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Dark City

Dark City (1998), AU/US Laufzeit 100 Minuten, FSK 16, Science Fiction-Film, Fantasyfilm, Horrorfilm, Thriller, Kinostart 27.08.1998


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7.6
Kritiker
39 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.4
Community
3813 Bewertungen
90 Kommentare
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von Alex Proyas, mit Kiefer Sutherland und William Hurt

Dark City ist Alex Proyas’ düstere Zukunftsvision im Stile eines klassischen Film Noir.

Dark City ist eine Stadt ohne Namen, ohne Vergangenheit – und ohne Zukunft. John Murdoch (Rufus Sewell) wird gejagt. Während er verzweifelt versucht, seinen Verfolgern zu entkommen, kommt er nach und nach hinter das grausige Geheimnis der Stadt: Die ‘Fremden’ manipulieren das Leben aller Menschen und verändern nach Belieben das Stadtbild. Die Außerirdischen sind dem Geheimnis der menschlichen Seele auf der Spur. Doch sie haben nicht mit der Menschlichkeit gerechnet…

Hintergrund & Infos zu Dark City
Dark City feierte seine Premiere außerhalb der USA passenderweise auf dem Fantasporto Film Festival in Portugal und gewann in der Folge eine Vielzahl von Preisen, wie dem Silver Scream Award auf dem Amsterdam Fantastic Film Festival für den Regisseur Alex Proyas. Seinen Durchbruch feierte Proyas mit der Comic-Verfilmung The Crow – Die Krähe. Seitdem ist er mit Filmen wie I, Robot oder Knowing stets dem Sci-Fi-Genre treu geblieben.

Am Drehbuch von Dark City arbeitete auch David S. Goyer (The Dark Knight) mit.
In weiteren Nebenrollen sind u.a. William Hurt, Kiefer Sutherland und Jennifer Connelly zu sehen.

  • Dark City - Bild 6388404
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Mehr Bilder (10) und Videos (1) zu Dark City


Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Dark City
Genre
Science Fiction-Film, Fantasyfilm, Horrorfilm, Mysterythriller, Thriller, Utopie & Dystopie
Zeit
1990er Jahre, Nacht
Ort
Pier, Strand, Universum, Vereinigte Staaten von Amerika
Handlung
Amnesie, Anschuldigung, Aquarium, Außerirdischer, Badewanne, Badezimmer, Blut, Diskothek, Dystopie, Déjà-vu, Erzählung, Feuerleiter, Gedächtnis, Goldfisch, Hotel, Identität, Kampf, Kriminalinspektor, Kämpfer, Liebe, Manipulation, Mord, Nackte Frau, Nackter Mann, Nadel, Onkel, Portemonnaie, Postkarte, Prostituierte, Psychiatrie, Ruderboot, Schlaf, Schweben, Seele, Serienmörder, Simulation, Spirale, Strand, Suizid, Swimming Pool, Taxi, Taxifahrer, Telekinese, Tür, U-Bahn, Uhr, Unterirdische Stadt, Verfolgung, Verfolgungsjagd, Verhör, Werbung, Zeitung, Zugunfall
Stimmung
Aufregend, Spannend
Tag
Kultfilm, Mindgame-Film
Verleiher
Kinowelt
Produktionsfirma
Mystery Clock Cinema, New Line Cinema

Kritiken (5) — Film: Dark City

Julio Sacchi: Das Manifest

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7.5Sehenswert

DARK CITY braucht eine ganze Weile, um seine Mitte zu finden; die erste halbe Stunde ist viel zu hektisch und fragmentiert geschnitten, Kiefer Sutherland liefert eine unerträglich manierierte Darstellung ab und die unterirdisch hausenden, böse zischenden "Fremden" kommen aus dem falschen Monsterfilm. Doch das Film Noir-Flair, die an M.C. Escher gemahnenden verschobenen Bauten und der Ruhepol William Hurt nehmen für sich ein - das Warten lohnt sich. Dann offenbart Proyas sein grandios düsteres Konzept und entlädt seine Geheimnisse in ein herzerfrischend überkandideltes Finale. Ein so origineller wie letztlich auch ausgesprochener schöner Film.

8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Stefan_R.

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Toller Kommentar zu einem tollen Film!


movie.max

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Mir geht es mit Dark City genau anders herum. Der Anfang fesselt mich enorm, das Ende zerstört mir die Atmosphäre.


Xander8112: Xanders Blog

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7.0Sehenswert

Sehr gefälliger Mix aus Film Noir, Science-Fiction und Mysterie-Elementen, der der Frage nachgeht: Was macht den Menschen aus? Was bedeutet es, eine Seele zu haben? Visuell eine Mischung aus “Metropolis” und Gotham City, baut der Film viel Atmosphäre auf, um diese dann gegen Ende – ich will nicht sagen, gegen die Wand zu fahren – aber das Ende lässt stark nach, feiert John Murdoch als neuen Messias à la Neo aus “Matrix” und ist überhaupt nicht mehr noir, sondern doch sehr kitschig. Schade, aber dem Gesamteindruck schadet es Gott sei Dank nur minimal.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

PatCologne

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7.0Sehenswert

Der Film kränkelt an der Mittelmäßigkeit. Das Drehbuch, die Handlung wirken nicht wirklich rund und es fehlt noch etwas mehr Konsequenz und Tiefgang um das Bild positiver zu hinterlassen. Leider versucht sich der Film ebenfalls in zu vielen verschiedenen Andeutungen und Themen, weniger wäre in diesem Fall wohl mehr gewesen.

Überraschend gut und wohl in der Rolle seines Lebens ist Kiefer Sutherland. Die Regie von Alex Proyas ist wohl das, was den Film etwas besser als das bloße Mittelmaß da stehen lässt. Ebenso das Setdesign ein wahrer (Alb-)Traum in einer fiktiven futuristischen Endzeitstimmung.

Die neue Fassung konnte ich ebenfalls bisher nicht sehen.

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

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6.0Ganz gut

DARK CITY ist zu weit, zu kompliziert, zu riesig angelegt, als das Proyas alle Skizzen und netten Einfälle auch nur ansatzweise unter Kontrolle bekommt. Identitätsverlust, Detektivjagd auf Serienkiller, Menschen als Spielball von Außerirdischen, subtile Psychostudien und filmgeschichtliche Videoclips – all das glaubt der Regisseur wahrscheinlich selbst zu einem zweiten METROPOLIS verrührt zu haben. Wie sehr er sich dabei verhoben hat, offenbart vor allem das Ende.

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

peter-noster: Mostly Movies

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8.0Ausgezeichnet

Intelligenter Film über Scheinrealitäten. Stark ist das Artwork, daß wie eine Mischung aus Metropolis und Gotham City wirkt. Leider war dem Film kein Erfolg gegönnt, da die Matrix das Feld der virtuellen Welten weitaus massentauglicher abgegrast hat.

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Kommentare (84) — Film: Dark City


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Maniac

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein optisch dunkler und kalter Genre-Mix mit tollen Specialeffekten und vielen guten Ideen die intelligent umgesetzt werden.

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Murphante

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Der hat mir sehr sehr gut gefallen !!!
Tolle Inspiration von Film aus den guten alten Zeiten,
als Filme noch Charakter hatten !"!


RoboMaus

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Bewertung7.5Sehenswert

Ist zwar "erst" von 1998, darf aber wohl jetzt schon als Genre-Klassiker bezeichnet werden. Ähnlich wie bei 'Blade Runner' trägt die ständige düstere Atmosphäre (immer bei Nacht und/oder Dauerregen) zu einem beinahe schon klaustrophobischen Filmerlebnis bei, das sich tief in die Gehirnwindungen eingräbt. Umso erhebender ist es, (SPOILER:) wenn dann endlich einmal die Sonne aufgeht... (SPOILER ENDE). Muss man gesehen haben.

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Sommergirl

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Bewertung7.5Sehenswert

Interessanter aber leicht verwirrender Film über eine dunkle Stadt und die komischen Vorkommnisse die jede Nacht geschehen... die Darsteller sind passend, der Film etwas surrealistisch angehaucht, es braucht einen offenen Geist um das Thema "zu geniessen", ab und an hat es mal etwas zu ruhige Szenen, alles in allem aber unterhaltsam wenn auch leicht verstörend....

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cyberpunky

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Im Directors Cut noch ne Ecke besser!


cyberpunky

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Bewertung10.0Herausragend

Wann bekommt man endlich den Directors Cut auf Bluray mit deutschen Ton, ähnlich wie bei DONNIE DARKO, der ja ebenfalls nicht in deutsch erhältlich ist, wertet der DC den Film nochmals auf !

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Grambambuli

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deswegen steht der DirCut von Donnie Darko in deutsch auch bei mir im Regal o.O nur so, als kleiner Tip am Rande *g*


cyberpunky

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Meinte ja auch die Blu-Ray, trotzdem danke!


Zak

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Bewertung7.0Sehenswert

Film über eine durchschnittliche Ostfriesische Kleinstadt...
oder wenn man wissen will was die grauen Männer aus Momo sonst noch so machen.... Nein im ernst: sehr atmosphärischer Science Fiction Streifen...sowas liest man normalerweise nur als Kurzgeschichte in irgendwelchen abgedrehten SF sammlungen...genial umgesetzt...

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der.herr.der.fliegen

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Bewertung9.0Herausragend

Ich hatte den Film vor vielen Jahren gesehen und irgendwie war er mir immer in ergreifender Erinnerung geblieben (auch inhaltlich sehr gut, wie ich nun festgestellt habe). Soeben habe ich den Director's Cut gesehen, was meine Bewertung noch etwas herauf gesetzt hat.
Hier und da wirkt der Film zwar ein wenig ungelenk und der Soundtrack überzeugt mich auch nicht ganz. Aber davon abgesehen ist es ein spannender, sehr atmosphärischer Film mit großartiger Handlung. Ich könnte gar nicht genau benennen, wie man noch das letzte Bisschen hätte herauskitzeln können.
Zudem weigere ich mich mehr über den Film zu sagen. Das stärkste Erlebnis hat man meiner Überzeugung nach, wenn man genau wie Murdoch ins kalte Wasser gestoßen wird.

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JimiAntiloop

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Expelliarmus!! Harry Potter für Erwachsene trifft es wohl nur ungenau und schafft vielleicht bei machen eine falsche Vorstellung, aber daran musste ich gerade bei den letzten Szenen denken. Der Hammer! Wenn man das begreifen kann dann brauch man nur noch den nicht unwesentlich schweren Teil zu vollbringen, die Dinge auch so umzusetzen. Tschakaaa!

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erik.stein.12

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Bewertung9.0Herausragend

Alex Proyas´ Streifen avancierte nur sehr gemächlich zum Kultfilm. Von Kritikern anfänglich nicht gut aufgenommen, fristete Dark City sein Dasein in den verstaubten Ecken der Videotheken. Dort jedoch war Dark City der einzige, der keinen Schimmel ansetzte. In jeder Stadt gab´s ein paar wenige, denen die Meinung der Kritiker völlig egal war, welche den Film liebten und ihn ständig ausliehen. Etwas Mundpropaganda hier, eine "Sicherheitskopie" dort und nunmehr 15 Jahre später hat Dark City seinen Kultstatus erreicht. Vielleicht nicht die erfolgreichste und schnellste Werbekampagne, aber sicherlich eine beharrliche…

Aber was ist Dark City nun? Dark City ist vieles und genau das war wahrscheinlich auch das Problem bei Erscheinen.

Eine Kriminaldetektiv-Verschwörungs- Killer-Thriller-Alien-Endzeit Geschichte verpackt in ein Sci-Fi-Fantasy-Film-Noir Gewand mit einer Portion Romanze. Düster, dunkel, depressiv, leicht philosophisch, etwas verstörend, aber durchgehend faszinierend – das ist Dark City.
Klingt komisch, ist aber fantastisch.

Bewertung der UK-Import Blu Ray findet ihr hier:
http://mr-stone-movies.blogspot.de/2013/09/dark-city-uk-import-blu-ray.html

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vega_vincent

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Klingt super! Muss ich mir unbedingt vormerken! «Sicherheitskopie» … ^^


Sven - Friedrich Wiese

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Genialer Film!!!


Slevin_Kelevra23

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Bewertung7.5Sehenswert

'Dark City' ist düster, der Film raubt einem die Hoffnung an etwas schönes in unserer Welt zu denken, er bedrückt, doch fastziniert zugleich. 'Dark City' stimmt nachdenklich, er nimmt alles farbenfrohe und verwandelt es in farbloses. Eine düstere Zukunft, die einem die Vision und Vorstellung von dem Schönen raubt. Im Sinne von der Matrix Triologie verfilmt Alex Proyas eine Art dieser düsteren Zukunftsfilme bereits Jahre vorher. Das Gefühl sich an Dinge nicht mehr so erinnern zu können, wie sie waren wird in 'Dark City' auf sehr bedrückende Art und Weise dargstellt. Ich habe noch nie so einen Film gesehen, der über die gesamte Dauer eine derart mysteriöse und düstere Kulisse schafft. Es gibt einen klaren Handlungsstrang, an welchem sich der Film positiverweise auch die gesamte Spielzeit über dran festhält und ohne viel Action und Kampfszenen auskommt, um trotzdessen eine durchweg spannende Atmosphäre zu kreieren. Um sich wirklich in 'Dark City' hineinzuversetzen und genießen zu können, ist etwas mehr Vorstellungsvermögen der Zuschauer von Nöten, was den Film sehr speziell macht und sicherlich nicht durch die Bank weg für jeden zu empfehlen ist. Wer jedoch über eine ausreichende Menge an Fantasy verfügt und auch die Matrix Triologie zu bewundern wusste, wird in 'Dark City' auf jeden Fall auf seine Kosten kommen.

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moep0r

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Dark City ist ein toller SciFi-Film der irgendwo zwischen Matrix, 1984 und einer interaktiven Version der Truman Show wandert. Alles im Deckmantel des Film Noir. Ab und an gibt es zwar ein paar Logikloecher aber insgesamt auf jeden Fall zu empfehlen. Grossartig!

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elmnope

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Dark City ist ein dunkler und trister Ort, voller mysteriöser, bedrohlicher Gestalten. Unser Protagonist erwacht in einer Badewanne, ohne Gedächtnis, am Schauplatz eines grausamen Verbrechens. Was hierbei erst wie ein typischer Film Noir anmutet, bewegt sich schnell irgendwo zwischen Matrix und Truman Show, zwischen der Frage nach dem, was ein Mensch alles sein kann und was ihn dabei im Innersten ausmacht.
Dark City ist düster, kompromisslos, philosophisch und in letzter Konsequenz doch ein hoffnungsvoller Film. Science-Fiction, wie man sie sich wünscht und über die ich gerne viel öfter stolpern würde.

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filmverliebt

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Bewertung7.5Sehenswert

Absolut sehenswerter Noir-Film, der sich schwer einem Genre zu ordnen lässt. Im besten Fall kann man ihn noch als Sci-Fi-Film verstehen, jedoch steckt in ihm meines Erachtens wesentlich mehr.

Dass der Name des Filmes Programm ist, erscheint wie eine müde Floskel und ist doch die Wahrheit. "Dark City" ist düster, verworren, spannend und fesselnd zugleich. Mir persönlich war beim ersten Mal schauen gar nicht so recht bewusst, welche Richtung der Film einschlagen wird. Schauspielerisch macht vor allem Kiefer Sutherland seine Sache wirklich sehr gut. Interessant sind auch die Parallelen zu neueren Produktionen, wie zum Beispiel zu den "Beobachtern" aus "Fringe", die auffällige Ähnlichkeiten, zu unseren düsteren Mantelträgern aus "Dark City", aufweisen.

"Dark City" hat etwas Kunstvolles, ein gewisses Feeling und eine ganz eigene Atmosphäre. Die muss nicht jedem gefallen. Mir hat es aber.

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Haschbeutel

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

"You were never a boy. Not in this place."

Es ist eine ganze Weile her, dass mich ein Film bereits nach knappen fünf Minuten absolut in seinem Bann hatte und noch länger her, dass ich kurz danach schon die Höchstwertung in meinen Kopf gemeißelt hatte. Ein Jahr, bevor die Wachowskis mit MATRIX nicht nur Teile des Sets rezitieren, sondern auch ganze Stücke aus dem Film mit revolutionären Effekten wiedergeben, liefert Alex Proyas eine düstere Film-Noir Perle mit der Frage ab, was den Menschen zum Menschen macht. Die Effekte sind dabei - für damalige Verhältnisse - so effektiv wie reduziert, wirken sie so real und gleichzeitig so befremdlich wie die Welt selbst.

Der Cast ist ausnahmslos grandios, angefangen bei Rufus Sewell, der den Zuschauer sofort auf seiner Seite hat, gefolgt von einem William Hurt, der mit seiner reduzierten, fast schon lethargischen Art locker den Film alleine tragen könnte. Sutherland ist hier so befremdlich wie großartig, während Jennifer Connelly den Herren ein ums andere Mal die Schau stiehlt. Erfreulich, dass Melissa George - die ich erst viel zu spät in TRIANGLE schätzen gelernt habe - hier nicht nur eine kleine Nebenrolle hat, sondern auch zeigen darf, warum ich die Frau jederzeit bei mir Willkommen heißen würde. In Kombination mit den exzellenten Dialogen wurde hier einfach alles ausnahmslos richtig gemacht.

Klar, die Auflösung des Films wird recht früh Preis gegeben, das Finale mag ein wenig over-the-top erscheinen; doch es ist die Kombination aus der düsteren Geschichte, den philosophischen Grundfragen über das Sein des Menschen selbst, der Cast und das "Look&Feel" von DARK CITY, sowie eine Laufzeit, die zu keiner Zeit auch nur den Hauch eines Gedanken aufkommen lässt, auf die Uhr zu schauen, die mich nicht nur den Film haben schauen, sondern ihn haben erleben lassen. Ich fühlte mich nicht nur wie John Murdoch, ich war John Murdoch. Verloren und gefangen in einer Stadt ohne Licht, die mich gleichzeitig interessiert und wahnsinnig gemacht hat. Eine Stadt, so abstoßend wie faszinierend, die ich sofort wieder besuchen würde, nur um dem Wahnsinn zu verfallen, dass hier irgendwas nicht stimmt. Getrieben vom Fluss der Häuserschluchten, ohne Ziel, ohne Anfang, ohne Erinnerung. Instant-"Lieblingsfilm". Ich wünschte, das würde öfter passieren.

"I have become the monster you were intended to be."

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Haschbeutel

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Hab davon gelesen. Werd mir bei Gelegenheit auch mal den DC zulegen :)


whitywhite

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Ich hatte überlegt einen eigenen Kommentar zu schreiben, bis ich nicht über deinen gestolpert bin. Hat sich nun erledigt. Sehr schöner und vor allem treffender Kommentar.


CyberExistenz

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Bewertung9.5Herausragend

Äußerst stimmungsvoller Sci- Fi Film (- Noir).
Der grandios geschriebene Film versteht es den Betrachter mit seiner düsteren Grundstimmung und seinem spannenden und immer nachvollziehbaren Plot in den Bann zu ziehen. Die Story entfaltet sich über die gesamte Lauflänge in einem harmonischen Rythmus und mit einem brillianten Pacing. Nie hat man das Gefühl, daß der Film voran prescht oder zurück bleibt.
Die Kamera fängt 'Dark City' für den Zuschauer immer im richtigen Winkel ein. Wie schon bei 'The Crow' kann einen die Arbeit von Dariusz Wolski, auch hier, wieder nur begeistern.
Die Darsteller überzeugen rundweg. Nur Kiefer Sutherland wirkte stellenweise etwas bemüht, und William Hurts Spiel fand ich etwas zu steif, aber das ist Meckern auf hohem Niveau. Genau wie der Verweis darauf, daß der Score, meiner Meinung nach, nicht soo optimal abgestimmt wurde.

Der Film bleibt eine kostbare (oft übersehene) Genre- Perle, die jedem Sci-Fi Interessierten dringlichst ans Herz zu legen ist. Und allen anderen auch.

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Bandrix

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Bewertung7.5Sehenswert

Alex Proyas bleibt seinem Stil nach dem berauschenden „The Crow“ treu und liefert mit „Dark City“ wieder einen düsteren Film ab, der eine Mischung aus Film Noir und Sci Fi darstellt.
Dabei gelingt diese Mixtur verschiedenster Genres erstaunlich gut, was vor allem an der gelungenen Optik liegt.
Die Stadt selbst wird zum Hauptdarsteller und Proyas fährt mit seiner Kamera immer wieder durch beeindruckende Gebäudeschluchten.
Düster, verschmutzt und bedrohlich wirkt diese dunkle Stadt. Es ist, als wäre sie direkt Fritz Langs „Metropolis“ entsprungen und würde hier ihre Wiedergeburt feiern.
Die Effekte sind zwar deutlich gealtert, doch bezogen auf das stetige Verändern der Stadt passt es. Alles wirkt irgendwie der Realität entrückt bzw. entzogen.
Die Effekte während Kampfszenen oder dem Auftauchen der seltsamen Gegenspieler sind allerdings teilweise etwas lächerlich.
Dafür geben sich die Darsteller keine Blöße.
Vor allem Kiefer Sutherland liefert hiermit seine darstellerisch anspruchvollste und auch beste Darbietung. Herrlich ambivalent.
Die Story an sich wird zwar immer verquerer und auch seltsamer, allerdings tut das der Spannung keinen Abbruch. Lediglich das Finale wirkt etwas over the top, praktiziert der Film zuvor doch Spannung durch Atmosphäre und nicht durch Action.
Was bleibt ist ein gelungener Genrebeitrag, der zwar teilweise ziemlich schräg ist, jedoch einen viel zu geringen Bekanntheitsgrad besitzt, als er eigentlich verdient.

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grovn88

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Bewertung9.0Herausragend

Ich hatte den Film auf meine Liste gesetzt und diesmal war es soweit ich schaute Dark City . Ich habe den Film in mich aufgesogen wie eine kalte Coke im Sommer und erst gegen Ende wurde mir klar hö? Den Film kennst du doch , wer weiß wann ich ihn gesehen habe aber ich schätze so etwa vor 7 Jahren . Die Leistung von Kiefer William Frederick Dempsey George Rufus Sutherland hats mir richtig angetan super gespielt. War und bin begeistert 100 Minuten gut investierte Zeit :)

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Weichfloete

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Düstere SciFi-Dystopie mit Hang zum Philosophischen.
Anfänglich braucht man ein bischen Geduld, die ersten 20-30 Minuten scheint sich der Film im Kreis zu drehen und nicht vorwärts zu kommen, doch werden hier eigentlich nur die Puzzle-Teile präsentiert, die im Laufe des Films nach und nach zusammen gesetzt werden. Durch seine ganze Aufmachung wirkt er auch icht sehr Mainstream-tauglich, macht aber dennoch viel Spaß durch der gelungenen Kombination aus aus Optik/Kulissen und Story
Das einziste was ich ein bischen unpassend fand war das Harry Potter/matrix/Dragonball-artige Duell am Ende.

Alles in Allem sehr unterhaltsam und regt zum mit-/nachdenken an.

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Weichfloete

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Danke für die Empfehlung, den muss ich mir wahrscheinlich demnächst nochmal geben, ist schon ne Weile her, dass ich den gesehen habe :D


goomoonryong

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Wo du es sagst, stimmt das ende hatte tatsächlich son Final fight Charakter :D. Guck dir The 13th floor an wird dir bestimmt auch gefallen.


WolfgangMueller

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Leute, Leute... das kann doch nicht euer ernst sein?!?

Die 0.5 gibt es aber auch nur wegen des Good-Wills. Der Rest ist einfach mies bis miserabel. Vielleicht versuche ich später einmal, Dark City als Science-Fiction-Satire zu betrachten und hole dadurch noch eins zwei Punkte raus.

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TheDrPepperPower

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Du bist echt Gott. Nur weiter so.


WolfgangMueller

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Dann bau mir einen Altar!


Murphante

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Bewertung9.0Herausragend

Ein sehr spannender Film der mich in seiner Faszination
"Ich baue mir meine eigene Welt" in den Bann gezogen hat! Von der ersten Minute bis zur letzten war dieser Film sehr gut durchdacht ... tolle Effekte und wieder diesen gewissen Charme ... diese tollen feinen Ideen und Details ... besetzt mit einem musikalischen Genuss ...

So stell ich mir doch vor ... wie es wohl dann in 100 Jahren ist ... so kann dies doch möglich sein ... das wir *TUNEN* können :D
Denn alles was sich der Mensch vorstellen kann und in seinen Gedanken rumkreist ... das wird dann auch irgendwann Wirklichkeit und das einzige was es braucht ist:
"ZEIT" ... Zeit um sich zu entwickeln ...
- Der Tag wird kommen - und dann wird alles im Chaos enden ...
Ein cooles Remake könnte man daraus drehen ... oder ... ach neee die versauen das eh wieder :D

Bleibt aufjedenfall in der Sammlung
Danke schön @BattlemasterIZ für den geilen Film ...

Was ich aber noch gesehen hab ... es gibt wohl ne Directors Cut Version
weiß jemand etwas darüber ??? konnte ebend auf die Schnelle nix finden ?!
Einzig war der Schnittbericht ... aber so zum Kauf hab ich nix gefunden =(
http://www.schnittberichte.com/schnittbericht.php?ID=3551125

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Murphante

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Ja hol Dir den mal ... ist echt sehr gut gemachter Trip in eine ganz andere Welt und bin gespannt ob du auch diesen Charme spürst aus der guten alten Zeit ... als die Filme noch pulsierten vor Spannung, trotz der schlechteren Effekte ... Heute kann man doch die meisten Filme vergessen mit ihren ganzen flachen Storys =(
Hast du Dir den Schnittbericht angeschaut weiter unten ?
Wegen der Farbgebung und den zusätzlichen Effekten wäre der DC schon wirklich viel interessanter ...
Wenigstens ist die komplette Nacktszene von MAY nicht der Schere zum Opfer gefallen :D und die Kamera hält voll drauf :D
Aber wohl rein geschichtlich reicht hier wohl auch die Kinofassung ... aber kann man sich damit zufriedenstellen ;) :D
NEEEEEeeeeeeeeeeeeeein :D :D :D
Wir wollen ALLES :D


Hartigan85

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Habe den Schnittbericht nur mal überflogen, kenne den Film ja noch nicht. Klar möchte man immer die längstmögliche Fassung sehen. Gegen Nacktszenen von Frauen habe ich auch nichts einzuwenden :) Wird definitiv demnächst mal besorgt...


Marv-SK

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

... das zweite Advents-Türchen geht auf und raus kommt eine versteckte Film-Perle!

Spätestens nach "The Crow" sollte Alex Proyas als Regisseur jedem ein Begriff sein. Traurig ist nur, dass sein '98 erschienenes Werk "Dark City" nicht den gleichen Erfolg feierte wie sein Vorwerk. Dabei genießt dieser unter Kennern einen gleichen, wenn nicht sogar einen beachtlicheren Ruf als die Krähe.

Dark City ist ein intelligenter Science-Fiction gepaart mit ausgeprägten Film Noir Anklängen, dessen Mittelpunkt eine bedrückend dystopische Stadt bildet, die von fremden Mächten gesteuert wird. Dominierende Dunkelheit, der an 50er Jahre erinnernde Film Noir Stil, kalte Farben und ein düsterer Score verleihen der verwinkelten Stadt eine durchgehend klaustrophobische Atmosphäre. Die komplexe Grundhandlung konfrontiert uns mit philosophischen Fragen nach dem Hauptgehalt des Menschseins und lässt uns Zuschauer auch lange nach Sichtung des Filmes zum Nachdenken angeregt zurück.

An dieser Stelle möchte ich jedem den 2008 erschienenen Director's Cut ans Herz legen. Nachdem 1998 Unstimmigkeiten zwischen Verleih und Regisseur zu Kürzungen und Veränderungen führten, präsentiert sich dieser großartige Film 10 Jahre später endlich in der Wunschfassung des Regisseurs, dessen neuen und verlängerten Szenen den Film runder und vollständiger wirken lassen.

Dark City kombiniert drei meiner favorisierten Grundelemente im Thema Film: Science Fiction, Film Noir und düsteres Ambiente (vergleichbar mit der Optik von Blade Runner). Zudem schätze ich Jennifer Connelly als Schauspielerin sehr.

Der Film braucht Zeit, die Wirkung entfaltet sich nach mehrmaligem Sehen. Mittlerweile genießt er den Status eines Lieblingsfilmes. Dark City ist ein Film der mich immer wieder in seinen Bann zieht und mich nicht loslässt.... absolute Empfehlung für jeden Sci-Fi Liebhaber!

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Hartigan85

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Die von dir erwähnten 3 Grundelemente mag ich auch an Filmen, ich bin gespannt :-)


jacker

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Schöner Kommentar!
Da muss ich wohl noch mal den DC sichten, denn ebreits die Kinoversion war mir ausgezeichnete 8 Punkte wert (eben auch aufgrund der, von dir so treffend beschriebenen düsteren Atmosphäre)!



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