Das Fremde in mir
Das Fremde in mir (2008), DE Laufzeit 98 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 16.10.2008
6 Bewertungen
Skala 0 bis 10
53 Bewertungen
7 Kommentare
Keine
von Emily Atef, mit Hans Diehl und Judith Engel
Rebecca (32) und Julian (34) erwarten voller Freude ihr erstes Kind. Als Rebecca einen gesunden Jungen auf die Welt bringt, scheint ihr Glück perfekt. Doch statt der bedingungslosen Liebe, die sie erwartet hatte und von der die ganze Welt spricht, empfindet sie nur Hilflosigkeit und Verzweiflung. Ihr eigenes Baby ist ihr fremd. Mit jedem neuen Tag wird deutlicher, dass Rebecca den Anforderungen des Mutterseins nicht gewachsen ist. Doch außer ihr scheint das niemand zu bemerken. Sie kann sich niemandem anvertrauen, nicht einmal Julian. Denn: Wie spricht man über das Unaussprechliche? Über Gefühle, die man nicht einordnen kann? Von denen man noch nie zuvor gehört hat? Rebeccas Zustand verschlechtert sich zunehmend bis sie schließlich fürchten muss, zu einer Gefahr für ihr eigenes Kind zu werden. Nach einem Zusammenbruch erkennt alleine Rebeccas Mutter, was ihre Tochter braucht: Professionelle Hilfe und Unterstützung bei dem Aufbau einer Mutter-Kind-Beziehung. Rebecca wird in eine Klinik eingewiesen. Ganz allmählich beginnt sie auf dem Weg der Heilung, sich nach ihrem Sohn zu sehnen. Vielleicht ein Erwachen der Mutter in ihr.
Cast & Crew
-
Emily Atef
-
Hans Diehl
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Bernhard
-
Judith Engel
-
Herbert Fritsch
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dr. Börner
-
Dörte Lyssewski
-
Brigitte Zeh
-
Tilla Kratochwil
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Polizistin
Regie
Schauspieler
-
Markus Lerch
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Polizist
-
Martina Troschke
-
Esther Bernstorff
-
Emily Atef
- Genre
- Drama
Drehbuch
Filmdetails Das Fremde in mir
Fans dieses Films mögen auch
Novemberkind
DE 2008
Anonyma - Eine Frau in Berlin
DE 2008
Flug 93
US/FR 2006
Kirschblüten - Hanami
DE/FR 2008
Somewhere
US 2010
Trailer zum Film Das Fremde in mir
bedenklich? | Alle Trailer, Clips & Videos (2)
Fans dieses Films gefiel auch
Aktuelle moviepilot-Interviews
Schauspieler und Filmemacher
Links zum Film Das Fremde in mir
- Das Fremde in mir: critic.de













Kritiken (5) — Film: Das Fremde in mir
Jürgen Kiontke: Jungle World, ai-Journal, K...
Kommentar löschenAll dies ist schön und lehrreich gefilmt, erklärt aber noch nicht die Idee des Films. Die liegt meines Erachtens in der fundamentalen Gesellschaftskritik. Die Decke der Zivilisation ist dünn, und schon der Umstand, dass der Mensch ein Naturwesen ist, durchstößt sie. Rebecca kriecht nicht umsonst auf dem Waldboden herum, um sich zu erden. Die ganze Konzeption des neuen Kleinbürgertums mit seinen nicht abbezahlten Eigentumswohnungen, seinen Marken-Kinderspielsachen und verrückten Vornamen ist zum Scheitern verurteilt. Im kollektiven Unglück ist kein privates Glück möglich, so das Fazit von "Das Fremde in mir".
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
tristessedeluxe: Filmtagebuch tristessedeluxe: Filmtagebuch
Kommentar löschenFilm über postnatale Depression. Tabuthema sehr berührend und sensibel umgesetzt. Trotzdem irgendwie fahler Beigeschmack.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...
Kommentar löschen"Das Fremde in mir" ist gesellschaftspolitisch gesehen ein sehr mutiger Film in Zeiten, in denen die Familie hoch im Kurs steht, alle Welt davon redet, wie glücklich Kinder machen, das neue Elterngeld die unlängst noch niedrige Geburtenrate ordentlich ankurbelt. Dagegen gerät in die kinderfeindliche Ecke, wer zu bedenken gibt, dass keineswegs alle Frauen Schwanger- und Mutterschaft als etwas Schönes erleben, Kinder schnell auch zur Belastung werden können und auch schlichtweg nicht zu jedem Lebensentwurf passen.
Die Franko-Iranerin Emily Atef, in Berlin geboren, aufgewachsen in Frankreich und London, hat sich gleichwohl nicht gescheut, über die so genannte postpartale Depression, an der jährlich immerhin 80.000 Mütter erkranken, einen Film zu machen. Herausgekommen ist ein feinfühliges Plädoyer für einen offeneren Umgang mit dem totgeschwiegenen Problem der Entfremdung vom eigenen Kind, das nur leider im Fortlauf der Handlung an Brisanz verliert.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Julia Teichmann: film-dienst Julia Teichmann: film-dienst
Kommentar löschenObwohl "Das Fremde in mir" in dieser Hinsicht paradigmatisch ist, werden keinesfalls die Stationen einer Erkrankung und der langsamen Genesung abgehakt. Vielmehr gelingt Emily Atef ein sensibles, packendes Frauenporträt. Die unmittelbare Nähe zur Hauptfigur und die ungekannte Entwicklung machen es so spannend wie einen Thriller.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...
Kommentar löschenEindringliches Drama über eine junge Frau, die nach der Geburt ihres Wunschkindes an einem postnatalen Trauma leidet. Regisseurin und Koautorin Emily Atef, die schon mit ihrem preisgekrönten Erstlingswerk "Molly's Way" eine sensible weibliche...
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (2) — Film: Das Fremde in mir
Kommentar schreibenaudio 2011/08/02 11:14:54
Kommentar löschenEndlich mal ein Film, der die ganze Tragweite einer so beschissenen Krankheit aufzeigt. Hier werden alle Faktoren berücksichtigt... Perfekt in Dramaturgie, Kamera und vor allem Schauspiel! Von Anfang bis Ende hab ich völlig verkrampft dagesessen und wollte nur noch, dass alles gut geht. Tut es das?
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
nalmargi 2009/05/27 01:56:00
Kommentar löschenSehr gutes Thema - Scheißlangweiliger Film.
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten