Das Boot ist voll
Das Boot ist voll (1981), AT/CH/DE Laufzeit 100 Minuten, FSK 12, Drama, Historienfilm, Kinostart 18.12.1981
0 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7 Bewertungen
1 Kommentare
Keine ?
von Markus Imhoof, mit Tina Engel und Hans Diehl
Einer zufällig zusammengewürfelten Gruppe von Flüchtlingen ist während des letzten Krieges der heimliche Grenzübertritt in die Schweiz gelungen. Sie alle können nicht wissen, dass diese Zuflucht trügerisch ist, dass Flüchtlinge «nur aus Rassengründen» kein Anrecht auf Asyl haben und dass seit einiger Zeit die Grenzen für Fremde verschlossen sind. Halbherzig von Schweizern aufgenommen und halb wieder verraten, sind die Flüchtlinge sogar bereit, sich selber preiszugeben um sich zu retten. Sie formieren sich zu einer grotesken Familie, um so die polizeilichen Voraussetzungen zu erfüllen.
Cast & Crew
-
Markus Imhoof
-
Tina Engel
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Judith Krueger
-
Hans Diehl
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Hannes Krueger
-
Martin Walz
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Olaf Landau
-
Curt Bois
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Lazar Ostrowskij
-
Ilse Bahrs
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Frau Ostrowskij
-
Gerd David
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Karl Schneider
Regie
Schauspieler
-
Markus Imhoof
- Genre
- Drama, Anti-Kriegsfilm
- Handlung
- Drittes Reich, Flucht, Fluchthelfer, Flüchtling, Klassiker, Roman, Versteckspiel
- Stimmung
- Aufregend, Hart, Spannend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!













Kommentare
Kommentar schreibenpatcharisma 2009/05/11 01:03:04
Kommentar löschenIm Erscheinungsjahr 1981 war der Film wohl fürs Schweizer Bewusstsein wichtig, die Augen für die Thematik geöffnet hatte jedoch der 1979 gezeigte, grossartige 4-teilige TV-Klassiker "Holocaust - Die Geschichte der Familie Weiss" mit Meryl Streep, James Woods & Rosmary Harris (es ist mir schleierhaft, warum Moviepilot sich weigert, ihn in die Liste aufzunehmen).
"Das Boot ist voll" muss daher als Nachzügler im damaligen (Mode-)Thema bezeichnet werden; schön schweizerisches Laientheater wars übrigens, so by the way bemerkt.
Wenn er heute dafür dienen soll, etwelche Multi-Kulti-Träumereien der Gegenwart zu rechtfertigen, Sozialromantik zu idealisieren und ihn mit Gutmenschen-Zitaten zu versetzen, wie dem berühmten "Haben wir aus der Geschichte denn wieder nichts gelernt?", wird ihm wohl Unrecht getan.
Die Migranten-Thematik von heute behandeln neue & gegenwartsbezogene Filme, wie "Heute trage ich Rock" mit Isabelle Adjani oder "Knallhart" mit David Kross. Damit sollte sich eigentlich der ewige und inkompetente Direktvergleich zu den Kriegsjahren erübrigen.
Kritisch gegenüber gesellschaftspolitischen Veränderungen und Problematiken zu sein, bedeutet für mich jedenfalls nicht, gleich zum "Rechtspopulisten" oder gar "Rassisten" abgestempelt werden zu müssen.
Das Wort "Rassist" ist übrigens des Gutmenschen giftigster Mundtotmacher-Pfeil im Köcher, ist Ihnen das auch schon aufgefallen?
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten