Das Gesetz der Ehre

Pride and Glory (2008), US
Laufzeit 130 Minuten, FSK 16, Drama, Kinostart 22.01.2009

5.1 Kritiker
16 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.6 Community
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von Gavin O'Connor, mit Colin Farrell und Edward Norton

In dem kompromisslosen, aufwühlenden Porträt einer Familie mit langer Tradition im Polizeidienst kommt es zum offenen Konflikt, als ein Korruptionsskandal innerhalb der New Yorker Polizei Schlagzeilen macht. Vier New Yorker Cops starben in einem Hinterhalt – seitdem befinden sich alle Beamten in Alarmbereitschaft und sind äußerst nervös. Weil der Killer noch nicht gefasst ist und derart viel auf dem Spiel steht, übergibt Francis Tierney, Sr., Chief der Manhattan Detectives, den Fall seinem Sohn, Detective Ray Tierney. Eher widerwillig nimmt Ray die Ermittlungen auf, denn die toten Cops standen unter dem Befehl seines Bruders Francis Tierney jr. und seines Schwagers Jimmy Egan. Auf den ersten Blick sieht es so aus, als ob der Routineeinsatz während einer Drogenrazzia in einer furchtbaren Tragödie endete. Doch als Ray sich näher mit dem Fall beschäftigt, entdeckt er, dass jemand die Drogendealer vor den Cops gewarnt hat – jemand aus dem Revier. Was noch schlimmer ist: Die Indizien nähren den unfassbaren Verdacht, dass sein eigener Bruder und sein Schwager damit zu tun haben. Als die offenen Fragen immer drängender werden, spaltet der Fall die Familie: Jeder muss für sich entscheiden, wem er mehr verpflichtet ist – den eigenen Verwandten oder den Vorgesetzten.

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Cast & Crew


Kritiken (9) — Film: Das Gesetz der Ehre

Andreas Stadler: http://darkagent.blog.de

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5.5Geht so

Dass Filme über die Freunde und Helfer die eigentlich böse sind funktionieren können haben diverse Filme wie Training Day oder Street Kings mehr als eindrucksvoll bewiesen. Ob "Das Gesetz der Ehre" ein Pflichtfilm für Genrefreunde ist möchte ich an dieser Stelle noch nicht verraten.

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SiameseMax: SiameseMovies

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4.0Uninteressant

Was ist nur mit Edward Norton geschehen? Durch seine formidablen und Oscar-nominierten Leistungen in „Zwielicht“ (1996) und „American History X“ (1998), sowie natürlich seine Performance im Meisterwerk „Fight Club“ (1999), schien Norton zu dem Lieblingsschauspieler einer ganzen Generation zu werden. Danach wurde es jedoch eher ruhig um den wandlungsfähigen Schauspieler mit dem jugenhaften Gesicht und dem Faible für zerrissene, tiefgründige Charaktere. Seit jeher dreht er oft mittelmäßige Filme, nur wenige wirkliche Perlen wie „25 Stunden“ (2002), der hierzulande angesichts des themenverwandten Box-Office-Hits „Prestige“ (2006) absolut unterbewertete „The Illusionist“ (ebendann) oder die spritzig-gallige Komödie „Leaves of Grass“ aus dem Jahr 2009 werten die Filmographie Nortons der letzten zehn Jahre auf, daneben stehen dumpfe 08/15-Hollywood-Machwerke der Marke „The Italian Job“ (2003) , „Roter Drache“ (2002) oder „The Incredible Hulk“…

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The_Comedian

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Gude Maxi! Du hast den Film sauber seziert und Norton´s sowie Farrell´s Abstieg richtig erkannt. P.S.: Glückwunsch zur ersten EP, ist prima geworden:-) Nenne dich ab jetzt Serj Boyd oder Brandon Tankian, o.k.? ;-) Viele Grüße, Christopher


Julio Sacchi: Das Manifest

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2.5Ärgerlich

Unerträglich öde Polizeischnulze nach Schema F, die nicht nur absolut jedes Klischee der New Yorker Irlandbullerei abgrast, sondern sich auch noch überaus wichtig nimmt mit seiner Familienmär - als würde sich nicht eh schon jeder Copfilm als Familydrama begreifen. Schnöde inszeniert, schnöde gespielt und am Ende mit einem schnöden Fistfight zu irischen Klängen auf Dummsdorfniveau runtergedröhnt. Schlimmer noch als richtige Kackfilme: Dieser unsäglich langweilige Hollywooddreck.

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Tyler Durden 22

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Jetzt sei mal nicht so negativ der Film war doch gar nicht so schlecht. Schon allein wegen Edward Norton!!


BlueSquirrel

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...sagte Tyler Durden. ;)


ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/

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7.0Sehenswert

[...]„Das Gesetz der Ehre“ ist ein ausgezeichnet gefilmter und gespielter, zwischen ruhigen und brachialen Szenen bewusst und zielsicher wechselnder Streifen, dem es ein wenig an Spannungshöhepunkten, Eigenständigkeit und Frische fehlt. Dennoch ist das Geschehen stimmungsvoll und mit bodenständiger Härte aufgeladen, bietet feingliedrig psychologisierte Charaktere und genügend Ansätze, um zu unterhalten. Mark Ishams Soundtrack fügt sich hervorragend ein, die direkte, wie ein weiterer Protagonist agierende Kamera involviert den Zuschauer. Nichts neues, aber das Althergebrachte und Bewährte zeigt sich immerhin in unzweifelhaft guter Form.[...]

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Mr. D.: Manifest - Das Filmmagazin Mr. D.: Manifest - Das Filmmagazin

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2.5Ärgerlich

Polizeifilme sind fest im amerikanischen Kino (nicht nur) der Gegenwart verankert. Die Cop-Thematik wird immer mal wieder aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet und im Bezug auf die Aspekte des Polizistendaseins neu ausgelotet. Oft wird aber auch Altbackenes und schon Angegammeltes einfach nur noch kurz auf den Grill geschmissen, damit man das Ganze wieder als knackiges Brötchen verkaufen kann. Frisch wird es dadurch nicht, wie DAS GESETZ DER EHRE deutlich macht.

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isinesunshine: isinesunshine.de

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6.0Ganz gut

Das Gesetz der Ehre ist ein ungeheuer langwieriger Film, der einem noch länger vorkommt als die über zwei Stunden Spielzeit. Zwar ist es für das Publikum bis kurz vorm Schluss nicht klar ersichtlich, an welchen Stellen sich die ganzen Personen/Polizisten befinden und auf wessen Seite sie stehen, doch wird die Spannung und das Erwarten der Auflösung durch unnötige lange Familienpassagen gedämpft.

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Der Redaktör: kino-zeit.de Der Redaktör: kino-zeit.de

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3.0Schwach

Sehr häufig im Verlauf der Ermittlungen erweist sich vor allem "Kommissar Zufall" als der effektivste Ermittler. Und die Figurenkonstellationen innerhalb des irischstämmigen Polizeiclans sind derart stereotyp, dass – bis auf eine allerdings sehr eindrückliche Szene, in der ein Baby eine wichtige Rolle spielt – kaum eine der Wendungen und Entwicklungen überraschen kann. Der junge Heißsporn, der traumatisierte Cop, der saufende Vater, dazu die flammenden Appelle an Familienzusammenhalt, Loyalität und Selbstschutz – irgendwie hat man das alles schon einmal gesehen.

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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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6.5Ganz gut

Eine ganze Weile lag „Das Gesetz der Ehre“ im Regal rum, bevor man ihn ins Dunkel der Kinos brachte. Dabei braucht sich der Cop-Thriller keineswegs zu schämen. Er ist zwar auch keine Sensation, aber gutes Handwerk ist in Hollywood mittlerweile schon zur Seltenheit geworden. Vor allem Edward Norton kann die innere Zerrissenheit zwischen Loyalität zur Familie und dem Gesetz zu dramatischer Größe ausspielen.

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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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4.5Uninteressant

Anscheinend wurden die Dreharbeiten für Das Gesetz der Ehre bereits vor über zwei Jahren beendet, aber der Kinostart wurde mehrmals verschoben. Kein Wunder. Blutdurchtränkt und unspannend zeichnet sich diese düstere Geschichte nur für seine starke Besetzung aus.

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Kommentare (45) — Film: Das Gesetz der Ehre

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dustyOn3

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der Cast von "Pride and Glory" kann einem wirklich die unterschiedlichsten Gefühle gleichzeitig vermitteln. Als ich damals "Edward Norton" und "Jon Voight" gelesen habe, wurde mir richtig warm um's Herz. Zwei hervorragende Schauspieler welche sich in dem Genre bestens auskennen, zusammen auf der Leinwand... was kann da noch schief gehen? Kurz darauf las ich, dass auch Colin Farrell mit von der Partie sein würde und ich musste mich spontan übergeben. Naja, ganz so schlimm war es dann doch nicht, jedoch mochte ich diesen arroganten Kerl noch nie. Trotzdem war und bin ich natürlich offen für Überraschungen. In "Das Gesetz der Ehre" präsentierte sich mir dann doch ein symphatisch unsymphatischer Farrell welcher in keiner Sekunde seiner Rolle übertriebenes Overacting praktizierte. Sehr schön.

"Pride and Glory" ist bisher mit Sicherheit einer der besten Cop-Thriller der 2000er Jahre. Wer auf der Suche nach hemmungslosen Cops, ein bisschen Verschwörung, absolut keiner Spur von Gnade und guter, angemessener schauspielerischen Leistung ist, der wird hier definitiv fündig. Die Dialoge sind erfrischend illusionslos gehalten und integrieren sich wunderbar in das Klima des Films, welches ebenfalls sehr düster und kühl bewerkstelligt wurde. Was ich einigen Kommentaren entnehme, ist, dass der Film wohl etwas unmoralisch und zu brutal sei. Irgendwie finde ich es ziemlich einfach den Film auf diese Szenen weg zu rationalisieren. Einfach und falsch, denn Gavin O’Connor's Cop-Drama vereint eigentlich alle nötigen Faktoren für einen wirklich unterhaltsamen, brutalen und emotionalen Polizei-Thriller. Endlich mal jemand der das Thema sehr mitleidslos und doch achtbar weiterverarbeitet hat. Besonders gut gefiel mir dann auch die Szene in welcher Norton, Farrell die Kauleiste poliert. Klasse!

"Pride and Glory" kam ein Jahr später raus als "Street Kings" und konzentriert sich mehr auf die Begebenheiten einer ganzen Polizei-Einheit, als auf einen toughen Bullen. Und ich denke, dass genau das der Grund ist warum der Film auch erheblich spannender ist. Diese ganze Ghetto-Gangsta-Scheiße wurde doch deutlich übertrieben in "Street Kings". Obwohl der Film ansich gut war, hätte man statt Reeves auch Vin Diesel da hin stellen können. Das hätte den Film aber sicher direkt zwei Klassen nach unten verwiesen. Aber ich will nicht abschweifen.

"Pride and Glory ist ein rundum gelungener Cop-Thriller, welcher genau das hält was er verspricht und somit nicht enttäuscht.

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heikschn

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Bewertung4.5Uninteressant

Filme über korrupte Polizisten gibt es einige. Leider gelingt es "Gesetz der Ehre" nicht, dem Thema ein paar neue Aspekte abzugewinnen. Von der guten Besetzung profitiert der Film ebenfalls nicht. Erstens sind die Figuren zu simpel und stereotyp gezeichnet und zweitens reißt keiner der Stars den Film an sich. Schließlich ist das Ende dann etwas too much. Die Eskalation der Ereignisse, vor allem der Faustkampf und die Selbstjustizszenen helfen dem Film nicht gerade. So bleibt am Ende ein unterdurchschnittlicher Film übrig, der mehr enttäuscht als unterhält.

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cpt. chaos

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Bewertung6.0Ganz gut

Colin Farrell macht zu meiner Überraschung in der Rolle des korrupten Cops in diesem Thriller noch die beste Figur, während Edward Norton und Jon Voigt ihre Parts lediglich routiniert runterspielen.
Dafür weiß des Weiteren Noah Emmerich zu überzeugen, auch wenn der Nebenhandlungsstrang mit ihm und seiner kranken Frau eher wie überflüssiger Ballast wirkt, da es der eigentlichen Geschichte nicht weiter nützlich ist.

Die Story an sich nimmt nach leichten Anlaufschwierigkeiten im weiteren Verlauf zunehmend Fahrt auf.
Einige zusätzliche Wendungen machen "Das Gesetz der Ehre" zwar nicht gerade zu einem Überflieger des Genres, aber zumindest zu einem würdigen Vertreter.

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Thomas Hetzel

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Bewertung7.5Sehenswert

Auch wenn die Story um korrupte Cops nicht neu ist, so bietet dieser Film doch etwas ganz besonderes was ihn von vielen schlechten Cop-Thriller unterscheidet, nämlich gute Charaktere, tolle Schauspieler und das Ende... Das Ende hat mich wirklich so schockiert, dass mir der Film nicht mehr aus dem Kopf ging. Zugegeben an sich ist der Film nichts neues, aber erstmal muss man hier sagen, dass auch alles schön dreckig inziniert wurde. Die Cops laufen hier nicht gestylt und gutaussehend sondern richtig schmierig herum. Edward Norten zeigt mal wieder eine super Leistung, auch wenn ihm hier jedoch meiner Meinung nach Colin Farrell ein wenig die Show gestohlen hat. Als gnadenlos korrupter Cop war er einfach brilliant, allein in der Szene mit dem Baby und dem Bügeleisen, zeigt er eine wahrlich großartige Performance. Einzigallein ein wenig zu lange Dialoge und das viele Pathos waren etwas nervig. Aber dafür sorgt das wirklich brutale und vollkommen unerwartete Ende dafür, dass man den Film nicht so leicht vergisst.
"Das Gesetz der Ehre" ist mit Sicherheit kein Film für einen gemütlichen entspannten Abend, sondern ein anspruchsvoller, packender Film, der trotz einiger Längen im Kopf hängen bleibt.

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Cletus

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Solider Cop-Thriller, der bestimmt weder das Rad noch das Genre neu erfindet, aber durchaus mit guten Schauspielleistungen überzeugen kann und ordentlich Spannung aufbaut. Die gute "dreckige" Atmosphäre vertröstet dafür, dass die Story größtenteils transparent und vorhersehbar bleibt. Sicher kein Meisterwerk, aber auch definitiv kein Reinfall. Für mich als Genre-Liebhaber definitiv auch ein zweites Mal anschauen wert.

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convera

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Bewertung6.0Ganz gut

Welcher ehrenlose Mensch denkt sich bitte diese Szene mit dem Baby aus?!

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AlexanderDeLarge

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Da könntest genauso gut fragen, wieso man kein grünes Kunstblut benutzt um Gewalt zu illustrieren...


dustyOn3

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Word @ Alexander!


Mr. Pink

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Bewertung5.0Geht so

Ich hätte zwar nicht gedacht, dass ich das mal über einen Film mit dem großartigen Edward Norton sage, aber "Das Gesetz der Ehre" war wirklich langweilig. Die Inszenierung war, abgesehen von der, wie ich finde, schrecklichen, weil sehr verwackelten und dadurch alles in allem mehr an einen Fernsehfilm, denn ans Kino erinnernden Kameraführung, recht solide. Auch dem sehenswerten Cast kann man eigentlich nichts vorwerfen. Die Darsteller machen ihre Sache gut und füllen ihre Figuren angemessen aus. Dennoch hat "Das Gesetz der Ehre" inhaltlich nichts großartig Neues zu bieten und kommt zudem äußerst langatmig daher. Mit einmal Anschauen macht man sicher nichts verkehrt, ich hatte mir aber irgendwie mehr erhofft.

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Filmkenner77

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Bewertung5.0Geht so

"Gesetz der Ehre" bietet nichts, was man nicht schon in anderen Copthrillern teilweise erheblich besser gesehen hätte. Der Film versucht sich an einem kühlen Realismus und erzählt vom Ehrenkodex und den Verstrickungen der New Yorker Polizei in illegale Geschäfte. Wieder einmal geht es um Korruption, diesmal gemischt mit einer Familiengeschichte, in der alle männlichen Mitglieder der Polizei angehören oder angehört haben. Jon Voight spielt das Familienoberhaupt, den ehemaligen Polizeichef, und Edward Norton und Noah Emmerich sind als seine Söhne zu sehen. Hinzu kommt Colin Farrell als Schwager, der in dunkle Machenschaften verwickelt ist, die aufzufliegen drohen. Der Film ist erstklassig besetzt, aber die Story wirkt wie aus einem Second-Hand-Laden für bislang verschmähte Drehbücher. Bis auf den stets unterschätzten Noah Emmerich hatte ich nicht den Eindruck, dass einer der Stars mehr als Normalform erreicht. Sie kämpfen auf verlorenem Posten gegen ein schwaches Drehbuch an. Der Film wurde trotz Staraufgebot kein Erfolg und spielte weltweit gerade einmal seine Produktionskosten von knapp 30 Millionen Dollar ein.
Insgesamt ist "Das Gesetz der Ehre" ein solider, leidlich spannender Durchschnittsthriller ohne richtige Höhepunkte, der keinesfalls an die großeren Genrevorreiter heranreicht. Einige Nebenstränge, wie etwa den der krebskranken Frau des von Noah Emmerich gespielten Polizisten, bleiben zusammenhanglos und letztlich der erfolglose Versuch, der Geschichte mehr Tiefe zu verleihen.

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the3chsenfuerst

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Das Gesetz der Ehre ein Film, den ich mir schon lange ansehen wollte. Einfach, weil der Cast ziemlich vielversprechend war und ich das Genre, als großer The Shield Fan, sehr schätze.
Im großen und ganzen macht der Film vieles Richtig. Eine dichte Atmosphäre, die Schauspieler tragen die Geschichte wunderbar vorran aber irgendwie wirkt alles ein wenig überzogen.
Die korrupten Cops sind zu korrupt, die ehrlichen Cops sind zu Arm dran und zu sehr vom Schicksal gebeutelt und die Stadt ist ein wenig zu aggressiv.
Zum Abschluß bleibt über "das Gesetz der Ehre" zu sagen, dass es genau der richtige Film für einen Sonntagabend ist.
Man kann mit dem guten Gefühl ins Bett gehen, dass sich ehrliche Arbeit am Ende immer auszahlt und dieses Gefühl am nächsten Tag mit zu Arbeit nehmen.

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hoffman587

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Bewertung5.5Geht so

Pride & Glory

"Gesetz der Ehre" ist ein düsterer, interessanter, fesselnder, naja das nur meistens, und netter, obwohl das natürlich der völlig falsche Begriff ist, Thriller von Gavin O´Connor aus dem Jahre 2008.

Ja, die Story dürfte fast jedem schon irgendwie bekannt sein, jedenfalls hatte ich bei der Sichtung so ein merkwürdiges Gefühl, aber das war vielleicht nur eine Illusion: Als bei einer Razzia 4 Cops sterben beauftragt der Polizeichef Francis seinen Sohn Ray mit den Ermittlungen. Der nimmt den Job zwar nur widerwillig an, verfolgt die Spur und die führt in seine, eigenen familiären Kreise.

Naja dafür geben geben sich wenigstens die Darsteller keine Blöße, denn da hätten wir einen Edward Norton, der Ray, den Ermittler, hervorragend spielt und durch seine Präsenz besticht, dann noch einen genauso überzeugenden Colin Farrell als sein familiärer Gegenpart, als sein Schwager Jimmy, der in einige krumme Sachen verstrickt ist. Und neben den Beiden gäbe es noch einen exzellenten Noah Emmerich als sein Bruder Francis Junior und einen super Jon Voight als Vater der Familie und Polizeichef Francis, aber der Johnny weiß ja eh immer mit seinen Rollen umzugehen.

Die Regiearbeit ist ganz gut, auch wenn sie den ganzen Film doch etwas zu langatmig erzählt, sodass die schlimmsten Feinde eines Filmes auftauchen und zwar die Längen, von denen es hier Einige gibt, aber alles im allem vergisst sie das Werk nicht mit den nötigen dramatischen Aspekten zu versehen.
Doch das Schlimmste des Ganzen war eindeutig die Kamera, also die war wirklich mies, die wackelt größtenteils orientierungslos herum, nervt so den größten Teil nur und wirkt an manchen Stellen wirklich arg deplatziert, wirklich ganz gruselig, was da abgeliefert wird, ich mag da vielleicht, im üblichen Masse, übertreiben, teilweise war sie ja ganz in Ordnung, wir wollen ja nicht alles schlecht machen, trotzdem bin ich mir sicher, dass sie böse war.

Die Charaktere wurden zum Glück aber sehr stark gezeichnet, mit einer emotionalen Tiefe und mit sehr viel Gefühl, sodass sie eben nicht wie irgendwelche Plastikfiguren wirken, trotzdem sollte man bemerken, dass hier auch durchaus bei ihrer Charakterisierung das ein oder andere Klischee vorhanden ist und des weiteren gehen die Dialoge schon in Ordnung.
Zusätzlich gibt es auch sonst ein paar Klischees, aber das nur am Rande.

Unterm Strich ist "Gesetz der Ehre" also ein moralisches und solides, damit meine ich in keinster Weise diese schreckliche Kameraführung, die wirklich einfaches TV-Niveau war, Cop-Filmchen mit großen Namen, mit dem Fans des Genres sicherlich was anzufangen wissen.


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kinogaengerin

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...ich mag da vielleicht, im üblichen Masse, übertreiben...


kinogaengerin

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Ich hasse das mit den Anführungszeichen... -.- Also du solltest da ein ß einsetzen, dann klingt es besser. :) Und ich fand die Kamera nicht so mörderisch wie du, aber ich seh den Film eh etwas verklärt... :D


Tommm

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Bewertung5.5Geht so

Zwar gibt es Filme dieser Art schon zuhauf und die Story ist auch recht konventionell, aber die Hauptdarsteller machen die Sache wirklich gut (besonders Farell und Norton) was den Film wiederum sehenswert macht. Sicherlich kein Meilenstein des Kinos, aber für Freunde von soliden COP-Thrillern zu empfehlen!

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kinogaengerin

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich kann gar nicht genau sagen, wie lange diese DVD schon bei mir zu Hause rumliegt. 'Gesetz der Ehre' ist aber auch einer dieser Filme, die eben nicht immer passen und auf die man Lust haben muss. Wenn man sich darauf einlässt, dann ist die Thematik dafür umso spannender und in diesem Fall auch hervorragend umgesetzt. Das fängt schon bei der Einleitung anhand eines lockeren und geselligen Football-Spiels an, welches abrupt endet und man sich als Zuschauer inmitten einiger Leichen wiederfindet, denn unter der Leitung von Francis Tierney (Emmerich) und dessen Schwager Jimmy Egan (Farrell) sind einige Polizisten ums Leben gekommen. Der Vater von Tierney (Voight) beruft daraufhin ein Sonderkommando zur Aufklärung ein, welches wiederrum von Ray Tierney (Norton) geleitet wird. Damit entsteht ein grandios inszeniertes Familiendrama, in dem sich jedes der vier Mitglieder irgendwann zwischen der ehrenhaften Polizeiarbeit und der eigenen Familie entscheiden muss. Zugegeben, neu ist das nun nicht unbedingt, aber dafür ist der Spaß wahrlich großartig besetzt, spielt vor einer umwerfenden Kulisse und bietet ein nicht ganz so typisches Ende, wie man vielleicht erwartet.

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donatboy

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Bewertung6.5Ganz gut

Mittelmäßiger Film mit jedoch ein paar sehr guten Szenen. Ich erwarte aber mehr von Norton.

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filmfreak23

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Bewertung3.0Schwach

Eigentlich auf den ersten Blick eine interessante Story, doch der Film zieht sich leider wie ein Kaugummi und es kam bei mir schon früh Langeweile auf, weiterhin fiehl es mir hier schwer mich in die Situation der Figuren hineinzuversetzen und so mit ihnen mitzufühlen.
Insgesammt mangelt es an Höhepunkten und an Tempo.

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LMSMDK

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Bewertung1.5Ärgerlich

Leider doch recht langweilig. Gute Unterhaltung ist anders.

Allerdings hatte ich eine verdammte Wut auf die korruppten Polizisten, hätte sie am liebsten kurz und klein geschlagen.

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Tyler Durden 22

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein solider Thriller der mich ein bisschen an Helden der Nacht erinnert.Die Story ist komplex und gut.Der Film besticht durch gute Darsteller und einigen richtigen guten Actionsequenzen!!

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stuforcedyou

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Bewertung6.5Ganz gut

"Das Gesetz der Ehre" ist ein Cop- Thriller der alten Schule, der vor allem durch sein dramatisches Finale in Erinnerung bleibt und Edward Norton Fans die Möglichkeit gibt ihren Star in seiner gewohnten Rolle als zerrissenen Charakter zu sehen. Leider macht der andere Superstar in der Inszenierung, Colin Farrell, über weite Strecken eine schlechte Figur, da sein Spiel zu aufgesetzt und standatisiert wirkt. Dies und die Tatsache dass der Film keinerlei Geheimnis daraus macht, wer der Drahtzieher der Korruption ist raubt dem Film viel an Kraft und Spannung. Dass was übrig bleibt reicht allerdings immer noch aus für einen manchmal soliden bis öfters guten Thriller, der mit über zwei Stunden gut zwanzig Minuten zu lang geraten ist.

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Seraph

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Wie so oft eine Raute von mir. Sehr gut zusammengefasst, auch wenn ich Farrell als verhältnismäßig solide empfand. Er spielt einfach "oft" solche Rollen bzw. kann sie meiner Meinung nach im Schlaf spielen - glücklicherweise eben sogar so, dass man sie ihm abnimmt. MfG


USA_Christoph

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ausgezeichnete Darsteller und eine perfekt getroffene düstere Atmosphäre rundet diese außergewöhnliche Charakterstudie ab, auch der krasse Kontrast zwischen dem Verhalten der verschiedenen Charaktere in speziellen Situationen und Umfeldern wird derart genial dargestellt, beispielsweise, ich entschuldige mich schon im Voraus für die folgenden, wortwörtlichen Ausdrücke, ist Jimmy (Colin Farrell) in der einen Szene ein liebevoller Familienvater und in einer anderen droht er einem Informanten: "Wenn du mich anscheißt komme ich wieder, schlitz' dir die Kehle auf, fick' deine Frau und töte dein Kind." Gegensätze wie dieser geben einem auch noch Tage nachdem der Abspann über den Schirm gelaufen ist zu denken.

Fazit: "Das Gesetz der Ehre" ist ein filmisches Meisterwerk mit einer brillianten Charakterstudie.

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JackoXL

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Bewertung6.5Ganz gut

Schade, war viel mehr möglich. Ein Copthriller mit den typischen Zutaten aus Intrigen und Famlilienzwist, recht guten Bildern und Stimmung und vielversprechender Besetzung. Edward Norton & Jon Voight lohnen (von ihren Leistungen her) immer, bei Collin Ferrell entscheidet die Tagesform. Die ist hier nicht so berauschend, sehr blaß. Auch sonst ist das alles ok, kann aber wirklich nichts neues vorweisen oder zumindest altbekanntes besonders gut verpacken. Wer solche Filme mag liegt sicherlich nicht falsch, braucht aber keinen Hit erwarten.

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davidleeuw

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Bewertung6.0Ganz gut

Trotz allzu routinierter Darstellerleistungen und unnötiger Längen um eine eigentlich gute Story von korrupten Polizisten und familiärer Loyalität, ein Film, den man durchaus schauen kann und darf. Ein geistreicheres Finale hätte sicher noch einen halben Wertpunkt mehr rauskratzen können. Insgesamt ein Film für Genrefans, mehr aber auch nicht.

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