Das Gespenst

Das Gespenst (1983), DE
Laufzeit 88 Minuten, FSK 18, Science Fiction-Film, Kinostart 30.10.1982

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Das Gespenst - Bild 964260
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von Herbert Achternbusch und Ilse Hofmann, mit Heiner Lauterbach und Herbert Achternbusch

Achternbuschs Film handelt von einer vom Kreuze herabgestiegenen Heilandsfigur, die im Verein mit einer Nonne erfahren muss, wie schwer es doch ist, mit dem biblischen Vermächtnis einigermaßen weltlich am Leben zu bleiben. Er ist der 42. Herrgott, der 42. von 41 und von daher schon recht unbedeutend. Ihn zieht es ins Bett dieser Oberin. Teilt er nun schon das Bett mit ihr, so muss er auch für ihren gemeinsamen Lebensunterhalt sorgen. Als Ober einer Oberin scheint es das naheliegendste zu sein, die Gäste der Klosterschänke zu bewirten. Einfach ist dies nicht. Auch die Antworten auf banale Fragen, wie die nach dem Wiener Würstchen: “Wenn der Wein mein Blut ist und das Brot mein Leib, was ist dann das?”, erfährt er nicht. Selbst am idyllischen Teich findet er keine Linderung, kann er doch bekanntermaßen nur auf dem Wasser laufen, aber nicht darin schwimmen. Dieser “Herabgestiegene” ist naiv und sympathisch, und wie alle “Blasphemie” ist das keine, sondern ein religiöser Angriff auf selbsternannte Stellvertreter auf Erde. Ein urchristlicher Film.


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Sagitta

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Dieser Film heißt übrigens "Das GESPINST" und hat mit Achternbusch gar nichts zu tun. Das war so ungefähr der erste SF-Film, den ich gesehen habe (meine Eltern kauften erst 1980 einen Fernseher). Ich kann mich erinnern, dass ich schwer beeindruckt war von der Geschichte um einen Astronomen, der einer stellaren Erscheinung auf die Schliche kommt. Schon damals hatte ich es eher mit der harten SF und weniger mit Star Wars und Dune. Ich würde den Film gern mal wieder sehen. Die Chancen stehen aber wohl schlecht, er ist, glaube ich, nie wiederholt worden und auch nicht veröffentlicht.

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