Das deutsche Kettensägenmassaker
Das deutsche Kettensägenmassaker (1990), DE Laufzeit 63 Minuten, FSK 16, Thriller, Komödie, Horrorfilm, Kinostart 29.11.1990
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11 Kommentare
Keine
von Christoph Schlingensief, mit Susanne Bredehöft und Artur Albrecht
Die erste Stunde der Wiedervereinigung. – Christoph Schlingensiefs Antwort auf die deutsche Laubsägenpolitik: die Wiederzerstückelung von Deutschland. Wessis schlachten Ossis und der Film schlachtet Deutschland. 3. Oktober 1990: Clara beseitigt ihren Leipziger Ehemann und fährt mit ihrem Trabi über die noch immer von verwirrten und hysterischen Zöllnern provisorisch verteidigte Grenze. Eine aktive Lesbe bewahrt sie zunächst davor, in der dortigen Wurstfabrik von ihren Verwandten sofort verarbeitet zu werden. Clara verlangt nach Artur, ihrem Geliebten. Doch immer wieder vereitelt Hank mit seiner Kettensäge menschlich und moralisch saubere Lösungen. Dafür gibt es Leichen satt und damit genug Stoff zum Verwursten.
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Cast & Crew
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Christoph Schlingensief
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Susanne Bredehöft
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Artur Albrecht
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Alfred Edel
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Brigitte Kausch
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Dietrich Kuhlbrodt
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Reinald Schnell
Regie
Schauspieler
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Christoph Schlingensief
- Genre
- Thriller, Komödie, Horrorfilm

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Kommentare (10) — Film: Das deutsche Kettensägenmassaker
Kommentar schreibenDavid "Noodles" Aaronson 2011/10/13 12:46:14
Kommentar löschenNach „100 Jahre Adolf Hitler – Die letzte Stunde im Führerbunker“ beschließt Schlingensief auch der deutschen Wiedervereinigung ein würdiges Denkmal zu setzten.
Im Original Sachsenringfabrikat geht es über die Grenze („bewacht“ von Irm Hermann ) und schnurstracks in die Fänge der Kapitalistischen Produktionsweise… Das ist oft herrlich absurd, manchmal sogar richtig scheiße und deshalb alles in allen durchaus ansehbar - aber nicht zu oft. Erinnere mich spontan an eine Szene, in welcher die Ossis, von den Wessis verfolgt, schreien: wir sind doch jetzt ein Volk“ ^^
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mellisee 2011/07/07 23:06:20
Kommentar löschen"Sie kamen als Freunde und wurden zu Wurst". Schlingensiefs sarkastische, bissige und absolut überhöhte Reaktion auf die Wiedervereinigung 1990. Angucken!
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marcowski 2011/07/07 22:44:25
Kommentar löschenDrastischer kann man die Abgründe einer freien, kapitalistischen Gesellschaft nicht (über)zeichnen. Bei all dem Gemetzel fällt einem aber eine genauere Deutung schwer. Meinen Hut ziehe ich vor den Darsteller/Innen, die offensichtlich wirklich leiden mussten, damit dieser Film entstehen konnte.
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eastergaard 2010/12/31 11:52:37
Kommentar löschenKult!
Ein Anti-Film der Meisterklasse.
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BigDi 2010/10/29 17:05:17
Kommentar löschenHerrlichste Anti-Kunst. Widerliche Geschichte über widerliche Menschen in einer widerlichen Umgebung, die widerliche Dinge sagen und machen - widerlich anzusehen, widerlich anzuhören und es ist ein Wunder, dass man den höchstwahrscheinlich ebenso widerlichen Gestank nicht riechen kann. In diesem Sinne ein purer Genuss und weil in einem politischen Kontext dargestellt, auch irgendwie bissig, auf eine herrlich überdreht-polemisch-splatterige Art. Gemütlich ist das alles auf keinen Fall, aber wer sich gern in Ungemütlichkeit wälzt, darf sich hier wie zu Hause fühlen. Schliegensiefs eigene Zusammenfassung "Sie kamen als Freunde und wurden Wurst" trifft die wahnwitzige Stimmung perfekt. Schönster Moment: Udo Kier malt mit seinem blutigen Armstumpf das Peacezeichen auf eine Wand und kichert - mmh.
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Mr. Pink 2010/10/27 10:46:40
Kommentar löschenSehr gelungener, spaßiger Beitrag zum Thema der deutschen Wiedervereinigung.
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maslobojew 2009/12/22 22:05:37
Kommentar löschenIn jedem Fall ein sehr unterhaltsamer Beitrag zum Thema Wiedervereinigung, bei dem ich oft das Gefühl hatte, mehr im Theater zu sein, als vor dem Bildschirm zu sitzen. Situationskomik kommt reichlich zum Zuge.
Durch die Übertreibung schafft es der Film auch noch, dass der Zuschauer möglicherweise darüber nachdenkt, wie viel Wahrheit in ihm steckt bezüglich der Einverleibung der DDR durch Westdeutschland.
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mister mo 2009/05/28 19:03:37
Kommentar löschenWessis schlachten Ossis ab - Schlingensiefs Beitrag zur Wiedervereinigung! Nach fast 20 Jahren so aktuell wie eh und je!
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Darbon 2008/12/13 00:41:16
Kommentar löschenImmer noch der ehrlichste Beitrag zur deutschen Wiedervereinigung: Sie kamen als Freunde und wurden Wurst. Schlingensief, entsetzt vom euphorischen "Wir sind ein Volk"-Geschrei, verzichtet in dieser Art der Zusammenführung auf Pathos und Rührseligkeiten. Er unterhält mit einer Besetzung voller durchgeknallter Spielfreude und tränkt den Boden für "blühende Landschaften" mit Gedärm. Das ist wahrhaft grottenhässlich und für mich als Ossi obendrein absurd lustig.
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Punk 2008/02/22 15:30:00
Kommentar löschenDiesen Film darf man in keiner Minute ernst nehmen. Ein bitterböser Film von Kultikone Schlingensief, absoluter Geheimtip!!!
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