„Das Leben ist schön“ erzählt eine wundervolle Geschichte, eben ein Märchen, das gar nicht erst vorgibt, eine realistische Abbildung der Wirklichkeit zu sein. Die Handlung ist fiktiv, die Hintergründe wahr und genauso wie das Märchen zum Schmunzeln und Träumen anregt, verleitet einen die Realität zum Nachdenken und In-sich-kehren. Der Film schafft es, trotz der Tragik, aus der er weitreichend schöpfen könnte, nicht melodramatisch oder schwerfällig zu werden und versetzt den Zuschauer auch nicht in völlige Depressivität.
Was diesen Film so besonders macht, lässt sich kaum mit Worten beschreiben. „Das Leben ist schön“ bildet eine gelungene Mischung aus feinfühligem Humor, einer märchenhaften Idee und einer liebevollen und detaillierten Umsetzung. Roberto Benignis Film glänzt vor Originalität und authentischer Fantasie!
Zum ersten mal an einem Stück und komplett gesehen. Und was soll man zu Benignis Film noch viel sagen. Wunderschön, herzergreifend und mit einem Filmmusikthema, das Morricone selbst nicht hätte besser machen können.
Ich habe den Film gesehen, nachdem ich die Oscar-Verleihung bei der
Roberto abgesahnt hat, im Fernsehen miterlebt habe. Roberto Benigni's angeborenes? "Overacting" dient dem Film dabei, den Rassenirrsinn und die Lagerschrecken ins Unwirkliche zu verfremden und damit "erträglich" zu machen. Man schwankt als Zuschauer zwischen "das Leben IST schön" und dem im Hals stecken bleiben eines wahren Gefühlsbündels aus 'Lachen, Weinen, Fassungslosigkeit, Ohnmacht'. Benigni schafft es, mehre unterschiedliche Gefühle im Zuschauer klingen zu lassen. Benigni hat natürlich einen anderen Ansatz, aber Filme wie Schindler's Liste, oder das Piano gehen gradliniger, tiefer unter die Haut. Aber troztdem Chapeau!
bin noch viel zu aufgewühlt für einen kommentar ... aber es wurde ohnehin schon alles gesagt!
wenige filme schaffen es, den zuschauer die ganze zeit zu verzaubern und gleichzeitig glück und trauer so perfekt aufeinander abzustimmen ...
einfach zum heulen schön!
Ein wunderbarer Film über die Macht der Imagination, sich über alle Gräuel, die ihr die Welt in den Weg stellt, hinwegzusetzen. Die berührendste italienische Produktion der vergangenen 20-30 Jahre.
P.S.: Unbedingt im O-Ton anschauen! Roberto Benigni ist es wert!
Ein fantastisches vor Lebensfreude nur so strotzendes Meisterwerk das stets die Balance zwischen Unbeschwertheit und den puren Grauen hält,keine Sekunde geschmacklos ist und wohl einer der wichtigsten Filme bezüglich des Themas Holocaust ist.
In der ersten Hälfte bekommt man eine wunderbare und liebenswert-humorvolle Liebeskomödie mit einer gewissen italienischen Leichtigkeit, die zweite Hälfte wird zu einem bitterersnten und tieftragischen Drama über die Deportation der Juden während des 2. Weltkrieges - und behält dabei seine italienische Leichtigkeit. Hut ab für dieses sehr gelungene Spagat!
Er hat 10 bekommen, weil er es schafft, auf eindrucksvolle und herzliche Art zu zeigen, wie man selbst in den schlimmsten und aussichtslosesten Situationen die Hoffnung nicht verliert.
Zustimmung! Ich finde durch die anfängliche Unbeschwertheit wirkt die zweite Hälfte nur umso tragischer. Ich war vollkommen baff als ich den im Fernsehen gesehen hab.
hat man uns doch tatsächlich jahrelang was vorgelogen: im KZ wars ja gar nicht so schlimm, eher wie ein verlängertes ferienlager mit etwas strengeren aufsehern!
ne, aber mal im ernst, mag die erste hälfte noch als seichte und leicht verkitschte liebeskomödie mit vorhersehbaren und platten witzchen durchgehen, instrumentalisiert benigni den holocaust danach auf schamloseste weise, um sich selbst abzufeiern und in szene zu setzen. und im nachhinein hat sich ja auch gezeigt dass dieser tabubruch äußert hilfreich und seiner karriere förderlich war, hat sich also gelohnt...
Darf man Komödien über den Holocaust schreiben? Ich denke, unter bestimmten Bedingungen, ja. Der Film verharmlost nicht die geschichtlichen Tatsachen, und er macht sich auch nicht lustig. Er zeigt vielmehr einen Weg, wie man sich eben nicht brechen lassen kann und seine Würde unter unwürdigen Umständen verteidigen kann.
Richtig habe ich das erst verstanden, nachdem ich den Roman "Roman eines Schicksallosen" gelesen hatte. In dieser autobiografischen Erzählung von Imre Kertesz spricht ein Buchenwald-Überlebender im letzten Kapitel vom "Glück des Konzentrationslagers". Das soll keine Provokation sein, sondern zeigt, wie jemand sich die Autonomie über sein eigenes Leben und auch seine Bewertung (Reduktion auf den Opfer-Status) nicht aus der Hand nehmen lässt.
Ähnlich stellt sich diese Thematik auch in dem sehenswerten Film "Zug des Lebens" oder - mit Einschränkung - sogar bei "Inglourious Basterds".
Hehe, genau, alle die nicht mindestens 8 Punkte geben, haben den Film nicht verstanden. Die Möglichkeit, dass der Film einfach nicht funktioniert ist ausgeschlossen. Kannste so unter jeden Film schreiben.
Natürlich steht es jedem frei, ein Film so zu bewerten wie es ihm vorschwebt. Doch wenn man den Film aufgrund von Anhaltspunkten, welche man nicht verstanden hat, bewertet, sollte man diese womöglich nochmal überdenken.
Eine Ode an die Menschlichkeit, die zeigt, dass der menschliche Geist und die Daseinsfreude mehr als nur existent bleibt ...trotz unzähliger Versuche der Menschen selbst eben jene auszulöschen.
Der großartig spielende Roberto Begnini, der der Unschuld des Kindes zuliebe mit einem übertrieben albernen Stechschritt zu seiner Hinrichtung schreitet, wird sich bei mir im Gedächtnis unwiderruflich einbrennen.
Ich kann zu diesen Film nicht alles sagen, denn er ist alles. Schön, lustig aber auch traurig grausam, traurig... Ein Meisterwerk. Muss ihn mir aber nochmal in italienisch angucken, die deutsche Syncro von Benigni gefällt mir gar nicht :(
Der wohl traurigste Film den ich bisher sah.
In der ersten Hälfte des Films, die an eine leicht überdrehte romantische Komödie erinnert, versucht der redegewandte Italiener Guido seine "geliebte Prinzessin" Dora mit allen Mitteln zu erobern. Er lässt buchstäblich die Hosen herunter, um sie zu amüsieren, und sie kann seinem Charme sichtlich nicht widerstehen.
Doch dann sieht man die ersten Risse durch diese heile Welt gehen, in der alles so wunderbar läuft für Guido: Ein Pferd wird grün angemalt, Kinder müssen seltsame Rechenaufgaben über die Eliminierung Behinderter lösen, Soldaten marschieren durch die Straßen, Juden und Hunde sind in Geschäften verboten - aber Guido scheint das alles gar nicht wahrzunehmen. Nichts hält ihn ab, Dora ihrem unsympathischen Verlobten zu entreißen, sie zu heiraten und mit ihr einen Sohn, Giosuè, zu bekommen.
Die drei sind glücklich, alles ist perfekt - bis die Familienidylle brutal auseindergerissen wird, weil der jüdische Guido und sein Sohn ins KZ abtransportiert werden.
Die zweite Hälfte des Films zeigt die herzzerreißenden Versuche Guidos, seinem Sohn weiszumachen, der schreckliche Aufenthalt im KZ sei ein lustiges Spiel, bei dem es einen Panzer zu gewinnen gibt, und den Kontakt zu Dora zu halten, die freiwillig mit ins KZ gefahren ist. Guido versucht mit aller Macht, seinen Optimismus und seine Fröhlichkeit zu behalten, obwohl sein Lachen teilweise recht hysterisch wirkt, damit Giosuè nicht mitbekommt, wie sehr die unmenschliche Arbeit im KZ seinen Vater mitnimmt. Er soll trotz allem lernen, dass das Leben schön ist.
Eine Komödie über den Holocaust zu schreiben, klingt erst mal empörend, aber dieser Film ist trotz seiner Lustigkeit sehr ernst und spielt die Grausamkeiten im KZ keineswegs herunter. Er zeigt außerdem auf wunderschöne und herzerwärmende Art, dass man selbst in den schlimmsten Situationen nicht die Hoffnung verlieren sollte. Und nicht zuletzt hat er so ein trauriges, bitteres, schönes, tragisches, absurdes Ende - macht mich immer wieder fertig.
Der Film lässt einen mit einem seltsamen Knoten in der Brust zurück, weil man nicht weiß, ob man jetzt lächeln oder weinen soll, wenn man an ihn zurückdenkt.
Fazit: Ein absolutes Meisterwerk!
Einer der mit weitem (!) Abstand zynischsten Filme, die ich kenne (was mir jetzt nach ca. 15 Jahren seit der letzten Sichtung erst auffällt). Das ist alles schön, zwar kitischig, aber auch irgendwie bewegend, ganz lustig und locker leicht. Das Problem ist auch gar, dass als Szenario der Holocaust verwendet wird, es ist eine vollkommen gängige Praxis schimme Katastrophen als Szenario für Unterhaltungsmedien zu nutzen. Das heißt natürlich sicherlich nicht, dass man das nicht kritisieren dürfe, aber sich dann allein an einem Film aufzuhängen wäre unfair und inkonsquent.
Was man dem Film aber durchaus vorworfen kann ist, dass man das Gefühl nicht los wird, dass er den Zuschauer eben so behandelt wie Guido Giosué (der schauspielerisch übrigens nur ein wenig über Jake Lloyd agiert) behandelt. Zwischentöne, in denen der Schrecken des Arbeitslagers gezeigt werden fehlen. Der Holocaust als Spiel, der Film endet mit dem Triumphgeschrei "Wir haben gewonnen!". Das die Liebe eines Vaters die Nazigreuel überwinden können, das ist eine kraftvolle Botschaft, die allerdings bitter schmeckt, wenn man vorher das klägliche Häuflein KZ-Überlebender die Straße runterschlurfen gesehen hat, unterlegt mit fröhlicher Musik.
Das größte Problem ist einfach, dass der Ton des Filmes im Vergleich zwischen erster und zweiter Hälfte schlicht nicht wirklich merklich umschwingt. Es gibt vereinzelt starke Bilder und Szenen (der Leichenberg, das Wiedersehen mit dem Doktor), aber mehr als eine ganz nette Liebesgeschichte ist der Film nicht (und selbst als solcher wird die Suspension of Disbelief ganz schön strapaziert).
Seltsam, ich finde den Film demgegenüber geradezu anti-zynisch. Er ist ein Stück weit aus der Perspektive Giosués erzählt, der die ganze Schrecklichkeit des Holocausts eben noch nicht begreift. Für mich schafft es der Film gerade, sich mit Leichtigkeit über den ganze absurden Nazi-Bullshit lustigzumachen, und gleichzeitig den Ernst der Lage spätestens mit Guidos Ermordung zu zeigen (auch davor malt sich jeder, der in Geschichte aufgepasst hat, aus, welchen Grausamkeiten die Insassen ausgesetzt sind). Auch als dem Tode geweihter KZ-Insasse kann man sich des Lebens erfreuen und dort ist das noch rebellischer und mutiger als sonst irgendwo. (Imho.)
Der Film macht sich, meiner Meinung nach, nichtmal primär über die nazionalsozialistische Ideologie lustig, das kommt lediglich am Anfang vor. Das fand ich auch ganz ok, allerdings auch nicht so herausragend.
Das Problem ist nur, dass sich dieser locker-leichte Grundton, den der Film am Anfang dem aufkommenden Nationalsozialismus entgegenstellt (auch ein bisschen diskutabel) am Ende auch versucht dem Leben im KZ entgegenzustellen und damit entgleist er. Natürlich kann man sich seines Lebens freuen, auch wenn man im KZ ist. Man sollte sich aber nicht unbedingt daran freuen, dass man im KZ ist. Und das ist (sehr böse und überspitzt gesagt) der Grundtenor.
Man mag sich die Frage stellen, wie man ein derart abscheuliches Ereignis wie den Holocaust in eine Komödie verarbeiten kann, ohne das Ganze ins Lächerliche zu ziehen. Tatsächlich aber schafft es Benigni, dem Zuschauer das ganze Szenario aus den Augen eines Kindes zu zeigen, welches allen Umständen zum trotz glauben soll, dass das Leben schön ist.
Wer dies für unmöglich oder empörend hält, der sollte dem Film unbedingt eine Chance geben – er wird überrascht sein!
Erster Teil unterhaltsam, zweiter Teil höchst tragisch. Es ist lang her als mir zuletzt bei einem Film Tränen in den Augen standen. Auch extrem gute Leistung von Benigni.
wir "mussten" den Film schon in der Volksschule auf italienisch schauen,und als ich ihn ein paar Jahre später nochmal sah verstand ich auch warum:Dieser Film ist ein wichtiger Teil unserer Kultur (zumindest hier in Italien)
Der Film ist bei weitem nicht so gut, wie ich es mir erhofft hatte. Die ersten 45 Minuten kann man getrost in die Tonne kloppen, sie wirkten einfach nur albern und dümmlich. Erst ab dem Auftreten Giosué´s (des Sohns) wird die Handlung ernster und der Film spannender. Die Art der Umsetzung des Lebens im KZ ist recht gut gelungen, vor allem auch das Ende des Films. Um dies sehen zu können muss man aber erstmal den nervigen ersten Teil mit dem ätzenden Gelaber des Protagonisten aushalten, es lohnt sich allerdings.
Man hasst ihn oder man liebt ihn. Mittelmäßige Bewertungen geben hier nur Charakterschwache ohne Meinungsbildungsfähigkeit und Beurteilungsvermögen, die nicht wissen, was sie hiervon halten sollen.
Es sicher schwierig einen Film über den Holocaust zu machen, denn die Sachen, die dort passierten sind schrecklich. Ebenfalls ist es für jeden unterschiedlich, wie jemand so einen Film annimmt, denn es ist sicher verständlich, dass es Leute gibt die diesen Film geschmackslos finden.
Meiner Meinung nach besticht der Film durch die tolle schauspielerische Leistung von Benigni, der es schafft von einem total glücklichen und verrückten Mann zu einem verantwortungsvollen und liebevollen Menschen zu wechseln. Die Geschichte ist bewegend und total authentisch. Ich kann jeden nur empfehlen sich diesen Film anzuschauen, denn es ist ein Film, der den Holocaust "mal anders" verarbeitet.
Das Leben ist schön - Kritik
IT 1997 Laufzeit 124 Minuten, FSK 6, Komödie, Drama, Kinostart 12.11.1998
Kritiken (3) — Film: Das Leben ist schön
Anj S: Mann beisst Film
Kommentar löschen„Das Leben ist schön“ erzählt eine wundervolle Geschichte, eben ein Märchen, das gar nicht erst vorgibt, eine realistische Abbildung der Wirklichkeit zu sein. Die Handlung ist fiktiv, die Hintergründe wahr und genauso wie das Märchen zum Schmunzeln und Träumen anregt, verleitet einen die Realität zum Nachdenken und In-sich-kehren. Der Film schafft es, trotz der Tragik, aus der er weitreichend schöpfen könnte, nicht melodramatisch oder schwerfällig zu werden und versetzt den Zuschauer auch nicht in völlige Depressivität.
Was diesen Film so besonders macht, lässt sich kaum mit Worten beschreiben. „Das Leben ist schön“ bildet eine gelungene Mischung aus feinfühligem Humor, einer märchenhaften Idee und einer liebevollen und detaillierten Umsetzung. Roberto Benignis Film glänzt vor Originalität und authentischer Fantasie!
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
goodspeed: KultHit.de / O L O s B L O G
Kommentar löschenZum ersten mal an einem Stück und komplett gesehen. Und was soll man zu Benignis Film noch viel sagen. Wunderschön, herzergreifend und mit einem Filmmusikthema, das Morricone selbst nicht hätte besser machen können.
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenIch habe den Film gesehen, nachdem ich die Oscar-Verleihung bei der
Roberto abgesahnt hat, im Fernsehen miterlebt habe. Roberto Benigni's angeborenes? "Overacting" dient dem Film dabei, den Rassenirrsinn und die Lagerschrecken ins Unwirkliche zu verfremden und damit "erträglich" zu machen. Man schwankt als Zuschauer zwischen "das Leben IST schön" und dem im Hals stecken bleiben eines wahren Gefühlsbündels aus 'Lachen, Weinen, Fassungslosigkeit, Ohnmacht'. Benigni schafft es, mehre unterschiedliche Gefühle im Zuschauer klingen zu lassen. Benigni hat natürlich einen anderen Ansatz, aber Filme wie Schindler's Liste, oder das Piano gehen gradliniger, tiefer unter die Haut. Aber troztdem Chapeau!
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (85) — Film: Das Leben ist schön
Kommentar schreibenHanno Jones 2012/01/15 06:49:34
Kommentar löschenbin noch viel zu aufgewühlt für einen kommentar ... aber es wurde ohnehin schon alles gesagt!
wenige filme schaffen es, den zuschauer die ganze zeit zu verzaubern und gleichzeitig glück und trauer so perfekt aufeinander abzustimmen ...
einfach zum heulen schön!
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
sikkmeidack 2012/01/15 10:46:32
Antwort löschenFreundschafts-dash beendet. Alles Schöne für dich.
Hanno Jones 2012/01/15 10:56:06
Antwort löschennaja wennde meinst ...
bissel übertrieben die reaktion aber ok :D
HymnOfABrokenMan 2012/01/13 09:45:18
Kommentar löschenEin wunderbarer Film über die Macht der Imagination, sich über alle Gräuel, die ihr die Welt in den Weg stellt, hinwegzusetzen. Die berührendste italienische Produktion der vergangenen 20-30 Jahre.
P.S.: Unbedingt im O-Ton anschauen! Roberto Benigni ist es wert!
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Universalgirl 2012/01/02 10:17:26
Kommentar löschenEin fantastisches vor Lebensfreude nur so strotzendes Meisterwerk das stets die Balance zwischen Unbeschwertheit und den puren Grauen hält,keine Sekunde geschmacklos ist und wohl einer der wichtigsten Filme bezüglich des Themas Holocaust ist.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Joeyjoejoe17 2011/12/31 15:49:52
Kommentar löschenIn der ersten Hälfte bekommt man eine wunderbare und liebenswert-humorvolle Liebeskomödie mit einer gewissen italienischen Leichtigkeit, die zweite Hälfte wird zu einem bitterersnten und tieftragischen Drama über die Deportation der Juden während des 2. Weltkrieges - und behält dabei seine italienische Leichtigkeit. Hut ab für dieses sehr gelungene Spagat!
9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
Taddl 2011/12/31 16:04:25
Antwort löschenWirklich gutes Ding, aber 10Punkte sind dann doch 'n bisschen viel.
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Joeyjoejoe17 2011/12/31 22:29:58
Antwort löschenEr hat 10 bekommen, weil er es schafft, auf eindrucksvolle und herzliche Art zu zeigen, wie man selbst in den schlimmsten und aussichtslosesten Situationen die Hoffnung nicht verliert.
J4KOB 2012/01/08 19:54:13
Antwort löschenZustimmung! Ich finde durch die anfängliche Unbeschwertheit wirkt die zweite Hälfte nur umso tragischer. Ich war vollkommen baff als ich den im Fernsehen gesehen hab.
Mimuschka 2011/12/21 01:13:28
Kommentar löschenhat man uns doch tatsächlich jahrelang was vorgelogen: im KZ wars ja gar nicht so schlimm, eher wie ein verlängertes ferienlager mit etwas strengeren aufsehern!
ne, aber mal im ernst, mag die erste hälfte noch als seichte und leicht verkitschte liebeskomödie mit vorhersehbaren und platten witzchen durchgehen, instrumentalisiert benigni den holocaust danach auf schamloseste weise, um sich selbst abzufeiern und in szene zu setzen. und im nachhinein hat sich ja auch gezeigt dass dieser tabubruch äußert hilfreich und seiner karriere förderlich war, hat sich also gelohnt...
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten
ElMagico 2011/12/21 09:32:25
Antwort löschenWusste auch nie recht was ich davon halten sollte!
Ripley1 2011/12/21 11:11:28
Antwort löschenDarf man Komödien über den Holocaust schreiben? Ich denke, unter bestimmten Bedingungen, ja. Der Film verharmlost nicht die geschichtlichen Tatsachen, und er macht sich auch nicht lustig. Er zeigt vielmehr einen Weg, wie man sich eben nicht brechen lassen kann und seine Würde unter unwürdigen Umständen verteidigen kann.
Richtig habe ich das erst verstanden, nachdem ich den Roman "Roman eines Schicksallosen" gelesen hatte. In dieser autobiografischen Erzählung von Imre Kertesz spricht ein Buchenwald-Überlebender im letzten Kapitel vom "Glück des Konzentrationslagers". Das soll keine Provokation sein, sondern zeigt, wie jemand sich die Autonomie über sein eigenes Leben und auch seine Bewertung (Reduktion auf den Opfer-Status) nicht aus der Hand nehmen lässt.
Ähnlich stellt sich diese Thematik auch in dem sehenswerten Film "Zug des Lebens" oder - mit Einschränkung - sogar bei "Inglourious Basterds".
Super8951 2012/01/08 03:32:15
Antwort löschen6, setzen. Thema nicht verstanden. @Kritik, nicht der Kommentar
Alle 5 Antworten zeigen
TheDrPepperPower 2012/02/05 04:11:26
Antwort löschenHehe, genau, alle die nicht mindestens 8 Punkte geben, haben den Film nicht verstanden. Die Möglichkeit, dass der Film einfach nicht funktioniert ist ausgeschlossen. Kannste so unter jeden Film schreiben.
Super8951 2012/02/07 18:08:23
Antwort löschenNatürlich steht es jedem frei, ein Film so zu bewerten wie es ihm vorschwebt. Doch wenn man den Film aufgrund von Anhaltspunkten, welche man nicht verstanden hat, bewertet, sollte man diese womöglich nochmal überdenken.
MasterZ 2011/12/02 13:34:09
Kommentar löschenDen Film kann man nur lieben!! einfach ein Klassiker!!
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billy_! 2011/11/09 19:25:12
Kommentar löschenKlassiker
Kommentar gefällt mir Antworten
moxl 2011/11/09 15:26:20
Kommentar löschenEine Ode an die Menschlichkeit, die zeigt, dass der menschliche Geist und die Daseinsfreude mehr als nur existent bleibt ...trotz unzähliger Versuche der Menschen selbst eben jene auszulöschen.
Der großartig spielende Roberto Begnini, der der Unschuld des Kindes zuliebe mit einem übertrieben albernen Stechschritt zu seiner Hinrichtung schreitet, wird sich bei mir im Gedächtnis unwiderruflich einbrennen.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
geheimer333 2011/09/17 12:19:14
Kommentar löschenIch kann zu diesen Film nicht alles sagen, denn er ist alles. Schön, lustig aber auch traurig grausam, traurig... Ein Meisterwerk. Muss ihn mir aber nochmal in italienisch angucken, die deutsche Syncro von Benigni gefällt mir gar nicht :(
Der wohl traurigste Film den ich bisher sah.
4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Petunientopf42 2011/09/08 16:10:43
Kommentar löschenIn der ersten Hälfte des Films, die an eine leicht überdrehte romantische Komödie erinnert, versucht der redegewandte Italiener Guido seine "geliebte Prinzessin" Dora mit allen Mitteln zu erobern. Er lässt buchstäblich die Hosen herunter, um sie zu amüsieren, und sie kann seinem Charme sichtlich nicht widerstehen.
Doch dann sieht man die ersten Risse durch diese heile Welt gehen, in der alles so wunderbar läuft für Guido: Ein Pferd wird grün angemalt, Kinder müssen seltsame Rechenaufgaben über die Eliminierung Behinderter lösen, Soldaten marschieren durch die Straßen, Juden und Hunde sind in Geschäften verboten - aber Guido scheint das alles gar nicht wahrzunehmen. Nichts hält ihn ab, Dora ihrem unsympathischen Verlobten zu entreißen, sie zu heiraten und mit ihr einen Sohn, Giosuè, zu bekommen.
Die drei sind glücklich, alles ist perfekt - bis die Familienidylle brutal auseindergerissen wird, weil der jüdische Guido und sein Sohn ins KZ abtransportiert werden.
Die zweite Hälfte des Films zeigt die herzzerreißenden Versuche Guidos, seinem Sohn weiszumachen, der schreckliche Aufenthalt im KZ sei ein lustiges Spiel, bei dem es einen Panzer zu gewinnen gibt, und den Kontakt zu Dora zu halten, die freiwillig mit ins KZ gefahren ist. Guido versucht mit aller Macht, seinen Optimismus und seine Fröhlichkeit zu behalten, obwohl sein Lachen teilweise recht hysterisch wirkt, damit Giosuè nicht mitbekommt, wie sehr die unmenschliche Arbeit im KZ seinen Vater mitnimmt. Er soll trotz allem lernen, dass das Leben schön ist.
Eine Komödie über den Holocaust zu schreiben, klingt erst mal empörend, aber dieser Film ist trotz seiner Lustigkeit sehr ernst und spielt die Grausamkeiten im KZ keineswegs herunter. Er zeigt außerdem auf wunderschöne und herzerwärmende Art, dass man selbst in den schlimmsten Situationen nicht die Hoffnung verlieren sollte. Und nicht zuletzt hat er so ein trauriges, bitteres, schönes, tragisches, absurdes Ende - macht mich immer wieder fertig.
Der Film lässt einen mit einem seltsamen Knoten in der Brust zurück, weil man nicht weiß, ob man jetzt lächeln oder weinen soll, wenn man an ihn zurückdenkt.
Fazit: Ein absolutes Meisterwerk!
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Dachsman 2011/08/13 18:17:56
Kommentar löschenEiner der mit weitem (!) Abstand zynischsten Filme, die ich kenne (was mir jetzt nach ca. 15 Jahren seit der letzten Sichtung erst auffällt). Das ist alles schön, zwar kitischig, aber auch irgendwie bewegend, ganz lustig und locker leicht. Das Problem ist auch gar, dass als Szenario der Holocaust verwendet wird, es ist eine vollkommen gängige Praxis schimme Katastrophen als Szenario für Unterhaltungsmedien zu nutzen. Das heißt natürlich sicherlich nicht, dass man das nicht kritisieren dürfe, aber sich dann allein an einem Film aufzuhängen wäre unfair und inkonsquent.
Was man dem Film aber durchaus vorworfen kann ist, dass man das Gefühl nicht los wird, dass er den Zuschauer eben so behandelt wie Guido Giosué (der schauspielerisch übrigens nur ein wenig über Jake Lloyd agiert) behandelt. Zwischentöne, in denen der Schrecken des Arbeitslagers gezeigt werden fehlen. Der Holocaust als Spiel, der Film endet mit dem Triumphgeschrei "Wir haben gewonnen!". Das die Liebe eines Vaters die Nazigreuel überwinden können, das ist eine kraftvolle Botschaft, die allerdings bitter schmeckt, wenn man vorher das klägliche Häuflein KZ-Überlebender die Straße runterschlurfen gesehen hat, unterlegt mit fröhlicher Musik.
Das größte Problem ist einfach, dass der Ton des Filmes im Vergleich zwischen erster und zweiter Hälfte schlicht nicht wirklich merklich umschwingt. Es gibt vereinzelt starke Bilder und Szenen (der Leichenberg, das Wiedersehen mit dem Doktor), aber mehr als eine ganz nette Liebesgeschichte ist der Film nicht (und selbst als solcher wird die Suspension of Disbelief ganz schön strapaziert).
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nurleben 2011/08/23 00:03:12
Antwort löschenSeltsam, ich finde den Film demgegenüber geradezu anti-zynisch. Er ist ein Stück weit aus der Perspektive Giosués erzählt, der die ganze Schrecklichkeit des Holocausts eben noch nicht begreift. Für mich schafft es der Film gerade, sich mit Leichtigkeit über den ganze absurden Nazi-Bullshit lustigzumachen, und gleichzeitig den Ernst der Lage spätestens mit Guidos Ermordung zu zeigen (auch davor malt sich jeder, der in Geschichte aufgepasst hat, aus, welchen Grausamkeiten die Insassen ausgesetzt sind). Auch als dem Tode geweihter KZ-Insasse kann man sich des Lebens erfreuen und dort ist das noch rebellischer und mutiger als sonst irgendwo. (Imho.)
Dachsman 2011/08/24 21:36:44
Antwort löschenDer Film macht sich, meiner Meinung nach, nichtmal primär über die nazionalsozialistische Ideologie lustig, das kommt lediglich am Anfang vor. Das fand ich auch ganz ok, allerdings auch nicht so herausragend.
Das Problem ist nur, dass sich dieser locker-leichte Grundton, den der Film am Anfang dem aufkommenden Nationalsozialismus entgegenstellt (auch ein bisschen diskutabel) am Ende auch versucht dem Leben im KZ entgegenzustellen und damit entgleist er. Natürlich kann man sich seines Lebens freuen, auch wenn man im KZ ist. Man sollte sich aber nicht unbedingt daran freuen, dass man im KZ ist. Und das ist (sehr böse und überspitzt gesagt) der Grundtenor.
quellecair 2011/05/15 21:17:23
Kommentar löschenMan mag sich die Frage stellen, wie man ein derart abscheuliches Ereignis wie den Holocaust in eine Komödie verarbeiten kann, ohne das Ganze ins Lächerliche zu ziehen. Tatsächlich aber schafft es Benigni, dem Zuschauer das ganze Szenario aus den Augen eines Kindes zu zeigen, welches allen Umständen zum trotz glauben soll, dass das Leben schön ist.
Wer dies für unmöglich oder empörend hält, der sollte dem Film unbedingt eine Chance geben – er wird überrascht sein!
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Punsha 2011/05/13 23:18:12
Kommentar löschenErster Teil unterhaltsam, zweiter Teil höchst tragisch. Es ist lang her als mir zuletzt bei einem Film Tränen in den Augen standen. Auch extrem gute Leistung von Benigni.
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jjdd 2011/04/18 09:09:17
Kommentar löschenwir "mussten" den Film schon in der Volksschule auf italienisch schauen,und als ich ihn ein paar Jahre später nochmal sah verstand ich auch warum:Dieser Film ist ein wichtiger Teil unserer Kultur (zumindest hier in Italien)
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Glurz 2011/03/09 16:30:15
Kommentar löschenIm Italienischunterricht gesehen, einer der besten Filme, die ich gesehen habe.
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Homer Sapiens 2011/03/09 14:39:44
Kommentar löschenDer Film ist bei weitem nicht so gut, wie ich es mir erhofft hatte. Die ersten 45 Minuten kann man getrost in die Tonne kloppen, sie wirkten einfach nur albern und dümmlich. Erst ab dem Auftreten Giosué´s (des Sohns) wird die Handlung ernster und der Film spannender. Die Art der Umsetzung des Lebens im KZ ist recht gut gelungen, vor allem auch das Ende des Films. Um dies sehen zu können muss man aber erstmal den nervigen ersten Teil mit dem ätzenden Gelaber des Protagonisten aushalten, es lohnt sich allerdings.
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Filmfan95 2011/02/19 14:27:51
Kommentar löschenEinfach nur ein großartiger Film in dem man lachen und weinen kann.
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GigiBuffon 2011/02/11 16:49:10
Kommentar löschenFür mich einer der emotionalsten Filme die, wenn man sich voll und ganz darauf einlässt, einen teif berühren.
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King Jey Key 2011/03/18 09:22:02
Antwort löschenDu bisch schwul
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GigiBuffon 2011/04/03 12:26:10
Antwort löschenUnd du hesch kei ahnig was e guete film usmacht
Mahboob 2011/05/03 14:09:41
Antwort löschenIch gebe euch beidi rächt
Benchyl 2011/01/10 13:23:41
Kommentar löschenMan hasst ihn oder man liebt ihn. Mittelmäßige Bewertungen geben hier nur Charakterschwache ohne Meinungsbildungsfähigkeit und Beurteilungsvermögen, die nicht wissen, was sie hiervon halten sollen.
7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten
Flunsi 2011/05/12 22:29:42
Antwort löschensagte er und bewertete mit 5. :)
ghutmann102 2011/11/25 18:11:25
Antwort löschen5 . Was soll ich davon halten ? :-D
Alle 4 Antworten zeigen
TheDrPepperPower 2012/01/24 03:43:33
Antwort löschenDieser Kommentar spricht mir aus der Seele. Grüße von einem weiteren 5er.
Benchyl 2012/02/04 13:22:33
Antwort löschenDa grüß' ich mal zurück :D
Nordtveid 2011/01/05 20:15:02
Kommentar löschenEs sicher schwierig einen Film über den Holocaust zu machen, denn die Sachen, die dort passierten sind schrecklich. Ebenfalls ist es für jeden unterschiedlich, wie jemand so einen Film annimmt, denn es ist sicher verständlich, dass es Leute gibt die diesen Film geschmackslos finden.
Meiner Meinung nach besticht der Film durch die tolle schauspielerische Leistung von Benigni, der es schafft von einem total glücklichen und verrückten Mann zu einem verantwortungsvollen und liebevollen Menschen zu wechseln. Die Geschichte ist bewegend und total authentisch. Ich kann jeden nur empfehlen sich diesen Film anzuschauen, denn es ist ein Film, der den Holocaust "mal anders" verarbeitet.
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