Das Jesus Video
Das Jesus Video (2002), DE/US Laufzeit 182 Minuten, FSK 16, Abenteuerfilm
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von Sebastian Niemann, mit Matthias Koeberlin und Naike Rivelli
Bei Ausgrabungen in Israel macht der junge Archäologie-Student Steffen eine rätselhafte Entdeckung: ein 2000 jahre altes Sketlett – zusammen mit der Bedienungsanleitung für eine Videokamera, die es noch gar nicht gibt! So absurd es erscheint, doch Steffen wird den Gedanken nicht los, dass der Tote ein Zeitreisender war, der Jesus Christus gefilmt hat. Aber wo ist das Video? Steffen und seine Kollegin Sharon versuchen unter Lebensgefahr die Antwort zu finden, denn schon bald beginnen skrupellose Abenteuerer, Vertreter des Vatikans und der Geheimdienst eine erbarmungslose Hetzjagd. Werden sie den Häschern entkommen und den Schleier um das geheimnisvolle Video lüften?
HandlungIn Israel wird ein 2000 Jahre altes Skelett neben einer Bedienungsanleitung für eine Videokamera gefunden. Der Student Steffen glaubt, dass es sich um einen Zeitreisenden handelt, der Jesus gefilmt hat.
Bei einer archäologischen Grabung in Israel findet der deutsche Student Steffen Vogt zufällig das Skelett eines Mannes, dessen Alter mit der C14-Methode auf rund 2000 Jahre datiert wird. Für Verwirrung sorgen nicht nur eine moderne Titanschiene am Oberschenkel des Toten, sondern auch ein Beutel, der neben den Knochen liegt. Darin finden die Wissenschaftler neben einem Brief die Bedienungsanleitung für einen Camcorder mit eingebauter Festplatte. Bei diesem Modell handelt es sich jedoch um einen Prototypen, den Sony erst in drei Jahren auf den Markt bringt.
Für Steffen gibt es nur eine denkbare Erklärung: Er hat das Skelett eines Zeitreisenden gefunden. Obwohl seine Kollegen ihn für verrückt erklären, beginnt er alleine die Suche nach der Kamera. Er ist sich sicher, dass jemand Jesus gefilmt hat, zumal es in dem Brief entsprechende Hinweise gibt. Als Steffen eine Kopie der Computerausdrucke aus dem Labor der Universität von Jerusalem holt, wird der zweite und entscheidende Teil des Briefes zerstört. Der junge Mann gerät in Lebensgefahr, weil er gleich von mehreren…
/p>Bei Ausgrabungen in Israel macht der junge Archäologie-Student Steffen eine rätselhafte Entdeckung: ein 2000 jahre altes Sketlett – zusammen mit der Bedienungsanleitung für eine Videokamera, die es noch gar nicht gibt! So absurd es erscheint, doch Steffen wird den Gedanken nicht los, dass der Tote ein Zeitreisender war, der Jesus Christus gefilmt hat. Aber wo ist das Video? Steffen und seine Kollegin Sharon versuchen unter Lebensgefahr die Antwort zu finden, denn schon bald beginnen skrupellose Abenteuerer, Vertreter des Vatikans und der Geheimdienst eine erbarmungslose Hetzjagd. Werden sie den Häschern entkommen und den Schleier um das geheimnisvolle Video lüften?
HandlungIn Israel wird ein 2000 Jahre altes Skelett neben einer Bedienungsanleitung für eine Videokamera gefunden. Der Student Steffen glaubt, dass es sich um einen Zeitreisenden handelt, der Jesus gefilmt hat.
Bei einer archäologischen Grabung in Israel findet der deutsche Student Steffen Vogt zufällig das Skelett eines Mannes, dessen Alter mit der C14-Methode auf rund 2000 Jahre datiert wird. Für Verwirrung sorgen nicht nur eine moderne Titanschiene am Oberschenkel des Toten, sondern auch ein Beutel, der neben den Knochen liegt. Darin finden die Wissenschaftler neben einem Brief die Bedienungsanleitung für einen Camcorder mit eingebauter Festplatte. Bei diesem Modell handelt es sich jedoch um einen Prototypen, den Sony erst in drei Jahren auf den Markt bringt.
Für Steffen gibt es nur eine denkbare Erklärung: Er hat das Skelett eines Zeitreisenden gefunden. Obwohl seine Kollegen ihn für verrückt erklären, beginnt er alleine die Suche nach der Kamera. Er ist sich sicher, dass jemand Jesus gefilmt hat, zumal es in dem Brief entsprechende Hinweise gibt. Als Steffen eine Kopie der Computerausdrucke aus dem Labor der Universität von Jerusalem holt, wird der zweite und entscheidende Teil des Briefes zerstört. Der junge Mann gerät in Lebensgefahr, weil er gleich von mehreren rücksichtslosen Gegnern verfolgt wird. Der Geschäftsmann John Kaun, der die Ausgrabung finanziert, wittert das Geschäft seines Lebens und der Vatikan will die Veröffentlichung des Videos verhindern, weil der Inhalt die Grundlagen der katholischen Kirche zerstören könnte. Die Verfolger schrecken auch nicht vor einem Mord zurück und töten Steffens Freund Dan in einem Café.
Auf seiner Flucht findet Steffen bei Sharon Unterschlupf. Die junge Israelin, die er bei der Grabung kennengelernt hat und ihr Freund Yehoshua erklären sich nach einigem Zögern bereit, ihm zu helfen. Im Labor gelingt es Yehoshua, einen Abdruck des Briefes auf dem Papier der Bedienungsanleitung sichtbar zu machen. Statt einer Angabe über das Versteck der Kamera finden sie jedoch nur einen rätselhaften Code: L15,4U.
Während Sharon und Yehoshua zu einer Bar-Mizwa-Feier fahren, kehrt Steffen in ihre Wohnung zurück. Dort wird er von seinen Gegnern überfallen und entführt. Sie versuchen durch Folter die Informationen über das Versteck der Kamera von ihm zu erfahren, aber Steffen kann ihnen nichts sagen. Nach zwei Tagen kann er sich befreien und kehrt zu seinen Freunden zurück.
Durch eine gemeinsame Recherche finden sie heraus, dass die Kamera in der Klagemauer versteckt sein muss. Allerdings liegt die mit dem Code bezeichnete Stelle etwa 20 Meter unter der Erde. Auch die Gegner sind dieser Spur gefolgt. Sie fahren mit einem Thumper vor, um ein Profil des Untergrunds zu erstellen. Steffen und seine Freunde entführen den Wagen mit Waffengewalt. Mitten in der Negev-Wüste sind sie schließlich mit Kaun alleine. Der Geschäftsmann verhält sich friedlich und zeigt ihnen die Videoaufzeichnung eines ungewöhnliches Experiments, bei dem ein Apfel vier Sekunden in die Vergangenheit versetzt wird. Es ist also der erste Ansatz für eine Zeitreise. Schließlich lassen die drei Freunde Kaun alleine zurück und fliehen mit der Aufzeichnung des Thumpers.
Sie können allerdings die Daten nicht interpretieren und bitten darum Professor Wilford, Steffens Chef, um Hilfe. Der Wissenschaftler erzählt ihnen von einem Tunnelsystem im Untergrund von Jerusalem, das allerdings mittlerweile vom Grundwasser überflutet ist. Steffen weist daraufhin, dass er Erfahrung im Tauchen hat, und begibt sich in den Tunnel. Zuvor wurde jedoch der Professor von einem jungen Mann ermordet, der nun mit Sharon und Yehoshua am Brunnen steht. Sharon bemerkt schließlich die Pistole und erkennt, dass Steffens Tauchausrüstung manipuliert wurde. Bei dem anschließenden Tumult wird Yehoshua lebensgefährlich verletzt; er stirbt auf dem Weg ins Krankenhaus.
Steffen, der an einem anderen Ausgang den Tunnel verlassen konnte, ohne die Kamera gefunden zu haben, überredet Sharon trotz des Todes ihres Freundes und der akuten Lebensgefahr die Suche fortzusetzen. In einer Bibliothek finden sie Hinweise auf den Lucianer-Orden. Steffen erkennt das L-förmige Zeichen wieder, er hat es auf dem Ring seines Folterers gesehen. Eine alte Legende berichtet von einem „Spiegel“, in den Jesus blickte. Der Spiegel ist offensichtlich der Monitor der Kamera. Die Spur führt die beiden jungen Abenteurer zu einer Festung mitten in der Negev. Ihre Gegner waren bereits dort und haben in der Kirche ein Massaker veranstaltet. Ein Mönch hat jedoch überlebt und geht mit ihnen in eine Geheimkammer. Dort wird die Kamera aufbewahrt.
Als Steffen und Sharon das Gebäude verlassen, tauchen die Gegner mit zwei Hubschraubern auf. Nach einer wilden Verfolgungsjagd und Schießerei wird das Auto der beiden jungen Leute gestoppt und Sharon liegt (vermeintlich) tot im Wüstensand. Steffen ist am Boden zerstört, weil er sich in Sharon verliebt hat. Als die Kamera jedoch an einen PC angeschlossen wird und das Video läuft, erlebt Steffen eine Überraschung. Zunächst ist der Leichnam Jesu in der Grabkammer zu sehen, doch dann erblickt Steffen sich selbst! Er ist der Zeitreisende – und er ist nicht alleine. Sharon steht neben ihm. Da die Zeitreise jedoch in der Zukunft gestartet wurde, heißt das, dass die auf dem Boden liegende Frau doch nicht tot ist. Das Video wird schließlich zerstört, als der Hubschrauber, in dem es aufbewahrt wurde, explodiert.
Quelle: Das Jesus Video bei Wikipedia (Liste der Autoren)
Kritiken
Tolle Mystery-Story (TV Movie)
Hanebüchene Fantasy-Geschichte (Lexikon des internationalen Films)
Cast & Crew
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Sebastian Niemann
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Matthias Koeberlin
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Naike Rivelli
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Frank Scharl
-
Mario Holetzeck
-
Hans Diehl
-
Heinrich Giskes
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Prof. Wilfort
Regie
Schauspieler
-
Manou Lubowski
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Yehoshua
-
Robinson Reichel
-
Pierre Semmler
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Christopher
-
Klaus Grünberg
-
Gode Benedix
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dr. Simmon
-
Martin Ritzenhoff
- Genre
- Abenteuerfilm
- Handlung
- Archäologe, Jesus Christus
- Mitmachen
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Kommentare (14) — Film: Das Jesus Video
Kommentar schreibenBirgit 777 2011/09/21 19:21:32
Kommentar löschenSchreckliches Film, furchtbarer Hauptdarsteller. Frage mich, ob es sich lohnt jetzt noch das Buch zu lesen, soll ja sehr gut sein.
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Bodennebel 2011/06/24 17:48:12
Kommentar löschenWenn Dich jemand mal fragen sollte, was gegen deutsche Filmproduktionen für das Privatfernsehn spricht - gebe ihn das durchaus spannende und nicht vollkommen intelligenzbefreite Buch "Das Jesus Video" in die Hand, lass es ihn lesen und zeige der Person danach diesen Film. Wiederlich, wie hier mit einer guten Vorlage und Chancen umgegangen wird. Das ganze verkommt zu einem Alarm für Cobra Elf trifft Indiana Jones für ganz, ganz Arme. Die Besetzung der Hauptfigur ist dabei noch die größte Frecheit. Matthias Koeberlin ist eine Beleidigung für den Begriff Schauspieler. Möge er auf ewig in der Hölle der TV-Produktionen schmoren.
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plattfuss69 2011/06/02 00:07:00
Kommentar löschenGut, ok, es ist ja immer so: Leute, die ein Buch verschlingen, meckern nachher über den Film, soweit kennt man das. Trotzdem: in diesem Fall hat der Regisseur es wirklich geschafft, dem Stoff die gesamte Spannung zu nehmen. Ungelenke Schauspieler, hölzerne Dialoge, öde Stereotypen, wohin man schaut. Meiomeiomei. Man sollte deutschen Fernsehanstalten dieses Verhunzen gesetzlich verbieten, denn der wirklich spannende Stoff wurde damit verheizt. Schade.
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J.R.K. 2011/01/23 21:06:37
Kommentar löschenBin nicht gerade eine Leseratte, kann aber die Beschwerden der Leute die sich über Buch/Film Diskrepanzen aufregen immer besser verstehen, da ich auch mal ausnahmsweise das Buch "verschlungen" habe.
Mich nervt es normalerweise auch immer wenn ich lese, das sich jemand beschwert, das Buch wäre doch wesentlich besser als der Film und vieles wurde nicht berücksichtigt.
Aber was hier an Potenzial verschenkt wurde ist dermaßen entäuschend, ich konnte es nicht glauben als ich diesen Film sehen musste.....
War schon bei der Umsetzung von "Das Relikt" ziemlich entäuscht, aber was hier "geleistet" wurde....
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HairExpress 2009/11/08 14:52:04
Kommentar löschenEs ist mir schon Klar das die Filme immer dem Buch Abweichen,trotsdem ht mich der Film Überzeugt.
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Anastasius 2009/02/26 01:41:25
Kommentar löschenNicht nur Jesus.
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Tyler__Durden 2009/01/13 20:58:03
Kommentar löschenJesus würde sich im Grabe umdrehn.
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Meckerprinz 2008/11/25 22:37:08
Kommentar löschenMan hätte das Buch vorher nicht lesen sollen ... Kurz nachdem ich das Buch gelesen hatte, war ich doch sehr erfreut als ich die Ankündigung des Films in der Fernsehzeitschrift las. Obwohl ich doch ein wenig skeptisch war, "zwang" ich voller Begeisterung meine Frau zum Gucken. Anschließend waren wir beide enttäuscht und sie konnte nicht verstehen, dass mich das Buch so begeisterte. Dann las sie das Buch und die Welt war wieder in Ordnung. Wie so oft bedeutet der im Vorspann vieler Literaturverfilmungen gezeigte Spruch "Film nach dem Buch ... " genau diese Bedeutung. "Film nach" bedeutet eben nicht "Film genau wie". Man hat den Eindruck, der Drehbuchautor läßt die Seiten durch die Finger blättern, pickt sich ein paar Stellen heraus und verbindet diese Stellen so wie er es für richtig hält. Und weil's ein deutscher Film ist muss er auch deutsch sein. Wieso merkt man das deutschen Filmen eigentlich immer an? Ist es der fehlende Humor? Wer glaubt, nach Anschauen aller Stephen King-Filme Stephen King-Kenner zu sein irrt sich genau wie beim Jesus-Video. Meine Empfehung: Buch lesen. Und gelegentlich mal ein besuch auf Andreas Eschbachs Webseite, sie sehr sympathisch, informativ und humorvoll ist. Außerdem gibt es ein "lehr"-Kapitel über das Schreiben, vielleicht auch für Drehbuchautoren interessant.
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kraenzje 2008/11/23 18:18:34
Kommentar löschenIch finde den Film als gelungen..für eine deutsche Produktion sehr gut..weiter so.
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BigH 2008/09/17 21:41:26
Kommentar löschenEs gibt sicher einige Bücher, deren Verfilmung wenig schmeichelhaft ausgefallen ist (einige Stephen King-Filme sind ja ziemliche Gurken). Aber wie man ein so hervorragendes Buch so schwach umsetzen und teilweise die Handlung vollkommen in den Sand setzen kann, ist mir vollkommen schleierhaft.
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Rotfuchs 2008/01/31 00:37:18
Kommentar löschenSpannend ist der Streifen allemal im Vergleich zu vielen anderen, beinah schon peinlich kitschigen Werken deutscher Filmstudios. Teilweise jedoch sind die Actionszenen eher weniger überzeugend. Auch die Dialoge wirken oftmals künstlich, quasi gestellt.
Schauspielerisch hat Matthias Koeberlin überzeugt.
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Bäda 2008/01/22 21:25:01
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AgentGuhl86 2007/12/28 02:44:12
Kommentar löschenEiner der etwas besseren deutschen Filme mit interessanter Story! Spannend umgesetzt und ein interessantes Ende!
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oasisUK 2007/12/07 23:04:36
Kommentar löschenWas erhält man wenn man ein gutes Buch nimmt, die Hintergrundinformationen unter den Tisch fallen lässt und ein paar Flammen, Explosionen und Frauen hinzufügt? Einen pro7 Event Movie... :/
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