Dark City
Dark City (1998), US Laufzeit 100 Minuten, FSK 16, Science Fiction-Film, Kinostart 27.08.1998
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60 Kommentare
Keine
von Alex Proyas, mit Kiefer Sutherland und William Hurt
Dark City ist eine Stadt ohne Namen, ohne Vergangenheit – und ohne Zukunft. John Murdoch wird gejagt. Während er verzweifelt versucht, seinen Verfolgern zu entkommen, kommt er nach und nach hinter das grausige Geheimnis der Stadt: Die ′Fremden′ manipulieren das Leben aller Menschen und verändern nach Belieben das Stadtbild. Die Außerirdischen sind dem Geheimnis der menschlichen Seele auf der Spur. Doch sie haben nicht mit der Menschlichkeit gerechnet…
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Cast & Crew
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Alex Proyas
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Kiefer Sutherland
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William Hurt
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Rufus Sewell
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Jennifer Connelly
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Richard O'Brien
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Richard O'Brien
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Regie
Schauspieler
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Ian Richardson
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Frank Gallacher
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Mitchell Butel
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Colin Friels
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David S. Goyer
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Lem Dobbs
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Alex Proyas
- Genre
- Science Fiction-Film
- Zeit
- 1990er Jahre, Nacht
- Ort
- Pier, Strand, Universum, Vereinigte Staaten von Amerika
- Handlung
- Amnesie, Anschuldigung, Aquarium, Außerirdischer, Badewanne, Badezimmer, Blut, Diskothek, Dystopie, Déjà-vu, Erzählung, Feuerleiter, Gedächtnis, Goldfisch, Hotel, Identität, Kampf, Kriminalinspektor, Kämpfer, Liebe, Manipulation, Mord, Nackte Frau, Nackter Mann, Nadel, Onkel, Portemonnaie, Postkarte, Prostituierte, Psychiatrie, Ruderboot, Schlaf, Schweben, Seele, Serienmörder, Simulation, Spirale, Strand, Suizid, Swimming Pool, Taxi, Taxifahrer, Telekinese, Tür, U-Bahn, Uhr, Unterirdische Stadt, Verfolgung, Verfolgungsjagd, Verhör, Werbung, Zeitung, Zugunfall
- Stimmung
- Aufregend, Spannend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Dark City
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Kritiken (3) — Film: Dark City
PatCologne
Kommentar löschenDer Film kränkelt an der Mittelmäßigkeit. Das Drehbuch, die Handlung wirken nicht wirklich rund und es fehlt noch etwas mehr Konsequenz und Tiefgang um das Bild positiver zu hinterlassen. Leider versucht sich der Film ebenfalls in zu vielen verschiedenen Andeutungen und Themen, weniger wäre in diesem Fall wohl mehr gewesen.
Überraschend gut und wohl in der Rolle seines Lebens ist Kiefer Sutherland. Die Regie von Alex Proyas ist wohl das, was den Film etwas besser als das bloße Mittelmaß da stehen lässt. Ebenso das Setdesign ein wahrer (Alb-)Traum in einer fiktiven futuristischen Endzeitstimmung.
Die neue Fassung konnte ich ebenfalls bisher nicht sehen.
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Kommentar löschenDARK CITY ist zu weit, zu kompliziert, zu riesig angelegt, als das Proyas alle Skizzen und netten Einfälle auch nur ansatzweise unter Kontrolle bekommt. Identitätsverlust, Detektivjagd auf Serienkiller, Menschen als Spielball von Außerirdischen, subtile Psychostudien und filmgeschichtliche Videoclips – all das glaubt der Regisseur wahrscheinlich selbst zu einem zweiten METROPOLIS verrührt zu haben. Wie sehr er sich dabei verhoben hat, offenbart vor allem das Ende.
Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
peter-noster: Mostly Movies
Kommentar löschenIntelligenter Film über Scheinrealitäten. Stark ist das Artwork, daß wie eine Mischung aus Metropolis und Gotham City wirkt. Leider war dem Film kein Erfolg gegönnt, da die Matrix das Feld der virtuellen Welten weitaus massentauglicher abgegrast hat.
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Kommentare (57) — Film: Dark City
Kommentar schreibenbloodyglasspuppet 2012/05/29 00:58:17
Kommentar löschenRichtig eingesetzt vermag es das Medium Film, den Zuschauer für knapp zwei Stunden in eine fremde, faszinierende Welt zu entführen, der man, innerhalb ihrer eigenen Logik, so ziemlich alles abnimmt. Daher ist Dark City ein Werk, das wie für mich geschaffen scheint.
Alles an diesem Film wurde stilsicher umgesetzt: Die tolle Kameraführung, eine herrlich düstere, nicht zu aufdringliche, aber sehr atmosphärische Musik und perfekt besetzte Schauspieler, die nicht unbedingt für sich alleine besonders hervortreten. Vielmehr greifen die einzelnen Elemente geradezu mosaikartig ineinander, um ein Gesamtbild zu kreieren, das zwar hier und da manches zu entlehnen scheint, dabei jedoch immer in sich geschlossen und eigen wirkt.
Auch erweist Dark City der Intelligenz des Zuschauers Respekt: Klar, es ist kein Arthouse-Streifen. Gerade im Hinblick auf The Matrix allerdings, der ja ein fast identisches Konzept verfolgt, und von vielen Leuten, gerade denen die im Bereich der „Hirnschmalzfilme“ meist nicht so bewandert sind und glauben, da was besonders Geistreiches gesehen zu haben, immer so über den grünen Klee gelobt wird, finde ich die philosophischen Konzepte äußerst gelungen und anregend umgesetzt. Man muss also nicht Descartes oder Platon lesen, um zum Nachdenken über die Beschaffenheit dessen, was wir „Realität“ nennen, angeregt zu werden. Manchmal schafft das auch ein wunderbar berührender und leider auch viel zu unbeachteter Film.
Übrigens drängt sich mir fast der Eindruck auf, dass der Film im Director‘s Cut, im Vergleich zu der Fassung die ich vor einigen Jahren sah, stark aufgewertet wurde. Inwieweit das nur meine Einbildung ist, vermag ich gerade nicht genau zu sagen. Spontan würde ich aber jedem raten, sich nach diesem umzusehen.
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Eisteelord 2012/05/27 02:10:09
Kommentar löschenDer 846. Film den ich bewerte, oder doch der Erste?
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Oliver0403 2012/04/19 03:45:48
Kommentar löschenMein Geschmack wurde in diesem Fall auch wieder nicht wirklich getroffen. Moviepilot gab mir als Vorhersage 7,5 --> 4.0 ist es geworden, also mal wieder danebengegriffen.
Ich bekam zum Film wenig Bindung und was diese halben Albinos angeht, da wirkten die Reaper aus "Blade 2" auf mich schon wesentlich glaubwürdiger.
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movie.max 2012/04/15 14:59:06
Kommentar löschenInteressante Idee mit gutem Cast und stilsicher umgesetzt. Für meinen Geschmack viel zu religiös aufgesetzt und mit absolut unpassendem Actionfinale. Schade drum.
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1000Mindhunter 2012/03/05 21:21:44
Kommentar löschenEin äusserst genialer proyas film der zu unrecht in vergessenheit geraten ist.Ich fand ihn viel besser als matrix und ist visuell ein augenschmaus. Die Schauspieler passen allesamt in den Plot,t die effekte sind auch gut und der film wirkt wirklich anfangs wie ein noir film verändert sich aber mit der zeit zu einem düsteren wie auch einfalsreichen tripp,den man so schnell nicht wieder vergessen wird.
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aberaber 2012/02/15 17:39:54
Kommentar löschenVisuell interessant. Die Umsetzung der Story fand ich etwas wirr.
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cyranorick 2012/02/14 00:47:05
Kommentar löschenSehr sehenswerter Film, auf den ich eigentlich erst durch Rufus Sewell, den ich recht gerne sehe, gestossen bin.
Der Name ist Programm, denn in dieser Stadt ist es wirklich dunkel. Immer.
Dennoch schaffen es Ausleuchtung und Bildregie, die oftmals bei Nachtszenen auftetenden "Sichteinbussen" zu vermeiden.
Unschärfe wird hier eher als Stilmittel verwendet, und das auch stets passend und Athmosphärisch.
Irgendwie wird hier das Kunstwerk vollbracht, selbst das düstere, schmutzige.. steril wirken zu lassen.
Klasse.
Sicherlich bleibt bei einem Film dieser Art das ein oder andere Logikloch zwangsläufig nicht aus, und auch das "Thomas Gotschalk-artige" Sprachmuster Kiefer´s trübt ab.. und an das... Hörver---gnügen.
Aber das tut der Intensität und der Wirkung von "Dark City" keinen Abbruch.
Abschliessend stellt sich mir die Frage, ob ich der Einzige bin, der bösartige Kinder extrem gruselig findet? XD
Wie auch immer: Auf jeden Fall eine Empfehlung.
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HulktopF 2012/01/28 19:56:42
Kommentar löschenathmosphärisch unglaublich dicht, düster und brutal.
wenn man über die mittelmäßigen actioneinlagen hinwegsieht ist dieses machwerk ein geniestreich.
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Glücksritter 2012/01/23 07:56:03
Kommentar löschenVisionäres Noir/Zeitreise Abenteuer im Blade Runner Stil, das nur so strotzt vor abgedrehten und exotischen Ideen: Raumzeit Manipulation, Dimensionssprünge, außerirdische Verschwörungstheorien, Totale Überwachung, der visuellen Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Leider absolut unterschätzt/-bewertet. Proyas 'Dark City' ist vielmehr eine Klasse für sich.
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Selcarnor 2012/01/09 21:09:21
Kommentar löschen>Dark City<. Ein Film der damals mehr oder weniger an den Kinos unterging und von dem viele nicht einmal wissen. Dennoch oder gerade deswegen stellt er eine Perle da, die man so nicht häufig finden wird.
1. Optik
Das >Dark< im Titel kommt nicht von ungefähr. Es gibt praktisch keine helle Szene, sondern alles ist in einer gewissen Düsternis getaucht. Die wenige Belichtung ist dagegen grandios und von der Präsentation ist eigentlich jede Szene perfekt eingefangen. Die namenlose Stadt selbst ist in einem finsteren Noir/Art Decó Stil gehalten. Graue Hochhäuser mit flackernden Lichtern, kalter Stahl an jeder Ecke und überall herrscht ein gewisser dreckiger Zerfall vor. Man kann sagen was man will, aber die Kulissen sind wirklich großartig und unglaublich Detailreich. Auch die Effekte sind für die Zeit sehr ordentlich. Nun gut, das Aussehen der >Fremden< ist leicht grenzwertig, auch wenn ihre Mäntel recht cool rüberkommen, aber sonst kann man bildlich nicht über >Dark City< streiten.
2. Musik
Ein edler, antreibender und oft sehr gehetzt wirkender Soundtrack, der in den ruhigen Passagen sogar mysteriös und deprimierend daherkommt. Auch an dieser Front überzeugt der Film vollkommen.
3. Inhalt
Nach einer kurzen Einführung beginnt man mit beinahe vollkommener Ahnungslosigkeit. Man weiß nicht was los ist oder wer genau der Protagonist ohne Erinnerungen ist bzw. was mit ihm passiert ist. Man wird in eine spannende und atmosphärisch extrem Dichte Handlung eingetaucht, die sich mit der Zeit immer weiter entfaltet und deren Wendungen einem jedes Mal einen dumpfen Schlag verpassen. Selten hab ich erlebt, dass ich so tief in einen Film versunken bin und so sehr mit gefiebert habe. Das dunkle Setting, die ständige Furcht und das Gefühl der Verlorenheit der Protagonisten unterstützen dies.
Die Stadt ist alles in dem Film. Die Stadt formt die Menschen. Die Stadt prägt sie. Jenseits der Stadt kann man nicht gelangen. Die Stadt verwischt jede Persönlichkeit. Die Stadt gehört allerdings nicht den Menschen.
Inhaltich wird einem wahrlich etwas Großartiges geboten und man macht sich nach dem Abspann noch so einige Gedanken über die Geschichte. Absolut einzigartig.
Die Schauspieler geben ihre Rollen ebenfalls mit Inbrunst wieder und versorgen ihren Rollen mit der nötige Furcht, Verwirrung, Verzweiflung oder einfach nur Bösartigkeit.
Die einzigen Kritikpunkte die ich habe sind die doch manchmal sehr hastige Inszenierung, die wirklich manchmal etwas Ungeschliffen wirkt, aber dafür auf Einzelheiten achtet, und das große Finale, das irgendwo zwischen absolut episch und lächerlich übertrieben pendelt.
4. Fazit
Von der Aufbereitung, der Geschichte, den Bildern und der Atmosphäre her ist >Dark City< wirklich meisterhaft und eindeutig erinnerungswürdig.
Die paar kleinen Macken fallen da auch kaum auf und wenn man sich auf diesen Film einlässt, bekommt man was ganz Großes serviert.
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cpt. chaos 2011/12/31 15:52:30
Kommentar löschenNach "The Crow" schuf Alex Proyas in vergleichbarer Optik diesen mysteriös angehauchten Science-Fiction-Thriller, der vor allem von seiner düsteren Szenerie und den durchaus gelungenen Special Effects profitiert, aber eben auch von der Darstellerriege, die von Rufus Sewell, Kiefer Sutherland und Willima Hurt angeführt wird.
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L-viz 2011/12/27 23:42:24
Kommentar löschenGilt als der bessere "Matrix" und ist auch vorher entstanden. Allerdings ein Matrix abzüglich Bullet Time und mit einer langweiligen Hintergrundgeschichte. Da fand ich sie noch besser bei "Matrix" oder lieber gleich bei einem der anderen Filme mit ähnlicher Thematik.
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fseifert 2012/01/11 03:06:32
Antwort löschenoh boy :D
cruzha 2011/12/27 12:01:01
Kommentar löschenStarkes, philosophisches Science Fiction-Kino, das zu Unrecht heute kaum bekannt ist. Nolan wurde für Inception gefeiert, dabei wurden Träume und Gedanken schon 1998 in Dark City manipuliert. Ein bisschen wirkt der Film wie ein Mix aus Blade Runner und eben jenem Inception, mit Ridley Scotts Meilenstein hat er zumindest die etwas zähe Anfangsphase gemein. Aber nach dem Einstieg entpuppt sich Dark City als grandios gespieltes SciFi-Theater, vor Film Noir-Atmosphäre überbordend und mit einer grandiosen Auflösung am Schluss.
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RaZer 2011/12/26 18:43:49
Kommentar löschenNoir ist eigentlich gar kein Ausdruck hierfür. Zappenduster und sehr stimmungsvoll das Ding. Storytechnisch zwar schon leicht blödsinnig, andererseits aber auch wieder sehr interessant in seinen philosophischen Ansätzen. Was macht den Menschen aus? Wie ist seine Natur? Was ist der Grund seiner Existenz? Sind wir real? Alles interessant Fragen, an denen sich auch andere Versucht haben und und dabei entweder mit bravur bestanden haben (z.B. eXistenZ) oder grandios gescheitert sind (z.B. Matrix). Proyas lässt sehr atmosphärische und dunkle Bilder für sich sprechen und den Menschen zum Spielball für Außerirdische werden. Die Effekte sind dabei nicht immer unbedingt vorzeigbar, doch zum Glück ist es die ganze Zeit dermaßen finster, dass man den Pixelsalat und die offenkundigen Miniaturaufnahmen nicht immer ganz so wahrnimmt. Am Ende trägt der Film wohl etwas zu dick auf, "typisch Hollywood eben" möchte man sagen, doch trotz des übertriebenen Showdowns bewegen wir uns hier etwas abseits des ganz großen Mainstreams.
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the assassin 666 2011/12/21 22:50:41
Kommentar löschenDüsterer Film "Noir" der mir mit seiner insgesamt gekonnten Machart mir wirklich den Atem raubte. Der ganze Film wirkt wie ein Kunstwerk (wenngleich auch nicht 100% seiner Laufzeit). Dennoch hat hier Regieprofi Alex Proyas (The Crow) einen Film gedreht der es auf jeden Fall verdient hat sich ein kleiner Klassiker zu nennen.
Mal kein typisch mainstreamartiger Film, den man gerade deshalb, unbedingt eine Chance geben sollte.
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Punsha 2011/11/16 00:48:29
Kommentar löschenDARK CITY ist das alptraumhafte Abbild purer menschlicher Unterlegenheit. Neben der gelungenen Optik und Atmosphäre, die man wohl irgendwo zwischen METROPOLIS und SIN CITY einordnen kann, äußert sich die bedrückende Grundstimmung ebenso in der Vision, dass der Mensch von einer fremden Art völlig kontrolliert wird, ohne es überhaupt zu wissen. Von krimineller Hetzjagd bis Identitätsverlust und Tageslicht-Entzug: An Ideen fehlt es Regisseur Proyas nicht, wohl aber hapert es ein wenig an der Umsetzung. Lächerliche Effekte, veraltete, Genre prägende Klischees und ein grauenhafter Schnitt lassen das Gefühl aufkommen, DARK CITY komme rund zwanzig Jahre zu spät. Ein eher enttäuschendes Ende fügt sich in das Bild nahtlos ein.
Nichtsdestotrotz versteht es Proyas, gnadenlos gut zu unterhalten. Ein fantastischer Score, jede Menge Thrill und bis auf eine überraschend schwache und leblose Connelly gute Schauspieleinlagen machen DARK CITY zu einer Filmkost, die man sich jederzeit unbesorgt anschauen kann.
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hoffman587 2011/11/11 17:11:55
Kommentar löschenDark City
Aus der kleinen, feinen Rubrik: Geheimtipps (oder so was von dem Hoffman nie zuvor hörte und jetzt voller Begeisterung entdeckt hat, die Bezeichnung kann somit übertrieben sein).
Ja, das sind solche Filme, die man dank seiner Fernsehzeitung bzw. dank vieler Filmcommunitys entdeckt, woher man ja bekanntlich seine Tipps entdecken mag, wo die Zeitung dann doch versagt bzw. ich als der Leser selbst versage, da die feinen Perlen leider auf den hintergestapelten Seiten zu finden sind, bei weniger populären Sendern, im Vergleich zu den "Großmächten". So sei erstmal diesen Filmcommunitys gedankt dafür. Außerdem sollte an der Stelle auch mal das TV gelobt werden, denn wer richtig sucht wird die guten Filme finden, das kann ich eindeutig aus Erfahrung sagen, man muss halt nur genau hinschauen und so entdeckte ich dieses Mal für meinen Teil "Dark City" von Alex Proyas aus dem Jahre 1998.
Die Story wurde dabei sehr fein ausgeklügelt, intelligent gemacht, bietet eine interessante Masse an Verweisen auf andere Filme/Werke/was weiß ich noch. Von einer düsteren Zukunftsvision. Stellt Fragen, einmal die Frage nach der Erinnerung/dem Gedanken, nach Trauen und Misstrauen und somit auch nach der Realität, irgendwie, das mag zwar nicht besonders herausstechen, zum Thema gibts bis heute darüber mehr als genug, doch wie gesagt wird es hier in ein interessantes Paket verpackt und gut zugeschnürt: Eine Stadt voller Finsternis. Von ewiger Dunkelheit getrübt. Regiert von merkwürdigen Männern mit Melonen (das mag uns bekannt vorkommen, denken wir an graue Herren), die die Bewohner dieser Stadt öfters mal in den "langen" Schlaf der Ewigkeit versetzen, um so ihre Rasse zu erhalten und um ihnen ihre Gedächtnisse zu nehmen und ihnen eben anderen einzupflanzen, so trifft es auch John Murdoch, der plötzlich an Morde erinnert, die er eigentlich nicht begangen haben sollte. So geht er, mit Hilfe des seltsamen bzw. zwielichtigen Dr. Schreber, den Ereignissen nach...
Und dazu noch eine erstklassige bzw. ich ergänze vorzügliche Besetzung, in der Hauptrolle Rufus Sewell als John Murdoch, was soll ich sagen Sewell übernimmt seinen Part exzellent und weiß nun mal einfach zu überzeugen, halte ihn eh irgendwie für stark unterschätzt. Neben ihnen wissen aber zudem glänzen einmal Kiefer Sutherland in der (für ihn doch mehr als ungewöhnlichen) Rolle des seltsamen bzw. zwielichtigen oder auch undurchsichtigen Dr. Schreber, war auch hier positiv überrascht von seinem großartigen Schauspiel. War sogar fast ein Highlight, jedenfalls irgendwie. Und dann gäbe es ja auch noch einerseits einen grandiosen William Hurt (wie eigentlich fast immer) als lakonisch angehauchter Inspektor Bumstead, ganz im Sinne des Film noir, und vergessen werde sollte selbstverständlich auch nicht Jennifer Connelly oder noch besser Richard O´Brien, auch hier wissen beide gut aufzuspielen.
Proyas Regie dazu noch hervorragend, wusste mich auf jeden Fall mit seiner spannenden und interessanten Erzählweise zu packen, zudem zitiert er auch fleißig große Meilensteine der Filmgeschichte, sehr fein gemacht, bietet uns einen Mix aus Thriller, Krimi, Sci-Fi, Fantasy und noch viel mehr und für mich funktionierte dieser Mix tatsächlich. Auch wenn für mich am Ende etwas zu abrupt abschließend das Ganze war, also das Werk. Aber sonst sehr gut gehandhabt, da Proyas in seiner "dunklen Stadt" bzw. seinem Film auch eine gewisse Bedrohung und Angst erschafft, die mitreißt.
Auch in anderer Hinsicht ein echter Leckerbissen, denn die Optik setzt dem ganzen wirklich die Krone auf, sehr stilvoll kreierte Bilder, wirklich hübsch gemacht, auch die Umsetzung der Stadt, wo ich mich einerseits sofort an Filme Langs "Metropolis" bzw. fast dem ganzen Expressionismus an sich oder auch Scotts "Blade Runner" bzw. es kamen bei mir auch Gedanken an "Brazil", ich könnte insofern auch viele, weitere Beispiele nennen, sodass man das Werk in der Hinsicht fast als waschechte Hommage an diese Werke sehen könnte, andererseits spürt man auch den dunklen Schatten des Film noirs hinter sich, mit seinem eleganten und stilvollen Gewand, voll von Detektiven und Kriminalität, wie in einem alten Bogart-Film, wunderbar, besonders stark auch der gleichzeitig düstere Touch der Bilder bzw. die fantastische Atmosphäre. Opulent gemacht und die Spezialeffekte auch nur das Beste vom Besten, in der Hinsicht für mich fast unübertrefflich.
Des weiteren noch gut gestaltete Charaktere, mit kleinen Hintergründen, jedenfalls interessante Zeichnung und naja wer weiß schon welche Erinnerung wahr ist? Oder gar welche überhaupt existieren...auch hier mag man einige Versatzstücke bzw. irgendwie auch Anspielungen auf andere Filme finden.
Und zuletzt sollte ich wohl auch noch die irgendwie faszinierende, suggestiv wirkende bzw. dadurch geniale musikalische Untermalung von Tevor Jones erwähnen. Die wie gesagt auch noch eine gewisse Faszination mit sich brachte.
Abschließend bleibt mir dann einfach nur zu sagen, dass "Dark City" für mich auf jeden Fall einen exzellenten Beitrag des Genres darstellt, wurde über die ganze Laufzeit gefesselt, dazu noch eine erstklassige Inszenierung und eine überragende Optik und ich bin begeistert. Leider irgendwie viel zu unbekannt, doch der Film lohnt sich. Denn für mich ist er einfach ausgezeichnet, wenn nicht sogar noch mehr.
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Reload 2011/11/11 17:20:11
Antwort löschenWieder mal schön geschrieben. Ich hab den schon so lange auf meiner Merkliste, aber als der letztens im TV kam, hatte ich leider keine Zeit. Muss ich auf das nächste Mal warten :(
JohnnyKee 2011/11/11 17:23:28
Antwort löschenVery nice, Hoffy! :D
hoffman587 2011/11/11 17:55:44
Antwort löschen@Reload: Erstmal dankeschön und das ist natürlich schade, aber ich denke der kommt bestimmt irgendwann wieder und bis dahin immer schön die Vormerkliste im Auge haben. Also nicht verzweifeln. :)
@Johnny Walker bzw. Johnathan bzw. John: Thx a lot, könnte dir als Matrix an übrigens sehr gefallen. ;)^^
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Affenbrei 2011/11/12 01:29:04
Antwort löschenSchöner Kommentar, schöner Film :)
hoffman587 2011/11/12 01:44:20
Antwort löschenDanke sehr und dem kann ich nur zustimen. :)
nasenschleuder 2011/10/30 13:02:04
Kommentar löschen"Dark City": ein Geheimtipp, der vor allem unter Keanu-Reeves-Hassern als der bessere "Matrix" gilt. Ich würde dagegen sagen, dieser Film kam einfach zehn Jahre zu spät. Zwischen Blade Runner ('82) und RoboCop ('87) wäre er als eine weitere gelungene und eindringliche Studie zum Thema, "was macht den Menschen zum Menschen" durchgegangen, erzählt in 80er-Jahre-typischen langsamen, düsteren Comicbildern.
Für das Ende der Neunziger hingegen ist die Geschichte zu einfältig ausgesponnen und zu zäh und verkopft inszeniert. Da war selbst ein Routine-Produkt wie "13th Floor" mit seiner zusätzlichen Realitätsebene ein bisschen weiter und dennoch packender (vom Ausnahmewerk "Welt am Draht" ganz zu schweigen).
Fazit: Sehenswert bestimmt, aber kein Meilenstein.
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theunexpecteds 2011/09/28 19:26:43
Kommentar löschenDark City + The 13th Floor = Matrix?!
Inhaltlich alles sehr nah bei anander und dennoch alle sehenswert!
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Sepf 2011/09/26 00:47:44
Kommentar löschenDer erste Film von 'I, Robot'-Regisseur Alex Proyas nach 'The Crow' (1994) und dem damit verbundenen tragischen Unfall. 'Dark City' ist ein durch und durch düsterer und tiefgründiger Science-Fiction-Film mit einem meiner Lieblingsschauspieler - Rufus Sewell - in der Hauptrolle. Abzug gibts für die mir etwas zu exzentrische Darstellung des Dr. Schreber und aufgrund einiger Logikbrüche, die aber in einem Science-Fiction-Film wohl unabdingbar sind. Die Trivia ist ebenfalls ziemlich interessant, aber da soll jeder selber nen Blick drauf werfen, wenn er will. Wirklich ein ausgezeichnetes Werk. Leider viel zu unbekannt wie es scheint. Matrix und Konsorten kamen da erst später - haben aber eindeutig ein oder zwei Scheiben von 'Dark City' abgeschnitten.
Fazit: Den Film sollte man bei Zeiten auf alle Fälle einmal gesehen haben!
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