Das Leben ist schön
La Vita è bella, IT 1997 — Kritik
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Berlinale in den 1990er - Hosen voll und nix zu sagen
2010/02/08 08:50:00
Dem Mutigen gehört die Welt. So lautet zumindest das Sprichwort. Leider war Mut etwas, was wir der Berlinale in den 1990er Jahren so gar nicht unterstellen können.
Kommentare — Sehenswert 7.9
Der Film Das Leben ist schön wurde von 4294 Mitgliedern bewertet.
cpt. chaos 2010/01/24 22:39:52
Völlig überbewertet - hab den Film nur zur Hälfte gesehen.
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mistral36 2010/02/09 14:19:02
Überbewertet ist auch die Tatsache, die zweite Hälfte eines Filmes zu sehen. Da wird ja eh nur noch das Ende vorbereitet.
Ich schaue übrigens nur immer die 10 Minuten in der Mitte.
Shion 2010/01/09 18:32:42
Ein wunderschöner Film, dem es gelingt, den Zuschauer zum Lachen, gleichzeitig aber auch zum Weinen zu bringen.
Zudem zeigt er auf eine ganz andere Art die Absurdität und Sinnlosigkeit des dritten Reiches auf, wie etwa in der Szene als der Junge fragt wieso in der Bäckerei ein Schild hängt auf welchem steht, das Juden und Hunde in diesem Laden keinen Zutritt haben und der Vater entgegnet, dass er am Vortag mit seinem chinesischem Freund und dessen Känguruh eine Apotheke besuchen wollte, diese Apotheke jedoch Chinesen und Kängeruhs den Zutritt verbietet.
Das rührende bei diesen Szenen ist, dass man einerseits lachen muss über die zu jeder Situation passenden Erklärung( und für ein Kind auch sehr plausiblen Erklärungen) des Vaters( z.B. warum die deutschen Soldaten so viel schreiben, warum der Sohn sich verstecken muss), wie er sich darum bemüht für seinen Sohn die Welt in Ordnung zu halten und somit ein sehr lächerliches Bild der Nazis vermittelt, zum anderen kennt man jedoch als Zuschauer die Lage in der sie sich befinden und empfindet es gleichzeitig als sehr traurig, was vor allem am Ende deutlich wird, als der Junge aus seinem Versteck den Vater beobachtet, der noch ein letztes Mal bevor er erschossen wird sein Kind glauben lässt, dass alles nur ein Spiel ist.
Wirklich ein sehr schöner Film, voller Optimismus.
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Pherano 2010/01/08 11:39:46
Wie bereits desöfteren schon erwähnt: Die zweite Weltkriegsgeschichte wird hier völlig anders beschrieben. Zwar ist die traurige Gewissheit immer noch vorhanden, der liebevolle Vater allerdings macht aus dem Horror eine schöne Welt... Zumindest versucht er es. Ein besonderer Film!
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jana.86 2010/01/02 21:43:52
Sehr schöner Film, traurige Geschichte.
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christofs 2009/10/31 11:29:40
Was Benigni hier wagt uns was ihm hier auch gelingt ist einzigartig - ob man das Unterfangen nun gut oder schlecht findet - und der Film polarisiert. Man kann dem Regisseur und Hauptdarsteller vorwerfen, dass er die Greul des Dritten Reiches operationalisiert, das Leiden der Opfer zur emotionalen Fassade seines filmischen Schaffens macht. Das zu beurteilen, sei jedem anheimgestellt. Aber ihm gelingt es, den Zuschauer in ein einzigartiges Labyrinth der Gefühle zu führen. Wer über die Gestik, Mimik - kurz das Spiel Begninis lachen kann, wie das bei mir der Fall ist, der wird auch hier immer wieder die Leichtigkeit spüren, die in jedem Moment überschattet wird vom Gewicht der dunklen Geschichte. Ich will die historische Ansiedlung des Plots hier nicht beurteilen - aber das cineastische Experiment ist, um das Mindeste zu sagen, sehenswert.
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sikkmeidack 2009/10/24 00:31:05
Eine schreckliche Schmonzette. Ich finde Roberto Benigni so unterhaltsam wie einen weißgesichtigen und schwarz gekleideten Pantomimen, der den Fensterscheibentrick vorführt und dabei mit wundweit aufgerissenen Kulleraugen und einem mundgeschürzten "O" die Leute zur Interaktion und dem sich Bespaßt fühlen, zwingen.
Erschütternd schlecht.
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alanger 2009/10/24 01:01:17
stimmt, so kann mans auch sagen. klasse.
nurleben 2009/10/24 03:24:49
humorlose banausen :P! ;)
Zausel 2009/10/22 10:25:19
Richtig schöner Film.
Emotionsreich und auch interessant.
Großes Kino
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peterpit 2009/10/07 10:24:46
Ein wunderschöner, aber auch sehr trauriger Film!
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Schlegel 2009/09/21 19:15:09
Von Adorno stammt der Ausspruch, nach Auschwitz ließen sich keine Gedichte mehr schreiben. Gedichte vielleicht nicht, aber für dümmliche Filme zum Thema ist allemal Platz. An der Tür, die "Schindlers Liste" aufgestoßen hat (so ehrenwert das Anliegen des Films auch war), geben sich mittlerweile Kitschbrüder aller Couleur die Klinke in die Hand. Der Holocaust wird trivialisiert bis der Arzt kommt; die Überlebenden können sich ohnehin nicht mehr lange wehren, wenn sie es nicht schon leid sind. Wen es wirklich noch interessiert, dem empfehle ich "Nacht und Nebel" von Alain Resnais.
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alanger 2009/09/21 19:33:45
was sagst du zu "der zug des lebens"?
Schlegel 2009/09/21 20:09:36
Den fand ich wirklich gut! Komisch, hab ich gar nicht dran gedacht. Ist bei mir auch schon ein Weilchen her.
stalker 2009/09/22 02:17:02
N Prof hat mir mal zu erklären versucht, dass Adorno sich mit diesem Zitat auf Naturlyrik bezöge. Aber ganz was anderes, weils passt, hab neulich im tiefen Osten n Wahlplakat gesehen, "Damit der Arzt bleibt" stand da drauf, Partei sag ich nicht, weil auch Wahlen trivial, wie Auschwitz, wie universitäre Bildung oder sogar Fernsehen, so trivial.
kom4 2009/09/28 08:47:52
Ich verstehe deine sehr allgemein gehaltene Kritik mal überhaupt nicht... Was genau hat dich an diesem Film gestört?
Schlegel 2009/09/28 19:41:15
Mich stört an diesem Film, dass er sich nicht um eine angemessene künstlerische Form bemüht. Deshalb Adorno. An der Form zeigt sich, ob etwas Qualität hat. Es gibt einfach Stoffe, denen mit der althergebrachten Form nicht beizukommen ist. Erst Recht nicht mit manipulativer Hollywood-Dramaturgie. Voraussetzung ist natürlich immer, dass überhaupt das Interesse an einer ernsthaften Auseinandersetzung besteht. Eben das kann ich bei Benigni nicht feststellen. Im besten Fall ist der Film trivial, deshalb hat er wohl auch so viele Befürworter. Aber hält man etwas lebendig, indem man es trivialisiert?
dbassart 2009/11/08 11:16:38
selten so einen nonsense gelesen. dass man den film oder auch benigni oder auch beides nicht mag, ist die eine sache. aber dem film 0 punkte mit einer derart weit hergeholten "begründung" zu geben, ist eine andere. wer entscheidet, was wann angemessen ist? du? wer entscheidet, welchen stoffen (themen nehme ich an...) man mit althergebrachter form nicht beizukommen hat? du? wieso ist gerade dieser film althergebrachte form??? warum sprichst du hier von einer hollywood-dramaturgie und dann auch noch von einer manipulativen?
ich wäre echt an deinen antworten interessiert.
gruß basti
Schlegel 2009/11/08 20:28:37
Lieber Basti, empfehle diesen Artikel, den alanger dankenswerterweise ausgegraben hat:
http://www.wsws.org/de/1998/nov1998/beni-n17.shtml
Darüber gab es bereits weiter unten eine Diskussion. Jeder Film verkürzt ja das, was er erzählt, auf die eine oder andere Weise. Bei einem Film über den Holocaust ergibt sich daraus eine gewisse Verantwortung für die Macher. Findest du nicht? Ich finde: Benigni hat diese Verantwortung unzureichend wahrgenommen. Nicht weil er eine Komödie über den Holocaust gedreht hat. Sondern weil er den Holocaust für eine Komödie missbraucht hat. Den Rest siehe Link. Ich bin tatsächlich der Ansicht, dass weitgehend eindimensionale Figuren, Späßchen und Rührung zu wenig sind für eine "Holocaust-Komödie". Auch wenn der Film vorgibt, Risiken einzugehen, er bleibt doch immer auf den Pfaden weichgespülter Konfektionsware. Damit hat er zum Thema ausser Banalitäten nichts beizutragen.
dbassart 2009/11/15 17:29:07
also habe mir die diskussion sowie den artikel unter dem geposteten link durchgelesen.
der artikel ist in meinen augen schwachsinn (und ich meine, hier möglichst objektiv zu bleiben).
seit wann stellt man fragen an kunstwerke wie: ist es aufrichtig? ist es schön? vertieft es unser mitgefühl für die menschen? usw. abgesehen davon, dass derartige fragen von jedem für sich beantwortet werden müssen, habe ich jetzt eigentlich noch nichts darüber gehört, dass sich kunst anhand dieser kriterien als solche identifiziert.
vor allem: ist es schön? was soll das denn für eine frage sein. ist klar, dass hier immer subjektiv entschieden wird. und das sagt doch auch nichts über die qualität an sich aus. selbst wenn das gros der leute positiv reagiert. sieht man doch an den charts, zb.....
weiter führt der autor aus, dass benigni eine komödie in einem kz dreht. seh ich nicht so, der film ist imo anfangs eine komödie die sich langsam aber sicher zu einer bitterironischen tragikomödie (wenn überhaupt) mit nem doch-noch-happy-end entwickelt. zudem nimmt sich der film, wie auch schon von anderen erwähnt, nicht so ernst, wie manche das gerne hätten.
das finde ich aber gerade gut. denn das ist nicht gleich bedeutend mit respektlosigkeit oder fehlender achtung vor der thematik. warum auch.
ferner frage ich mich, wer wem vorschreibt, wie man sich mit bestimmten themen auseinanderzusetzen hat.
also mir leuchtet die argumentation null ein. ich würde gern mehr schreiben, aber das sprengt hier wohl den rahmen. vielleicht will ja einer nen thread im forum aufmachen ;)
zu guter letzt: ich HASSE kitsch, mehr alles alles andere auf dieser welt. wirklich! und ich finde diesen film nicht kitschig.
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Schlegel 2009/11/15 21:56:04
Zur Schönheit: Diese hat ja nichts mit „Behübschung“ zu tun, und ich denke, so ist es im Artikel von David Walsh auch gemeint. Die Schönheit eines Kunstwerks, also auch eines Films, liegt in der Form, und dort in der Genauigkeit der Form. Das hatte ich weiter oben u. a. mit Adorno schon einmal angedeutet, du hast das als „nonsense“ bezeichnet, nunja. Weiter bist du der Ansicht, „Das Leben ist schön“ sei keine Komödie, die in einem KZ spielt, sondern nur am Anfang eine Komödie und dann wird der Humor abgedreht, gerade rechtzeitig, vermute ich, wie beim Wasserhahn. Und überhaupt, der Film nimmt sich ja selber nicht so ernst. Wenn er sich nicht ernst nimmt, was hat er uns dann zum Holocaust zu sagen? Das Problem ist: Der Film mag zu Teilen spaßig sein, er mag sich auch emotional geben – aber er ist eines nicht: genau. Weder in der Figurenzeichnung, noch in der Beschreibung von Zeit und Umfeld. Klar, ist ja alles eine Komödie, muss nicht so genau sein. Noch einmal: Eine gute Karikatur entlarvt ihren Gegenstand durch Reduktion und Übertreibung. Was ist wohl unabdingbar, damit sie ihren Gegenstand trifft? Genauigkeit. Das macht die Komödie generell zu einem anspruchsvollen Genre. Von einer Komödie über den Holocaust ganz zu schweigen. Ich bleibe dabei: Alles was Benigni in seinem trivialen Film entlarvt, ist seine eigene Schlichtheit. Niemand schreibt hier irgendwem irgendetwas vor. Aber – und ich mag mich wiederholen – eine Komödie über den Holocaust bringt Verantwortung mit sich. Willst du das ernsthaft bestreiten?
dbassart 2009/11/16 22:45:34
ich bestreite nicht, dass dieses wie auch viele andere themen ein maß an verantwortung voraus setzen. will jetzt nicht 'klugscheißerisch' daher kommen, aber ich muss an dieser stelle erwähnen, dass ich mich genau mit diesem thema - holocaust, dessen vorgeschichte aber vor allem dessen verlauf und hergang - sehr, wirklich sehr intensiv auseinander gesetzt habe. ich denke, hier liegt wahrscheinlich der kern unserer meinungsverschiedenheit. ich finde durchaus, dass man sich mit einem solchen thema auch mal auf eine so seichte weise auseinander setzen kann. unstreitig ist, dass er hier mit teilweise simplen klamauk einer sehr ernsten materie entgegentritt. ich finde genau das gut. denn er bleibt trotdem treffsicher und vor allem ironisch/selbstironisch. natürlich nimmt der film sich nicht ernst. zumindest nicht in dem maß, als dass er diese von dir angesprochene genauigkeit in angriff nimmt. aber imo bewusst. das verbietet ja schon der kern des parts, der im kz spielt. denn es ist völlig unmöglich, dass ein solches theater auch nur im ansatz möglich gewesen wäre. alleine schon die tägliche kontrolle der kapos, geschweige denn der aufseher hätte ein verstecken einer person unmöglich gemacht. ich sage auch nicht, dass der film ab eintritt in das kz keine komödiantischen züge mehr aufweist. aber du streitest es doch nicht ab, dass der film vorher in weiten teilen reiner klamauk, versehen mit einer gesunden prise treffsicherer liebenswürdigkeit ist. nur entwickelt er sich eben dann doch etwas anders.
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dieses stück nimmt die ganze philosophie der nazis auf recht simple - aber niemals niveaulose - art und weise auf die schippe. nicht erst im kz. das grüne pferd, der schulinspektor. das sind doch bewusst blödsinnig inszenierte szenen, die dem thema in soweit gerecht werden, als dass sie die ganze stumpfsinnigkeit und idiotie dieser ideologie entsprechend ins lächerliche ziehen.
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ich bleib auch auf dieser definition von kunst bzw. schönheit der kunst hängen. die form und die genauigkeit der form. ich finde es schon grundsätzlich extrem schwierig, über kunst zu diskutieren. aber meinung meinung nach ist eine definition über diesen weg schlicht falsch. aber hier gehts definitiv zu weit. denn gerade kunst ist ein stichwort, dass kaum subjektiver gesehen werden kann.
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anyway, wollte nicht agressiv werden. konnts nur schwer verstehen, wie man hier satte null punkte verteilen kann ;)
borgdrone 2009/09/19 13:28:42
grosses Kino
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Vincent_Vega 2009/07/31 00:22:24
Es ist schon bemerkensert, wie Roberto Begnini es geschafft hat mit einem so schwierigen Thema wie dem Holocaust so umzugehen.
Besonders beeindruckt hat mich der Charakter von Begnini im Film, der auch noch aus der schlimmsten Situation versucht das Beste zu machen und mit viel Witz versucht seinem Sohn und seiner Frau die Angst zu nehmen.
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horstkalauer 2009/07/25 16:49:18
Ein Film den ich nie besitzen werde. Weil ich diesen Film nicht gucken kann (außer er läuft im TV). Dieser Film ist so schön während der ersten 40 min. das es kaum auszuhalten ist. Wie dann die reale Wirklichkeit des Holocaust von Benigni in einem Spiel um einem Panzer verpackt wird, ist absolut zu Recht mit dem Oscar premiert worden. Ich weine jedes mal!
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stillertony 2009/07/15 22:02:18
Ich habe bei dem Film auch geweint. Vor Wut!
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stalker 2009/05/26 17:18:09
Nein. Ist es nicht.
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guggenheim 2009/04/28 15:59:48
Puh, der Film hinterlässt einen emotionalen Krater. Hier lacht man, freut sich, ärgert sich, fühlt sich schrecklich und doch (SPOILER): der Junge auf dem "gewonnenen" Panzer, mit diesem Glück in seinen Augen, der erfreut einen. Um gleich darauf wieder zu bedenken, dass sein Vater nicht mehr lebt! Bombe, schwerer Stoff, genial umgesetzt! Danke, Roberto Benigni!
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Dissonanz 2009/04/07 20:55:07
Ein wunderbar herzlicher und netter Film, genau wie Benigni selbst. Der eigentliche Ernst der Geschichte leidet jedoch etwas unter der Komik.
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Asiatix 2009/03/26 15:54:54
Ein ganz besonderes Highlight der Filmgeschichte. Ein trauriges Thema sehr bewegend und dennoch ohne exzessive Tragik verarbeitet. Roberto Benigni ist ein wahnsinnig guter Schauspieler, zumindest in dieser Rolle. Ganz dickes Kompliment für diesen Film!
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SteveZissou 2009/03/13 14:00:48
Der Film ist schön!
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xiudt 2009/02/04 15:47:41
Entschuldigung, ich mag mich hier etwas in die Nesseln setzen...
...aber ich finde den Film leider nur durchschnittlich, aufgrund einer einzigen Tatsache:
Eine wunderbare, lebensbejahende Geschichte wird hier zerstört durch sinnloses und deplaziertes Overacting von Roberto Benigni. Einen OSCAR für den Besten ausländischen Film hat er sicher verdient, doch schauspielerisch ist der gute Mann einfach nur peinlich, tut mir leid das so sagen zu müssen; dies hat er in zahlreichen anderen (weitaus belangloseren Filmen) eindrucksvoll bewiesen. Seine überzogen hingekasperte Performance ist dieses Filmes und Stoffes einfach nur unwürdig.
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nurleben 2009/01/27 17:01:41
Neben Happy-Go-Lucky meine Lieblingskomödie.
Ein wunderbar lebensbejahender Film :):):).
An vielen Stellen zum Schreien komisch, an anderen tieftraurig.
So kann man die Geschichte auch aufarbeiten.
Und coolerweise kann man sich den legal bei MSN Movies anschauen (is dort auch so ziemlich der einzige gute Film :P:P:P) ;).
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Zari 2008/12/17 15:06:51
DAS LEBEN IST SCHÖN! Zumindest dann, wenn du daran glaubst und dich auf die schönen Dinge des Lebens konzentrierst!
Genau dies ist die Botschaft dieses wunderbaren, zurecht preisgekrönten Films.
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Somima 2008/10/22 19:34:44
Der Film ist Poesie - fabelhaft erzählt
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cannibal83 2008/09/11 22:16:10
Klasse Film, der das Thema 2. Weltkrieg sehr ungewöhnlich angeht. Langeweile kommt niemals auf, weder bei den humorvollen noch bei den dramatischen Szenen.
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alanger 2008/09/06 02:16:04
dummer, verlogener kitsch.
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Strikerth 2009/10/23 05:25:03
begründung? in wie fern? wieso verlogen? wieso dumm? ... wieso bashen leute nicolas cage? wer weis! oder kannste es mal erläutern...bitte!?!?
alanger 2009/10/23 11:23:06
ich empfehle, schau dir 'der zug des lebens' an. da dieser, kluge, ehrliche garnicht kitschige film für sich spricht kann ich mir weiteres zu diesem ärgerlichen benigni mist sparen.
nicolas cage?
Kris 2009/10/23 11:48:28
Das ist aber mal wieder ein sehr heißes Eisen...
Ich zum Beispiel empfinde das, was Du als kitschig bezeichnest, als rührend und poetisch. Und die Kombination des "Kitsches" mit den tragischen Ereignissen hat eine sehr nachhaltige emotionale Wirkung. Aber vielleicht muss man sich darauf auch einlassen können.
Aber was das mit Nicolas Cage zu tun hat verstehe ich auch nicht.
alanger 2009/10/23 12:01:47
besser als david walsh kann ich es auch nicht sagen warum ich den film für schlecht (und wegen der wichtigen thematik sogar für ärgerlich) halte. ich würde es nur drastischer formulieren:
http://www.wsws.org/de/1998/nov1998/beni-n17.shtml
Kris 2009/10/23 13:10:01
Wie fies. Statt selbst zu argumentieren, gibst Du mir diesen Profi-Text zu lesen. Und doch, ich müsste auch ihm widersprechen.
Vor allem stört mich, dass weniger der Film, sondern vor allem die Beweggründe des Regisseurs untersucht und kritisiert werden:
"Ich kann mich auch schwer des Eindrucks erwehren, daß es Benigni abgesehen von seinen ehrenhafteren Absichten zumindest teilweise gerade darum ging, für mutig und provokativ gehalten zu werden." - Aber: Dies sagt überhaupt nichts über die Qualität eines Films aus und man müsste es beinahe jedem zur Last legen, der sich filmisch oder sonst irgendwie künstlerisch mit dem Thema befasst. Demnach ist auch "Schindlers Liste" "verlogen", weil Spielberg dabei ganz offensichtlich nach dem Oscar geschielt hat. Außerdem: Wie viele Filme werden wohl gemacht, weil die Macher als mutig und provokativ gelten wollen? Heißt das, dass diese Filme dann alle schlecht und verlogen sind?
"Mich hat der Film nicht ergriffen" - Ansichtssache! Und - wie gesagt - man muss sich darauf einlassen können. Lehne ich Benigni und die Idee einer Holcaust-Komödie von Anfang an ab, würde mir das vermutlich auch nicht gelingen.
"Die Kluft zwischen der Realität des Konzentrationslagers und deren Darstellung ist erschreckend tief." - Meiner Meinung nach ist das gewollt. Die Dinge zu verharmlosen und uns erst lachen zu lassen, um uns dann mit dem Grauen zu konfrontieren - Ich finde das mutig und auf mich hat das seine Wirkung nicht verfehlt.
Dass hier Benigni "moralische Qualitäten" abgesprochen werden und er als selbstverliebt bezeichnet wird, sei jetzt mal dahingestellt. Schließlich zeugt es auch von einer gewissen Provokation, einen Film abzulehnen, weil man den Regisseur nicht mag und man sich darüber aufregt, dass sein Film bei vielen Menschen Anklang findet.
(ähäm)
Dass Du es selbst drastischer formulieren würdest überrascht mich übrigens nicht im Geringsten :-)
alanger 2009/10/23 13:26:16
das man eigentlich unfassbahr grauenvolles auch mit den mitteln einer komödie darstellen kann, zeigen die erwähnten beispiele (sein oder nicht sein...). ich kann da nur nochmal als bestes beispiel den 'zug des lebens' (auch eine komödie über die holocoustthematik) empfehlen.
lange rede...
letztlich gehts aber bei mir darum wie ich einen film empfinde. und den benigni film fand ich nicht nur schlecht, ich habe mich darüber geärgert.
alanger 2009/10/23 13:31:18
und nicolas cage habe ich NICHT gebasht!
Kris 2009/10/23 13:32:04
Das ist mal ein gutes Statement. Denn über das Gefühl, das einem ein Film vermittelt, kann man nicht streiten.
alanger 2009/10/23 13:40:58
na siehste, auch von mir gibts ab und an mal ein gutes statement;)
Kris 2009/10/23 13:48:22
Hey, das habe ich überhaupt nicht niemals je bestritten!
Schlegel 2009/10/23 14:43:53
Überzeugender Artikel. "Das Leben ist schön" ist vor allem deshalb ein einziges Ärgernis, weil Inhalt und Form zu keinem Moment übereinstimmen. Wie David Walsh schon schreibt: Benigni scheitert in heilloser Selbstüberschätzung an seinem Thema, aber nicht ehrenhaft sondern auf niedrigstem Niveau.
Kris 2009/10/23 19:18:22
Hm, und ich dachte, nein, ich finde, dass Inhalt und Form (scheinbar) nicht richtig zusammen passen, ist das Besondere an dem Film!
Schlegel 2009/10/24 15:13:36
Wenn ich für große Füße kleine Schuhe kaufe, ist das nicht besonders, sondern schmerzhaft.
Amalthea 2009/10/24 18:46:06
Da können Aschenputtels Schwestern ein Lied von singen! Aprospos: Der Film erzählt ein Märchen und hilft, das Unfassbare zu verarbeiten. "Was wäre wenn" funktioniert mit der Holocaust-Thematik erholsam gut, man siehe nur Inglourious Basterds.
Kris 2009/10/25 12:40:29
Na ja, ich kann mir ja auch sehr viele verschiedene Schuhe an meine Größe 38-Füßchen ziehen. Müssen ja nicht immer die gleichen langweiligen Treter sein. Wäre ja sehr traurig.
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Schlegel 2009/10/25 18:06:08
Tarantino hat in seiner Genrespielerei zu keiner Zeit den Anspruch, sich ernsthaft mit dem Holocaust auseinandersetzen zu wollen. Es geht ihm ums Kino und um die Lust und den Schrecken daran. Die Rolle der Deutschen entspricht etwa jener in einem Indiana-Jones-Film. Benigni ist ganz klar unter anderen Voraussetzungen angetreten: nämlich mit seiner Komödie einen ernstzunehmenden Beitrag zum Thema abzuliefern. Der schon erwähnte „Zug des Lebens“ zeigt, dass das funktionieren kann. Die Stärke einer guten Karikatur (meinetwegen auch eines Märchens) liegt ja in der Reduktion, und diese hat immer auch etwas Entlarvendes. Allerdings sollte der Erzähler seinen Gegenstand schon sehr gut kennen, sonst entlarvt er am Ende nur seine eigene Dummheit. So geschehen bei Benigni, in dessen Film beinahe alles der eigenen Eitelkeit untergeordnet wird. Bei rund sechs Millionen Toten schon erstaunlich. Das Argument der immergleichen „langweiligen Treter“ überzeugt mich in dem Zusammenhang nicht, egal wie weit die Shoa inzwischen zurückliegt.
Kris 2009/10/25 23:35:42
Vielleicht kann man sich einem Thema einfach auf verschiedene Arten widmen. Manche spricht das dann an, Andere nicht. Ich finde es durchaus entlarvend, wie Benigni die Nazi-Ideologie vorführt. Die Eitelkeit, von der hier ständig die Rede ist, ist mir persönlich nicht aufgefallen. Aber wenn man sich anschaut, bei wie vielen Menschen der Film Anklang gefunden hat und wie viele er eben doch berührt hat, würde ich mal sagen, die Schuhe haben ihm schon ganz gut gepasst.
taubken 2008/09/02 15:41:42
der erste und einzige film bei dem ich heulen musste.
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russell 2008/05/15 17:12:47
ich konnte mit dem film nicht viel anfangen und war (wegen der political correctness (((g))) )froh, daß es ja auch noch den "zug des lebens" gab, der mich schon ziemlich begeisterte.
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freakfried 2008/05/04 12:22:16
hab ich dieses wochenende zum ersten mal gesehn und ich war tiefst bewegt. der film ist endlich mal ein gegenstück zu den anderen 2. weltkriegs-dramen, die ich bei allem respekt langsam nciht mehr sehen kann. genialer roberto benigni!
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JimiHendrix 2008/04/21 21:45:56
Wunderbar, trauriger, bewegender Film, mit einem oscarreifen Roberto vor und hinter der Kamara.
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Darbon 2008/03/21 14:16:31
Etwa zeitgleich lief der deutlich bessere "Zug des Lebens" ("Es heißt nicht Fihrer sondern Führer!").
Die Kasperle-Oper "Das Leben ist schön" leidet neben ihrer opulenten Aufdringlichkeit unter dem outrierten Spiel des larmoyanten Spaßvogels Benigni. Leute, die sich gern lachende und weinende Pierrots an die Wand hängen, mögen berührt sein.
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elli fratelli 2008/03/10 17:30:56
Stellt sich die Frage, wie würde man sich selber verhalten. Wer hier von Kitsch spricht, dem fehlt die Empathie in schweren Zeiten andere zu schützen. Ich finde dass der Film trotz seiner speziellen Aufarbeitung, die Ernsthaftigkeit des Stoffes durchaus begreiflich machen kann.
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