Das Haus in der Carroll Street

The House on Carroll Street (1988), US
Laufzeit 101 Minuten, FSK 12, Thriller, Drama, Kinostart 05.05.1988

- Kritiker
1 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.0 Community
40 Bewertungen
2 Kommentare
Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
noch nicht bewertet

von Peter Yates, mit Kelly McGillis und Jeff Daniels

Während der McCarthy-Ära gerät die Journalistin Emily Crane in das Visier der Kommunistenjäger. Sie weigert sich, vor dem “Ausschuss für unamerikanische Umtriebe” auszusagen und mit dem Vorsitzenden Ray Salwen zusammenzuarbeiten. Postwendend hat sie ihre Entlassungspapiere auf dem Tisch. Kurz darauf kommt sie zufällig einem Nazi-Ring auf die Spur, der ehemalige NS-Verbrecher mit sauberen Papieren in die USA einschleusen will. Da kommt es ihr gerade recht, dass sie noch vom FBI beschattet wird: Zusammen mit FBI-Mann Cochran deckt sie das Verbrechen Stück für Stück auf. Als ihnen klar wird, dass Salwen einer der Hauptdrahtzieher ist, wird die Situation brisant, gefährlich und hochspannend.


Cast & Crew


Kommentare (2) — Film: Das Haus in der Carroll Street

Kommentar schreiben
Sortierung

8martin

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Peter Yates schafft es bereits in den ersten zehn Minuten eine spannungsgeladene Atmosphäre zu schaffen, die jeden Vergleich mit Hitchcock standhält. Schnelle Kameraeinstellungen und Verfolgungsjagden zu Fuß durch enge Gänge sowie ein anfangs etwas unklares Problem schaffen Suspense vom feinsten. Immer wieder tauchen zwielichtige Gestalten auf, die gut oder böse sein können. Dass es wieder die Nazis sind, die hier thematisch herhalten müssen, lassen wir mal außen vor. Ebenso wie einige offene Fragen am Ende oder das überraschende Auftauchen des Agenten in letzter Minute. Alles geschenkt, wenn man so spannend unterhalten wird. Der Grand Central Station ist wieder einmal als Kulisse eindrucksvoll zu sehen. Sein Architekt hatte wohl ein Gespür für großartige Auftritte und Abstürze. Und das fehlende Happy End zwischen Kelly McGillis und Jeff Daniels wurde geschickt etwas vorverlegt. Trotz seines Alters, ist dieser Film kein bisschen angestaubt.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Trevedas

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

Nah, weder Fisch noch Fleisch. Die Grundidee ist interessant und hat sicherlich auch Potential, genau so wie die Besetzung, aber größtenteils dümpelt das ganze so vor sich hin und vermag einfach nicht so richtig zu fesseln. Hier und da gibt es zwar kleinere Höhepunkte mit Tempoanstieg, den Film aus dem Mittelmaß ziehen, können sie aber nicht.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kommentar schreiben