Das letzte Ufer

On the Beach (1959), US Laufzeit 133 Minuten, FSK 16, Drama, Science Fiction-Film, Kinostart 17.12.1959

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7.0
Kritiker
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6.1
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51 Bewertungen
4 Kommentare
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von Stanley Kramer, mit Gregory Peck und Ava Gardner

Der Krieg ist aus, niemand hat gesiegt. Nur die Einwohner Australiens und die Besatzung des amerikanischen U-Boots “Sawfish” sind der atomaren Zerstörung und der Verstrahlung der Erde bisher entronnen. Doch die radioaktive Wolke rückt näher, und Captain Dwight Towers (Gregory Peck) bricht mit der “Sawfish” auf, um sie zu erkunden. Doch seine Nachrichten sind niederschmetternd: Die Strahlenwolke ist absolut tödlich. Und während die Zeit verrinnt, versucht jeder auf seine Weise mit dem nahen Ende fertig zu werden. Der eine will noch rasch seinen Lebenstraum als Rennfahrer verwirklichen, die andere versucht, der Liebe noch einmal eine Chance zu geben. Das letzte Kapitel der Menschheitsgeschichte ist angebrochen.

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Kommentare (3) — Film: Das letzte Ufer


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george.taylor

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Bewertung9.0Herausragend

Einer der bedrückendsten Filme, den ich je gesehen habe.
Die Bilder, wie die Menschen am Strand liegen und die letzten Wochen und Monate geniessen, bevor die nahende Atomkatastrophe auch sie erreicht hat ist von tiefer Traurigkeit. Selten lagen Tragik und Banalitäten des Alltags so nah beieinander!
Überhaupt Australien als letzter Zufluchtsort – was für ein Setting!
Der Film ist ein Musterbeispiel für Überlebenswillen, Hoffnung inmitten von Hoffnungslosigkeit…
Anthony Perkins in seiner, wie ich finde, besten Rolle.
Bedrückend, wie Perkins seiner Filmfrau Tabletten gibt, falls die atomare Wolke verfrüht Australien erreichen sollte, während er weg ist. Für sie und das Baby.
"Und das heilt es?" - "Nein, das endet es!" Dialoge die einen schlucken lassen.

Trauriger Film, zeitlos aktuell und wunderbar gespielt!


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Filmkenner77

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Bewertung5.5Geht so

Trotz Peck schafft es der Film nicht, emotional wirklich zu fesseln. Spannend ist das ganze Szenario leider auch nicht.

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JimiHendrix

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Bewertung5.5Geht so

Mhh dieser Film zeigt viel wahres über den Menschen und über den Ausgang des Krieges zugunsten des Todes der kompletten Weltbevölkerung, durch die radioaktive Strahlung der Superatombomben.

Nur manche Gesichter der Akteure, die dem unausweichlichen Tode nahe ware, schienen mir etwas zu fröhlich und unbekümmert zu sein.
Natürlich versetzt die Liebe Berge und man kann verstehen das sich jeder eine "schöne" und "glückliche" letzte Zeit machen will, bevor er vor die Hunde geht, aber mir war das hier ein Dorn im Leinwandauge.

Gregory Peck spielte solide und auch alle anderen spielen nich überragend aber die Hauptnegativität des Films war seine Atmosphäre.
Man spührte einfach nicht richtig, dass es mit der Welt den Bach runter geht, es kam nie richtige Endzeitstimmung auf und grade von dieser Stimmung leben solche Filme, siehe "Die Klapperschlange", "12 Monkeys" usw...

Die Filmmusik fand ich auch relativ unpassend, weil sie einfach zu kitschig-romatisch war und dem Hintergrund die Glaubwürdigkeit raubten.

Außerdem waren viele Einstellungen viel zu lang und der Film zog sich dardurch wie Kaugummie.

Das Ende des Films fand ich gut gezeigt, weil man sah wie alles immer mehr den bach runter ging und sie manche Leute schon vorher einen besseren Tod bereiteten, als elend an Krebs zu krepieren.

Für das Jahr 1959 war der Streifen allerdings schon sher früh dabei, dieses Thema aufzufassen und das will ich ihm gutschreiben. Ein überzeugenderer Film zu dieser Thematik des Menscheihtsuntergangs ist für mich "Der Tag danach" mit Jason Robards.

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