Das Orangenmädchen

Appelsinpiken, NO 2009

Community:

6.3

Ganz gut

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Kritiker: 5.0

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Genre
Romantische Komödie
Inhalt

An einem ganz normalen Tag begegnet Jan-Olav dem Orangenmädchen. Bepackt mit einer Tüte Orangen steht sie in einer Straßenbahn. Auf der Stelle verliebt er sich, doch so schnell die Schöne aufgetaucht ist, so plötzlich ist sie feengleich auch wieder… Mehr

Cast
Mikkel Bratt Silset, Harald Rosenstrøm, Annie Dahr Nygaard, Emilie K. Beck, Rebekka Karijord, Glenn Erland Tosterud, Johannes Piene Gundersen Mehr
Regisseure
Eva Dahr
Autoren
Axel Helgeland, Andreas Markusson
Laufzeit
80 Minuten

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Kritiker — Geht so 5.0

Der Film Das Orangenmädchen wurde von 3 Kritikern bewertet.

G. Jekubzik: Filmtabs

7.5Sehenswert

Jostein Gaarder, Autor der liebenswerten und weltweit bekannten Philosophiestunde Sophies Welt, schrieb mit Das Orangenmädchen eine charmante Liebesgeschichte, die Eva Dahr adäquat für die Leinwand umsetzte. Der Film besticht dabei durch die wundervollen Schauplätze, von der frostig-klaren Berglandschaft Norwegens bis in die sonnig-verträumten Gassen der spanischen Stadt der Künste. Gemeinsam hat er mit der Vorlage die sorgfältige Figurenzeichnung, die einer an und für sich unspektakuläre Romanze die nötige Tiefe und Anziehungskraft verleiht.

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José Garcia: Textezumfilm

4.0Uninteressant

Die zwei ineinander verflochtenen Erzählebenen unterscheiden sich dadurch, dass die in der Vergangenheit spielende Handlung einen märchenhaften, fast surrealen Charakter annimmt, während der in der Jetzt-Zeit angesiedelte Erzählstrang realistisch anmutet. Überwiegen dort die warmen Töne und insbesondere die titelgebende Orangenfarbe, so dominieren in Georgs Geschichte schon deshalb die kalten Farben, weil sie in einer Schneelandschaft spielt.

Obwohl die Parallelmontage handwerklich gelungen ist, schafft Regisseurin Eva Dahr nur bedingt, die in der Vergangenheit spielende Geschichte mit dem behaupteten geheimnisvollen Zauber zu umgeben. Trotzdem ergibt das Ineinanderfließen der zwei Ebenen eine interessante Reflexion über den Wert der Erinnerung, über die Zeit, über Leben und Tod.

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Kommentare — Ganz gut 6.3

Der Film Das Orangenmädchen wurde von 30 Mitgliedern bewertet.

Thomas479

Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein kleiner, feinfühliger Film, der wie die parallel laufende Produktion “Der Solist” gut in diese Jahreszeit passt. Es geht um das Leben, um den Augenblick und die Ewigkeit. Was ist eigentlich Ewigkeit? Diese Frage zieht sich durch den ganzen Film.

Die Schauspielleistungen sind durchgehend überzeugend, die Regie setzt die Akzente angenehm zurückhaltend. Es gibt einige wunderschöne Bilder und einige zum nachdenken anregende Dialoge. Eine der schönsten Szenen für mich war, als der Vater seinen Sohn auf dem Rücken trägt, eigentlich nur um von seinem Gesundheitszustand abzulenken, auf den der Kleine seinen Papa kurz vorher offensichtlich rein instinktiv angesprochen hatte.

Man hätte aus der in der Vergangenheit spielenden Handlung noch etwas mehr machen können, etwas mehr Tiefgang hätte vielleicht nicht geschadet. So ist der Film mit seinen gerade mal 80 Minuten, davon dürfen noch mal ca. 6 Minuten für Vor- und Abspann abgezogen werden, doch etwas kurz geraten. Ein Kinobesuch ist dennoch lohnenswert.

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denise

Bewertung6.0Ganz gut

Schöner Film à la Marc Levy - nur, dass sich hier nicht Hollywood an einer herzergreifenden Romanvorlage vergriffen hat, sondern Skandinavier. Das ließ zumindest wenig übertriebenen Kitsch und aalglatte, hübsche Modelgesichter erwarten.

Und der Film ist auch weniger klinisch schick als nordisch einfach. Was dem Film durchaus guttut. Neben den tollen Bildern lebt der Film von seinen unbekannten Darstellern und deren unprätentiösem Spiel. Der Soundtrack von Shaun Bartlett tut sein übriges, dass man alle Figuren direkt ins Herz schließt und sich manchmal ein wenig wie im Märchen fühlt.

Eine Gemeinsamkeit hat dieser Film jedoch mit den üblichen romantischen Komödien aus USA - wer Tiefgang und Dramatik erwartet, tiefere Lebensweisheiten oder Sinnfragen ist hier fehl am Platz. Der Film bleibt die ganze Zeit an der Oberfläche, kratzt nie mehr als er muss und läßt den Zuschauer dadurch unnötig oft kalt. Übrig bleibt ein netter, herzlicher Film, der durch ein paar ernsthaftere und etwas tiefgründigere Momente sicherlich hinzugewonnen hätte.

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nurleben

vorgemerkt

Der Plot klingt ja ziemlich lahm, aber der Trailer hat mir richtig gut gefallen. Außerdem mag ich "Sophies Welt" sehr (das Buch, aber selbst den Film fand ich gut ^^). Ich glaub ich weiß endlich was ich diese Kinowoche gucke :).

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nurleben

... bessergesagt was ich irgendwann mal auf DVD gucke. Oder auch nicht :D.


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