Diesen nahezu perfekten Film erneut zu preisen, hiesse Eulen nach Athen tragen. Bemerkenswert aber immer noch seine Alterslosigkeit und die Souveränität, mit der Wilder zwischen Traurigkeit und Humor, zwischen Zynismus und Sentiment wandelt. Erwähnenswert auch Fred MacMurray, der mutig und mit Erfolg sein patentiertes Disney-Image aushebelt. Ein wahrer Klassiker ohne Staub und Patina.
So ist „Das Apartment“ eine recht bittere Fabel über Opportunismus, Moral, Selbstbetrug und Prostitution, oft verpackt in amüsanten Dialogen bis hin zu ungeschminkten, ehrlichen Äußerungen MacLaines nach ihrem Selbstmordversuch. Was ist man bereit für seine Karriere zu tun? Ist es vereinbar mit den Gefühlen des Einzelnen, mit seiner Gefühlswelt und seinen Überzeugungen? Wie weit ist man bereit zu gehen – etwa bis zur kompletten Selbstaufgabe, verbunden mit dem Verlust von der Identität, wenn Jack Lemmon trotz des Wissens, dass seine Angebetete mit seinem Chef Schäferstündchen in seiner Wohnung abhält, bereit ist, dies geschehen zu lassen?
„This is a respectable house - not a honky-tonk!“ -
Nach WITNESS OF THE PROSECUTION und SOME LIKE IT HOT der dritte Film aus Billy Wilders qualitativ stärkster Schaffensphase, der sich abermals raffiniert an der Verschmelzung mehrerer Genres versucht, und dem jenes Unterfangen auch dieses Mal bravourös gelingt: THE APARTMENT sucht niemals eine zu klare Verortung, er begegnet seinem Sujet mit der gebotenen ironischen Distanz, um es als ebenso intrigantes, wie doch funktionierendes Duckmäusersytsem vorzuführen, bringt all seinen Figuren aber doch auch den nötigen Respekt entgegen, um sie nicht einer zynischen Lächerlichkeit preis zu geben.
Die Nachwirkung von Wildes Werk ist gerade deshalb nicht zu unterschätzen, weil er sich satirische Mechanismen zu Nutze macht, durch den Verzicht auf deren plakative Überstilisierungen aber auch nie die Bodenhaftung zu seinen Charakteren zu verlieren droht. Nur so ist es möglich, dass THE APARTMENT nicht nur als freche Entlarvung…
„This is a respectable house - not a honky-tonk!“ -
Nach WITNESS OF THE PROSECUTION und SOME LIKE IT HOT der dritte Film aus Billy Wilders qualitativ stärkster Schaffensphase, der sich abermals raffiniert an der Verschmelzung mehrerer Genres versucht, und dem jenes Unterfangen auch dieses Mal bravourös gelingt: THE APARTMENT sucht niemals eine zu klare Verortung, er begegnet seinem Sujet mit der gebotenen ironischen Distanz, um es als ebenso intrigantes, wie doch funktionierendes Duckmäusersytsem vorzuführen, bringt all seinen Figuren aber doch auch den nötigen Respekt entgegen, um sie nicht einer zynischen Lächerlichkeit preis zu geben.
Die Nachwirkung von Wildes Werk ist gerade deshalb nicht zu unterschätzen, weil er sich satirische Mechanismen zu Nutze macht, durch den Verzicht auf deren plakative Überstilisierungen aber auch nie die Bodenhaftung zu seinen Charakteren zu verlieren droht. Nur so ist es möglich, dass THE APARTMENT nicht nur als freche Entlarvung einer gewissen Scheinheiligkeit, sondern letztendlich auch als konventionelle, aber stets charmante Komödie über die Irrungen und Wirrungen einer großen Liebe zu funktionieren vermag.
Hierbei schlägt Wilder bewusst andere Töne als im Vorgänger, der vor allem durch seine unverkrampfte Art und seine schon nahezu infantile Fröhlichkeit in Erinnerung bleibt, an, bekommt Jack Lemmon doch genügend Freiraum eingeräumt, um die tragikomische Entwicklung seines Charakters fühlbar zu machen, und in seiner Mischung aus Gebrochen- und Gerissenheit in Erinnerung zu bleiben.
Seine Figur ist dabei eine Art Identifikationsangebot an den Zuschauer, ein Protagonist, auf den man Sympathien vereinen kann, obwohl sie von Regisseur und Darsteller des öfteren selbst hinterfragt wird: Seine Situation ist ebenso wie seine Melancholie nicht fatalistischer Natur, sondern zu großen Teilen selbst verschuldet; seiner Rolle als vermittelndes Zahnrad ist ihm stets von Eigennutz.
Eine verklärte Unschuld gibt es vorliegend nicht, die Grenze zwischen Gut und Böse hält einer genauen Betrachtung nicht stand, keiner steht moralisch über dem anderen.
Es sind diese Strukturen, die die Verknüpfung zwischen der abstrakten Satire auf die Firmenwelt und der Beziehungsebene herstellen, und die in den Grenzen ihres Genres in jener Komplexität auch heute noch zu beeindrucken wissen.
Manche mögen in der kompromisslosen feel-good-Attitüde des Endes ein Zugeständnis an die Konventionen des klassischen Unterhaltungskinos sehen; letztendlich stellt es Billy Wilder aber jedem Rezipienten selbst frei, ob er es nicht auch einfach als verschmitzte Karikatur eben jener Erwartungshaltung wahrnehmen möchte.
Egal welche Wahl man letztendlich trifft: THE APARTMENT ist auch nach über fünfzig Jahren hervorragend geschriebenes, bittersüßes Schauspielkino - ein Film, den man immer wieder sehen kann, den man immer wieder sehen sollte.
Ich habe ihn mit 9.0 bewertet und würde sagen er ist mein sechstliebster aus Billys Œuvre. So gut war Billy Wilder. They Just Don't Make 'Em like that Anymore...
Billy Wilder ist in der Tat toll, auch einer meiner Lieblinge aus der klassischen Garde. Hach ich bin da immer so unentschlossen, ich glaube, wenn ich wählen müsste, wäre SOME LIKE IT HOT die erste Wahl, schon alleine wegen Marilyn. Aber danach wird es eng, WITNESS ist toll, APARTMENT und SUNSET BOULEVARD aber auch...wie gut, dass ich mich nie wirklich entscheiden muss :)
Genaue Platzierungen auszumachen fällt mir gleichermaßen schwer. "Some Like it hot" schafft es bei mir auch aufs Treppchen, um Platz 1 streiten sich "The Lost Weekend" (aus welchem im Übrigen auch mein Profilbild stammt) und "Sunset Boulevard", wobei meine Vernunft zu letzterem tendiert, mein Herz oder vielmehr meine Leber zum Säuferdrama (ohnehin ein Genre für das ich eine große Schwäche hege). "Witness for the Prosecution", "Double Indemnity", "Ace in the Hole" und eben "The Appartment" würde ich ebenfalls allesamt als Meisterwerke bezeichnen.
Schon lange her, dass ich den gesehen habe, aber deine Worte treffen ungefähr das, was vom Film hängengeblieben ist. Billy Wilder ist ein ganz Großer, ohne Frage (und von dem ich noch einiges nachzuholen habe, besonders die früheren Filme).
[...] Man kann über "Das Appartement" gerührt sein, man kann über diese bezaubernde Tragikomödie lachen und weinen, oder beides zugleich, aber auch seinen Hut davor ziehen, wie hervorragend Wilder den Spagat zwischen der bis zum Exzess geführten, zynischen Gesellschafts-/Moralkritik in Form einer bitteren Satire, ausgeweitet zur Groteske und herzerwärmender, melancholischer Lovestory zweier echter Helden meistert, ohne Klischees, ohne Kitsch und trotz aller inhaltlicher Schwere dieses ansonsten so kleinen Films universell in seiner Aussage.
Dieser Film ist fast schon zu schön, um wahr zu sein.
Soooooooo ein tolles Drehbuch mit soooooooo tollen Darstellern... das ist wirklich kaum zu glauben.
Jeder, der auf Liebes-Komödien steht kommt am Appartement nicht vorbei und jeder Newcomer-Regissuer, der plant eine Komödie zu verfilmen auch nicht.
Denn Wilder, Lemmon und erst recht die gute Shirley zeigen hier allen wies geht... Leider wird dieser Film aber unerreicht bleiben, für heute und für immer.
Vor diesem Film kann man sich wirklich nur verneigen.. Wahnsinn ♥♥♥
Vor zwei Jahren habe ich auf der Insel Hiddensee in der Pension in dem Zimmer genächtigt, wo auch Billy als ganz junger Spund mal sein Haupt gebettet hat. Meine Gefühle könnt ihr euch sicher vorstellen:-). Ich verehre Wilder und mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Das Apartment ist Billy pur. Zitat: Wie das Leben so spielt, fortunamäßig:-).
Es ist lange her, dass mich ein Film beim ersten Mal ansehen so begeistert hat. Billy Wilder hat es wieder geschafft sich auf meine Lieblingsfilmliste zu schleichen. The Apartment ist einfach nur ein Film bei dem man sich fragt, warum so etwas einfaches, aber geniales heute nicht mehr produziert wird. Der Film braucht keine Effekte, keine billigen Gags, keine überzogene Tragik...er ist simpel, ehrlich, lustig und bewegend zugleich. Der Protagonist („some shnook who works at the office“), rückgratlos, aber liebenswert zugleich, wunderbar gespielt von Jack Lemmon versucht die Frau seines Begehrens zu erobern. Miss Kubelik wird gespielt von der unglaublich attraktiven und unglaublich sympathischen Shirley MacLaine, so wie Filme mit solcher Klasse nicht mehr produziert werden, so scheinen auch Frauen solcher Klasse nicht mehr produziert zu werden. Es ist selten, dass es ein Film schafft lustig und tragisch zugleich zu sein, wobei die Übergänge zwischen Komik und Tragik wie im echten Leben fließend sind. Man sieht Jack Lemmon amüsiert dabei zu wie er durch sein Appartement tänzelt und mit der nächsten Kameraeinstellung wird der Zuschauer mitten ins Gesicht geschlagen, so dass er auf dem Boden der Tatsachen ankommt. Was den Film auszeichnet sind natürlich seine Dialoge, welche ebenfalls aus Wilders Feder stammen. Ich könnte noch seitenlang weiter Lobeshymnen schreiben, doch am Ende bleibt mir nur zu sagen: Toller Film, den ich mir mit Sicherheit noch dutzende Male ansehen werde!!!
Kluges Moralstück von zuckersüßer Tragik und wohligen Dialogen, herzigen (so schlimm es klingt, das passt!) Figuren und einem Ende, das die Mundwinkel weit nach oben zieht. Damit bleibt Wilder einer der wenigen Filmemacher, von denen man sich wünscht, sie hätten nie aufgehört.
Naja, "The Front Page", einen seiner letzten, mochte ich nicht so wirklich (liegt aber auch am weitaus besseren Hawks-Vorgänger), den Rest seiner Endschaffensphase kenn ich eigentlich kaum. Was ich aber von ihm kenne ist nicht wenig und das war bisher fast durchweg großartig.
Ein seltenes Erlebnis in der Moralkritik und Romantisches sich nie im Wege stehen, sondern vielmehr gemeinsam zu einem großen Ganzen mit intelligentem Witz, Würze und Charme wachsen.
Wilder ist ein weiteres Schmuckstück gelungen, das sich nahtlos in die formidablen Geniestreiche seines Schaffens einreiht.
Großartig, einfach großartig.
Ich habe diesen Klassiker gestern das erste mal auf ARTE gesehen und war total begeistert von ihm, eine witzige aber doch ernste Geschichte geparrt mit 2 der besten Schauspieler des 20. Jahrundertrs unter der Fuchtel von Regielegende Billy Wilder, herrlich vom Anfang bis zum Ende! Ein Film den man allein, mit der Freundinn oder der ganzen Familie schauen kann!
- Ich muss sagen, dass ich mir eindeutig mehr erhofft habe.
Ein paar Spielereien und angedeuteter satirischer Biss reicht nicht aus, um "The Apartment" zu verkulten.
Vielleicht ist auch einfach die Botschaft des Films an mir vorbeigeflogen. Schade, denn die Grundidee um einen Angestellten, der sein Domizil als Liebesnest für seine Karriere an hedonistische Höhergestellte verleiht und sich selbst verliebt, war eigentlich ganz interessant. -
Dies war meine ursprüngliche Kritik, die vor nicht mal allzu langer Zeit verfasst wurde. Inzwischen einer zweiten Sichtung unterzogen und der dazugehörigen Konsequenz wegen sind nun Wertung und Text nicht mehr vereinbar, ich kann nur verraten, dass ich "The Apartment" zwei Punkte aufgewertet habe. Die Rezension werde ich als Erinnerung beibehalten, auch wenn sie der frivolen Perle Wilders nicht gerecht wird.
Ein zeitloser Filmklassiker (mal abgesehen davon, dass hier ein Tennisschläger als Spaghetti-Sieb zum Einsatz kommt.) Auch wenn diese romantische Komödie dieses Jahr ihr fünfzig-jähriges(!!) feiert kommt sie einem nie altmodisch vor.
"Some people take, some people get took. And they know they're getting took and there's nothing they can do about it."
Altmodische Anzüge in Schwarz-Weiß, aber die Botschaft: zeitlos. Moralkritik so heiter verpackt, dass sie einem kaum auffällt. Wunderbare Unterhaltung mit großartigen Darstellern.
Das ist einer der Filme, der in keinem Filmschrein fehlen sollte... hier ist jede Szene, jeder Dialog ein Augen und Ohrenschmaus... C.C. Baxter und Miss Kubelik... finden sich in ihrem Aufzug und am offenen Gasherd seines Appartements, das den braven Boss-Daddys als Stundenhotel dient... that's Billy Wilder! Gruhunz!
Es ist einer der ernsteren Billy Wilder Filme, aber dank einem hervorragenden Jack Lemmon und einer beeindruckenden Shirley MacLaine wird es doch ein Erlebnis, das man sich immer wieder mal anschauen kann. Die Kombination aus Seitenhieben auf die verlogenen amerikanischen Managern und der herzerwärmenden Findung von Fran der Fahrstuhlführerin ! und dem kleinen Versicherungsangestellten Baxter ist grandios gelungen. Natürlich gibt es neben dem an sich ernsten Grundtenor auch noch genug zum Schmunzeln. Und es hat eine Bereicherung der Sprache gegeben ’wortschöpfungsmäßig’. Durch diese äußerst griffige Formulierung, (Wortende auf –mäßig), kann man heute immer noch kurz und prägnant Dinge, Aktionen und Zustände beschreiben ’wortmäßig’: Baxter hat Vorteile beförderungsmäßig, weil er die verlogenen Techtelmechtel seiner Vorgesetzten unterstützt appartementmäßig. Fran hatte immer Pech männermäßig. Und beide zusammen schaffen es glücksmäßig.
Jaja, der Billy Wilder, man kann sagen was man will, aber der hatte es schon drauf. Herrliche liebevolle Geschichte, tolle Darsteller und die Shirley... tja, wer da nicht schmachtet....
Das Appartement - Kritik
US 1960 Laufzeit 125 Minuten, FSK 16, Komödie, Drama, Kinostart 16.09.1960
Kritiken (5) — Film: Das Appartement
Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenDiesen nahezu perfekten Film erneut zu preisen, hiesse Eulen nach Athen tragen. Bemerkenswert aber immer noch seine Alterslosigkeit und die Souveränität, mit der Wilder zwischen Traurigkeit und Humor, zwischen Zynismus und Sentiment wandelt. Erwähnenswert auch Fred MacMurray, der mutig und mit Erfolg sein patentiertes Disney-Image aushebelt. Ein wahrer Klassiker ohne Staub und Patina.
7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Stephan Eicke: www.film-rezensionen.de
Kommentar löschenSo ist „Das Apartment“ eine recht bittere Fabel über Opportunismus, Moral, Selbstbetrug und Prostitution, oft verpackt in amüsanten Dialogen bis hin zu ungeschminkten, ehrlichen Äußerungen MacLaines nach ihrem Selbstmordversuch. Was ist man bereit für seine Karriere zu tun? Ist es vereinbar mit den Gefühlen des Einzelnen, mit seiner Gefühlswelt und seinen Überzeugungen? Wie weit ist man bereit zu gehen – etwa bis zur kompletten Selbstaufgabe, verbunden mit dem Verlust von der Identität, wenn Jack Lemmon trotz des Wissens, dass seine Angebetete mit seinem Chef Schäferstündchen in seiner Wohnung abhält, bereit ist, dies geschehen zu lassen?
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...
Kommentar löschen„This is a respectable house - not a honky-tonk!“ -
Nach WITNESS OF THE PROSECUTION und SOME LIKE IT HOT der dritte Film aus Billy Wilders qualitativ stärkster Schaffensphase, der sich abermals raffiniert an der Verschmelzung mehrerer Genres versucht, und dem jenes Unterfangen auch dieses Mal bravourös gelingt: THE APARTMENT sucht niemals eine zu klare Verortung, er begegnet seinem Sujet mit der gebotenen ironischen Distanz, um es als ebenso intrigantes, wie doch funktionierendes Duckmäusersytsem vorzuführen, bringt all seinen Figuren aber doch auch den nötigen Respekt entgegen, um sie nicht einer zynischen Lächerlichkeit preis zu geben.
Die Nachwirkung von Wildes Werk ist gerade deshalb nicht zu unterschätzen, weil er sich satirische Mechanismen zu Nutze macht, durch den Verzicht auf deren plakative Überstilisierungen aber auch nie die Bodenhaftung zu seinen Charakteren zu verlieren droht. Nur so ist es möglich, dass THE APARTMENT nicht nur als freche Entlarvung…
Kritik im Original 18 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten
Billmaik 2011/01/14 01:52:19
Antwort löschenIch habe ihn mit 9.0 bewertet und würde sagen er ist mein sechstliebster aus Billys Œuvre. So gut war Billy Wilder. They Just Don't Make 'Em like that Anymore...
Hitmanski 2011/01/14 01:56:22
Antwort löschenBilly Wilder ist in der Tat toll, auch einer meiner Lieblinge aus der klassischen Garde. Hach ich bin da immer so unentschlossen, ich glaube, wenn ich wählen müsste, wäre SOME LIKE IT HOT die erste Wahl, schon alleine wegen Marilyn. Aber danach wird es eng, WITNESS ist toll, APARTMENT und SUNSET BOULEVARD aber auch...wie gut, dass ich mich nie wirklich entscheiden muss :)
Billmaik 2011/01/14 02:07:54
Antwort löschenGenaue Platzierungen auszumachen fällt mir gleichermaßen schwer. "Some Like it hot" schafft es bei mir auch aufs Treppchen, um Platz 1 streiten sich "The Lost Weekend" (aus welchem im Übrigen auch mein Profilbild stammt) und "Sunset Boulevard", wobei meine Vernunft zu letzterem tendiert, mein Herz oder vielmehr meine Leber zum Säuferdrama (ohnehin ein Genre für das ich eine große Schwäche hege). "Witness for the Prosecution", "Double Indemnity", "Ace in the Hole" und eben "The Appartment" würde ich ebenfalls allesamt als Meisterwerke bezeichnen.
Alle 5 Antworten zeigen
filmschauer 2011/01/14 14:00:22
Antwort löschenSchon lange her, dass ich den gesehen habe, aber deine Worte treffen ungefähr das, was vom Film hängengeblieben ist. Billy Wilder ist ein ganz Großer, ohne Frage (und von dem ich noch einiges nachzuholen habe, besonders die früheren Filme).
Le Samourai 2011/11/23 15:10:36
Antwort löschenSehr treffende Worte! :)
Timo K.: Blockbuster Entertainment
Kommentar löschen[...] Man kann über "Das Appartement" gerührt sein, man kann über diese bezaubernde Tragikomödie lachen und weinen, oder beides zugleich, aber auch seinen Hut davor ziehen, wie hervorragend Wilder den Spagat zwischen der bis zum Exzess geführten, zynischen Gesellschafts-/Moralkritik in Form einer bitteren Satire, ausgeweitet zur Groteske und herzerwärmender, melancholischer Lovestory zweier echter Helden meistert, ohne Klischees, ohne Kitsch und trotz aller inhaltlicher Schwere dieses ansonsten so kleinen Films universell in seiner Aussage.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenBittersüsse Satire mit fantastischer Besetzung!
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Kommentare (22) — Film: Das Appartement
Kommentar schreibennukular00 2012/01/26 21:19:48
Kommentar löschenShut up and deal.
Genialer Streifen
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Teezy123 2011/12/28 19:20:33
Kommentar löschenDieser Film ist fast schon zu schön, um wahr zu sein.
Soooooooo ein tolles Drehbuch mit soooooooo tollen Darstellern... das ist wirklich kaum zu glauben.
Jeder, der auf Liebes-Komödien steht kommt am Appartement nicht vorbei und jeder Newcomer-Regissuer, der plant eine Komödie zu verfilmen auch nicht.
Denn Wilder, Lemmon und erst recht die gute Shirley zeigen hier allen wies geht... Leider wird dieser Film aber unerreicht bleiben, für heute und für immer.
Vor diesem Film kann man sich wirklich nur verneigen.. Wahnsinn ♥♥♥
4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Brigittes Helm 2011/11/19 15:20:22
Kommentar löschenVor zwei Jahren habe ich auf der Insel Hiddensee in der Pension in dem Zimmer genächtigt, wo auch Billy als ganz junger Spund mal sein Haupt gebettet hat. Meine Gefühle könnt ihr euch sicher vorstellen:-). Ich verehre Wilder und mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Das Apartment ist Billy pur. Zitat: Wie das Leben so spielt, fortunamäßig:-).
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Loss 2011/08/01 18:51:16
Kommentar löschenWer so einen BUDDY hat, hat keine Sorgen !!
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ash-williams 2011/04/18 00:55:12
Kommentar löschenEs ist lange her, dass mich ein Film beim ersten Mal ansehen so begeistert hat. Billy Wilder hat es wieder geschafft sich auf meine Lieblingsfilmliste zu schleichen. The Apartment ist einfach nur ein Film bei dem man sich fragt, warum so etwas einfaches, aber geniales heute nicht mehr produziert wird. Der Film braucht keine Effekte, keine billigen Gags, keine überzogene Tragik...er ist simpel, ehrlich, lustig und bewegend zugleich. Der Protagonist („some shnook who works at the office“), rückgratlos, aber liebenswert zugleich, wunderbar gespielt von Jack Lemmon versucht die Frau seines Begehrens zu erobern. Miss Kubelik wird gespielt von der unglaublich attraktiven und unglaublich sympathischen Shirley MacLaine, so wie Filme mit solcher Klasse nicht mehr produziert werden, so scheinen auch Frauen solcher Klasse nicht mehr produziert zu werden. Es ist selten, dass es ein Film schafft lustig und tragisch zugleich zu sein, wobei die Übergänge zwischen Komik und Tragik wie im echten Leben fließend sind. Man sieht Jack Lemmon amüsiert dabei zu wie er durch sein Appartement tänzelt und mit der nächsten Kameraeinstellung wird der Zuschauer mitten ins Gesicht geschlagen, so dass er auf dem Boden der Tatsachen ankommt. Was den Film auszeichnet sind natürlich seine Dialoge, welche ebenfalls aus Wilders Feder stammen. Ich könnte noch seitenlang weiter Lobeshymnen schreiben, doch am Ende bleibt mir nur zu sagen: Toller Film, den ich mir mit Sicherheit noch dutzende Male ansehen werde!!!
6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
phoenix409 2011/04/07 16:09:14
Kommentar löschenKluges Moralstück von zuckersüßer Tragik und wohligen Dialogen, herzigen (so schlimm es klingt, das passt!) Figuren und einem Ende, das die Mundwinkel weit nach oben zieht. Damit bleibt Wilder einer der wenigen Filmemacher, von denen man sich wünscht, sie hätten nie aufgehört.
21 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
Schlegel 2011/04/07 18:09:16
Antwort löschenGegen Ende seiner Karriere hat man sich, glaub ich, schon gewünscht, dass er aufhört.
phoenix409 2011/04/08 13:25:40
Antwort löschenNaja, "The Front Page", einen seiner letzten, mochte ich nicht so wirklich (liegt aber auch am weitaus besseren Hawks-Vorgänger), den Rest seiner Endschaffensphase kenn ich eigentlich kaum. Was ich aber von ihm kenne ist nicht wenig und das war bisher fast durchweg großartig.
freedika 2011/03/29 23:09:27
Kommentar löschenLemmon- mäßig, Kubelik- mäßig und Liebes- mäßig eine Fahrstuhlfahrt in die Chefetage.
6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Ich_mache_Seife 2011/03/20 22:17:02
Kommentar löschenEin seltenes Erlebnis in der Moralkritik und Romantisches sich nie im Wege stehen, sondern vielmehr gemeinsam zu einem großen Ganzen mit intelligentem Witz, Würze und Charme wachsen.
Wilder ist ein weiteres Schmuckstück gelungen, das sich nahtlos in die formidablen Geniestreiche seines Schaffens einreiht.
Großartig, einfach großartig.
12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
König_Lustig 2011/02/07 19:53:51
Kommentar löschenIch habe diesen Klassiker gestern das erste mal auf ARTE gesehen und war total begeistert von ihm, eine witzige aber doch ernste Geschichte geparrt mit 2 der besten Schauspieler des 20. Jahrundertrs unter der Fuchtel von Regielegende Billy Wilder, herrlich vom Anfang bis zum Ende! Ein Film den man allein, mit der Freundinn oder der ganzen Familie schauen kann!
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
DeDavid 2011/02/07 14:20:26
Kommentar löschen- Ich muss sagen, dass ich mir eindeutig mehr erhofft habe.
Ein paar Spielereien und angedeuteter satirischer Biss reicht nicht aus, um "The Apartment" zu verkulten.
Vielleicht ist auch einfach die Botschaft des Films an mir vorbeigeflogen. Schade, denn die Grundidee um einen Angestellten, der sein Domizil als Liebesnest für seine Karriere an hedonistische Höhergestellte verleiht und sich selbst verliebt, war eigentlich ganz interessant. -
Dies war meine ursprüngliche Kritik, die vor nicht mal allzu langer Zeit verfasst wurde. Inzwischen einer zweiten Sichtung unterzogen und der dazugehörigen Konsequenz wegen sind nun Wertung und Text nicht mehr vereinbar, ich kann nur verraten, dass ich "The Apartment" zwei Punkte aufgewertet habe. Die Rezension werde ich als Erinnerung beibehalten, auch wenn sie der frivolen Perle Wilders nicht gerecht wird.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
cannibal83 2011/01/08 13:57:21
Kommentar löschenEin weiterer Billy Wilder - Klassiker mit einzigartigen Charakteren, kluger Story und einem aussergewöhnlich charmantem Ende.
10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
christof.s 2010/11/01 18:32:01
Kommentar löschenSuper Film, und jetzt weiß ich endlich auch, woher die fantastische Schluss-Szene in Harry und Sally kommt...
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kristallrainer 2010/06/10 15:41:02
Kommentar löschenEin zeitloser Filmklassiker (mal abgesehen davon, dass hier ein Tennisschläger als Spaghetti-Sieb zum Einsatz kommt.) Auch wenn diese romantische Komödie dieses Jahr ihr fünfzig-jähriges(!!) feiert kommt sie einem nie altmodisch vor.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Kris 2010/06/01 11:23:13
Kommentar löschen"Some people take, some people get took. And they know they're getting took and there's nothing they can do about it."
Altmodische Anzüge in Schwarz-Weiß, aber die Botschaft: zeitlos. Moralkritik so heiter verpackt, dass sie einem kaum auffällt. Wunderbare Unterhaltung mit großartigen Darstellern.
8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten
pellekraut007 2010/06/09 14:34:47
Antwort löschenDas ist einer der Filme, der in keinem Filmschrein fehlen sollte... hier ist jede Szene, jeder Dialog ein Augen und Ohrenschmaus... C.C. Baxter und Miss Kubelik... finden sich in ihrem Aufzug und am offenen Gasherd seines Appartements, das den braven Boss-Daddys als Stundenhotel dient... that's Billy Wilder! Gruhunz!
willy50 2009/11/09 07:43:10
Kommentar löschenJack, Shirley und Fred in Hochform: Applaus !
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8martin 2009/09/07 12:40:24
Kommentar löschenEs ist einer der ernsteren Billy Wilder Filme, aber dank einem hervorragenden Jack Lemmon und einer beeindruckenden Shirley MacLaine wird es doch ein Erlebnis, das man sich immer wieder mal anschauen kann. Die Kombination aus Seitenhieben auf die verlogenen amerikanischen Managern und der herzerwärmenden Findung von Fran der Fahrstuhlführerin ! und dem kleinen Versicherungsangestellten Baxter ist grandios gelungen. Natürlich gibt es neben dem an sich ernsten Grundtenor auch noch genug zum Schmunzeln. Und es hat eine Bereicherung der Sprache gegeben ’wortschöpfungsmäßig’. Durch diese äußerst griffige Formulierung, (Wortende auf –mäßig), kann man heute immer noch kurz und prägnant Dinge, Aktionen und Zustände beschreiben ’wortmäßig’: Baxter hat Vorteile beförderungsmäßig, weil er die verlogenen Techtelmechtel seiner Vorgesetzten unterstützt appartementmäßig. Fran hatte immer Pech männermäßig. Und beide zusammen schaffen es glücksmäßig.
5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
annaberlin 2008/07/18 19:42:45
Kommentar löschenMein Lieblings-Billy-Wilder-Film. Dabei bekommt einfach jeder Lust darauf, mit Jack Lemmon Spaghetti zu essen...
6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten
jannis 2009/11/09 11:10:01
Antwort löschenMmmh, Spaghetti!
rkuehne 2008/03/21 16:15:16
Kommentar löschenJaja, der Billy Wilder, man kann sagen was man will, aber der hatte es schon drauf. Herrliche liebevolle Geschichte, tolle Darsteller und die Shirley... tja, wer da nicht schmachtet....
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McAlloon 2008/02/03 12:45:14
Kommentar löschenAch, Shirley! *schmacht*
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Zuri 2008/01/20 00:27:12
Kommentar löschenDiesen Film muß man lieben!
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