Das letzte Schweigen
Das letzte Schweigen (2010), DE Laufzeit 118 Minuten, FSK 0, Drama, Kinostart 19.08.2010
14 Bewertungen
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34 Kommentare
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von Baran bo Odar, mit Ulrich Thomsen und Katrin Saß
Es ist ein unerträglich schwüler Tag im Sommer, als die 13-jährige Sinikka plötzlich spurlos verschwindet. Der Film Das letzte Schweigen porträtiert die verzweifelte Suche nach dem kleinen Mädchen. Als Sinikkas Fahrrad schließlich an der selben Stelle gefunden wird, an der vor genau 23 Jahren ein junges Mädchen ermordet wurde, bricht die Welt der Protagonisten von Das letzte Schweigen zusammen. Denn es finden sich auch frische Blutspuren am Fundort, so dass das Schlimmste befürchtet werden muss. Doch nicht nur für die verzweifelten Eltern beginnt nun die schwierigste Zeit ihres Lebens. Durch die Nähe der Umstände zu dem damaligen Verbrechen müssen alle Beteiligten von damals erneut die Vergangenheit konfrontieren. So durchleidet die Mutter der ermordeten Pia ein zweites Mal ihre Ängste von vor 23 Jahren. Und wie zerbrechlich und unberechenbar das Leben wirklich ist, zeigt der Regisseur von Das letzte Schweigen, Baran bo Odar, schließlich auch am Beispiel der Ermittler sowie der beiden damaligen Täter. (TM)
Cast & Crew
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Baran bo Odar
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Ulrich Thomsen
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Peer Sommer
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Katrin Saß
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Elena Lange
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Burghart Klaußner
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Krischan Mittich
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Wotan Wilke Möhring
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Timo Friedrich
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Sebastian Blomberg
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) David Jahn
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Claudia Michelsen
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Julia Friedrich
Regie
Schauspieler
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Roeland Wiesnekker
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Karl Weghamm
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Oliver Stokowski
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Matthias Grimmer
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Karoline Eichhorn
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ruth Weghamm
-
Jule Böwe
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jana Gläser
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Charly Hübner
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Roman Mittich
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Anna Lena Klenke
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Hildegard Schroedter
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Johannes Suhm
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Amon Robert Wendel
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Malte Friedrich
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Melina Fabian
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Kara McSorley
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Alex Ross
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Baran bo Odar
-
Richard Shakocius
- Genre
- Drama
- Zeit
- Gegenwart, Gegenwart
- Ort
- Bayern, Bayern, Deutschland, Deutschland
- Handlung
- Entführung und Mord, Fahrrad, Kind, Mord an Kind, Mordopfer, Opfer, Opfer und Täter, Tatort, Verbrechen, Verdächtiger, Vergangenheitsbewältigung
- Stimmung
- Berührend, Ernst, Spannend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Das letzte Schweigen
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- Das letzte Schweigen: film-zeit.de
- Das letzte Schweigen: critic.de














Kritiken (10) — Film: Das letzte Schweigen
SiameseMax: SiameseMovies
Kommentar löschenDie deutsche Produktion „Das letzte Schweigen“ hat mich einmal mehr erkennen lassen, wie wertvoll es sein kann, Filme, blind aus dem Regal der Videothek gegriffen, völlig unvorbelastet zu schauen. Wie ich im Nachhinein feststellte, wird der Film mit sehr gemischten, sogar überwiegend negativen Kritiken bedacht. Von fehlender psychologischer Tiefe ist da die Rede, der Film überzeuge zwar visuell, aber berühre nicht, Regisseur Baran bo Odar wolle mehr, als er letztlich erreichen könne. Zugegeben, die inszenatorischen und dramaturgischen Mittel, die Debütant bo Odar hier einsetzt, um einerseits zu unterhalten und andererseits zu erschüttern, sind nicht gerade subtil. Untermalt mit nahezu kontinuierlich dröhnenden, dissonanten Bassklängen verkörpert das hochkarätige Ensemble die allesamt mehr oder minder traumatisierten Charaktere in stylish-ästhetisierten Bildern flirrender Sommerhitze in trügerischer Idylle, eingebettet in eine verschachtelte, oftmals unchronologische…
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stuforcedyou 2011/04/24 16:59:07
Antwort löscheneinfach nur ein richtig toller kommentar
Jörg Brandes: Hamburger Morgenpost Jörg Brandes: Hamburger Morgenpost
Kommentar löschenWas den Regisseur neben der Tätersuche vor allem interessiert, ist das Innenleben seiner Figuren. Denen bürdet er allerdings gleich so viele seelische Lasten auf, dass es für mindestens zwei Filme gereicht hätte. [...]
Fast scheint es, als sei dem Regisseur mehr an einer Ästhetisierung seiner Bilder als an Logik gelegen. Und ärgerlich ist auch, dass jede spannende Handlungsentwicklung von schrillen Tönen akustisch vorweggenommen wird.
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Jessica Düster: Kölner Stadtanzeiger Jessica Düster: Kölner Stadtanzeiger
Kommentar löschenDie multiperspektivische Erzählweise und die psychologisch-soziologische Unterfütterung atmen skandinavische Tradition und stammen ursprünglich aus der Feder des hessischen Wahlfinnen Jan Costin Wagner. Autor und Regisseur Baran bo Odar adaptiert dessen Roman in seinem Debüt nicht ohne Längen und Schnitzer, aber durchweg spannend und mit exzellentem Gespür für Atmosphäre.
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Rupert Koppold: Stuttgarter Zeitung Rupert Koppold: Stuttgarter Zeitung
Kommentar löschenTatsächlich schafft Odar es hier, Personen zu charakterisieren, Spannung aufzubauen, Atmosphäre zu schaffen. Doch so exzellent die einzelnen Teile inszeniert sind, im Großen und Ganzen will dieser Film zu viel. Fast jede Einstellung giert nach Bedeutung, fast jeder Ton hört sich nach schwerem Schicksal an, fast jeder Protagonist - von den Eltern der Opfer über den Kommissar bis hin zum Täter - erweist sich als Sammelstelle für beschädigtes Leben. Nein, ein Meisterstück ist "Das letzte Schweigen" nicht geworden. Aber mit all seinen Macken interessanter als manches, was so rund und routiniert dahinläuft.
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Harald Peters: WamS, Die Welt, taz, Berlin... Harald Peters: WamS, Die Welt, taz, Berlin...
Kommentar löschenDer Regisseur hält sich weniger damit auf, die Zuschauer in eine Tätersuche zu verwickeln, sondern bleibt bei gemächlichem Tempo lieber an den Figuren und sieht zu, wie sie versuchen, mit Schuld und Verlust weiterzuleben. Weil es sich bei dem Film aber um einen Krimi handelt, muss ein Täter präsentiert werden. Und bo Odar löst dieses Problem so geschickt, dass man nicht "Ach, der war's!" denkt, sondern: "Na klar, war es der!". Und hinterher fragt man sich, ob das wirklich so stimmt.
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Jan Schulz-Ojala: der Tagesspiegel Jan Schulz-Ojala: der Tagesspiegel
Kommentar löschenEs ist von vielem zu viel in diesem Film. Die Musik, die dauerdräut und dröhnt und noch im Klavier-Abspann so insistierend auf der Tonika herummacht, als wolle sie überhaupt kein Ende finden. Die Trauernden aller Professionen und Generationen, die ihre Lieben an Lustmörder oder auch an den Krebs verlieren. Die Luftbilder, die die Handlung zeitlich strukturieren sollen – und immer, wenn der nächste Wochentag über Baumkronen oder Kornfeldern eingeblendet wird, ertönt ein dumpfes Bumm-Bumm. Und so weiter.
Andererseits: Wie oft ist von allem zu wenig im deutschen Kino. Da tut es gut, wenn einer aufs Ganze geht. Vor allem, wenn er jung ist wie der 32-jährige Münchner Filmhochschulabsolvent Baran bo Odar. Nur wer seine Grenzen überspringt, lernt sie kennen. [...]
Und trotzdem: Sogar die Schwächen dieses Films sind stark, weil sie das Gefühl durchdringender Verstörung auf ihre Weise unterstreichen. Wie schön, wenn ein Regisseur das Genre nicht bloß bedient, sondern als Herausforderung begreift, Größeres anzupeilen. Auch wenn er am Ende wohl nicht mehr ganz genau wusste, was es war.
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Peter Uehling: Berliner Zeitung Peter Uehling: Berliner Zeitung
Kommentar löschenIn Baran bo Odars Thriller "Das letzte Schweigen " wird die Spannungsschraube der Psychologie durch die zuweilen rohe Gewalt der Kameraeinstellung ersetzt. Das ergibt immerhin am Anfang eine bemerkenswerte erzählerische Ruhe; die Figuren bewegen sich fast wie in Trance durch eine nicht näher bezeichnete deutsche Kleinstadt im Sommer samt Vorort-Siedlungen und Natur. Doch ab irgendeinem Punkt läuft diese Optik leer, findet sie nicht zur Sache, begnügt sie sich mit der Politur von Oberflächen, statt sie genau zu beobachten.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenGroßartige Kamerarbeit, die kinotaugliche Stimmungsbilder schafft, die von der exzellenten Besetzung in einem ruhigen, beklemmenden Thriller umgesetzt werden, der bis zum Ende gefangen nimmt. Das der Regisseur die düsteren Psychogramme immer wieder mit lebensnahem , zum Teil sehr schwarzen Humor konterkariert, lässt das lakonische Finale um so dramatischer wirken. Sehenswert.
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HerrLehmann 2010/08/17 10:21:49
Antwort löschenDen hatte ich bisher so gar nicht auf dem Schirm...werd ich mir mal vormerken, klingt vielversprechend.
O.Baumgarten: Schnitt O.Baumgarten: Schnitt
Kommentar löschenDas letzte Schweigen verbreitet mit seinen gelähmten, hilflosen Figuren eine dumpfe, fast bedrohliche Atmosphäre, die besonders durch die Verwendung der herausragenden Musik pointiert unterstrichen wird. In wunderlichen »Air«-Sound gekleidet schwellen ätherische Melodien an und vereinen auf bizarre Weise die Schönheit der Bilder, die Traurigkeit der Figuren sowie die Widerwärtigkeit des Geschehens zu einem düster-hypnotischen Ganzen.
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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...
Kommentar löschenWenn der Titel nicht schon besetzt gewesen wäre, hätte man den Film auch „Gespenster“ nennen können. Denn jede der fein gezeichneten Hauptfiguren wird von seinen Gespenstern gequält und gejagt. Mit dieser Verfilmung des mehrfach ausgezeichneten Bestsellers "Das Schweigen" von Jan Costin Wagner gibt Regisseur Baran bo Odar sein verstörend intensives Kinodebüt. Dieser Film schafft eine beklemmende Atmosphäre der konstanten Spannung, wie man sie nur aus...
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Kommentare (24) — Film: Das letzte Schweigen
Kommentar schreibenveseria 2011/09/19 16:33:11
Kommentar löschenSeltsam und konventionell zu gleich,
sehr spannend und teilweise gruselig,
gut und schlecht gespielt,
deutsch und nicht deutsch.
Wirklich guter Thriller der irgendwie von vielem beide Seiten zeigt...Außerdem lässt der Film einen mit 2 Möglichkeiten zurück. Ich fand ihn echt sau spannend. Aber weiß im Grunde genommen nicht ganz was ich davon halten soll.
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Thomas479 2011/06/27 21:30:14
Kommentar löschenEin ungewöhnlich düsterer Film aus deutschen Landen. Auch wenn manche Figuren etwas klischeehaft rüberkommen und der Mittelteil etwas gestrafft hätte werden können, so ist dieser Thriller absolut sehenswert. Der Film ist nicht leicht zu ertragen und er bleibt noch lange im Gedächtnis. Das Ende ist wie ein Schlag in die Magengrube. So etwas hätte man einer deutschen Produktion nicht zugetraut.
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stuforcedyou 2011/04/06 13:04:00
Kommentar löschenDer eigentliche Hauptdarsteller ist hier der Sommer, die Hitze, die sich über die gesamte trostlose und bittere Szenerie legt. Daneben glänzen die Darsteller, die die Eindringlichkeit der Handlung fördern, ganz im Gegenteil zu den teils wirklich arg aufgesetzten und gekünselten Metaphern, die selbst vor altem Symbolik-Antiquitäten wie Rotkäppchen und dem bösen Wolf nicht halt machen. Dennoch ist "Das letzte Schweigen" ein wirklich beeindruckender Film, weil es ihm zum einen gelingt die Wichtigkeit der Opfer über die Täter zu stellen, ohne die Täter jedoch mit populistischer Simplizität und zu gesichtslosen Monstern zu banalisieren. Ein geglückter Balanceakt.
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MillionDollarBaby89 2011/04/06 14:21:32
Antwort löschenNa das hört sich doch recht gut an! Habe den Film schon ewig vorgemerkt, aber leider noch nicht gesehen. Wird mal Zeit :)
stuforcedyou 2011/04/06 14:50:38
Antwort löschenKeine Angst, der Film ist sehr langsam, den bekommst du schon ;D
Dr.Hasenbein 2011/03/30 03:33:20
Kommentar löschenDas letzte Schweigen ist ein schwerer und ungemütlicher Film.
Ist schon das Thema nicht gerade ein leichtes, so hat hier ein jeder seine Bürde zu tragen.
Die Schauspieler allen voran Wotan Wilke Möhring spielen so gut und erschreckend dass man ihnen ihre gebrochenheit in jeder Sekunde abnimmt.
Aber einen aus diesen kaputten Seelen hervorzuheben wäre den anderen nicht gerecht.
Ulrich Thomsen, Katrin Saß, Burghart Klaußner, Sebastian Blomberg sie alle sind hervorragend besetzt,
und das ein oder andere mal hat man das Gefühl sie oder ihre Geschichte würden hier etwas zu kurz kommen.
Natürlich machen die zermürbten Figuren den Film nicht gerade leichter, aber doch intensiver!
Wer einen normalen und Spannenden Krimi erwartet könnte von diesem ruhigen Drama enttäuscht werden.
Das letzte Schweigen schlägt eher in die Kerbe von Der letzte Wille und erwartet vom Zuschauer volle Aufmerksamkeit und Interesse.
Aber wie Gesagt, bei so vielen Figuren und Schicksalen bleibt der ein oder andere auf der Strecke, was etwas Schade ist.
Das Ende ist zwar etwas unbefriedigend aber passend zum Grundton des Films und natürlich auch Realistisch!
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maslobojew 2011/03/25 23:45:41
Kommentar löschenIntensives, tonnenschweres Krimi-Drama bei dem wirklich alle Figuren (bis auf den Täter!) bis zur Oberkante psychisch angekratzt sind. Wer keinen - nur unterhaltsamen - Krimi erwartet, wird möglicherweise nicht enttäuscht werden. So gesehen finde ich Das letzte Schweigen sehr gelungen. Wer etwas genremäßiges erwartet, sollte vielleicht besser bei seinen deutschen Krimi-TV-Filmchen bleiben.
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zenows 2011/03/24 10:46:21
Kommentar löschenVerstörend. Der Regisseur hat großes Talent, bin gespannt auf seine kommenden Filme!
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hulk 75 2011/03/21 20:35:34
Kommentar löschenScharfsinniger,authentischer und unbarmherziger Film der mich zum Schweigen gebracht hat. Puh...
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donoctavio 2011/03/20 02:15:27
Kommentar löschenAtmosphärisch atemberaubend, zutiefst verstörend und bitterböse! Ein krasser Film. Ich würde gerne sagen: mehr davon aus deutschen Landen aber das darf man nur auf die Erzählstruktur und vor allem die wahnsinnig tollen Bilder beziehen, denn thematisch ist das schwer zu ertragen.
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VSCL 2011/03/17 01:45:47
Kommentar löschenEin zu jeder Zeit glaubwürdiger und deshalb beklemmender Film, der trotz einem großen Teil Dramatik eine Menge Spannung aufkommen lässt.
Sowas ist selten. Wenn aus Deutschland so ein guter Film kommt, wird er leider oft nicht wahr genommen. Wäre bei diesem Film wirklich schade.
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seelenfreund 2011/03/17 15:13:25
Antwort löschenEcht ein klasse Film.
Durchwegs gelungene Leistungen.
Toll skizzierte Menschen!
Nicht so ein platter Film, man bekommt ein wenig Einblick in die Seelen der Menschen.
MEHR DAVON!!!
his_poisongirl 2010/11/17 12:56:10
Kommentar löschenIch fand das Buch total klasse ... nun muss ich noch gucken ob der Film da mithalten kann ;)
Oh ja, das kann er ... eine Gänsehaut hat die andere gejagt ... obwohl ich durch das Buch ja bereits wusste wie es ausgeht ging die Spannung den ganzen Film über nicht verloren!
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Sespre 2010/09/09 23:11:33
Kommentar löschenFinde nicht viele Worte für diesen Film, außer....ansehen! Da lohnt es sihc mal wieder, eine alte Floskel auszupacken: "Deutsche Wertarbeit!" ich war absolut begeistert von diesem Streifen. 10,0 nur nicht, weil es "eigentlich" nicht meinen Filmgeschmack trifft, inhaltlich betrachtet.
Alles in allem aber ein bravouröses Beispiel, dass Hollywood in vielen Bereichen durchaus noch Nachholbedarf hat ;)
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Uwe_HH 2010/08/27 00:59:46
Kommentar löschenSehr einfühlsam aber teilweise schwer zu ertragen.
Im Grunde ein sehr guter Film mit ausgezeichnetem Ende aber der Film verliert durch eine Inflation an Leiden. Insbesondere die Probleme des jungen Ermittlers sind reines addon und lenken für mich von der Story ab.
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Venom 2010/08/26 16:47:17
Kommentar löschenFür einen deutschen Film (mit denen ich normalerweise so überhaupt nichts anfangen kann) war "Das letzte Schweigen" sehr gut.
Anfangs ist er ein bisschen verwirrend, aber wenn man dann mal durchschaut hat wer wer ist und wie die alle zusammen gehören (was eigentlich recht schnell geht) legt sich das auch wieder. Allerdings beginnt der Film auch etwas langatmig und schafft es erst später einen in seinen Bann zu ziehen.
Die beiden Pädophilen werden wirklich sehr gut gespielt und auch der ermittelnde Kommissar kann überzeugen. Die meisten andern Figuren (der arschlochige Polizeichef, die schwangere Frau, ...) wirken aber sowohl vom Schauspiel, als auch von der Art wie die Rollen geschrieben sind sehr fernsehdeutsch.
Die Kameraeinstellungen wirken an manchen Stellen schon fast genial, an Anderen hat man dann aber das Gefühl, dass der Kameramann zu unruhige Hände hat, was ein bisschen amateurhaft wirken kann. Wobei mir das Konzept gefallen hat, dass die Ästhetik der Kameraführung praktisch einen Gegenpol zum hässlichen, bösartigen Thema des Films darstellt.
Ab und zu gibt es mal an total unpassenden stellen so... ich nenns mal "dramatische Momente", die irgendwie nicht zur Story beitragen und man auch sonst nicht erkennt, was der Regisseur uns damit sagen will.
Insgesamt ist "Das letzte Schweigen" aber ein guter Film, den man mal gesehen haben sollte und nach dem man auch so leicht geflasht aus dem Kino kommt.
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Elman Smithee 2010/08/25 17:52:54
Kommentar löschenBedeutungsschwer, so kommt er her. Doch allein wegen Thomsen ein Muss.
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jurihu 2010/08/24 13:15:47
Kommentar löschenBeim trailer kommen erinnerungen an "Memories of Murder"
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Blonder 2010/08/21 16:37:49
Kommentar löschenWenn man sich die deutsche Filmlandschaft mal so ansieht, dann stellt man unweigerlich fest, dass es nicht all zu viele gute Filme made in Germany gibt. Deshalb ist es erfreulicher, dass sich "Das letzte Schweigen" positiv aus der Masse hervor hebt. Ich habe schon lange nicht mehr so einen spannenden und gut inszenierten Thriller gesehen.
Im Sommer 1986 wird ein elfjähriges Mädchen brutal ermordet und 23 Jahre später wird genau an der gleichen Stelle wieder eine Elfjährige ermordet. Die Polizei geht vom gleichen Täter wie damals aus. Auf den ersten Anhieb ist doch an dieser Geschichte nichts besonderes mag man denken, denn so ähnlich gab es doch schon einige Filme. Falsch gedacht, denn das besondere an dem Film ist seine ungewöhnliche Erzählweise. Von Anfang an weiß der Zuschauer schon wer die Täter sind, und man kriegt auch einen Einblick in die Psyche der Täter. Ständig im Wechsel, bekommt man die Polizei, die Täter und die Eltern der Mädchen gezeigt. Durch dieses Wechselspiel wird enorm an der Spannungsschraube gedreht und somit wird der Film eine gelungene Mischung aus Psychodrama und Thriller.
Nicht zu vergessen ist auch die geniale Kameraarbeit, dadurch wirkt fast jedes Bild wie ein Schlag in die Magengrube. Untermalt werden die bedrückenden Bilder durch eine beklemmend wirkende Musik. Aber was wären Bilder und Musik ohne Schauspieler, denn alle Darsteller spielen ihre Rollen wahnsinnig intensiv. Gerade diese Mischung zeichnet den Film aus und gleichzeitig brennt er sich dadurch für immer und ewig ins Gedächtnis ein.
Ein wahrlich gelungener Thriller, der auch ein Wechselbad der Gefühle erzeugt und bei dem man teilweise vor Spannung in die Sitzlehne beißen möchte.
Ein rundum perfekt gemachter Film aus deutschen Landen, den sich auch ruhig mal die Skeptiker des deutschen Films anschauen sollten.
Am besten Til Schweiger und Co in die Wüste schicken und mehr solche Filmemacher fördern.
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annaberlin 2010/08/17 11:31:19
Kommentar löschenBaran bo Odar ist jetzt wohl die neue Hoffung des jungen deutschen Films. Das letzte Schweigen bietet eine sehr gut erzählte Story, die sich trotz des provokativen Themas der Pädophilie nicht in Klischees verirrt und top besetzt ist. Beklemmend, verängstigend und ganz nah am Täter - Das letzte Schweigen ist weniger Krimi als Psychodrama über Menschen, die in irgendeiner Form gequält werden.
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Mr. Pink 2010/08/17 10:57:27
Kommentar löschenWow, was Baran Bo Odar hier als Debütfilm raushaut ist einfach Wahnsinn! Der beste deutsche Film, den ich seit langem gesehen habe!
Der Film ist sehr spannend und definitiv sehr sehenswert, obwohl das Thema natürlich kein sehr einfaches ist (und auch sicher nicht neu).
Die Kameraarbeit ist fantastisch; und obwohl die Bilder schön anzusehen sind, verbreitet der Film (nicht zuletzt durch den Score) eine arg beklemmende Atmosphäre.
Die Schauspieler sind in ihren Rollen allesamt sehr gut, Wotan Wilke Möhring ist meiner Meinung nach momentan einer der besten deutschen Schauspieler überhaupt.
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manitu17 2010/08/16 13:59:35
Kommentar löschenwahn-sinn! verdammt gute deutsche produktion
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Filmsuechtiger 2010/08/16 14:19:19
Antwort löschenÜberhaupt nicht selten. Zumindest wenn man den Blick in die weitere Vergangenheit richtet.
manitu17 2010/08/16 14:52:23
Antwort löschenweiß ich doch;-), aber genau desswegen ja selten^^
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johnboy1979 2010/08/16 15:12:18
Antwort löschenEin guter deutscher Film? Ja das ist tasächlich selten. Ob ich ihm mal wieder nach unzähligen Entäuschungen eine Chance geben sollte? Ich werd ihn mir auf jeden Fall mal vormerken.
Haschbaer 2010/08/21 04:30:24
Antwort löschenkann nur sagen ich bin auch immer sehr skeptisch wenn es um deutsche Filme geht. Aber ich muss sagen er ist echt gut geworden. Ein paar typisch deutsche "Sofa-Szenen" und Gespräche aber dennoch einer der wenigen deutschen Filmen die es in meine Top-Liste schaffen. Kann ich nur weiterempfehlen
MartinDoeringer 2010/08/15 15:49:08
Kommentar löschenVon der ersten bis zur letzten Sekunde spannend! Für "Das kleine Fernsehspiel" viel zu groß!
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pellekraut007 2010/08/23 10:22:07
Antwort löschenGrunz!!!