Sam Peckinpahs letzter Film ist ein Thriller, der leider nicht das bietet was einen Thriller eigentlich aus macht: eine spannende und schlüssige Handlung. The Osterman Weekend ist einfach nicht zusammenhängend und wirkt irgendwie gestückelt. Die führt dazu, dass die Story schlicht weg uninteressant bleibt und der Zuschauer keine Bindung zum Geschehen aufbaut. Die guten Darsteller werden an wenig interessante Charaktere verschenkt und können so nicht glänzen. Handwerklich hat der Film wenig nennenswertes zu bieten und kann so selbst mit zwei zugedrückten Augen nur als Mittelmaß bezeichnet werden. Schade!
Peckinpahs letzter Film ist einem großen Regiesseur leider nicht ganz würdig. Über weite Strecken recht ordentlich, aber gesamt gesehen nicht ganz schlüssig und rund. Der gute Cast kann nochmal einiges raushauen. Die Auflösung fand ich einfach nicht packend und sinnvoll. Letztenendes kann man sich "Das Osterman Weekend" durchaus anschauen und auch ganz gut finden, für mehr reicht es leider nicht.
Wie das mit verfilmten Romanen nun mal so ist. Brauchbarer Film, aber der Roman ist um Klassen besser. Packinpah hat sich leider recht mittelmäßig aus dem Filmgeschäft verabschiedet.
Eigentlich strotzt der Film vor aktuellen Themen: Misstrauen gegenüber dem Geheimdienst, der auf immer umfassendere Überwachung setzt und Medienkritik am Fernsehen. Trotzdem werden manche Filme deutlich schneller alt als andere und das Osterman Wochenende gehört dazu. Schiebetüren aus Pappmaché und Computerklötze, die einen C64 noch wie ein Power Book aussehen lassen dominieren das Geschehen. Vielleicht aber gerade deshalb ein Grund für Hollywood über ein Remake nachzudenken.
Das Osterman Weekend - Kritik
US 1983 Laufzeit 103 Minuten, FSK 16, Thriller, Actionfilm, Kinostart 21.10.1983
Kommentare (8) — Film: Das Osterman Weekend
Kommentar schreibenash-williams 2011/10/24 12:08:15
Kommentar löschenSam Peckinpahs letzter Film ist ein Thriller, der leider nicht das bietet was einen Thriller eigentlich aus macht: eine spannende und schlüssige Handlung. The Osterman Weekend ist einfach nicht zusammenhängend und wirkt irgendwie gestückelt. Die führt dazu, dass die Story schlicht weg uninteressant bleibt und der Zuschauer keine Bindung zum Geschehen aufbaut. Die guten Darsteller werden an wenig interessante Charaktere verschenkt und können so nicht glänzen. Handwerklich hat der Film wenig nennenswertes zu bieten und kann so selbst mit zwei zugedrückten Augen nur als Mittelmaß bezeichnet werden. Schade!
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JackoXL 2011/09/14 15:02:14
Kommentar löschenPeckinpahs letzter Film ist einem großen Regiesseur leider nicht ganz würdig. Über weite Strecken recht ordentlich, aber gesamt gesehen nicht ganz schlüssig und rund. Der gute Cast kann nochmal einiges raushauen. Die Auflösung fand ich einfach nicht packend und sinnvoll. Letztenendes kann man sich "Das Osterman Weekend" durchaus anschauen und auch ganz gut finden, für mehr reicht es leider nicht.
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maslobojew 2008/08/29 23:20:48
Kommentar löschenIrgendwie sehr platt. Peckinpah setzt hier mehr auf Dramatik und Effekt, als auf eine solide erzählte Story.
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Kubrick_obscura 2008/08/26 08:30:15
Kommentar löschenSpätwerk von Peckinpah, dass leider nicht gänzlich überzeugen kann. Der Film hat schon eine dicke Patina, die dem Inhalt des Films sehr zuwider läuft.
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derblonde 2008/07/18 18:59:53
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Zuri 2008/01/20 13:53:39
Kommentar löschenMittelmäßiger Film!
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ElGuapo 2007/07/27 00:16:15
Kommentar löschenTrotz guter Action und interessanter Ansätze bleibt der Film merkwürdig unausgegoren.
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Jonni 2007/07/23 10:20:55
Kommentar löschenEigentlich strotzt der Film vor aktuellen Themen: Misstrauen gegenüber dem Geheimdienst, der auf immer umfassendere Überwachung setzt und Medienkritik am Fernsehen. Trotzdem werden manche Filme deutlich schneller alt als andere und das Osterman Wochenende gehört dazu. Schiebetüren aus Pappmaché und Computerklötze, die einen C64 noch wie ein Power Book aussehen lassen dominieren das Geschehen. Vielleicht aber gerade deshalb ein Grund für Hollywood über ein Remake nachzudenken.
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