Das jüngste Gewitter

Du levande (2007), NO/DK/SE/FR/DE
Laufzeit 89 Minuten, FSK 6, Komödie, Kinostart 20.03.2008

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6.7 Kritiker
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von Roy Andersson, mit Håkan Angser und Eric Bäckman

Zwischen schwarzhumoriger Komödie und existentiellem Drama erzählt der Schwede Roy Andersson von den täglichen Absurditäten des menschlichen Lebens. Da ist beispielsweise die junge Frau, die sich die Hochzeit mit einem begehrenswerten, aber unerreichbaren Rockmusiker erträumt. Oder der Psychologe, der es nicht mehr erträgt, seine Patienten mit ihren eingebildeten Krankheiten zu behandeln. Oder der Frisör, der sich an einem ungehobelten Kunden mit einer Skinheadfrisur rächt. Oder der Familienvater, der sich an einer langen Tafel am Tischtuchtrick versucht und scheitert.

HandlungEinige EpisodenEin alter Mann mit Gehhilfe zieht seinen Hund auf dem Rücken liegend hinter sich her, da er sich in der Leine verheddert hat.

Ein Tubaspieler (Björn Englund) übt mitten in der Nacht in seinem Wohnzimmer, die Beschwerden seiner Frau interessieren ihn schon lange nicht mehr.Sein Nachbar klopft gegen die Decke, weil es ihm zu laut ist, dabei macht er seine Lampe kaputt. Rauchend beobachtet ein dicker Mann (Lennart Eriksson) im Haus gegenüber die Szene.
Eine Grundschullehrerin (Jessica Nilsson kommt in die Klasse und bricht sofort in Tränen aus. Die Schüler fragen, was los ist. Sie sagt, ihr Mann habe sie eine Schlampe genannt. Auf die Frage eines Schülers, was eine Schlampe ist, sagt sie, da müsse er schon ihren Mann fragen.

Ein Friseur (Kemal Sener) rasiert einem Kunden, ein arroganter Geschäftsmann (Gunnar Ivarsson), die Mitte des Kopfes kahl, weil der Geschäftsmann unverschämt und ausländerfeindlich war. Nach einem Streit, rasiert der Friseur dem Geschäftsmann den ganzen Schädel kahl und der muss so zu einem wichtigen Meeting.

Eine alte, dicke Frau bricht ständig in Tränen aus und sagt, keiner verstehe sie. Ihr Freund ist Hell’s Angel, fett und tätowiert, versucht sie zu trösten und hält ihren kleinen Hund auf dem Arm.

Eine junge Frau träumt von der Hochzeit mit einem Rockstar. Sie sitzen in der Küche, er spielt Gitarre, sie packt die Geschenke aus. Langsam sieht man im Fenster, dass das Haus wie ein Zug fährt. Das Haus fährt in den Bahnhof ein. Hunderte Menschen warten dort auf das Paar, rufen Glückwünsche, spielen Musik und singen.

Ein Psychologe (Hakan Angser), der es leid ist, sich die eingebildeten Krankheiten seiner ekligen Patienten anzuhören und stattdessen nur noch Medikamente verschreibt.

Ein Traum eines Handwerkers, in dem er den Tischtuchtrick versucht und dabei bei einem Familienfest das teure, alte Geschirr kaputt macht. Danach wird er bei einer Art Auktion zum Tode auf dem elektrischen Stuhl verurteilt.

Das Ende des FilmsMehrere alltägliche Szenen aus dem alltäglichen Leben beenden den Film.
Ein Mann bereitet das Abendessen vor und lässt seine Frau probieren. Ein Vater bringt seiner Tochter das Fahrradfahren bei. Ein Mann bügelt ein Hemd. Sie alle blicken irgendwann zum Himmel und bleiben erstarrt und erstaunt stehen.
Als letztes Bild sieht man den Himmel über einer Stadt und eine Tragfläche eines Flugzeugs. Mit der Zeit werden es immer mehr Flugzeuge eine Armada, die über der Stadt fliegt.

Weiterführende Informationen
Wissenswertes zum Film

Weitere Informationen im Internet
Rezension von Martin Rosefeldt auf arte.tv
Wikipedia-Seite zu Regisseur Roy Andersson
englische Wikipedia-Seite zum Film
Kritik auf European-Films.net
Überblick der englischsprachigen Kritiken zum letzten Film Songs From The Second Floor von Roy Andersson auf Rottentomatoes.com

QuellenPresseheft Neue Visionen Filmverleih

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Cast & Crew


Kritiken (4) — Film: Das jüngste Gewitter

fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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9.0Herausragend

Andersson lotet in seinem Film über die «Herrlichkeit des Lebens» die Höhen und Tiefen der menschlichen Existenz aus. In diesem Manifest über den Zustand der Menschheit stellt er Niederschlagendes und Erhabenes auf die gleiche Stufe. Aber ganz egal, wie niederschlagend eine Situation sein mag, ein wenig Ragtime meistert den wildesten Sturm.

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jannis

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Bin beim Scannen der Seite auf einem Filmcover hängen geblieben, auf dem ich das Wort twitter wähnte. Shoot me.


Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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8.0Ausgezeichnet

Anderssons wunderbarer, in erlesenen Bilder erzählter Film YOU THE LIVING ("Du Lebender), der auf deutsch ausnahmsweise mal recht sinnig in DAS JÜNGSTE GEWITTER umgetauft wurde, ist geprägt von Humor und Scharfsinn, von einer Diagnose, die dem Zuschauer fortwährend sein Jüngstes Gericht vorwegnimmt. Es ist ein höchst gegenwärtiger Surrealismus, den Andersson hier praktiziert, der uns die Absurdität unseres Lebens voller Witz vor Augen führt, und paradoxerweise in Optimismus mündet. In Anderssons Film begegnen wir den Toten, die wir alle sein werden, das Glück liegt hier und jetzt.

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johanna: movie-screening.de johanna: movie-screening.de

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8.5Ausgezeichnet

„Als würde Ingmar Bergman „The Big Lebowski“ inszenieren“, steht auf dem Plakat zum Film geschrieben, außerdem „Eine schwarzhumorige Komödie aus Schweden“. Beides stimmt bedingt: eine Komödie, doch das Lachen kann sich irgendwo zwischen einem Blick und einem Gedanken verlieren, so sehr sind manche Szenen von der Traurigkeit und Absurdität des Daseins gezeichnet. Kein roter Faden, keine bestimmten Charaktere, auch keine bestimmte Zeit; der Film zeigt Menschen in ihren Stimmungen - Emotionen. Anderssons Figuren sind Vertreter der Menschheit im Allgemeinen mit ihren Sorgen, Ängsten und vor allem dem Wunsch nach Glück und Freude. Aus diesem Grund hat er ihnen oft weiße Gesichter gegeben: sie sind jemand, aber sie können auch genauso jemand anderes sein. Ein Augenmerk legt Andersson auf die Räume: Räume lügen nicht, sagt er, Menschen schon. Mit einer Produktionszeit von vier Jahren und einer perfektionistischen Inszenierung ist jedes Detail virtuos stimmig; erinnert jedoch eher an Jacques Tatis als an Ingmar Bergman, dessen Filme nie zum Lachen anregen. „Das jüngste Gewitter“ bzw. "Du Lebender" wie der Film im Original heißt, jedoch verlässt man mit einem leicht nachdenklichen Schmunzeln.

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Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter

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8.0Ausgezeichnet

Fast alles andere in "Das jüngste Gewitter", Roy Anderssons neuem Film, ist hochkomisch, gerade weil es eigentlich nichts zu lachen gibt. [...] Fairerweise hätte man sagen sollen, dass es sich bei manchen, gerade den finstersten Szenen um Träume handelt. Traumhaft ist aber auch, wie Roy Andersson aus nackter Verzweiflung Kunst macht. Sicher, der Mensch ist schlecht, und wir werden alle sterben. Aber dieses Kino macht Hoffnung. Es wirkt geradezu befreiend. Im Ernst.

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Kommentare (12) — Film: Das jüngste Gewitter

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betti.boo

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Bewertung7.5Sehenswert

Das jüngste Gewitter ist sehr ungewöhnlich. Es gibt keine durchgehende Handlung, sondern viele kleine Geschichten, teilweise sind es auch eher Bilder. Überwiegend sind es Alltagssituationen, teilweise Traumszenen. Es passiert wirklich insgesamt nicht viel, aber die Szenen sind so komisch, böse, surreal und poetisch, dass sie mich über weite Strecken fesseln konnten.
Der Film verlangt eine recht große Aufmerksamkeit, damit man die liebevoll arrangierten Details nicht verpasst. Wenn man das schafft, wird man mit einem tollen Film belohnt, der allerdings nicht in allen Passagen das hohe Niveau halten kann.

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jennifer-hagen

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Bewertung4.0Uninteressant

Auf dem DVD Cover steht geschrieben "... als würde Ingmar Bergman 'The big lebowski' verfilmen". Das erscheint mir als maßlos zu hoch gegriffen, denn dieser Film ist weder Bergman (nie im Leben!) noch The big lebowski!!! Ingmar Bergmann kann mit Zeit spielen, durch Zeit Spannung erzeugen. Roy Andersson hingegen ruft nichts als gähnende Langeweile hervor. Ist es normal, während eines Film ständig auf die Uhr zu gucken, um endlich zu wissen, wann das Martyrium vorbei ist? Ein absolut überbewerteter Pseudo-satirischer Film. Die angepriesenen "schwarzhumorigen" Lacher kann man an einer Hand abzählen. Dazwischen ist einfach nur viel nichts. Das dann auch noch als surrelalistische Glanzleistung zu verkaufen ist einfach lachhaft. Wenn Anderrson mal wieder mit der Entschleunigung der Zeit als Stilmittel spielen möchte, dann soll er sich doch gleich bei Ingmar Bergman oder Sofia Coppola abgucken, wie man das richtig macht. Hier zeigt sich gut, wie unter dem Etikett "skandinavischer Film" jeder Mist als Filmmeisterwerk verkauft werden kann.

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homeaffairs

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Bewertung7.5Sehenswert

Atemberaubend toll inszenierte Bilder und ein bizarres Werk, welches einen aber trotzdem nie so wirklich zu packen bekommt. Trotzdem schön anzuschauen, sehr unterhaltsam und ein "must have seen"

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deech

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Andersson zeigt wunderschöne, aufs genaueste durchkomponierte Kameraeinstellungen und Kulissen, und er hat viel zu sagen über die Menschen. Leider ist mir seine stoische Art der Inszenierung dann doch formal zu streng und vermag mich nur einen halben Film lang zu fesseln. Wenn man auf eine Handlung verzichtet und dann auch noch seine Schauspieler zu Requisiten degradiert und somit jede Identifikation unterbindet, funktioniert das auf Spielfilmlänge einfach nicht richtig, und macht einem klar, welch großartige Werkzeuge (Schnitt, Kamerafahrt, Closeup etc.) ein Filmregisseur üblicherweise zur Verfügung hat, um dem Publikum seine Figuren und Ideen näherzubringen. Auf einer rein visuellen Ebene ist der Verzicht darauf jedoch durchaus gelungen, zumal am Ende noch etwas Bewegung ins Spiel kommt, und der Film verströmt trotz seiner rigiden Ästhetik eine solche Wärme und Menschlichkeit, dass man ihm ja ohnehin nichts übelnehmen kann.

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suzee

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die bonus-dvd fandf ich auch echt super. warn da nicht auch noch seine früheren werbefilme drauf?


pfeffer

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Sowohl Making-of, als auch die Goff-Doku werde ich mir dann wohl mal zu Gemüte führen.
Ich gebe dir übrigens in Punkto "scheitern" völlig recht und bin vielleicht genau deshalb so sehr an Roy Anderson interessiert: weil dieses "scheitern" ja keines ist, das einem Mangel von Können oder Reflexion geschuldet ist, sondern eines, das eher Diagnose und Modus operandi im Umgang mit der Welt zu sein scheint.

Bin gespannt, was du zu Songs from the 2nd Floor sagen wirst, den finde ich ja noch einen Tick absurder und konsequenter.


spanky

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Bewertung9.0Herausragend

Roy Andersson ist ein Meister der Gleichzeitigkeit von Humor und Tristesse. Außerdem versteht es keiner wie er, eindrückliche Bilder zu komponieren. Bilder, nach denen sich Edward Hopper die Finger schwarzweiß geleckt hätte. Ach ja, und wenn es sowas wie das Gegenteil von Technicolor gibt, dann wurde diese Filmfarbe eindeutig von Andersson erfunden.

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pfeffer

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Apokalypsen-Tango! Das ist groß!
Jetzt verschreibe ich nur noch Pillen und Tabletten - je stärker desto besser.

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sikkmeidack

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich habe schallend gelacht, geschmunzelt und war oft tief berührt von dieser lakonischen Sozialsatire. Loriotesk. Die Bilder, ja fast jeder Frame könnte gerahmt und an die Wand gehängt werden. Die statische Kamera photografiert einzigartig-stoische Momente, die lange im Gedächtnis bleiben. Die sprunghafte und letztlich zusammenführende Story nervt nicht, sondern macht Sinn. Eine wirklich sehr gelungene Erzählweise, die mit absurd-kritischem Unterton menschliche Abseitigkeiten, Entfremdungen und ein surreales Dahinvegetieren unterhaltsam beschreibt.

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rkuehne

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Bewertung6.5Ganz gut

also nach den ersten 30 Minuten dachte ich, "großartiger Film, wahnsinnig komisch und typisch skandinavisch". Allerdings verlor der film im lauf der Zeit seinen reiz, wurde trister, ruhiger, weniger witzig und verzichtet dennoch auf handlung, anfang und ende und so gibts dann doch ein paar deutliche abzüge.

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Nevenka

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Visuell konsequent, wird das Rätsel über den Sinn des Lebens gelöst: Es gibt keinen. Alle dümpeln vor sich hin und was wir uns einreden, dass es schön ist, zu leben, ist objektiv nur grau und trist. Spaß haben nur die anderen (hier: die Filmgucker). Mit dieser Frage beantwortet kann die Menschheit auch vernichtet werden.

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Hire

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Bewertung9.0Herausragend

Am besten hat mir der ausgelaugte Psyychiater gefallen, der, weil er sie soo satt hat, die widrigen Patienten, selbigen nur noch Pharmaka verschreibt: Je stärker desto besser. Roy Anderson brennt ein Feuerwek humaner Rohrkrepierer ab, das selbst die Kaurismäkischen Gestalten als rheinische Frohnaturen erscheinen lässt. Von mir kriegt er neun.

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alter.native

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Die Stimmung der Bilder erinnert an den Maler und Zeichner Michael Sowa, Tristesse pur. Alle in diesem Film sind auf der Suche nach Liebe, Wärme und Gemeinschaft. Ob es der Zeigefinger von Herrn Andersson ist, der uns mit der Schlusseinstellung das "Jüngste Gericht" heranfliegen lässt weil "alles nur wert ist, dass es zugrunde geht" oder ob es wirklich nur ein Angsttraum war, ist fast egal. Wichtig ist wohl eher die Botschaft; NICHT immer wieder nur "mitten im Leben dem Tod entgegen zu rackern"!

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father911

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Hochkomisch" ist nicht das, was MIR zu diesem Film einfällt. Absurd, skurril, (in neu-deutsch) "abgefahren" und alles in allem unterhaltsam trotz (ganz sicher absichtlicher) LÄÄÄÄÄÄÄNGEN. Herrlich überzeichnete Personen spielen in sehr gut arrangierten und fotografierten "Räumen". Die apokalyptischen Endzeit-Reiter werden durch B52 ersetzt ... und der Film ist zu Ende. Noch länger hätte er auch nicht sein dürfen.

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