Dark City

Dark City (1998), US
Laufzeit 100 Minuten, FSK 16, Science Fiction-Film, Kinostart 27.08.1998

7.5 Kritiker
33 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.3 Community
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54 Kommentare
Dark City - Bild 6071297
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von Alex Proyas, mit Kiefer Sutherland und William Hurt

Außerirdische manipulieren die Gedanken der Menschen, um mehr über sie lernen und herauszufinden, was sie so einzigartig macht und sie von ihnen unterscheidet. Alex Proyas, Regisseur des Filmes, hat bereits vor einigen Jahren mit “The Crow - Die Krähe” Filmgeschichte geschrieben, und die Atmosphäre dieses Filmes in “Dark City” übernommen.

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Cast & Crew


Kritiken (3) — Film: Dark City

PatCologne

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7.0Sehenswert

Der Film kränkelt an der Mittelmäßigkeit. Das Drehbuch, die Handlung wirken nicht wirklich rund und es fehlt noch etwas mehr Konsequenz und Tiefgang um das Bild positiver zu hinterlassen. Leider versucht sich der Film ebenfalls in zu vielen verschiedenen Andeutungen und Themen, weniger wäre in diesem Fall wohl mehr gewesen.

Überraschend gut und wohl in der Rolle seines Lebens ist Kiefer Sutherland. Die Regie von Alex Proyas ist wohl das, was den Film etwas besser als das bloße Mittelmaß da stehen lässt. Ebenso das Setdesign ein wahrer (Alb-)Traum in einer fiktiven futuristischen Endzeitstimmung.

Die neue Fassung konnte ich ebenfalls bisher nicht sehen.

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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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6.0Ganz gut

DARK CITY ist zu weit, zu kompliziert, zu riesig angelegt, als das Proyas alle Skizzen und netten Einfälle auch nur ansatzweise unter Kontrolle bekommt. Identitätsverlust, Detektivjagd auf Serienkiller, Menschen als Spielball von Außerirdischen, subtile Psychostudien und filmgeschichtliche Videoclips – all das glaubt der Regisseur wahrscheinlich selbst zu einem zweiten METROPOLIS verrührt zu haben. Wie sehr er sich dabei verhoben hat, offenbart vor allem das Ende.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

peter-noster: Mostly Movies

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8.0Ausgezeichnet

Intelligenter Film über Scheinrealitäten. Stark ist das Artwork, daß wie eine Mischung aus Metropolis und Gotham City wirkt. Leider war dem Film kein Erfolg gegönnt, da die Matrix das Feld der virtuellen Welten weitaus massentauglicher abgegrast hat.

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Kommentare (51) — Film: Dark City

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HulktopF

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Bewertung9.0Herausragend

athmosphärisch unglaublich dicht, düster und brutal.
wenn man über die mittelmäßigen actioneinlagen hinwegsieht ist dieses machwerk ein geniestreich.

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Glücksritter

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Visionäres Noir/Zeitreise Abenteuer im Blade Runner Stil, das nur so strotzt vor abgedrehten und exotischen Ideen: Raumzeit Manipulation, Dimensionssprünge, außerirdische Verschwörungstheorien, Totale Überwachung, der visuellen Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Leider absolut unterschätzt/-bewertet. Proyas 'Dark City' ist vielmehr eine Klasse für sich.

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Selcarnor

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

>Dark City<. Ein Film der damals mehr oder weniger an den Kinos unterging und von dem viele nicht einmal wissen. Dennoch oder gerade deswegen stellt er eine Perle da, die man so nicht häufig finden wird.

1. Optik

Das >Dark< im Titel kommt nicht von ungefähr. Es gibt praktisch keine helle Szene, sondern alles ist in einer gewissen Düsternis getaucht. Die wenige Belichtung ist dagegen grandios und von der Präsentation ist eigentlich jede Szene perfekt eingefangen. Die namenlose Stadt selbst ist in einem finsteren Noir/Art Decó Stil gehalten. Graue Hochhäuser mit flackernden Lichtern, kalter Stahl an jeder Ecke und überall herrscht ein gewisser dreckiger Zerfall vor. Man kann sagen was man will, aber die Kulissen sind wirklich großartig und unglaublich Detailreich. Auch die Effekte sind für die Zeit sehr ordentlich. Nun gut, das Aussehen der >Fremden< ist leicht grenzwertig, auch wenn ihre Mäntel recht cool rüberkommen, aber sonst kann man bildlich nicht über >Dark City< streiten.

2. Musik

Ein edler, antreibender und oft sehr gehetzt wirkender Soundtrack, der in den ruhigen Passagen sogar mysteriös und deprimierend daherkommt. Auch an dieser Front überzeugt der Film vollkommen.

3. Inhalt

Nach einer kurzen Einführung beginnt man mit beinahe vollkommener Ahnungslosigkeit. Man weiß nicht was los ist oder wer genau der Protagonist ohne Erinnerungen ist bzw. was mit ihm passiert ist. Man wird in eine spannende und atmosphärisch extrem Dichte Handlung eingetaucht, die sich mit der Zeit immer weiter entfaltet und deren Wendungen einem jedes Mal einen dumpfen Schlag verpassen. Selten hab ich erlebt, dass ich so tief in einen Film versunken bin und so sehr mit gefiebert habe. Das dunkle Setting, die ständige Furcht und das Gefühl der Verlorenheit der Protagonisten unterstützen dies.
Die Stadt ist alles in dem Film. Die Stadt formt die Menschen. Die Stadt prägt sie. Jenseits der Stadt kann man nicht gelangen. Die Stadt verwischt jede Persönlichkeit. Die Stadt gehört allerdings nicht den Menschen.
Inhaltich wird einem wahrlich etwas Großartiges geboten und man macht sich nach dem Abspann noch so einige Gedanken über die Geschichte. Absolut einzigartig.
Die Schauspieler geben ihre Rollen ebenfalls mit Inbrunst wieder und versorgen ihren Rollen mit der nötige Furcht, Verwirrung, Verzweiflung oder einfach nur Bösartigkeit.
Die einzigen Kritikpunkte die ich habe sind die doch manchmal sehr hastige Inszenierung, die wirklich manchmal etwas Ungeschliffen wirkt, aber dafür auf Einzelheiten achtet, und das große Finale, das irgendwo zwischen absolut episch und lächerlich übertrieben pendelt.

4. Fazit

Von der Aufbereitung, der Geschichte, den Bildern und der Atmosphäre her ist >Dark City< wirklich meisterhaft und eindeutig erinnerungswürdig.
Die paar kleinen Macken fallen da auch kaum auf und wenn man sich auf diesen Film einlässt, bekommt man was ganz Großes serviert.

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cpt. chaos

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Bewertung6.0Ganz gut

Nach "The Crow" schuf Alex Proyas in vergleichbarer Optik diesen mysteriös angehauchten Science-Fiction-Thriller, der vor allem von seiner düsteren Szenerie und den durchaus gelungenen Special Effects profitiert, aber eben auch von der Darstellerriege, die von Rufus Sewell, Kiefer Sutherland und Willima Hurt angeführt wird.

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L-viz

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Bewertung3.5Schwach

Gilt als der bessere "Matrix" und ist auch vorher entstanden. Allerdings ein Matrix abzüglich Bullet Time und mit einer langweiligen Hintergrundgeschichte. Da fand ich sie noch besser bei "Matrix" oder lieber gleich bei einem der anderen Filme mit ähnlicher Thematik.

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fseifert

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oh boy :D


cruzha

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Starkes, philosophisches Science Fiction-Kino, das zu Unrecht heute kaum bekannt ist. Nolan wurde für Inception gefeiert, dabei wurden Träume und Gedanken schon 1998 in Dark City manipuliert. Ein bisschen wirkt der Film wie ein Mix aus Blade Runner und eben jenem Inception, mit Ridley Scotts Meilenstein hat er zumindest die etwas zähe Anfangsphase gemein. Aber nach dem Einstieg entpuppt sich Dark City als grandios gespieltes SciFi-Theater, vor Film Noir-Atmosphäre überbordend und mit einer grandiosen Auflösung am Schluss.

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RaZer

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Bewertung7.5Sehenswert

Noir ist eigentlich gar kein Ausdruck hierfür. Zappenduster und sehr stimmungsvoll das Ding. Storytechnisch zwar schon leicht blödsinnig, andererseits aber auch wieder sehr interessant in seinen philosophischen Ansätzen. Was macht den Menschen aus? Wie ist seine Natur? Was ist der Grund seiner Existenz? Sind wir real? Alles interessant Fragen, an denen sich auch andere Versucht haben und und dabei entweder mit bravur bestanden haben (z.B. eXistenZ) oder grandios gescheitert sind (z.B. Matrix). Proyas lässt sehr atmosphärische und dunkle Bilder für sich sprechen und den Menschen zum Spielball für Außerirdische werden. Die Effekte sind dabei nicht immer unbedingt vorzeigbar, doch zum Glück ist es die ganze Zeit dermaßen finster, dass man den Pixelsalat und die offenkundigen Miniaturaufnahmen nicht immer ganz so wahrnimmt. Am Ende trägt der Film wohl etwas zu dick auf, "typisch Hollywood eben" möchte man sagen, doch trotz des übertriebenen Showdowns bewegen wir uns hier etwas abseits des ganz großen Mainstreams.

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the assassin 666

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Bewertung9.0Herausragend

Düsterer Film "Noir" der mir mit seiner insgesamt gekonnten Machart mir wirklich den Atem raubte. Der ganze Film wirkt wie ein Kunstwerk (wenngleich auch nicht 100% seiner Laufzeit). Dennoch hat hier Regieprofi Alex Proyas (The Crow) einen Film gedreht der es auf jeden Fall verdient hat sich ein kleiner Klassiker zu nennen.
Mal kein typisch mainstreamartiger Film, den man gerade deshalb, unbedingt eine Chance geben sollte.

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Punsha

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Bewertung6.5Ganz gut

DARK CITY ist das alptraumhafte Abbild purer menschlicher Unterlegenheit. Neben der gelungenen Optik und Atmosphäre, die man wohl irgendwo zwischen METROPOLIS und SIN CITY einordnen kann, äußert sich die bedrückende Grundstimmung ebenso in der Vision, dass der Mensch von einer fremden Art völlig kontrolliert wird, ohne es überhaupt zu wissen. Von krimineller Hetzjagd bis Identitätsverlust und Tageslicht-Entzug: An Ideen fehlt es Regisseur Proyas nicht, wohl aber hapert es ein wenig an der Umsetzung. Lächerliche Effekte, veraltete, Genre prägende Klischees und ein grauenhafter Schnitt lassen das Gefühl aufkommen, DARK CITY komme rund zwanzig Jahre zu spät. Ein eher enttäuschendes Ende fügt sich in das Bild nahtlos ein.
Nichtsdestotrotz versteht es Proyas, gnadenlos gut zu unterhalten. Ein fantastischer Score, jede Menge Thrill und bis auf eine überraschend schwache und leblose Connelly gute Schauspieleinlagen machen DARK CITY zu einer Filmkost, die man sich jederzeit unbesorgt anschauen kann.

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hoffman587

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Dark City

Aus der kleinen, feinen Rubrik: Geheimtipps (oder so was von dem Hoffman nie zuvor hörte und jetzt voller Begeisterung entdeckt hat, die Bezeichnung kann somit übertrieben sein).
Ja, das sind solche Filme, die man dank seiner Fernsehzeitung bzw. dank vieler Filmcommunitys entdeckt, woher man ja bekanntlich seine Tipps entdecken mag, wo die Zeitung dann doch versagt bzw. ich als der Leser selbst versage, da die feinen Perlen leider auf den hintergestapelten Seiten zu finden sind, bei weniger populären Sendern, im Vergleich zu den "Großmächten". So sei erstmal diesen Filmcommunitys gedankt dafür. Außerdem sollte an der Stelle auch mal das TV gelobt werden, denn wer richtig sucht wird die guten Filme finden, das kann ich eindeutig aus Erfahrung sagen, man muss halt nur genau hinschauen und so entdeckte ich dieses Mal für meinen Teil "Dark City" von Alex Proyas aus dem Jahre 1998.

Die Story wurde dabei sehr fein ausgeklügelt, intelligent gemacht, bietet eine interessante Masse an Verweisen auf andere Filme/Werke/was weiß ich noch. Von einer düsteren Zukunftsvision. Stellt Fragen, einmal die Frage nach der Erinnerung/dem Gedanken, nach Trauen und Misstrauen und somit auch nach der Realität, irgendwie, das mag zwar nicht besonders herausstechen, zum Thema gibts bis heute darüber mehr als genug, doch wie gesagt wird es hier in ein interessantes Paket verpackt und gut zugeschnürt: Eine Stadt voller Finsternis. Von ewiger Dunkelheit getrübt. Regiert von merkwürdigen Männern mit Melonen (das mag uns bekannt vorkommen, denken wir an graue Herren), die die Bewohner dieser Stadt öfters mal in den "langen" Schlaf der Ewigkeit versetzen, um so ihre Rasse zu erhalten und um ihnen ihre Gedächtnisse zu nehmen und ihnen eben anderen einzupflanzen, so trifft es auch John Murdoch, der plötzlich an Morde erinnert, die er eigentlich nicht begangen haben sollte. So geht er, mit Hilfe des seltsamen bzw. zwielichtigen Dr. Schreber, den Ereignissen nach...

Und dazu noch eine erstklassige bzw. ich ergänze vorzügliche Besetzung, in der Hauptrolle Rufus Sewell als John Murdoch, was soll ich sagen Sewell übernimmt seinen Part exzellent und weiß nun mal einfach zu überzeugen, halte ihn eh irgendwie für stark unterschätzt. Neben ihnen wissen aber zudem glänzen einmal Kiefer Sutherland in der (für ihn doch mehr als ungewöhnlichen) Rolle des seltsamen bzw. zwielichtigen oder auch undurchsichtigen Dr. Schreber, war auch hier positiv überrascht von seinem großartigen Schauspiel. War sogar fast ein Highlight, jedenfalls irgendwie. Und dann gäbe es ja auch noch einerseits einen grandiosen William Hurt (wie eigentlich fast immer) als lakonisch angehauchter Inspektor Bumstead, ganz im Sinne des Film noir, und vergessen werde sollte selbstverständlich auch nicht Jennifer Connelly oder noch besser Richard O´Brien, auch hier wissen beide gut aufzuspielen.

Proyas Regie dazu noch hervorragend, wusste mich auf jeden Fall mit seiner spannenden und interessanten Erzählweise zu packen, zudem zitiert er auch fleißig große Meilensteine der Filmgeschichte, sehr fein gemacht, bietet uns einen Mix aus Thriller, Krimi, Sci-Fi, Fantasy und noch viel mehr und für mich funktionierte dieser Mix tatsächlich. Auch wenn für mich am Ende etwas zu abrupt abschließend das Ganze war, also das Werk. Aber sonst sehr gut gehandhabt, da Proyas in seiner "dunklen Stadt" bzw. seinem Film auch eine gewisse Bedrohung und Angst erschafft, die mitreißt.
Auch in anderer Hinsicht ein echter Leckerbissen, denn die Optik setzt dem ganzen wirklich die Krone auf, sehr stilvoll kreierte Bilder, wirklich hübsch gemacht, auch die Umsetzung der Stadt, wo ich mich einerseits sofort an Filme Langs "Metropolis" bzw. fast dem ganzen Expressionismus an sich oder auch Scotts "Blade Runner" bzw. es kamen bei mir auch Gedanken an "Brazil", ich könnte insofern auch viele, weitere Beispiele nennen, sodass man das Werk in der Hinsicht fast als waschechte Hommage an diese Werke sehen könnte, andererseits spürt man auch den dunklen Schatten des Film noirs hinter sich, mit seinem eleganten und stilvollen Gewand, voll von Detektiven und Kriminalität, wie in einem alten Bogart-Film, wunderbar, besonders stark auch der gleichzeitig düstere Touch der Bilder bzw. die fantastische Atmosphäre. Opulent gemacht und die Spezialeffekte auch nur das Beste vom Besten, in der Hinsicht für mich fast unübertrefflich.

Des weiteren noch gut gestaltete Charaktere, mit kleinen Hintergründen, jedenfalls interessante Zeichnung und naja wer weiß schon welche Erinnerung wahr ist? Oder gar welche überhaupt existieren...auch hier mag man einige Versatzstücke bzw. irgendwie auch Anspielungen auf andere Filme finden.
Und zuletzt sollte ich wohl auch noch die irgendwie faszinierende, suggestiv wirkende bzw. dadurch geniale musikalische Untermalung von Tevor Jones erwähnen. Die wie gesagt auch noch eine gewisse Faszination mit sich brachte.

Abschließend bleibt mir dann einfach nur zu sagen, dass "Dark City" für mich auf jeden Fall einen exzellenten Beitrag des Genres darstellt, wurde über die ganze Laufzeit gefesselt, dazu noch eine erstklassige Inszenierung und eine überragende Optik und ich bin begeistert. Leider irgendwie viel zu unbekannt, doch der Film lohnt sich. Denn für mich ist er einfach ausgezeichnet, wenn nicht sogar noch mehr.

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Affenbrei

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Schöner Kommentar, schöner Film :)


hoffman587

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Danke sehr und dem kann ich nur zustimen. :)


nasenschleuder

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Bewertung7.0Sehenswert

"Dark City": ein Geheimtipp, der vor allem unter Keanu-Reeves-Hassern als der bessere "Matrix" gilt. Ich würde dagegen sagen, dieser Film kam einfach zehn Jahre zu spät. Zwischen Blade Runner ('82) und RoboCop ('87) wäre er als eine weitere gelungene und eindringliche Studie zum Thema, "was macht den Menschen zum Menschen" durchgegangen, erzählt in 80er-Jahre-typischen langsamen, düsteren Comicbildern.

Für das Ende der Neunziger hingegen ist die Geschichte zu einfältig ausgesponnen und zu zäh und verkopft inszeniert. Da war selbst ein Routine-Produkt wie "13th Floor" mit seiner zusätzlichen Realitätsebene ein bisschen weiter und dennoch packender (vom Ausnahmewerk "Welt am Draht" ganz zu schweigen).
Fazit: Sehenswert bestimmt, aber kein Meilenstein.

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theunexpecteds

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Bewertung7.0Sehenswert

Dark City + The 13th Floor = Matrix?!
Inhaltlich alles sehr nah bei anander und dennoch alle sehenswert!

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Sepf

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der erste Film von 'I, Robot'-Regisseur Alex Proyas nach 'The Crow' (1994) und dem damit verbundenen tragischen Unfall. 'Dark City' ist ein durch und durch düsterer und tiefgründiger Science-Fiction-Film mit einem meiner Lieblingsschauspieler - Rufus Sewell - in der Hauptrolle. Abzug gibts für die mir etwas zu exzentrische Darstellung des Dr. Schreber und aufgrund einiger Logikbrüche, die aber in einem Science-Fiction-Film wohl unabdingbar sind. Die Trivia ist ebenfalls ziemlich interessant, aber da soll jeder selber nen Blick drauf werfen, wenn er will. Wirklich ein ausgezeichnetes Werk. Leider viel zu unbekannt wie es scheint. Matrix und Konsorten kamen da erst später - haben aber eindeutig ein oder zwei Scheiben von 'Dark City' abgeschnitten.
Fazit: Den Film sollte man bei Zeiten auf alle Fälle einmal gesehen haben!

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doctorgonzo

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Bewertung10.0Herausragend

"You are not who you think you are."

Kurz bevor "Matrix" mit seiner dystopischen Botschaft und sagenhaften Optik die Kinokassen füllte und jedem Keanu Reeves Fan ein halbherziges Pro-Argument in die Hand gab, präsentierte "Dark City" eine ähnliche Ausgangsgeschichte.
Leider kam das nicht so an und so modert dieser Film vor sich hin und flimmert nur zu seltenen Gelegenheiten über deutsche Schirme.
Unberechtigterweise, wie ich finde.

Denn diese Stadt und ihr Dasein haben einen ganz besonderen Reiz. Nicht nur ihre nüchterne und trotzdem gekonnt-komplexe optische Aura, die zeigt, was die Technik dieser Zeit leisten konnte, aber nicht ständig so darauf herumreitet. Nicht nur die beeindruckenden Stilanleihen. Nicht nur der platzierte, stellenweise fast minimalistische, orchestrale Score vom gern unterschätzten Trevor Jones.
Nein, zusätzlich wird dem Werk auch noch durch einen gewählten Cast ein ganz besonderer Reiz gegeben. Sewell ist als Protagonist ohne echte Erinnerung in Höchstform, vielleicht in der Höchstform seiner ganzen Filmografie. William Hurt und Kiefer Sutherland glänzen als Gestalten mehr oder weniger zwischen den Fronten. Connelly ist, ganz im Stile des Multitasking, einmal mehr sehr überzeugend und wunderschön, auch wenn das grüne Kleid am Anfang ihr farblich nicht unbedingt steht.
Auf Gegnerseite beeindruckt der ehemalige Sherlock Holmes Darsteller Ian Richardson ebenso wie der geniale Schöpfer der "Rocky Horror (Picture) Show", Richard O´Brien, der als perfekte böse Exekutive funktioniert.
Daneben erscheint Melissa George zumindest in voller Ästhetik, nicht bloß in schnöder effekthascherischer Nacktheit, die man so oft in Filmen sehen muss.

Mal mehr, mal weniger subtile Anleihen an große Genreklassiker (von Kubrick, über Dick bis zu Gilliam) und eine der am stärksten kreierten Atmosphären, die ich bislang in diesem Filmschubfach bewundern durfte.

Ein sträflich oft unterschlagenes Kleinod, das mein Nachtprogramm schon mehrfach bereichert hat, nicht zuletzt, weil man sich beim Genuß dieses Filmes auf eine abstrakt-angenehme Weise isoliert fühlen kann.

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doctorgonzo

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Ich bin ohnehin kein großer Blueray Verfechter. Da bin ich sicher der falsche Ansprechpartner. Sollte die DVD den Weg zu Dir finden, würde ich allerdings um eine Kurzkritik bitten. Überlege nämlich auch.


freakualizer

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Ich mach mir n Knoten ins Ohr. ^^


horro

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Dark City ist in vielerlei Hinsicht ein Kunstwerk und stellenweise eine Herausforderung fürs Gehirn. Die Stimmungen, die der Film erzeugt sind oft kaum zu toppen und bewegen den Zuschauer dazu tief Luft zu holen. Sicher eine der Produktionen dieses Genres, die einigermassen nachhaltig in Erinnerung bleibt. Die Riege der Darsteller ist absolut hochklassig und bereitet edles Vergnügen. Ein intelligentes Werk auf hohem Niveau, das allerdings seinem Namen in Sachen Optik alle Ehre macht - dark as dark can be ... noir et bizarre.

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horro

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Bis dahin sitze ich wie eine Glucke auf meiner früh ergatterten DVD :)


mikkean

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Da werd ich schon ein bisschen neidisch ;-)


psuch

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Bewertung3.0Schwach

Eigentlich stehe ich ja total auf solche Filme... Vor allem, da ich The Crow liebe, dachte ich, der Film muss was sein.
Aber der lässt mich irgendwie total kalt und weiß mich überhaupt nicht zu überzeugen :/

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ash-williams

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Bewertung7.0Sehenswert

Dark City kommt zunächst mit einer schönen düsteren Atmosphäre daher, die einen in eine ungewöhnliche Welt eintauchen lässt. Das Set und die Effekte unterstützen die Geschichte zwischen Science-Fiction, Thriller und Krimi wunderbar und beschert dem Zuschauer ein tolles Seherlebnis. Die Darsteller mache ihre Sache sehr gut. Das letzte Drittel ist zwar gut umgesetzt, hätte aber noch etwas cleverer geschrieben werden können. Der Schluss bietet zwar schöne Bilder, enttäuscht dann aber doch etwas. Insgesamt ist Dark City ein sehenswerter Sci-Fi Krimi, der einige schöne Effekte bietet.

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Finnigan

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Bewertung7.0Sehenswert

Die Grundidee ist genial, die Inszenierung stark, der Cast klasse. Im Grunde stimmt fast alles. Aber eben nur fast. Was mir nicht wirklich gefallen hat, war ausgerechnet die Darstellung der Fremden. Das war ja total trashig. Das wirkte dadurch imho etwas "lächerlich" und hat die ansonsten so geniale Atmosphäre etwas kaputt gemacht, wenn sie vorkommen. Genial waren aber wirklich die Szenen, in denen sie nicht vorkamen.
Ich muss auch sagen, ich hätte das als Autor und Regisseur anders angegangen. Denn so "mindfuck"-mäßig, wie der Film hätte sein können, war er leider nicht, dadurch dass die Fremden gleich in der Einleitung erklärt werden. Im Grunde genommen ist ziemlich schnell klar, was da abgeht. Ich hätte den Zuschauer von Anfang genauso im Dunkeln gelassen wie den Protagonisten John Murdoc, das wäre um einiges genialer gewesen.

Krass fand ich, wieviele Filme sich scheinbar mehr als deutlich bei "Dark City" inspiriert haben. Matrix, Truman Show, Inception und und und. Da haben sich verdammt viele Filme was bei "Dark City" abgeguckt.

Wie gesagt, wenn man die Fremden nicht so trashig dargestellt hätte und den Zuschauer am Anfang auch im Dunkeln hätte tappen lassen, wäre der Film echt wahnsinnig genial gewesen.

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kirmandi

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dem kann ich mich exakt anschließen ... trashig wär allerdings ja eher eine positive bezeichnung, "lächerlich" triffts da schon besser ;)


THE_JUDGE

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein guter Film, einfach nur zum gucken und das soll nicht negativ gemeint sein. In ein düsteres Gewand gehüllt kommt Dark City daher um in einer Bildsprache ähnlich 12 Monkeys, Stadt der verloren Kinder und auch ein wenig Hellraiser (man vergleiche die Fremden(?) mit den Zenobiten), seine irrwitzige Rolle darzubieten. Inhaltlich wird hier schon einiges vermengt und die Auflösung des Plots ist reichlich absurd, aber auch irgendwie gut. Der Film bietet Unterhaltung, nicht mehr nicht weniger.

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Wurfmaul

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein spannender Film mit philosophischen Ansätzen.

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