Das Bourne Ultimatum - Kritik

The Bourne Ultimatum

US · 2007 · Laufzeit 115 Minuten · FSK 12 · Thriller, Actionfilm · Kinostart
Du
  • 9
    Magnesium 21.05.2017, 11:37 Geändert 21.05.2017, 11:40

    Bourne HD Woche auf Sky!

    Weiß nicht warum mir dieser Blockbuster entgangen ist.Aber diese 3.Teiler machen vieles besser als "Tom Cruise" alle "Mission Impossible" z.B.!Vielleicht hätte man den Focus mal auf "Damon" legen sollen anstatt "Cruise".
    Nix gegen Tommy aber "Damon" lebt diese Rolle als Jäger und Gejagter und wirkt Authentischer.
    Beim ersten Teil der Saga(Bourne) kam mir dieses kindliche Äußere "Damon's" noch ein wenig Unglaubwürdig rüber.Der teeniehaft wirkende "Damon" konnte sich aber wirklich beeindruckend durchsetzen.Aber davon ab hatte ich bei "Cruise" auch immer teilweise so meine Problemchen.Das soll nicht heißen das jeder junge Mensch Talentlos wäre.Es ist nur die Art und Weise wie Präzise und Zielsicher sowie fast Kugelsicher sich diese jungen Protagonisten durch die Welt befördern.Sie überwinden fast immer unmögliche Hürden als wären sie schon als Erwachsene auf die Welt gekommen und haben dabei noch 2 Jahrhunderte an Erfahrung mitgebracht.Sie können dabei noch beeindruckend Kämpfen und hebeln Zukunftstechnik aus ohne mit der Wimper zu zucken.Sie sind durchwegs immer cleverer als die Gegenseite.Meistens zumindestens.

    Nun gut.

    Dieser Blockbuster kann sich aber definitiv sehen lassen.Ist wirklich mal ein Seltenheitsprädikat das man alle 3 Teile ohne zu zögern empfehlen kann."Jason Bourne" zieht die Spannung/Actionkurve in jedem Teil nochmals an ohne dabei zu übertreiben.Er verkommt nicht zu einem überdimensioniertem Action Schlachtfest und bleibt sich im Kern jederzeit treu.Der Fokus liegt immer auf der "Jagd nach dem eigenen Ich",der Spionage sowie den Ermittlungen!
    "Jason Bourne" ist eine aufwendige Produktion und das merkt man an jedem Detail.Die Location's,die Action,die Darsteller.Die Liebe zum Detail ist Allgegenwärtig!
    Man hat definitiv alles mögliche aus dieser Rolle des von Amnesie geplagtem Charakter herraus geholt.Durch die gute Inszenierung "Bourne's" kann man auch über die Story hinweg sehen die in keinem Moment neu erfunden wurde!
    Natürlich übersteht er auch alle möglichen Blessuren und führt die Geheimpolizei durchwegs an der Nase herum.
    Es ist aber die wie gesagt die Liebe zum Detail die diese Screener zu einem besonderem Leckerbissen machen.Für Freunde gepflegter Dedektivarbeit ein "Must Have".
    Besonders weil man merkt das die Darsteller wirklich alles geben um so Authentisch wie möglich zu wirken.Das hat denen sichtlich Spaß gemacht zu Jagen oder Gejagd zu werden.
    Nur "Franka Potente" kam mir etwas zu Kühl rüber.Leicht Farblos.Aber das ist für mich im Gesamtpaket verschmerzbar da man mit einem rasantem Tempo durch diesen Blockbuster gejagd wird.Das sucht wiederrum streckenweise seines gleichen.
    Es kommt so selten vor das ich mir mal 3 Filme hintereinander gebe.Ich wollte halt immer wissen wie es weiter geht.Positiv hervorzuheben ist auch,dass die Fortsetzungen bis auf's kleinste Detail immer dort anknüpfen wo es erstmal endete.

    Mit "Matt Damon":

    Die Bourne Identität (2000)
    Die Bourne Verschwörung (2004)
    Das Bourne Ultimatum (2007)

    Jason Bourne (2016) - Kann man sich locker mal geben aber erreicht definitiv nicht mehr die Power der ersten 3 Ableger.Schade eigentlich aber Mutig das Ding nochmal's aufzurollen.Aber dieser gehört dazu und "Matt Damon" ist sichtlich gereift und hat sich gut was antrainiert.

    Mit "Jeremy Renner"

    Das Bourne Vermächtniss (2012)

    Mir war er aber persönlich zu zäh.Nicht schlecht aber "Damon" hatte das Ding schon positiv ausgereizt.Man merkt das an jeder Ecke.

    Ich hab das mal insgesamt zusammengefasst.So erspar ich mir einzelne Reviews.

    LG

    • 9 .5

      Der beste Bourne-Teil von allen!

      • 8 .5

        Super Unterhaltung - Spannung und gute Kämpfe. Die Bahnhof-Szene war am besten.

        2
        • 7 .5

          Gute Unterhaltung und schön spannend! Genauso stark wie die ersten zwei Teile.

          • 7 .5

            ...fast Zuviel des guten..am besten fand ich die Action in Tanger..alles andere schon gesehen..schade das AgentinJason nicht fickte...also null 007....aber gute TV-Männer Unterhaltung.

            • 6 .5

              Leider zu viel Logikfehler und unnütze Action, die der Story Schaden. In meinen Augen der schwächste Teil der Trilogy

              • 7 .5

                Bourne's dritter Adrenalin Thriller weiß mit Tempo, Spannung und starker Action zu überzeugen. Großartige Cast und Bourne's Selbstfindungskreis schließt sich spektakulär.
                Bourne 3 ist beste Unterhaltung!

                7
                • 4
                  alexander.ziemann.71 08.11.2016, 23:53 Geändert 09.11.2016, 11:10

                  Immer läuft er weg, überwindet Grenzen und Grenzer, haut reihenweise qualifizerte Killerkollegen und Schläger einfach um. Eine Art Supermann mit Freiflugschein, die Schauplätze wechseln schneller als wir bis drei zählen können und die hektischen Schnitte und dramatischen Wackler der Kamera sollen offenbar die dünne Story etwas verdecken. Im großen Kino hätte ich bei diesem permanenten Gewackel vermutlich auf die Sitze gekotzt. Wenn da nicht einige interessante Kameraeinstellungen wären und gelungen gefilmte Kampfszenen und Autoverfolgungen würde es bei mir die goldene Zitrone geben. So ist es nur maniriert gefilmtes Herumgedaddel.

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                  • 7
                    sachsenkrieger 05.11.2016, 21:27 Geändert 09.11.2016, 10:42


                    Stellt euch mal vor, ihr sitzt mal wieder in der Lieblingskneipe um die Ecke, bestellt ein gepflegtes Bier, die Kellnerin kommt ... und wackelt dermaßen mit dem Eimer Gerstenplörre, das euch die Hälfte davon über die Plauze schwappt. Würdet ihr dann lächeln, aufstehen und ihr herzlichst gratulieren, das sie gerade eine stilistische Modernisierung ihrer althergebrachten Serviermethode vollzogen hat? Nee? Dann könnte es sein, das ihr auf meiner Seite seid, was die Kameraarbeit in JB 2 und 3 angeht. Nichts gegen ein bisschen Gewackele, wo es für anständige Stunts und Kampfszenen nicht gereicht hat. Aber hier wird ja gefühlt in jeder Einstellung gewackelt, in der sich irgendetwas bewegt. Das ist im Großen und Ganzen, neben den wieder, diesmal allerdings nicht ganz so massiv störenden Storylücken, das einzige, das tierisch nerven würde, wenn es denn um wirklich wichtiges ginge ... und nicht nur einen Film. Ansonsten bietet DAS BOURNE-ULTIMATUM, eine dieses Mal recht angenehm zu verfolgende Story, jede Menge Action und Tempo, und natürlich jede Menge gut aufgelegter Schauspielpower. Der erste Teil hätte für mich, gerade jetzt nach der weiß der Geier wievielten Sichtung, durchaus auch der einzige bleiben können...

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                    • 8

                      Körper, Bewegungen, Handlungen, Schauplätze, sie alle zerfließen in "The Bourne Ultimatum" zu einem gleichförmigen Strom, der Fragestellung und Information, Aktion und Reaktion, Innehalten und Entschlossenheit in einem elektrisierenden Stakkato-Inferno bündelt.
                      "The Bourne Supremacy" war die vorangegangene Fingerübung von Paul Greengrass, in diesem dritten Teil sind die Weichen längst gestellt, alle elementaren Informationsstücke ausgebreitet, so dass Jason Bournes Verlangen nach Vergeltung gegen diejenigen, die sein Leben für immer zum Negativen umkrempelten, einem parcoursartigen Spießrutenlauf gleichkommt.
                      Schon früh inszeniert der Regisseur eine Verfolgungsjagd in der Londoner Waterloo Station, wo Bourne einen Journalisten sicher durch die Massen lotsen und vor diversen Widersachern schützen muss. Durch eine hierfür geradezu perfektionierte Montage-Technik verwandelt Greengrass das unübersichtliche Getümmel in ein schweißtreibendes Labyrinth, in dem jede Einstellung den gewohnten Blick auf ein hyperrealistisches Szenario durch verwischte Perspektiven verfremdet, wie durch eine Überwachungskamera heranzoomt und in konzentrierten Momenten der Auseinandersetzung Faustschläge zu bebenden Erschütterungen erhebt.
                      Matt Damons getriebener Charakter wird noch stärker als zuvor auf seine pure Physis heruntergebrochen. Worte sind für Bourne in diesem dritten Teil nur noch vereinzelt notwendiges Beiwerk, stattdessen wuchtet er seinen Körper über Gebäudefassaden und Häuserdächer, durch Fensterscheiben in Wohnungen und in rasender Geschwindigkeit mit Fahrzeugen oder zu Fuß zum nächsten Zielpunkt, an dem meistens der blanke Kampf um Leben und Tod auf ihn wartet.
                      Selbst die Gegenseite darf diesmal nie zur Ruhe kommen. Die Bemühungen der CIA, Bourne zu fassen, resultieren in einem wirren Büro-Krieg, in dem Augen der Mitarbeiter verzweifelt zwischen geöffneten Fenstern auf den Computerbildschirmen hin und her wandern, während die technische Verfolgung über Audio-Überwachung regelmäßig in Sackgassen verläuft.
                      Als Action-Thriller lässt "The Bourne Ultimatum" die Genre-Konkurrenz nahezu in lähmender Paralyse erstarren, denn Greengrass ist mit dieser konstanten Bewegung von einem Film ein Referenz-Werk geglückt, das nur den geradlinig nach vorne preschenden Weg kennt und dabei kaum zu bändigen ist.

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                      • 7 .5

                        Bourne die Dritte. Um es kurz zu machen. Storytechnisch ist hier richtig Feuer drin, der Spannungsbogen ist klasse, es gibt kaum Leerlauf und somit Zeit zum Durchatmen. Leider ist die dauerhafte Wackel-Cam teilweise wirklich nervig und hat einen faden Beigeschmack in so mancher Szene. Dennoch gibt es auch gute Kameraperspektiven, Damon´s Sprung durchs Fenster ist sensationell. Der dritte Teil der Reihe ist, wie seine zwei Vorgänger, äußerst sehenswert, mit einer fürs Auge besseren Cinematografie wäre vielleicht noch ein Pünktchen mehr drin gewesen. Trotzdem bleibt mir im Hinterkopf, warum diese epileptischen Schnitte und Kamerafahrten heutzutage so oft verwendet werden. Ich glaub, ich bin zu alt für den Scheiß.

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                        • 10

                          Der 3. Teil der Bourne-Reihe stellt den absoluten Höhepunkt da und ist damit ein fantastisch inszenierter Action-Thriller der gänzlich ohne Längen auskommt!

                          Mit dem letzten Kapitel der Bourne-Trilogie setzt dieser Film noch einen drauf und bietet einen Action-Thriller das so gut wie keine Pausen kennt. Denn hier ist ständig Tempo angesagt! Die Story ist noch spannender und noch interessanter als in den letzten Teilen! Somit ist den Machern das Kunststück gelungen mit jedem weiteren Teil der Trilogie, einen besseren Film als den Vorgänger abzuliefern, was in so manch anderen Film-Reihen nicht selbstverständlich ist!

                          Die Darsteller machen alle einen super Job und füllen ihre Rolle wie es für dem Film nötig ist, gut aus. Ganz besonders unser Hauptdarsteller Matt Damon macht als Jason Bourne einen richtig starken Eindruck, in dem er rennt, springt, fährt, ballert, kämpft und sich dabei so gut wie immer clever verhält. Es macht richtig Spaß ihn in dieser Rolle zusehen! Matt Damon ist Jason Bourne! Joan Allen macht als Pamela Landy ebenfalls wieder mit und ist wiedermal sympathisch in der Rolle. Ebenso auch Julia Stiles die für mich ein interessanteres Anhängsel darstellt, als Franka Potente im ersten Teil. Die Chemie zwischen ihr und Bourne fand ich ebenfalls interessanter angelegt! Ihre Nicky Parsons finde ich eben sehr interessant und ich würde gerne mehr Wissen was zwischen ihr und Bourne war, bevor er sein Gedächtnis verlor. Vor allem weil sie in den vorherigen Teilen nicht immer auf Bournes Seite war. Ich bin gespannt ob das noch im aktuellen Kinofilm kurz thematisiert wird. Ich mag sie jedenfalls in der Rolle! David Strathairn hingegen gibt als Noah Vosen, Leiter der CIA-Einheit die versuchen Bourne zu töten, einen guten Bösewicht ab! Zusammen mit seinen Auftragskillern Desh und Paz sind sie eine ernsthafte Bedrohung für Jason Bourne. Besonders Desh gespielt von Joey Ansah zeigt sich Bourne gegenüber ebenbürtig. Der Fight zwischen den beiden gehört zu meinen Lieblings-Actionszenen des Films! Der andere Auftragskiller Paz wird gespielt von Edgar Ramirez der das ebenfalls gut macht, nur kommt er nicht so bedrohlich rüber wie Desh! Zusehen sind dann noch Scott Glenn als CIA-Chef Ezra Kramer, Daniel Brühl als Maries Bruder Martin Kreutz und einen zum ersten Mal wahrgenommenen, kurz auftretenden Scott Adkins der sich von Jason Bourne blitzschnell vermöbeln lässt.

                          Die Action bestehend aus knackigen Kampfszenen, furiosen Verfolgungsjagden, atemberaubenden Stunts und kurzen Shootouts, sind neben Matt Damon als Bourne natürlich das Herzstück des Films! Mit handgemachter Action liefert der Regisseur Paul Greengrass ordentliche Schauwerte, trotz Wackelkamera und schnellen Schnitten. Denn Greengrass hat das seltene Talent mit seiner Wackelkamera und seinen schnellen Schnitten für Übersichtlichkeit zusorgen, gleichzeitig aber auch ein mittendrin Gefühl zu erzeugen. Das macht seine Actionszenen auch so besonders da sie so temporeich inszeniert sind! Und mit dem phänomenalen Score von John Powell, auch musikalisch stark unterstützt! Hier macht vor allem die Action am meisten Spaß!

                          Das Bourne Ultimatum ist damit ein guter, vorläufiger Abschluss der Trilogie und ein herausragend inszenierter Action-Thriller, den ich mir immer wieder ansehen kann und nie Langweilig wird!

                          Kurz gesagt: Er gehört zu meinen Lieblingsfilmen und zum bisherigen Liebling der Reihe!

                          Und deshalb gibt's von mir auch die Lieblingsfilm-Wertung, 10,0 Punkte mit Herzchen hinten dran!!!

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                          • 7

                            Bourne Ultimatum ist ein gelungenes Ende für eine spannende Thriller-Trilogie. Obwohl der Film bestens unterhält würde ich ihn dennoch als schwächsten Teil der klassischen Filme einstufen, da er am wenigsten neue Idee beizutragen hat und von der Art zu großen Teilen dem zweiten Film ähnelt.

                            • 8

                              Wie schon bei Teil 2 nervt mich auch hier diese Wackelkamera. Insgesamt aber ein guter Film, mit gutem Soundtrack und einem soliden Ende.

                              • 9 .5

                                Der Film fängt gut an mit der Flucht in Moskau und der fantastischen "Ich sage dir, wie du in dieser Menge untertauchen kannst"-Szene in London. Anschließend bietet der Film mit der überragenden Actionsequenz in Marokko eine der besten der neueren Zeit, nämlich eine gute Verfolgungsjagd und eine harter, dynamischer Kampf auf engem Raum mit einem ebenbürtigen Gegner. In New York hat mir die Konfrontation mit dem CIA gut gefallen, aber die Verfolgungsjagd war viel zu hektisch geschnitten, sodass man dort echt nicht mehr wusste, was abgeht. Julia Stiles' Charakter wird immer interessanter durch mehr Screentime. Wie bei allen Bourne-Filmen ein sehr gut gecasteter älterer Schauspieler als Gegenspieler. Der Film hat endgültig spy movies in die Neuzeit mit Internet gebracht. The Bourne Ultimatum stellt mit dem Abschluss der Trilogie auch den besten Teil der tollen Reihe dar und bietet eine zufriedenstellende Auflösung.

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                                • 7 .5

                                  Glänzen kann der Film abermals mit den exotischen Orten, die Bourne wieder rund um den Globus führen. Leider macht die wackelige Handkamera kombiniert mit schnellen Schnitten wieder einen zweifelhaften Eindruck. Insgesamt ist das ULTIMATUM aber ein runder Abschluss der Trilogie.

                                  • 7
                                    RoboMaus 05.08.2016, 07:57 Geändert 06.08.2016, 14:13

                                    'The Bourne Ultimatum' hat den erstaunlichen Weg des Agentenfilms mit praktisch nicht vorhandener Story eingeschlagen - die bezieht sich nur noch auf den paranoiden Chef der illegalen CIA-Einheit, die Männer mit Gehirnwäsche zu Kampfmaschinen macht. Auch Jason Bourne ist deren Produkt... Die Konsequenz: er muss Bourne ausschalten, bevor der sich wieder erinnert, und jagt ihn quer durch Europa und Nordafrika, mit allem, was er in den jeweiligen Ländern an Agenten aufbieten kann. Das ist auf knapp zwei Stunden gut gelungen. Bourne ist ständig auf der Flucht, schafft es aber, den Spiess immer wieder umzudrehen.

                                    Der Plot ist vor allem eins: spannend. Paul Greengrass gestaltet das Katz- und Mausspiel Bournes mit seinen Vorfolgern interessant und hautnah, auch wenn häufig die letzte Konsequenz und Härte fehlt. Bourne ist der gute, humane Ex-Agent, der seine Widersacher nur selten tötet, sondern bewusstlos liegenlässt. Das Gnade vor Recht-Prinzip wirkt etwas deplaziert, zumal die Verschonten bei der nächsten Gelegenheit wieder versuchen, ihn zu töten oder aufzuhalten. Ähnlich die Szene, (SPOILER) worin er es schafft, in das Büro des CIA-Chefs einzudringen und die Beweise zu stehlen, aber den Chef von dort aus grundlos anruft. Natürlich gehen sofort alle Türen zu und Bourne muss sich nur deswegen wieder herauskämpfen.....(SPOILER ENDE).

                                    Bourne on the run - immer noch spannende Unterhaltung.

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                                    • 7

                                      In melancholischen Nachtbildern findet die Bourne-Trilogie ihren Abschluss und Höhepunkt zugleich. Jede verdrückte Emotion brodelt sichtbar unter der Oberfläche. Jeder Schlag, jeder Tritt, jeder Schuss ist nicht nur zu sehen, sondern auch zu spüren. Denn die Kamera ist schnell genug, um den exzellenten Choreographien zu folgen. Und Matt Damon erreicht eine physikalische Präsenz, die jedes dieser finsteren Bilder beinahe von innen heraus zu zersplittern droht. Ehe alle Fäden zusammenlaufen und die Geschichte zu einem emotional wie thematisch zufriedenstellenden Ende geführt wird. Dann schlägt Paul Greengrass, wenn er die Reihe in den letzten Sekunden zu ihrem ikonischsten Bild zurückkehren lässt, einen alle drei Filme übergreifenden Bogen. Ein Schlusspunkt, der sich gleichzeitig als Neuanfang versteht. Und zu den ersten Noten von Extreme Ways den Weg in eine ungewisse Zukunft ebnet. Was auch immer uns dort erwartet, es wird diesem ganz und gar gewaltigen Actionmeisterwerk nichts anhaben können.

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                                      • 10

                                        Dieser Text kann Hinweise auf die Fortführung der Handlung enthalten.

                                        Der vorerst letzte Teil mit dem Agenten, der noch immer unter dem Gedächtnisverlust leidet.
                                        Die (kleine) Marie ist nicht mehr, seinen echten Namen hat Jason dank Pamela Landy erfahren. Es ist nicht Gilberto De Piento wie auf einem seiner Ausweise steht, sondern David Webb aus Missouri.
                                        Die CIA möchte ihn noch immer lieber tot als lebendig sehen. Nachdem JB mit dem Londoner Journalisten Simon Ross Kontakt aufnimmt, beschließt Noah Vosen der Boss einfach mal, das alle potentiellen Mitwisser zu eliminieren sind. Stand doch Ross unter ständiger Beobachtung.

                                        Es folgt eine aufregende Verfolgungsjagd durch den Bahnhof Waterloo Station. Diese ist so atemlos, dass sich vielleicht Helene Fischer davon hat inspirieren lassen. Mit gewissem Amüsement kann man beobachten, wie Jason Bourne seinen Verfolgern auf dem Bahnhof mit diversen Hilfsmitteln mehr als einmal entkommen kann, so dass die Agency erst spät mitbekommt, um wen es sich bei dem Kontakt überhaupt handelt.

                                        Pam Landy ist natürlich auch noch da und sympathisiert mehr oder weniger offen mit dem abtrünnigen Agenten, sehr zur Missgunst der anderen mit Ausnahme ihres loyalen Mitarbeiters Tom Cronin.
                                        Letztlich geht es ins marokkanische Tanger, wo mit Desh eine jüngere Ausgabe von Bourni wartet. War das in London schon atemlos, wird das ganze in und über den Dächern von Tanger gesteigert. Was für eine Hetzjagd, die erwartungsgemäß in einem Zweikampf Jason David vs. Desh mündet. Helene gefällt das vielleicht. Zu guter letzt kann gesagt werden: David Jason macht sich auf dem Weg nach Hause um seine gesamte Idenität erfahren zu können.
                                        Dass auch da nicht jeder Stein auf dem anderen bleibt ist nicht verwunderlich.

                                        Man kann evtl. sagen, dass dem Ultimatum etwas die Tiefe fehlt. Jason hat keinen ruhenden Gegenpol mehr mit Marie. Die Chemie zwischen ihm und der netten Nicky will nicht ganz passen.
                                        Und neben englisch, französisch, deutsch, portugiesisch (?) und russisch zeigt er auch, dass ihm spanisch nicht fremd ist.

                                        Die zweitbeste in der ganzen Reihe ist Pam Landy, die auch mehr als ausreichend in das ganze involviert ist. Allerdings sieht sie noch immer müde aus und sollte sich ausruhen.Von der Handlung wird nur soviel mitgegeben wie es nötig ist. Ansonsten ist man permanent mit hohem Tempo in Bewegung und die Action ist ununterbrochen sowie idR auch realistisch. Das Ultimatum hat den Vorteil, dass alles relevante erklärt wurde und sich dadurch in die vollen stürzen kann.

                                        Gleichzeitig kann man etwas besorgt sein, wenn man sieht, wie weit die Überwachungstechnologie der geheimen Geheimdienste in 2007 schon fortgeschritten war. Der gnadenlos wirkende Noah Vosen ist dadurch immer nah dabei, aber nicht nah genug.
                                        Obwohl unser, mein Jason eine perfekt ausgebildete Tötungsmaschine ist, steht man zu jeder Zeit auf seiner Seite. Wie schon einmal erwähnt: Matt Damon ist Jason Bo(u)rn(e).

                                        Waren die ersten beiden Teile definitiv gut, kam hier die Steigerung, was in dem Ergebnis Lieblingsfilm endet. Ein für mich perfekter Agenten-Äkschn-Film. Jason ist allen vorherigen Leinwand - Agenten um Längen voraus. Die Szenen in Waterloo Station und in Tanger gehören zu meinen besten liebsten Actionszenen überhaupt. Dabei merkt man manchmal auch, dass das ganze eine FSK12 Freigabe hat, es stört allerdings nur wenig.

                                        Natürlich darf bei Paul Grüngrass die Wackelkamera nicht fehlen, aber sie wird nach meinem Empfinden dosierter als vorher eingesetzt.
                                        Der dazugehörige Score geht auch wie gewohnt ins Ohr und bleibt im Kopf. Nur das obligatorische Extreme Ways von Moby klingt irgendwie anders, das hat im zweiten besser gefallen.
                                        Am Ende ist alles gesagt, es wurde alles aufgeklärt. Hätte es hier geendet, dann hätte auch nichts gefehlt. Aber es endete doch nicht wie man mit dem Spin-Off in 2012/13 sehen konnte. Und der fünfte Teil ist nicht mehr fern. Moby wird sicherlich schon eine neue Version erstellt haben.

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                                        • 6 .5

                                          Einiges schwächer als der 1. + 2. Teil!

                                          • 6 .5

                                            Der Abschluss der Trilogie ist in Ordnung aber für bourne Verhältnisse nicht so gut wie seine Vorgänger.

                                            • 7 .5

                                              Sehr spannend. Top!

                                              • 9
                                                krismopompas65 08.02.2016, 12:36 Geändert 21.03.2016, 06:14

                                                nochmal besser als teil 2...... non stop action und spannung.

                                                • 6

                                                  der beste teil...mit damon

                                                  • 7

                                                    Schöner Abschluss der Trilogie, einige Fäden werden zusammen geführt, die Verschwörung wird aufgedeckt und die Verantwortlichen werden bekannt. Vom Plot her ist das Action Standardkost, der gute Cast, das gute Pacing und die (nun wieder) ordentlichen Action Choreographien heben das Ganze über den Durchschnitt. Empfehlenswert für Genre Fans.