Das Haus der Lerchen
La Masseria delle allodole (2007), ES/FR/BG/IT/GB Laufzeit 122 Minuten, Drama
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von Paolo Taviani und Vittorio Taviani, mit Paz Vega und Moritz Bleibtreu
“Das Haus der Lerchen” spielt im Jahr 1915 und handelt von der armenischen Familie Avakians. Die beiden Brüder Aram und Assadour wollen nach langer Zeit in ihre Heimat zurückkehren, doch dazu kommt es nicht mehr, denn dort bricht gerade das Chaos aus… Dieser politisch brisante Film lief ausserhalb des Wettbewerbs auf der Berlinale 2007 und handelt von dem Völkermord an den Armeniern, der von der türkischen Regierung bis heute nicht voll anerkannt wird.
Cast & Crew
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Paolo Taviani
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Vittorio Taviani
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Paolo Taviani
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Paz Vega
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Moritz Bleibtreu
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Alessandro Preziosi
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Ángela Molina
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Arsinée Khanjian
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Mohammed Bakri
Regie
Schauspieler
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Tchéky Karyo
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Mariano Rigillo
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Assadour
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Hristo Shopov
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Christo Jivkov
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Stefan Danailov
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) President
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Linda Batista
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Signora Turca
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Assen Blatechki
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sergant Mudir
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Marius Donkin
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dr. Krikor
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Itzhak Finzi
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Hovannes
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Ubaldo Lo Presti
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Kambussian
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Hristo Mitzkov
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Garo Srkisson
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Enrica Maria Modugno
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Colonel Arkan
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Elena Rainova
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Zia Hasmig
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Yvonne Sciò
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Maria Statoulova
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Paolo Taviani
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Vittorio Taviani
- Genre
- Flüchtlingsdrama
- Ort
- Armenien, Türkei
- Handlung
- Flucht, Genozid, Roman, Schmuggel
- Mitmachen
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Kommentar — Film: Das Haus der Lerchen
Kommentar schreiben8martin 2009/10/01 17:55:34
Kommentar löschenDie Tavianis haben immer schon großartiges, konventionelles Kino gemacht. Hier sind sie außerdem noch mutig, dass sie ein heiß umstrittenes Tabuthema aufgreifen: den Massenmord an den Armeniern durch türkische Nationalisten. Eine Reihe prominenter Schauspieler kommen zum Einsatz (Paz Vega, André Dessoullier u.v.a.) und bringen die Geschichte, die in eindrucksvollen oft bewusst dunkel gehaltenen Bildern erzählt wird, glaubwürdig über die Rampe. Der menschliche Faktor wird wiederholt ins Spiel gebracht, indem sich jeweils ein Vertreter der einen Volksgruppe in eine Vertreterin der anderen verliebt. Das erhöht die Emotionalität und beeindruckt ohne ins Kitschige abzusinken.
Außerdem wird vermieden in eine s/w Schilderung zu verfallen. Ganz im Gegenteil sehen wir nur vereinzelte nationalistische Fanatiker. Vielmehr beeindruckt ein türkischer Soldat (Moritz Bleibtreu), der voller Skrupel über seine Taten ist und sich selbst anklagt. Damit werden auch die Gräueltaten von der engen nationalistischen Ebene auf eine allgemein gültige, menschliche gehoben. Manche Szenen wecken Erinnerungen an die Anfänge des Naziterrors, dem man auch mit ungläubigem Abwiegeln begegnet war. Und die Tavianis haben ein Gespür dafür, wie man grausame Bilder durch zarte, poetische Kompositionen abfedert.
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