Das Bourne Ultimatum - Kritik

US 2007 Laufzeit 115 Minuten, FSK 12, Actionfilm, Thriller, Kinostart 06.09.2007

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Kritiken (14) — Film: Das Bourne Ultimatum

Mr.Film: City of Cinema

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4.0Uninteressant

Oh Gott, oh Gott, was war denn das? Der Kameramann auf LSD, Amphetaminen, Crack, Crystal, Psilocybin, DMT, Mescalin, LSA, Ketamin, DMX und…ach was der Kerl alles intus hatte ist beachtlich, vor allem wie man dann noch die Kamera so ruhig halten konnte. Also es tut doch wirklich extremst weh, man will den Film mit wildem Kamerarumgefuchtel schneller machen als er schon ist, noch unübersichtlicher. Oder war hier im Dorf einfach nur ein Erdbeben der Stärke 12? Inmitten dieser ineinanderschwimmenden Bilder gibt es aber doch wirklich etwas das gut ist: Die Choreos und die realistischen Verfolgungsjagden. Das war wirklich wunderbar gemacht, doch ist ja klar dass man mir die Freude nicht lange lassen kann. Man sieht da einfach nicht durch, ich zitiere mal meine Gedanken während des Films: „Huch, da muss Bourne aber grade ordentlich einstecken…oh, nee, warte, das ist ja gar nicht Bourne, das ist der andere Agent…was zum Teufel, den Typen sehe ich grade zum ersten Mal…und wieso verdammt fliegt da grade ein Auto rum?!“ Es hat nur gefehlt das der Kameramann mal gesagt hätte „Stop Jungs, ich geh mal kurz kotzen…ok, weiter *wackelwackel*.“ Hab bei den Extras leider nichts Derartiges gefunden…
Die Bourne-Reihe wurde im Allgemeinen viel zu wenig kritisiert, vor allem Regisseur Paul Greengrass(der ab dem zweiten Teil an Bord war) hat deswegen auch keinen Grund gesehen groß etwas zu ändern. Filme sind in einer Hinsicht stark vergleichbar mit der Fotografie, man benötigt das Negative um sich zu entwickeln. Für mich treten die Filme auf der Stelle, grade mal der erste war noch ok, und da saß zumindest Greengrass nicht auf dem Regiesessel.

Die Bourne-Reihe hätte man auch locker zu einer intelligenteren RTL-Serie umfunktionieren können, Matt Damon wäre für das Format zwar etwas überqualifiziert, aber da gäbe es ja noch Erdoğan Atalay alias Semir Gerkhan und Co.

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Jason Bourne

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Jetzt bin ich aber echt beleidigt.


Vika

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Sehr schön!


Oceanic6: CinemaForever

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8.0Ausgezeichnet

"Jesus Christ, that's Jason Bourne!"
Ja, das ist der dritte Teil der Bourne Trilogie. Waren die ersten beiden Filme nicht viel mehr als sehenswert, so zähle ich "das Bourne Ultimatum" zu meinen absoluten Lieblingsactionfilmen. Was ich an den Filmen ganz besonders schätze ist die handgemachte Action. CGI gibt es hier nicht. Selbst der neueste Bond "ein Quantum Trost" hat versucht daran anzuknüpfen, ist daran jedoch mehr oder weniger gescheitert. "Das Bourne Ultimatum" ist in dieser Hinsicht einfach DAS Ultimatum an welchem sich alle anderen Action-Filme messen lassen müssen.
Im dritten Teil des Franchises "kehrt Matt Damon erneut als Ein-Mann-Eliteeinheit Jason Bourne auf die Leinwand zurück und stellt sich in diesem Kapitel endgültig den Rätseln seiner Vergangenheit. Er wollte untertauchen und ein neues Leben beginnen, doch die, die ihn erschaffen hatten, ließen ihm keine Ruhe und töteten seine große Liebe. In diesem neuen Kapitel der Bourne-Saga wird er zum Jäger und Rächer. Und um eine Zukunft zu haben, muss er herausfinden, wie alles begann..."
Die Story des Mannes, der nichts über seine Vergangenheit weiss, wird hier auf ein technisches Niveau gehoben, welches unvergessen und unerreicht bleibt. Diese unglaublichen Kamerafahrten, ich erinnere mich noch wie ich aufgrund der schnellen Schnitte mit Kopfschmerzen das Kino verlassen habe, allerdings auch überglücklich diesen Teil Filmgeschichte im Kino erlebt zu haben. Matt Damon überzeugt hier als Bourne erneut auf ganzer Linie und auch der Rest des Casts stellt sich als sehr gute Wahl heraus.
Viel Story besitzt der Film allerdings nicht gerade, kann man als negativen Punkt werten, muss man aber nicht. Ich persönlich hätte mir hier noch ein wenig "mehr" gewünscht. Das allerdings ist nur ein minimaler Kritikpunkt. Zum Schluss möchte ich noch die fantastische musikalische Begleitung loben, ist John Powells Komposition doch meiner Meinung nach einer der besten Action-Scores aller Zeiten. Und nicht zu vergessen die teils exotischen, teils "schockierenden" (mitten im überfüllten Londoner Bahnhof) Drehorte. Tolle Ideen, grandiose Leistung, perfekte Umsetzung!
Ich würde sagen: Bye Mr. Bond, bye Mr. Hunt, bye Mr. McClane . Denn "Das Bourne Ultimatum" ist der wichtigste Genrevertreter, hat er doch das Genre auf eine realistische Ebene gebracht. Die Faustkämpfe, die Schusswechsel, die Verfolgungsjagden, alles over-the-top und doch ohne Computereffekte. Und so schließt sich der Kreis mit folgendem wunderbaren Zitat: "This is Jason Bourne, the toughest target that you have ever tracked. He is really good at staying alive, and trying to kill him and failing... just pisses him off."

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facepalm

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Matt Damon ist ohnehin ne coole Sau und "Das Bourne Ultimatum" nicht nur der beste der Reihe sondern auch einer der besten Actionfilme überhaupt. So seh ich das :D


Puni

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Gummigesicht ^^ Hat aber schon in ein paar guten Filmen mitgespielt, dass muss man ihm lassen.


fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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9.5Herausragend

«The Bourne Ultimatum» ist eine explosive Fortsetzung der packenden Agentenserie.

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sushi25: movie-fan.de

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8.0Ausgezeichnet

Und wieder Autoverfolgungsjagten als fester Genre-bestandteil. Wie der Film das Ende des 2. Teils aufgreift ist genial. Auch dass Bourne am Ende - wie am Anfang von Teil 1 im Wasser treibt ist ein nettes Element. die Rückblenden werden mit der Zeit etwas nerfig und der Showdown in der Ausbildungsstätte ist als Psycho-Absolution irgendwie schief gelaufen.

Bourne hat in diesem Film weit weniger die Fäden in der Hand. Einige seiner Aktionen gehen schief. Das Austricksen und immer einen Schritt voraus sein kommt etwas kurz, macht die Sache aber spannend.

Die Beziehung von Bourne zu Julie Parson bleibt unerklärt und offen. Hier werden wir wohl in Teil 4 mehr erfahren.

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Evie: www.inderzange.de

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6.5Ganz gut

Leider nicht so gut wie der 2. Teil, der mir komischerweise am besten gefallen hat. Das Bourne Ultimatum war mir einfach zu konstruiert und manchmal geschahen einfach zu viele Zufälle aufeinmal und auch war die Spannung nicht von Anfang bis Ende da.

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Mr Vincent Vega: Kino-Zeit, Perlentaucher, D...

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9.0Herausragend

Was sich der Actionfilm aus Hollywood mittlerweile so erschöpfend zu Eigen gemacht hat, nämlich die schnell geschnittene Unübersichtlichkeit mit blitzschneller Handkamera, die einfallslos choreographierte Action und einen grundsätzlichen Mangel an Regiekonzepten kaschieren soll, das kann in den richtigen Händen und mit der nötigen Portion Köpfchen auch ganz beeindruckend sein. Mehr noch: Es kann die Videoclip-Ästhetik des Genres endlich dahin bewegen, wo sie als Stil erkennbar wird: Wo ihr Einsatz im Erzählformat eine bedingende Funktion, ihre Variationsvielfalt eine wechselseitige Wirkung erzielt. Die um Auslassung kreisende Plot-Konstruktion der Bourne-Filme ist prädestiniert dafür, und die Autorenkonzeptqualitäten von Greengrass nutzen das für sich. "The Bourne Ultimatum" ist nicht mehr nur State of the Art-Actionkino wie sein Vorgänger, sondern wirklich so etwas wie die Reinkarnation des Genres. Er verbindet modernes anti-phlegmatisches Actionkino, mit all seiner Rasanz, Raum- und Zeit-Desorientierung und visuellen Verspieltheiten, mit einem physischen, harten, spürbaren Körperkino, und das alles auch noch, währenddessen er eine ungemein detailversessene Geschichte erzählt – mit genau diesen Mitteln. Greengrass inszeniert den Film vor allem über seinen Schnitt, sein Rhythmus kommt einem erhöhten Pulsschlag gleich, und dennoch kommen bei so viel Konzentration auf die Technik der Inszenierung nie die großartigen Schauspieler zu kurz. Dieser dritte Bourne-Film ist eine wahre Offenbarung – und setzt die Messlatte für gegenwärtiges Actionkino fast unerreichbar hoch.

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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten

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8.5Ausgezeichnet

Da bleibt einem nur vom reinen Zuschauen schon beinahe die Luft weg - so ein hohes Tempo gehen Regisseur Paul Greengrass und sein Hauptdarsteller Matt Damon im letzten Teil der "Bourne"-Trilogie. Ein wichtiger Teil, vielleicht der wichtigste, einer, in dem sich alles zuspitzt, in dem alles unausweichlich einer schlüssigen, eleganten Auflösung entgegenstrebt, in dem sich alles ineinanderfügt, was da als lose Fäden im Raum geschwebt hat - immerhin geht es um einen Agenten auf der Suche nach sich selbst.

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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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8.5Ausgezeichnet

Vergiss die eindrucksvollen Verfolgungsjagden aus Matrix 3 oder Casino Royale - Greengras' schwindlig machenden, Adrenalin freisetzenden Szenen heben sich vom Rest ab. Er zeichnet für zwei der aktuell eindruckvollsten Filme verantwortlich, wovon letzterer der fesselnde Flug 93 war. Wohin auch immer er die Kamera das nächste Mal führt: Die Zuschauer täten ein Gutes daran, ihm zu folgen.

Forget those impressive chases you saw in Matrix 3 or Casino Royale— Greengrass' dazzling, adrenaline-surging pursuits rise above the rest. He has made two of the best recent films, his last being the captivating United 93. Wherever he takes his handheld camera next, audiences would be wise to follo

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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage

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8.0Ausgezeichnet

Ein würdiger Abschluß einer Trilogie, der im besten Sinne die Elemente der Vorgänger aufgreift und zu einem stimmigen Ende führt. Bleibt zu hoffen, dass die Macher nicht der Versuchung erliegen, die Geschichte mit weiteren (in der letzten Szene angedeuteten) Sequels totzureiten.

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GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin

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9.0Herausragend

Jason Bourne benötigt eine satte Film-Triologie, um seine Vergangenheit zu erleuchten. Das Gröbste dürfte nach dem "Bourne Ultimatum" nun geklärt sein. Empfehle für den vierten Teil ein Gipfeltreffen-Crossover zwischen Bourne und Bond, allerdings nur unter der Regie von Greengrass, damit der Agenten-Opa auch in der Inszenierung endlich in der Moderne ankommt.
Der Regisseur reformiert mit seinen beiden Bourne-Filmen nicht nur den Agenten-Thriller, auch wenn gerne über die "Wackelkamera"-Optik gemosert wird, kann man die Art der Inszenierung gar nicht hoch genug anrechnen, einen millionenschweren Mainstream-Film so zu gestalten, als wäre der Kameramann mit'ner Handy-Kamera ins Geschehen gestürmt.
Dabei ist das Stilmittel Handkamera in keinster Weise innovativ. Bei jeder Erdbeben-Szene in der Filmgeschichte stolpern nicht nur die Darsteller durch die Kulissen, es wird auch an der Kamera gerüttelt um die Sichtweise des Zuschauer einzubeziehen. Warum soll man also auch bei banalen Dialogen reglos in passiven Blickwinkeln verharren, wenn man selbst in der Realität selten an der Starre eines Stativs gebunden ist? Greengrass nutzt diese Freiheiten geschickt, in einer bemerkenswerten Konsequenz und findet dadurch eine eigene, sprichwörtlich vibrierende Filmsprache. Eine ähnliche Einbindung des Zuschauers erfolgte in "Children of Men". Greengrass belässt es aber nicht bei betont langen Einstellungen, sondern schneidet als gäbe es kein Morgen. Lässt die Kamera bzw. den Betrachter hinter Rücken verstecken, kriecht in die Gesichter der Darsteller, wird überfahren, herumgeschleudert und stellt mit jeder Einstellung eine Herausforderung für den Zuschauer dar. Die Belohnung sind irrsinnig mitreissende Action- und Suspense-Szenen! Fights auf kleinstem Raum sind so brachial wie spektakulär, der markante Score pusht die allgegenwärtige Bewegung mit Präzision und Hollywood probiert sich glücklich an einem neuen Carchase-Meilenstein.
Es hätte viel schief gehen können. Das "Bourne-Ultimatum" ist keine aufgebrezelte Blendgranate vom Schlag eines "Domino". Greengrass beherrscht sein Werkzeug und findet in jedem Bild-Schnitzel so etwas wie Schönheit. Dagegen fallen dann auch die eher uninspiriert gestaltenen Schlieren-Rückblenden etwas unangenehm auf. Bourne wirkt auch manchmal etwas sehr robust und steckt so viel ein wie'n "Transporter". Mit etwas Wehmut vernimmt man zum Schluss den liebgewonnen Moby-Credit-Score und man ist gespannt, ob und wie es Bourne auf weitere Fortsetzungen bringt. Zumindest eine Disziplin, in der Bond noch eine Weile die Nase vorne haben wird...

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Jürgen Kiontke: Jungle World, ai-Journal, K...

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7.0Sehenswert

"Das Bourne-Ultimatum" wirkt wie ein Action-Spiel für den PC, der Held hangelt sich von Level zu Level, um zu killen, killen, killen. Die filmische Arbeit orientiert sich an der digitalen Massenfotografie, den neuen Sehgewohnheiten. Wir erblicken eine Mischung aus Videomaterial der zahlreichen Überwachungskameras und jeder Menge Happy-Slapping-Bildern, wie sie brutalisierte Jugendliche mit Handys aufnehmen. Ein Zusammenhang der Szenen ist nur noch scheinbar vorhanden, die Kamera ist ins Geschehen hineingesteckt worden. Wir sollen ganz dicht dran sein, Schläge, Bisse, Tritte, Würgegriffe spüren, es erfolgt der direkte physische Zugriff auf den Zuschauer.

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CineKie: CineKie.de

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9.0Herausragend

[...] Ja, der Film kann die Qualität der Vorgänger halten und sie sogar übertrumpfen. „Das Bourne Ultimatum“ ist eine einzige Achterbahnfahrt. Spektakulär. Intelligent. Fesselnd. Wenn Jason Bourne seine Gegner austrickst und nach und nach die Geheimnisse des Treadstone-Projekts und dessen Nachfolger lüftet, ist pure Spannung angesagt. Und Verwirrung möglich. Wer sich leicht ablenken lässt oder die Vorgänger nicht kennt, dürfte schon bald Probleme damit bekommen, der Geschichte zu folgen. Zwar wird der Film niemals anstrengend, dort erfordert er von seinem Publikum eine konstante Aufmerksamkeit. [...]

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Julia Teichmann: film-dienst Julia Teichmann: film-dienst

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9.0Herausragend

Pure Geschwindigkeit ist "Das Bourne Ultimatum", Kino der Attraktionen; wie in "Speed" kann man sich der Eingebung nicht erwehren, man müsse sich im Kinosessel anschnallen, müsse mit auf die Bremse treten, ausweichen, Gas geben. [...] Die Filmmusik ist orchestriertes Herzrasen, das auch mal innehält, zu reinem Herzschlag gerinnt um dann im nächsten Augenblick wieder atemlos vorwärts zu treiben.

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alviesinger: bummelkino

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5.5Geht so

Renn, Jason, renn! Wie seine gute alte Freundin Franka, die schon unter Tykwer ständig durch die bundesdeutsche Hauptstadt bummelte, flitzt Bourne diesmal auf seiner traditionellen Euro-Odyssee durch Metropolen wie London, Paris und Madrid. Greengrass filmt die wilde Hatz mit der shaky Epilepsie-Kamera und Julia Stiles schaut dem hölzernen Bourne bei der martialischen Vergangenheitsbewältigung zu. Ein High-Tech Richard Kimble ohne Herzblut.

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Kommentare (145) — Film: Das Bourne Ultimatum


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vladvanhelsing

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Bewertung7.5Sehenswert

Hält solide und routiniert das Niveau des Vorgängers. Wieder griffig und packend!

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lok

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Unterhaltsamer, spannender und rasanter Thriller mit coolen Matt Damon!

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Bleecher

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Bewertung9.5Herausragend

Jason Bourne ist im dritten Teil, der in London beginnt, nach wie vor auf der Suche nach seiner Identität, die gegen Ende des Filmes von Pamela Landy auch preisgegeben wird. Dazwischen drückt Regisseur Paul Greengrass aber nochmal ordentlich aufs Gas.
Rasante Verfolgungsjagden, Nahkämpfe und ein Sprung aus einem zehnstöckigen Haus in den New Yorker East River.
Man kann daran mäkeln, das Jason Bourne unverwundbar ist und alles weiß, kann und auch vorraussieht. Aber Superhelden können das eben.
Wem die ersten beiden Teile gut gefallen haben, wird auch mit Teil 3 nicht enttäuscht. Er ist ein würdiger Abschluß der Bourne Trilogie.

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filmfreak180

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der dritte Teil der Bourne-Reihe setzt dort an, wo der Zweite geendet hat: Noch immer versucht Jason Bourne hinter seine Identität zu kommen und den Verantwortlichen für den Tod seiner Geliebten zu rächen. Er begibt sich auf die ultimative Jagd nach den gewissenlosen Geheimdienstlern, die ihn als tödliche Waffe missbraucht haben. Sofort setzen seine Gegner eine Hand voll Profiekiller auf ihn an, die vor nichts zurück schrecken, um Jasons wahre Identität geheim zu halten.

Regisseur Paul Greengrass setzt auch in Teil drei auf die bewährte Bourne-Optik mit nervöser Handkamera, absoluter Härte und Verfolgungsjagden der Extraklasse. Auch wenn die Wackelkamera nach wie vor etwas gewöhnungsbedürftig ist, merkt man schnell dass sie notwendig ist, um das Konzept der durchgehenden Jagd greifbar zu machen. Der Action-Thriller ist derart rasant geschnitten, dass keine Zeit zum Luft holen bleibt.

Da im dritten Teil keine Charaktere mehr erklärt werden müssen, startet der Film explosionsartig mit hohem Tempo, so dass der Zuschauer blitzschnell in die Geschichte gesogen wird. Paul Greengrass pfeift diesmal auf einen Storyaufbau und schon nach 15 Minuten präsentiert er uns das größte Highlight des Films, die atemberaubende Verfolgungssequenz in der Londoner Waterloo Station. Damit ist aber noch lange nicht Schluss, denn Greengrass geht bis zum Abspann nicht mehr vom Gas und inszeniert mehrere Verfolgungsjagden rund um den Globus.

Auch wenn John Powells Score nur wenig Neues bietet, wird er diesmal noch besser eingesetzt als in den ersten beiden Teilen.

Jason Bourne steht für handgemachte Action vom Feinsten und diesem Ruf wird er in seinem letzten Abenteuer gerecht. Die Story ist allerdings ebenfalls nicht minder brillant. So hat der Drehbuchautor Tony Gilroy auch für den dritten Agenten-Einsatz allerhand in petto und so darf man sich erneut an einer intelligenten und kurzweiligen Story erfreuen. Zu einer realitätsnahen und spannenden Story gesellt sich erneut ein erstklassiger Cast. Matt Damon scheint mit dem Charakter des Jason Bourne mittlerweile richtig verschwommen zu sein, aber auch David Strathairn, Albert Finney, Joan Allen und Julia Stiles wirken in ihren Rollen gut besetzt.

Letztlich kann man nur sagen, das bei dieser Fortsetzung eines Erfolgs-Stoffes alles richtig gemacht wurde. So muss ein stimmiger Abschluss aussehen. Nach dem überragenden ersten und dem sehr guten zweiten Teil folgt der grandiose dritte Teil, den man auf keinen Fall verpassen sollte!

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swissroland

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Bewertung9.0Herausragend

Die einzige Reihe die ich kenne, die von Film zu Film immer besser wird. War der erste schon sehr gut, ist der 2. einfach super, aber das Highlight ist Teil 3. Nur der 4. fällt da massiv ab.
Ich hätte dem Damon das echt nie zu getraut, so ne Rolle, so perfekt zu spielen.
Bei Action Filme schau ich nie auf Logiklöcher, oder allgemeine Fehler. Stört mich also nicht, das er obwohl er ständig auf der Flucht ist, kaum zu Atem kommt, er ständig perfekt rasiert ist. Ich frag mich auch nicht, warum er ständig so herumläuft, wie er auf dem Fahndungsfoto aussieht. Kein Bart, Brille, Kappe, oder andere Haarfarbe. Ich frag mich auch nicht, warum er ohne Probleme, in die Staaten einreisen konnte. Wer mal in die USA geflogen ist, weiss wie ekelhaft die bei der Einreise tun. Ich bezweifle das der meistgesuchte Mann der USA, locker da durch die Passkontrolle kommen kann.
Was mich allerdings wirklich stört, sind 2 Dinge. 1. da marschiert der Jason, der bis zu dem Punkt, seine Verfolger immer lächerlich gemacht hat, ins Büro von  Noah Vosen. Ruft den an und erzählt im wo er ist. Obwohl im klar war, dass dieser innert 2 min zurück ist.
Er soll also da riskieren, das er so kurz vor seinem Ziel ermordet wird? Blödsinn. Logisch, hatte die Szene einen rein dramaturgischen Sinn, so konnte man noch eine spektakuläre Verfolgungsjagd einbauen. Trotzdem nervt das leicht. 2. da geht er bei Tageslicht, nicht bei Dämmerung, in das Haus, wo alles begann, kommt 10 min später wieder raus und es ist stockdunkle Nacht!
Ich weiss das ist jammern auf hohem Niveau, aber auch ein Kompliment an den Film, der so gut ist, das einem nix anderes überbleibt, sich über so Dinge Gedanken zu machen ;)
Was mir auch jetzt erst klar wurde, nach dem ich alle 4 Teile am Stück geschaut habe, ist dass dieser Teil eine Art ein Prequel ist. Teil 2 hört in NY auf, als er Pamela Landy anruft. Dieser Teil, ist nach 80 min genau wieder an dem Punkt.

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Davki90

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Dieser Film fesselt einem bis zum Schluss und ist so der beste Bourne Film! Diese Trilogie hat sich von Teil zu Teil gesteigert! Normalerweise ist es andersherum! Mir gefiel auch Matt Damon immer besser!

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Chev-Chelios

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Das Bourne Ultimatum ist in meinen Augen ein guter und spannender Actionfilm, der den Zuschauer bis zum Schluss fesselt. Matt Damon spielt die Rolle des gelassenen, coolen nach seiner Identität suchenden Jason Bourne hervorragend und die atemlose Hetzjagd wird perfekt in Szene gesetzt. Es gibt toll inszenierten Actionsequenzen und halsbrecherische Verfolgungsjagden, die den Film zum Genuss werden lassen. Auch Joan Allen in der Rolle der Pamela Landy, die sie ja schon im zweiten Teil verkörperte, macht ihre Sache wirklich gut. Nebenbei, gibt es auch noch einen guten Soundtrack.

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Moviegod

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Perfekter Abschluss einer super Trilogie. Dieser Film wird für das Filmgenre des Agentenfilms noch lange das Maß aller Dinge sein. Kein Wunder, dass sich auch James Bond in den letzten Jahren einiges vom Kollegen Bourne abgeschaut hat. Super Story (an deren Ende der Kreis zum ersten Film geschlossen wird), viel Non-Stop-Action ohne große CGI Effekte, Spannung und ein überzeugender Matt Damon, der die Rolle seines Lebens wohl zum letzten Mal gespielt hat.

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JonnyvsSherlock

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"Look at us. Look at what they make you give."
Perfekter Abschluss einer grandiosen Action-Trilogie!

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JonnyvsSherlock

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Na ja, das Ende war zugegebener Maßen etwas inkonsequent.


Martin.Eyxtra

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Nach dem ersten Mal Sehen dachte ich, dass es der spannendste Film ist den ich bis jetzt gesehen habe... und das alles mit einer einzigen Explosion. Nimm dir ein Bsp. dran Michael Bay!

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TheDrPepperPower

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Bewertung3.0Schwach

"Mr Greengrass, ich habe einen ganz fiesen Tremor. Darf ich ihr Kameramann werden?"

So oder so ähnlich muss sich bei THE BOURNE ULTIMATUM wohl das Bewerbungsgespräch für den wichtigen Posten des Director of Photography abgespielt haben. Egal wie sehr diese Filme anscheinend geliebt werden - ich kann niemals ein Fan der Bourne Reihe werden, wenn die Macher sich immerfort weigern zu verstehen, dass man als Zuschauer zu allererst erkennen können muss, was gerade passiert, bevor man in irgendeiner Weise in einer Story involviert sein oder sich von ihren Actionszenen mitreißen lassen kann.

2002 nahm diese unverständlicherweise geradezu vergötterte Reihe mit THE BOURNE IDENTITY noch einen ganz netten Anfang. Dieser Film war zwar recht routiniert geschrieben und inszeniert und daher in keiner Weise herausragend, fühlte sich aber insgesamt immerhin noch einigermaßen komplett und rund an, da er eine interessante Story, brauchbare Darsteller und vor allem einen schönen Arc hatte. Für eine Fortsetzung wurde dann zwei Jahre später allerdings ein neuer Regisseur eingespannt, nämlich der oben bereits erwähnte Paul Greengrass. Unter dessen Regie folgte auch gleich der erste Tiefschlag mit THE BOURNE SUPREMACY, einem Film, der im Grunde genau das gleiche falsch macht wie das vorliegende Werk: In ausnahmslos jeder einzelnen Actionszene wird etwa einmal pro Sekunde - manchmal sogar noch öfter - wild und hektisch geschnitten und das ganze dazu noch mit einer permanent eingesetzten Shaky Cam der übelsten Sorte garniert. Selbst die ruhigeren Szenen strotzen nur so vor unnötigen Schnitten, engen Shots und unangenehmen Kameraeinstellungen.

Früher, lange vor unserer Zeit, da gab es einmal eine filmische Technik namens "Tracking Shot". Dafür stellte man manchmal sogar eine Kamera auf einen Wagen und diesen wiederum auf eine extra aufgebaute Schienenanlage - und wozu das alles? Nur um eine möglichst lange ohne Schnitt auskommende, saubere und dynamische Aufnahme einer Szene zu ermöglichen. Vollkommen unnötig findet man so etwas heutzutage natürlich - wo bliebe denn da die Spannung? Kraftvolle, bedeutsame Aufnahmen, die für sich selbst sprechen können? Kreative Einstellungen, die das Geschehende beeindruckend für die Ewigkeit festhalten? Och nö, lieber zack, zack, zack, cut, cut, cut, sonst wird's doch sofort langweilig! Großartige Regisseure wie Brian De Palma oder Martin Scorsese bedienten sich einst dieser wundervollen Art zu filmen. Inzwischen wird dagegen eine Kamera anscheinend nur allzu oft mit einem Überraschungsei verwechselt. Nur leider sind die guten Werke dadurch sogar seltener aufzufinden als auf jeder siebten Filmrolle.

Für mich sind Paul Greengrass' Werke der Bourne-Reihe letztendlich nahezu unschaubar. Auch wenn die Geschichte passabel sein mag, die Darsteller ihren Job zufriedenstellend erfüllen und man sich immerhin die Mühe gemacht hat, für die Actionszenen ein paar echte Autos zu verschrotten (was ja heutzutage erschreckenderweise schon gelobt werden muss), so haben seine beiden Filme einen unverzeihlichen und tiefgreifenden Makel: Sie versagen schlichtweg in ihrer Funktion als Medium. Sie geben mir, dem ehrlich interessierten Zuschauer, keinerlei Möglichkeit, in das Geschehen einzutauchen, denn meine Augen schmerzen nach kürzester Zeit einfach nur noch aufgrund des geradezu manischen Schnitts und der sich förmlich überschlagenden Handkamera. In der Vergangenheit kam es sogar schon vor, dass ich Filme wie z. B. END OF WATCH aufgrund dieser völligen filmischen Inkompetenz abbrechen musste, weil sich einfach auch beim besten Willen meinerseits nie so etwas wie Viewing Pleasure einstellen wollte. Mir hängt dieser moderne Pseudo-Realismus aufs Extremste zum Hals raus. Bei MAN OF STEEL musste ja sogar das intime Gespräch zwischen Clark und seinem Vater mit einer stets taumelnden Kamera gefilmt werden, denn dadurch symbolisiert man natürlich ganz artistisch das aufgewühlte Innenleben des jungen Superman. Bullshit.

Hollywood, höre endlich auf zu wackeln! Gib mir wieder Filme, in denen ich erkennen kann, was auf der Leinwand passiert. Zeige mir toll inszenierte und stimmungsvoll eingefangene Verfolgungsjagden wie in RONIN, atemberaubende Straßenschlachten ala HEAT oder Chase Scenes wie in CARLITO'S WAY, bei denen die Kamera förmlich an den Charakteren klebt, jeder ihrer Bewegungen flüssig hinterhergleitet und uns somit sanft mitten ins Zentrum des Geschehens bringt. Und wieder einmal schließe ich traurig mit meinem immer währenden Wunsch: Bringt mich zurück in die 80er und 90er, in die Zeit, als man noch wusste wie man Action in Filmen spannend und wahrhaft beeindruckend darstellt, zurück in die Zeit, als Filme noch echt aussahen, wahre Handwerkskunst waren und mich etwas empfinden ließen.

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TheDrPepperPower

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@vega_vincent - Jap, ONCE UPON... ist da ebenfalls ein tolles Beispiel. Der beweist ja total eindrucksvoll, dass man mit Ruhe eine ungeheure Spannung erzeugen kann, gerade in der Opening Sequence oder beim Shoot Out am Ende. Ich habe mir übrigens echt gestern nach dem Film nochmal das Ende von CARLITO'S WAY angesehen und ich hätte mich am liebsten vor DePalma in den Staub geworfen und ihm für seine Inszenierung gehuldigt. Die letzte Viertelstunde ist einfach nur goldenes Zelluloid in Sachen dynamischer Action.

@ Jacker - Hehe, ich hatte zum Glück nicht vor, GETAWAY zu schauen. Hab kürzlich das Original gesehen und fand das schon nicht sonderlich toll. Hab mir jetzt gerade den Plot angeschaut und das scheint ja gar kein Remake des alten Films zu sein sondern eher Titelklau. Aber 6000 Schnitte, wtf...

@ "Filmvernichterkollege" - Yeah, Man of Steel Review von dir mit 3 Punkten!? Da freu ich mich schon drauf. 3 ist nämlich auch meine Bewertung :-)


cpt. chaos

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Es lebe die Filmvernichtervereinigung!!! ;o)))


hno-16

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Bewertung5.0Geht so

Mein Bourne-Silvester Marathon(Film3)mit pip-16
Ein Film, eine einzige Verfolgungsjagd!

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Erlkoenig

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ebenfalls eine gelungene Fortsetzung der ersten Teile. Nun wird der Kreis geschlossen, offene Fragen geklärt. Eine Sache, die mich bei allen drei Teilen ein wenig gestört hat (weswegen es "nur" jeweils eine Bewertung knapp unter 9 Punkten gegeben hat), ist die Tatsache, dass Bourne nahezu unverwundbar scheint und neben High-Speed-Autorennen im Gegenverkehr auch noch Spezialist in Parcours, Motorcross, IT, Martial-Arts, Sprachen, Taschendiebstahl, Einbruch, Steilwandklettern, Tauchen und Elektronik ist. Auch wenn es der Action keinen Abbruch tut, lässt die Realitätsnähe teils doch etwas zu wünschen übrig. :)

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cpt. chaos

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Bewertung7.0Sehenswert

Jason Bourne setzt, chronologisch leicht verschoben, zum dritten Streich an und lässt es dabei richtig krachen! Die knallharte Action besitzt ausgesprochen hohen Unterhaltungswert, sowie bspw. das Aufeinandertreffen zwischen Bourne und seinem marokkanischen Widersacher in Tanger und natürlich die wilde Crash-Tour durch New York, bei der so ziemlich alles geschrottet wird, was sich dem Mann ohne Gedächtnis in den Weg stellt - das ist schon echt Action vom Feinsten!

Nach wie vor schade jedoch, dass die Charakterzeichnungen etwas zu dürftig um die Ecke kommen, daher mitunter wie ein notwendiges Übel wirken und auch manch interessantes Detail auf der Strecke bleibt.

Spoiler:
So wird eine frühere Beziehung zwischen Bourne und seiner Gehilfin "Nicky" Parsons (Julia Stiles) flüchtig angedeutet, aber nicht weiter thematisiert. Ebenso wie Bournes Beweggründe der Operation Treadstone beizutreten, lassen sich lediglich erahnen. Hier und an einigen anderen Stellen, hätte man der Trilogie etwas Tiefe einhauchen können, aber nun gut, sollte halt nicht sein...

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vanilla

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mach ich;-)


TheDrPepperPower

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War absolut unbeeindruckt vom Film. Wollte hier eigentlich ausführlich meinen Unmut bekunden, aber musste dann doch gleich nen eigenen Kommentar schreiben, weil's zu lang wurde. Schau mal rein und sag mir, ob du mich verstehen kannst, Filmvernichter_Kollege ;-)


Kohax

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein großartiges Ende einer großartigen Filmtrilogie - allerdings ein Ende mit Startschwierigkeiten. Der Film kam wirklich erst so nach 20-30 Minuten in Fahrt, davor war er eher... nun ja... gewöhnungsbedürftig. Allerdings nahm er nach dieser Zeit, wo ich schon kurz vor der Verzweiflung stand, da ich die ersten beide Teile grandios fand, wieder an gewohnter Fahrt auf und war schnell wieder auf dem Standard, den ich gewohnt war.
Matt Damon als abgebrühter Action-Haudegen in gewohnt ordentlicher Form. David Strathairn als neuer Feind war ausgezeichnet. Und Julia Stiles? Ein wahrer Genuss!! Nach doch eher kleineren Rollen in den ersten beiden Teilen bekam sie hier die ihr würdige Screentime. Und diese meisterte sie tadellos. Meiner Meinung nach der heimliche Star dieses Films.
Ein wunderbarer Actionfilm mit exotischen Schauplätzen und ein klasse Abschluss der Trilogie, die aber aufgrund des anfänglichen Hängers am Anfang einen kleinen Punktabzug im Vergleich zu den ersten Teilen bekommt.

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henrik.bruning

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Typisch für einen 3. Teil einer Triologie, war das Motto wieder: -höher, weiter, schneller,noch mehr action,mehr mehr..- Naja und der "4. Teil" ist für mich kein Bourne..
Da typisch aber nicht schlecht heißst..und die Story brilliant fortgeführt wurde ist der Film mehr als sehenswert.

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Hummeli

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Bewertung4.5Uninteressant

Story ist ja vielleicht okay, aber wenn man vor lauter Kameragewackel nichts davon mitbekommt? Da gucke ich doch lieber die alten Bond-Filme!

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Copacabanasun

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Bewertung9.0Herausragend

B-B-B-B-B-B-B-B-B-B-Bourne...der letzte Teil mit Matt Damon..und gelungen. Mir persönlich stört die Wackelkamera nicht so aber jeder Mensch kann das mal mehr mal weniger ab. ;) Story ist sehr gut gelungen und die Action halt Bourne-Qualität nichts zu meckern. Nix gegen Jeremy Renner aber der vierte Bourne-Teil ohne Bourne nun ja...nicht Bourne-würdig...und Bourne war nicht mal in dem Film. Hätte mir gewünscht, das sie den vierten Teil anders benennen, wäre auch für Jeremy Renner besser gewesen. Meine Mutter saß neben mir im Kino und sagte nur...das ist aber nicht Matt Damon, wollen die mich verarschen? :D 9 Punkte für Matt Damon mit dem die Reihe zu ende hätte gehen sollen.

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Maltin

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Bewertung7.0Sehenswert

Mein Trilogie-Fazit:

Als Filme, die nicht hundertprozentig in mein Beuteschema passen, stand am Anfang die Skepsis, ob denn diesmal ein Actionstreifen fähig ist, die intelligente Komponente - in diesem Fall der Spionagewelt - einzubinden. Vorne weg: dies trifft mit Abstrichen auf alle drei Teile zu. Wobei genau hier auch die geringfügigen Unterschiede in der Bewertung festzumachen sind.

Im ersten Teil war ich zunächst mal gespannt auf Matt Damon in dieser Rolle. Als stahlharter, zum kühlen Mordmonster ausgebildeter Agent ist er uns ja nicht so oft begegnet. Seine Leistung in dieser Rolle ist, wie die der anderen, mehr als solide. In ihm geht die Verbindung von Intelligenz und Kraft voll auf. Seine erlernten Kampfstrategien kommen jedoch öfter zum Einsatz als mir lieb ist. Das psychisch labile Innenleben, welches ihm zu schaffen macht, wird erst im zweiten Teil tiefer thematisiert. In einer Phase, in der Hollywood vermehrt auf die Identitätsthematik abzielt, ist die Bourne Identität mal eine alternative Bearbeitung, die auf Amnesie gepaart mit konventioneller Action setzt.
Dickes Minus: Die Synchronisierung der Marie Kreutz, gespielt und persönlich synchronisiert von Franka Potente, ist viel zu kühl und hölzern. Ich denke, dass man hieran sehr gut sieht, welches Gewicht professionelle Synchronisation besitzt. Mir ging dadurch ein wenig die Authentizität verloren (bei der kleinen Nebenrolle von Daniel Brühl im dritten Teil hatte ich das Gefühl nicht). 6.5

Teil zwei ist mein persönlicher Favorit der drei Teile, da er mehr in die Tiefe geht und Hintergründe des Bourne-Charakters bebildert. Wir erfahren, mehr darüber, wo die Wurzeln seines Schicksals liegen, weil er auch mal Zeit hat darüber nachzudenken. Der Film verliert dadurch keineswegs sein rasantes Tempo. Immer wieder ist Bourne auch hier am Europa-Hopping, was allen Filmen, dem zweiten aber ganz besonders gut zu Gesicht steht (in der Ocean‘s-Trilogie konnte ich auch dem zweiten Teil, der in großen Teilen in Amsterdam spielt mehr abgewinnen, als die Masse). Die "ehrliche" Action fällt auch hier im Vergleich zu anderen Genrefilmen auf. Am Ende des zweiten Teils habe ich das Gefühl gehabt einen anderen Actionfilm gesehen zu haben, der die Story exzellent aufnimmt und tiefgreifend ausmalt (und tatsächlich war auch ein anderer Regisseur dafür verantwortlich, was ich vorher nicht wusste). 7.5

Das Bourne Ultimatum setzt der Trilogie ein ehrwürdiges Ende. Die Verfolgungsjagden toppen nochmals die anderen Teile. Sehr beeindruckend, wenn Damon am Steuer eines Fluchtwagens und die Verfolger im Nacken komplett durchgeschüttelt wird und ihm das Adrenalin (oder der Angstschweiß?) auch anzusehen ist. Abgeflacht ist dagegen die inhaltliche Auflösung des Komplotts um Bourne. Ein ums andere Mal geraten die Wendungen und Kniffe als zu fadenscheinig. Wie kommt er in die Apotheke? Wie kommt er in das CRI-Gebäude? Warum wissen plötzlich alle um "41571" Bescheid? Mag sein, dass solches Hinterfragen dem Genre kontraproduktiv ist. Doch ich konnte so manche Ungläubigkeit nicht mehr einfach so willentlich aussetzen. 7.0

Alles in allem hatte ich sechs Stunden feinste Actionunterhaltung, bei der der Kopf nicht zu kurz kam und sich zwei Fortsetzungen sehen lassen konnten. Hat man ja auch nicht alle Tage. Regisseur Paul Greengrass überzeugte mich mehr als Doug Liman, Bösewicht Ward Abbott (Brian Cox) mehr als Alexander Conklin (Chris Cooper) im ersten oder Noah Vosen (David Strathairn) im dritten Teil. Ein besonderes Lob geht an Cooper-Nachfolgerin und CIA-Einsatzleiterin Joan Allen (Pamela Landy), die die Wandlung von der Gegenspielerin zur Verbündeten im zweiten und dritten Teil überzeugend verkörpert.
Und nun bin ich gespannt, ob das "Vermächtnis" denn tatsächlich zu groß war.

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heiko.buschhaus

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Bewertung7.0Sehenswert

Der dritte Teil der Bourne-Trilogie ist in meinen Augen gleichzeitig der schlechteste Teil der kompletten Reihe. Die Story wird zwar exzellent weiter erzählt, jedoch mit zu vielen Wendungen, dass man dauerhaft bei diesem Film auf der Hut sein muss, um nichts zu verpassen! Zudem leidet der Film unter dem selben, was auch Michael Bays 'Transformers 3' zum schlechtesten teil der Reihe machte: er ist einfach too much, er besteht förmlich nur noch aus Action und bietet dem Zuschauer einfach keine Ruhepausen mehr, weshalb der Film wirklich langweilig wird! Die Actionszenen sind wieder innovativ und exzellent, jeodch nervt die Wackelkamera wieder einmal tierisch! Die Auflösung ist gut gelungen, jedoch mangelt es dem Film wirklich an Spannung; er konnte mich einfach nicht so hooken wie die anderen Teile!

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