifende Geschichte und die Figuren. Der Humor ist da mehr schmückendes Beiwerk. Auch überzeugt der Film dadurch, wie lebensecht und authenthisch er seine Fihuren rüberbringt. Nie werden sie zu Stereotypen, nie sind sie albern aber auch nie zu ernst. Sie sind wie echte Menschen eben. Das Darstellerensemble ergänzt diese perfekt. Besonders überrscht war ich von Owen Wilson, welchen ich eher aus Klamauk Komödien kenne. Nahe zu tragisch ironisch wird seine Rolle, wenn man seinen Selbstmordversuch und seine Drogensucht miteinberechnet.
Einen weiteren Bonbon bilden die schönen Aufnahmen Indiens welche richtig Lust auf einen Urlaub dort machen. Die Krone setzt aber der geniale Cameo von Bill Murray auf, welcher einfach zu herrlich ist.

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MartinNolan

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Bewertung6.5Ganz gut

Francis (Owen Wilson), Peter (Adrien Brody) und Jack (Jason Schwartzman) sind Brüder. Seit dem Tod und der Beerdigung ihres Vaters sprich seit ungefähr einem Jahr, haben sie sich weder gesehen noch ein Wort miteinander gesprochen. Francis, der Älteste von den Brüdern, hat die beiden anderen Brüder nach Indien, zu einer spirituellen Reise, eingeladen. Doch in Wahrheit plant Francis, ein Wiedersehen mit ihrer Mutter, die damals zu der Beerdigung nicht erschienen ist und auch im Gesamten betrachtet, die Brüder ein kompliziertes Verhältnis zu ihr haben. Die Brüder treffen sich in einem Zug namens "The Darjeeling Limited" und es beginnt ihre spirituelle Reise. Schnell wird deutlich, dass auch das Verhältnis der Brüder untereinander, sich diffizil gestaltet. Es fehlt das Vertrauen. Doch nicht nur das Vertrauen untereinander scheint verkümmert zu sein. Überhaupt leuchtet nur noch eine schwache Flamme von Vertrauen in den Seelen der Brüder. Vertrauen in die Liebe, das Glück, die Familie kurz das Vertrauen in das Leben generell ist bescheiden geworden. Im Verlauf der Reise ändert sich dies allerdings und die Brüder erkennen sich Selbst und ihre momentane Situation und fangen an zu Leben.
Regisseur Wes Anderson versucht mit "Darjeeling Limited", drei Brüder und ihr Leben darzustellen und ihre Reise zu sich Selbst und dem Leben. Die Handlung wird daher zum einen in einen Zug verlegt und zum anderen nach Indien. An vielen Stellen begegnen dem Zuschauer daher Metaphern und Symbole, welche die verschiedenen Stadien ihrer Entwicklung verdeutlichen sollen. Doch um einen tiefgründigen Film zu produzieren genügt es bei weitem nicht, die Handlung in ein "fremdes" Land und deren Kultur zu verlegen. Viel zu oberflächlich und simpel wird die Reise der Brüder erzählt, sodass allzu oft Pseudoweisheiten und -vorgänge geschildert werden, die den Zuschauer entweder nicht berühren oder falls doch, nur in einem gewissen Maße. Einige Bilder mögen dem Zuschauer gefallen, dennoch bleibt der Film, wie bereits angesprochen ohne tatsächlichen Tiefgang, sodass der Film am Zuschauer so unspektakulär vorbei rauscht, wie ein Zug an einem Bahnhof.
Wer ein Faible für die Schauspieler hat, wird mit diesem Film mit Sicherheit nicht enttäuscht werden. Ebenso verhält es sich mit Freunden von Wes Anderson-Filmen. Für alle anderen Zuschauer, könnte "Darjeeling Limited" dennoch ermüdend und trotz der farbenreichen Bilder, blass wirken.

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based_god

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein tolles Roadmovie auf Schienen.

Drei Brüder haben beschlossen, nach dem Tod ihres Vaters, eine spirituelle Reise durch Indien zu unternehmen. Sie bringen sich mit ihrer Disharmonie immer wieder in brenzlige Situationen und versuchen den Kontakt mit ihrer Mutter wieder herzustellen. Irgendwie scheint das alles nicht zu klappen, bis das Schicksal zuschlägt.

In diesem "Wes Anderson"-Film klappt vieles. Was als Komödie beginnt schlägt irgendwo in der Mitte zu einem Drama um. "Darjeeling Limited" ist einer der wenigen Filmen, denen der Genre-Mix aus Drama und Komödie gelingt. Bis auf die letzten Szenen, von denen einige irgendwie überflüssig wirken, wirkt der Film wie aus einem Guss. Lobenswert müssen auch die Schauspieler erwähnt werden. "Owen Wilson" ist für einmal nicht nervig (wie in "Midnight in Paris") und auch Adrien Brody liefert eine beachtliche Leistung ab. Als absolutes Highlight, muss man aber die Kameraführung bezeichnen, welche kongeniale Bilder und Kamerafahrten liefert.

"Darjeeling Limited" ist ein grossartiger Film mit kleiner Aufmachung. Eine Empfehlung spreche ich an Fans von "Dramödien" aus, denn dieser Film ist sowohl komisch als auch tragisch.

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Prechtl

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In "Die Tiefseetaucher" fand ich Owen Wilson auch mal nicht lästig.


Punsha

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Bewertung7.0Sehenswert

In meinem ersten Wes Anderson schickt der Regisseur drei Brüder auf eine skurrile, spirituelle Reise quer durch Indien auf der Suche nach ihrer Mutter, nach einem Heilmittel gegen ihren Seelenschmerz und irgendwie auch auf der Suche nach sich selbst. DARJEELING LIMITED beginnt amüsant und endet ebenso fantastisch mit dem Unterschied, genau wie die handelnden Protagonisten, um einige Erfahrungen reicher zu sein. Dabei ist der Film nicht einmal sehr tiefsinnig oder besonders durchdacht. Er wirkt auf so ungezwungene Weise wie das Produkt einer Fantasie oder eines leichten Gefühls, das nicht hinterfragt werden muss und so jeden ein wenig glücklicher macht. Plötzlich wirkt alles so einfach, wenn man die Last der Vergangenheit wie ein paar alte Koffer loswird, während man zwischenmenschliche Differenzen überwindet und ein Stückchen enger zusammen rückt. So herzlich und beschwingt können Filme sein.
Und schon darf ich freudig meinen nächsten Anderson erwarten...

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Le Samourai

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Yeah!!! :)


Butch7

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wes Anderson nimmt uns wieder mit in seine ganz eigene, kleine Welt, die von seltsamen Figuren nur so wimmelt. Er inszeniert keine 08/15 Hollywood Komödie, sondern einen wunderbaren Film über Liebe, Freundschaft und Familie, der ans Herz wächst und berührt.

"Was hat er gesagt?"

"Der Zug hat sich verfahren."

"Wie kann sich ein Zug verfahren? Er läuft auf Schienen."

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