Das Glücksprinzip - Kritik

Pay it Forward

US · 2000 · Laufzeit 122 Minuten · FSK 12 · Drama, Komödie · Kinostart
  • 8 .5

    Dass sich bei einem derartigem Opus von Film leider auch wieder viele Menschegerns einfinden, denen nach nichts anderem der Sinn steht, als auf etwas Herausragendes mit ihrem Zynismus einzuprügeln, find ich sehr bedauerlich, zugleich verwundert es mittlerweile auch nicht mehr, da das Empathiespektrum bzw. die Menschliche Größe in der heutigen Gesellschaft bei den Meisten nicht über die eigenen Wichsgriffel hinausgeht.
    Zum Film kann man nur sagen; tolle Idee, tolle Schauspieler und großartige Dramaturgie. Ein Kind verändert die Welt, herrlich!

    • 6 .5

      Hmmm ..... könnte man die Welt tatsächlich ändern? Wer daran glaubt sollte sich diesen Film ansehen - und die anderen? Na ja - stimmt allemal zum Nachdenken an.

      • 8 .5

        Neben kleineren Logiklöchern ist DAS GLÜCKSPRINZIP ein gelungener Feel-good-Movie, der zum Nachdenken anregt ohne den drohenden Zeigefinger zu schwingen.

        • 6 .5

          stars story und regisseurin haben gute arbeit geleistet...

          • 8 .5

            Da muss ich erstmal durchatmen bevor ich den Film bewerten kann.

            Ein Film der mal zeigt, was man als einzelner Mensch in der Welt bewegen könnte wenn nicht jeder so denken würde das sich sowieso nie was ändern wird.

            Ein herzzerreißender Film, mit so viel Emotionen, das es mir bis heute nicht gelungen ist, mir diesen Film ein zweites Mal anzusehen.
            Weil er für uns emotionalen Frauen sehr schwer zu gucken ist ;(

            Kevin Spacey als Lehrer eines kleinen süssen Jungen, der hier ein System erstellt, wobei sich keiner kaputt macht wenn er sich etwas bemüht :)

            Man muss sich den Film einfach anschauen.

            Super geschauspielert.
            Vor allem Hut ab an den hier noch sehr Jungen Haley Joel Osment.
            Schade das aus ihn nicht mehr geworden ist.

            Von Spacey sind wir eh nichts andres gewohnt ^^

            Vielleicht trau ich mich irgendwann doch noch mal ran, der Film wäre es auf jeden Fall Wert.

            Von mir super 8.5/10 Pkte

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            • 7 .5
              DerDed 23.04.2015, 17:40 Geändert 23.04.2015, 17:53

              Wow .... toller Film, tolle Message, kannte ich noch nicht, krasses Ende, hab auch Pipi in den Augen bekommen zum Schluss.
              Für mich persönlich einer der besten Filme mit Kevin Spacey und Helen Hunt, wobei ich auch die Leistung von Haley Joel Osment natürlich nicht kleinreden will, auch toll. Der Film war für mich auch in keinster Weise irgendwie zu langgezogen, hat alles gepasst.
              Anschauen!

              • 10

                Ich persönlich war damals hin und weg, habe geweint, anders geht es bei dem Ende nicht... Einige bemängeln, das Thema des "Weitergebens" sollte dem Strang der Story folgen, aber ich denke das der Junge die Story ist, damit wurde alles richtig gemacht.
                Jederzeit empfehlenswert...

                1
                • ?

                  Wie ich diesen Film liebe!

                  • 8
                    CATminusch 15.12.2014, 00:28 Geändert 15.12.2014, 00:28

                    Mir geht es nur um die Botschaft dieses Films. Ein einfaches Prinzip, welches funktioniert. Also gebt es weiter, so schwer ist das nicht.
                    P.s.: Taschentücher wären schon mal nicht schlecht.

                    1
                    • 7

                      Guter Film, aber den Jungen bzw. das Gesicht des Jungen kann ich nicht ab. Für mich signalisiert das Gesicht nur "Schlag so fest zu wie du kannst".

                      2
                      • 8

                        Die 8 Punkte, die Moviepilot mir vorschlug, gebe ich auch! Den Film sollte jeder mal gesehen haben. Die Botschaft ist super, und ich finde nicht, dass sie durch das Ende geschmälert wird.

                        • 6

                          Oha, den hatte ich dann doch besser, um nicht zu sagen sogar wesentlich besser, in Erinnerung. Also ich hatte vorab eine 7 fest eingeplant, mit starker Tendenz Richtung 8! Die warmherzige Botschaft, die der kleine Haley Joel Osment mit seinem "Weitergeben" entfacht, hatte ich ebenso wie Kevin Spaceys Schauspiel im Hinterkopf als schwer anrührend abgespeichert. Die Idee ist natürlich, so einfach sie auch sein mag, wirklich klasse, aber hat bei mir offenbar nicht die gleiche Wirkung entfaltet, wie nach den ersten Begegnungen. Irgendwie ist die Magie, die "Das Glücksprinzip" ausstrahlt, ein wenig auf der Strecke geblieben.

                          Trotz seines Kurzauftritts hat mich Jon Bon Jovi, der hier mal wieder sein Glück im Schauspielhandwerk suchte, mächtig abgeturnt. Lange Zeit war er mit seinen Jungs zu Recht auf sämtlichen Bühnen des Planeten stark präsent; vor der Kamera hat er allerdings absolut nichts zu suchen, denn dafür ist seine Schauspielkunst doch unübersehbar stark limitiert. Das Ende ist ein weiterer Kritikpunkt, da hier unnötigerweise heftig auf die Tränendrüse gedrückt wird.

                          Trotz alledem bleibt der Silberling natürlich weiterhin Bestandteil meiner Filmsammlung.

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                          • 9

                            Ein Film, den man einfach unbedingt gesehen haben muss.

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                            • 9 .5

                              Der Film geht wahrlich unter die Haut ohne allzu kitschig zu werden. Dann bietet er für Liebhaber des Genres und auch Kritiker einige nicht nachvollziehbare Szenarien, die meiner Meinung nach, genau wie das Ende, ein Novum an sich darstellen. Großartig!

                              • 7 .5

                                Ich finde den Film wirklich gut. Zugegeben, das Ende war leicht kitschig, aber dass es den Machern darum ging, eher ein kitschiges Ende zu machen statt die Botschaft zu erhalten, kann ich nicht zustimmen. Dass Zivilcourage auch ein Risiko beinhaltet ist doch nur logisch. Aber offensichtlich kann sich keiner mehr hier an Dominik Brunner erinnern, der ist auch für seinen Mut ums Leben gekommen. Klar, es wäre alles andere als optimal, beim Einschreiten zu sterben, aber andererseits kann es sein, dass man es auf ewig bereut, nicht eingeschritten zu sein.
                                Und naja, dass amerikanische Schulkinder Waffen dabei haben, ist ja bis heute noch brandaktuell.
                                Kevin Spacey hat mir in seiner Rolle sehr gut gefallen. Hat der schon schlechte Filme gemacht? Und auch sonst finde ich die Grundidee und -stimmung vom Film sehr ansprechend.

                                • 7 .5

                                  In den vorangegangenen Beiträgen wurde schon viel über Stärken und Schwächen des Films geschrieben und ich kann mich nur anschließen, dass der Film eine sehr gute Grundidee versucht zu vermitteln. Die Schauspielerische Leistung der Hauptdarsteller und die Beziehung, die sie zueinander aufbauen ist nachvollziehbar und passt gut in den Kontext der Geschichte. Die Stimmung und Geschichte werden bewegend erzählt und ich fühlte mich die gesamte Laufzeit gefesselt und wollte erfahren was denn nun aus dieser schönen Idee wird am Ende.
                                  Was für eine hohe Wertung nun verhindert ist die Auflösung des Ganzen.

                                  SPOILER - Wie kann man denn einen bewegendes Drama mit dem Kontext der schwierigen Familienverhältnisse schreiben, ein Hin und Her einflechten über das Funktionieren dieser Idee der Zivilcourage und des Guten tun und dann den Erdenker dieser Idee ohne Grund für ein kitschtriefendes Ende opfern.
                                  Man lässt den Zuschauer mit dem Gedanken zurück: Ist ja schön und gut, aber wenn man dabei eh nur draufgeht, wofür dann?!
                                  Hier wurde die Grundidee des Films, die Zivilcourage und der Gedanke des Weltverbesserns, über Bord geworfen um künstlich noch einmal Tränen zu erzeugen - Schade Hollywood!
                                  SPOILER ENDE

                                  Der Film erfüllt sonst seinen Zweck sehr gut und regt zum Nachdenken an. Mal abgesehen von dem Ende trotzdem ein gut gelungener Film für einen Sofaabend!

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                                  • 5

                                    Das Glücksprinzip" oder im Original "Pay It Forward" (was wie so oft als Titel ein wenig mehr Sinn macht) habe ich geschaut, um meinem spät entdecktes Kevin-Spacey-Fanboy-Dasein weiter zu frönen.
                                    Schade nur, dass der sein Stärke uns sein immenses Können eigentlich nur in einer Szene wirklich ausspielen kann.
                                    Der Rest des Films ist.. Vielleicht Nett?!
                                    Ja nett trifft es ganz gut. Wessen kleiner Bruder war das noch mal?
                                    Und ist gewollt nett dann der kleine Bruder von gewollt scheiße?
                                    Die Grundidee finde ich zwar gar nicht so schlecht, in der ersten Hälfte hat sie für mich auch ganz gut funktioniert, aber dann macht es sich "Pay It Forward" einfach zu leicht!
                                    Der kleine, arme Junge aus den schwierigen Verhältnissen (die Sozialdrama-Klischees nicht besser erfüllen könnten) hat diese tolle Idee und ehe man sich versieht ist die Welt gerettet. Klar, die Menschen sind ja von Natur aus gut und können es kaum erwarten anderen zu helfen.
                                    Das funktioniert nicht.
                                    Generell habe ich nichts gegen optimistische Filme mit dieser "Alles-wird-Gut-Stimmung", aber hier war mir das zu viel des Guten, viel zu viel.
                                    Und auf emotionaler Ebene funktionierte nicht nur das Positive nicht.
                                    Im späteren Verlauf drohte der Tränendrüsen anvisierende emotional-Schmalz (mit Gipfel in der Schluss-Szene) mich leider sogar zu ersticken.
                                    Subtilität? Fehlanzeige!
                                    Lieber die Tränen mit dem Presslufthammer in die Augen des Publikums hämmern.
                                    Aber auch nicht zu viele, bloß nicht! 'Feel-Good' am Ende um jeden Preis heißt die Devise, da muss das Drama dann halt mit dem Heile-Welt-Filter gedreht werden.
                                    Das war einfach inhaltlich auf ganzer Linie nichts.
                                    Tragik gerne, aber bitte echt und ungeschönt mit einem ganz bitterem Kloß im Hals und nicht auf solch kitschig-verwaschene Art und Weise.
                                    Und dann noch Bon-Jovi... Ein Indiz mehr für die Zielgruppe (ohne das jetzt weiter zu präzisieren).
                                    Und die Bewertungen zeigen, das Konzept geht auf. Schade ists.

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                                    • 10

                                      Nicht nur das Thema des Fims ist herausragend,
                                      Besetzung, Drehbuch, Bilder, Musik stehen nicht nach.

                                      Alle wollen glücklich sein,
                                      doch die wenigsten sind bereit,
                                      sich dafür wirklich einzusetzen.

                                      Der Film erklärt das Prinzip der "magischen drei", das Prinzip des Networkings.
                                      Tue drei Menschen etwas gutes und es wird unendlich viele Menschen beeinflussen ...
                                      Dies allerdings nicht aus Marketinggesichtspunkten sondern aus der Perspektive eines Schülerprojekts.
                                      Und das Projekt gelingt, viel umfassender, unvorhersehbarer als man das hätte erwarten können.
                                      Dass es nicht wirklich ein Happy End gibt,
                                      zeigt die Unberechenbarkeit des Lebens und führt zum eigentlichen Glücksprinzip:

                                      there is no way to happiness, HAPPINESS IS THE WAY!

                                      • 8 .5

                                        toller Film mit super Schauspielern und einer sehr weisen Message. Endlich hab ich diesen Film gesehen, nachdem ich 5 Jahre gebraucht hab. Um so erstaunlicher wie gut er ist. Hat Kevin Spacey überhaupt einen schlechten Film??
                                        Auch der leider die letzten Jahre in Vergessenheit geratene Osment spielt wie immer sehr überzeugend.
                                        Wer mal wieder einen richtig guten Film fürs Herz sehen möchte, sollte sich diesen nicht entgehen lassen.

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                                        • 8

                                          Großartiger Film und richtige Botschaft, aber das Ende war nicht nötig. Bei einem besseren Ende hätte der Film noch mehr Punkte verdient.

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                                          • 9 .5

                                            Überraschend, überwältigend !!
                                            Die Schauspieler überzeugen mit Menschlichkeit und der Rolle des Machbaren.

                                            • 7

                                              An und für sich ein wirklich schöner Film, das Ende hat mir dann aber doch weniger gefallen, war mir alles ein wenig zu kitschig, sonst wäre sicher noch etwas mehr drin gewesen.

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                                              • 8

                                                Was für ein schöner und zugleich intensiver Film!
                                                Im Film wird das Leben des elfjährigen Trevor erzählt, der sich folgende Theorie zur Verbesserung der Welt ausdenkt: Man tut drei Menschen etwas Gutes, das sie selbst nicht auf die Reihe bringen können und diese helfen wiederum drei anderen Menschen.
                                                Die Hauptcharaktere (Trevor, seine Mom und sein Lehrer) werden liebevoll von Haley Joel Osment, Helen Hunt und Kevin Spacey dargestellt und nie hatte man das Gefühl, dass sie nur ihre Rolle spielten, sondern sie wirklich lebhaft verkörpern. Alle drei haben wirklich eine tolle Leistung gezeigt und man konnte perfekt mit den Leiden der Charaktere mitfühlen. Besonders Kevin Spacey fand ich als Mr. Simonet gelungen, da er seine Rolle mit einer tollen Intensität spielt.
                                                Man sieht vielleicht schon, mich hat der Film wirklich beeindruckt. Nach einer weiteren Sichtung ist der Film um 3 Punkte nach oben gewandert und zu einem Lieblingsfilm geworden.

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                                                • 7 .5

                                                  Leider etwas kitschig und langatmig. Dazu noch dieses traurige und unerwartet Ende. Trotzdem alles andere als schlecht.

                                                  • 7 .5

                                                    Hatte ihn mir nur wegen JBJ angeschaut, war aber angenehm überrascht. Nette Idee, doofes Ende.