Darjeeling Limited - Kritik

US 2007 Laufzeit 105 Minuten, FSK 6, Abenteuerfilm, Drama, Komödie, Kinostart 03.01.2008

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Kritiken (16) — Film: Darjeeling Limited

Arakune: Das Manifest, CinemaForever...

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6.5Ganz gut

"I wonder if the three of us would’ve been friends in real life. Not as brothers, but as people."

Wes Andersons Indien ist ein überfülltes Indien. Voll von visualisierten Gerüchen, Eindrücken und interessanten Menschen. Bereits sehr mitgenommen sieht es bereits aus und doch ist es voll prächtiger Farben und Kulissen. Im Kontext dieser fabelhaften Szenerie entwirft der 1969 geborene Amerikaner eine transzendente Irr-Reise von drei sich entfremdeten Brüdern, die nicht wissen, was noch vor ihnen liegen mag. Mit vielen erinnerungswürdigen Details und Einfällen ausgestattet, gelingt es Anderson auf stimmige Art und Weise, den Familienzwist und die vorausgehende Vergangenheitsbewältigung darzustellen und auf ulkige Weise ad absordum zu führen. Es ist eine Gemeinschaft, die anfänglich nur vom ältesten Bruder (ausgezeichnet: Owen Wilson) mit aller Gewalt zusammengehalten wird, der hofft, mit dieser hoffentlich hochspirituellen Reise das Vertrauen unter ihnen wiederherzustellen, das die Mutter einst so eigennützig zerstörte, als sie eines Tages plötzlich aus ihren Leben verschwand. Unsere drei Helden sind ebenso kaputt und geschunden, wie es das Land ist, das sie mit dem surreal daherkommenden Darjeeling Limited-Zug durchreisen wollen. Auf ihrem Weg erfahren sie einige bedeutungsvolle Begegnungen und lernen auf tragisch-komische Weise, was Familienzusammenhalt bedeutet. Ein hoch-melancholisches und doch zeitweise durchaus lustiges Road-Movie, das zwar offen andersartig daherkommt, dies jedoch wie bei manch anderem Genre-Vertreter nie zu aufgesetzt wirkt. Denn trotz aller Überspitztheit weiß Anderson doch stets mit seinem ungleichen Trio zu berühren und mithilfe von wunderschön poetischen Bildern und Symbolen nachhaltig zu beschäftigen. Schlussendlich bleibt DARJEELING LIMITED zum Glück dann doch noch eine Komödie; befreit von der erdrückenden Vergangenheit und der schmerzenden Gegenwart geht es weiter. Unsere Charaktere besinnen sich auf das Wichtige: Die Familie.

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SoulReaver: CinemaForever, D3M

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7.0Sehenswert

[...] 'Darjeeling Limited' nimmt uns mit auf eine Zugfahrt durch das Land der bunten Farben und Gewürze. Dabei wir diese Reise nicht nur eine Fahrt durch das Land selbst, sondern auch eine Reise durch unsere Charaktere. Scheiterte die Gemeinsamkeit noch an ihrem spirituellen Zwang, findet sie sich schließlich doch im Einklang der Verbundenheit und des verloren geglaubten Vertrauens wieder. Die skurrilen Figuren, die Absurditäten und die schrägen Augenblicke sind wieder typisch Anderson und machen den Film einfach zu einem schönen Erlebnis. Allerdings mischte Anderson dieses Mal deutlicher die ernsten und melancholischen Grundtöne in seine Geschichte, ohne sie aber in Tragik zu baden. Er verstand es, das Gleichgewicht zwischen dem Humor und den dramatischen wie tiefgängigen Augenblicken zu halten und erschuf einen Film, der sich um die Familie, Freundschaft, Verlust und Vergangenheitsbewältigung dreht. Wahrheiten werden aufgedeckt, Menschen wieder zusammengeführt und Indien von seinen sonnigsten Seiten gezeigt. Das Leben ist viel zu schnell vorbei, deswegen muss man die gemeinsame Zeit nutzen, denn wenn du zu langsam bist und den Zug nicht erreichst, dann fährt er ohne dich ab. So wie 'Darjeeling Limited' beginnt, so endet er auch, doch die Protagonisten haben sich verändert und sind nicht nur reifer geworden, sondern durften Erfahrungen sammeln und endlich verstehen, worauf es wirklich ankommt. Balsam für die Seele. [...]

Kritik im Original 16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten

Beeblebrox

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Schön, der steht bei mir auch demnächst an!


SoulReaver

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Den Film kann man nur mögen. :)


beetFreeQ: http://blog.freeqnet.de/

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8.0Ausgezeichnet

[...]Wer Wes Anderson kennt, weiß im Endeffekt bereits, was ihn hier erwartet. Der Regisseur bleibt seinem Stil treu und bringt hier abermals verschiedene Charaktere mit teils seltsamen Marotten zusammen und lässt sie ein leicht surreales Abenteuer erleben, das sich inhaltlich allerdings nicht grad neu erfindet. Die wohl größte Schnittmenge findet sich in “Die Royal Tenenbaums”, der ebenfalls die Reunion einer zerrütteten Familie zum Thema hat. Da hat man den Regisseur schon mutiger gesehen.[...]

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stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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8.5Ausgezeichnet

Regisseur Wes Anderson gilt als Meister der melancholischen Komödie und mit "The Darjeeling Limited" beweist der Amerikaner dass er diesen ruf zu Recht genießt. Seine eigenartig wie einzigartige Dramödie ist voller Absurdität, Exotik, Weisheit und suggestiv komponierter Bilder, die den unaufgeregten Ton des Films unterstreichen und fördern. Vielleicht ist der Film sogar etwas zu unaufgeregt, zumindest gibt es einige Stellen die sich in die Länge ziehen, was allerdings auch wiederum zur Inszenierung passt, die gerne mit den Erwartungen des Zuschauers spielt ohne jedoch all zu wild mit den Bausteinen des Genre zu jonglieren, so wie es etwa die Coen Brüder immer wieder gerne tun. Dass braucht er auch gar nicht, denn mit seinem federleichten Soundtrack, den exquisiten Darstellern und der stillen unterschwelligen Komik, die den dramatischen Aspekt des Films niemals untergräbt, bietet „The Darjeeling Limited“ wundervolle, künstlerisch hochwertige Unterhaltung die trotz aller Stille lange nachwirkt.

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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10.0Lieblingsfilm

«The Darjeeling Limited» ist ein neuerliches Meisterwerk von Wes Anderson, der gekonnt auf der Klaviatur der grossen und kleinen Gefühle spielt.

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Flibbo: Wie ist der Film?

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7.5Sehenswert

Drei amerikanische Brüder begeben sich auf eine spirituelle Reise ins fremde Indien. Die Darstellung des Brudertrios unterhält blendend. Es ist immer amüsant herauszufinden, wodurch die drei sich in die Haare kriegen, und in welchen Ansichten sie dagegen völlig gleich sind. Owen Wilson (hier in seiner bisher eindrücklichsten Rolle), Adrien Brody und Jason Schwartzman spielen amüsante und auch berührende Bezugspersonen in einer eher ungewöhnlichen Umgebung. Das ferne Indien wird in wunderbar farbenfrohen und schönen Bildern eingefangen. Durch die eigenwillige Kameraarbeit und eine interessante Musikauswahl verleiht Wes Anderson seinem Werk eine ganz eigene Note. [...]

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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten

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5.0Geht so

Es beginnt mit einem der kürzesten Auftritte der Filmgeschichte: Bill Murray sitzt in einem hurtigen indischen Taxi, gewohnt ausdruckslos und doch sichtlich nervös. Sekunden zu spät erreicht er den Bahnhof, verpasst den Zug und den Rest des Films.

Solche Absurditäten sind eine Spezialität von Wes Anderson (38), Regie-Wunderkind im Wartestand aufs erste Meisterwerk. Die Familien-Tragikomödie "The Royal Tenenbaums" (2001) war ein Anfang, "The Sea Aquatic" (2004) sinnfreier Ulk. Hinter "Darjeeling Limited" steckt wieder ein ernstes Drama, das Anderson betont unernst erzählt wissen möchte - er praktiziert das permanente Augenzwinkern des abgeklärten Zitierers, der sich etwa auf Jean Renoirs indisches Film-Poem "The River" (1951) bezieht.

Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

keddschabb

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Schon wieder erwischt! Nach "Be Cool" macht das Nr. 2! Nicht allein, dass "The Sea Aquatic" nicht nur sinnfreier Ulk, sondern komplett sinnfrei war, während "The Life Aquatic with Steve Zissou" der Titel eines wirklichen Films mit allerhand Sinn & Ulk ist - nein, da ist auch noch "Rushmore", das Meisterwerk von Wes Anderson, auf das man in Stuttgart schon ein Jahrzehnt zu lange wartet, weil der örtliche Kritiker es unterschlagen hat.


cannibal83

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@ keddschabb
Klasse!


Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage

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4.0Uninteressant

Ein Laminiergerät, das durch die Indische Wüste geschleppt wird, eine deutsche Autowerkstatt namens “Luftwaffe Automotive”, ein von Louis Vuitton designtes extravagantes Kofferset, das jede zweite Szene bestimmt, ein Vorfilm im Pariser Hotel mit einer halbnackten Natalie Portman, sowie Gastauftritte von Bill Murray und Anjelica Huston, und fertig ist einer dieser Filme wie z.B. The Big Lebowsky, die man vermutlich nur bekifft anschauen sollte (oder nachdem Genuss von rezeptfreiem indischen Hustensaft), um sie richtig wertzuschätzen und auf sich wirken zu lassen.

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ThomasNeuhauser: arte ThomasNeuhauser: arte

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9.0Herausragend

Das wunderbar unkonventionelle Railroad-Movie „The Darjeeling Limited“ zeigt erneut, das es sich hier um einen der originellsten jüngeren Hollywood-Regisseure handelt, mit Kultfilmerqualitäten. Vorausgesetzt man lässt sich auf diese Filmreise ebenso unvoreingenommen und schicksalsergeben ein, wie die drei psychisch und physisch vom amerikanisch-westlichen Lebensstil beschädigten Brüder in ihrem engen Zugabteil quer durch die indische Wüstenprovinz Rajasthan.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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6.0Ganz gut

Eine quietschbunte Mischung, die bisweilen anmutet wie ein Beatles-Remake eines Three Stooges Films. In skurrilen Momenten unterhaltsam, bleiben die Figuren doch immer auf Distanz. Sie kreisen ein wenig zu sehr um sich selbst, um einen wirklich zu packen und lassen es es trotz allem Bemühen an Tiefe vermissen. Andersons artifizieller Stil steht der Emotionalität im Wege. Die unfokussierte Stream of conscience-Dramaturgie schafft es dabei nicht immer die fehlende Spannung durch skurrile Einfälle wettzumachen. Die Bildmetaphorik der Koffer, die buchstäblich die Last der Vergangenheit darstellen, die die drei Brüder mit sich herumschleppen, hat sich leider auch schon lange vor dem Ende abgenutzt. Nach wie vor bleibt Rushmore Andersons gelungenster Film. Darjeeling (in Combo mit dem Kurzfilm Hotel Chevalier) bietet schöne Kameraarbeit, eine ulkige Farbdramturgie und einige witzige Wortwechsel der Schauspieler mit den bizarren Nasen, wesentlich mehr bleibt nach dem Abspann allerdings nicht, auch wenn er einen mit dem in diesem Zusammenhang extrem kuriosen "Les Champs-Elysées" gutgelaunt aber auch realtiv unberührt entlässt.

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alviesinger: bummelkino

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9.0Herausragend

Anderson enttäuscht nicht: Stilisierte Melancholie im exotischen Indien mit drei großartigen Hauptdarstellern, Dialogen für die Ewigkeit (das geht auch ohne Baumbach!) und einem gewitztem Schlag ins Gesicht der pseudo-spirituellen Studienreisenden. Anderson zählt jetzt schon zu den ganz großen Storytellers der Gegenwart. Die Kritik des ewig Skurillen-Gebärens prallt an ihm ab, denn diesmal hat er - im Gegensatz zum fragemtierten "Steve Zissou" - eine runde Geschichte mit starken Charakteren parat, die die Schwächen, Ängste und Eitelkeiten der Menschen nachvollziehbar ausleuchtet. Verdrängte Vergangenheitsbewältigung und Loslassen wurden selten so lakonisch erzählt. Nebenbei gibt es genug Cameos und Anderson-Trademarks für Fanboys wie mich.

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Mr.Vengeance: Lost In Imagination

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8.0Ausgezeichnet

Endlich! Wes Anderson hat gelernt Geschichten zu erzählen und hört (zum Großteil) mit diesem peinlich-flapsigen Getue auf. Auch wenn das Temperament an einigen Stellen mit den Akteuren durchgeht, ein erstaunlich gutes Ensemble. Die Geschichte hat Herz, die hat Hand und Fuß, sie ist komisch. Was wollen wir mehr? Das schönste an THE DARJEELING LIMITED ist jedoch der ganz eigene Mood, der auch in pikanten Szenen nie verlassen wird. Sehenswert. Aber so was von.

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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...

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6.0Ganz gut

Auch in seinem fünften Spielfilm wirft Wes Anderson (der das Drehbuch diesmal in Zusammenarbeit mit Roman Coppola und Jason Schwartzman schrieb) wieder einen gewohnt skurrilen und ebenso komischen wie wehmütigen Blick auf Familie und das unbedingte Bedürfnis, eine gemeinsame Verbindung zu erzielen...

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Rochus Wolff: freier Journalist

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8.5Ausgezeichnet

Gerne setzt und stellt Anderson seine drei Hauptfiguren in Bildkompositionen, bei denen jede Farbe, jedes Detail genau bedacht und aufeinander abgestimmt ist... Den ruhigen, fast beengenden Aufnahmen im Inneren des Zugs setzt Anderson außerhalb des Zuges, in den Städten, Tempeln und auf dem Land, gerne schweifende, weite Kamerablicke gegenüber, als ließen sich in dieser Fremde tatsächlich so etwas wie Offenheit und neue Wege finden. Hier wird jedoch keineswegs dem Exotismus gefrönt, obwohl wirklich reichlich Gelegenheit dazu bestünde.

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patrickh: unclesallys*s, Style & the ... patrickh: unclesallys*s, Style & ...

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9.0Herausragend

Für die wundersame Welt des Herrn Anderson erweist sich Indien, zumal wenn man es per Zug bereist, als perfekte Kulisse. Jedes Bild steckt voller hinreissend arrangierter Details, eine Absurdität jagt die nächste, doch der Regisseur verliert nie den Überblick und ist längst nicht nur verschroben um der Verschrobenheit Willen.

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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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6.0Ganz gut

Der neue Anderson ist der alte Anderson. Zerrüttelte Familienverhältnisse stehen abermals im Mittelpunkt, garniert mit skurrilen Figuren, lakonischen Dialogen und vielen hübschen Einfällen. Gewohnt sinnfrei und wenig durchdacht, gefällt der Film mit vielen gelungenen Kabinettstückchen und einem überaus spielfreudigen Ensemble. Den obligaten Kniefall muss man davor dennoch nicht machen - das ganze ist genauso postmodern und kurzlebig wie die Arbeiten von Jim Jarmusch, Kevin Smith oder Richard Linklater. "Studentenulk auf hohem Niveau.", hat es mal jemand genannt - gekonnt, witzig, sehenswert. Mehr aber auch nicht.

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Kommentare (108) — Film: Darjeeling Limited


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Ronjabonjamonja

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Bewertung9.5Herausragend

Wes Anderson hat ein Händchen für wunderbare Szenen.
Mein absoluter Favorit ist der Blick auf die Karte, recht zu Beginn des Filmes.
Es macht einfach ungeheuren Spaß sich einen Anderson anzusehen.
DIE CHARAKTERE SIND SO PHÄNOMENAL(capslock ahoi!)
DIE BILDER SIND SO AUSSERORDENTLICH IMPOSANT (capslock immer noch legitim)
DIE BESETZUNG IST ERSTE SAHNE
-und ich hör jetzt auf zu schreien.

Ich denke es ist nicht schwer, zu einem Anderson eine ellenlange Kritik, Analyse und/oder Interpretation zu schreiben, aber ich mach das nicht. Ich kann das nicht.
Nicht jetzt.
Dazu bin ich gerade zu verliebt in sein Werk und da ist alles nicht bloß rosarot sondern KNALLBUNT.

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Mary Pickford

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Bewertung7.0Sehenswert

Ohrwurm im: 3, 2, 1... http://youtu.be/uA4KihbsISU

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Codebreaker

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Achja, der Wes Anderson, ich habe zwar noch nicht so viel von ihm gesehen und dennoch, gehört er schon zu meinen Lieblingen unter den Regisseuren.
Nach "Die Royal Tenenbaums", den ich zugegebenermaßen noch mal sehen muss und vor allem: "Moonrise Kingdom", der mich so unglaublich beeindruckt hat, der einfach magisch war, konnte ich nun einen weiteren Film von ihm sehen: "Darjeeling Limited".

___

Nachdem ich doch einige Kommentare gelesen habe, in denen der Film nur eher "mittelprächtig" beschrieben wurde, habe ich mich auch darauf eingestellt, dass der wahrscheinlich nicht so der große Wurf wird, wie es für mich eben Moonrise Kingdom war.
Okay, so gut war er dann leider wirklich nicht, aber trotzdem, hat der mir durchaus besser gefallen, als ich es erwartet habe, NACHDEM ich eben die verschiedenen Meinungen hier gelesen habe. (Nicht das er schlecht beschrieben wurde, nur senkten die Kommentare eben meine großen Erwartungen, was vielleicht auch gar nicht so schlecht war).

Man merkt es dem Film an, dass der von Wes Anderson ist.
So bunt (wenn auch gerade hier nicht ganz so bunt und abgefahren wie bspw. MK, aber das soll ja nicht unbedingt ein Kritikpunkt sein), so skurril, so witzig und dennoch ernst.
So eigenartig.
So einzigartig.
In "Darjeeling Limited" geht es um drei Brüder. Drei Brüder deren Vater vor einem Jahr gestorben ist und deren Mutter in dem Zusammenhang "verschwunden" ist. Daraufhin haben sich die Brüder auseinandergelebt und eben in diesem Jahr keinen Kontakt gehabt.
Nun sind sie wieder beieinander und wollen eine spirituelle Selbstfindungsreise durch Indien machen und erleben dabei so einige Sachen und lernen sich dabei eben auch wieder selbst kennen.
Die Story mag recht einfach sein, aber diese Verpackung ist einfach so wunderschön!
Der Film handelt von einer Familie, die wieder zueinander findet. Aber auch vom Abschiednehmen.
Drei Brüder, die sich aus den Augen verloren haben, die einander nicht vertrauen, die sich scheinbar nicht mal wirklich mögen.
Sie sind unterschiedlich, alle haben sie mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen, sei es ein Autounfall, sei es eine Ex - Freundin oder sei es das Vater - Werden.
Und nun sind sie wieder beieinander und erleben eine Reise durch Indien, die so ereignisreich ist, wie sie wahrscheinlich nicht gedacht, aber gewünscht war.

Dabei haben wir eben eine unglaublich tolle Optik, bunt, verspielt und auch was die Kameraperspektiven und Einstellungen angeht, ist das einfach so eigen, so anders, eben einfach Anderson!
Auch der Soundtrack ist verdammt schön und passend!

Und wie gesagt, die Figuren!
Die drei Brüder sind unterschiedlich, aber gehören zusammen.
Das merkt man die ganze Zeit über an, das fühlt sich schön an. Sie wirken nicht zu übertrieben, zu unsympathisch, nein sie sind passend, so wie sie sein sollen!
Dabei sind die Schauspieler dahinter ebenfalls klasse! Owen Wilson mag ich eigentlich recht gerne, besonders in solchen, etwas anspruchsvolleren, Rollen. Adrien Brody ist ebenfalls gut und Jason Schwartzman sehe ich sei "Bored to Death" sowieso gerne.
Ihr Wandlung ist dabei nachvollziehbar, schön aufgebaut, nicht zu übertrieben und nich zu sehr "an den Haaren herbei gezogen", eben einfach schön und stimmig!

"Darjeeling Limited" ist also alles in allem wunderbar! Schön, sympathisch, bunt, kurzweilig, unterhaltsam und einfach ein Wes Anderson Film!
Allerdings wirkt es manchmal schon irgendwie recht ungenau, in welche Richtung der Film gehen will.
Will er nun eher lustig sein oder doch wieder traurig/ernst. Wobei das Spiel mit diesem schmalen Grat andererseits wiederum sehr gekonnt, authentisch und passend ist.

___

Zusammenfassend gilt also: "Darjeeling Limited" ist nicht unbedingt so skurril, so abgedreht, so bunt wie eben der bereits angesprochene "Moonrise Kingdom", hält sich also etwas zurück, ist dafür aber trotzdem echt, unterhaltsam, eigen und auch schön.
Die Geschichte der drei Brüder, die REISE der drei Brüder hat mir gefallen und wird sicherlich auch nochmal gesehen oder auch öfters.
Ich bleibe also dabei: Anderson ist einfach grandios! Einer der seinen ganz eigenen Stil hat, der sicherlich nicht jedem gefällt.
Mir allerdings, gefällt er!

Nicht zu vergessen: Schade, dass der gute Bill den Zug nicht bekommen hat, wäre auch schön gewesen ihn auf dieser kunterbunten Reise durch Indien dabei zu haben!

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loveissuicide

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Bewertung5.0Geht so

Der hat mich leider überhaupt nicht berührt. Ich hab aber auch irgendwie prinzipiell schon eine leichte Abneigung gegenüber indischem Ambiente, ein dahingehender atmosphärischer Funke springt da bei mir sowieso nicht über.

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The Freewheelin Fonda

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Bewertung7.0Sehenswert

Vor meinem Besuch im "Grand Budapest Hotel" wollte ich noch einmal ein paar ältere Wes Anderson Werke sichten, womit ich nun zu seinem 5ten Spielfilm komme, "The Darjeeling Limited" der für mich bisher leider die schwächste Filmarbeit von diesem Ausnahmeregisseur darstellt.
"The Darjeeling Limited" bleibt für mich ein guter Streifen mit 7 Punkten aber im Vergleich zu anderen Regiearbeiten Andersons fehlt dem hier etwas,
es fehlt die Magie eines "Moonrise Kingdom", der skurrile Humor eines "Rushmore", die Kreativität eines "Mr. Fox" und leider auch der Murraybonusfaktor eines "Tiefseetauchers"...
(Den größten Fehler macht Anderson hier also schon zu Beginn, hätte Murray am Anfang den Zug erwischt und hätte hier eine größere Rolle eingenommen, hätte der Streifen mir sicherlich besser gefallen)
Das Drehbuch hat hier leider kaum denkwürdige Szenen zu bieten, dass sich "Darjeeling Limited" trotz knapper 90 Minuten Spielzeit doch schon ein paar Mal in die Länge zieht.

Ich weiß ja nicht wies früher um Wes Andersons Familienverhältnisse stand aber mir gefallen seine melancholisch, lustigen Geschichten die sich ständig um Familienprobleme drehen, sehr gut und auch die Grundidee von dieser Geschichte ist nicht schlecht, wenn drei Brüder die sich im Laufe ihres Lebens immer mehr voneinander entfernt haben, auf einer spirituellen Reise durch Indien wieder zueinander finden wollen.
So hat der Film neben der Story auch noch typische Andersonpluspunkte, wie einen wunderbaren Soundtrack und eine einzigartige verspielte Optik.

"I wonder if the three of us would’ve been friends in real life. Not as brothers, but as people."

Das ist es was die Stimmung seiner Filme ausmacht, neben einer Geschichte, die sich um Menschen dreht, die alle ihre ganz eigenen Probleme mit sich herum tragen, die sich lieben wollen aber keine Ahnung haben wie sie es ausdrücken sollen und dann in skurrilen Kommunikationsproblemen verharren.
Durch die drei unglaublich stark aufspielenden Hauptdarsteller unterhält der Film durchgehend, durch sie kommt doch noch eine gewisse Dynamik in den Streifen aber sonst zieht sich dieser Roadtrip eher in die Länge und außer ein paar gelungenen Ideen bleibt von der Geschichte nicht viel im Gedächtnis.

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Murray

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"Royal Tenebaums" ist NATÜRLICH sein Meisterwerk. Mr. Fox macht aber auch Spaß.


The Freewheelin Fonda

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Royal Tennebaums zieht sich für mich zum Schluss etwas in die Länge, behält die 8,5 aber vorerst ;)


MrDepad

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Bewertung7.5Sehenswert

Verschrobene, aber menschliche und dadurch sympathische Charaktere. Absurde, schräge Situationen. Trockener Humor. Ein Schuss Melancholie und Tragik. Der Wert von Freundschaft und Familie. Fantastisch durchkomponierte, farbenprächtige und detailreiche Bilder. Tolle Musik.
Wes Anderson beweist erneut, dass er sich kein Stück verbiegen lässt und zu den wenigen Regisseuren gehört, die keinen Meter von ihrem eigenen Stil abweichen. Zusammen mit dem tollen Hauptdarsteller-Trio Owen Wilson, Jason Schwartzman und Adrien Brody ist der Trip drei ungleicher Brüder durch Indien ein typischer Film, der alle Markenzeichen von Anderson vereint und dem hier und da lediglich ein wenig der überspringende Funke fehlt.

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off.jonas

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Bewertung7.5Sehenswert

Roadtrip à la Wes Anderson.
The Darjeeling Limited ist ganz klar ein typischer Film des in Texas geborenen Filmemachers. Dies hat viele Gründe. Einerseits wäre hier der Cast um Jason Schwartzman, Owen Wilson und Adrien Brody. Was wäre ein Wes Anderson Film ohne Jason Schwartzman...? Meiner Meinung nach hätte man keine bessere Besetzung für die Rolle der reisenden 3 Brüder finden können. Hier stimmt einfach alles, vom Schauspielerischen können, bishin zur großen Nase die sich die 3 Teilen.
Dann wäre da noch die unglaubliche Kameraarbeit von Robert D. Yeoman, welcher bei jedem von Andersons Projekten beteiligt war. Die langen Szenen in denen die Kamera immer wieder zwischen den einzelnen Charakteren hin und her schwenkt sind einfach genial. Nicht zu vergessen Anderson typischen Puppenhausartigen Szenen.
Zu guter letzt wären da noch die Dialoge und die skurrilen Situationen.
Ganz Klar ist Darjeeling Limited kein Film für jedermann. Für Fans von Wes Anderson und Liebhaber der Indischen Eisenbahn ist er aber auf jeden Fall ein Muss.
Leider hätte man mehr aus der Story holen können und manche Handlungen bleiben offen. Daher 7,5 von 10 möglichen Punkten.

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SevenOfMine

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vorgemerkt

Dieser Film hat mich ziemlich ra(s)tlos hinterlassen, ohne daß ich den Film nach einigen Stunden hinter mir gelassen habe, was zudem enorm erschwert wird durch diesen doofen Ohrwurm... Aux Champs-Élysées, aux Champs-Élysées... Von daher keine Bewertung à la 0-10 für den Moment, sondern auf Wiedervorlage.

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danklorix

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein ganz, ganz, ganz besonderer Film...ein Film der davon lebt, was erzählt wird...nicht wie es erzählt wird...eigentlich wirkt alles etwas banal und wie hier schon erwähnt, auch vorhersehbar...Macht bei diesem Film aber gar nichts...
Man muß die Atmosphäre, dieses Roadtrips atmen, die kleinen Details erkennen, die keineswegs unabsichtlich in den Film einfliessen, man muß sich auf die Charakterzeichnungen einlassen, die das Schauspiel der drei Protagonisten und ihrer Mutter erst einmalig machen und man muß auch schonmal die langatmigen Phasen des Films akzeptieren lernen...denn eine Reise quer durch Indien, is nunmal nicht immer spannend und Schießereien sind naturgemäß eher rah gesät, schließlich Kosten Kugeln ordentlich Rupien, ein Gespräch mit der Familie hingegen nicht.
Was ich sagen will? Weiß ich auch nicht!...außer "Slow down" and Relax, das Leben dreht sich nicht nur um die Matrix ;-)

PRÄDIKAT: Wie ein orientalisches Landschaftsbild von Bob Ross

"Was sagt der Reiseplan?"..."Scheiß auf den Reiseplan!"
Darjeeling Limited

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ArdorTichy

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Bewertung7.5Sehenswert

Drei Brüder treten einen verrückten Roadtrip durch Indien an, der mit vielen Überraschungen aufwarten kann und sie letztendlich doch noch ans Ziel führt. So oder so ähnlich lässt sich Darjeeling Limited von Wes Anderson zusammenfassen. Die Story wird getragen von den drei Geschwistern, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Da wäre zum einen Francis, der älteste der drei, der ein ziemlicher Kontrollfreak ist und die Reise mit seinem Assistenten Brendan minutiös geplant hat. Der mittlere Bruder, Peter, steht in einer kaputten Ehe mit einer schwangeren Frau und ist der Ansicht, des toten Vaters Liebling gewesen zu sein, während der jüngste Jack nach wie vor vernarrt in seine Ex-Freundin ist. Zusammen ergeben sie ein Trio, welches eine durch Irr- und Frohsinn ebenso wie durch Skurrilitäten geprägte Reise durch Indien erlebt und dabei nicht selten gegeneinanderschießt. Im Laufe der Zeit entwickeln sie wieder gegenseitiges Vertrauen und lassen letztendlich sämtlichen Altballast hinter sich.
Ein Film, der neben der Story vorallem mit diesem gewissen Gefühl punkten kann, alles hinter sich zu lassen. Nicht nur Wes Anderson-Fans sollten ihre Freude daran haben.

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WZRDOnTheMoon

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Bewertung5.5Geht so

"Darjeeling Limited" ist ein Film über drei Brüder, die ihre Gefühle verleugnen, weil sie sie nicht verstehen, geschweige denn kontrollieren können - Francis, Peter und Jack, überzeugend von Owen Wilson, Adrian Brody und Jason Schwartzman dargestellt, laufen vor irgendetwas davon und tragen ihren Ballast symbolisch in einem Berg Koffern hinter sich her - die Reise, geographisch wie metaphorisch, gerät dabei auf den ersten Blick erstaunlich emotionslos und verfängt sich des öfteren in kurze, aber vorhandene Längen, denn Wes Anderson verliert sich zeitweise in seiner eigenen Detailverliebtheit und bettet den Film dadurch in zum Teil subtile und zum Teil bemerkenswert platte Metaphern. Aber: all die kleinen akkuraten Feinheiten, die man an Wes Andersons bisherigen Arbeiten zu schätzen gelernt hat - sei es die gewohnt einwandfreie Kameraarbeit, das wundervolle Produktionsdesign bis hin zum Soundtrack - sind trotz alledem vorhanden, so dass die Hoffnung weiterhin besteht, dass "Darjeeling Limited", wie die meisten seiner Filme, mit wiederholtem Ansehen an Tiefe und Charakter gewinnt und den Zuschauer somit letzten Endes besser oder gar gänzlich überzeugen kann.

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Onzema

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Bewertung6.0Ganz gut

Gestern gesehen und gemischte Gefühle gehabt.
Die Kameraführung war sehr interessant und hat mir sehr gefallen, nur die Story war nach ein paar Minuten schon ein wenig vorhersehbar , also man konnte sich vorstellen wo die Geschichte hinwill.
Also einmal kann man sich den Film anschauen, aber ein 2tes Mal ist der Film es nicht wert.

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Sufu

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Bewertung5.5Geht so

In dieser 'Geschwisterkomödie' über release und srokes of fate kann mensch Owen Willson wohl in seiner einzig intereszanten Rolle beobachten.
Nicht besonders aufregend, so eine lange Zugfahrt, aber auch nicht unangenehm.

"Ich liebe euch auch, aber ich musz euch jetzt pfeffersprayen!"

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Shinuslaw

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Bewertung7.0Sehenswert

Darjeeling Limited brauche bei mir etwas Zeit, bis ich reingekommen bin. Wir haben hier 3 Brüder, die aus irgendeinem Grund eine Reise zusammen unternehmen und viele skurile Situationen erleben. Trotzdem ist Darjeeling LImited einw irklich guter Film. Wes Anderson versteht es einfach Humor in einer anderen Art und Weise zu präsentieren als viele andere amerikanische Regisseure. Die Kamerafahrten und Bildgewalt muss ich bei Wes Anderson wohl nicht mehr loben =|

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Martin Jurgeluks

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wes Anderson Nr.1: Darjeeling Limited ist so bunt wie das Leben, auf seine Art zynisch aber auch sehr skuril und auch ganz witzig.

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Martin Jurgeluks

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naja nicht ganz. Letztes Jahr durfte ich ja Moonrise Kingdom in der Moviepilotpreview sehen und war schon sehr begeistert :)
Diese, ich nenne sie mal Anderson - Reihe, soll noch fortgesetzt werden mit Der Tiefseetaucher und Die Royal Tenenbaums. Den fantastischen Mr. Fox kenn ich auch schon :) Sind Filme die ich so am Stück schauen will. Morgen dann wohl Die Royal Tenenbaums


Joeyjoejoe17

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Mein liebster ist bisher "Moonrise Kingdom". War auch mein erster vom Wes, Darjeeling hab ich erst später gesehen.


Martin Oberndorf

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Bewertung7.0Sehenswert

Keine Füchse. Keine Pfadfinder. Dafür drei Brüder.
Keine Blaubeeren. Keine Scheren. Stattdessen Pfefferspray.
Kein fantastischer Mr. Fox. Kein Moonrise Kingdom. Allerdings "Darjeeling Limited"!
...
Wie aus dem Einleitungstext herauszulesen sein sollte, stellt Darjeeling Limited meinen dritten Kontakt mit Wes Anderson dar.
Ich weiß mittlerweile auch schon, dass es nicht mein letzter sein wird, und sollte ich nicht verfrüht aus dem Leben scheiden oder aber die zugehörigen DVDs nicht in die Finger bekommen, werde ich mir wohl auch seine komplette Filmografie zu Gemüte führen.
Aber nun zum Wesentlichen: dem Film.

Was mir sowohl an den beiden anderen Filmen am Besten gefallen hat, glänzt auch hier: die Charaktere.
Die drei doch recht unterschiedlichen Brüder, wobei einer ganz besonders aus der Reihe tanzt, sind perfekt aufeinander abgestimmt, und harmonisieren perfekt.
Die Schauspieler wurden absolut top besetzt und hauchen ihren Figuren Leben ein.
Owen Wilson stellt natürlich das Highlight dar und hat mir mit seinem Charakter, der mich im Übrigen aus unerklärlichen Gründen etwas an Alan aus Hangover erinnert, ein zweites Mal bewiesen, dass ich ihn unterschätzt habe (das erste Mal war Midnight in Paris).
Aber auch Adrian Brody und Jason Schwartzman machen ihre Sache ausgezeichnet.
Ich für meinen Teil sah den Dreien bei ihrem Trip durch Indien sehr gerne zu und fand jeden der drei auf Ahieb sympathisch. Zumindest so sympathisch, wie sie grade sein wollen.
Auch die Backstory der drei war interessant.

Womit ich hin und wieder ein Problem hatte ist, dass ich oft nicht wusste, in welche Richtung dieser Film gehen wird. Als die oftmals aberwitzige Zugfahrt vorbei war, ging mir alles ein bisschen zu flott. 20-30 Minuten mehr hätten hier auch nicht geschadet.
Denn so ausgereift die Charaktere und deren Beziehung auch sind, die Erzählstruktur ist es nicht so ganz.
Allerdings machen das Dialoge und Ideenreichtum wieder wett.
Dennoch: im.Vergleich zu den anderen beiden Werken wirkt es hier stellenweise etwas verloren.
Als ob man die zugegeben sehr guten Einzelszenen irgendwie zusammengestickt hätte.

Ein Detail welches mir nach 3 Wes Anderson-Filmen aufgefallen ist: Kann es sein, dass der Typ gerne familiäre Probleme thematisiert? Lieg ich mit meiner Annahme richtig?

Fazit: Brillante Charaktere, super Schauspieler, gute Dialoge, eine etwas verbesserungswürdige Handlungsverlauf, aber alles in Allem ein sehr sehenswerter, leichter Film, der vielleiht nicht ganz so ausgefuchst ist wie Mr. Fox und wohl auch nicht so viele Pfadfinderabzeichen abstauben wird wie Moonrise Kingdom, aber nie Langeweile aufkommen lässt und auch gerne ein zweites Mal gesehen werden kann

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kobbi88

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Na, irgendwann werd ich schon auch mal damit anfangen. Wenn du weiter solche KOmmentare schreibst, dann umso eher ;)


Martin Oberndorf

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Keine Sorge, Kommentare werden komnen!
Von Anderson... Da könnt's noch etwas dauern, da ich keinen ungesehenen mehr von ihm zu Hause liegen hab. Dafür eine Undezillion andere.


Cayopei

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wäre dies ein deutscher Film aus den 80ern, hieße er "Drei Nasen essen Curry" ... mir hat er gefallen.

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ElMagico

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Bewertung7.5Sehenswert

Dann jammere ich jetzt mal auf höchstem Niveau. Aber irgendwie hatte ich "Darjeeling Limited" etwas stimmiger in Erinnerung. Das wirkte gerade etwas zerfahren, ein wenig unstimmig. Aber doch schon auch schön.
Gemessen am restlichen Output Wes Andersons ist dies hier für mich dann auch sowieso der außergewöhnlichste Film, da er bis auf die 3 Hauptpersonen im Mittelpunkt doch recht bodenständig bleibt. Zwar haben alle irgendwo ihre Macken, sie sind aber nicht so Over-the-top, wie man es bei ihm sonst gewöhnt ist. Ein bißchen geht dadurch auch tatsächlich das Märchenhafte verloren, wirkt "Darjeeling Limited" nicht so verzaubernd. Natürlich hat Indien auch enorm viel zu bieten, es fällt aber doch etwas aus dem Rahmen.
Ansonsten bleibt jedoch viel beim Alten. Die Probleme der modernen Wohlstands-Familie. Was hier jedoch mehr als sonst sichtbar wird: Es ist nicht die emotionelle Kälte die diese Probleme verursacht, sondern eine allgemein wahrgenommene Diktatur der Kälte. Jede der Figuren fühlt und fühlt in seiner Welt auch richtig. Aber keiner traur sich dies auch nur dem engsten Kreis in irgendeiner Form mitzuteilen. Man begleitet 3 Brüder, die sich wirklich lieben, die aber alles tun um diesem Gefühl einen nüchternen und unangreifbaren Anstrich zu versehen. Und es braucht diese lange und völlig chaotische Reise um dort die Frage zu finden, wo man eigentlich die Antwort zu finden geglaubt hat.
Am Ende hebt sich "Darjeeling Limited" deshalb von anderen Anderson Filmen ab, da er mit der Zeit selbst das atmet, was er eigentlich beschreibt. "Darjeeling Limited" ist spirituell, irgendwo in sich gekehrt und weit weniger listig und böse. Es gibt sie noch, die Momente des absurden und der charmanten Übertreibung, sie sind hier aber in der Minderzahl.
"Darjeeling Limited" will eine Geschichte erzählen und das klappt eben nicht völlig. Anderson ist hervorragend darin soziale Geflechte ad absurdum zu führen, er schafft es aber nicht diese Geschichte hier angenehm fließen zu lassen. Es wirkt zuweilen sprunghaft und emotionell zu gewollt und entfaltet nicht dieses komplette Bild wie es ein "The Royal Tenenbaums" tut. Andererseits honoriere ich auch gern, dass Anderson hiermit in keinster Weise auf Nummer Sicher ging. Dem Film geht dieses Nerdige völlig ab und das finde ich richtig gut so.
Außerdem: Warum spielte Adrien Brody nicht in jedem Wes Anderson Film mit? Sein Dackelblick schien mir wie gemacht für diese und man sollte ihn nachträglich einfügen!

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ElMagico

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Mag den auch gerne


Memduman

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Brodyyyy!


totox

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Bewertung3.5Schwach

Was für eine Enttäuschung! Der Film hat gar keinen Plot sondern wirkt wie eine Improvisation. Man nehme 3 Brüder, lasse sie durch Indien reisen und überlege sich, worüber diese so alles sprechen und was sie so erleben können. Was dabei herausgekommen ist, überzeugt überhaupt nicht: sinnloses Geschwafel und absurde Szenen. Die z.T. haarsträubenden Dialoge und das Drehbuch wirken wie das Werk von Erstsemestern, die versuchen, irgendwie die 90 Minuten Film vollzubekommen. Humor, Tiefgang, Emotionen oder Spannung? Fehlanzeige.

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!GuybrushThreepwood!

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Bewertung7.5Sehenswert

Würde man den Film schauen ohne zu wissen wer dahinter steht so könnte man doch sofort Wes Anderson erkennen. Ich finde die Grundidee der Geschichte hat viel Potenzial, wurde aber leider nicht ganz ausgeschöpft. Die ganze Reise hat dank kleiner Details und der farbenfrohen Gestaltung des Zuges, sowie der Leute und der Landschaft viel Charme. Die einzelnen Charaktere hätten jedoch in meinen Augen untereinander mehr agieren können. Es fehlt irgendwie der letzte Schliff, und eine größere Portion Witz wäre auch nicht schlecht gewesen. Alles in allem jedoch ist der Film auf jeden fall Sehenswert.

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