Das Mädchen mit dem Perlenohrring
Girl with a Pearl Earring (2003), LU/GB Laufzeit 101 Minuten, FSK 6, Drama, Kinostart 23.09.2004
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von Peter Webber, mit Colin Firth und Tom Wilkinson
Delft, 1665: Die 17-jährige Griet zieht als Magd in das kinderreiche Haus des niederländischen Malers Johannes Vermeer und seiner Frau Catharina. Obwohl sie Welten, Bildung und sozialer Stand trennen, fühlt sich Vermeer zu Griet hingezogen. Schon bald sieht sich Griet nicht nur der Faszination für den Künstler und zugleich ihren Gefühlen für den Metzgersohn Pieter ausgesetzt, sondern auch den Nachstellungen von Vermeers Patron Van Ruijven und den Intrigen seiner Schwiegermutter Maria Thins. Als Letztere erkennen, wie sie aus der Beziehung zwischen Magd und Meister Profit schöpfen können, erhält Vermeer den Auftrag, Griet zu porträtieren. Es wird eines der großartigsten Gemälde, das je geschaffen wurde – für das Künstler und Muse jedoch einen hohen Preis bezahlen müssen.
Cast & Crew
-
Peter Webber
-
Colin Firth
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Johannes Vermeer
-
Tom Wilkinson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Van Ruijven
-
Scarlett Johansson
-
Anna Popplewell
-
Judy Parfitt
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Maria Thins
-
Alakina Mann
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Cornelia
Regie
Schauspieler
-
Cillian Murphy
-
Essie Davis
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Catharina
-
Joanna Scanlan
-
John McEnery
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Apothecary
-
Geoff Bell
-
Olivia Hetreed
- Genre
- Romanze, Biopic
- Zeit
- 17. Jahrhundert
- Ort
- Niederlande
- Handlung
- Amulett, Blindheit, Böse Schwiegermutter, Ehe, Ehebruch, Ehefrau, Ehekrise, Ehepaar, Erste Liebe, Familie, Familienalltag, Familienehre, Familienehre, Familiengeschichte, Familienkonflikte, Familienkonflikte, Farben, Festmahl, Fleischer, Fleischerladen, Geliebte, Gemälde, Große Liebe, Hausmädchen, Holländer, Hysterische Ehefrau, Liebe, Liebesbeweis, Liebeserklärung, Magd, Maler, Malerei, Markt, Modellbau, Mutter, Romanze, Schmuck, Schwiegermutter, Sex, Sexuelle Belästigung, Sexuelle Nötigung, Verbotene Liebe, Verlieben, Vernunftehe, Zuneigung
- Stimmung
- Berührend, Ernst
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Das Mädchen mit dem Perlenohrring
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Kritiken (2) — Film: Das Mädchen mit dem Perlenohrring
Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...
Kommentar löschenNatürlich ist "Girl with a Pearl Earring" in letzter Konsequenz auch nur ein weiteres, verklärendes Porträt seiner Zeit und verkauft geschickt historische Fiktion als verbriefte Realität.
Natürlich ist die Klassifizierung des Plots als "unaufgeregt" eine subjektive Sache, und könnte genausogut durch "langweilig" ersetzt werden.
Es ist nicht so, dass die ganzen Unkenrufe, die "Girl with a Pearl Earring" als selbstverliebte Belanglosigkeit mit desolatem Storytelling abtun, gänzlich unangebracht wären.
Trotzalledem versteht es Webber mit einigen ästhetischen Bildern, hübscher Ausstattung und Scarlett Johanssons ebenso betörendender wie manipulativ-platter Unschuldsverkörperung stellenweise zu unterhalten.
Sicherlich kein must-see, aber durchaus einen Blick wert, wenn man sich für die entsprechende Epoche, die Kunst oder die Hauptdarstellerin erwärmen kann.
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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschenDa kann durchaus ein wenig Ermüdung aufkommen. Nicht nur die absehbare Geschichte ist daran schuld, auch Scarlett Johanson trägt dazu bei, wenn sie Sinnlichkeit und Sinnesbegabung allzu oft mit leicht geöffneten Erdbeermund und staunenden Augen demonstriert. Die permanente Musikuntermalung will betören und hebt dabei nur das Rührselige der Geschichte hervor.
Kritik im Original 12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (40) — Film: Das Mädchen mit dem Perlenohrring
Kommentar schreibendanseuse de rêve 2012/02/08 22:08:05
Kommentar löschenVergeblich wartete ich auf den Höhepunkt ;-)
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Grohacke 2012/02/07 11:00:41
Kommentar löschenNicht wirklich mein Ding
so'n Perlenohrring...
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rolllli 2012/01/04 21:00:17
Kommentar löschenIch habe diesen historischen Kunstfilm mit meiner Freundin ansehen dürfen!
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brainchild 2011/12/28 01:48:45
Kommentar löschenIn seiner Ruhe fast schon anstrengend, ist "Das Mädchen mit dem Perlenohrring" doch empfehlenswert allein schon aufgrund der leider extrem seltenen Zusammenführung von Malerei und Film, die ihre bildhafte Entsprechung in einer Szene mit einer Camera obscura findet. In einer anderen Szene wiederum vermischt sich die für Jan Vermeer (Colin Firth) Modell sitzende Magd (Scarlett Johansson) immer stärker mit dem tatsächlichen Kunstwerk, so dass beides letztlich kaum noch zu unterscheiden ist. Hier wird (Kunst-)Geschichte tatsächlich zum Leben erweckt. Wen sowas von vornherein interessiert, der wird mit dem Film auch weit mehr anfangen können als der Durchschnitts-TV-Zapper.
Stilistisch ist an "Das Mädchen mit dem Perlenohrring" nichts zu bemängeln; die Atmosphäre der damaligen Zeit wird kombiniert mit einem hübsch mysteriösen Score und von der Kamera eingefangenen Bildern wie, nunja, gemalt. Colin Firth kommt als bodenständiges Malergenie charismatisch rüber, Cilian Murphy spielt ebenfalls überzeugend, wenn auch seine Rolle als Lover der Magd meines Erachtens nicht notwendig für die Handlung gewesen wäre. Aus Scarlett Johansson bin ich dagegen immer noch nicht schlauer geworden. Ob ihr typisch verträumt-naives Spiel, hier zudem noch extremst verhuscht, jetzt over-, under- oder perfectly-acted ist, ich kann es nicht sagen. Zumindest sieht sie besser aus als Vermeers originale Muse.
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lizzisfilm 2011/12/28 01:32:44
Kommentar löschenich verstehe keine der handlungsweisen der protagonisten.
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Brigittes Helm 2011/11/19 11:20:02
Kommentar löschenDas Einzige, was dem Film vorzuwerfen wäre, ist die Banalität seines Inhalts. Wer will eigentlich wissen, warum Vermeer dieses zugegeben großartige Bild gemalt hat? Ansonsten eine einzige optische Orgie, in der gaaaaanz langsam zu schwelgen Spaß gemacht hat. Man muss aber in Stimmung sein für so einen Film, in dem eigentlich nichts passiert. Johansson ist grandios und beweist hier, dass sie unter den jungen Hollywood-Diven die mit Abstand begabteste ist. Leise Kritik am Frauenbild der Zeit schwingt auch mit: Was für eine Malerin wäre das Mädchen geworden, wenn sie die Chance dazu gehabt hätte! Insgesamt ein schöner Film für stille Stunden.
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judischnudi 2011/11/12 13:40:44
Kommentar löschenDrei mal eingeschlafen, aufgeschreckt - was, der ist immer noch nicht zu Ende? Laaangweilig! Colin Firth, wolltest du mal wissen, wie es ist, in einem schlechten Film mitzuspielen?
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Benjamin Barker 2011/10/10 22:37:26
Kommentar löschenEin Film wie ein Gemälde. Statisch, schön anzusehen und auf viele Weisen interpretierbar. Und genau wie die Kunst wird auch dieser Film von allen Menschen unterschiedlich wahrgenommen und somit auch unterschiedlich empfunden.
Die Story scheint hier nur sekundär von Belang zu sein, liegt das Augenmerk offensichtlich auf dem optischen Eindruck. Dabei lässt sich ein auffälliger, und im Kontext der Geschichte auch sinnvoller, Kontrast feststellen.
Der Film glänzt durch eine opulente Ausstattung ebenso wie durch einen angenehmen, leisen Score. Die Kulissen sind malerisch und Scarlett hübsch anzusehen. Doch ist sie auch wortkarg, introvertiert und scheinbar emotionslos. Allerdings treffen all' diese Aspekte lediglich auf ihre Szenen als tatsächliche Magd, inklusive dem 25-minütigen Vorgeplänkel, zu.
Die entscheidenen Szenen des Films sind von gänzlich anderer Natur. Diese entscheidenen Szenen sind jene zwischen Johansson und Firth. Wenn er sie langsam, und verbotenerweise, von ihrer Arbeit als Magd entbindet und mehr und mehr als Muse ansieht.
Eingeengt und doch unheimlich frei beschränken sich diese Momente, territorial gesehen, auf sein Atelier. Fahles Licht fällt in den Raum. Die Musik setzt aus. Die Stimmung wird ruhig. Emotionale und intime Momente bahnen sich an. Die Anziehung ist beinahe spürbar.
Diese minimalistische Machart im ansonsten angemessen prachtvoll ausgestattenen Film gibt diesen Momenten eine persönliche Note.
Es passiert nicht viel in diesem Film. Es wird nichtmal viel gesprochen, geschweige denn, gelächelt. Es gleicht einem Kammerspiel. Die Atmosphäre ist gemäßigt, der Stil ist ruhig, die Kameraarbeit ist zurückhaltend. In seinen wichtigen Momenten verlässt sich der Film voll und ganz auf seine Wirkung und seine Darsteller. Das kann er, weil beide zu überzeugen wissen.
Viele Leute werden diesen Film als zäh, überambitioniert, langweilig und daher schlicht und ergreifend als uninteressant ansehen. Dies ist vollkommen gerechtfertigt. Denn zweifellos muss man sich mit der Machart des Films zurechtfinden, ansonsten beißt man hier auf Granit. Auch tut sich der Film schwer damit, eine klare Zielgruppe zu finden.
Muss man Kunstkenntnisse oder -interesse vorweisen können, um die Essenz des Films zu erfassen? Wohl eher nicht, auch wenn ich es nicht mit Bestimmtheit sagen kann.
Ich brachte keine dieser Qualifikationen mit. Ich gab mich voll und ganz der dichten Atmosphäre zwischen den Protagonisten hin. Ich persönlich bekam so ein sehenswertes Filmerlebnis vorgeführt, doch uneingeschränkt weiterempfehlen würde ich den Film deshalb nicht.
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ihre-herrlichkeit 2011/09/13 21:51:48
Kommentar löschenFür eine eigentlich belanglose Story recht spannend inszeniert, aber folgendes hat genervt:
- Scarlett Johanssons hektisches nach links und rechts Schauen bei der kleinsten Banalität.
- Dass sie jedes Mal erst tief einatmen musste, wenn sie irgendwas machen sollte. (selbst jemand mit einem Selbstwertgefühl von -350 auf einer Skala von 1-10 könnte sich ein wenig zusammenreißen)
- Es gab keine Sexszenen! Was soll das! Ich guck doch keinen Film, wo ein Mann die ganze Zeit eine Frau so anschmachtet, dass ihm fast eine Arterie im Penis platzt und NICHTS passiert!
- Die Handlungsweisen von einigen Charakteren waren nicht nachvollziehbar. Beispiel: Warum heult die Schwiegermutter rum, wenn sie die Ohrringe zurück bekommt??
Diese und weitere Punkte haben dem Film leider die Qualität genommen. Er hätte durchaus das Potenzial gehabt, sehr außergewöhnlich zu werden.
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Tachitalili 2011/09/13 22:38:15
Antwort löschenGgg X-D
Danke für ehrliche und witzige Kommentare..
u made my day, wie immer ... :-)
ihre-herrlichkeit 2011/09/13 22:39:47
Antwort löschenYou're welcome! *knicks macht*
Apokalyptischer Reiter 2011/09/13 23:52:11
Antwort löschenDas mit dem Penis klingt schmerzhaft........Autsch.
Aber recht haste,schließlich wollen wir Männer nicht in der Notfallaufnahme landen^^
ihre-herrlichkeit 2011/09/14 00:07:58
Antwort löschenDas war ja selbst für mich als Frau schmerzhaft, dabei nur zuzusehen!
Apokalyptischer Reiter 2011/09/14 00:15:01
Antwort löschenWas war das nur für ein Typ? Hab den Film ja nicht gesehen....
Traurig, er hätte sich doch bloß ausziehen müssen^^
ihre-herrlichkeit 2011/09/14 07:59:32
Antwort löschenEin Maler und sie war sein Dienstmädchen. Das alte Spiel also. Einfacher geht es nicht. ^^
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CarrionFairy 2011/09/14 16:02:07
Antwort löschenund wieso liegt da nun stroh?
ihre-herrlichkeit 2011/09/14 16:11:40
Antwort löschenEs wurde nie aufgeklärt. :(
Bernhard64 2011/03/21 19:14:39
Kommentar löschenEin ausgesprochen sehenswerter Film. Ich erwartete nicht, dass dieser Film nun die "wahre Geschichte" des Bildes erzählt, sondern ein: "Es könnte so sein." Mir gefällt die langsame Entwicklung der Konflikte, der Blick in die Zeit des 17. JH. Die sexuelle Ausbeutung abhängiger Mädchen wird leise, aber nicht minder eindrucksvoll, neben anderen Konflikten, thematisiert - auch wenn es beim Versuch blieb.
Ein farbenprächtiger Film, der durch Detailltreue begeistert. Und nicht zuletzt die Hauptdarstellerin, die mir zwar zu still war, aber dennoch die besondere Athmosphäre des Filmes entstehen liess.
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luuuc 2010/12/20 22:25:35
Kommentar löschendie bilder in dem film sind schön anzusehen aber ansonsten finde ich den film langweilig. der film ist auch nicht besonders autobiographisch, deshalb lernt man noch nicht einmal etwas. schöne bilder aber sonst langweilig. der film treibt die 100 minuten so dahin. außerdem hat scarlett johannsen die ganze zeit den mund offen :D
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janissl 2010/12/10 18:36:03
Kommentar löschen"Das Mädchen mit dem Perlenohrring" erzählt die Geschichte des vielleicht bekanntesten Bildes von Jan Vermeer. Vermeer lebte im 17. Jahrhundert und gilt heute als einer der wichtigsten Künstler des Barock. Seine Bilder wirken oft wie Momentaufnahmen einer längst vergangenen Zeit, fast wie leicht verfremdete Fotografien im intensiven Farbrausch.
Heute sind nur rund 30 seiner Bilder erhalten, ob er allerdings überhaupt mehr gemalt hat ist unklar. Im Film wird er von Colin Firth als zurückhaltender, zaudernder Perfektionist dargestellt und wenn seine Verkörperung nur ansatzweise dem Künstler entspricht, kann man durchaus davon ausgehen, dass sein Gesamtwerk nicht viel umfangreicher war.
Der Film wird erzählt aus der Perspektive der Magd Griet, die, der fiktiven Geschichte nach, eben jenes auf dem Bild verewigte Mädchen ist. Die noch sehr junge Scarlett Johansson spielt sie mit der angebrachten Zurückhaltung und einer geradezu jungfräulich reinen Erotik.
In ruhigen, schönen Bildern, zwar langsam aber nie langweilig, erlebt man eine Geschichte der kleinen Gesten. Das offene Haar der Hauptdarstellerin, sonst fast ausnahmslos verdeckt durch eine Haube, ein kurzer verräterischer Blick des Malers oder seiner Muse, das Stechen eines Ohrlochs für den titelgebenden Ohrring, oder auch nur, direkt am Anfang, das Anrichten einer einfachen Gemüseschale, all das versprüht weit mehr Sinnlichkeit, als all die Explikationen, denen man heute als Cineast so ausgesetzt ist.
Die ausnahmslos überdurchschnittlichen Darsteller, allen voran Colin Firth, die sehr gekonnte Inszenierung, die, wie schon erwähnt, tollen Bilder und die Musik, die, sich nie in den Vordergrund spielend, einem trotzdem tagelang nicht aus dem Kopf geht, machen den Film zu einem Erlebnis.
Man kann das Ganze natürlich nur schwerlich mit dem Bild vergleichen, aber Filme über Kunst oder Künstler sind meistens schlecht und der hier schafft es so gut es denn geht dem ihm zugrunde liegenden Kunstwerk gerecht zu werden. Kann ich mir wirklich immer wieder anschauen.
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Weidmann Walter 2010/10/13 02:46:06
Kommentar löschenEin schrecklich langweiliger Film.
Fast wie in Zeitlupe und ständig
diese Totalen auf die Gesichter.
Einfach nur ätzend.
Historischer Fehler :
Das bei der Feier gezeigte grosse
Besteck - Messer, Gabeln und Löffel
gab es damals in dieser Form nicht.
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Filmejunkeeee 2010/10/01 12:59:31
Kommentar löschenDieser Film lebt von Bilder - sehr schönen Bildern, das muss man ihm zugestehen. Wer sich von einem Film jedoch etwas mehr als Bilder erhofft, wird hier enttäuscht. Die Geschichte kriecht dahin, es gibt keine Art von Spannungsbogen - also keinen Grund, den Film auch schon nach der Hälfte der Laufzeit auszuschalten. Es passiert einfach gar nichts, sodass das Mädchen mit dem Perlenohrring wohl kein anderes Publikum begeistern kann, als hart gesottene Kunstfilm-Liebhaber, zu denen ich eigentlich nicht gehöre. Da kann auch eine sonst so gute Schauspielerin wie Scarlett Johannson nichts mehr retten.
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Tinseltown 2010/10/20 19:11:08
Antwort löschenWer einen Film dieser Qualität so abwertet, verdient einen entsprechenden Kommentar, also bitte: Dieser Film lebt geradezu aus lediglich angedeuteten, nicht ausgetragenen Konflikten; der Spannungs-b o g e n ist sogar überdeutlich angelegt - und zwar im wahrsten Sinne - im Gegensatz zu einem einfach nur "spannenden" Film. Das Gesamtkonzept aus Bildkomposition, an die Malerei angelehnte Einstellungen, die einfühlsame Musik, Blickkontakten als wortloses Kommunikationsmittel und die Schweigsamkeit ist ja gerade das Großartige an diesem Film. Die Sparsamkeit der Mittel und die subtile Ausarbeitung der Charaktere, die Langsamkeit und eben dieses Dahinfließen sind die eigentliche Stärke! - Ja, und nicht zuletzt - die Hauptdarstellerin ist einfach atemberaubend in ihrer kindlichen Unschuld als offenkundig reife Fr-au. Hinreißend, nicht nur für den Hausherrn mit scharfen Blick - in beiderlei Wortsinn.
Linette Heimrich 2011/08/09 17:44:49
Antwort löschenHier muss ich 100% zustimmen. Der Film lebt vor allem von dem was NICHT explizit gesagt wird und der Fantasie des Zuschauers überlassen bleibt, dass man sich auch nach dem Ansehen noch länger fragt, welche Gefühle die beiden Hauptcharaktere eigentlich miteinander verbinden. Gerade das macht diesen Film spannend und alles andere als langweilig und platt. Ich denke, man muss sich auf den Film einlassen und ja, vielleicht auch ein Interesse und Gespür für diese Epoche entwickeln, um ihn richtig zu deuten und sich von der Handlung mitreißen zu lassen. Für mich "Das Mädchen mit dem Perlenohrring" einer der wunderbarsten Filme, die ich kenne. Und wer hier die Action vermisst, der ist sicherlich mit Action á la Bond, 300, Batman begins oder was auch immer besser beraten.
Filmejunkeeee 2011/08/09 19:22:17
Antwort löschenNach meiner Ansicht gibt es doch noch einen kleinen Unterschied zw. dem Wunsch nach Action, der in diesem Film in der Tat unangebracht wäre, und dem nach Handlung, mit der wiederum jeder Film so sehr ausgestattet sein sollte, dass man sie nicht auf 5 Sätze reduzieren kann.
Aber wenn man die "Langsamkeit und das Dahinfließen" schätzen kann, ist es natürlich eine feine Sache. Das kann aber nun mal nicht jeder.
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Redapple 2011/08/22 23:35:46
Antwort löschenDu bezeichnest ihn sogar als Kunstfilm. Ich verstehe zwar was Du meinst, aber diese Bezeichnung hat er nicht verdient. Kunstfilme sind experimentell, brechen das Konzept des klassischen Filmes auf und zeigen etwas neues, dieser Film hier tut nichts von dem und ist in meinen Augen nur eine huebsch verpackte Belanglosigkeit. Historienfilm wuerde vielleicht passen.
Filmejunkeeee 2011/08/23 00:22:14
Antwort löschengut, das kann man so sehen. meine Meinung zu Kunstfilmen ist nur ähnlich negativ, da könnte ich ein bisschen generalisiert haben =P
Miike 2010/09/27 18:42:43
Kommentar löschenEine etwas langatmige (der Entstehung eines Gemäldes angemessene) Grundstimmung gepaart mit wundervoll inszenierten Bildern und Einstellungen die Licht und Schatten und das Zusammenspiel der Farben beeindruckend wiedergeben. Die etwas emotionslose Darstellung von Johansson ist zwar dem Stand einer Magd/Frau von niederem Stande durchaus angemessen gerade im Bezug auf die Tatsache das Sexualität nicht ausgelebt werden konnte in der damaligen Epoche, allerdings zerrt es schon ganz schön an den Nerven, alles in allem ein sehenswerter Film.
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mikkean 2010/10/11 22:29:44
Antwort löschenFand ich auch, spekulativ und doch richtig gut inszeniert.
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Tinseltown 2010/10/20 18:46:59
Antwort löschenSehr treffender Kommentar! - Offenbar ist es in der heutigen Zeit für eine Reihe von Menschen kaum mehr möglich, Ruhe, Sprachlosigkeit, Reizarmut und leise (Farb-) Töne zu ertragen, weil alles zusammen schlicht nicht mehr wahrgenommen und folglich als langweilig bezeichnet wird, gleich einem Schwerhörigen, dem 120dB-Getöse z.B. in der Disco das Gehör geraubt hat, um nur einen Sinn zu nennen. Danke für den Kommentar.
Miike 2010/10/21 21:01:04
Antwort löschenBitte
micomahn 2010/09/26 11:39:17
Kommentar löschenPerfekte Bilder mit einer kantenlos erzählten Geschichten ohne hohen und Tiefen und eninige Lücken im Handlungsaufbau!
Das Thema ist das aller historien Filme in denen es ausnahmsweise mal nicht um Schwertgekloppe geht: "Herr und Dienerin"
Aber das wurde in manchem Puff schon interesanter inszeniert!
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moviereporter 2010/08/19 15:49:30
Kommentar löschenNein - für Leute die nichts mit Kunst oder einer zurückhaltend (aber dennoch intensiv) erzählten Geschichte anfangen, für diese ist der Film wirklich nichts. 'Das Mädchen mit dem Perlenohrring' verschreibt sich ganz dem Motto 'In der Ruhe liegt die Kraft'.
Die (fiktive) Geschichte um die Entstehung des wohl schönsten Gemäldes von Vermeer ist äußerst spartanisch gestrickt und gibt dem Zuschauer somit die Zeit, in eine längst vergangene Welt einzutauchen. Der gesamte Film scheint wie ein zum Leben erwecktes Bild von Johannes Vermeer zu sein – das gesamte Szenenbild, die Lichtsetzung und die wundervolle Musik Alexandre Desplats ergeben eine Atemberaubende Einheit wie man sie nur selten auf der Leinwand zu sehen bekommt. Wenn dann noch erstklassige Schauspieler an Bord sind kann eigentlich auch nichts mehr schief gehen – ist es auch nicht. ‚Das Mädchen mit dem Perlenohrring’ ist einer der Besten Filme aller Zeiten!
Fazit: Großartig.
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Redapple 2010/07/18 01:17:53
Kommentar löschenIch habe diesen staubigen Brocken in der Schule anschauen müssen...und mich gelangweilt wie nochnie zuvor. Nicht dass ich den Film bei anderem Anlass besser gefunden hätte, ich hätte ihn mir wohl einfach nie angesehen. Hätten wir damals im Kunstunterricht nicht "The joy of Painting" anschauen, oder einfach the Devil out of this Videotape beaten können?
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Tinseltown 2010/10/20 19:24:19
Antwort löschenRedapple, - bedauerlich für dich, dass bei dir offenbar so wenig ankam. Aber wer in der Schule ist, hat vielleicht noch die Chance, das Ruder rumzureißen; und zwar am besten bevor dir nach deinem Schulende durch das Ausbleiben förderlicher Impulse schließlich deine (vermeintliche) Selbstbestimmung die letzten Entwicklungschancen raubt.
Redapple 2010/10/23 22:56:45
Antwort löschenHä? Bist Du jetzt ernsthaft an einer Diskussion interessiert oder wolltest Du mit deinem wüsten Satzkonstrukt nur mal schlau dastehen? Wenn ersteres der Fall ist, dann formulier' Dich bitte mal so nah am hoi polloi, dass auch ein Schuljunge wie ich Dich verstehen kann. Alter.
Linette Heimrich 2011/08/09 17:47:09
Antwort löschenIch glaub das mit den Entwicklungschancen hat sich in dem Fall schon erledigt...
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Filmejunkeeee 2011/08/09 19:34:34
Antwort löschenfaszinierend wie man hier von Meinungsäußerungen und Filmkritiken zu persönlichen Angriffen auf das jeweilige Bildungsniveau kommt. trotz förderlicher Impulse und einer guten intellektuellen wie wissenschaftlichen selbstbestimmten Ausbildung bin ich ganz Redapples Meinung.Alter.
Redapple 2011/08/22 22:57:43
Antwort löschen@Linette Heimrich hast Du Dich eigentlich extra hier angemeldet, nur um mir eins auf die Mütze zu geben? Wenn ja, dann lache ich gleich.
@Filmejunkeeee thanks. ;)
Tofuschnitzelchen 2010/06/17 20:23:03
Kommentar löschenWunderschöner Film, wie ein Gemälde, mit perfekt geschnittenen Szenen, weichen Farben und großartigen Protagonisten.
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Rizzo 2010/01/03 15:36:08
Kommentar löschenWie bei vielen Buchverfilmungen kommt der Film nicht annährnd an dieses heran. Der Film transportiert außer Langeweile überhaupt nichts.
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