Das Mädchen, das durch die Zeit sprang
Toki wo kakeru shôjo (2006), JP Laufzeit 100 Minuten, FSK 12, Science Fiction-Film, Drama, Komödie, Animationsfilm, Kinostart 27.09.2007
9 Bewertungen
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48 Kommentare
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von Mamoru Hosoda,
Ist es sinnvoller, verschenkte Zeit zu stehlen oder gestohlene Zeit zu verschenken?! Makoto ist ein ganz normales Mädchen, das nachmittags Baseball spielt, mit Schulstress kämpft und keinen Plan in Sachen Zukunft hat. Der pubertäre Leichtsinn findet ein jähes Ende, als das Teengirl zufällig entdeckt, dass es durch die Zeit reisen kann. Anstatt ihr wundersames Können nun aber dem Wohl der Menschheit zu widmen, verschafft Makoto sich zunächst ganz kindgemäß den eigenen Vorteil: Da werden die tollsten Karaokeabende mit Freunden immer wieder aufs Neue ausgekostet, zarte Liebesbande geknüpft oder vermurkste Schultests korrigiert. Doch das Leben ist kein Ponyhof und schon bald muss Makoto feststellen, dass Tod, unerfüllte Liebe und zerschlagene Freundschaften selbst mit Zeitsprüngen nicht immer abgewandt werden können.
Cast & Crew
-
Mamoru Hosoda
Regie
Schauspieler
-
Satoko Okudera
- Genre
- Science Fiction-Film, Romanze, Komödie, Anime
Drehbuch
Filmdetails Das Mädchen, das durch die Zeit sprang
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Kritiken (3) — Film: Das Mädchen, das durch die Zeit sprang
Anj S: Mann beisst Film
Kommentar löschenDurch die etwas schusselige und naive Art der Protagonistin fällt es dabei gar nicht schwer, mit Makoto mitzufühlen, mitzulachen und mitzuleiden. Der Zuschauer weiß immer nur so viel, wie das Mädchen selbst; die gesamte Geschichte wird einzig aus ihrer Sicht erzählt. So steigert sich auch die Spannung unaufhörlich bis zum Ende hin, und nur ganz langsam wird der Zuschauer, so wie auch Makoto, begreifen, welche größere Sache eigentlich hinter den Zeitsprüngen steht. Mit einer zu Herzen gehenden musikalischen Untermalung, unter anderem mit Stücken von Johann Sebastian Bach, ist einem ein kurzweiliges Filmvergnügen bei „Das Mädchen, das durch die Zeit sprang“ absolut sicher.
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SiameseAlex: SiameseMovies
Kommentar löschenEin Evergreen unter den Gedankenspielen: Zeitreisen. Auch wenn diese wohl - paradoxerweise - auf ewig zeitlos bleiben werden, so entfalten sie im Medium Film eine ganz besondere Dimension: Die technische Reproduzierbarkeit jeder einzelnen, künstlerischen Facette erlaubt die detailgetreue Wiederbelebung eines Szenarios wieder und wieder und wieder und (...) und doch irgendwie immer anders. Wenn dieser Reiz dann auch noch auf das visuelle Möglichkeitsgenre des Animes trifft, erwartet man als Zuschauer schon eine gewaltige Bildflut, die man im japanischen 'Toki wo kakeru shôjo' auch ansatzweise in Form der Zeitsprungsequenzen geboten bekommt. Doch das Werk des sich derzeit in aller Munde befindenden Regisseurs Mamoru Hosoda ('Summer Wars', 2009) ist weit mehr als aneinandergereihte Bildgewalt: Es ist im tiefsten Grundsatz eine waschechte Coming-of-Age-Geschichte.
[...]
Kritik im Original 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Fricki76: Asianfilmweb.de
Kommentar löschenComing of Age und Zeitreisen. Klingt nicht nur cool, sondern ist es auch. Tolle Bilder, stimmungsvolle Musik und eine spannende Geschichte, auch wenn das Ende dann recht versöhnlich ist. Trotzdem ein Schmankerl für alle Anime-Freunde....
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Kommentare (45) — Film: Das Mädchen, das durch die Zeit sprang
Kommentar schreibenfilmschauer 2012/02/01 19:17:28
Kommentar löschenTeil 4 des Western/Anime-Deals. Zwei Tage nach der durchaus euphorischen Western-Kritik von horro komme auch ich nicht umhin, in meinem Beitrag Spuren von Begeisterung anklingen zu lassen:
Der deutsche Titel deutet schon klar an, dass dieser Anime etwas mit Science Fiction zu tun haben muss, doch zuallererst ist "Das Mädchen, das durch die Zeit sprang" von Mamoru Hosoda eine ungemein schöne Coming-of-Age-Geschichte, welche klischeefern die Themen Pubertät, wahre Freundschaft und die erste Liebe zusammenbringt. Das Eintauchen in diese gezeichnete Welt wird einem sehr einfach gemacht, da die Hauptperson namens Makoto außerordentlich kess, aber nicht frei von natürlichen Selbstzweifeln ist, die das Alter so mitbringt. Zusammen mit ihren beiden männlichen Mitschülern findet man ein sympathisches Dreiergespann wieder, welches im Verlauf hier und dort auf eine harte Probe gestellt wird. Schlüsselpunkt ist sicherlich die Kollision mit dem heranfahrenden Zug, die das seltsame Rad der Zeit erst zur Bewegung bringt. Zeitsprünge mit ihren unterschiedlichsten Konsequenzen an sich sind ja nichts unbedingt Neues, werden aber mit ihren Konsequenzen hier sehr glaubhaft ausgespielt, sodass der Film immer so weit wie möglich auf dem Boden bleibt. Jedoch sind es gerade die ikonenhaften Szenen am Bahnübergang, welche darlegen, warum dieses Werk in animierter Form und nicht mit realen Darstellern umgesetzt wurde. Zusammen mit einer sehr harmonischen Filmmusik (Kiyoshi Yoshida) fällt es schwer, "Das Mädchen, das durch die Zeit sprang" nicht zu mögen - spätestens, wenn das träumerische Ende vorüber ist. Nach dem Motto "Time waits for no one" sollte man, sofern noch nicht geschehen, nicht allzu viel von diesem kostbaren Gut für die Sichtung verstreichen lassen. Es lohnt sich!
Western-Beitrag von horro zu "Red River":
http://www.moviepilot.de/movies/red-river/comments/466908
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horro 2012/02/01 20:39:49
Antwort löschenFreut mich sehr, dass er dir gefallen hat, dein überraschend euphorischer Kommentar macht richtig Laune, sich den bald wieder mal anzuschauen ... und die Hemmung bröckelt scheinbar auch bei dir; nicht zuletzt dank SciFi ;)
filmschauer 2012/02/01 22:59:19
Antwort löschenJepp, so kann's ruhig weitergehen.
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BigDi 2012/02/01 23:15:09
Antwort löschen"Summer Wars" vom selben Regisseur ist auch echt fein. ;)
filmschauer 2012/02/01 23:23:06
Antwort löschenDer ist schon im Visier, fällt wahrscheinlich auch genau in mein Beuteschema in Sachen Anime.
Bandrix 2012/01/18 19:46:13
Kommentar löschen„Das Mädchen, das durch die Zeit sprang“ lebt von seinen Charakteren und deren ausgestrahlter Sympathie.
Die Hauptfigur Makoto verhält sich wirklich verdammt menschlich. Trotz ihrer neu gewonnenen Möglichkeiten macht sie neuerliche Fehler. Das Korrigieren funktioniert nur bedingt und schlussendlich reitet sie sich immer weiter in das Schlammassel.
Das ein Mensch plötzlich die Fähigkeit zum „Zeitspringen“ hat, ist sicherlich nicht originell. Doch anstatt größere Kreise zu ziehen und Entscheidungen zu treffen, die die Welt beeinflussen, bleibt der Film im kleinen familiären Rahmen.
Das lässt, trotz zahlreicher Logikfehler, den Anime recht kurzweilig wirken. Hier geht es mehr um zerbrochene Freundschaften, aufkeimende Liebe und Alltägliches.
Denkt man zumindest.
Denn kurz vor Ende wird dem Film noch einmal eine Wendung gegeben, die nicht nur vollkommen abstrus ist, sondern auch völlig unpassend daherkommt. So versucht „Das Mädchen, das durch die Zeit sprang“ mehr zu sein, als er eigentlich ist. Es wird versucht eine Tiefe zu erreichen, wie sie Genremeistewerke vorgeben.
Was natürlich deutlich misslingt. Dem gegenüber steht einfach die lockere Atmosphäre, die vorher zelebriert wurde mitsamt einem etwas naiven Humor. Der fällt jedoch nicht negativ auf, sondern ist durch und durch liebenswert.
Nichtsdestotrotz ist und bleibt der Film sehenswert. Das hat er aber auch nur seinen Figuren zu verdanken, die durch und durch menschlich wirken. Logik sollte der Betrachter allerdings nicht in jeder Ecke suchen. Auch die Zeichnungen sind ungewohnt detailarm, zumindest was Menschen angeht. Die Hintergründe jedoch sind erwartungsgemäß wunderschön umgesetzt.
Insgesamt fehlt es „Das Mädchen, das durch die Zeit sprang“ also an Kontinuität. Er hält seine eingeschlagene Richtung nicht bei und versucht gegen Ende mehr Tiefe zu haben, als vorhanden ist. Trotzdem für jeden Fan empfehlenswert!
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TheNumber 2012/01/05 14:53:45
Kommentar löscheneine sehr gut durchdachte, für einen anime recht komplexe handlung mit guten charakteren mit emotionaler tiefe, durchgehend spannend und fesselnd. wirklich schöner, auch sehr schön gezeichneter anime, der eher eine etwas ältere zielgruppe anspricht, wie ich finde. kann ich echt empfehlen...
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Mr. Pink 2012/01/03 16:45:51
Kommentar löschenGroßartiger Anime mit interessanten Figuren und einer spannenden Story. Die ganze Sache mit den vielen Zeitsprüngen kann vielleicht etwas verwirrend wirken und ist nicht unbedingt immer ganz logisch, aber das hat diese Thematik nun mal so an sich, weshalb der Film dadurch auch nicht schlechter wird. Für mich ein fesselnder, sehr faszinierender Film, der mich durch das ansprechende Thema, Spannung, Humor und ein bisschen Romantik immer wieder aufs Neue voll und ganz begeistern kann.
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VisitorQ 2011/11/03 20:52:44
Kommentar löschenEin meisterhafter Anime, Zeichenstil hin oder her. Die Geschichte ist fabelhaft, die Charaktere super sympathisch und der Film ist einfach so wunderbar mitreißend.
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Jimmy Glitschy 2011/10/01 16:39:56
Kommentar löschenich bin kein großer animefan und schaue nicht so viele filme dieser art
trotzdem messe ich es einmal an dem mir bekannten film "ghost in the shell". auch wenn er genrefremd ist
die tatsache das man zeitreisen und liebesbeziehungen vermischt oder gar nur zu dem zweck einsetzen will ist irgendwie etwas flach. ebenso die hauptdarstellerin makoto. scheint mir alles irgendwie von klischees überdeckt zu sein. nichtsdestotrotz macht es spass sich den film anzusehen sofern man mit logikfehlern kein problem hat und sich nicht viel gedanken macht zu thema zeitreisen macht. der schwerpunkt bei diesem film liegt scheinbar auch eher auf dem beziehungswirrwarr zwischen den hauptdarstellern
der zeichenstil ist nett anzusehen nicht übertrieben große augen oder quitschige haare und stimmen, körpermaße alles doch recht nah an der realität, ebenso auch die kulisse
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Bibabiest 2011/08/24 18:33:32
Kommentar löschenLiebenswerte Charaktere, eine zum Ende hin überraschend Sci-Fi-lastige, aber für Animé-Liebhaber durchaus verkraftbare Story, ein nicht geringer Anteil Gefühle, dazu noch der obligatorische Anteil Humor - einfach ein schöner Film, der es nicht versäumt, Selbstreflexion im Zuschauer hervorzurufen. So mag ich das! :)
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Bigburgy 2011/08/21 23:10:15
Kommentar löschenFür Menschen die sich keine Gedanken machen ist der Film durchaus empfehlenswert. Aber sonst kann ich diesen Film nicht wirklich empfehlen.
Soviele Logikfehler hab ich bisher in keinem Zeitreiße-Film gesehen, nicht bei Zurück in die Zukunft und auch nicht bei The Butterfly Effect. Klar es ist fast eine unmögliche Aufgabe einen solchen Film Fehlerfrei zu machen, aber bei diesem Film hatte ich das Gefühl, dass die Macher nichtmal das Interesse dazu hatten.
Ansonsten: Nette Details und auch sonst ganz ok, aber hatte mir wesentlich mehr erhofft, deswegen eine 4.
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smu137 2011/08/21 21:59:16
Kommentar löschenButterfly Effect in anders und Anime.
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Maybritt Böttcher 2011/07/25 13:14:08
Kommentar löschenEin sehr schöner aber auch meiner Meinung nach sehr trauriger Film.
Sehr sehenswert
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Sigrun 2011/07/04 20:36:24
Kommentar löschenIch hasse Zeitreise-Filme. Und nein, ich bin nicht von der chinesischen Regierung! Aber dieser hier, dieser nette, kleine, große, Englisch synchronisierte und in Englisch untertitelte Time-Travel-Film aus Japan (aus dem Jahr 2006, falls er nicht unnötig in der Zeitlinie herumgesprungen ist) ist etwas Besonderes!
Neuneinhalb Punkte für eine irre Mischung aus BACK TO THE FUTURE, THE TIME MACHINE, LOLA RENNT, MR. NOBODY (den gab's 2006 noch gar nicht!) DONNIE DARKO und jedem anderen verfluchten Film dieses Genres. Diesen mag ich.
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JohnnyKee 2011/06/08 21:59:41
Kommentar löschenWenn mir damals mein Dad nicht die DVD gekauft hätte, wäre ich nie im Besitz dieses Meisterwerks. Hätte ich mich nicht so lang davor gesträubt diesen Film anschauen, wäre ich schon früher um viele Erfahrungen reicher gewesen. Aber ich habe ja völlig vergessen zu erwähnen, das das damals ein ganz besonderer und unvergesslicher Tag war.Ich konnte es kaum glauben doch ich habe damals ein wahres, einzigartiges Meisterwerk erblickt. Die letzten Sonnenstrahlen erloschen und die Sonne stieg hinter dem Hügel hinab. Dunkelheit erfüllte alles, außer mein Zimmer. Denn dort erfüllte mein Bildschirm das Zimmer mit Licht und Wärme. Sogar noch stärker als es, an diesem Tag, die Sonne vermochte.Und daran hat sich bis heute nichts geändert. Immer noch dasselbe unvergessliche Gefühl in der Magengrube, immer noch amüsiere ich mich über diesen herrlichen Humor, immer noch berührt mich die Geschichte zutiefst, immer noch hat sich das ruhige Klavierspiel in meinen Ohren verfangen, immer noch fiebere ich mit Makoto und durchlebe jede Szene als wäre es das erste Mal. Alles ist vergänglich, doch dieser Film niemals. Alles ist wieder auf Anfang, als hätte jemand die Zeit zurückgedreht.
Time waits for no one!
„Heute sollte doch ein Nice-Day sein. Oder?“
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daweed 2011/06/14 13:52:48
Antwort löschenich war schon sicher 100 mal davor die dvd zu kaufen und kam nie dazu. wird langsam echt zeit.
JohnnyKee 2011/06/15 15:20:55
Antwort löschenUnbedingt! ;)
C4Rn1f3x 2011/05/16 18:48:01
Kommentar löschenEin über die meiste Zeit ruhig erzählter Film mit tollen Bildern - hat mir super gefallen!
Das Thema Zeitsprung wird recht unkompliziert angegangen, die fehlenden Erklärungen schaden dem Film aber keinesfalls.
Vielmehr passt diese Naivität zu der der Hauptperson.
Sehr zu empfehlen! =)
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Tyler__Durden 2011/04/21 19:49:06
Kommentar löschenNa in China wäre das ja jetzt nicht mehr möglich. Um so besser das die Japaner die Fantasie behalten. Wäre ja sonst schade da dieser Film wirklich gelungen ist. Die Zeitreisen Komponente ist wunderbar integriert und veranschaulicht die Schwierigkeiten die mit solch einer Fähigkeit kommen erstaunlich ehrlicher als anfangs erwartet. Samt reichlich emotionaler Stärke sowie an einer Stelle mit verdammt wirkungsvoller Härte. Durchwegs Spannend und leicht naiv in seinem Humor ist das alles dann auch noch sodass kaum Wünsche offen bleiben.
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BigDi 2011/04/18 23:43:38
Kommentar löschenSommerheller und jugendlich-quirliger Zeitreisenanime, welcher seine Prämisse mal nicht für besonderen Thrill oder eine Unmenge an Humor (wobei beide Komponenten durchaus Einzug in die Geschichte halten), sondern als Vektor für die (spät-)pubertären Fragen und Sorgen seiner Protagonistin nutzt. Es ist ein bittersüßes Vergnügen, zu beobachten, wie diese wortwörtlich in ihre seelische Reife hineinspringt, -stürmt und -stolpert, und sympathische Unterhaltung allemal.
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DeDavid 2011/04/10 13:45:31
Kommentar löschenFraglich bleibt, warum die stereotype Schülerin Makoto nicht von Schwielen und Blessuren übersät ist, in Folge ihrer zahlreichen Kamikaze-Sprünge, lebensmüden Purzelbäumen und anderen potenziellen Knochenbecheraktionen.
Die Idee des Plots, in die eigene Vergangenheit zu reisen (Ohne DeLorean), um begangene Fehler zu glätten, von der späten Erkenntnis gefolgt, dass sich Probleme des Alltags nicht antizipieren lassen, ist im Grunde nicht neues.
Als dann auch der hanebüchene Twist einsetzte, der in mir Assoziationen zu Terminator evozierte, kann ich nicht mehr über die schwachsinnige Simplizität der Handlung hinwegsehen.
Selbst, dass die Macher offensichtlich ihren Coming-of-Age-Anime mit viel Liebe zum Detail verziert haben, stellt für mich keinen Grund mehr da, dem preisgekrönten Film auf irgendeine Art und Weise zugeneigt zu sein, zumal Optik, Synchronisation und Score einfach nur ätzend sind.
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dAJaro 2011/03/20 20:35:21
Kommentar löschenRYM review compilation incoming:
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For about an hour, this is a very charming, entertaining, funny film that's difficult to take your eyes off. Then, out of nowhere, it turns into a near-harrowing, emotionally draining drama that's IMPOSSIBLE to take your eyes off.
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Very nicely and subtly done, both in terms of animation, background art, and in simply the whole design, direction, pace and atmosphere. And there are nice subtle studies of simple activity and motion, and the sounds that go with it, like the girls playing volleyball in the park, for example, as well as more obvious human reactions and motions, which are done very well.
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Part of what made this move so enjoyable was it didn't take itself too seriously. In the typical time traveling stories the protagonist wants to change the world, or some other shit like that. Not this girl. She chooses to go back in time to stop her sister from eating her pudding. Brilliant. This isn't all that happens of course. It's just an example of how they keep most of the movie light hearted and fun. Still, on a few occasions the story smacks you with some life-and-death situations that will catch you by surprise.
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Like Charlie Kaufman and Hayao Miyazaki in a blender. A joy.
The humor, energy and overall joie de vivre makes it that little bit more essential than 5 Centimeters Per Second.
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Disclaimer: Nichts, was hier oben steht, stammt von mir, stimme aber 100%ig damit überein. Danke an die RYMer, die diesen wunderbaren Film zu den besten 800 Filmen zählen und so treffende Reviews geschrieben haben. So simpel das oben geschriebene zuweilen klingt, so profund ist es gleichzeitig.
Genau wie Toki o kakeru shôjo.
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reveal 2011/03/11 02:14:37
Kommentar löschen"Das [=Zeitspringen] passiert bei Mädchen in deinem Alter öfter." Das in Verbindung mit der Tatsache, dass die sich dabei jedes Mal die Birne weichklopft erklärt so einiges.
Laut Wikipedia liegt dem Film ein Roman zu Grunde, der auch schon etwas älter ist. Damit könnte man, wenn man guten Willens ist, auch mehr Punkte verteilen und den Film danach bewerten, wie er die Vorlage umsetzt.
Ich kenn den Roman nicht und kann nur den Film bewerten und der hat sowohl Hirn als auch Auge beleidigt und meine Ohren gelangweilt.
Ein Soundtrack ist kaum vorhanden und bei den Zeichnungen der Figuren wurde wohl gehetzt: Bei den Animationen werden einem oft einfach Strichärmchen, verschrobene Anatomie o.ä. geboten. Die Hintergründe sind dafür sehr ansehnlich.
Die Geschichte, die jedoch auf den Roman zurückzuführen sein dürfte, war der größte Mist. Eine gute Idee vollkommen verwurstet: Kleine humorlose Kinkerlitzchen statt ernsthafter Story mit Witz. Der ganze Film beschäftigt sich mit nichts anderem als dem Vermeiden von Problemchen; Konsequenzen werden nur ab und zu angedeutet.
*SPOILER WARNUNG*
Da bilden sowohl Anfang als auch Ende keine Ausnahme. Vielleicht hatte ich mal wieder nur zu viel Zeit zum Nachdenken, doch es wirkt auf mich irgendwie gestellt und falsch, wenn ich eine Figur sehe, die beim Rasen auf den Zug zu nicht mindestens auf die Idee kommt (wie Kinder beim Fahrradfahren lernen), vom Fahrrad abzuspringen und durchs Mitlaufen zu bremsen oder zur Seite zu lenken oder wenn es ganz doof läuft halt zur Seite zu kippen.
Noch schlimmer war das Geheule am Ende. Wenn die beiden sich gegenseitig die "Ladung" wiederherstellen können, dann könnten die das Spiel theoretisch ewig fortsetzen und sich wieder resetten. Doch wenn man eine Trennung der Charaktere und die damit verbundene Festigung der Gefühle bei der Hauptfigur (+ Geheule) einbauen will, muss man solche Logik anscheinend ignorieren. Vielleicht haben die sich an dem Punkt auch schon so oft den Schädel angehauen, dass sie nicht mehr klar denken können. Mir egal.
*SPOILER ENDE*
Bemerkenswert ist, dass man es in dieser simplen Story noch schafft, sich selbst zu widersprechen. Mal liefert die Hexentante die Erklärung fürs Zeitspringen, dann wieder der freundliche Freund aus der Zukunft. Eine Beleidigung sind beide, nur wenigstens einigen hätten sie sich vorher mal können. Ungefähr ab dem Moment hab ich dann darauf gewartet, dass der Film doch bitte sein Ende erreichen würde.
Einen Gnadenpunkt für Hintergründe und die weichgeklopften Birnen.
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der cineast 2011/06/09 01:44:26
Antwort löschen:D Groß.
Bibabiest 2011/08/24 18:36:08
Antwort löschenDie blöde Tante hat doch einfach nur nen Schatten und verarscht Makoto. Rede ich mir zumindest ein. Logik hat man auszuschalten und sich an der Niedlichkeit zu erfreuen!
reveal 2011/08/24 18:58:37
Antwort löschenIch dachte erst, das wäre Ironie, aber deiner Bewertung entnehm ich, dass das wohl ernst gemeint ist.
Das mit der Tante würde ich nicht ohne weiteres so hinnehmen wollen, weil es dann extrem mies präsentiert ist. Aber mal angenommen es wäre so:
"Niedlich" im wörtlichen Sinne fällt flach wegen der miesen Animationen. "Niedlich" im übertragenen Sinne für die Handlung fällt flach, weil die Nennen-wir-es-mal-Handlung, insbesondere das Ende erbärmlich ist. (Verweise hier auf den Spoiler im Original-Kommentar, da ich mich sonst wiederholen würde.)
Wenn ein Film schon kaum Handlung bereithält und kaum Aussagen trifft und es dennoch schafft, der menschlichen Natur (siehe Fahrrad) und simpler Logik zu widersprechen (siehe Aufladen), dann ist das ein Armutszeugnis, welches mit Sicherheit nicht ignoriert gehört.
Ich verweise hierfür auch auf die Kommentar-Fibel: http://www.fuenf-filmfreunde.de/2008/06/01/das-wird-teuer-die-f5-kommentar-fibel/
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Bibabiest 2011/08/24 21:00:26
Antwort löschenNunja, ich gebe zu, schon als ich deinen eigentlichen Kommentar gelesen habe, dachte ich mir, dass ich scheinbar ein ziemlich leicht zu beglückender Zeitgenosse sein muss. Deine Antwort bestätigt das, aber ich finde es in Ordnung, dass ich die Animation wirklich schön (ja, auch im Sinne von niedlich) finde und die Handlung, so unlogisch und unvollständig sie vielleicht sein mag, für mich durchaus ihre Reize hat (ja, auch im Sinne von niedlich, wenn mir etwas gut gefällt, bin ich ziemlich gut im Fehlerignorieren). In diesem Sinne: "Selig sind die geistig Armen, denn ihrer ist das Himmelreich." Ich hatte immerhin 1,5 wunderschöne Stunden mit dem Film, das ist doch etwas, oder nicht? :)
reveal 2011/08/24 21:37:01
Antwort löschenWenn er dir gefallen hat, ist das natürlich schön. (Allgemein scheint der Film ja den Großteil der Zielgruppe zu begeistern.) Bei mir hat er nur subjektiv keinen positiven Eindruck hinterlassen und die objektiven Punkte lassen ihn noch schlechter aussehen.
z.B. sind Animationen und Zeichenstil in gewisser Weise Geschmackssache, aber zum einen haben sie meinen Geschmack nicht getroffen, weil sie auch vollkommen konträr zu den Hintergründen stehen und objektiv sind sie wirklich niedrigstes Niveau, siehe die Strich-Ärmchen und unproportionierten Gliedmaßen bei Bewegungen.
Daher freu ich mich für dich, wenn dich der Film gut unterhalten hat, aber an meinem negativen Eindruck vom Film ändert das nichts.
Zanto92 2011/02/15 23:43:07
Kommentar löschenEiner der schönsten Animefilme überhaupt. Der Anfang des Film geht noch ziemlich normal zu, aber wenn man das Hauptthema zum erstenmal hört und die Story ins rollen kommt zeigt dieser Film sein ganzes Können. Von animetypischen Szenen, exzellent gezeichneten Kulissen über unerwarteten Wendungen bis hin zu einem Ende, bei dem man richtig mitfühlt.
Dieser Film begeistert nicht nur Animeliebhaber, er zieht jeden in seinen Bann der ihn auf sich wirken lässt.
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momopipi 2011/01/23 10:19:00
Kommentar löschenIrgendwie war ich mir sicher, dass die Macher von Summer Wars vorher einen besseren Anime rausgebracht haben müssen. Auch dieser Anime wirkt exotisch, das Mittel des Zeitreisens wirkt hier zum Glück nicht ausgelutscht, sondern macht zum größten Teil wirklich Spaß. Schade nur, dass das Setting wieder so verweichlicht wirkt. Wer allerdings auf ostasiatische Liebesgefühle verzichten möchte, dem ist dieser Film weniger zu empfehlen, weil ab einem gewissen Zeitpunkt sich nur noch alles um diesen Punkt zu drehen scheint. Ich fand den Film insgesamt echt gelungen und unterhaltsam.
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