Videos zu Das Auge
Alle Trailer, Clips & Videos (2)
Ansehen Das Auge
Bilder zum Film Das Auge
Aktuelle moviepilot-Interviews
Schauspieler und Filmemacher
Die 5 populärsten Serien
in den letzten 30 Tagen
Top 5 vorgemerkte Filme










Das Auge - Kritik
CA/GB 1999 Laufzeit 109 Minuten, FSK 16, Komödie, Thriller, Kinostart 23.11.2000
Setze Das Auge auf die Merkliste und wir sorgen dafür, dass du keine News zum Film mehr verpasst!
Melde dich an!
Setze Das Auge auf die Merkliste und wir sorgen dafür, dass du keine News zum Film mehr verpasst!
Auf Merkliste Login
Kommentare (3) — Film: Das Auge
dmtjdc Wed, 06 Mar 2013 11:20:23 -0000
Kommentar löschenArthouse, wie es mich langweilt. Blutleer und uninspiriert schreitet die unglaubwürdige Story Szene um Szene voran, ohne dass es jemals so etwas wie Spannung aufkommt. Das hochdramatische Ende ist zudem so kreuzdämlich und konstruiert, dass es beinahe zum Lachen ist. Freunde trockener britischer und französischer Filme könnten "Eye of the Beholder" aber mögen, es liegt halt vieles im Auge des Betrachters und so.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten
craax Mon, 19 Nov 2012 17:15:29 -0000
Kommentar löschenWieder so ein kleines unbeachtetes Juwel am Wegesrand. The Eye hat nicht viel Wellen geschlagen – dabei ist es ein wundervolles, pralles, beziehungsvolles kleines stimmiges Uhrwerk, an Beobachtung und schönen Bildern, -Stimmungen, Präzision und spürbarer Zuneigung – über die Gebundenheit der Liebe, in all ihren Formen, besonders einer. Und aufgepaßt: es handelt sich nur scheinbar zunächst um die Liebe zwischen (Hai-Fisch & „Schütze“- „Sternbilder“-) - einem Mann und einer Frau (das sich anbietende Allround-Vehikel für Botschaften zwischen Erwachsenen, die sie so wichtig zuerst nehmen) –. ‚Eigentlich‘ geht es mehr um die Liebes-Verantwortung der Welt für das Einzelne, das sie aus sich gebiert,- wie auch das rückgewendete Liebesbedürfnis des Einzelnen ihrer Über-Macht gegenüber, vor dem es Schutz und Geborgenheit sucht – und braucht. Das kommt Ihnen verquast vor? – Man muß genau beobachten. Es sind die Details, die auf bestimmte Weise ineinanderpassen. Von sprechenden Namen, wie „Lucky“, wie The Eye interior genannt wird, dem hellsichtigen Blinden (der nicht nur geheiratet-, sondern sogar geliebt wird, weil er unfähig geglaubt ist, ihr „wahres Gesicht zu schauen“ - der raubmordenden Waisenfrau, die ihren verschwundenen Vater („als sie neun war“) zu Weihnachten verloren hat und seitdem unbegegnet schrecklich vermißt,- der herumgeisternd eingebildeten („verlorenen“-verlassenen) Tochter des Beobachters, der sich selbst verlassen glaubt (per Evolution?),- der autoritären „Erziehungsanstaltsausbilderin“, die den Kindern das selbstbehauptende Überleben beibringt („zeige niemals einem Mann dein wahres Perücken-Gesicht, wenn du nicht mußt“) und deren geharnischter Reaktion auf die Feststellung ihrer eigenen Verlassenheit,- von der Kneipen-Station „am Ende (um nicht zu sagen Arsch) der Welt“,- am Ende der Träume. : Wenn man ganz im Alltag angekommen ist, und sich fragt, was man dann tun soll, im „leicht zu erhaltenden Haus“, wenn man darin erwacht,- nutzlos, und eigentlich alles zuvor verloren hat : Vater, Kind, Ehemann, und, am Schlimmsten, den magischen imaginären „Beschützer“, von dem man sich doch immer wieder behütet fühlte (und manchmal tatsächlich war) (schließlich riskiert er im Schußwechsel mit der weltlichen Gewalt – und das als ehemaliger Geheimdienstler – eine ganze Menge,- bishin zu eigener Gefahr). Apropos - warum schießt sie, eine Weile lang, auf ihn? Weil er ihr erkennbar nicht die ganze Wahrheit gesteht und womöglich schadhafte -Spiele spielt ? - Aus mörderischer Angewohnheit? - Warum (und wie) hat er das alles zuvor geahnt, und die Pistole bedacht mit ‚Blankets‘, Platzpatronen, geladen? Warum muß sie im Augenblick der Berührung glücklich seufzend alsbald versterben? Und was soll das andere unglückliche Friedhofs-Kind von der Photographie am Ende? – Versuchen Sie es herauszufinden. Es macht durchgehend Spaß und lohnt sich. Es ist schon eine Liebesgeschichte; aber niemand ist, wer er scheint. Warum nickt die harsche Erzieherin mit der verkniffenen Träne letztes Einverständnis, vor aller gemeinsamen Flucht aus der letzten Kneipe, in der die großträumende Abräumerin zum Schluß ganz banalen Tagesdienst verrichtet, warum erkennt die sie zuvor in dieser Gestalt nicht? Warum, warum-? – Sie können diesen Indizienprozeß beiseite lassen und sich ganz auf die gebotene, angenehm- warm verschreckte Bilder-Geschichte konzentrieren, und eine „Reise in abhängige Besessenheit“ unternehmen, die von dem Verlieben eines Detektivs in das zuerst nebensächliche Objekt seiner Observation handelt, die bishin zu rasender Eifersucht und schuldhaft-versehentlicher Tötung des Nebenbuhlers (in der Liebe der heimlich Verehrten) handelt; bis er schließlich seine zurückhaltende Schüchternheit überwindet (nachdem er sich so lange, manchmal krampfhaft, manchmal beinahe-erwischt) – entzogen hat und schließlich den ersehnten Kontakt herstellt und zuläßt,- und geradezu herbeizwingt. Warum ist die Zeit nun reif, für beide? Warum-? – liest er ihr ihr Horoskop für diesen Tag? warum- - all das haben Sie einige Jahre Zeit herauszufinden. Es muß nicht heißen, das Sie an diesen Film noch denken (oder selbst ihm je zuvor oder danach begegnen) werden, wenn dies geschieht ; aber wenn es geschah, wie das Horoskop verspricht, von Sternzeichen zu Sternzeichen, und sie es erlebt haben,- und dann noch dieser wundervollen kleinen Preziöse von Film dazu begegnen, und sich erinnern, wie es war und ist,- und sich wiedererkennen,- das ist schon was, ganz zurückhaltend, Feines. Der Film hat auch Schwächen; manchmal ist er nicht ganz deutlich genug. Aber das macht nichts; denn in seinen Bildern und Roadmovie-Impressionen steckt die Kraft, genug anders zu ersetzen, was dem Unwichtigsten an einer Geschichte – dem Denkbaren nämlich – abgeht. Er funktioniert auch so, Kraft seiner Erzählung-en, der liebevollen Legenden, und Gesichter. Ganz stark : Ewan McGregor (etwas zu j u n g geraten für die Rolle, was die Bedeutung der Hingezogenheit etwas zu falsch in Richtung s e x u e l l e r Obsession verschiebt) und das makellose Ebenbild Ashley Judd‘s- eines der am sehnsuchtsvoll zu beobachtenden aufeinander hingewiesenen, zueinanderziehenden Paare der Filmgeschichte. Es gibt viele Kino-Romanzen, die hart am Kitsch vorbeikratzen: hier, in aller verletztlichen, und manchmal blutritzenden entbehrten Entfernung, wo trotzdem der eine immer in der Nähe zu finden sein wird, „um aufzupassen“ oder -zu bedürfen,- ist nicht viel von Triefe zu erspüren: dafür aber eine wundervoll formulierte spürbare Verbundenheit, wie es sich ziemt, zwischen Ur-Zeuger und Ur-Gezeugtem, geschaffen, sich selbst (immer wieder, mit dem begrenzten Menschen-Vorrat, anhand zerknitterter wiedererkennbarer Photographien,- der einem Leben erreichbar ist-) zu begegnen.
(Ganz banal übersetzt: „The Eye“ ist der beobachtende „Gott-Vater“, der sein „observiertes Objekt“ verborgen beobachtet. Sie ist das Erziehungsanstalts-Kind, das mit neun erkannte, das es keinen Gott gibt, und in der harten Schule selbstbezogener Verläßlichkeit aus eigener Kraft das äußere Überleben lernt. Auch die Liebe wird benutzt: zur egoistischen Selbstsicherung. So ist Liebe Krieg: Vernichtung im Deckmantel der Liebe, bei dem anderen gehörende Kostbarkeiten die Besitzer wechseln: unrechtmäßig gestohlen werden,- und sogar tötlich Verletzte zurücklassen. – Gott sieht alles, kann aber nicht eingreifen. Sie lernt einen Blinden kennen, von dem sie das Äußére ihres Egoismus (den sie mit Perücken vor anderer Entlarvung kaschiert) unidentifizierbar glaubt: sie glaubt, sie sei (in ihrer Schlechtigkeit) vor seinen unfähig liebenden blinden Augen sicher. Gott ist eifersüchtig auf ihre fehlgeleitete Liebe: denn er will in seiner, nicht in fremder, ebenso blinder Gestalt geliebt : nicht verwechselt sein. Er verhindert dieses Verrennen in eine Erkenntnis-Lüge: niemand kann den anderen dauerhaft mit der wahren Liebe verwechseln,- sie stirbt, an der Wahrheit, das der Mensch, jeder Mensch, nicht „gut“ sei, indem die Verliebtheit gewahr wird: dieser andere, „gut Geglaubte“, ist in Wahrheit – auch nur ein Mensch, wie man selbst, nämlich von Übel geplagt- und –verhaftet. Sie allerdings glaubte in ihrer eigenen geschlagenen Blindheit ( man studiere alle bemerkenswerten Sätze, die sie als Heiratswunsch-Begründung ihm sagte,- zum Beispiel : „und natürlich wegen deines Vermögens“!) noch durchaus an diese Liebe, als der göttliche Sendbote Tod zuschlug: schmerzvoll. Übrigens schießt /zielt er aus dem Glockenturm einer Kirche auf das sich von ihm zu sich (ihrer Heiratsverbundenheit) entfernende Duo. – Sie verliert ihr Kind: ebenfalls ein >Sterbliches<, das nicht mit Gott verwechselt werden darf. Während sie schwer verletzt genest, streift er ihr ihren eigenen Ring an den Finger: Leiden schafft Gott-Verbundenheit. Sie flieht durch das Land, stets verhaftbar durch die äußere Gewalt, der „Polizei“: denn der Egoismus ist in der Soziatät ein verfolgter Verbrecher, der leiden schafft, und verursacht. Gott läßt sie, in „Schutzengel-Version“, in besonders kritischen Situationen des Nicht-Mehr-Davonkomme-Könnens, aus eigener Kraft,- doch frei entwischen: „Glück“ oder „Zufall“ oder Schicksal,- auf jeden Fall „behütet“. Schließlich sind ihre Kraft und ihre Träume abgestumpft: sie landet in banaler Wirklichkeit als unbedeutende, auswechselbare Bedienerin im Alltags-Dasein, und hat sich aufgegeben. Nun, wo sie zu keiner weiteren Verwechslungs-Illusion mehr kaum Kraft aufzubringen hat,- ist die Bahn frei, für Gott, sich als der, der er ist, zu erkennen zu geben,- und erkannt: und um seiner selbst willen geliebt und angenommen zu werden.- Er sucht und stellt den Kontakt her; noch ein wenig Brimborium, mit der Professorin, die den selbstbehauptenden Egoismus (und die Traum-Hoffnungen des Jung-Wesens) erzeugte: das annähernd bescheidene, hoffnungslose, selbst-lose Diener-Wesen erkennt sie nicht als die starke, selbstbezogene mordende Bestie, die sie zeugte; allerdings erkennt sie – und gesteht sogar, wie der Egoismus, im Prinzip: Gott sein Recht, auf ihre Seele, die sie zuvor ver-formte,- zu. Die Schergen sind sowieso blind,- und wissen von nichts. Sie fliehen; in seinem bescheidenen Zuhause am Arsch der Welt erkennt und erinnert sie sich an all sein verhuschtes, bis dahin unbemerktes Auftauchen in all ihren Lebens-Stationen; sie will sich noch immer ihrer Verpflichtung entziehen. Gott ist nicht so leicht umzubringen, und nähert sich wieder; sie erkennt sein unsterbliches Wesen und ihr Nichtentkommen-Können und gibt sich endlich hin und geschlagen; in diesem Augenblick (beinahe) stirbt sie, denn man kann Gott nur berühren nicht bewahren; im Augenblick der Erkenntnis stirbt Gott,- und muß neu geboren werden,- in neuer Erkenntnis. Niemand, im Besitz eines Gedächtnisses, kann kraft einer einmaligen Erkenntnis Gott für alle Zukunft für sich besitzen. Die geschaffene Erkenntnis vergeht, im Vergessen, im Tod, im Nichtmehr-Gültig sein; die Kreation des Lebens vergeht, im Einzeln-Geschaffenen, das stirbt. Gott trauert seinem Geschaffenen nach; doch das Geschaffene ist im Einzelnen nicht ausgestorben; das Leben erneuert sich, in fortpflanzendem Erhalt, ständig. Als Liebender-, als Liebende können wir uns die Liebe stets neu erobern, solange das Leben währt; solange unser Leben währt. Wir können nicht nur einmal lieben; unser Leben reicht für eine Reihe von Lieben. Wir lieben im Geschaffenen nicht das vorübergehende, sterbliche Einzelne; wir lieben „im Grunde“ Gott, das Unsterbliche des liebenden Gottes,- der Gottes-Liebe. Diese, die ihr jedes Einzelnes erkennt, registriert, beobachtet, „liebgewinnt“, vermißt, kehrt sich von einer Einzel-Heitr, anhand seiner Photographie-„Kartei“,- zum nächsten Einzelnen, mit welchem er Kontakt aufnimmt : und auch die Photographie unseres Lebens,- unserer Beziehungs-Fähigkeiten,- wird mehr als e i n Gesicht-, e i n e Möglichkeit, einen bestimmten Menschen zu lieben vielmehr ein mögliches Dutzend -, enthalten. Wir könn(t)en – und tun es – mehrere lieben; aber nicht unendlich viele,- wie das Leben eben hinreicht, eine ganze oder auch eine halbe Handvoll -, oder eben zwei,- wie es angehen will ; aber ungefähr so viel, wie auf Gottes Photographie, unseres Lebens, Platz finden können, nebeneinander.-
Viele Neben-Deutungen bleiben unerwähnt: das herauszufinden,- und genüßlich zu ent-buchstabieren,- bleibt immer noch viel Lust und Freude: an diesem Film. Viel Spaß damit.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
spanky Mon, 26 Sep 2011 11:08:06 -0000
Kommentar löschenDieser Aufguss von "Mortelle randonnée" ist so lau, dass ich nicht einmal bemerkt hab, dass es einer ist. OK, die Judd kann man durchgehen lassen, und die Bujold gerade so, wobei die nicht viel machen darf. Aber der McGregor ist so blass wie handgeschöpftes Bütten und mindestens genauso langweilig. Und was macht bitte K.D. Lang da? Die sieht aus, wie Michael Madsen mit Hormonstörungen und ist so glaubwürdig, wie die FDP. Schusterin, bleib bei deinen Leisten....
bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Bitte logge dich ein Das Auge
Bitte logge dich ein oder registriere dich um einen Kommentar zu schreiben.
Deine Meinung zum Film Das Auge