Das Leben des David Gale
The Life of David Gale (2003), US Laufzeit 130 Minuten, FSK 12, Thriller, Drama, Kinostart 13.03.2003
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51 Kommentare
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von Alan Parker, mit Kate Winslet und Kevin Spacey
Noch vor wenigen Jahren war David Gale ein angesehener Universitätsprofessor, der mit all seiner Kraft gegen die Todesstrafe in den USA gekämpft hat. Heute sitzt er selbst in der Todeszelle – wegen Mord und Vergewaltigung. Eine Journalistin soll seine Lebensgeschichte zu Papier bringen, daher darf sie ihn im Gefängnis besuchen und mit ihm reden. Den beiden bleiben nur drei Tage, dann steht der Termin für Gales Hinrichtung an.
Cast & Crew
-
Alan Parker
-
Kate Winslet
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Bitsey Bloom
-
Kevin Spacey
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dr. David Gale
-
Laura Linney
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Constance Hallaway
-
Leon Rippy
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Braxton Belyeu
-
Rhona Mitra
-
Matt Craven
Regie
Schauspieler
-
Gabriel Mann
-
Chris Warner
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Burly Orderly
-
Jim Beaver
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Duke Grover
-
Melissa McCarthy
-
Charles Randolph
- Genre
- Thriller, Psychodrama
- Zeit
- 2003, 2003
- Ort
- Vereinigte Staaten von Amerika
- Handlung
- Exekution, Falsche Beschuldigung, Falsche Beschuldigung, Freiheitsentzug, Interview, Interview, Journalist, Professor, Schuld, Schuld, Schuldgefühl, Schuldgefühl, Soziale Ungerechtigkeit, Soziale Ungerechtigkeit, Suizid, Todesstrafe, Ungerechtigkeit, Ungerechtigkeit, Verfolgungsjagd, Verurteilt, Zweifel, Zweifel
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Kritiken (3) — Film: Das Leben des David Gale
Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...
Kommentar löschen"The last shot made me want to throw something at the screen" -
Um der Pflicht Genüge zu tun: "The Life of David Gale" ist ein ordentlich produzierter Film und bietet einen namhaften Cast, der angesichts der zerfaserten Leinwandzeit und der eindimensionalen Charakteranlage, die eindeutig auf das Konto der Drehbuchautoren geht, aber nie wirklich zu brillieren versteht.
Damit wären die positiven Aspekte abgehakt, mehr lobenswertes kann man in Parkers Film nicht finden.
Was man allerdings finden kann, ist eine bescheidene Grundkonstruktion und ein verachtenswerter Tenor: Dass sich das erfundene Biopic vorallem in der ersten Hälfte seiner Spielzeit auf manipulative Rührseeligkeiten verlässt, anstatt mit Fakten zu überzeugen, ist sicherlich noch entschuldbar, kämpfen politisch angehauchte Dramen doch oft mit diesem Malus. Ärgerlich ist jedoch bereits zu diesem Zeitpunkt, dass die Unschuld des namensstiftenden Hauptfigur niemals wirklich zur…
/p>Kritik im Original 9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten
Sonse 2010/10/22 19:05:56
Antwort löschenDa muss ich Ebert und dir deutlich widersprechen. Der Film hat keine Botschaft, keinen Anspruch und will dies in meinen Augen auch gar nicht haben, was der Handlungsverlauf deutlich zeigt. Das ist ein gewöhnliches Thrillerdrama, und als solches ganz okay, mehr allerdings auch nicht. Wer mehr erwartet, der wird zwangsläufig enttäuscht sein.
Hitmanski 2010/10/22 19:16:14
Antwort löschenSchwierig: Ich halte es für nahezu unmöglich, ein politisch und moralisch so aufgeladenes Thema, wie das der Todesstrafe ohne Wertung und ohne Anspruch zu verfilmen. Es als reinen Background für einen konventionellen Thriller zu missbrauchen, hätte in meinen Augen schon fast etwas geschmackloses ansich.
Aber selbst wenn man davon ausgeht, dass es wirklich als wertungsfreie Geschichte intendiert war, dann bleibt immer noch die Tatsache bestehen, dass "David Gale" als Film eben nicht ohne Wertung vonstatten geht: Der Film inszeniert (und klassifiziert) Todesstrafe-Gegner als suspekte und selbstgerechte Fundamentalisten...
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Sonse 2010/10/22 20:09:06
Antwort löschenStimmt, mit den beiden Vorwürfen habe ich auch keine Probleme. Die Kritik muss sich der Film zu recht gefallen lassen.
Hitmanski 2011/02/14 23:59:28
Antwort löschenNaja, da sind wir ja in denau der Zwickmühle, die Sonse oben schon angesprochen hat: Wenn der Film als reiner Thriller betrachtet werden möchte, sei ihm seine Überzeichnung als dramaturgisches Mittel gegönnt, klar. Ich glaube allerdings nach wie vor, dass man ein hochsensibles Thema eben nicht auf reine Unterhaltungsmechanismen des Mediums herunterbrechen kann, bzw. sollte - dass DAVID GALE zugunsten von Genremechanismen seltsam ausrangierte bis reaktionäre Klischees von Todesstrafe-Gegnern als fanatistische Protestler bemüht, um seine Thriller-Dramaturgei aufrecht erhalten zu können, verleiht dem Film in meinen Augen einen bitteren Nachgeschmack, die dem Thema nicht würdig ist.
Von einer "starken Waffe" würde ich vielleicht sprechen, wenn er einen Standpunkt durch simplifizierte Schwarz-Weiß-Malerei darstellen will; aber vor genau solch einer Positionierung drückt sich der Film ja konsequent - seine Überzeichnungen sind letztendlich einfach nur schlampig, und selbstzweckhaft.
Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
Kommentar löschenTodesstrafe: Ja oder Nein? - letztlich befindet sich jedes Individuum mit dieser Grundsatzentscheidung in einem nicht aufzulösenden Spannungsfeld moralischer und ethischer Normen und Werte. Spricht man der Gesellschaft, genauer gesagt dem Staat, das Recht ab, einen anderen Menschen de jure vom Leben in den Tod zu befördern, führt man eine Debatte, deren Argumente sich unweigerlich aus den eigenen Moralvorstellungen ergeben. Hier heißt es dann konsequent zu sein, tangiert man doch einen Bereich, der zu essentiell ist, um jede Gesellschaft, jede Nation nach ihrer Facon selig werden zu lassen. Potentiell verpönte Schlagworte wie Sendungsbewusstsein, Überlegenheit, sowie richtig und falsch, erhalten in diesem Fall ihre Berechtigung. Mit anderen Worten: Wer aus moralischen und ethischen Gründen gegen die Todesstrafe votiert, kann diese Sichtweise nicht zur Disposition stellen, würde der ihm eigene Standpunkt doch ansonsten zu einer Kritik ex negativo geraten, muss also Länder wie…
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenGut besetzter aber letztlich erbärmlicher Film, der sich an seinem großen Thema verschluckt und unentschlossen herumlaviert.Der Film diskreditiert die Todesstrafengegner als fanatische Spinner, denen jedes Mittel Recht ist. Zudem greift der Film so tief in jede Klischeekiste die in der Gegend rumsteht, das es wirklich wehtut. Das Videoband als MacGuffin, der doppelte Haha-Twist am Ende, diese völlig unglaubwürdige Rennen-gegen-die-Zeit-Szene wo es nur um Sekunden geht… Das hat man schon dutzendfach glaubwürdiger und besser gesehen.
Die Guten sind manipulative Psychos, die bösen werden als brettblöde Karikaturen gezeichnet, alles ohne Zwischentöne…
Der Film benutzt das wichtige politische Thema Todesstrafe und macht einen miesen Thriller draus, das seine Botschaft dabei auf der Strecke bleibt und er eine gute Sache denunziert scheint ihn nicht wirklich zu stören. Da hat ja selbst Grisham bessere Bücher geschrieben…
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Kommentare (48) — Film: Das Leben des David Gale
Kommentar schreibenFiora Kicher 2012/01/24 18:28:01
Kommentar löschenDurchaus vorhersehbar, aber trotzdem gut!
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michebavaria1986 2011/12/22 10:56:48
Kommentar löschen„Das Leben des David Gale“ ist ein guter, aber kein bahnbrechender Film über die Todesstrafe.
Gleichsam Drama wie Thriller, kann sich der Film nicht ganz entscheiden, was er nun wirklich sein will.
Die Moral des Films ist alles in allem relativ simpel und wird die persönliche einzelne Meinung zur Todesstrafe nicht ändern, höchstens bestätigen.
Die Attraktion des Films ist sicherlich Hauptdarsteller Kevin Spacey. Auch wenn es nicht eine seiner großen, unvergesslichen Rollen (wie z. B. „American Beauty) ist. Er ist halt einer der besten lebenden Filmdarsteller und sein Schauspiel auch hier absolut fesselnd. So schleicht sich doch der ein oder andere emotional bewegende Moment ein.
Die weiblichen Hauptrollen sind mit Kate Winslet und Laura Linney ebenfalls hochkarätig besetzt. Die beiden haben mir auch ganz gut gefallen. Allerdings hat man die Zwei auch schon in weitaus besseren Performances bzw. Rollen gesehen.
Recht positiv ist mir noch die Musik des Films in Erinnerung.
Das Ende des Films ist beim erstmaligen Sehen doch sehr überraschend und im Großen und Ganzen gelungen. Mehr aber auch nicht.
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Stadi 2011/08/29 15:56:35
Kommentar löschennice..
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Stadi 2011/08/29 17:14:41
Antwort löschenthe movie ;)
Stadi 2011/08/29 18:54:14
Antwort löschenshort and sweet ;)
Stadi 2011/08/29 18:54:15
Antwort löschenshort and sweet ;)
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Stadi 2011/08/29 19:05:08
Antwort löschenthen read the other comments...
guggenheim 2011/08/29 19:53:15
Antwort löschenVersteh ich nicht: Was hat der Film denn mit Nizza zu tun? ^^
Discostu 2011/08/11 10:26:09
Kommentar löschenEin Thriller, der seinem Thema in keinem Moment gerecht wird, im Endeffekt überhaupt nicht gegen die Todesstrafe zu sein scheint, sondern eine oberflächliche, mit Logiklöchern durchsetzte Story liefert, die auch von den guten Schauspielern nicht ausgeglichen werden kann.
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hoffman587 2011/04/27 19:24:59
Kommentar löschenDas Leben des David Gale
"Das Leben des David Gale" ist ein gutes und ruhiges Justizdrama von Alan Parker aus dem Jahre 2003.
Die Darsteller sind solide, so dass Kevin Spacey seine Rolle wieder überzeugend spielt, dennoch fällt Kate Winslet in ihrer Rolle vollkommen aus und wirkt fehlbesetzt.
Dazu tappt es in die ein oder andere Klischeefalle, trotzdem bleibt die Thematik der Hinrichtung fesselnd, doch auch hier lassen sich einige Längen entdecken.
Die Umsetzung, damit sind Regie, Kamera und Drehbuch gemeint, ist bisweilen gut, schwächelt aber an einigen Stellen.
Besonders ärgerlich wirkt an dem Film das scheußliche
08/15-"Gegen die Zeit"-Finale.
Weiterhin bietet er ein doch überraschendes Finale.
Fazit: "Das Leben des David Gale" ist ein solider Film mit Schwächen und einem gutem Hauptdarsteller.
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LynchFan1706 2011/04/27 19:34:15
Antwort löschenIch mag Kate Winslet, aber in der Rolle wirkte sie -mit ihren bis zum Anschlag aufgerissen Augen und dem hektischen Atmen zum Ende des Films- in der Tat unglaubwürdig.
hoffman587 2011/04/27 19:37:34
Antwort löschenJa, ich war auch von ihrer Leistung enttäuscht.
Imagination 2011/04/27 20:24:27
Antwort löschenWarum schreibst du zu Anfang eigentlich immer den Namen des Films, um mit diesem in der nächsten Zeile wieder zu beginnen, obschon doch sowieso jeder sieht, welcher Film gemeint ist? Schreibst du auch für andere Seiten? Ist nicht böse, just curious.
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hoffman587 2011/04/27 20:40:28
Antwort löschenHat sich bei mir so ergeben als Zeichen meines eigenen Stiles, (obwohl ich derweil überlege als erstes den englischen Titel hinzuschreiben), außerdem ist am Anfang meistens der vollständige Titel zu lesen.
Bsp:RED-Älter, härter, besser.
Chris12zero 2011/04/27 23:38:50
Antwort löschenWird Zeit das ich "das Leben des David Gale" auch endlich mal durchleuchte !! ;) ^^
CarrionFairy 2011/04/18 00:07:43
Kommentar löschenkann mir jemand helfen?
spoiler:
1. warum musste die reportersache überhaupt sein, wenn das video eh abgeschickt wird? (stumpfe absicherung?)
2. warum laufen bitte beide noch demonstrativ vor die camera?
3. warum wird der reporterin das endgültige video doch noch zugespielt, obwohl doch alles nach plan verlaufen ist?
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BigDi 2011/04/18 00:57:10
Antwort löschenWeil Dramatik > Logik. Unterhalten tut es ja...
CarrionFairy 2011/04/18 10:12:19
Antwort löschendas ist unbefriedigend... ich glaub, ich gehe mit der wertung nochmal runter
picasso911 2011/04/18 13:33:11
Antwort löschenIch hab das so verstanden:
1. Gale hat das Interview gegeben, um dafür die halbe Million Dollar zu kassieren, die am Ende dann seiner Frau und vor allem seinem Sohn in Spanien zu Gute kommen soll.
2. Das dient vor allem natürlich der Gänsehaut am Ende, zeigt eben noch, wie die Fingerabdrücke von Gale auf die Tüte kommen.
3. Sie bekommt danach das Video, um die Sache als Reporterin öffentlich zu machen. Außerdem könnte man sagen, dass sie, nachdem sie Gales Leben jetzt kennt, die Wahrheit verdient hat.
CarrionFairy 2011/04/18 14:04:57
Antwort löschen1. macht sinn, danke!
2.+3. immer noch unbefriedigend...
BigDi 2011/04/18 14:10:58
Antwort löschenzu 3) Wenn sie das öffentlich macht, dann hat doch der ganze Plan gar keinen Sinn? Er ist so schon seltsam genug in seinen Mitteln, aber wenn das noch aufgedeckt wird, dann kann die Thematik echt einpacken...
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jebiga 2011/06/09 09:56:33
Antwort löschen3. sie fühlt sich schuldig, da sie Gale nicht mehr retten konnte. Er wusste dass er stirbt, darum lies Gale der Reporterin im Nachinein wissen, dass er doch mit dem "Mord" zu tun hatte, um ihr Gewissen zu erleichtern.
CarrionFairy 2011/06/09 10:45:39
Antwort löschen3. hat nichts mit ihrem gefühl zu tun.
dass er sein gewissen erleichtern möchte, mag sein - interessanter ansatz. (auch wenn ich mir bei seiner charakterstudie nicht vorstellen kann, dass das gemeint ist.)
Brazzo 2011/04/18 00:02:54
Kommentar löschenAuch wenn der Regisseur oftmals selbst nicht richtig zu wissen scheint ob er hier nun einen spannenden Thriller oder ein belehrendes Drama macht, so ist "Das Leben des David Gale" trotzdem oder vielleicht auch gerade deshalb ein sehensweter und guter Film. Das Drehbuch gibt eine Menge her, die Darsteller sind solide und die Handlung bleibt obwohl teils etwas überkonstruiert schlüssig und bodenständig. Dazu kommt eine gute filmische Umsetzung in Puncto Kameraführung und Musik. Für mich der wohl gelungenste Film über die Todesstrafe seit "The Green Mile".
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Weltensegler 2011/01/29 00:27:17
Kommentar löschenAlles begann recht harmlos: Reporterin Bitsy fährt mir ihrem Kollegen in ein texanisches Todesgefängnis, um den Anti-Todesstrafe-Aktivisten David Gale zu interviewen. Ich fand die Einführung wirklich gut, das Gefängnis wurde sehr stimmig gefilmt, mat hat sofort gemerkt an was für einem hässlichen Ort man sich nun befand. Das Interview wurde großteils mittels Rückblende erzählt, als erklärte uns der wie immer überzeugende Kevin Spacey wie es zu der Tat bzw. sagen wir besser Anschuldigung kam. Aber genauso spannend und interessant waren die Fragen ob die Todesstrafe eine gute Sache ist, dazu eine Fernsehdiskussion zwischen David Gale und dem Gouvernor. Bitsy soll ihm nun helfen – was in weniger als einer Woche ein Wunder wäre. „You know I’m innocent.“ „No, I don’t.“ Es tat wirklich weh, wie es mit David dann steil bergabging, er verlor langsam so gut wie alles was er vorher hatte, bewegend von Kevin Spacey rübergebracht. Stark waren natürlich jene Szenen die sich gegen die Todesstrafe aussprachen. „He who seeks revenge digs two graves.“ Vielleicht war der Schluss zu überdramatisch, mir gefiel aber wie sich die Geschichte entwickelte, gegen Ende kam noch mal ein ordentlicher Spannungsschub dazu, insgesamt ein überzeugendes Drama mit Thrilleranteil mit einem starken Kevin Spacey, einer Anti-Todesstrafe-Botschaft und gelungenem Ende – allerdings hab ich bei der letzten Szene nur so geschaut. WTF?
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Tjeorrmy 2011/01/29 01:21:35
Antwort löschenPerfekt.
Tyler Durden 22 2011/01/18 10:10:21
Kommentar löschenEin wirklich gut und spannend inszenierter Thriller. Indem die Stars Kate Winslet und Kevin Spacey groß aufspielen.Aber das Ende hat mich leider nicht überzeugt!!
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Sanylein 2010/12/04 22:40:02
Kommentar löschenInteressantes Thema was in diesem Film angesprochen wird, und das Ende fand ich dann doch überraschend.
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kinogaengerin 2010/11/10 12:43:13
Kommentar löschenWie weit würde man gehen, um etwas Großes zu erreichen? Um diese Frage dreht sich im Grunde der ganze Spaß. Das Thema Todesstrafe ist dabei nur Mittel zum Zweck, denn die politische Aussage wird nicht vollends klar. Dafür beeindruckt die schauspielerische Leistung von Kevin Spacey, welche über einige Längen in der Story durchaus hinweg täuschen kann. Kate Winslet macht ihre Sache ebenfalls gut, aber nicht überragend. Schade ist die Tatsache, dass der Film zwar wie ein Thriller beginnt, aber schließlich als Drama endet und damit sein Ziel etwas verfehlt. Das Ende dagegen ist allerdings schockierend und lässt einen beinahe sprachlos zurück. "Die einzigen Wahrheiten, die Spaß machen, sind die, die man verbergen möchte."
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Filmejunkeeee 2010/09/26 20:15:51
Kommentar löschenEin wirklich guter Film, der sich mit einer der spannendsten moralischen Debatten des (amerikanischen) Rechtssystems auseinandersetzt: der Todesstrafe. Neben dem Plädoyer gegen die Todesstrafe zeigt er außerdem, wie weit Menschen (zumindest in der richtigen misslichen Lebenslage) gehen, um für ihre Ziele zu kämpfen. Schade ist die fehlende Logik der Aussage, denn hier schafft es Mr. Gale, alias Kevin Spacey, nur durch einen ausgeklügelten Plan, das System Lügen zu strafen und Sicherheitsmängel aufzudecken. Leider ein Widerspruch in sich, wenn man der scheinbaren Hauptaussage folgen will. Unterstellt man dem Film jedoch nicht die Intention, sich mit einer Seite der Medialle zufrieden zu geben, kann er als gute Metapher für die Zweischneidig des Problems angesehen werden.
Ansonsten spannend (und vor allem überraschend) bis in die letzte Minute.
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DerFilmeKenner 2010/09/09 20:23:24
Kommentar löschenEs gibt vier Sachen an diesem Film, die besonders schlecht sind:
- Die Übergänge zwischen Vergangenheit und Gegenwart.
- Das Wettrennen gegen die Zeit im Finale.
- Kate Winslets Schauspiel.
- Jede Szene, in der Kate Winslet Trauer herüberbringen musste (abgesehen davon, dass diese Szenen schlecht gespielt wurden, ist es nicht nachvollziehbar, warum es ihr so nahe geht, da im Film das Verhältnis zwischen den beiden Hauptfiguren beinahe komplett ausgelassen wurde).
Ich habe zwar nichts gegen Winslet, sonst gibt sie auch zumindest eine solide Leistung ab, hier war sie aber einfach nur schlecht.
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Phine 2011/10/20 17:22:08
Antwort löschenWarum ist deine Bewertung dann doch so hoch?
DerFilmeKenner 2011/10/20 18:19:40
Antwort löschenIch zählte lediglich auf, was mich an dem Film stört; nicht, was ich an ihm schätze.
Strikerth 2010/09/07 03:39:26
Kommentar löschenIch lieber Erbsenzähler, denn sie picken sich alles herraus was sie finden und können und bauschen es zu einem Drama auf. Dieser Film ist bei weitem nicht schlecht und eher einer der besser Krimi-Thriller. Doch bestimmte Leute müssen ja immer was zum nörgeln finden, damit sie in Ruhe sich selber loben können. Ich empfehle euch ihn anzusehen... bildet euch selbst eine Meinung, denn Geschmäcker sind zum Glück nicht ansteckend.
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FordFairlane 2010/10/23 21:26:52
Antwort löschenwar gut der film stimmt
Jizzel 2010/09/06 14:27:10
Kommentar löschenUnglaublich. Es war schon eine Weile her, dass ich den Film das erste Mal gesehen hatte und beim zweiten Schauen ist mir die Genialität dieses Streifens noch bewusster geworden. Dieser Film ist einer der besten Filme aller Zeiten. Er ist Drama, Krimi, Psychospiel, Spannung und alles in einem. Ein Film kann nicht besser sein. Die Schauspieler sind brilliant, phänomenal, unfassbar gut. Das Leben des David Gale passt in kein Superlativ, er ist ein Superlativ.
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bordelaise 2010/09/07 10:17:37
Antwort löschenSchön, dass es dir gefallen hat ;)
8martin 2010/09/06 10:51:35
Kommentar löschenWenn ein überführter Mörder hingerichtet wird, ist das kaum ein Stoff für einen Film, wenn er unschuldig ist, schon. Zwischen diesen beiden Möglichkeiten schwankt Alan Parkers Film und spielt mit den Erwartungen der Zuschauer. Parker findet hier noch eine dritte Lösung. Ein echter Überraschungsknaller! Den ganzen Film hindurch staunten und litten wir mit Kate Winslet und waren von der Unschuld Kevin Spaceys überzeugt. Teilweise sieht man ja sogar den Mord. Kate ist zu überzeugend, sodass wir mit ihr mitbangen und uns wie sie gegen den Lauf der Dinge stemmen. Alle Argumente für und vor allem gegen die Todesstrafe werden in den Dialogen abgearbeitet. Und am Ende ist es gar nicht mehr die Frage, ob Spacey unschuldig ist oder nicht, sondern es bleibt ein flammender Appell, die Todesstrafe abzuschaffen, denn einmal vollzogen ist sie irreversibel. Der Lebenswandel des David Gale bietet nur eine Voraussetzung für seinen Tod.
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cyranorick 2010/09/06 00:30:02
Kommentar löschenUnheimlich starker, intensiver Film mit einem perfekt besetzten und glänzend spielenden Kevin Spacey. Auch Kate Winslet nicht verkehrt.
"Ein Mann stirbt für seine Überzeugungen.", so könnte man den Film in Kurzform umschreiben. Aber der Film hat mehr zu bieten, und spielt - be nur wenigen Längen - mit Bildern und Metaphern, und weiss den Zuschauer mit 2 Wendungen immer wieder zu überraschen oder zumindest zu fesseln.
Mehr kann man sich kaum wünschen.
Habe den Streifen jetzt bereits ein paar Mal gesehen.. wirklich langweilig wird er dabe nie.
Wer ihn noch nicht gesehen hat, sollte das nachholen.
.. ganz nebenbei kann man dann noch einmal seine eigene Meinung zur Todesstrafe überprüfen.
Und ich liebe Filme, die auch nach dem Abspann noch Stoff zum Nachdenken liefern.
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Mr. Pink 2010/09/05 23:11:04
Kommentar löschenGut inszeniertes Drama mit einem wahnsinnig guten Kevin Spacey. Der Film ist bis zur letzten Minute spannend, verpasst es aber leider eine klare Stellung zur thematisierten Todesstrafe zu beziehen.
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Jason Bourne 2010/08/27 19:51:09
Kommentar löschenBewertung ( 7,0 ) Ein Film der mich mit seiner Handlung sehr interresiert hat. Die ganze Handlung wird gut erzählt kommt aber nach einer weile irgendwie zum stehen. Die Motivation der Personen wird immer seltsamer. Das Ende ist wiederum gelungen. Kevin Spacey war eine gute wahl als David Gale. Er spielt gewohnt Souverän. Kate Winslet dagegen wirkt eigentlich austauschbar und nicht überzeugend. Sie wirkt die ganze zeit lustlos. Das Leben des David Gale ist ein guter Film aber als Klassiker wird er nicht in die Geschichte eingehen.
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DerFilmeKenner 2010/09/06 00:44:53
Antwort löschenWarum bewertest du den Film nicht?
reveal 2010/08/26 01:37:07
Kommentar löschenFalls man es schafft, den Film zu sehen, ohne groß nachzudenken, ohne die Charaktere zu bewerten und ihre Motivation, beabsichtigte und erzielte Aussage zu hinterfragen, hat man einen relativ spannenden Film. So spannend, wie ein Film mit einer nahezu vollkommen passiven Hauptfigur denn sein kann. David Gale agiert nicht in der Gegenwart, er erklärt nur. - Der Ausgang steht fest, die Begründung soll einen unterhalten.
*Warnung, ab hier Spoiler*
Ein Professor, der sich gerne selbst reden hört und seine Frau betrügt. Eine widerwärtige Studentin mit gestörten Werten. Politisch motivierte Selbstmorde, davon einer ausgeführt mit Hilfe des Staatsapparates. Also insgesamt ein akzeptabler Film über politischen Fanatismus und die Folgen falscher Beschuldigungen.
Was wollten die Charaktere nochmal aussagen? Kritik an der Todesstrafe... wait, what?
Ah ja, der Herr hat ja nur mit zu gesehen und mit geplant - VÖLLIG UNSCHULDIG. Weinen wir doch noch zusammen mit Kate ein wenig um ihn.
Er hat auch eindeutig bewiesen, dass wenn jemand absichtlich Spuren hinterlässt, die auf eine Tat hindeuten und sich dann nicht verteidigt, er eventuell verurteilt wird. Das war die zwei Selbstmorde eindeutig wert! Man verleihe ihm nachträglich den Heiligenstatus, ach nee halt, er war ja ein Ehebrecher.
*Spoiler Ende*
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