"Das Gesetz der Begierde" erschafft eine fast absurd wirkende Welt, voller Homosexualität, Kitsch und Geschmacklosigkeit, zu der sicherlich nicht jeder Zugang findet. Freunde des besonderen Kino's - und natürlich speziell die des exzentrischen Regisseur's, kommen hier aber voll auf ihre Kosten.
Schroffer Gipfel des almodóvarschen Frühwerks (mit der unschlagbaren Traumbesetzung Carmen Maura und Antonio Banderas) über einen Filmregisseur, der auch sein Leben inszenieren will, aber an einen Jungen gerät, der ganz und gar unkontrollierbar seine Leidenschaft auslebt. Furioses Beziehungsdrama mit einem brennenden Altar, einer explodierenden Schreibmaschine und teilweise tödlichem Ausgang. Ein ungezügeltes filmisches Bravourstück.
Antonio Banderas als schwuler Irrer, der besessen ist von einem egomanischen Filmregisseur. Interessant in diesem Film ist aber weniger das Thema der Begierde, sondern die Darstellung der Sexualitäten der Figuren. Es gibt keine heterosexuellen Stereotypen, sondern nur transsexuelle Persönlichkeiten. Carmen Maura spielt hier wahrscheinlich die beste Rolle ihres Lebens.
Das Gesetz der Begierde - Kritik
ES 1987 Laufzeit 102 Minuten, FSK 18, Komödie, Drama, Kinostart 11.06.1987
Kommentare (4) — Film: Das Gesetz der Begierde
Kommentar schreibencannibal83 2010/06/17 14:25:42
Kommentar löschen"Das Gesetz der Begierde" erschafft eine fast absurd wirkende Welt, voller Homosexualität, Kitsch und Geschmacklosigkeit, zu der sicherlich nicht jeder Zugang findet. Freunde des besonderen Kino's - und natürlich speziell die des exzentrischen Regisseur's, kommen hier aber voll auf ihre Kosten.
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Joe Gillis 2010/03/15 21:55:28
Kommentar löschenSchroffer Gipfel des almodóvarschen Frühwerks (mit der unschlagbaren Traumbesetzung Carmen Maura und Antonio Banderas) über einen Filmregisseur, der auch sein Leben inszenieren will, aber an einen Jungen gerät, der ganz und gar unkontrollierbar seine Leidenschaft auslebt. Furioses Beziehungsdrama mit einem brennenden Altar, einer explodierenden Schreibmaschine und teilweise tödlichem Ausgang. Ein ungezügeltes filmisches Bravourstück.
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ellen_ripley 2009/07/20 23:33:30
Kommentar löschenJedes Mal gelingt es Almodóvar einen eigenen Kosmos zu erschaffen.
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annaberlin 2009/07/12 18:20:52
Kommentar löschenAntonio Banderas als schwuler Irrer, der besessen ist von einem egomanischen Filmregisseur. Interessant in diesem Film ist aber weniger das Thema der Begierde, sondern die Darstellung der Sexualitäten der Figuren. Es gibt keine heterosexuellen Stereotypen, sondern nur transsexuelle Persönlichkeiten. Carmen Maura spielt hier wahrscheinlich die beste Rolle ihres Lebens.
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