Das Leben des David Gale

The Life of David Gale (2003), US Laufzeit 130 Minuten, FSK 12, Drama, Thriller, Kinostart 13.03.2003

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5.8
Kritiker
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7.6
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4324 Bewertungen
58 Kommentare
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von Alan Parker, mit Kate Winslet und Kevin Spacey

Noch vor wenigen Jahren war David Gale (Kevin Spacey) ein angesehener Universitätsprofessor, der mit all seiner Kraft gegen die Todesstrafe in den USA gekämpft hat. Heute sitzt er selbst in der Todeszelle – wegen Mord und Vergewaltigung. Eine Journalistin (Kate Winslet) soll seine Lebensgeschichte zu Papier bringen, daher darf sie ihn im Gefängnis besuchen und mit ihm reden. Den beiden bleiben nur drei Tage, dann steht der Termin für Gales Hinrichtung an.

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Cast & Crew


Kritiken (3) — Film: Das Leben des David Gale

Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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2.0Ärgerlich

"The last shot made me want to throw something at the screen" -

Um der Pflicht Genüge zu tun: "The Life of David Gale" ist ein ordentlich produzierter Film und bietet einen namhaften Cast, der angesichts der zerfaserten Leinwandzeit und der eindimensionalen Charakteranlage, die eindeutig auf das Konto der Drehbuchautoren geht, aber nie wirklich zu brillieren versteht.
Damit wären die positiven Aspekte abgehakt, mehr lobenswertes kann man in Parkers Film nicht finden.

Was man allerdings finden kann, ist eine bescheidene Grundkonstruktion und ein verachtenswerter Tenor: Dass sich das erfundene Biopic vorallem in der ersten Hälfte seiner Spielzeit auf manipulative Rührseeligkeiten verlässt, anstatt mit Fakten zu überzeugen, ist sicherlich noch entschuldbar, kämpfen politisch angehauchte Dramen doch oft mit diesem Malus. Ärgerlich ist jedoch bereits zu diesem Zeitpunkt, dass die Unschuld des namensstiftenden Hauptfigur niemals wirklich zur Disposition…


Kritik im Original 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

Sonse

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Stimmt, mit den beiden Vorwürfen habe ich auch keine Probleme. Die Kritik muss sich der Film zu recht gefallen lassen.


Hitmanski

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Naja, da sind wir ja in denau der Zwickmühle, die Sonse oben schon angesprochen hat: Wenn der Film als reiner Thriller betrachtet werden möchte, sei ihm seine Überzeichnung als dramaturgisches Mittel gegönnt, klar. Ich glaube allerdings nach wie vor, dass man ein hochsensibles Thema eben nicht auf reine Unterhaltungsmechanismen des Mediums herunterbrechen kann, bzw. sollte - dass DAVID GALE zugunsten von Genremechanismen seltsam ausrangierte bis reaktionäre Klischees von Todesstrafe-Gegnern als fanatistische Protestler bemüht, um seine Thriller-Dramaturgei aufrecht erhalten zu können, verleiht dem Film in meinen Augen einen bitteren Nachgeschmack, die dem Thema nicht würdig ist.
Von einer "starken Waffe" würde ich vielleicht sprechen, wenn er einen Standpunkt durch simplifizierte Schwarz-Weiß-Malerei darstellen will; aber vor genau solch einer Positionierung drückt sich der Film ja konsequent - seine Überzeichnungen sind letztendlich einfach nur schlampig, und selbstzweckhaft.


Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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4.0Uninteressant

Todesstrafe: Ja oder Nein? - letztlich befindet sich jedes Individuum mit dieser Grundsatzentscheidung in einem nicht aufzulösenden Spannungsfeld moralischer und ethischer Normen und Werte. Spricht man der Gesellschaft, genauer gesagt dem Staat, das Recht ab, einen anderen Menschen de jure vom Leben in den Tod zu befördern, führt man eine Debatte, deren Argumente sich unweigerlich aus den eigenen Moralvorstellungen ergeben. Hier heißt es dann konsequent zu sein, tangiert man doch einen Bereich, der zu essentiell ist, um jede Gesellschaft, jede Nation nach ihrer Facon selig werden zu lassen. Potentiell verpönte Schlagworte wie Sendungsbewusstsein, Überlegenheit, sowie richtig und falsch, erhalten in diesem Fall ihre Berechtigung. Mit anderen Worten: Wer aus moralischen und ethischen Gründen gegen die Todesstrafe votiert, kann diese Sichtweise nicht zur Disposition stellen, würde der ihm eigene Standpunkt doch ansonsten zu einer Kritik ex negativo geraten, muss also Länder wie Iran und…

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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4.5Uninteressant

Gut besetzter aber letztlich erbärmlicher Film, der sich an seinem großen Thema verschluckt und unentschlossen herumlaviert.Der Film diskreditiert die Todesstrafengegner als fanatische Spinner, denen jedes Mittel Recht ist. Zudem greift der Film so tief in jede Klischeekiste die in der Gegend rumsteht, das es wirklich wehtut. Das Videoband als MacGuffin, der doppelte Haha-Twist am Ende, diese völlig unglaubwürdige Rennen-gegen-die-Zeit-Szene wo es nur um Sekunden geht… Das hat man schon dutzendfach glaubwürdiger und besser gesehen.

Die Guten sind manipulative Psychos, die bösen werden als brettblöde Karikaturen gezeichnet, alles ohne Zwischentöne…

Der Film benutzt das wichtige politische Thema Todesstrafe und macht einen miesen Thriller draus, das seine Botschaft dabei auf der Strecke bleibt und er eine gute Sache denunziert scheint ihn nicht wirklich zu stören. Da hat ja selbst Grisham bessere Bücher geschrieben…

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Kommentare (55) — Film: Das Leben des David Gale


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anna.katharina.wegner

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein wirklich sehenswerter Film, der zeigt, wie weit Menschen gehen können, wenn sie nichts mehr zu verlieren haben und was sie für ihre Überzeugungen bereit sind zu tun.
Rechtspolitischer Aufhänger ist die Todesstrafe in den USA. Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass der Film diesbezüglich eine klare Stellung bezieht.
Die Schauspieler überzeugen, insbesondere Kevin Spaceys Darbietung ist sehr glaubhaft. Nach ein paar kleineren Längen und einer etwas konstruierten Familiengeschichte wird der Zuschauer mit einem guten Ende belohnt.

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Hartigan85

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Kevin Spacey kann wohl zweifellos zu den größten lebenden Schauspielern des Planeten gezählt werden. Es gibt nur sehr wenige Schauspieler, welche durch ihre Mimik und Gestik so glänzen können wie er. Unglaublich charismatisch verleiht er seinen Rollen, sei es der diabolische Serienkiller (Sieben), der korrupte Cop mit schlechtem Gewissen (L.A. Confidential), der depressive Familienvater (American Beauty), der „verkrüppelte Kleingangster“ (Die üblichen Verdächtigen) usw. das gewisse Etwas. Und so drückt er auch dem Film „Das Leben des David Gale“ mit einer weiteren umwerfenden Performance seinen Stempel auf. Passend dazu spielt an seiner Seite die vielleicht beste Schauspielerin ihrer Generation, Kate Winslet. Auch die großartige Laura Linney (3-fach oscarnominiert) kann in ihrer wichtigen Nebenrolle mal wieder voll überzeugen.
Das zentrale Thema des Filmes ist die Todesstrafe. Für mich ein sehr interessantes Thema, welches ruhig öfter in Filmen thematisiert werden könnte.
Es geht um den Philosophie-Professor David Gale (Kevin Spacey), welcher jahrelang gegen die Todesstrafe gekämpft hat und nun selber wegen Vergewaltigung und Mordes in der Todeszelle sitzt. Die junge Journalistin Bitsey Bloom (Kate Winslet) darf kurz vor der Hinrichtung ein Interview mit ihm führen. Sie bekommt Zweifel an der Schuld von Gale und forscht nach…
Der Film ist ein packendes Plädoyer gegen die Todesstrafe. Er kann mit starken und intelligenten Dialogen punkten, ist sehr emotional und spannend und regt zum Nachdenken an.
"Was hat Ghandi dazu gesagt? Die alte „Auge um Auge-Justiz“ lässt uns am Ende alle als Blinde dastehen."
Das Ende des Films hat es sogar bei der Zweitsichtung geschafft, mir Gänsehaut zu verschaffen. Und das obwohl ich das Ende schon kannte, mehr Worte bedarf es wohl nicht. Alan Parker´s „Das Leben des David Gale“ ist ein großartiger, aufrüttelnder Film mit einer hervorragenden Besetzung und einem Ende, das man so schnell nicht wieder vergisst…
Kleiner Tipp: Die DVD bekommt man übrigens auf AMAZON hinterhergeschmissen…:-)

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lieber_tee

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... leider der letzte Film von Alan Parker...


Hartigan85

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@Velly: Yes :)
@Deathpool: :-D
@tee: Ja, leider...


Ener

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Bewertung4.0Uninteressant

Skandalösität mit der Brechstange. Eine wimmernd heulende Kate Winslet, ein diesmal nur durchschnittlicher Kevin Spacey. Alles gute Gründe für das Prädikat: Nichts Besonderes.

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schaaf

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Bewertung6.5Ganz gut

Mag mir jetzt auch jemand den Film erklären? ^^ Ich glaub ich versteh nicht so ganz...

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FilmFan92

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woran haperts denn?


the assassin 666

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Bewertung7.0Sehenswert

Eine gute Idee, die man spannender hätte verfilmen sollen aber die Story hat schon was.
Alan Parher ( Angel Heart) zeigt dem Zuschauer nicht unbedingt einen 08/15 Thriller da ist schon mehr dahinter und die Schauspiler u. a. Kevin Spacy und Kate Winslet spielen sehr überzeugend, aber von Zeit zu Zeit nimmt der Film einshläfernde Zuge an.
Trotz der Schwächen ein Thriller den sich Fans anschauen sollten. :)

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CrazyCupcake

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Bewertung10.0Herausragend

Einer der spannensten und von der Handlung her besten Filme die ich gesehen. Zum Ende hin wurde ich bei dem Streifen so hippelig das ich richtig mirgefiebert und sogar auf die Uhr geschaut hab aus Reflex...
Ich habe noch nie einen Film auf gut Glück gekauft der mich so mitreisst.

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Martin Quilitz

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Klasse Film und das schlimme ist, er basiert auf einer waren Begebenheit. Solche Filme machen die Dramatik umso stärker...

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Tjarref

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Tut er nicht, wie kommst du darauf?


Prechtl

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Bewertung6.0Ganz gut

Dieser Film hat mich eines gelehrt, an das ich mich in Zukunft wohl immer halten werde: Kaufe dir nie einen Film, nur weil dir der Soundtrack gefällt. Das Lied, das übrigens in den Trailers für „The Artist“ und „Die eiserne Lady“ verwendet wird, hat mich bezaubert und einen Tag lang konnte ich meine Finger nicht von diesem Lied lassen. Und als ich erfuhr, zu welchem Film dieses Lied gehört, war es sowieso schon um mich geschehen. Ich las mir die Inhaltsangabe durch und befand den Film für gut, denn die Inhaltsangabe hörte sich nicht schlecht an und Kevin Spacey ist sowieso ein Gewinn für jeden Film.
Dachte ich zumindest.

Eigentlich fängt der Film gar nicht so schlecht an: David Gale, ein Universitätsprofessor und ein erklärter Gegner der Todesstrafe, wird für Vergewaltigung und Mord zum Tode verurteilt. Das ganze Land ist in Aufruhr, denn ausgerechnet der Mann, der sich mit seinem Einsatz gegen die Todesstrafe einige Feinde im Staat Texas gemacht hat, soll dieser Strafe zugeführt werden. Die Beweise sind äußerst belastend; im Körper seiner Partnerin (ebenfalls eine Gegnerin der Todesstrafe) wurden seine Spermaspuren gefunden und den Rest kann man sich ebenfalls zusammenreimen.
Drei Tage vor seiner Tötung verlangt David Gale nach Betsy Bloom, einer Journalistin die den Ruf genießt, Geheimnisse nicht preiszugeben, weshalb sie bereits hinter Gittern saß. Sie soll sich in drei Sitzungen seine Lebensgeschichte anhören und diese nach seinem Tod veröffentlichen.
Betsy ist misstrauisch und hegt keine besonders sympathischen Gefühle für David, da sie der Meinung ist, dass seine Strafe gerecht sein muss. Doch je mehr er ihr von sich erzählt, desto mehr glaubt sie an einen Irrtum der Polizei, dass der Mord David nur angehängt wurde…

Hört sich gar nicht so schlecht an, nicht wahr? Doch leider haperte es ziemlich an der Umsetzung. Das ganze wurde mir etwas zu fade präsentiert und viele Motive der Protagonisten waren für mich unverständlich bzw. nicht nachvollziehbar. Besonders den späteren Verlauf der Geschichte fand ich unglaubwürdig und ziemlich an den Haaren herbeigezogen, ohne hier zu viel spoilern zu wollen. Betsy entwickelt sich im Laufe der Handlung immer mehr zu einer Detektivin, aus jedem noch so kleinen Gedankenfurz ihrerseits verwandelt sich eine heiße Spur und zu Schluss kommt sie so doch noch hinter David Gales Geheimnis.
Die Dialoge sind weder scharfsinnig noch bissig oder gar humorvoll. Scheinbar ohne Emotionen werden die Sätze einfach nur runtergerasselt, ohne dass mir ein Satz oder ein bestimmtes Gespräch in Erinnerung geblieben wäre.
Mit den Leistungen der Darsteller ist es dasselbe. Kevin Spacey ist zwar immer noch der beste in diesem Film, doch selbst er schafft es nicht, besondere Akzente zu setzen. Dass er nur ein paar Jahre nach „American Beauty“ oder „K-Pax“ so wenig Ausstrahlung besitzt, schreibe ich einfach spontan dem Drehbuch und dem ganzen Film zu. Kate Winslet als Betsy – tut mir leid – nervt einfach nur.

Fazit: Vielleicht hört sich der Film jetzt schlecht er an, als er eigentlich ist, aber er ist immer noch in Ordnung, wenn man mal Langeweile haben sollte. Erwartet man einen guten und spannenden Film, kann ich von diesem hier nur abraten.

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Fiora Kicher

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Durchaus vorhersehbar, aber trotzdem gut!

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michebavaria1986

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Bewertung7.5Sehenswert

„Das Leben des David Gale“ ist ein guter, aber kein bahnbrechender Film über die Todesstrafe.

Gleichsam Drama wie Thriller, kann sich der Film nicht ganz entscheiden, was er nun wirklich sein will.

Die Moral des Films ist alles in allem relativ simpel und wird die persönliche einzelne Meinung zur Todesstrafe nicht ändern, höchstens bestätigen.

Die Attraktion des Films ist sicherlich Hauptdarsteller Kevin Spacey. Auch wenn es nicht eine seiner großen, unvergesslichen Rollen (wie z. B. „American Beauty) ist. Er ist halt einer der besten lebenden Filmdarsteller und sein Schauspiel auch hier absolut fesselnd. So schleicht sich doch der ein oder andere emotional bewegende Moment ein.

Die weiblichen Hauptrollen sind mit Kate Winslet und Laura Linney ebenfalls hochkarätig besetzt. Die beiden haben mir auch ganz gut gefallen. Allerdings hat man die Zwei auch schon in weitaus besseren Performances bzw. Rollen gesehen.

Recht positiv ist mir noch die Musik des Films in Erinnerung.

Das Ende des Films ist beim erstmaligen Sehen doch sehr überraschend und im Großen und Ganzen gelungen. Mehr aber auch nicht.

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Stadi

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Bewertung7.5Sehenswert

nice..

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grossermanitu

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich fande den Film sehr gut. Allerdings verstehen ich nicht warum Gale die Sache mit angeblichen Vergewaltigung mit seiner Studentin insziniert hat. Eine und zwar die Inszinierung mit Constance Harraway, die zur Todesstrafe geführt hat hätte doch genügt.

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shiva2012

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Vielleicht weiss er einfach nicht, dass er seinen Text jederzeit unten ändern und nur auf "Kommentar speichern" klicken muss?


Phine

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naja oder er hat einfach das "antworten als e-mail erhalten"-fenster nicht angeklickt... wer weiß


Discostu

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Bewertung6.0Ganz gut

Ein Thriller, der seinem Thema in keinem Moment gerecht wird, im Endeffekt überhaupt nicht gegen die Todesstrafe zu sein scheint, sondern eine oberflächliche, mit Logiklöchern durchsetzte Story liefert, die auch von den guten Schauspielern nicht ausgeglichen werden kann.

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hoffman587

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Bewertung6.5Ganz gut

Das Leben des David Gale
"Das Leben des David Gale" ist ein gutes und ruhiges Justizdrama von Alan Parker aus dem Jahre 2003.
Die Darsteller sind solide, so dass Kevin Spacey seine Rolle wieder überzeugend spielt, dennoch fällt Kate Winslet in ihrer Rolle vollkommen aus und wirkt fehlbesetzt.
Dazu tappt es in die ein oder andere Klischeefalle, trotzdem bleibt die Thematik der Hinrichtung fesselnd, doch auch hier lassen sich einige Längen entdecken.
Die Umsetzung, damit sind Regie, Kamera und Drehbuch gemeint, ist bisweilen gut, schwächelt aber an einigen Stellen.
Besonders ärgerlich wirkt an dem Film das scheußliche
08/15-"Gegen die Zeit"-Finale.
Weiterhin bietet er ein doch überraschendes Finale.
Fazit: "Das Leben des David Gale" ist ein solider Film mit Schwächen und einem gutem Hauptdarsteller.

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hoffman587

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Hat sich bei mir so ergeben als Zeichen meines eigenen Stiles, (obwohl ich derweil überlege als erstes den englischen Titel hinzuschreiben), außerdem ist am Anfang meistens der vollständige Titel zu lesen.
Bsp:RED-Älter, härter, besser.


Chris12zero

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Wird Zeit das ich "das Leben des David Gale" auch endlich mal durchleuchte !! ;) ^^


CarrionFairy

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Bewertung4.5Uninteressant

kann mir jemand helfen?
spoiler:
1. warum musste die reportersache überhaupt sein, wenn das video eh abgeschickt wird? (stumpfe absicherung?)
2. warum laufen bitte beide noch demonstrativ vor die camera?
3. warum wird der reporterin das endgültige video doch noch zugespielt, obwohl doch alles nach plan verlaufen ist?

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Arventus

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Zu Punkt 3: es wird doch sogar gesagt, dass das Video der Schlüssel zu ihrer Freiheit ist. Das bedeutet, dass Sie somit von ihren Vorwürfen und dem schlechtem Gewissen befreit wird, das Sie David vielleicht hätte retten können.


Clubgeist

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Endlich hats jemand erkannt! @ Arventus^^ Besser zuhören jungs und mädels. Es wurde alles perfekt insziniert. Keine offenen Fragen meiner Meinung nach.


Brazzo

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Bewertung7.0Sehenswert

Auch wenn der Regisseur oftmals selbst nicht richtig zu wissen scheint ob er hier nun einen spannenden Thriller oder ein belehrendes Drama macht, so ist "Das Leben des David Gale" trotzdem oder vielleicht auch gerade deshalb ein sehensweter und guter Film. Das Drehbuch gibt eine Menge her, die Darsteller sind solide und die Handlung bleibt obwohl teils etwas überkonstruiert schlüssig und bodenständig. Dazu kommt eine gute filmische Umsetzung in Puncto Kameraführung und Musik. Für mich der wohl gelungenste Film über die Todesstrafe seit "The Green Mile".

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ReubenCogburn

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Schon "Dead Man Walking" gesehen?


Weltensegler

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Alles begann recht harmlos: Reporterin Bitsy fährt mir ihrem Kollegen in ein texanisches Todesgefängnis, um den Anti-Todesstrafe-Aktivisten David Gale zu interviewen. Ich fand die Einführung wirklich gut, das Gefängnis wurde sehr stimmig gefilmt, mat hat sofort gemerkt an was für einem hässlichen Ort man sich nun befand. Das Interview wurde großteils mittels Rückblende erzählt, als erklärte uns der wie immer überzeugende Kevin Spacey wie es zu der Tat bzw. sagen wir besser Anschuldigung kam. Aber genauso spannend und interessant waren die Fragen ob die Todesstrafe eine gute Sache ist, dazu eine Fernsehdiskussion zwischen David Gale und dem Gouvernor. Bitsy soll ihm nun helfen – was in weniger als einer Woche ein Wunder wäre. „You know I’m innocent.“ „No, I don’t.“ Es tat wirklich weh, wie es mit David dann steil bergabging, er verlor langsam so gut wie alles was er vorher hatte, bewegend von Kevin Spacey rübergebracht. Stark waren natürlich jene Szenen die sich gegen die Todesstrafe aussprachen. „He who seeks revenge digs two graves.“ Vielleicht war der Schluss zu überdramatisch, mir gefiel aber wie sich die Geschichte entwickelte, gegen Ende kam noch mal ein ordentlicher Spannungsschub dazu, insgesamt ein überzeugendes Drama mit Thrilleranteil mit einem starken Kevin Spacey, einer Anti-Todesstrafe-Botschaft und gelungenem Ende – allerdings hab ich bei der letzten Szene nur so geschaut. WTF?

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Tyler Durden 22

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein wirklich gut und spannend inszenierter Thriller. Indem die Stars Kate Winslet und Kevin Spacey groß aufspielen.Aber das Ende hat mich leider nicht überzeugt!!

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Sanylein

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Bewertung6.5Ganz gut

Interessantes Thema was in diesem Film angesprochen wird, und das Ende fand ich dann doch überraschend.

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kinogaengerin

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wie weit würde man gehen, um etwas Großes zu erreichen? Um diese Frage dreht sich im Grunde der ganze Spaß. Das Thema Todesstrafe ist dabei nur Mittel zum Zweck, denn die politische Aussage wird nicht vollends klar. Dafür beeindruckt die schauspielerische Leistung von Kevin Spacey, welche über einige Längen in der Story durchaus hinweg täuschen kann. Kate Winslet macht ihre Sache ebenfalls gut, aber nicht überragend. Schade ist die Tatsache, dass der Film zwar wie ein Thriller beginnt, aber schließlich als Drama endet und damit sein Ziel etwas verfehlt. Das Ende dagegen ist allerdings schockierend und lässt einen beinahe sprachlos zurück. "Die einzigen Wahrheiten, die Spaß machen, sind die, die man verbergen möchte."

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