Dark City

Dark City (1998), AU/US Laufzeit 100 Minuten, FSK 16, Science Fiction-Film, Fantasyfilm, Horrorfilm, Thriller, Kinostart 27.08.1998

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7.6
Kritiker
38 Bewertungen
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7.3
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3364 Bewertungen
80 Kommentare
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von Alex Proyas, mit Kiefer Sutherland und William Hurt

Dark City ist Alex Proyas’ düstere Zukunftsvision im Stile eines klassischen Film Noir.

Dark City ist eine Stadt ohne Namen, ohne Vergangenheit – und ohne Zukunft.
John Murdoch (Rufus Sewell) wird gejagt. Während er verzweifelt versucht, seinen Verfolgern zu entkommen, kommt er nach und nach hinter das grausige Geheimnis der Stadt: Die ‘Fremden’ manipulieren das Leben aller Menschen und verändern nach Belieben das Stadtbild. Die Außerirdischen sind dem Geheimnis der menschlichen Seele auf der Spur. Doch sie haben nicht mit der Menschlichkeit gerechnet…

Hintergrund & Infos zu Dark City
Dark City feierte seine Premiere außerhalb der USA passenderweise auf dem Fantasporto Film Festival in Portugal und gewann in der Folge eine Vielzahl von Preisen, wie dem Silver Scream Award auf dem Amsterdam Fantastic Film Festival für den Regisseur Alex Proyas. Seinen Durchbruch feierte Proyas mit der Comic-Verfilmung The Crow – Die Krähe. Seitdem ist er mit Filmen wie I, Robot oder Knowing stets dem Sci-Fi-Genre treu geblieben.

Am Drehbuch von Dark City arbeitete auch David S. Goyer (The Dark Knight) mit.
In weiteren Nebenrollen sind u.a. William Hurt, Kiefer Sutherland und Jennifer Connelly zu sehen.

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (5) — Film: Dark City

Julio Sacchi: Das Manifest

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7.5Sehenswert

DARK CITY braucht eine ganze Weile, um seine Mitte zu finden; die erste halbe Stunde ist viel zu hektisch und fragmentiert geschnitten, Kiefer Sutherland liefert eine unerträglich manierierte Darstellung ab und die unterirdisch hausenden, böse zischenden "Fremden" kommen aus dem falschen Monsterfilm. Doch das Film Noir-Flair, die an M.C. Escher gemahnenden verschobenen Bauten und der Ruhepol William Hurt nehmen für sich ein - das Warten lohnt sich. Dann offenbart Proyas sein grandios düsteres Konzept und entlädt seine Geheimnisse in ein herzerfrischend überkandideltes Finale. Ein so origineller wie letztlich auch ausgesprochener schöner Film.

8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Stefan_R.

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Toller Kommentar zu einem tollen Film!


movie.max

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Mir geht es mit Dark City genau anders herum. Der Anfang fesselt mich enorm, das Ende zerstört mir die Atmosphäre.


Xander8112: Xanders Blog

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7.0Sehenswert

Sehr gefälliger Mix aus Film Noir, Science-Fiction und Mysterie-Elementen, der der Frage nachgeht: Was macht den Menschen aus? Was bedeutet es, eine Seele zu haben? Visuell eine Mischung aus “Metropolis” und Gotham City, baut der Film viel Atmosphäre auf, um diese dann gegen Ende – ich will nicht sagen, gegen die Wand zu fahren – aber das Ende lässt stark nach, feiert John Murdoch als neuen Messias à la Neo aus “Matrix” und ist überhaupt nicht mehr noir, sondern doch sehr kitschig. Schade, aber dem Gesamteindruck schadet es Gott sei Dank nur minimal.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

PatCologne

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7.0Sehenswert

Der Film kränkelt an der Mittelmäßigkeit. Das Drehbuch, die Handlung wirken nicht wirklich rund und es fehlt noch etwas mehr Konsequenz und Tiefgang um das Bild positiver zu hinterlassen. Leider versucht sich der Film ebenfalls in zu vielen verschiedenen Andeutungen und Themen, weniger wäre in diesem Fall wohl mehr gewesen.

Überraschend gut und wohl in der Rolle seines Lebens ist Kiefer Sutherland. Die Regie von Alex Proyas ist wohl das, was den Film etwas besser als das bloße Mittelmaß da stehen lässt. Ebenso das Setdesign ein wahrer (Alb-)Traum in einer fiktiven futuristischen Endzeitstimmung.

Die neue Fassung konnte ich ebenfalls bisher nicht sehen.

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6.0Ganz gut

DARK CITY ist zu weit, zu kompliziert, zu riesig angelegt, als das Proyas alle Skizzen und netten Einfälle auch nur ansatzweise unter Kontrolle bekommt. Identitätsverlust, Detektivjagd auf Serienkiller, Menschen als Spielball von Außerirdischen, subtile Psychostudien und filmgeschichtliche Videoclips – all das glaubt der Regisseur wahrscheinlich selbst zu einem zweiten METROPOLIS verrührt zu haben. Wie sehr er sich dabei verhoben hat, offenbart vor allem das Ende.

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

peter-noster: Mostly Movies

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8.0Ausgezeichnet

Intelligenter Film über Scheinrealitäten. Stark ist das Artwork, daß wie eine Mischung aus Metropolis und Gotham City wirkt. Leider war dem Film kein Erfolg gegönnt, da die Matrix das Feld der virtuellen Welten weitaus massentauglicher abgegrast hat.

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Kommentare (75) — Film: Dark City


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CyberExistenz

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Bewertung9.5Herausragend

Äußerst stimmungsvoller Sci- Fi Film (- Noir).
Der grandios geschriebene Film versteht es den Betrachter mit seiner düsteren Grundstimmung und seinem spannenden und immer nachvollziehbaren Plot in den Bann zu ziehen. Die Story entfaltet sich über die gesamte Lauflänge in einem harmonischen Rythmus und mit einem brillianten Pacing. Nie hat man das Gefühl, daß der Film voran prescht oder zurück bleibt.
Die Kamera fängt 'Dark City' für den Zuschauer immer im richtigen Winkel ein. Wie schon bei 'The Crow' kann einen die Arbeit von Dariusz Wolski, auch hier, wieder nur begeistern.
Die Darsteller überzeugen rundweg. Nur Kiefer Sutherland wirkte stellenweise etwas bemüht, und William Hurts Spiel fand ich etwas zu steif, aber das ist Meckern auf hohem Niveau. Genau wie der Verweis darauf, daß der Score, meiner Meinung nach, nicht soo optimal abgestimmt wurde.

Der Film bleibt eine kostbare (oft übersehene) Genre- Perle, die jedem Sci-Fi Interessierten dringlichst ans Herz zu legen ist. Und allen anderen auch.

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Bandrix

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Bewertung7.5Sehenswert

Alex Proyas bleibt seinem Stil nach dem berauschenden „The Crow“ treu und liefert mit „Dark City“ wieder einen düsteren Film ab, der eine Mischung aus Film Noir und Sci Fi darstellt.
Dabei gelingt diese Mixtur verschiedenster Genres erstaunlich gut, was vor allem an der gelungenen Optik liegt.
Die Stadt selbst wird zum Hauptdarsteller und Proyas fährt mit seiner Kamera immer wieder durch beeindruckende Gebäudeschluchten.
Düster, verschmutzt und bedrohlich wirkt diese dunkle Stadt. Es ist, als wäre sie direkt Fritz Langs „Metropolis“ entsprungen und würde hier ihre Wiedergeburt feiern.
Die Effekte sind zwar deutlich gealtert, doch bezogen auf das stetige Verändern der Stadt passt es. Alles wirkt irgendwie der Realität entrückt bzw. entzogen.
Die Effekte während Kampfszenen oder dem Auftauchen der seltsamen Gegenspieler sind allerdings teilweise etwas lächerlich.
Dafür geben sich die Darsteller keine Blöße.
Vor allem Kiefer Sutherland liefert hiermit seine darstellerisch anspruchvollste und auch beste Darbietung. Herrlich ambivalent.
Die Story an sich wird zwar immer verquerer und auch seltsamer, allerdings tut das der Spannung keinen Abbruch. Lediglich das Finale wirkt etwas over the top, praktiziert der Film zuvor doch Spannung durch Atmosphäre und nicht durch Action.
Was bleibt ist ein gelungener Genrebeitrag, der zwar teilweise ziemlich schräg ist, jedoch einen viel zu geringen Bekanntheitsgrad besitzt, als er eigentlich verdient.

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goomoonryong

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Bewertung9.5Herausragend

Einfach guter düsterer Sci fi Thriller. Diesen Film hatte ich als Kind mal geguckt und hatte ehe ich ihn wieder geguckt habe mehrere Jahre überlegt wie denn dieser Film heißt. Im Kopf hatte ich nur noch ein Plakat und eine Stadt ohne Sonne. Ein Film der für eineinhalb Stunden in sein Bann zieht, sehr kreativ gemacht.

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grovn88

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Bewertung9.0Herausragend

Ich hatte den Film auf meine Liste gesetzt und diesmal war es soweit ich schaute Dark City . Ich habe den Film in mich aufgesogen wie eine kalte Coke im Sommer und erst gegen Ende wurde mir klar hö? Den Film kennst du doch , wer weiß wann ich ihn gesehen habe aber ich schätze so etwa vor 7 Jahren . Die Leistung von Kiefer William Frederick Dempsey George Rufus Sutherland hats mir richtig angetan super gespielt. War und bin begeistert 100 Minuten gut investierte Zeit :)

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Weichfloete

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Düstere SciFi-Dystopie mit Hang zum Philosophischen.
Anfänglich braucht man ein bischen Geduld, die ersten 20-30 Minuten scheint sich der Film im Kreis zu drehen und nicht vorwärts zu kommen, doch werden hier eigentlich nur die Puzzle-Teile präsentiert, die im Laufe des Films nach und nach zusammen gesetzt werden. Durch seine ganze Aufmachung wirkt er auch icht sehr Mainstream-tauglich, macht aber dennoch viel Spaß durch der gelungenen Kombination aus aus Optik/Kulissen und Story
Das einziste was ich ein bischen unpassend fand war das Harry Potter/matrix/Dragonball-artige Duell am Ende.

Alles in Allem sehr unterhaltsam und regt zum mit-/nachdenken an.

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Weichfloete

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Danke für die Empfehlung, den muss ich mir wahrscheinlich demnächst nochmal geben, ist schon ne Weile her, dass ich den gesehen habe :D


goomoonryong

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Wo du es sagst, stimmt das ende hatte tatsächlich son Final fight Charakter :D. Guck dir The 13th floor an wird dir bestimmt auch gefallen.


WolfgangMueller

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Leute, Leute... das kann doch nicht euer ernst sein?!?

Die 0.5 gibt es aber auch nur wegen des Good-Wills. Der Rest ist einfach mies bis miserabel. Vielleicht versuche ich später einmal, Dark City als Science-Fiction-Satire zu betrachten und hole dadurch noch eins zwei Punkte raus.

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TheDrPepperPower

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Du bist echt Gott. Nur weiter so.


WolfgangMueller

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Dann bau mir einen Altar!


Murphante

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Bewertung9.0Herausragend

Ein sehr spannender Film der mich in seiner Faszination
"Ich baue mir meine eigene Welt" in den Bann gezogen hat! Von der ersten Minute bis zur letzten war dieser Film sehr gut durchdacht ... tolle Effekte und wieder diesen gewissen Charme ... diese tollen feinen Ideen und Details ... besetzt mit einem musikalischen Genuss ...

So stell ich mir doch vor ... wie es wohl dann in 100 Jahren ist ... so kann dies doch möglich sein ... das wir *TUNEN* können :D
Denn alles was sich der Mensch vorstellen kann und in seinen Gedanken rumkreist ... das wird dann auch irgendwann Wirklichkeit und das einzige was es braucht ist:
"ZEIT" ... Zeit um sich zu entwickeln ...
- Der Tag wird kommen - und dann wird alles im Chaos enden ...
Ein cooles Remake könnte man daraus drehen ... oder ... ach neee die versauen das eh wieder :D

Bleibt aufjedenfall in der Sammlung
Danke schön @BattlemasterIZ für den geilen Film ...

Was ich aber noch gesehen hab ... es gibt wohl ne Directors Cut Version
weiß jemand etwas darüber ??? konnte ebend auf die Schnelle nix finden ?!
Einzig war der Schnittbericht ... aber so zum Kauf hab ich nix gefunden =(
http://www.schnittberichte.com/schnittbericht.php?ID=3551125

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Murphante

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Ja hol Dir den mal ... ist echt sehr gut gemachter Trip in eine ganz andere Welt und bin gespannt ob du auch diesen Charme spürst aus der guten alten Zeit ... als die Filme noch pulsierten vor Spannung, trotz der schlechteren Effekte ... Heute kann man doch die meisten Filme vergessen mit ihren ganzen flachen Storys =(
Hast du Dir den Schnittbericht angeschaut weiter unten ?
Wegen der Farbgebung und den zusätzlichen Effekten wäre der DC schon wirklich viel interessanter ...
Wenigstens ist die komplette Nacktszene von MAY nicht der Schere zum Opfer gefallen :D und die Kamera hält voll drauf :D
Aber wohl rein geschichtlich reicht hier wohl auch die Kinofassung ... aber kann man sich damit zufriedenstellen ;) :D
NEEEEEeeeeeeeeeeeeeein :D :D :D
Wir wollen ALLES :D


Hartigan85

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Habe den Schnittbericht nur mal überflogen, kenne den Film ja noch nicht. Klar möchte man immer die längstmögliche Fassung sehen. Gegen Nacktszenen von Frauen habe ich auch nichts einzuwenden :) Wird definitiv demnächst mal besorgt...


Marv-SK

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

... das zweite Advents-Türchen geht auf und raus kommt eine versteckte Film-Perle!

Spätestens nach "The Crow" sollte Alex Proyas als Regisseur jedem ein Begriff sein. Traurig ist nur, dass sein '98 erschienenes Werk "Dark City" nicht den gleichen Erfolg feierte wie sein Vorwerk. Dabei genießt dieser unter Kennern einen gleichen, wenn nicht sogar einen beachtlicheren Ruf als die Krähe.

Dark City ist ein intelligenter Science-Fiction gepaart mit ausgeprägten Film Noir Anklängen, dessen Mittelpunkt eine bedrückend dystopische Stadt bildet, die von fremden Mächten gesteuert wird. Dominierende Dunkelheit, der an 50er Jahre erinnernde Film Noir Stil, kalte Farben und ein düsterer Score verleihen der verwinkelten Stadt eine durchgehend klaustrophobische Atmosphäre. Die komplexe Grundhandlung konfrontiert uns mit philosophischen Fragen nach dem Hauptgehalt des Menschseins und lässt uns Zuschauer auch lange nach Sichtung des Filmes zum Nachdenken angeregt zurück.

An dieser Stelle möchte ich jedem den 2008 erschienenen Director's Cut ans Herz legen. Nachdem 1998 Unstimmigkeiten zwischen Verleih und Regisseur zu Kürzungen und Veränderungen führten, präsentiert sich dieser großartige Film 10 Jahre später endlich in der Wunschfassung des Regisseurs, dessen neuen und verlängerten Szenen den Film runder und vollständiger wirken lassen.

Dark City kombiniert drei meiner favorisierten Grundelemente im Thema Film: Science Fiction, Film Noir und düsteres Ambiente (vergleichbar mit der Optik von Blade Runner). Zudem schätze ich Jennifer Connelly als Schauspielerin sehr.

Der Film braucht Zeit, die Wirkung entfaltet sich nach mehrmaligem Sehen. Mittlerweile genießt er den Status eines Lieblingsfilmes. Dark City ist ein Film der mich immer wieder in seinen Bann zieht und mich nicht loslässt.... absolute Empfehlung für jeden Sci-Fi Liebhaber!

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Hartigan85

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Die von dir erwähnten 3 Grundelemente mag ich auch an Filmen, ich bin gespannt :-)


jacker

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Schöner Kommentar!
Da muss ich wohl noch mal den DC sichten, denn ebreits die Kinoversion war mir ausgezeichnete 8 Punkte wert (eben auch aufgrund der, von dir so treffend beschriebenen düsteren Atmosphäre)!


deinvaddah

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Hier wird mit dem Gedanken gespielt, ob die Seele dem Körper untrennbar verbunden ist oder ob sie gänzlich autark dem Physischen unverbunden ist. In der Synthese versucht der Film auszugleichen und bedient sich auch der Thematik der wahrgenommenen Realität. Man kann trefflich über diese Themen sinnieren. Die filmische Umsetzung ist, weil sehr alt, nicht wirklich der Reisser aber dennoch ok. Kann ich jedem nur empfehlen.

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deinvaddah

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:) sry, war auf die Grafischen Aspekte bezogen


JackoXL

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Na ja, aber auch dann, war ja kein Big-Budget Film.
Aber du findest ihn toll, ich auch, das zählt. :)


longus69

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Bewertung9.0Herausragend

Ein Juwel aus dem Jahre 1998... Während der Regisseur zahllose Versatzstücke und Stilelemente aus Filmklassikern (Metropolis, Blade Runner etc.) zitiert und stiebitzt, schuf er zeitgleich ein fast philosopisches Werk, das wiederum stilbildend für spätere Filme wurde (Matrix etc.)... Die Bewertung gilt ausschließlich für den 2008 erschienenen Directors Cut....

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Frank Landgraf

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Bewertung7.0Sehenswert

etwas merkwürdiger aber durchaus interessanter Film. Ein wenig abgedreht und dunkel. Kann man aber ansehen.

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urologiker

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Bewertung9.0Herausragend

Grossartiger Film mit etwas schwachem Auftakt zum Finale. Eine in tiefe oliv- und ockertöne getauchte Dystopie mit brilliantem Hauptdarstellerpärchen, die insbesondere in der Szene im Gefängnis und in den letzten 5 Minuten des Films gut in Szene gesetzt sind. Ein Film, den man allein und im Dunkeln sehen sollte, um den atmosphärischen Effekt voll auszuschöpfen. Nichts für Klaustrophobiker! Ein Film mit hohem Wiedererkennungswert - oder man könnte auch sagen: hebt sich wohltuend von der Masse ab.

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fimbul1988

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Bewertung6.0Ganz gut

Dark City gehört für mich definitv zu den Filmen, die nicht unbedingt geschaut werden müssen, aber dennoch einen gewissen Unterhaltungswert nicht entbehren.
Der Anfang des Filmes ist den Machern leider gar nicht gelungen und ich war nach 10 Minuten versucht, den Film wieder auszuschalten. Im Nachhinein betrachtet, war es dann doch eine gute Entscheidung, den Film bis zum Ende anzusehen, was vor allem an der tollen, zum Teil kafkaesken Atmosphäre des Filmes liegt. Mir fallen spontan nicht allzu viele Filme ein, die das Gefühl des Beengtseins und der nicht greifbaren Bedrohung so gut vermitteln. Der Haken jedoch ist, dass "Dark City" sowohl erzähltechnische als auch darstellerische Schwäche aufweist. Diese Schwächen erzeugen machesmal sogar unfreiwillig Komisches und zerstören gerade dann die tolle Atmosphäre, wenn der Film fahrt aufgenommen hat. Beispielhaft hierfür ist für mich der Endkampf und die allzu affektiert daherkommende Rolle Kiefer Sutherlands.
Dennoch bleibt festzustellen, dass "Dark City" keine Zeitverschwendung und gerade für Genrefans, zu denen ich zugegeben nicht gehöre, wirklich sehenswert ist.

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Skywalker_

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Düsterer expressionistischer Film gepaart mit Sci-Fi etwas Horror und ordentlich Film Noir, dargestellt in einer (Alp)traumhaften Kulisse und einer komplexen,anspruchsvollen Story ,welche auch noch von einer perfekten Besetzung umgesetzt wird. Irgendwo zwischen Tim Burtons Batman, das Cabinet des Dr. Caligari und Blade Runner liegt dieses Werk und wenn man die genannten Werke nur etwas mag und sich für philosophische und ethnische Diskussionen begeistern kann führt eigentlich kein Weg an diesem Meisterwerk vorbei.
Ich hoffe nur ich habe den Film wirklich gesehen und er war auch wirklich sogut, denn man kann ja nie wissen wann einem die Erinnerung einen Streich spielt.....

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lindaisonfire

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Wow. Wo du mit Dr. Caligari meinen absoluten Lieblingsfilm zitierst, muss ich mir "Dark City" unbedingt anschauen!


Mr.Bungle

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Der Film ist vielleicht nicht gerade blöd, aber anspruchsvoll ist dann doch was anderes.


Pygar

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Bewertung9.0Herausragend

Eine Stadt als wunderbar expressionistisch ausgestalteter Albtraum, als Alltagsgefängnis und als Kette am Bein auf dem Weg zur Selbstfindung. Irgendwo auszumachen zwischen der optischen Aufdringlichkeit vergangener Stummfilmzeiten und dem pessimistischen Gehabe eines Film noir, vermittelt »Dark City« so viel Ausweglosigkeit wie erschreckende Grundstimmung. Doch erinnerungswürdig verbleibt nicht nur der dunkle Ausflug in eine »Welt« in der manipuliert, Bestehendes kontinuierlich verändert und üble Gehirnwäsche betrieben wird, denn der Überlegungsspielraum, der sich durch die Ausgangslage eröffnet, verspricht nicht nur eine faszinierende Auseinandersetzung mit der Bedeutsamkeit der Erinnerung, und inwieweit diese für eine eigene Identität unumgänglich ist, sondern hinterlässt auch die interessante Frage ob der innere Drang Geschehenes zu wiederholen, durch Identitätsbeeinflussung im Keim erstickt werden kann.

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Ira Luporum

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein wirklich sehr interessanter Film, der leider einen nicht so guten Start hinlegt und sein potential leider leider leider nicht gut genug ausschöpft. Aber sehenswert ist er dennoch allemal!

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Explosioninthesky

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Bewertung3.5Schwach

tolle atmosphäre

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Explosioninthesky

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...nur mein Geschmack.


J4KOB

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das hat er nicht gemeint ^^


tobiasschoeler

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Bewertung7.0Sehenswert

Optisch ist "Dark City" ein echter Leckerbissen. Die Special-Effects sind für einen Film dieser Produktionsgröße unglaublich gut. Der Film strotz vor vielen guten Ideen und Einfällen.
Leider werden diese vielen Ideen und Einfälle "Dark City" zum Verhängnis. Mit zunehmender Dauer des Films verrennt der Film sich in zu vielen verschiedenen Ebenen. Serienkiller-Jagd, Aliens, telekinetische Kräfte und und und.
Insgesamt ist "Dark City" ein guter Film, wirkt aber zu überfrachtet. Für das Ende gibt es auch einen Abzug in der B-Note. Das will so gar nicht in das Gesamtbild des Films passen.

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bloodyglasspuppet

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Bewertung9.0Herausragend

Richtig eingesetzt vermag es das Medium Film, den Zuschauer für knapp zwei Stunden in eine fremde, faszinierende Welt zu entführen, der man, innerhalb ihrer eigenen Logik, so ziemlich alles abnimmt. Daher ist Dark City ein Werk, das wie für mich geschaffen scheint.
Alles an diesem Film wurde stilsicher umgesetzt: Die tolle Kameraführung, eine herrlich düstere, nicht zu aufdringliche, aber sehr atmosphärische Musik und perfekt besetzte Schauspieler, die nicht unbedingt für sich alleine besonders hervortreten. Vielmehr greifen die einzelnen Elemente geradezu mosaikartig ineinander, um ein Gesamtbild zu kreieren, das zwar hier und da manches zu entlehnen scheint, dabei jedoch immer in sich geschlossen und eigen wirkt.
Auch erweist Dark City der Intelligenz des Zuschauers Respekt: Klar, es ist kein Arthouse-Streifen. Gerade im Hinblick auf The Matrix allerdings, der ja ein fast identisches Konzept verfolgt, und von vielen Leuten, gerade denen die im Bereich der „Hirnschmalzfilme“ meist nicht so bewandert sind und glauben, da was besonders Geistreiches gesehen zu haben, immer so über den grünen Klee gelobt wird, finde ich die philosophischen Konzepte äußerst gelungen und anregend umgesetzt. Man muss also nicht Descartes oder Platon lesen, um zum Nachdenken über die Beschaffenheit dessen, was wir „Realität“ nennen, angeregt zu werden. Manchmal schafft das auch ein wunderbar berührender und leider auch viel zu unbeachteter Film.

Übrigens drängt sich mir fast der Eindruck auf, dass der Film im Director‘s Cut, im Vergleich zu der Fassung die ich vor einigen Jahren sah, stark aufgewertet wurde. Inwieweit das nur meine Einbildung ist, vermag ich gerade nicht genau zu sagen. Spontan würde ich aber jedem raten, sich nach diesem umzusehen.

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Eisteelord

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Bewertung9.0Herausragend

Der 846. Film den ich bewerte, oder doch der Erste?

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