In vielerlei Hinsicht ist "Life of Brian" auch heute noch ein Film, der sich in Superlativen beschreiben lässt und der auf den verschiedensten Ebenen funktioniert.
In erster Linie dürfte das zweite Werk der britischen Kult-Komiker wohl der zugänglichste und rundeste Teil ihres Œuvres sein, da er es versteht, den Balanceakt zwischen skuriller Nummernrevue und griffigem Plot mit Bravour zu meistern, und auf diese Art und Weise auch Zuschauer zu erreichen vermag, die mit den späteren Werken nicht mehr allzuviel anfangen konnten.
An dieser Stelle könnte man nun breit gefächert über das große humoristische Verständnis, das Slapstick-Talent in Reinkultur und das sichere Händchen für eine kreative und gleichzeitig gewagte Inszenierung philosophieren - aber dies ist in den vergangenen Jahrzehnten bereits so ausführlich geschehen, dass ich mich an dieser Stelle mit einem Verweis auf Reviews mit diesem Schwerpunkt begnüge, und der Leser sich damit abfinden…
In vielerlei Hinsicht ist "Life of Brian" auch heute noch ein Film, der sich in Superlativen beschreiben lässt und der auf den verschiedensten Ebenen funktioniert.
In erster Linie dürfte das zweite Werk der britischen Kult-Komiker wohl der zugänglichste und rundeste Teil ihres Œuvres sein, da er es versteht, den Balanceakt zwischen skuriller Nummernrevue und griffigem Plot mit Bravour zu meistern, und auf diese Art und Weise auch Zuschauer zu erreichen vermag, die mit den späteren Werken nicht mehr allzuviel anfangen konnten.
An dieser Stelle könnte man nun breit gefächert über das große humoristische Verständnis, das Slapstick-Talent in Reinkultur und das sichere Händchen für eine kreative und gleichzeitig gewagte Inszenierung philosophieren - aber dies ist in den vergangenen Jahrzehnten bereits so ausführlich geschehen, dass ich mich an dieser Stelle mit einem Verweis auf Reviews mit diesem Schwerpunkt begnüge, und der Leser sich damit abfinden muss, dass man mit der Bibel-Interpretaion made in UK wohl schon recht nahe an dem Bereich dran ist, den man "Kult" nennt.
Wichtiger als all diese Lobhudelei erscheint mir allerdings die Bedeutung von "Life of Brian" im Kontetxt mit dem Satire-Begriffe im Film, denn das fiktive Biopic dürfte nachwievor relativ nahe an dem dran sein, was man als Quintessenz von Satire beschreiben dürfte: Den Pythons ist es gelungen, sich ihren heiklen Themen (denn neben der offensichtlichen Auseinandersetzung mit Religion gibt es noch den einen oder anderen Aspekt) tabu- und teilweise auch respektlos zu nähern, aber trotzdem nie in den blanken Hass und die Arroganz abzudriften, die im heutigen Kino von Maher bis hin zu Smith´ "Dogma" allgegenwärtig zu sein scheint, sobald es um Glaube, Religion und Kirche geht.
Die pythonschen Pointen lassen sich aus diesem Grunde nicht nur besser goutieren, sie sind zusätzlich auch zielsicherer, weil sezierender und fordern so auch jene Teile des Auditoriums zur Selbstironie auf, denen es bei singenden Gekreuzigten ersteinmal flau in der Magengegend werden dürfte.
"Life of Brian" ist mit soviel Liebe zum Detail inszeniert, dass man auch fernab der abenteuerlichen Finanzierung des Filmes sofort merkt: Dies hier ist keine Gelddruckmaschine, die sich an der breiten Schar mal mehr, mal weniger reflektierender Kirchenkritiker laben will, sondern eine Herzensangelegenheit aller Beteiligten.
Mit diesem Wissen fällt es einem wesentlich leichter, den Film - sollte man ihn schon nicht lustig finden - doch wenigstens als ernstzunehmendes Statement in einer größer angelegten Diskussion wahrzunehmen, dass man zwar nicht teilen, aber doch akzeptieren muss.
Überspitze Entlarvung und gleichzeitig doch nahezu reflektierte Meinungskundgabe - mehr wird man von einer Satire wohl nie erwarten können - und die Pythons sind die unangefochtenen Meister in dieser Königsdisziplin.
"aber trotzdem nie in den blanken Hass und die Arroganz abzudriften [...] bis hin zu Smith´ "Dogma" [...] sobald es um Glaube, Religion und Kirche geht."
Wow, so hab ich das nie gesehen. Aber ist schon was dran. Aber eine der ersten Rollen, in denen mich der A-Fleck wirklich überzeugt hat - das spricht für den Film.
Hat die letzte Sichtung vor ein paar Tagen leider nicht allzu gut überstanden, ja. Wobei die 10 sowieso nur verteilt wurden, weil ich ihn als Lieblingsfilm geranked haben wollte. :)
Zugreifen! Wann gibt es schon mal die Möglichkeit vier der vielleicht besten Komödien aller Zeiten in einer DVD-Box zu genießen. Für Fans von Monty Python und solche die es werden wollen, führt kein Weg an "Monty Python – The Movies" vorbei.
Ein Film, in dem ich große Teile bereits mitsprechen konnte, bevor ich ihn das erste Mal gesehen habe, so beliebt waren (und sind) die Zitate in meinem Umfeld. Die Pythons haben mit Live of Brian geschafft unglaublich viel Witz stimmig in eine Rahmenhandlung zu packen und dabei auch noch Geld für eine Vielzahl von Nebenrollen zu sparen, dadurch, dass sie alles selber gespielt haben.
Ich habe in einem Kommentar gelesen, dass der Film auch im Religionsunterricht gezeigt wird?! Da ist mal ein Lehrer echt mutig, ich denke für eine mittelschwere religiöse Kontroverse ist der Film auch heute noch gut.
Brian ist noch um Klassen besser, wenn man ihn auf Englisch guckt. Er ist voller Anspielungen auf britische Gewohnheiten und Dialekte, jedesmal, wenn ich den Film sehe, entdecke ich was neues
Da muss ich widersprechen. Aus meiner Sicht einer der wenigen Filme, die in der deutschen Synchronfassung deutlich besser kommen als im Original. Chmeisst den Purschen zu Poden!
"Meine Beine sind grau, meine Ohren sind leer, meine Augen sind alt und gebeugt. Meine Augen sind trübe, meine Beine sind müde. Meine Beine sind taub und blind. Meine Ohren sind grauhaarig. Meine Augen sind grau, meine Nase ist krumm."
Monty Python die vierte. "Das Leben des Brian" ist völlig zu recht ein epischer Kult und Monty Pythons wohl bekanntestes Werk. Auch 30 Jahre danach wirkt die Geschichte des Jungen, der sich der Volksfront von Judäa (nicht der judäischen Volksfront) anschließt so frisch wie eh und je. Und bevor ich mir hier jetzt noch die schwere Krankheit Balsam hole, gehe ich lieber schnell zu Steinigung, denn die hat vielleicht schon angefangen. Und wenn ihr später nicht mit mir feilschen wollt dann sage ich Jehova, ihr Rübennasen.
Hehe, das ist ein Film der Kategorie "ich liebe diesen Film" oder "ich hasse ihn"... ein Zwischending gibts da nicht ;) .
Ist denke ich mal auch eher ein Männer-Ding, dieser Humor ;-)
" Kurz vor der Tagesschau im Kolosseum, die Kindervorstellung ist gerade zu Ende und die abgetrennten Gliedmaßen werden nacheinander aus dem Ring getragen. In den Vordergrund rückt der Stadionverkäufer, der Otterzungen und ähnliche kulinarische Köstlichkeiten anbietet, und die judäische Volksfro... ach nein, die Volksfront von Judäa trifft. "
Es war an Weihnachten vor 6 Jahren. Meine Freunde und ich machten uns einen gemütlichen DVD-Abend mit den mir bis dato unbekannten Pythons, angefangen mit "Ritter der Kokosnuss", über "Der Sinn des Lebens" und als krönender Abschluss des besinnlichen Abends "Das Leben des Brian". Und als die oben beschriebene Szene über den Bildschirm flimmert, ist es um mich geschehen. Ich komme aus einem Dauerlachkrampf nicht mehr heraus und wir müssen den Film pausieren, denn die anderen müssen wegen meiner kranken Lache ebenfalls anfangen, ihr Amüsement rauszulassen.
Als die Geschichte um den wahren Messias dann weiter geht, kommt alsbald die nächste Zwangspause. Ich konnte einfach nicht mehr, als der Ponti seine prustenden Soldaten nach diesen einen Namen fragt. "Was wenn ich diesen Namen sage? Schwanzus - Longus?" Wir lachten uns scheckig, prosteten uns zu, warfen uns ein verständnisloses "Äh, wie bidde? - Ja ja, geraucht hat er auch." an den Kopf, lachten, tranken und folgten weiter der Lebensgeschichte des Sohnes von "Jehova, Jehova, Jehova! - Er hat Jehova gesagt! Steinigt ihn!".
Was folgte, waren hauptsächlich laute Lacher meinerseits, mein Bauch schmerzte schon, dabei lief der Film gerade mal eine Stunde und hat noch mal die halbe der bisherigen Laufzeit vor sich. Ob ich das unbeschadet überstehen werde?
Als dann am Ende alle am Kreuz hängenden, die sich zuvor "links [angestellt] und jeder nur ein Kreuz" genommen haben, dann auch noch vom sadduzäischen Suizidkommando verabschiedet wurden, in das allseits bekannte Lied "Always look on the bright side of life" einstimmten und der Idles Eric mit seinen Vokaleinlagen noch mal für ordentliche Lacher sorgte, war es vorbei, das beste Weihnachten, das ich je hatte.
Seitdem ist es Tradition, dass wir uns mindestens einmal im Jahr, bevorzugt zur Weihnachtszeit, treffen und diesen einen Film schauen, uns immer wieder aufs neue amüsieren, sowohl in der gelungenen Synchronfassung als auch im O-Ton, und uns davor und danach nur in Zitaten aus Monty Pythons zeitlosen Meisterwerk "Life of Brian" unterhalten.
"Lasst Prian frei!"
"Von unseren Vätern, und deren Vätern, und deren Vätersvätern, und deren Vätervätersvätersvätern, und..." - "Danke, noch genauer brauchen wirs nicht."
"Kann es sein, dass hier Weibsvolk anwesend ist?"
"Sie wars, sie wars, sie wars! Ähhh... Er wars, er wars, er wars!"
Oh Du unglaubliche Existenz, die möglicherweise im angeblich besseren Jenseits residiert.
Geheiligt werde Dein Name, Dein Gitarrensolo komme, Dein finanzierter Film geschehe.
Auf der Leinwand und auch im Fernsehen.
In Ewigkeit, George Harrison.
Ja, dieser Mann ist nicht nur als Musiker kaum hoch genug zu preisen, sondern auch dafür, dass er die Kleingeldkasse geplündert hat, um diesen Film fertigstellen zu lassen, als das Projekt zu scheitern drohte, weil sich Studiobosse vor der möglichen Kontroverse in Sachen Religion fürchteten.
Glaube kann eine gute Sache sein, er kann Menschen Hoffnung und Kraft geben.
Religion allerdings ist auch eines der am kreativsten erdachten Machtinstrumente, das den Menschen je einfiel. Und wenn sie in dogmatischer, unkritischer Obrigkeitshörigkeit gipfelt, ist sie gefährlicher als ein Dreijähriger an den Knöpfen eines Kernkraftwerkes.
Darum kümmern sich die Monty Pythons nur bedingt. Die Jungs aus good ol´ England brauchen keinen Messias, sie haben einen Mann namens Brian, dem nichts wichtiger ist als die Feststellung, kein Messias zu sein.
Ein kleines Martyrium in wohlorganisierten Extremistenorganisationen und in einer epischen Weltraumschlacht bringt nicht die erhoffte Erlösung, es wird noch schlimmer. Denn durch vor sich hin gestotterten Unsinn ist er nun plötzlich doch ein Messias, oder zumindest das, was man landläufig dafür hält.
Das tragische Ende dieser missverstandenen, unglücklichen Kreatur Brian hat etwas gleichermaßen fatalistisches wie auch etwas aufmunterndes.
Die Frage nach Erlösung stellt sich viel weniger als die Frage nach einer Notwendigkeit dieser. Ist man nicht schon, unabhängig von religiöser Prägung, seinem Paradiese näher, wenn man einfach auf der Sonnenseite des Lebens steht?
Mit ihrer bissigen, abgedrehten, kreativen und ihrer einfach nicht zu kopierenden Art, machen sich die Pythons eben nicht über den Glauben her, sondern über die Dogmen, die dieser oft als Joch mit sich trägt.
Dies zu unterscheiden ist nicht so sehr eine Frage des Verstandes, sondern des Willens. Hier geht es nicht gegen Jesus, oder um den Disput, ob es ihn nun gab oder nicht, karikiert wird das, was Menschen tun, und dass dies nicht immer Sinn macht, sollte keine bahnbrechende Erkenntnis sein.
Zudem kriegen ja auch nicht bloß die Schattenseiten der Religion ihr Fett weg, es ist auch eine grandiose Zeitgeist- und Gesellschaftskritik. Wenn untereinander zerstrittene Interessen-, Widerstands- und Terroristengruppen den gemeinsamen Feind nicht ankratzen können, weil sie viel zu sehr miteinander beschäftigt sind, oder mitunter gar keine Vorstellung haben, was genau sie eigentlich wollen, dann passt das heute ebenso wie zur Entstehungszeit dieses Films.
Eine nahezu erfrischende Katharsis für jeden, der willens ist, den Witz zu erkennen und sich nicht bloß entrüstet wegzudrehen, weil man Dinge bissig hinterfragt sieht, zu denen man steht.
Nichts, was die lustigen Engländer hier auf die Schippe nehmen, ist ihre eigene Fiktion und Schöpfung. All dies war schon vorher da, mit demselben komischen Potential. Man mußte es nur entdecken und freilegen. Und eben dieses freigelegte Potential stößt vielen negativ auf, zu Unrecht wie ich finde.
Kreuzigungen, Steinigungen, alles nicht von den Pythons zur Belustigung eingeführt, die Patentrechte hierzu sind wesentlich älter. Oder wie Regisseur Terry Jones sagte "Any religion that makes a form of torture into an icon that they worship seems to me a pretty sick sort of religion quite honestly"
Welch grandiose Eigendynamik gewisse Ideen oder auch Ideenlosigkeiten entwickeln können, wenn man einen Messias sucht, ein Messias ist, kein Messias ist, garkeinen Messias haben will, oder die strafen möge, die keinen oder einen anderen Messias haben wollen.
Das hier ist nicht nur Schapernack [sic!], das hier ist eine detailverliebte Schöpfung, die Kontroverse nicht um der Kontroverse und des Umsatzes Willen macht, sondern eine entlarvend, zielsicher und gekonnt inszenierte Auseinandersetzung und Reflektion, eine Satire, die mehr Satire beinhaltet als jeder nachfolgende Versuch aufweisen kann, nicht nur im thematischen Zusammenhang.
Wäre es nur ein zahmer Versuch einer Satire, gäbe es viel weniger Leute, die hierauf auf besondere Weise negativ anspringen würden
"Manchen kann man es wohl nie recht machen..."
- "Genau, was Jesus gesagt hat"
Der übrigens hätte, so er denn tatsächlich dieses überlegene und kluge Wesen war, hier einiges zu lachen gehabt. Schließlich hätte er in seiner Vollkommenheit die satirischen Elemente erkannt und seinem Glaubensbruder Kurt Tucholsky zugestimmt "Was darf die Satire? Alles!"
Ich glaube zu wissen das Harrison auf die Frage warum er den Film finanziert hat geantwortet hat "Weil ich ihn sehen wollte."
Schön kommentiert übrigens.
Absolut.Wär ich George gewesen,hätte ich genau das Gleiche gesagt!Schön das er die Kohle und die Eier hatte das zu machen (das sich der Film finanziell lohnen würden war ja mehr als fragwürdig...).
Das kann gut sein,ja.Oder es ist wie in meiner Vorstellung:Die saßen bein nem High-End Whiskey zusammen und den Phyton-Jungs konnte man einfach keinen Gefallen abschlagen...Dazu war der George ja nicht der Prototyp dessen was man landläufig als mittellosen,armen Schlucker bezeichnet...Der war doch mal in so einer relativ bekannten Band...Ein paar Platten haben die ja schon verkauft,da wird auch für George ein bissl was abgefallen sein...Na,ja sind wir ihm einfach bis zum jüngsten Gericht dankbar das er es gemacht hat,ne.
Absolut nicht mein Humor.
Konnte den Film nicht zu Ende sehen.
Vom Gefühl war das, als würde jd auf seinen Teller schei..en und es als Kunst präsentieren. Manchen ist gar nix heilig, das kommt rüber, aber es derart zu
zelebrieren ? Auch auf die Gefahr hin, hier als Freak durchzugehen: ich finde nicht dass Kreuzigungen lustig sind. Und die älteste und bekannteste Geschichte der Welt, die unsere moralischen und ethischen Grundsätze (mit-)geformt hat, welche Kritik auch angebracht sein mag, verdient mehr Respekt als diese platte witzfreie Komödie einen glauben lassen möchte.
Ich möchte hier keine Bibeldikussion starten- das ist nicht der Punkt. Ich find nur diesen unterirdischen Humor + absolute Respektfreiheit und Grenzenlosigkeit (ob zum Thema Kreuzigengen, Vergewaltigungen, oder Bibel) als Grundlage und Hauptanliegen eines Films = KEIN witziger Film.
Mal abgesehen davon, dass ich es unheimlich schwach finde, einen Film zu bewerten, den man nicht komplett gesehen hat, frage ich mich, was an religiösem Dogmatismus heilig sein soll. Hättest Du ihn zuende gesehen, wäre Dir vielleicht aufgefallen, dass man hier eben nicht die Bibel als moralische Idee durch den Kakao zieht, sondern das, was machtgeile Eiferer daraus gemacht haben und das kann man tatsächlich garnicht genug kritisieren.
Zum "neuen" Trend der Zeit möchte ich kurz auf das Produktionsjahr dieses Films hinweisen: 1979
Welche Respektfreiheit? Ist es nicht verbohrt, oberflächlich und respektlos, etwas zu bewerten, dass man nicht vollständig gesehen hat? Wieviele Menschen wurden denn im Namen der Bibel schon gekreuzigt, verbrannt, vergewaltigt? Ist es da nicht längst überfällig gewesen, religiöser Leichtgläubigkeit auf diese Weise gegenüberzutreten?
Das ist satirische comedy. satire muss per definition respektlos sein, und gerade in diesem fall, wo sie sich gegen religiösen dogmatismus richtet, ist doch klar, dass elemente wie kreuzigungen oder die römische besatzung veräppelt werden. gerade weil der film fixe vorstellungen über den ursprung des christentums verarscht, und bibeltreue ohne fähigkeit zur abstraktion beleidigt, ist er so wichtig.
Ich hab kein Bock, in diese Religions-Bashing-Mode miteinzusteigen.
Gleich wird sicher jemand von der Inquisition und schwulen Priesern singen.
Leider habe ich genau den Eindruck nicht, dass der Film nur religiösen Fanatismus lächerlich macht.
Und womit überhaupt genau ?
Es macht alles lächerlich und macht vor nichts halt. Und das noch mit dem Humor des Wie-witzig-einer-is-auf-der-Bananenschale-ausgerutscht...
Ich habe kein Problem damit, dass jd Bilbelgeschichte "uminterpretiert". (Ich find auch "Jesus-Video" interessant gemacht.)
Doch wenn, dann bitte mit mehr Stil!
Das hat doch nichts mit Bashing zu tun. Nicht jede Auseinandersetzung mit etwas, das einer kritischen Auseinandersetzung bedarf, ist gleich bashing. Die überspitzte Nonsens Art wie mit dem naiven Wunsch nach einer Heilsfigur umgegangen wird und diese Heilsfigur dann dekonstruiert wird, hat auf jeden Fall etwas erheiterndes. Außerdem hat keiner was von Fanatismus gesagt. Außerdem kann ja "Das Jesus Video" als Uminterpretation nicht als bissige Auseinandersetzung mit einer Fiktion herhalten...
seh es doch mal so: der film muss dir absolut nicht gefallen, aber es war sehr wichtig ihn zu machen. obwohl in der westlichen welt die meisten menschen christen sind, darf es dort so einen film geben, der sich darüber lustig macht. wir haben hier aber die meinungsfreiheit, darum darf man eben eine derartige satire machen, ohne darauf zu achten, ob es jemanden im religiösen empfinden beleidigt. die existenz dieses film unterstreicht damit, wenn du so willst, die vollzogene trennung zwischen religion und staat und ist durch die demokratischen verfassungen legitimiert.
Du musst Dich für gar nichts schämen, aber die Argumentation in Deiner Kritik ist eben grenzwertig. Wie gut oder schlecht Du einen Film findest, ist nicht der Punkt.
Missbrauch der Demokratie? Wenn ich nun sagen würde, mein Empfinden wird dadurch verletzt, dass Kirchengebäuden verschiedener Religionen besonderer Schutz ein, wäre dies dann auch ein Missbrauch von Demokratie zum Nutzen der Religion? Das ist mir zu undifferenziert. Und welchen Tabubruch siehst Du denn bei "Life of Brian", es gibt keine expliziten Darstellungen von Gewalt oder Sex. Ist in punkto Tabubruch dann "Die Passion Christi" auch ein Missbrauch von Demokratie, denn dieser Ausdruck Pro-Religion ist ja auch durch die Meinungsfreiheit geschützt.
Es ging ja mehr darum, die Schwächen der Erfindung Religion aufzuzeigen und das ist gerade durch den Biss gelungen...
Wieso intolerant? Kannst Du mir die Grundlage irgendeiner Religion rational beweisen? Es ist nun mal Fakt, dass die Welt älter ist, als es uns beispielsweise die Christenheit lange glauben machen wollte. Christliche Religion ist hingegen deutlich jünger und etwas eindeutig menschliches. Solange kein Beweis zu ebringen ist, ist Religion selbstverständlich von Menschen erschaffene Fiktion, daran ist überhaupt nichts abwertendes. Was anderes wäre es, würde ich Religion eine wohlgeplante Lüge nennen, was in Anbetracht des damit verbundenen Machtgefüges auch nicht übermäßig abwegig ist. Die reine Tatsache, dass Religion sehr offensichtlich menschlichen Ursprungs ist, macht ja Religion nicht per se schlecht.
Abgesehen davon sind wir nun wieder beim Anfang. Intoleranz vorwerfen, andererseits so intolerant sein, einen Film negativ zu bewerten, den man nicht komplett gesehen hat, erinnert gar brachial an die Geschichte mit dem Glashaus.
Die Passion Christi ist ist dem Zusammenhang das Gegenbeispiel. Der Film überschreitet in seiner offensichtlichen, grafischen Gewaltdarstellung tatsächlich Taboos und ist geschmacklos. Die Kreuzigung wird hierbei in allen Details zelebriert, was dem Film im Grunde eine pornografische Note gibt. Aber da es hierbei um die Leiden Christi geht, was für viele Christen Triebfeder ihres Glaubens ist, ist der Film kein Skandal, wie Life of Brian (in dem Jesus selber übrigens keine Rolle spielt), sondern wird glorifiziert. Das die Juden dabei Christis Tod fordern, und Pilatus nur als ausführendes Organ gezeigt wird, ist wohl auch nur ein Zusatznutzen, den der Regisseur billigend in Kauf genommen hat.
und übrigens war es die Absicht des Films, Grenzen auszuloten und die Meinungsfreiheit zu zelebrieren. Wenn man sich mit der Geschichte des Films wirklich auseinandersetzt, stösst man unweigerlich auf solche Informationen. Genau wie die, dass der Film in der Produktion kaum zu finanzieren war, und George Harrison aus eigener Tasche Geld in die Produktion infestiert hat, um sie zu retten. Damals hat keiner geglaubt, dass die Geschichte mit nem Plus vor der Zahl ausgeht, geschweige denn, dass es ein Kultfilm wird.
Der Argumentation nach könnte ich ja auch sagen "Religionen sind was für Idioten", ohne je eine praktiziert zu haben und das geht ja absolut an der Realität vorbei.
Du kannst den ja so unwitzig finden wie Du willst. Aber Deine Kritik klingt so, als würdest Du die Respektlosigkeit als Grundstein der vermeintlichen Unwitzigkeit werten und dabei triffst Du am Ziel vorbei.
Auch wenn ich Christ bin, sehe ich die Sache gelassener und neutraler, vermutlich, weil ich noch nie viel von Extremismus (egal wofür) hielt! Wenn wir Christen uns das Recht nehmen, an Jesus zu glauben, warum haben dann Leute, die nicht an ihn glauben [oder womöglich wie ich zwar an ihn glauben, aber strengen Glauben, Fanatismus und die Blasphemie, die von Institutionen wie der katholischen Kirche ausgeht, ablehnen], nicht das Recht, zu zeigen, warum sie nicht an Jesus beziehungsweise die Kirche glauben?
Sie weisen außerdem nur auf Fehler (aus ihrer Sicht [über diese wiederum lässt sich natürlich streiten, ob sie nun Fehler sind oder nicht]) hin, die es in der Kirche und in der Umsetzung von Religion in der Menschheit gibt.
Und eine Kritik an der Kirche ist keineswegs Kritik an Gott! Ich glaube an Gott und ich fände es eher blasphemisch, die Kirche auf eine Ebene mit meinem Glaube, mit Gott und Jesus Christus, zu stellen!
Ich seh es anders. Im Verlauf des Films ging es nicht wirklich um religiöse Fanatiker oder die Kirchenstruktur. Hier wird sich über die komplette Entstehunggeschichte des Glaubens und die Anhänger des Glaubens lustig gemacht. Denn gerade aus dem Vorgehen, die Entstehungsgeschichte zu verdrehen und als Absurdum darzustellen, resulitiert hier die Kirchenkritik. Nicht andersherum.
Meine Meinung steht fest: der platteste Humor aller Zeiten, der nur von Barth und Kindergartenwitzen unterboten werden könnte, ist der Hype des Jahrhunderts, weil er als "mutige originelle Kirchen/Religionskritik" uÄ gilt. Ich finds geschmacklos, aber
es läßt sich endlos darüber steiten, ob das nötig gewesen wäre.
"Schmeißt ihn auf den Poten"- das sind jetzt die Brüller?
Ich frag mich, wie viel ich saufen muß, um das lustig zu finden..
Im Zuge der Recherschen bin ich auf die Entstehungsgeschichte des Films gestoßen, sprich den Dreh. Und DAS war witzig, die hätten das mal lieber verfilmen sollen.
Da unterscheidest Du für meinen Geschmack zu diffus zwischen Glaube und Gläubigen (die sich ja untereinadnder schon deutlich unterscheiden ) und zwischen Glaube und Religion. Die Figur des Jesus am Anfang des Filmes ist die einzige Figur, die eben nicht durch den Kakao gezogen wird. Häme oder Kritik, oder wie man es auch nennen will, bekommen die ab, die Jesus´ Aussagen zu eigenen Heilsbotschaften uminterpretieren. Beispielsweise die verschiedenen Volksfronten, die ihre Unternehmungen zum Wohle aller proklamieren, ohne zu wissen, ob das tatsächlich so ist. Oder die unkritischen Schäfchen, die Brian uneingeschränkt folgen, ohne auch nur im Ansatz zu verstehen, was dieser eigentlich will, auch noch dümmliche Ikonisierung mit den von ihm "hinterlassenen" Gegenständen (Sandale und Flasche) betreiben und obendrein auch noch potentielle Kritiker als erklärte Feinde betrachten.
Eigentlich ist der Film doch wirklich harmlos.
Er macht sich über blinden Glauben, Dogmen und Fanatismus lustig.
Ist doch nicht zu übersehen.
Er zeigt das Irrationale an der Religion.
Es ist eine historische Tatsache, dass sich damals die Leute darum gestritten hatten, wer der wahre Messias ist.
Das Christentum war ursprünglich nur eine jüdische Sekte.
ich steh 100% hinter dir! lief letztens im TV und hab gleich wieder weggeschalten, weil ich den film schon mal im reli-unterricht angeschaut hab, das ist absolut nicht mein fall. einfach nur billig, schwachmatig und dieses "hohoho das ist humor mit niveau" getue von den leuten die das abfeiern kann ich schon 100 mal nich ab. Aber gut ich muss zu meiner Verteidigung sagen, dass ich auch Loriot nie lustig fand...
doch ein cooler katholischer, seine Meinung war eh das die Bibel nur eine Art Leitfaden fürs Leben ist, die die Moral geprägt hat. Die evangolen sind eh die schlimmeren hyperchristen wenn de mich fragst :-D
Ja, Evangelische sind "radikaler", aber dafür weniger konservativ und weniger verklemmt ;)
Haben alle ihre Macken, wobei ich als Katholik trotzdem eher mit evangelischen Kirchen sympathisiere...
Wozu der ganze Kram überhaupt noch gut sein soll, wenn das eh kein halbwegs intelligenter Mensch mehr wörtlich auslegen kann und man im Endeffekt alles im AT und NT solange uminterpretieren muss, bis es irgendeinen Sinn ergibt und ins moderne Weltbild passt, kapiere ich nicht.
So wahnsinnig ketzerisch und blasphemisch ist Life of Brian gar nicht.
Es wird in der Hauptsache blinder Fanatismus bloßgestellt.
Blasphemisch ist Das Leben des Brian überhaupt nicht. Es kritisiert nur eher, wie Religionen die Heiligen Schriften zu ihrem Nutzen auslegen... Ich sehe die Bibel zum Beispiel auch eher als Leitfaden, nicht als wörtlich zu nehmendes Wort Gottes.
Christen sind auch nicht doof (zumindest sehr viele nicht) und nicht blind, was die Geschichte, die Bibel, und so manche Widersprüche angeht. Doch es geht vielmehr um den Grundgedanken des Christentums, der in seiner Hauptaussage und seiner Menschlichkeit (im Sinne von gegenseitigen Rücksicht), behaupte ich einfach mal, gut ist. Und wenn Filme sich auf diese NIVEAULOSE Art über alles lustig machen und praktisch den Eindruck vermitteln, die Gläubigen mit der Nase auf die (von Machern dargestellte) Absurdität der Geschichte stoßen zu wollen und alle damals "Mitbeteiligten" als dämliche Bratzen darstellen, dann finde ich das etwas unsensibel und respektlos, ums ganz vorsichtig zu sagen. Der Film vermittelt keine Glaubensdiskussion, keinen Disput, keine tiefsinnigen Fragen, keine besondere Religionskritik, er stellt einfach nur alles als dämlich dar.
Was soll ich damit anfangen?
Niveaulos sind seichte Komödien mit Adam Sandler und Kevin James.
Dafür, dass Du anscheinend völlig humorlos bist, können die Macher auch nix.
Es ist nur ein Film!
Und eine wirklich eher harmlose Religionssatire.
Was soll die künstliche Aufregung?
Meinen Glückwunsch, dass Du gemerkt zu haben scheinst, dass der Humor der Pythons bisweilen etwas absurd und grotesk ist.
Es geht aber keinesfalls nur darum, die christliche Religion bloßzustellen.
@morlock: Also, die Leute die mich kennen, sagen mir dass ich sehr humorvoll bin, aber bloß auf intelligenten Humor stehe; du kennst mich wiederrum nicht und kannst dir eigentlich hier keinen Urteil über meinen Humor erlauben...
Desweiteren könntest du bitte mal damit klarkommen, dass ich meine Sicht der Dinge darlegen möchte, die du eigentlich nicht unbedingt als falsch oder richtig herausanalysieren musst - es ist nur meine Sicht der Dinge, was regst du dich über sie (künstllich) auf?
Tausend mal in der Schule gesehn, immer fand ich ihn relativ bescheiden.
Dieses Jahr aber hab ich zum ersten Mal aufgepasst und ich muss sagen er war wirklich witzig.Wie diese ganze Geschichte durch den Kakao gezogen wurde und alles auf die Schippe genommen wird: herrlich.
Die dann doch nicht herausragende Punktevergebung von mir kommt wohl daher, dass ich solche alten Filme nicht so sehr mag und zum Teil warscheinlich auch aus meiner vorherigen, jahrelangen Abneigung gegen den Film
Hab den beim erstenam gucken schon verdammt!
Alle um mich rum waren am Lachen und ich dachte nur, dass die wohl einen anderen Film gucken müssen als ich!
Mir hat es noch nciht mal die Mundwinkel nach oben gezogen! Einfsch nur lasch unkreativ und furchtbar!!!!
Ich find den Film auch total unkreativ. Auf die Ideen, die die für ihre Gags hatten, bin ich schon gekommen, da war ich noch gar nicht geboren! So unkreativ ist das!
War wirklich ausgesprochen witzig und amüsant. Schön mal der ganze Kirchenquatsch durch den Kakao gezogen. Spätestens nach diesem Film werden die "Gläubigen" nur noch ungläubig mit dem Kopf schütteln.
Die Mutter aller Satiren, einfach, aber doch genial geschrieben und lustigerweise in ihrer Synchronisation immernoch von sehr hoher Qualität. DAS LEBEN DES BRIAN ist tatsächlich so ein Erlebnis, das jeder kennt und jeder liebt, die es uns ermöglichen problemlos mit Leuten auf einer Party durch bloßes rufen eines leicht obszönen Namens anzufreunden. Es sind Zitate, die uns immer wieder zum lachen bringen, auch wenn wir sie schon eintausend mal gehört haben. Es ist letztlich ein Film, der uns alle in irgendeiner Weise eint.
Das ein Film etwas schafft, was eigentlich Religion vor hatte, spricht natürlich Bände.
DAS LEBEN DES BRIAN ist zurecht ein Jahrhundertwerk....
Das Leben des Brian - Kritik
GB 1979 Laufzeit 94 Minuten, FSK 0, Komödie, Kinostart 14.08.1980
Kritiken (4) — Film: Das Leben des Brian
Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...
Kommentar löschenIn vielerlei Hinsicht ist "Life of Brian" auch heute noch ein Film, der sich in Superlativen beschreiben lässt und der auf den verschiedensten Ebenen funktioniert.
In erster Linie dürfte das zweite Werk der britischen Kult-Komiker wohl der zugänglichste und rundeste Teil ihres Œuvres sein, da er es versteht, den Balanceakt zwischen skuriller Nummernrevue und griffigem Plot mit Bravour zu meistern, und auf diese Art und Weise auch Zuschauer zu erreichen vermag, die mit den späteren Werken nicht mehr allzuviel anfangen konnten.
An dieser Stelle könnte man nun breit gefächert über das große humoristische Verständnis, das Slapstick-Talent in Reinkultur und das sichere Händchen für eine kreative und gleichzeitig gewagte Inszenierung philosophieren - aber dies ist in den vergangenen Jahrzehnten bereits so ausführlich geschehen, dass ich mich an dieser Stelle mit einem Verweis auf Reviews mit diesem Schwerpunkt begnüge, und der Leser sich damit abfinden…
Kritik im Original 27 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 9 Antworten
BigDi 2010/10/16 00:24:43
Antwort löschenSigned!
Hitmanski 2010/10/16 00:31:03
Antwort löschenFreut mich zu hören :)
alanger 2010/10/16 11:30:13
Antwort löschenals es mit der finanzierung eng wurde sprang kurzerhand georg harrison ein. gutes beispiel das sich religiosität und humor nicht ausschließen müssen.
Hitmanski 2010/10/16 12:09:24
Antwort löschenHätte ich sowieso nie behauptet, dass sich die zwei Dinge ausschließen.
Dachsman 2010/10/16 12:56:34
Antwort löschenIch sekundiere!
Fulsome. 2011/01/05 16:36:11
Antwort löschen"aber trotzdem nie in den blanken Hass und die Arroganz abzudriften [...] bis hin zu Smith´ "Dogma" [...] sobald es um Glaube, Religion und Kirche geht."
Wow, so hab ich das nie gesehen. Aber ist schon was dran. Aber eine der ersten Rollen, in denen mich der A-Fleck wirklich überzeugt hat - das spricht für den Film.
der cineast 2011/05/05 22:05:53
Antwort löschenJetzt auf ner 8?
Alle 9 Antworten zeigen
Hitmanski 2011/05/06 00:43:07
Antwort löschenHat die letzte Sichtung vor ein paar Tagen leider nicht allzu gut überstanden, ja. Wobei die 10 sowieso nur verteilt wurden, weil ich ihn als Lieblingsfilm geranked haben wollte. :)
xXxWantedxXx 2011/05/08 14:10:19
Antwort löschenSchön beschrieben :)
Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschenZugreifen! Wann gibt es schon mal die Möglichkeit vier der vielleicht besten Komödien aller Zeiten in einer DVD-Box zu genießen. Für Fans von Monty Python und solche die es werden wollen, führt kein Weg an "Monty Python – The Movies" vorbei.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten
RX1 2011/08/30 02:28:04
Antwort löschenVier? ich kenne nur drei... Wow, jetz bin ich glücklich... Ich kenne nur Ritter der Kokosnuss, Das Leben des Brian und Der Sinn des Lebens.
sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenEin Film, in dem ich große Teile bereits mitsprechen konnte, bevor ich ihn das erste Mal gesehen habe, so beliebt waren (und sind) die Zitate in meinem Umfeld. Die Pythons haben mit Live of Brian geschafft unglaublich viel Witz stimmig in eine Rahmenhandlung zu packen und dabei auch noch Geld für eine Vielzahl von Nebenrollen zu sparen, dadurch, dass sie alles selber gespielt haben.
Ich habe in einem Kommentar gelesen, dass der Film auch im Religionsunterricht gezeigt wird?! Da ist mal ein Lehrer echt mutig, ich denke für eine mittelschwere religiöse Kontroverse ist der Film auch heute noch gut.
Kommentar gefällt mir 2 Antworten
Hero1961 2009/10/30 11:48:12
Antwort löschenBrian ist noch um Klassen besser, wenn man ihn auf Englisch guckt. Er ist voller Anspielungen auf britische Gewohnheiten und Dialekte, jedesmal, wenn ich den Film sehe, entdecke ich was neues
Kinorolle 2011/05/11 18:13:57
Antwort löschenDa muss ich widersprechen. Aus meiner Sicht einer der wenigen Filme, die in der deutschen Synchronfassung deutlich besser kommen als im Original. Chmeisst den Purschen zu Poden!
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenWichtig. Witzig. Wunderbar.
Pythons bester Film und von hoher Aktualität.
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Kommentare (174) — Film: Das Leben des Brian
Kommentar schreibenJeff Lebowski 2012/01/30 17:27:10
Kommentar löschenDas Leben des Brian oder: Der Film, der es am meisten verdient hat, kultfilm genannt zu werden!
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moviee 2012/01/26 16:35:13
Kommentar löschen"Meine Beine sind grau, meine Ohren sind leer, meine Augen sind alt und gebeugt. Meine Augen sind trübe, meine Beine sind müde. Meine Beine sind taub und blind. Meine Ohren sind grauhaarig. Meine Augen sind grau, meine Nase ist krumm."
Monty Python die vierte. "Das Leben des Brian" ist völlig zu recht ein epischer Kult und Monty Pythons wohl bekanntestes Werk. Auch 30 Jahre danach wirkt die Geschichte des Jungen, der sich der Volksfront von Judäa (nicht der judäischen Volksfront) anschließt so frisch wie eh und je. Und bevor ich mir hier jetzt noch die schwere Krankheit Balsam hole, gehe ich lieber schnell zu Steinigung, denn die hat vielleicht schon angefangen. Und wenn ihr später nicht mit mir feilschen wollt dann sage ich Jehova, ihr Rübennasen.
In diesem Sinne. Gepriesen sind die Griechen.
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Wing- 2012/01/26 02:02:31
Kommentar löschenwollte meine bewertung nochmal noch oben schrauben. leider geht das nicht :)
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schwedenretter 2012/01/22 14:09:48
Kommentar löschengute denksanstöße und trashige satire, aber so über 90 minuten...
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Louis B 2012/01/13 13:42:35
Kommentar löschenEinfach zum brüllen.
Unglaublich lustig.
Ein Film den man gesehen haben muss !
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Bagheera 2011/12/28 18:45:20
Kommentar löschenWow, da teilen sich jetzt aber Geschmäcker gewaltig.
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aberaber 2011/12/20 13:56:03
Kommentar löschenHier trifft der Begriff "Kultfilm" wirklich 100% zu.
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Kopfschüttler 2011/12/15 23:56:19
Kommentar löschen"Römer go Home" ... immer wieder grandios dieser schwarze englische Humor "Jeder nur ein Kreuz" ... Gott wie alt aber kultig dieser Film doch ist.
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entfremdete 2011/11/20 10:21:14
Kommentar löschenTipp: Die Sketche Monty Pythons sind um Längen besser!
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Princessx3 2011/11/12 14:18:54
Kommentar löschenunlustig, kapier net was di anderen daran so lustig finden!!!1!
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retikulum 2011/11/28 19:17:49
Antwort löschenHehe, das ist ein Film der Kategorie "ich liebe diesen Film" oder "ich hasse ihn"... ein Zwischending gibts da nicht ;) .
Ist denke ich mal auch eher ein Männer-Ding, dieser Humor ;-)
EllisLittleBigPlanet 2012/01/22 21:38:07
Antwort löschenokay, dann hab ich wohl Männerhumor ^^
ich fand ihn toll :)
Joeyjoejoe17 2011/10/24 13:55:43
Kommentar löschenAnekdoten aus dem Leben des Joe, Akt I, Szene 2
" Kurz vor der Tagesschau im Kolosseum, die Kindervorstellung ist gerade zu Ende und die abgetrennten Gliedmaßen werden nacheinander aus dem Ring getragen. In den Vordergrund rückt der Stadionverkäufer, der Otterzungen und ähnliche kulinarische Köstlichkeiten anbietet, und die judäische Volksfro... ach nein, die Volksfront von Judäa trifft. "
Es war an Weihnachten vor 6 Jahren. Meine Freunde und ich machten uns einen gemütlichen DVD-Abend mit den mir bis dato unbekannten Pythons, angefangen mit "Ritter der Kokosnuss", über "Der Sinn des Lebens" und als krönender Abschluss des besinnlichen Abends "Das Leben des Brian". Und als die oben beschriebene Szene über den Bildschirm flimmert, ist es um mich geschehen. Ich komme aus einem Dauerlachkrampf nicht mehr heraus und wir müssen den Film pausieren, denn die anderen müssen wegen meiner kranken Lache ebenfalls anfangen, ihr Amüsement rauszulassen.
Als die Geschichte um den wahren Messias dann weiter geht, kommt alsbald die nächste Zwangspause. Ich konnte einfach nicht mehr, als der Ponti seine prustenden Soldaten nach diesen einen Namen fragt. "Was wenn ich diesen Namen sage? Schwanzus - Longus?" Wir lachten uns scheckig, prosteten uns zu, warfen uns ein verständnisloses "Äh, wie bidde? - Ja ja, geraucht hat er auch." an den Kopf, lachten, tranken und folgten weiter der Lebensgeschichte des Sohnes von "Jehova, Jehova, Jehova! - Er hat Jehova gesagt! Steinigt ihn!".
Was folgte, waren hauptsächlich laute Lacher meinerseits, mein Bauch schmerzte schon, dabei lief der Film gerade mal eine Stunde und hat noch mal die halbe der bisherigen Laufzeit vor sich. Ob ich das unbeschadet überstehen werde?
Als dann am Ende alle am Kreuz hängenden, die sich zuvor "links [angestellt] und jeder nur ein Kreuz" genommen haben, dann auch noch vom sadduzäischen Suizidkommando verabschiedet wurden, in das allseits bekannte Lied "Always look on the bright side of life" einstimmten und der Idles Eric mit seinen Vokaleinlagen noch mal für ordentliche Lacher sorgte, war es vorbei, das beste Weihnachten, das ich je hatte.
Seitdem ist es Tradition, dass wir uns mindestens einmal im Jahr, bevorzugt zur Weihnachtszeit, treffen und diesen einen Film schauen, uns immer wieder aufs neue amüsieren, sowohl in der gelungenen Synchronfassung als auch im O-Ton, und uns davor und danach nur in Zitaten aus Monty Pythons zeitlosen Meisterwerk "Life of Brian" unterhalten.
"Lasst Prian frei!"
"Von unseren Vätern, und deren Vätern, und deren Vätersvätern, und deren Vätervätersvätersvätern, und..." - "Danke, noch genauer brauchen wirs nicht."
"Kann es sein, dass hier Weibsvolk anwesend ist?"
"Sie wars, sie wars, sie wars! Ähhh... Er wars, er wars, er wars!"
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FilmFreeza 2012/01/15 11:32:09
Antwort löschenWar ein urkomischer Film :)
FumerTue 2011/09/13 23:47:32
Kommentar löschenTrifft meinen Humor perfekt - weshalb ich auch nicht verstehe, dass der Film so berühmt und beliebt ist... ;)
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L.M.S. 2011/09/25 16:59:35
Antwort löschenDann solltest du dir unbedingt mal 'Die Ritter der Kokosnuss' ansehen :)
doctorgonzo 2011/09/11 17:28:25
Kommentar löschenOh Du unglaubliche Existenz, die möglicherweise im angeblich besseren Jenseits residiert.
Geheiligt werde Dein Name, Dein Gitarrensolo komme, Dein finanzierter Film geschehe.
Auf der Leinwand und auch im Fernsehen.
In Ewigkeit, George Harrison.
Ja, dieser Mann ist nicht nur als Musiker kaum hoch genug zu preisen, sondern auch dafür, dass er die Kleingeldkasse geplündert hat, um diesen Film fertigstellen zu lassen, als das Projekt zu scheitern drohte, weil sich Studiobosse vor der möglichen Kontroverse in Sachen Religion fürchteten.
Glaube kann eine gute Sache sein, er kann Menschen Hoffnung und Kraft geben.
Religion allerdings ist auch eines der am kreativsten erdachten Machtinstrumente, das den Menschen je einfiel. Und wenn sie in dogmatischer, unkritischer Obrigkeitshörigkeit gipfelt, ist sie gefährlicher als ein Dreijähriger an den Knöpfen eines Kernkraftwerkes.
Darum kümmern sich die Monty Pythons nur bedingt. Die Jungs aus good ol´ England brauchen keinen Messias, sie haben einen Mann namens Brian, dem nichts wichtiger ist als die Feststellung, kein Messias zu sein.
Ein kleines Martyrium in wohlorganisierten Extremistenorganisationen und in einer epischen Weltraumschlacht bringt nicht die erhoffte Erlösung, es wird noch schlimmer. Denn durch vor sich hin gestotterten Unsinn ist er nun plötzlich doch ein Messias, oder zumindest das, was man landläufig dafür hält.
Das tragische Ende dieser missverstandenen, unglücklichen Kreatur Brian hat etwas gleichermaßen fatalistisches wie auch etwas aufmunterndes.
Die Frage nach Erlösung stellt sich viel weniger als die Frage nach einer Notwendigkeit dieser. Ist man nicht schon, unabhängig von religiöser Prägung, seinem Paradiese näher, wenn man einfach auf der Sonnenseite des Lebens steht?
Mit ihrer bissigen, abgedrehten, kreativen und ihrer einfach nicht zu kopierenden Art, machen sich die Pythons eben nicht über den Glauben her, sondern über die Dogmen, die dieser oft als Joch mit sich trägt.
Dies zu unterscheiden ist nicht so sehr eine Frage des Verstandes, sondern des Willens. Hier geht es nicht gegen Jesus, oder um den Disput, ob es ihn nun gab oder nicht, karikiert wird das, was Menschen tun, und dass dies nicht immer Sinn macht, sollte keine bahnbrechende Erkenntnis sein.
Zudem kriegen ja auch nicht bloß die Schattenseiten der Religion ihr Fett weg, es ist auch eine grandiose Zeitgeist- und Gesellschaftskritik. Wenn untereinander zerstrittene Interessen-, Widerstands- und Terroristengruppen den gemeinsamen Feind nicht ankratzen können, weil sie viel zu sehr miteinander beschäftigt sind, oder mitunter gar keine Vorstellung haben, was genau sie eigentlich wollen, dann passt das heute ebenso wie zur Entstehungszeit dieses Films.
Eine nahezu erfrischende Katharsis für jeden, der willens ist, den Witz zu erkennen und sich nicht bloß entrüstet wegzudrehen, weil man Dinge bissig hinterfragt sieht, zu denen man steht.
Nichts, was die lustigen Engländer hier auf die Schippe nehmen, ist ihre eigene Fiktion und Schöpfung. All dies war schon vorher da, mit demselben komischen Potential. Man mußte es nur entdecken und freilegen. Und eben dieses freigelegte Potential stößt vielen negativ auf, zu Unrecht wie ich finde.
Kreuzigungen, Steinigungen, alles nicht von den Pythons zur Belustigung eingeführt, die Patentrechte hierzu sind wesentlich älter. Oder wie Regisseur Terry Jones sagte "Any religion that makes a form of torture into an icon that they worship seems to me a pretty sick sort of religion quite honestly"
Welch grandiose Eigendynamik gewisse Ideen oder auch Ideenlosigkeiten entwickeln können, wenn man einen Messias sucht, ein Messias ist, kein Messias ist, garkeinen Messias haben will, oder die strafen möge, die keinen oder einen anderen Messias haben wollen.
Das hier ist nicht nur Schapernack [sic!], das hier ist eine detailverliebte Schöpfung, die Kontroverse nicht um der Kontroverse und des Umsatzes Willen macht, sondern eine entlarvend, zielsicher und gekonnt inszenierte Auseinandersetzung und Reflektion, eine Satire, die mehr Satire beinhaltet als jeder nachfolgende Versuch aufweisen kann, nicht nur im thematischen Zusammenhang.
Wäre es nur ein zahmer Versuch einer Satire, gäbe es viel weniger Leute, die hierauf auf besondere Weise negativ anspringen würden
"Manchen kann man es wohl nie recht machen..."
- "Genau, was Jesus gesagt hat"
Der übrigens hätte, so er denn tatsächlich dieses überlegene und kluge Wesen war, hier einiges zu lachen gehabt. Schließlich hätte er in seiner Vollkommenheit die satirischen Elemente erkannt und seinem Glaubensbruder Kurt Tucholsky zugestimmt "Was darf die Satire? Alles!"
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JimiHendrix 2011/09/11 17:45:59
Antwort löschen...mein gott - das ist ganz groß!! meine verehrung.
Andy Dufresne 2011/09/11 20:56:07
Antwort löschenIch glaube zu wissen das Harrison auf die Frage warum er den Film finanziert hat geantwortet hat "Weil ich ihn sehen wollte."
Schön kommentiert übrigens.
doctorgonzo 2011/09/11 23:03:53
Antwort löschen@JimiHendrix: Ich bin nicht der Messias!
@Andy: und da kann ich George absolut verstehen.
Andy Dufresne 2011/09/11 23:16:46
Antwort löschenAbsolut.Wär ich George gewesen,hätte ich genau das Gleiche gesagt!Schön das er die Kohle und die Eier hatte das zu machen (das sich der Film finanziell lohnen würden war ja mehr als fragwürdig...).
doctorgonzo 2011/09/11 23:31:49
Antwort löschenSpricht ja dafür, dass Künstler eben künstlerisches Potential erkennen.
Andy Dufresne 2011/09/11 23:47:53
Antwort löschenDas kann gut sein,ja.Oder es ist wie in meiner Vorstellung:Die saßen bein nem High-End Whiskey zusammen und den Phyton-Jungs konnte man einfach keinen Gefallen abschlagen...Dazu war der George ja nicht der Prototyp dessen was man landläufig als mittellosen,armen Schlucker bezeichnet...Der war doch mal in so einer relativ bekannten Band...Ein paar Platten haben die ja schon verkauft,da wird auch für George ein bissl was abgefallen sein...Na,ja sind wir ihm einfach bis zum jüngsten Gericht dankbar das er es gemacht hat,ne.
doctorgonzo 2011/09/11 23:49:41
Antwort löschenYes! Manche allerdings sind nicht ganz so dankbar...
Andy Dufresne 2011/09/12 00:03:11
Antwort löschenMuss ja auch nicht...
Wir (Beide und noch ein paar Leutchen mehr)sind dankbar und das ist gut so...
doctorgonzo 2011/09/12 00:11:54
Antwort löschenStimmt wohl, wie traurig sähe das Ergebnis einer Satire aus, wenn sie so gar keine Streitereien heraufbeschwören würde...
Andy Dufresne 2011/09/12 15:36:06
Antwort löschenDann würde sie sich ja selbst ad absurdum führen und unrelevant werden/sein,ja.
FumerTue 2011/09/13 23:52:24
Antwort löschenMeine Rede! Ich glaube auch an Gott und Jesus Christus (auf keinen Fall aber an die katholische Kirche!) und finde den Film zum Brüllen.
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Joeyjoejoe17 2011/09/14 17:17:39
Antwort löschenklasse comment. Ist auch einer meiner absoluten Lieblingsfilme.
muje2525 2011/10/04 18:23:46
Antwort löschenunglaublich guter kommentar... respekt...
Tachitalili 2011/09/08 13:35:27
Kommentar löschenAbsolut nicht mein Humor.
Konnte den Film nicht zu Ende sehen.
Vom Gefühl war das, als würde jd auf seinen Teller schei..en und es als Kunst präsentieren. Manchen ist gar nix heilig, das kommt rüber, aber es derart zu
zelebrieren ? Auch auf die Gefahr hin, hier als Freak durchzugehen: ich finde nicht dass Kreuzigungen lustig sind. Und die älteste und bekannteste Geschichte der Welt, die unsere moralischen und ethischen Grundsätze (mit-)geformt hat, welche Kritik auch angebracht sein mag, verdient mehr Respekt als diese platte witzfreie Komödie einen glauben lassen möchte.
Ich möchte hier keine Bibeldikussion starten- das ist nicht der Punkt. Ich find nur diesen unterirdischen Humor + absolute Respektfreiheit und Grenzenlosigkeit (ob zum Thema Kreuzigengen, Vergewaltigungen, oder Bibel) als Grundlage und Hauptanliegen eines Films = KEIN witziger Film.
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duffy 2011/09/08 13:46:51
Antwort löschenDas olle Märchenbuch bekommt hier (und in einigen anderen, wunderbaren Verarschungen) genau DAS, was es verdient.
doctorgonzo 2011/09/08 13:50:46
Antwort löschenMal abgesehen davon, dass ich es unheimlich schwach finde, einen Film zu bewerten, den man nicht komplett gesehen hat, frage ich mich, was an religiösem Dogmatismus heilig sein soll. Hättest Du ihn zuende gesehen, wäre Dir vielleicht aufgefallen, dass man hier eben nicht die Bibel als moralische Idee durch den Kakao zieht, sondern das, was machtgeile Eiferer daraus gemacht haben und das kann man tatsächlich garnicht genug kritisieren.
Zum "neuen" Trend der Zeit möchte ich kurz auf das Produktionsjahr dieses Films hinweisen: 1979
doctorgonzo 2011/09/08 14:08:07
Antwort löschenWelche Respektfreiheit? Ist es nicht verbohrt, oberflächlich und respektlos, etwas zu bewerten, dass man nicht vollständig gesehen hat? Wieviele Menschen wurden denn im Namen der Bibel schon gekreuzigt, verbrannt, vergewaltigt? Ist es da nicht längst überfällig gewesen, religiöser Leichtgläubigkeit auf diese Weise gegenüberzutreten?
Dom699 2011/09/08 14:08:48
Antwort löschenDas ist satirische comedy. satire muss per definition respektlos sein, und gerade in diesem fall, wo sie sich gegen religiösen dogmatismus richtet, ist doch klar, dass elemente wie kreuzigungen oder die römische besatzung veräppelt werden. gerade weil der film fixe vorstellungen über den ursprung des christentums verarscht, und bibeltreue ohne fähigkeit zur abstraktion beleidigt, ist er so wichtig.
doctorgonzo 2011/09/08 14:16:56
Antwort löschenDas ist ein Bingooo!
Tachitalili 2011/09/08 14:25:32
Antwort löschenIch hab kein Bock, in diese Religions-Bashing-Mode miteinzusteigen.
Gleich wird sicher jemand von der Inquisition und schwulen Priesern singen.
Leider habe ich genau den Eindruck nicht, dass der Film nur religiösen Fanatismus lächerlich macht.
Und womit überhaupt genau ?
Es macht alles lächerlich und macht vor nichts halt. Und das noch mit dem Humor des Wie-witzig-einer-is-auf-der-Bananenschale-ausgerutscht...
Ich habe kein Problem damit, dass jd Bilbelgeschichte "uminterpretiert". (Ich find auch "Jesus-Video" interessant gemacht.)
Doch wenn, dann bitte mit mehr Stil!
doctorgonzo 2011/09/08 14:36:55
Antwort löschenDas hat doch nichts mit Bashing zu tun. Nicht jede Auseinandersetzung mit etwas, das einer kritischen Auseinandersetzung bedarf, ist gleich bashing. Die überspitzte Nonsens Art wie mit dem naiven Wunsch nach einer Heilsfigur umgegangen wird und diese Heilsfigur dann dekonstruiert wird, hat auf jeden Fall etwas erheiterndes. Außerdem hat keiner was von Fanatismus gesagt. Außerdem kann ja "Das Jesus Video" als Uminterpretation nicht als bissige Auseinandersetzung mit einer Fiktion herhalten...
Dom699 2011/09/08 14:43:10
Antwort löschenseh es doch mal so: der film muss dir absolut nicht gefallen, aber es war sehr wichtig ihn zu machen. obwohl in der westlichen welt die meisten menschen christen sind, darf es dort so einen film geben, der sich darüber lustig macht. wir haben hier aber die meinungsfreiheit, darum darf man eben eine derartige satire machen, ohne darauf zu achten, ob es jemanden im religiösen empfinden beleidigt. die existenz dieses film unterstreicht damit, wenn du so willst, die vollzogene trennung zwischen religion und staat und ist durch die demokratischen verfassungen legitimiert.
doctorgonzo 2011/09/08 14:49:04
Antwort löschenDu musst Dich für gar nichts schämen, aber die Argumentation in Deiner Kritik ist eben grenzwertig. Wie gut oder schlecht Du einen Film findest, ist nicht der Punkt.
Dom699 2011/09/08 14:51:43
Antwort löschennein, schämen musst du dich nicht, aber vielleivht solltest du mal zum arzt gehen. ;-)
doctorgonzo 2011/09/08 15:15:39
Antwort löschenMissbrauch der Demokratie? Wenn ich nun sagen würde, mein Empfinden wird dadurch verletzt, dass Kirchengebäuden verschiedener Religionen besonderer Schutz ein, wäre dies dann auch ein Missbrauch von Demokratie zum Nutzen der Religion? Das ist mir zu undifferenziert. Und welchen Tabubruch siehst Du denn bei "Life of Brian", es gibt keine expliziten Darstellungen von Gewalt oder Sex. Ist in punkto Tabubruch dann "Die Passion Christi" auch ein Missbrauch von Demokratie, denn dieser Ausdruck Pro-Religion ist ja auch durch die Meinungsfreiheit geschützt.
Es ging ja mehr darum, die Schwächen der Erfindung Religion aufzuzeigen und das ist gerade durch den Biss gelungen...
doctorgonzo 2011/09/08 15:36:13
Antwort löschenWieso intolerant? Kannst Du mir die Grundlage irgendeiner Religion rational beweisen? Es ist nun mal Fakt, dass die Welt älter ist, als es uns beispielsweise die Christenheit lange glauben machen wollte. Christliche Religion ist hingegen deutlich jünger und etwas eindeutig menschliches. Solange kein Beweis zu ebringen ist, ist Religion selbstverständlich von Menschen erschaffene Fiktion, daran ist überhaupt nichts abwertendes. Was anderes wäre es, würde ich Religion eine wohlgeplante Lüge nennen, was in Anbetracht des damit verbundenen Machtgefüges auch nicht übermäßig abwegig ist. Die reine Tatsache, dass Religion sehr offensichtlich menschlichen Ursprungs ist, macht ja Religion nicht per se schlecht.
Abgesehen davon sind wir nun wieder beim Anfang. Intoleranz vorwerfen, andererseits so intolerant sein, einen Film negativ zu bewerten, den man nicht komplett gesehen hat, erinnert gar brachial an die Geschichte mit dem Glashaus.
Dom699 2011/09/08 16:03:42
Antwort löschenDie Passion Christi ist ist dem Zusammenhang das Gegenbeispiel. Der Film überschreitet in seiner offensichtlichen, grafischen Gewaltdarstellung tatsächlich Taboos und ist geschmacklos. Die Kreuzigung wird hierbei in allen Details zelebriert, was dem Film im Grunde eine pornografische Note gibt. Aber da es hierbei um die Leiden Christi geht, was für viele Christen Triebfeder ihres Glaubens ist, ist der Film kein Skandal, wie Life of Brian (in dem Jesus selber übrigens keine Rolle spielt), sondern wird glorifiziert. Das die Juden dabei Christis Tod fordern, und Pilatus nur als ausführendes Organ gezeigt wird, ist wohl auch nur ein Zusatznutzen, den der Regisseur billigend in Kauf genommen hat.
und übrigens war es die Absicht des Films, Grenzen auszuloten und die Meinungsfreiheit zu zelebrieren. Wenn man sich mit der Geschichte des Films wirklich auseinandersetzt, stösst man unweigerlich auf solche Informationen. Genau wie die, dass der Film in der Produktion kaum zu finanzieren war, und George Harrison aus eigener Tasche Geld in die Produktion infestiert hat, um sie zu retten. Damals hat keiner geglaubt, dass die Geschichte mit nem Plus vor der Zahl ausgeht, geschweige denn, dass es ein Kultfilm wird.
SpiceWeasel 2011/09/08 16:04:34
Antwort löschen"intolerance can't be tolerated" !
doctorgonzo 2011/09/08 16:08:23
Antwort löschenDer Argumentation nach könnte ich ja auch sagen "Religionen sind was für Idioten", ohne je eine praktiziert zu haben und das geht ja absolut an der Realität vorbei.
doctorgonzo 2011/09/08 16:59:28
Antwort löschenDu kannst den ja so unwitzig finden wie Du willst. Aber Deine Kritik klingt so, als würdest Du die Respektlosigkeit als Grundstein der vermeintlichen Unwitzigkeit werten und dabei triffst Du am Ziel vorbei.
Dom699 2011/09/08 18:56:30
Antwort löschenja aber in bezug auf das thema muss man eben respektlos sein :-)))
mal nebenbei, das titanic-magazin magst du bestimmt auch nicht oder?
doctorgonzo 2011/09/08 20:30:20
Antwort löschenUh... Das ist hart.
doctorgonzo 2011/09/08 20:56:18
Antwort löschenAber Kurt Tucholsky kennst Du schon, oder?
doctorgonzo 2011/09/09 14:26:54
Antwort löschenAlso kennst Du einen seiner berühmtesten Aussprüche wohl nicht?
doctorgonzo 2011/09/09 15:44:44
Antwort löschenDu weißt wohl nicht, dass das Warten das Süßeste ist ;-) Ich dachte, Du hättest es schon bei google gesucht.
FumerTue 2011/09/14 00:07:43
Antwort löschenAuch wenn ich Christ bin, sehe ich die Sache gelassener und neutraler, vermutlich, weil ich noch nie viel von Extremismus (egal wofür) hielt! Wenn wir Christen uns das Recht nehmen, an Jesus zu glauben, warum haben dann Leute, die nicht an ihn glauben [oder womöglich wie ich zwar an ihn glauben, aber strengen Glauben, Fanatismus und die Blasphemie, die von Institutionen wie der katholischen Kirche ausgeht, ablehnen], nicht das Recht, zu zeigen, warum sie nicht an Jesus beziehungsweise die Kirche glauben?
Sie weisen außerdem nur auf Fehler (aus ihrer Sicht [über diese wiederum lässt sich natürlich streiten, ob sie nun Fehler sind oder nicht]) hin, die es in der Kirche und in der Umsetzung von Religion in der Menschheit gibt.
Und eine Kritik an der Kirche ist keineswegs Kritik an Gott! Ich glaube an Gott und ich fände es eher blasphemisch, die Kirche auf eine Ebene mit meinem Glaube, mit Gott und Jesus Christus, zu stellen!
Tachitalili 2011/09/14 01:39:31
Antwort löschenAmen :-)
Was hat das jetzt mit dem Film zu tun?
Du glaubst, der Film würde nicht Gott, sondern die Kirche kritisieren, verstehe ich das richtig ?
FumerTue 2011/09/14 12:27:34
Antwort löschenSo ist es. (Und das hat es mit dem Film zu tun ;) )
Tachitalili 2011/09/14 16:24:55
Antwort löschenIch seh es anders. Im Verlauf des Films ging es nicht wirklich um religiöse Fanatiker oder die Kirchenstruktur. Hier wird sich über die komplette Entstehunggeschichte des Glaubens und die Anhänger des Glaubens lustig gemacht. Denn gerade aus dem Vorgehen, die Entstehungsgeschichte zu verdrehen und als Absurdum darzustellen, resulitiert hier die Kirchenkritik. Nicht andersherum.
Meine Meinung steht fest: der platteste Humor aller Zeiten, der nur von Barth und Kindergartenwitzen unterboten werden könnte, ist der Hype des Jahrhunderts, weil er als "mutige originelle Kirchen/Religionskritik" uÄ gilt. Ich finds geschmacklos, aber
es läßt sich endlos darüber steiten, ob das nötig gewesen wäre.
"Schmeißt ihn auf den Poten"- das sind jetzt die Brüller?
Ich frag mich, wie viel ich saufen muß, um das lustig zu finden..
Im Zuge der Recherschen bin ich auf die Entstehungsgeschichte des Films gestoßen, sprich den Dreh. Und DAS war witzig, die hätten das mal lieber verfilmen sollen.
doctorgonzo 2011/09/14 17:27:17
Antwort löschenDa unterscheidest Du für meinen Geschmack zu diffus zwischen Glaube und Gläubigen (die sich ja untereinadnder schon deutlich unterscheiden ) und zwischen Glaube und Religion. Die Figur des Jesus am Anfang des Filmes ist die einzige Figur, die eben nicht durch den Kakao gezogen wird. Häme oder Kritik, oder wie man es auch nennen will, bekommen die ab, die Jesus´ Aussagen zu eigenen Heilsbotschaften uminterpretieren. Beispielsweise die verschiedenen Volksfronten, die ihre Unternehmungen zum Wohle aller proklamieren, ohne zu wissen, ob das tatsächlich so ist. Oder die unkritischen Schäfchen, die Brian uneingeschränkt folgen, ohne auch nur im Ansatz zu verstehen, was dieser eigentlich will, auch noch dümmliche Ikonisierung mit den von ihm "hinterlassenen" Gegenständen (Sandale und Flasche) betreiben und obendrein auch noch potentielle Kritiker als erklärte Feinde betrachten.
morlock 2011/09/15 20:35:22
Antwort löschenEigentlich ist der Film doch wirklich harmlos.
Er macht sich über blinden Glauben, Dogmen und Fanatismus lustig.
Ist doch nicht zu übersehen.
Er zeigt das Irrationale an der Religion.
Es ist eine historische Tatsache, dass sich damals die Leute darum gestritten hatten, wer der wahre Messias ist.
Das Christentum war ursprünglich nur eine jüdische Sekte.
crush2k2k 2011/10/05 00:04:46
Antwort löschenyehova yehovaaaaaaaaa :)))
Tachitalili 2011/10/06 09:51:50
Antwort löschen@crush2k2k: Willst du damit was bestimmtes sagen?
lioznnep 2011/10/13 15:42:31
Antwort löschen"yehova yehovaaaaaaaaa :)))" ich werd nich mehr :-) Chleudert den Purschen zu Poden
Roberto Safari 2011/10/27 21:12:02
Antwort löschenich steh 100% hinter dir! lief letztens im TV und hab gleich wieder weggeschalten, weil ich den film schon mal im reli-unterricht angeschaut hab, das ist absolut nicht mein fall. einfach nur billig, schwachmatig und dieses "hohoho das ist humor mit niveau" getue von den leuten die das abfeiern kann ich schon 100 mal nich ab. Aber gut ich muss zu meiner Verteidigung sagen, dass ich auch Loriot nie lustig fand...
FumerTue 2011/10/28 14:09:16
Antwort löschenWas ist denn das für ein Religionslehrer, der so einen Film mit der Klasse anschaut? ;)
Bestimmt kein katholischer :D
Roberto Safari 2011/10/29 10:48:54
Antwort löschendoch ein cooler katholischer, seine Meinung war eh das die Bibel nur eine Art Leitfaden fürs Leben ist, die die Moral geprägt hat. Die evangolen sind eh die schlimmeren hyperchristen wenn de mich fragst :-D
FumerTue 2011/10/29 12:17:02
Antwort löschenJa, Evangelische sind "radikaler", aber dafür weniger konservativ und weniger verklemmt ;)
Haben alle ihre Macken, wobei ich als Katholik trotzdem eher mit evangelischen Kirchen sympathisiere...
morlock 2011/10/29 13:08:58
Antwort löschenWozu der ganze Kram überhaupt noch gut sein soll, wenn das eh kein halbwegs intelligenter Mensch mehr wörtlich auslegen kann und man im Endeffekt alles im AT und NT solange uminterpretieren muss, bis es irgendeinen Sinn ergibt und ins moderne Weltbild passt, kapiere ich nicht.
So wahnsinnig ketzerisch und blasphemisch ist Life of Brian gar nicht.
Es wird in der Hauptsache blinder Fanatismus bloßgestellt.
FumerTue 2011/10/29 17:37:10
Antwort löschenBlasphemisch ist Das Leben des Brian überhaupt nicht. Es kritisiert nur eher, wie Religionen die Heiligen Schriften zu ihrem Nutzen auslegen... Ich sehe die Bibel zum Beispiel auch eher als Leitfaden, nicht als wörtlich zu nehmendes Wort Gottes.
Tachitalili 2011/10/30 09:40:16
Antwort löschenChristen sind auch nicht doof (zumindest sehr viele nicht) und nicht blind, was die Geschichte, die Bibel, und so manche Widersprüche angeht. Doch es geht vielmehr um den Grundgedanken des Christentums, der in seiner Hauptaussage und seiner Menschlichkeit (im Sinne von gegenseitigen Rücksicht), behaupte ich einfach mal, gut ist. Und wenn Filme sich auf diese NIVEAULOSE Art über alles lustig machen und praktisch den Eindruck vermitteln, die Gläubigen mit der Nase auf die (von Machern dargestellte) Absurdität der Geschichte stoßen zu wollen und alle damals "Mitbeteiligten" als dämliche Bratzen darstellen, dann finde ich das etwas unsensibel und respektlos, ums ganz vorsichtig zu sagen. Der Film vermittelt keine Glaubensdiskussion, keinen Disput, keine tiefsinnigen Fragen, keine besondere Religionskritik, er stellt einfach nur alles als dämlich dar.
Was soll ich damit anfangen?
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morlock 2011/10/30 16:36:33
Antwort löschenNiveaulos sind seichte Komödien mit Adam Sandler und Kevin James.
Dafür, dass Du anscheinend völlig humorlos bist, können die Macher auch nix.
Es ist nur ein Film!
Und eine wirklich eher harmlose Religionssatire.
Was soll die künstliche Aufregung?
Meinen Glückwunsch, dass Du gemerkt zu haben scheinst, dass der Humor der Pythons bisweilen etwas absurd und grotesk ist.
Es geht aber keinesfalls nur darum, die christliche Religion bloßzustellen.
Tachitalili 2011/10/30 16:47:51
Antwort löschen@morlock: Also, die Leute die mich kennen, sagen mir dass ich sehr humorvoll bin, aber bloß auf intelligenten Humor stehe; du kennst mich wiederrum nicht und kannst dir eigentlich hier keinen Urteil über meinen Humor erlauben...
Desweiteren könntest du bitte mal damit klarkommen, dass ich meine Sicht der Dinge darlegen möchte, die du eigentlich nicht unbedingt als falsch oder richtig herausanalysieren musst - es ist nur meine Sicht der Dinge, was regst du dich über sie (künstllich) auf?
|Krissi 2011/08/21 21:14:58
Kommentar löschenTausend mal in der Schule gesehn, immer fand ich ihn relativ bescheiden.
Dieses Jahr aber hab ich zum ersten Mal aufgepasst und ich muss sagen er war wirklich witzig.Wie diese ganze Geschichte durch den Kakao gezogen wurde und alles auf die Schippe genommen wird: herrlich.
Die dann doch nicht herausragende Punktevergebung von mir kommt wohl daher, dass ich solche alten Filme nicht so sehr mag und zum Teil warscheinlich auch aus meiner vorherigen, jahrelangen Abneigung gegen den Film
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Anne Franke 2011/08/18 16:04:24
Kommentar löschenOh Gott... Wie ich diesen Film hasse...
Hab den beim erstenam gucken schon verdammt!
Alle um mich rum waren am Lachen und ich dachte nur, dass die wohl einen anderen Film gucken müssen als ich!
Mir hat es noch nciht mal die Mundwinkel nach oben gezogen! Einfsch nur lasch unkreativ und furchtbar!!!!
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FumerTue 2011/09/14 00:00:23
Antwort löschenIch find den Film auch total unkreativ. Auf die Ideen, die die für ihre Gags hatten, bin ich schon gekommen, da war ich noch gar nicht geboren! So unkreativ ist das!
The MovieBrothers 2011/08/18 12:37:15
Kommentar löschen" Er ist nicht der Messias! Er ist nichts weiter als ein unanständiger Bengel!"
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agynessa 2011/08/04 23:51:34
Kommentar löschenWar wirklich ausgesprochen witzig und amüsant. Schön mal der ganze Kirchenquatsch durch den Kakao gezogen. Spätestens nach diesem Film werden die "Gläubigen" nur noch ungläubig mit dem Kopf schütteln.
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CapitanKnaecke 2011/07/29 16:55:30
Kommentar löschenDie Mutter aller Satiren, einfach, aber doch genial geschrieben und lustigerweise in ihrer Synchronisation immernoch von sehr hoher Qualität. DAS LEBEN DES BRIAN ist tatsächlich so ein Erlebnis, das jeder kennt und jeder liebt, die es uns ermöglichen problemlos mit Leuten auf einer Party durch bloßes rufen eines leicht obszönen Namens anzufreunden. Es sind Zitate, die uns immer wieder zum lachen bringen, auch wenn wir sie schon eintausend mal gehört haben. Es ist letztlich ein Film, der uns alle in irgendeiner Weise eint.
Das ein Film etwas schafft, was eigentlich Religion vor hatte, spricht natürlich Bände.
DAS LEBEN DES BRIAN ist zurecht ein Jahrhundertwerk....
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doctorgonzo 2011/07/29 17:01:48
Antwort löschenRomanes Eunt Domus
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CapitanKnaecke 2011/07/29 22:20:31
Antwort löschenRomani! ite! domum!
doctorgonzo 2011/07/31 20:39:06
Antwort löschenGenau!
Nells 2011/07/29 05:23:09
Kommentar löschenTotal verblödet aber unheimlich witzig. Ein Muss !
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pufaxx 2011/07/29 06:43:02
Antwort löschenhttp://www.youtube.com/watch?v=YAFa2dpseGU
Nells 2011/07/29 14:07:16
Antwort löschenDas mein ich :D
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