Das Experiment - Kritik

Das Experiment

DE · 2001 · Laufzeit 120 Minuten · FSK 16 · Drama, Thriller · Kinostart
  • 5

    Den Film macht vor allem den unglaublich hohen Grad an Authentizität der Schauspieler aus. Diese ist Handlungs treibend. Mehr jedoch leider nicht. Dialoge werden gegen Ende immer weniger glaubwürdig und Schauplätze und jede andere Art von filmischer Gestaltung beschränkte sich auf ein Minimum. Man kann sich den Film einmal anschauen. Das reicht dann aber auch.

    • 6

      Hatte ich noch ne Ecke stärker in Erinnerung, für eine deutsche Genreproduktion trotzdem noch sehr ansprechend. Das Szenario war damals noch recht orginell und die Besetzung durch die Bank gelungen ( u.a. die damals noch unbekannten Wotan Wilke Möhring und Antoine Monot Jr. ) . Leider sind die Charaktere ziemlich oberflächlich gehalten und wirkliche Spannung kommt eher selten auf, das brutale Finale hat mir dagegen wieder sehr gut gefallen.

      • 9

        Das hier wird wohl die höchste Wertung eines Deutschen Filmes, die ich jemals verteilen werde. Denn das Experiment ist einfach ein brilliantes Produkt. Damals in Hamburg geschaut, und da war ich das erste mal, richtig aggressiv im Kinosessel geworden, Aufgrund der feigen und erniedrigen Taten der sogenannten Wärter. Das Experiment ist bis heute, mit der besten Deutschen Filme die es gibt. Da is mir der Schweiger mit seinen Keinohrhasen etc, und all die anderen, Liebes-Komödien-Kriegsfilm-Geschichten, sowas von egal. Aber dieser Film traut sich was. Und wenn die Darsteller es bis heute immer noch schaffen, mit ihrer Spielart mich so dermaßen zu fesseln, mitzufiebern, muss es doch ein gelungenes Werk sein.

        Ich kann mich noch recht gut erinnern wie damals mit diesem Film auch Linkin Park die Deutschen Bühnen betritt. Damals noch als Vorband zu Marilyn Manson. Aber das nur als Randnotiz. Weil sie mit ihrer ersten Single ja ein Track zum Film beigesteuert haben. Und dementsprechend ihr Debüt gaben.

        Zudem gibt es ja auch für den Amerikanischen Markt ein Re-make mit Adrien Brody. Bis auf den Film Predators, ist er mir bis heute total unsympathisch, sehe den einfach nicht gerne. Bevor ich abdrifte, wie erwähnt gibts ein US Remake mit ihm, wie bei dem Film Nightwatch von Ole Bornedal. Da ich mir Freeze mal gegeben hatte, war ich auch bei der US Version vom Experiment mehr als enttäuscht. Hirschbiegels Original ist einfach eine Wucht!

        Die Leistung aller Darsteller möchte ich mal honorieren, denn bei allem Tohuwabohu, wenn Deutsche sich fetzen, oder gestresst angehen, sieht es nun mal so aus, wie es hier aussieht. Und darum wirkt vieles Realitätsnah. Zuweilen gibts aber auch kleine Mängel, die aber echt nicht ins Gewicht fallen, und auch der Athmosphäre im Film keinen Abbruch tun. Auch wenn die Situation schon nach wenigen Stunden sich hochschaufelt und dementsprechend eskaliert, wirkt es auch irgendwie künstlich, zumal man sich fragt, warum diese Männer innerhalb weniger Tage sich so dermaßen auf diese Situation einlassen und ihre eigentlichen Beweggründe ausblenden bzw, ihr eigenes echtes Leben. Das ist in der Tat schon seltsam. Aber dieses Gefängnisexperiment ist für einige auch eine Art, ausleben schlummernder düsterer Tendenzen, so wie beim Eckhardt, der sich sogar einer Vergewaltigung nicht entziehen möchte, und das als aktiver Part.

        Das Bleibtreu als 77 natürlich viel provoziert für seine Story, ist mit Sicherheit auch ein Schlüsselaspekt. Nimmt man aber alle Punkte zusammen, geschiet sehr viel ungerechtes und damals kochten mir im Kinonin Hamburg echt die Emotionen hoch. Das hat selten ein Film, bzw. ein deutscher Film geschafft. Darum geb ich diesem Film einen enormen Stellenwert. Da ich vor ein paar Tagen, und das kann man ruhig als offtopic sehen, in Rostock im Stasi Gefängnis war, und durch die Führung dort an Originalschauplätzen so einen Einblick in einen Knast bekam, wo aufgezeigt wurde wie und mit welchen Methoden dort gearbeitet wurde um den Willen von Menschen zu brechen, dann erscheint der Film Das Experiment wirklich überspitzt, aber auch Streckenweise doch irgendwie authentisch.

        Das Experiment ist auf jeden Fall spannend inszeniert, etwas was zum diskutieren Raum lässt, und vor allem einfach einer der besten Deutschen Schinken. Der sich vor anderen Filmen auch nicht verstecken muss. Ich finde, muss man mal gesehen haben!

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        • 9

          Ein Meilenstein der deutschen Filmgeschichte und einer der besten selbiger überhaupt. Diesen Film kann man auch in Endlosschleife laufen lassen - macht immer wieder Spaß. Mehr davon!

          3
          • 7

            Extrem gut gemacht und auch gespielt. Sollte man gesehen haben

            • 4

              Der Film behandelt eine interessante Thematik und ist deshalb auch sehr bekannt (beliebter Film in der Schule / Religion,Philosophie), moralisches Verhalten in besonderen Situation.
              Wie SoulReaver schon sehr gut beschrieben hat, geht es in "Das Experiment" leider überwiegend um die Darstellung der Eskalation, es wird also kaum auf Verhaltensmuster oder Charakterentwickelungen eingegangen.
              ##Spoiler
              Das Experiment wurde vorgestellt, die Wärter "übertreiben ihre Rolle" und Blut spritzt. =Gesellschaftskritik. =Nein, irgendwie nicht.
              Das ging schon alles sehr schnell.
              Nächster Punkt -die Glaubwürdigkeit-
              Sicherlich gibt es Machtkämpfe in solchen hierachischen Systemen, trotzdem trifft sich hier eine Gruppe aus Teilnehmern, die überwiegend aus finanziellen Gründen mitmachen und genau wissen, dass "der Test" NUR 14 Tage dauert.
              Für mich etwas merkwürdig, dass der homo ökonomicus plötzlich kein Interesse mehr an Geld hat und es nach nur wenigen Tagen zu brutalen Gewalttaten kommt :/
              Natürlich bekommt auch die Leitung kaum etwas mit.
              Als die Wärter die "Experiment Leitung" auch noch festgehalten hatte, konnte ich den Film leider nicht mehr Ernst nehmen.
              Dabei fing es doch so gut an -_-

              • 6 .5

                Ein etwas skurriler Film mit einer interessanten Analyse von Gewalt-Entwicklung. Sehr menschlich und gleichzeitig erschreckend.

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                • 6

                  Oliver Hirschbiegel schaft hier eine klaustrophobische Stimmung die mit zunehmender dauer noch mehr wird.
                  Aber das Problem des Films sind nicht die Settings oder gar die guten Darsteller, für mich ist das Drehbuch zu unausgegoren und vorhersehbar.
                  Moritz Bleibtreu und Christian Berkel sind beide die Highlights, die den Film über so manchen Graben hiefen.
                  Was richtig nervt und völlig unsinnig daherkommt, ist die "Liebesgeschichte" von Tarek und Dora.
                  Aber zuviel Schwarzmalerei will ich auch nicht betreiben, denn der Film vermag trotzdem zu fesseln.

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                  • 6 .5

                    hatte den genauso gut in erinnerung...die darsteller geben hier ALLES!

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                    • 3

                      Interessantes Thema, weil aus soziologischer, psychologischer und natürlich anthropologischer Sicht von Belang, zeichnet Oliver Hirschbiegel das auf einem wahren Fall basierende Experiment ausschließlich mit unangespitzten Stiften nach. Im Zentrum der wissenschaftlichen Versuchsanordnung steht das gruppendynamischen Verhalten des Menschen in einer Gefängnissituation: Wärter und Häftlinge werden eingeteilt, die absolute Machtposition hier, die Aberkennung von Grundrechten dort. Eine personalisierte wie funktionalisierte Unebenmäßigkeit, die ihre Grenzen mit der Zeit von ganz allein absteckt. „Das Experiment“ aber schenkt dieser ausschlaggebenden, sich sukzessive entwickelnden Abgrenzung keinerlei Aufmerksamkeit, hier geht es allein um den direkten Weg zur Eskalation; hier wird nur in Extremen gedacht, es gibt nur Schwarz und Weiß, keine Grauabstufungen, was das Spektrum menschlicher Verhaltensmuster grundsätzlich trivialisiert und den Ansatz des Films folgerichtig für nichtig erklärt. „Das Experiment“ ist ein berechnender Sensationsgierlappen, der in seinem durchweg vernagelten Betragen nur eine Richtung kennt: Mit Vollgas in das voyeuristische Herz des Plakativen.

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                      • 7 .5
                        pabloundtrish 04.02.2016, 17:47 Geändert 05.02.2016, 11:28

                        Was das neuere Unterhaltungskino betrifft, ist Das Experiment wohl der eine deutsche Vorzeigefilm. Völlig zurecht. Trotz sehr weniger Charaktere spielt gefühlt jeder zweite Schauspieler mit, der auch heute noch irgendwie interessant ist. Und auch die, die sonst eher mäßig überzeugen, meistern hier ihre Rolle perfekt. Es gibt inzwischen sogar ein US-Remake. Weil der Film echt gut umgesetzt und getimed ist und sich um interessantesten Stoff dreht, kann man ihn immer mal wieder anschauen. Leider driftet der Film am Ende aufgrund in einer viel zu lang geratenen und übertriebenen Splatter Jagd ins Absurde ab. Da mache ich ihn dann meistens aus. Die Nebengeschichte mit Bleibtreu und seinem Techtelmechtel nimmt für meinen Geschmack auch etwas viel Raum ein. Aber das sind nur Kleinigkeiten. Wer auf etwas düstere Dramen mit etwas Action und guter sich langsam aufbauender Horror-Story steht, ist hier richtig. Allzu hart ist der Film auch wieder nicht aber er schockt auf psychologische Art. Absolut lohnenswert.

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                        • 7 .5
                          Thanatos1 09.01.2016, 05:07 Geändert 09.01.2016, 05:09

                          Deutsche Filme bei denen ich am Ende sagen kann das ich ihn wirklich gut fand gibt es leider sehr selten.

                          Entweder es sind irgendwelche ausgelutschten 08/15 Geschichten voller Klischees, Schauspieler auf Berlin Tag und Nacht Niveau oder Til Schweiger, irgend etwas ist immer verkehrt das mir den Filmspaß verdirbt.

                          Dann gibt es aber manchmal, ganz selten, auch Filme die herausstechen und einem mal etwas anderes bieten.
                          Leider sind diese Filme sehr selten, so selten das man die aus den letzten 15 Jahren wohl an zwei Händen ablesen kann.
                          Spontan fallen mir da werke ein wie Die Welle, Das Leben der Anderen oder auch Unsere Mütter unsere Väter ein.
                          Dies sind allerdings auch alles Politisch motivierte Filme, wovon es meiner Meinung nach auch viel, viel zu viele gibt.

                          Das Deutschland eine solche Ödlandschaft in diesem Bereich ist, ist traurig, besonders wenn man bedenkt was für legendäre Filme hierzulande zwischen 1920 und 1935 geschaffen wurden.

                          Nun ist hier "Das Experiment" eine der wenigen größeren Produktionen die nichts mit dem dritten Reich oder der DDR zu tun haben, hier wurde etwas anders gemacht und es hat funktioniert.
                          Der Film ist seine 7,5/10 auf jeden Fall wert, wäre ich weniger objektiv würde ich ihm für das Made in Germany wohl noch nen Punkt mehr geben.

                          Anzumerken sei noch: Es existiert ein Amerikanisches Remake des Films und dieses ist weitaus schlechter, mit den Amis mithalten können wir also in jedem Fall.
                          Wir müssen nur wollen.

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                          • 7 .5

                            Das Experiment zeigt einmal wieder was passieren kann, wenn die falschen Menschen Macht ausüben. Schonungslos wird hier gezeigt, wozu der Mensch bereit ist, wenn die psychologische Grundlage, die sicherlich bei sehr vielen Menschen zu finden ist, erst einmal geschaffen ist. Machtmissbrauch ist ein sehr heikles Thema.
                            Auch wenn bereits im Vorspann gesagt wird, es handle sich bei diesem Film um eine wahre Begebenheit, muss man sich im Klaren sein, dass damit lediglich das Thema und die Situation gemeint ist und nicht die Personen oder einzelne Szenarien.

                            Die Besetzung ist top. Das kann man nicht anders sagen. Bleibtreu, Berkel und von Dohnányi spielen einfach perfekt. In diesem Punkt gibt es nichts zu meckern.
                            [SPOILER:] Die Liebesgeschichte mit Dora (Maren Eggert) finde ich sehr irrelevant und hat wahrscheinlich nur Platz gefunden, weil die Geschichte sonst zu langweilig gewesen wäre. Die Idee, das Tarek Fahd alias Nr. 77 (Moritz Bleibtreu) als journalistischer Mitarbeiter in dieses Experiment einsteigt, finde ich sehr gut.

                            Das Experiment ist ein sehr guter Deutscher Film, den man sich gut anschauen kann. Leider gibt es solch gute Filme aus Deutscher Produktion nur selten. Deshalb: Unbedingt anschauen.

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                            • 5

                              Das aufgezeigte Szenario birgt unbestritten einen gewissen Reiz, und die Darstellertruppe um Moritz Bleibtreu und Christian Berkel, kann sich ebenfalls sehen lassen. Obwohl "Das Experiment" auf einer tatsächlichen Versuchsreihe beruht, welche, wie im Vorspann darauf hingewiesen wird, frühzeitig abgebrochen wurde, bleibt die Glaubwürdigkeit des Films auf der Strecke, da es dem Psychothriller angesichts der gezeigten Erniedrigungen und zunehmenden Brutalität, welche in einer regelrechten Gewaltorgie gipfeln, die insbesondere in der letzten Viertelstunde ihren Höhepunkt findet, an nötiger Tiefe mangelt, zumal allen voran die Charakterzeichnungen einfach zu oberflächlich ausfallen. Stattdessen wird eine Liebesbeziehung eingeflochten, die sich letztendlich als überflüssiger Ballast herausstellt.

                              Nun könnte man natürlich dagegen halten und sagen, dass es sich halt lediglich um einen Film handelt, womit meine Frau – sofern sie sich mal gemeinsam mit mir ein Filmchen anschaut – auch oftmals argumentiert. Wie dem auch sei, für meinen Geschmack kommt dieser deutschen Produktion die anfängliche Bodenständigkeit mit zunehmender Laufzeit abhanden, was das zugegebenermaßen grundsätzlich ansprechende - wenn auch in diesem Zusammenhang überzogene - Finale nicht ausreichend zu kaschieren vermag.

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                              • 3

                                Zitat Moviepilot: "Das Experiment zeigt die wahre Geschichte eines verstörenden psychologischen Versuchs, der eine Versuchsgruppe wahllos in Häftlinge und deren Wärter aufteilte.

                                1971 wurde an der Stanford University ein Experiment durchgeführt, bei dem sich 20 Freiwillige für zwei Wochen in eine Gefängnissituation begaben. Das sogenannte Stanford-Gefängnis-Experiment musste nach sechs Tagen wegen der ausschreitenden Gewalt abgebrochen werden. Das Experiment zeigt dreißig Jahre später wie die Geschichte weitergegangen wäre, hätte man das Experiment nicht abgebrochen. "

                                Der letzte Satz ist entscheidend. Denn er zeigt im Ansatz schon auf was an diesem Film nicht passt. Reale Eskalation reicht nicht, man braucht zusätzlich auch noch die Extraportion Unterhaltungs-Eskalation. Anstatt hier also eine reale Geschichte zu erzählen pumpt der Film sich selber und seine Protagonisten so weit auf bis sie einfach nur noch lächerlich wirken.

                                Die Idiotie der Dramatik zeigt sich hier an viel zu vielen Stellen, sodass im Endeffekt nichts von der Wahrheit über bleibt und man sich lediglich einen Fake angesehen hat. Der angepeilte Mindshock wird so konsequent herbeigeprügelt, dass er selbst in einem Comicuniversum nur noch belächelt werden würde.

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                                • 9
                                  Fox1Lead 25.07.2015, 01:07 Geändert 25.07.2015, 15:02

                                  Wow.
                                  Dieser Film hat mich umgehauen.

                                  Psychologisch sehr interessant, spannend, brutal und realistisch. Man kann sehr gut mit den Gefangenen mitfühlen. Ach Quatsch - man fiebert mit ihnen mit! Jeder Schauspieler hat seine Rolle hier sehr gut verkörpert, allen voran Justus von Dohnányi, (den ich sonst nur in gaaaanz anderen Rollen kennen gelernt habe). An manchen stellen hab ich mich sogar dabei ertappt, wie auch ich mich fragte: Was würdest du jetzt tun?
                                  Mit "Der Untergang" definitiv der beste deutsche Film, den ich bisher zu Gesicht bekommen hab.
                                  Anzukreiden hab ich einerseits die Filmmusik, welche mir an ein paar Stellen überhaupt nicht gefallen hat und andererseits vor allem die Szenen vom Anfang bis zur Mitte des Filmes, in denen Dora gezeigt wird. Hat mir lange Zeit nichts gesagt. Im Endeffekt zeigen sie zwar Die Sehnsucht zwischen den beiden, aber mir kamen sie zu lang und uninteressant vor.

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                                  • 8

                                    N Film mit einer doch erschreckenden Wahrheit.

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                                    • 10

                                      Das Experiment, ein krasser Film, der echt unter die Haut geht und dort auch eine Weile bleibt. Noch aus der Zeit, in der deutsche Filme gut waren.

                                      • 10

                                        Sehen sie einen spannenden Thriller über eine Studie über das Verhalten von Menschen in Extremsituationen! Aus Sicht von Wärtern und Gefangenen! Der Film ist teilweise schockierend und lässt einen zum Schluss psychisch fix und fertig zurück. Gehört beispiellos zu einem der besten deutschen Filme, die ich bisher gesehen habe. Das amerikanische Remake mit Adrien Brody von 2010 ist auch empfehlenswert, jedoch längst nicht so heftig wie das deutsche Original!

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                                        • 2 .5

                                          Überzeugt nicht, hat dafür aber trashige Elemente.

                                          • 9

                                            Der Film basiert auf dem berühmten Stanford-Prison-Experiment und macht wunderbar deutlich, wie die Entwicklung der Konflikte entstehen konnte. Ab ca. der Hälfte geht der Film sogar darüber hinaus und zeigt, was hätte passieren können, wenn die Versuchsleiter das Experiment damals nicht abgebrochen hätten. Psychologisch sehr interessant, super spannend, teilweise schockierend, lässt der Film einen echt geschafft zurück. Einer der besten deutschen Filme, die ich bisher gesehen habe.

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                                            • 8

                                              Ich muss zugeben, dass es generell schwer ist mich mit deutschen Filmen zu beeindrucken.

                                              Gleichzeitig muss ich aber sagen, dass gerade "Das Experiment" bewiesen hat, dass es durchaus möglich ist die Hollywood Verfilmungen in den Schatten zu stellen.
                                              Auch ein Adrien Brody konnte in der amerikanischen Verfilmung nicht das Feeling rüberbringen was Moritz Bleibtreu hier geschafft hat.

                                              Man hätte diese harte und brutale Wahrheit hier nicht besser an die Cineasten tragen können, als wie es der deutsche Streifen geschafft hat.
                                              Hut ab für dieses Kunstwerk!

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                                              • 8

                                                Ein spannnender und gut gemachter >Psychothriller, sowie eine interessante Studie über das Verhalten von Menschen in bestimmten Situationen. (oder in dem Fall bei einem Experiment). Im Großen und Ganzen finde ich den Film klasse, allerdings gibt es auch einiges, was ich als Fehler b.z.w Schwäche ansehe. Zu Anfang empfinde ich den Film und das Verhalten der Charaktere als glaubwürdig, aber späte wird das Ganze für mich zu überzogen und eher unglaubwürdig. Das hat aber den Vorteil, dass der Film dadurch richtig spannend und zu einem guten Psychothriller wird.Auch finde ich, dass man den einen oder anderen Charakter n bißchen mehr hätte beleuchten können. Aber vielleicht bin ich da jetzt auch zu anspruchsvoll. Außerdem ändert das nichts daran, dass mich der Film sehr gut unterhalten hat. Eine gut erzählte Geschichte, ein klasse Thriller, fesselnd und auch die Schauspieler haben ihre Sache gut gemacht.

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                                                • 8 .5

                                                  Ein Experiment das komplett aus den Fugen gerät. Wahnsinnig gut gespielt, mit einer unglaublich dichten Atmosphäre und einen wunderbaren Moritz Bleubtreu. Definitiv nichts für schwache Nerven. Übrigens ist das deutsche Original meiner Meinung nach um Weltern besser als das US-Remake mit Brody und Whitaker. Also wenn ihr beide noch nicht kennt, dieser hier ist viel viel authentischer.

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                                                  • 8 .5

                                                    Ich bin sprachlos. Ein deutscher Film, der mal nicht scheiße ist? Genial! Dafür gibt es erstmal einen Bonuspunkt.

                                                    Der Film handelt von dem Stanford-Prison-Experiment und spinnt die Geschichte ein wenig weiter.
                                                    Der Taxifahrer Tarek Fahd entdeckt in der Zeitung eine Anzeige für ein Experiment: 2 Wochen für 4000 DM (hach, die gute D-Mark). Als ehemaliger Reporter nimmt er an der Bewerbung teil und wird auch ausgewählt. Es soll eine Gefängnissituation gespielt werden. Ein Teil der Bewerber sind Wärter und der Rest die Gefangenen. Einzige Regel: keine Gewalt! Tarek mit der Nummer 77 beginnt am Anfang die Wärter zu provozieren. Doch was als harmloses Spiel anfängt, entwickelt sich zu einem Machtkampf der superlative.

                                                    Ich kannte die Geschichte zu dem Stanford-Prison-Experiment bereits und diese Idee dahinter gefällt mir sehr. Es zeigt wie schnell wir Menschen uns manipulieren lassen, wie schnell wir dem Abgrund der Psyche entgegen gehen können. Der Film zeigt dies grausam real. Am Anfang spaßen die Gefangenen noch rum, spielen mit einem Wärter Basketball. Doch schon die ersten zwei Nächte zeigen, wie schnell man abdriften kann.
                                                    Wunderbar gespielt von Moritz Bleibtreu und Justus von Dohnányi. Ich war noch nie so begeistert von deutschen Schauspielern. Schnitt und Kamera fangen die Enge des Gefängnisses perfekt ein. Auch die kurzen Ausschnitte von der Brillenkamera Tareks zeigt das ganze noch einmal von einer verdammt menschlichen Perspektive.

                                                    Doch leider muss ich sagen, dass mir die Szenen mit Dora absolut nicht gefallen haben. Sie haben keinen Wert für die Geschichte. Das Mädel ist da, läuft rum, ist in seiner Wohnung, aber mehr passiert da auch nicht. Aber so schlimm nehm ich das dem Film nicht.

                                                    Fazit:
                                                    Wer auf Psycho, Thriller oder Horror steht, muss diesen Film sehen. Der Mensch ist eine verdammt unheimliche Kreatur. Losgelassen ist sie so gut wie unaufhaltbar.
                                                    Der Film geht einem bis auf die Knochen.
                                                    8 1/2 Pfotenabdrücke für diesen Streifen!