Das Konzert

Le concert (2009), BE/FR/IT/RO
Laufzeit 123 Minuten, FSK 0, Komödie, Kinostart 29.07.2010

6.8 Kritiker
18 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.8 Community
367 Bewertungen
38 Kommentare
Das Konzert
Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
noch nicht bewertet

von Radu Mihaileanu, mit Mélanie Laurent und Aleksey Guskov

Mit Das Konzert kommt der große französische Publikumserfolg des Winters 2009 in die deutschen Kinos. Andrei Filipov (Aleksey Guskov) war einst Dirigent des legendären Bolschoi-Orchersters in Moskau. Aufgrund seiner Weigerung, jüdische Musiker aus dem Orchester zu entlassen, wurde er vom kommunistischen Regime zur einfachen Putzkraft degradiert. Als ihm ein Fax des Pariser “Theatre du Châtelet” in die Hände fällt, in dem das Bolschoi-Orchester zu einem Konzert in die französische Hauptstadt eingeladen wird, entschließt sich Andrei seine Chance zu nutzen: Er verwischt alle Spuren der Existenz des Faxes und beschließt, mit seinem einstigen Orchester nach Paris zu fahren. Dafür muss er allerdings seine alten Kumpanen zusammentrommeln, was sich als gar nicht so einfach herausstellt. Diese fristen ihr Dasein nämlich inzwischen als Taxifahrer, Umzugshilfen und Straßenmusikanten.

Das Konzert wurde mit zwei Césars, dem französischen Äquivalent zu den Oscars, bedacht. So wurde die Musik von Armand Amar und der Ton ausgezeichnet. Der Film war darüber hinaus für vier weitere Césars nominiert, unter anderem für den besten Film. Regisseur Radu Mihaileanu dem deutschen Kinozuschauer insbesondere durch seine berührenden Filme Zug des Lebens und Geh und Lebe bekannt sein.

  • DVD
Erscheinungstag: 13.01.11
  • Das Konzert - Bild 3892150
  • Das Konzert - Photo2
  • Das Konzert
  • Das Konzert

Mehr Bilder und Videos zu Das Konzert

Cast & Crew


Kritiken (16) — Film: Das Konzert

Zoran Gojic : br-online Zoran Gojic : br-online

Kommentar löschen
5.5Geht so

Das Konzert" hat seine Längen und Mängel, die man dem Film aber gerne nachsieht. Wer sich auf diesen bittersüßen Schmachtfetzen einlässt, wird seine große Freude daran haben.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

José Garcia: Textezumfilm

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

Der in Frankreich lebende rumänische Regisseur Radu Mihaileanu, der zuletzt mit dem Spielfilm „Geh und lebe“ („Va, vis et deviens“) ein sehr emotionales Drama gedreht hatte, belässt es allerdings nicht bei der komödiantischen Satire. Dem Direktor des Théâtre du Châtelet stellt Andreï Filipov – abgesehen von einer standesgemäßen Unterbringung – für den Auftritt des vermeintlichen Bolschoi-Orchesters lediglich eine Bedingung: beim Tschaikowskys Konzert für Violine und Orchester soll die Solo-Geige das junge französische Talent Anne-Marie Jacquet (Melanie Laurent) spielen. Dass sich hinter diesem Wunsch nicht nur künstlerische, sondern auch persönliche Motive verbergen, wird dem Zuschauer früh suggeriert. Zumal Anne-Marie Jacquets Agentin (Miou Miou) sowohl Andreï als auch Sacha von früher zu kennen scheint.

Zwar schrammt die komödiantische Handlung immer wieder haarscharf am Klamauk, teilweise auch am Klischee vorbei – so etwa, wenn auf einem Schreibtisch fünf Lenin-Büsten in unterschiedlichen Größen stehen. Das Schauspiel insbesondere der Darstellerinnen Melanie Laurent und Miou Miou entschädigt jedoch durchaus den Zuschauer dafür. Darüber hinaus erinnert „Das Konzert“ an die politische Unterdrückung während der kommunistischen Vergangenheit und die Ungerechtigkeit, die viele Karrieren und Lebensentwürfe ruinierte. Eine besondere emotionale Kraft entfaltet „Das Konzert“ jedoch gerade in den Musik-Sequenzen eine. Bei ihnen befindet sich Regisseur Mihaileanu offensichtlich in seinem Element.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Elisabeth Maurer

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

...Trotzdem lassen sich einige sehr amüsante Momente entdecken. Vor allem aber das Finale mit dem Konzert fesselt und berührt, hauptsächlich durch die Schauspielleistung von Laurent, Guskov und Dmitri Nazarov als Sascha. Zudem bewirkt die Musik und besonders ihre wirklich immer vollkommenere Harmonie auch, den Zuschauer doch noch in Gleichklang mit der Geschichte zu bringen....

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Ingrid Beerbaum: fluter Ingrid Beerbaum: fluter

Kommentar löschen
8.5Ausgezeichnet

Mit Genuss inszeniert Radu Mihaileanu den Zusammenprall unterschiedlicher Lebenswelten und Kulturen und spielt geschickt mit gängigen Klischees. [...] Zwar kommt das alles sehr schwarzhumorig und mitunter klamaukig daher, hat jedoch einen ernsten Kern. Besonders Hauptdarsteller Guskov gibt seiner Figur überzeugend die wütende Entschlossenheit und verzweifelte Weinerlichkeit eines Menschen, der noch eine Rechnung mit dem Schicksal offen hat, so wie alle seine Kollegen.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Christiane Peitz: Der Tagesspiegel Christiane Peitz: Der Tagesspiegel

Kommentar löschen
5.0Geht so

[...] Die Komik weicht der Klamotte, wahlweise der superweichgezeichneten Sentimentalität. Da gehen die Musiker statt zu den Proben nur noch schnellen Geldgeschäften nach – als ob der Kapitalismus in Moskau noch nicht erfunden sei – und am geschäftstüchtigsten sind ausgerechnet der orthodox-jüdische Vater mit Sohn. Antisemitismus als Treppenwitz der Geschichte? [...] Am Ende bleibt kaum Zeit, die Instrumente zu stimmen, aber klar, das Konzert wird ein Triumph der Menschlichkeit über alle bösen Ideologien. Russen, Franzosen, Juden, Roma – bei Tschaikowsky sind sie friedlich vereint. Schade, dass Mihaileanu letztlich nichts Besseres einfällt als das alte Lied von der völkerverbindenden Macht der Musik.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Maren Keller: spiegel-online Maren Keller: spiegel-online

Kommentar löschen
8.5Ausgezeichnet

Es entwickelt sich ein Film, der gerade deswegen so gut ist, weil er trotz aller Crescendi und Slapstickeinlagen volltrunkener Russen eigentlich ein sehr leiser Film geworden ist. Eine Komödie, über die man lacht, während einem gleichzeitig schwer ums Herz wird - und ein Musikfilm, den man auch mögen kann, wenn man mit klassischer Musik nichts anzufangen weiß. [...]
"Das Konzert" ist mehr als ein gewöhnlicher Hochstaplerfilm. Ein Mann gibt vor etwas zu sein, was er nicht ist - so etwas ist eine witzige Geschichte und kann ein netter Film werden. Hier aber gibt ein Mann vor, etwas zu sein, was er nicht ist, um der zu werden, der er wirklich ist - das ist eine wahnwitzige Geschichte.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Thomas Engel: programmkino.de Thomas Engel: programmkino.de

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

Ein Kinostück, in dem die genannte Handlung inszenatorisch und dramaturgisch prallvoll ausgeschmückt ist und dem man sich gerne aussetzen kann – wenn man nicht zu anspruchsvoll ist. Neben der flotten Unterhaltung fehlt nämlich eine ganze Menge billiger Klamauk auch nicht.
Gespielt wird von den Männern lautstark und übertrieben. Die Damen (z. B. Mélanie Laurent als Anne-Marie Jacquet und Miou Miou als ihre Agentin) treten da viel diskreter auf.
Prachtvoll ist die Musik. Ein Genuss. Immerhin gab es dafür in Frankreich zwei „Césars“. (Erfolg in unserem Nachbarland sehr gut.)

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Marli Feldvoß: epd Film Marli Feldvoß: epd Film

Kommentar löschen
5.0Geht so

Mit gemischten Gefühlen schaut man dem reichlich »unkultivierten« Treiben der kunterbunten Orchestermitglieder zu, die, eiligst zusammengetrommelt, in Paris ihr Unwesen treiben. Statt einer liebevollen Zeichnung schrulliger Charaktere wird man mit einem wahren Panoptikum von heruntergekommenen Gestalten konfrontiert, die alle nur vorstellbaren Klischees über Juden, Zigeuner, den versoffenen Russen und den ewig unbelehrbaren Kader bedienen. Die Absicht, die von den Verhältnissen aufgezwungene »Unkultur« unterprivilegierter oder auch neureicher Russen der verfeinerten »Kultur« des Westens gegenüberzustellen, ist zwar unübersehbar, aber mit wenig Delikatesse aufgetischt.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Katja Lüthge: Berliner Zeitung, Frankfurt... Katja Lüthge: Berliner Zeitung, Frankfurt...

Kommentar löschen
7.5Sehenswert

Einmal mehr schlägt Mihaileanu seinen zutiefst humanistischen Witz aus der zwangsweisen Verwandlung seiner Protagonisten, die täuschen und betrügen müssen, um in dieser Welt zu bestehen. Dabei scheut der Regisseur weder Kitsch noch Klischee, um die Geschichte von Andrei Filipov und dessen ziemlich haarsträubender Rückkehr ins selbstbestimmte Dasein zu erzählen. [...]
Zwar erreicht der Film nicht die absolute Harmonie, die Andrei Filipov in der Musik sucht, aber schön anzuschauen sind die wunderbar gefilmten Beziehungen der Musiker untereinander während der zwölfminütigen Konzertszene.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Filmering: Filmering.at

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

Das Konzert ist eine interessante Mischung aus Drama und Komödie die es schafft zu unterhalten und zu berühren. Man meint es nur an einigen Stellen etwas zu gut und schlägt über die Stränge. Dies ist beim übertriebenen Humoreinsatz zu Beginn genauso spürbar wie beim unnötigen emotionalen Ballast der Figuren. Aber beim stimmigen Finale kann der Film seine Probleme geschickt abschütteln und schafft es einen sehr guten Ausklang zu präsentieren. Insgesamt ist Das Konzert trotz Schwächen ein sehenswerter Film.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

Russische Lebensfreude, jüdische Chuzpe und jede Menge Improvisationstalent treffen auf französische Gediegenheit und Strenge. Aus dem Bedienen diverser, zum Teil schon reichlich abgewetzter Klischees bezieht der gefällig inszenierte Publikumshit aus Frankreich den Großteil seiner Dynamik.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Michael Meyns: programmkino.de Michael Meyns: programmkino.de

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

Von den satirischen Elementen der ersten Hälfte des Films bleibt [...] zwar wenig übrig, angesichts der mitreißenden Inszenierung des finalen Konzerts [...] wird die sentimentale Note der Geschichte zwar auf die Spitze getrieben, entziehen kann man sich den Emotionen aber kaum. So ist „Das Konzert“ ein anrührender, amüsanter Film, der in Frankreich ein großer Erfolg war, was ihm fraglos auch in Deutschland beschieden sein dürfte.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

AlexanderScholz: Schnitt AlexanderScholz: Schnitt

Kommentar löschen
5.5Geht so

Mäßig subtil schreitet Mihaileanu, der auch am Drehbuch mitschrieb, die sozialen, politischen und psychologischen Konnotationen des gemeinsamen Musizierens ab und gerät dabei bisweilen auf Irrwege. [...] Vor dem großen Finale wurden so viele Metaphern und Plattitüden rund um das Konzertsujet bedient, daß der eigentliche Höhepunkt nur noch als vorhersehbares Abziehbild einer Emotion daherkommt.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Michael Ranze: film-dienst Michael Ranze: film-dienst

Kommentar löschen
6.5Ganz gut

Mihaileanu verbindet das Lächerliche mit dem Sublimen, das Grobe mit dem Eleganten. Allerdings ist das Verhältnis von leichter Komödie und anspruchsvollem Drama dabei nicht immer ausgewogen, zu häufig bewegt sich „Das Konzert“ zwischen Klamauk und Pathos. Eine Schwäche, die dem Film freilich nichts von seinem Unterhaltungswert nimmt.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Rochus Wolff: freier Journalist

Kommentar löschen
9.0Herausragend

Es beginnt mit einer Täuschung, und geht auch damit weiter – das ist ein unterschwelliges Thema des Films, ein Leitmotiv, in dem sich kleine und große Lügen (erst durch Kameraführung und Schnitt; dann in der Handlung mit Identitäten, Telefonanrufen, gefälschten Pässen) aneinander reihen, und alles hat doch das Ziel, die Wahrheit zu ihrem Recht kommen zu lassen.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Rochus Wolff: freier Journalist

Kommentar löschen
9.0Herausragend

Schmalzig, unwahrscheinlich, sehr schön. Die letzten 20 Minuten sind pure inszenatorische Chuzpe.

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentare (22) — Film: Das Konzert

Kommentar schreiben
Sortierung

veseria

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Nette, gemütliche und ziemlich chaotische Komödie die wirklich Charme hat und Melanie Laurent ;)
Sonst aber eigentlich zu unspektakulär und bodenständig.

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

dbeutner

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Komischerweise zum zweiten Mal gesehen, da ich mich ans erste Mal nicht mehr erinnern konnte (und auch jetzt noch nicht weiß, wann oder wo das war) - das macht zumindest schonmal klar, dass der Film keine 8 Punkte einfahren kann, weil zu wenig einbrennend.

Für ein zweites Mal Sehen eines sich-nicht-so-einbrennenden Films war's dann aber ungewöhnlich gut. Ganz sicher zuppelt der Film reichlich an der Klischeeorgel herum, aber er tut das meist auf eine merkwürdig und dadurch angenehme leise Art. Nie werden die Charaktere wirklich bloß gestellt, sondern es ist mehr die Aussage: Egal wie schrullig jemand sein eigenes Klischee übererfüllt, solange er irgendwie nett dabei ist...

Das klingt natürlich reichlich naiv - und ist es auch. Aber Filme dürfen - bei mir - auch mal naiv sein. Die Botschaft ist sehr menschlich. Was mich eher gestört hat, war vor allem die sehr daherinszenierte Verwirrung der ZuschauerInnen, die zunächst an eine Vater-Tochter-Geschichte glaubten - das war reichlich billig und überflüssig. Und die leichte Selbstverliebtheit, wenn es um die musikalische Darstellung ging. Aber: Mein Gott, ist halt ein netter Film, kein Meisterwerk. Aber nett: Ist er.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Schlegel

Kommentar löschen
Bewertung5.5Geht so

Riesenenttäuschung. "Das Konzert" ist ein alter Trampel, der in wirklich jedes Klischee latscht. Alternative: "Zauber der Venus" von István Szabó, eine der besten Komödien, die ich kenne.

3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Bernhard64

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein empfehlenswerter Film, wenn man klassische Musik mag und sich an Klischees über Nationen erfreuen kann!

Kommentar gefällt mir Antworten

FordFairlane

Kommentar löschen
kein Interesse

Ich gucke mir bestimmt einen Film an der DAS KONZERT heißt an!

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

goodspeed

Antwort löschen

Das Konzert ist kein Film der jedem gefällt, aber allein aufgrund eines Filmtitels Filme zu verurteilen ist heftig :P Zwillinge hast du dir ja auch angeschaut. Was ist mit München? Das Boot? Was ist mit Filmen die nur Frauennamen tragen?


FordFairlane

Antwort löschen

Klar habe ich das Boot gesehenxD hahah, aber ich mache mich immer schlau voher was genau indem Film passiert. Das KonzetxDDD ich lach mich weg.


The Photograph

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

An manchen Stellen ein wenig zu lang geraten und ein paar Klischees überzeichnet, ABER das Finale stellt all das in den Hintergrund. Es ist geradezu fasziniert gewesen, diese letzten 12 Minuten gehört zu haben.
Obgleich ich kein Klassik-Fan bin (gehe selten in Opern und Konzerte), bin ich trotzalledem sehr beeindruckt von dieser Art Musik, welche uns/mir durch diesen Film vermittelt wurde. Ein Film mit "Happy-End", der es ausserordentlich verdient hat, dieses Ende als Prädikat tragen zu dürfen.
Hollywood darf sich hiervon gerne mal eine Scheibe abschneiden und wieder gute Filme machen.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

philipp.s

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Typisch französischer Film, schön anzusehen, aber ohne Höhen und Tiefen

Kommentar gefällt mir Antworten

Kill_Diether

Kommentar löschen
Bewertung1.0Ärgerlich

Nach knapp 2/3 Spielzeit gings nicht mehr. Richtig nervig das ganze. Auch wenn Klischees bedient und extra überzogen werden, ist diese künstlich aufgeregte Schnatterei nicht zu ertragen. In die zähe Soße der schlechten Schauspieler wird auch noch eine unerfüllte Vater-Tochter-Beziehung eingebunden. Zum Einschlafen, wenn nicht immer wieder das Geschreie plötzlich hereinbricht. Der Klopper ist aber, dass die alten KGB/Stasi-Schweine mit einem gewissen Verständnis, denn Sie hatten ja auch nur ihre Überzeugung das Richtige fürs Volk zu tun, präsentiert werden. Einen Punkt gibts für die PC-Message der Russisch-Jüdischen-Zigeuner-Hochkultur.

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten

Kill_Diether

Antwort löschen

@microsan da sieht mann und frau mal dass bla bla bla...
Im Ernst, ich hatte große Erwartungen an den Film, hab' vorher was darüber gelesen und war sehr gespannt, weil mir sowas in der Regel gefällt. Zum *Spoiler* nur bis zum zweisamen Restaurantbesuch habe ich geschaut. So kann ich gar nicht wissen, wie sich das noch entwickelt hat. So wenig wie mich das Gespräch zwischen vermutlich verschollener, aber begabter Tochter und dem verkannten Gutmensch-Dirigent interessiert, so wenig hat's mich interessiert, ob die nun Tochter, Geliebte, Enkelin oder Spionin ist.


microsan

Antwort löschen

tja,ich fand den film zeitweise auch ziemlich langatmig und manche klischees etwas überzogen (besonders als russland-deutscher),aber wie hier schon gesagt wurde,kommt das beste wirklich zum schluss.ein wirklich sehr schönes ende


alter.native

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

Eine Mischung aus "Wie im Himmel" und "Hoffnung für Kummerow". Der Film zieht alle Klischeeregister und kommt bei aller möglichen und evtl. auch authentischen Orchesterinnenlebensicht dann doch etwas einfältig rüber. Schade, wäre mehr drin gewesen, aber die gute Musik kann man auch mit diesem Film nicht kaputt machen!

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

ninotschka

Kommentar löschen
Bewertung10.0Herausragend

Subtiler Humor - wunderbare Schauspieler, eine grandiose Melanie Laurent...
Radu Mihailanu hat einen ganz eigenen Zugang zu tragischen Geschichten im reellen historischen Kontext - seine Figuren haben Kraft und sind einzigartig.

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

DN-WN77

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

habe eben in Aachen den Filmgesehen, kann mir gut vorstellen, dass in Französisch/Russisch es noch niel beeindruckender wirkt, trotzdem habe riesen Vergnügen gehabt, wie lange nicht. Klischees - ja, aber wer hintergründe kennt, wird schon richtig verstehen. Lohnt sich anzusehen, ich werde den Film im Originaltext mit UT suchen.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

BBest

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wunderschön. Allerdings: Im Original mU gesehen, obwohl 60% des Films nicht auf FRanzösisch, sondern auf Russisch sich abspielt - und da verstehe ich kein Wort! Gleich hinterher habe ich den deutschen Trailer gesehen und verstehe absolut, warum alle hier von Klamauk reden. Das Original ist wesentlich subtiler, in jeder Hinsicht.... und bei keinem anderen Film wie dieser kann man mit mehr Überzeugung sagen:
"Der Ton macht die Musik!"

Also zurück: Ein Genußfilm, mit einer großen menschlichen Qualität und einer grandiosen schauspielerischen Leistung, gut geschnitten und gut fotografiert. Ein Genuss. Keine Angst vor Untertiteln, die Musik trägt alles und Sprache ist viel mehr als nur Worte.

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

plattfuss69

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Bin hin- und hergerissen. Eine sehr turbulente Komödie, die teilweise völlig durchdreht, und dann wieder ihre Längen hat. Nimmt dabei auf witzige Weise allerlei russische und jüdische Verschrobenheiten auf die Schippe, ja übertreibt sie bis ins Lächerliche. Anderseits wartet der Film mit einem Rührstück auf, welches nicht so ganz überzeugen kann. Immerhin ist die Musik im Film hinreissend und auch sonst unterhält man sich prächtig.

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

allesseher

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wer Musik liebt, liebt diesen Film. Manchmal etwas zu klischeehaft und überdreht, bringt der Film jedoch mit der Haupthandlung, seinen excellenten und anrührenden Hauptdarstellern und der wundervollen Musik viele Se(a)iten zum Schwingen. Empfehle den gesamten Abspann allein wegen der weiterlaufenden Musik anzusehen.

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kris

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Zum Teil eine recht laute Komödie, zum Teil ein stilles Drama. Die Musik hält die verschiedenen Teile des Films zusammen und lässt die Zuschauer beim großen Finale alles andere vergessen. Schade, dass die Synchronisation so nervig ist.

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

strangelet

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Eigentlich nichts besonderes, und vor allem ein perfektes Beispiel für den schlechten Einfluß, den Louis de Funès immer noch auf das komische Kino in Frankreich ausübt. Der hektische Klamauk zieht den Film immer wieder auf ein Niveau herunter, das er nicht verdient hat, ohne dabei für echte Brüller zu sorgen. Aber die schiere emotionale Gewalt und die Musik, vor allem die Musik, machen ihn dann doch wieder sehr sehenswert.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

ASAD

Kommentar löschen

Man kann nur etwas Bewerten was man schon gesehen hat. Ich verstehe nicht wieso es überhaupt möglich ist auf dieser Internet Seite einen Film zu Bewerten der "NOCH NICHT IM KINO LÄUFT". Es soll zwar "Kritiker geben,die diese Gabe haben,ich bin jedenfalls keiner von diesen "Experten" !!!!!!!!!!

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 9 Antworten

ASAD

Antwort löschen

Danke für deine E-Mail !
Frage:Wie soll ich erfahren,wann & wo ein Film vor dem Kinostart zu sehen ist ???
Wenn du dich so gut auskennst,dann wäre ich Dankbar wenn du mir helfen würdest.Ich wohne in Heidelberg und hier herrschen Provinziale Zustände. Bis man hier erfährt wann ein neuer Film auf den Markt kommt,ist der Film schon im Kino zu sehen .


José Garcia

Antwort löschen

Hallo ASAD,
Pressevorführungen werden - wie unschwer am Namen zu erkennen ist - für Pressevertreter / Filmkritiker von den Verleihen veranstaltet. Wer für eine Zeitung, Zeitschrift oder auch einen Radio- oder TV-Sender arbeitet, wird dazu eingeladen. Im Übrigen: in Heidelberg finden solche Pressevorführungen m.W. nicht statt (nächste Stadt wäre Frankfurt/M.).


Sheeeeep

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

Der Film hat was. Trotz dem Fakt das ich jetzt vorsichtig gesagt nicht gerade ein Fan klassischer Musik bin, haben die Melodien mich teilweise echt gepackt. Der ganze große Wurf war dieser Film leider nicht, aber dennoch eine gute Tragikkomödie, die nur an manchen Stellen etwas zu lang geraten ist.

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

philopee

Antwort löschen

Sneak?


Sheeeeep

Antwort löschen

Jap :)


trudi

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

besser als ich gedacht hatte
mir fällt ja nun auch nicht auf ob sie alles selber gespielt haben.
die musik sehr beeindruckend.
da passt die bezeichnung tragikomödie sehr gut. aber es wirkte nie albern oder lächerlich sondern sehr liebevoll. ich fands gut, dass am ende so viel lange gespielt wurde. mit der musik war der film am stärksten

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

philopee

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Jetzt bleibt nur noch die Frage:

Zur Prämiere von "Das Konzert" oder von "Inception" ?

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

philopee

Antwort löschen

Oh ja das ist sie

Aber der jeweils andere ist dann am Donnerstag dran.


Kommentar schreiben

Fans dieses Films gefiel auch