In seinem regelrecht manischen Visualierungszwang höchst einfallslose Buchverfilmung, die entscheidende Punkte der Vorlage runterbügelt oder gleich völlig ignoriert, sich anderseits aber auch erfolgreich gegen den kleinsten eigenständigen Akzent sträubt. Übrig bleibt ein mit fantasieloser Dampframmen-Regie und überwiegend blassen Schauspielern angereichertes Stinke-Destillat von Süskinds Werk.
Einen Punkt gibt's für das lustige Braindead-Baby am Anfang und einen für Dustin Hoffman: der hat den Durchblick und kaspert schön rum.
Mit seiner Verfilmung von Patrick Süskinds Buch gelingt es Regisseur Tom Tykwer ein als unverfilmbar geltendes Werk überzeugend auf die Leinwand zu bringen. Zwar bleiben die meisten Figuren in ihrer Zeichnung recht blass, doch gerade in Bezug auf die Hauptfigur zieht Ben Whishaw in seiner Rolle als Jean-Baptiste Grenouille die Karre weit aus dem Dreck. Wenn es nicht immer nur Kino zum Kopfabschalten sein soll, empfiehlt sich ein Blick auf “Das Parfum”.
Literaturverfilmungen sollten immer auch für Nicht-Kenner des Romans funktionieren. Besser wäre das, denn “Das Parfum” habe ich nicht gelesen, den Film aber gesehen. Dadurch sehe ihn zwangsläufig durch einen anderen Blickwinkel, Leser der Vorlage finden Filme zu Büchern ja grundsätzlich schlechter als andere. Außer vielleicht bei “Herr der Ringe”.
Und so ist “Das Parfum” die Geschichte eines Mannes (ja genau, der Mörder), der anders ist als andere Menschen, denn er hat einen ausgeprägten Geruchssinn - schon bei seiner Geburt nimmt er die Eindrücke des Fischmarktes auf und hat als Heranwachsender sogar Schwierigkeiten, seinen ganzen empfundenen Gerüchen Namen zu geben. Und wie stellt man sowas im Film dar? Wie im Hörbuch: Durch einen Erzähler. Und das ist auch gut so, ansonsten wäre noch öfter die schnüffelnde Nase Grenouilles im Bild gewesen, als sie sowieso schon ist. Grundsätzlich jedoch ist dieses Hauptproblem ganz gut gelöst, wenn auch die ausschweifenden…
Literaturverfilmungen sollten immer auch für Nicht-Kenner des Romans funktionieren. Besser wäre das, denn “Das Parfum” habe ich nicht gelesen, den Film aber gesehen. Dadurch sehe ihn zwangsläufig durch einen anderen Blickwinkel, Leser der Vorlage finden Filme zu Büchern ja grundsätzlich schlechter als andere. Außer vielleicht bei “Herr der Ringe”.
Und so ist “Das Parfum” die Geschichte eines Mannes (ja genau, der Mörder), der anders ist als andere Menschen, denn er hat einen ausgeprägten Geruchssinn - schon bei seiner Geburt nimmt er die Eindrücke des Fischmarktes auf und hat als Heranwachsender sogar Schwierigkeiten, seinen ganzen empfundenen Gerüchen Namen zu geben. Und wie stellt man sowas im Film dar? Wie im Hörbuch: Durch einen Erzähler. Und das ist auch gut so, ansonsten wäre noch öfter die schnüffelnde Nase Grenouilles im Bild gewesen, als sie sowieso schon ist. Grundsätzlich jedoch ist dieses Hauptproblem ganz gut gelöst, wenn auch die ausschweifenden Beschreibungen aus dem Buch nicht erreicht werden können (zumindest ein Teil des Hörbuchs hab ich gehört, daher weiß ich das *g*). Und auch das ist gut so.
Schauspielerisch ist der Film auch sehr gut, Grenouille wird sehr glaubhaft dargestellt - keine Gemütsregung zeichnet sich in seinem Gesicht ab, wenn er die Frauen umbringt, ihn kümmern nur die Düfte, nicht die Menschen. Und so wird seine Motivation durch seine Handlungen nur noch deutlicher. 12 Noten hat ein Parfum, 13 das perfekte. Wieviele Frauen brauchts da wohl für ein perfektes Parfum mit menschlichem Duft…?
Doch der Film hat leider auch seine Schwächen, und die liegen darin begründet, dass er etwas langatmig ist. Minutenlang rennt Grenouille schnüffelnd durch die Straßen, zu oft wird zu Beginn die immer gleiche Konservierung seiner Opfer wiederholt. Zwischen Beginn und Finale des Films gibt es auch mal eine Zeit des Nichts. Und das Ende finde ich persönlich etwas albern dargestellt, keine Ahnung ob das im Buch auch ist, aber es wirkt im Film etwas unfreiwillig komisch. Auch dass das kollektive Gruppenkuscheln im Roman womöglich eine Massenorgie ist, ist zu vermuten, aber verschmerzbar, schließlich ist “Das Parfum” ja kein Porno mit einer Freigabe ab 18.
Alles in allem also recht ansehlich, man sollte sich den Film allerdings nicht ansehen, wenn man schon etwas müde ist. Etwa zur Mitte des Films könnte einem das zum Verhängnis werden.
[...] Die Frage “Wie kann Tykwer wohl das Buch in einen Film umsetzen?” kann ich nur mit einem “Er hat es bravourös geschafft” beantworten. Ich ziehe meinen Hut. Es gab so viele Szenen, die ich mir genauso vorgestellt habe. Und ebenso viele Szenen, die durch die Kunstgriffe Tykwers noch um ein Wesentliches verfeinert wurden. Der ebenso fantastische Soundtrack hat viel zur Atmosphäre des Films beigesteuert. Er hat es wirklich geschafft eine gute Umsetzung zu schaffen. Dennoch rate ich vorab zur Lektüre des Buches. Ohne wird der Film sicherlich einiges verlieren.
Ganz im Stil eines großen Parfums gelingt dem Film mit diesen Bildern dann doch der synästhetische Akkord von großer Kopf-, etwas schwächerer Herz-, aber einer ähnlich lang nachklingenden Basisnote wie bei "Das Geheimnis der Rose". In dieser Liga spielt der Film problemlos mit und das ist ein großer Erfolg - für diesen einen und für den deutschen Film insgesamt.
Tom Tykwer inszeniert das Riecherlebnis und bedient sich aller bekannten cineastischen Mittel von der Großaufnahme bis zur Zeitlupe, inklusive der Tykwer-typischen rasenden Kamerafahrten. Der Blick bewegt sich dabei auf den Geruch zu, obwohl uns Gerüche in der Regel entgegenwehen; vielleicht liegt in diesen konträren Bewegungen der unterschwellige Grund, weshalb diese Lösung nicht befriedigt. Aber Tykwer hat noch einen Pfeil in Köcher. Es gibt Duftnoten, und es gibt musikalische Noten ...
Tykwers Bilder wirken ohne Worte, er setzt Musik bewusst ein und auch aus, und die betörende Wirkung der Düfte ist in Gestalt von Flakons, Farben, Blüten zumindest ahnbar. Auch die historischen Kostüme und die Kulisse stimmen, der stinkende Fischmarkt, die überladene Parfümerie, die Lavendelfelder von Grasse. Trotzdem ist der Film äußerst zähflüssig geraten.
Überhaupt bleibt völlig unklar, was der Film eigentlich soll. Er ist nicht spannend, nicht lustig, nicht abstoßend, nicht tiefsinnig, nicht beeindruckend, ja, er ist nicht einmal schlecht. Der Film scheint einfach nur zu existieren, weil Bernd Eichinger sich dachte, das Buch müsse man doch unbedingt mal verfilmen und dann mit Tom Tykwer einen Regisseur fand, der sich sagte: Wieso nicht?
Es geht hier einzig und allein um eine Arbeitsbeschaffungsmassnahme. Man sollte Herrn Eichinger direkt das Geld aus Nürnberg überweisen ohne die lästigen Umwege über Gremien und Banken. Vielen Dank, Bernd.
Du riechst so gut. Zu gut. Es gibt Werke der Weltliteratur, die sind von einer derart exquisiten Duftnote, dass sie viele ihrer Leser für ungreifbar halten. Und dann kommt doch irgendwann irgendein Regisseur samt Produzent und vergreift sich seines Lebenswerkes Willen an dem Stoff. Und hernach der Aufschrei: "Geht nicht und wie kann man nur, weil unverfilmbar!" Doch zeichnet es nicht gerade jene Filmemacher aus, die das Wagnis eingehen, es dennoch zu versuchen?
Schön gestalteter Film,die Musik ist passend und gibt dem Ganzen ein besonderes Feeling.
Aaaaaber! Das Buch ist viel besser (was so gut wie immer so ist) und dass das Ende so vom Original abweicht hat mich irgendwie sehr enttäuscht.
Dennoch 7.5 Punkte,weil ich Unwissender zuerst den Film gesehn habe und er mich damals sehr gefesselt hat.
Fünf Sinne hat der Mensch. Der Mensch kann sehen mit den Augen. Der Mensch kann hören mit den Ohren. Der Mensch kann tasten mit der Haut. Der Mensch kann schmecken mit der Zunge. Und der Mensch kann riechen mit der Nase.
Und mit diesem Sinn des Riechens beschäftigt sich "Das Parfum". "Das Parfum" erzählt die beeindruckende Geschichte des Waisenjungen Jean-Baptiste Grenouille der mit einem außerordentlichen Geruchssinn inmitten stinkender Fischabfälle im Paris des 18. Jahrhunderts zur Welt kam. Mit jungen Jahren lernt Grenouille beim Parfümeur Guiseppe Baldini das Handwerk und beschäftigt sich mit der Verfeinerung seines Geruchssinns. Während ihn die Düfte junger Frauen verzaubern beginnt "Die Geschichte eines Mörders", denn da er aus ihren Düften zwölf Essenzen gewinnen will um so das perfekte Parfum zu kreieren muss ein Mädchen nach dem anderen Mittel zum Zweck dran glauben... Das zu den teuersten deutschen Filmproduktionen gehörende Kostümdrama schildert die Lebensgeschichte eines Menschen, der aus der Liebe zu Düften über Leichen geht auf eine ganz beeindruckende Art und Weise. Die 50 Millionen teure Romanverfilmung von Regisseur Tom Tykwer hat mir wirklich richtig gut gefallen, insbesondere die originelle auf einem Roman basierende Story und die klasse Besetzung bis in die Nebenrollen. Den Vergleich zum Buch kann ich leider nicht herstellen da ich "Das Parfum" (1985) nicht gelesen habe, es in naher Zukunft aber auch nicht plane, denn da dieses um längen besser als der Film sein soll bleibe ich lieber bei dem guten Eindruck den ich von der Verfilmung allemal habe und wage mich an die Erzählung von Patrick Süskind erst mal nicht heran. Zum Film noch mal: Insbesondere das Ende mit Hunderten liebenden auf einem großen Platz hat es mir angetan, denn was andere für völlig überzogen halten, nenne ich eine bildgewaltige und prägende Szene eines Films, der von einigen völlig zu Unrecht runtergemacht wird und der mir mit Sicherheit noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Kenne das Buch nicht fand den Film bis auf das etwas kitschige (wenn auch schön dargestellte) Ende sehr gut. Ab da wurde es mehr als unglaubwürdig. Weiß nicht ob es an der Buchvorlage liegt. Trotzdem schöne filmische Mittel. Ein super Hauptdarsteller und für die "teuerste deutsche Produktion" bisher, ein sehr guter Film. Fand es super, dass einige deutsche Schauspieler neben internationalen Größen spielen konnten. Bitte mehr davon. Durch die weltweite Vermarktung war er ja auch sehr, sehr erfolgreich. Gute Regiearbeit von Tom Tykwer. Gute Unterhaltung aber halt kein neues "Top-Meisterwerk".
Ich kann nur noch Mal zusammenfassend erwähnen, was einige meiner Vorgänger im Grunde übermitteln wollen. Man darf den Film nicht in Bezug auf das Buch betrachten! Ich habe den Film zig Mal gesehen und das Buch nicht nur gelesen sondern in der Schule aufs Genaueste analysiert, ich weiss wovon ich rede.
Der Film ist visuell ein Meisterwerk. Über die Charakterzüge Grenouilles lässt sich streiten, denn er wird im Film wirklich schlicht und ergreifend massentauglich gemacht, eigentlich eine alarmierende Tat, denn unsere Gesellschaft ist anscheinend nicht fähig abnormale Dinge aufzunehmen und zu reflektieren. Es muss gesagt werden, dass wenn der Film sich genau am Buch halten würde, der Film höchstwahrscheinlich längst nicht so umsatzfähig wäre wie er nun ist und das finanzielle darf man bei Filmen auch nicht vergessen.
Ich mag jedoch beides, das Buch und den Film, auf verschiedene Art und Weise für sich und ich glaube der Schlüssel dazu ist die beiden Werke soweit es möglich ist unabhängig voneinander zu betrachten
Das Buch bleibt ungelesen. Die Verfilmung aber jedes Jahr mal wieder angesehen. Der Stand bleibt gleich. An der Bewertung ändert sich rein gar nichts. Mag daran liegen, dass ich grobe Teile einfach schnell vergesse.
Mich widert dieses extrem hässliche Schnuppern Grenouilles immer wieder aufs Neue an.
Die spastischen Bewegungen und der kaputte Blick, das asoziale Verhalten oder auch das Stummsein zwingen mich ständig dazu wegsehen zu wollen. Und dennoch guck ich hin. Das Parfum ist ein Ekel an sich. Auch wenn der Vergleich nicht zutreffen mag, so setze ich den Film auf gleicher Ebene mit Feuchtgebiete von Charlotte Roche.
Die Erzählung Tonnen Scheiße für das Klo. Aber diese kleinen Details die sich in ihr offenbaren, bewegen einen dazu den Film weiter laufen zu lassen.
Aber irgendwann wird der Duft auch verflogen sein und der Film verschwindet erneut in Vergessenheit. Genau wie der Duft in der Geschichte von "Das Parfum" auch in die Versenkung geriet.
Der Punkt kommt, an dem es stinkt.
Übrigens plane ich die Fortsetzung: Das Deo. :)
Ich hab - im Gegensatz zu dir - nur das Buch gelesen und den Film nicht gesehen, der Text ist für mich auch nur eine 7 (sprich: lesenswert) die Idee bzgl. "Das Deo" gefällt mir aber so, dass ich "gefällt mir" anklicken muss. Anstelle eines Sequels könnte unter diesem genialen Titel aber auch ein Prequel firmieren ;-)
Die Figur des Jean-Baptiste Grenouille wird im Film fast schon als Sympathie-Träger dargestellt! Ihm fehlt, gegenüber dem Buch, gänzlich das Dämonische seines Handelns. Das Bild der Zecke, des Blutsaugers, das im Buch eine so zentrale Metapher ist, wird im Film nicht deutlich. Gerüche sind im Film durch hübsche Kamerafahrten in dunkle Nasenlöcher hinein dargestellt. Nett anzuschauen zwar, doch denen in der Vorlage befindlichen Beschreibungen von diversen Gerüchen wird man damit nicht gerecht. Irgendwann wirkt es nur unfreiwillig komisch, wenn Grenouille wieder die Nase in den Gegenwind haltend, nur schnüffelnd durchs Bild läuft. Natürlich ist es verschmerzbar das die Opferzahl von 25 (Vorlage) auf 13 sinkt. Aber dank einer FSK ab 12 ist aus dem Höhepunkt nicht viel mehr als eine Kinderfernsehen-taugliche Massenumarmung geworden. Letzendlich ein europäischer Film (Deutsch-spanisch-französische Ko-Produktion) mit prächtiger Optik, einigen Stars und Liebe zum Detail. Welcher leider in der Umsetzung seiner Story nur das untere Mittelmaß erreicht. Die € 60 Mio. teure Produktion entäuscht mich mehr als das sie begeistern kann.
Damit hat sich Tom Tykwer keinen Gefallen getan! Super schlecht den Stoff umgesetzt. Ben Wishaw die absolute Fehlbesetzung! Dem Fettnapf hätte man aus dem Weg gehen können. 2.0 Punkte gibts dafür, dass der Film mich jedoch nicht so gelangweilt hat und 1.5 Punkte nur für Dustin Hoffman!
Der Film hat mich damals schon sehr begeistert. Das Kino war damals auch randvoll gewesen, erleb ich nicht so häufig, ist schon mal ein gutes Zeichen gewesen.
Okay. Bei einigen Versuchen musste ich meine Kommentaransätze zu "das Parfum" immer abbrechen, weil jedes Mal meine Enttäuschung Überhand nahm und ich vor lauter Wut nicht die richtigen Worte finden konnte.
Ich gebe mir Mühe, jetzt etwas gelassener zu bleiben.
Das Buch las ich erstmals mit 17. Gerade in diesem Alter kann man sehr gut in die Materie eintauchen. Es war so bildlich, es war so leicht zu verstehen, so leicht nachzufühlen, nachzuriechen. Gleichzeitig war es überzogen vom dreckigen Schleier des alten Paris, der Härte, der Lieblosigkeit, die der Film auch zugegebenermaßen ganz gut einfangen konnte. Selbstverständlich ist es schwer, einem solch rudimentärem Organ wie dem Riechorgan einen ganzen Film zu widmen und diesen auch noch so nachvollziehbar für den Zuschauer gestalten zu können wie es das Buch schaffte - darin liegt aber auch nicht mein Vorwurf. Grundsätzlich lebt der Film von sehr schönen Bildern. Alleinstehend für sich hätte er auch eine höhere Wertung verdient, aber nicht, wenn man das Buch gelesen hat. Denn unter diesem Zusammenhang muss ich sagen:
Man hat Patrick Süßkind vergewaltigt. Ja, vergewaltigt.
Süßkind hat vehement und kontinuierlich darauf bestanden, dass Grenouille ein "ZECK" ist. Ein unsympathisches, widerliches Vieh, das EBEN NICHT einfach nur geliebt werden will, weil es das Bedürfnis danach verspürt, sondern die Liebe der Menschen für seine eigenen Machtzwecke ausnutzen will. Grenouille war häßlich und unsympathisch. Im Film jedoch ist er ein überdurchschnittlich attraktiver Kerl, der einem vielleicht sogar auf der Straße oder in der Vorlesung aufgefallen wäre. Halbherzig bemüht er sich, ein Bein nachzuziehen, damit er doch noch als Krüppel durchgeht, aber eigentlich weiß man, dass er ein selbstverliebter Schönling ist und für den Film auch noch verhäßlicht worden ist. Er ist nicht buckelig, er ist alles, nur kein Zeck. Aber ein unsympathischer Zeck ist doch nicht massentauglich und wir wollen doch Kohle mit dem hübsch aufgetakelten Film machen! So lasst uns ihn doch dem 08/15 Zuschauer näherbringen, so dass er sich mit ihm identifizieren kann. Lasst ihn uns mitleiden sehen. Lass uns vorstellen, dass Grenouille, der eigentlich einen Scheißdreck auf sein Augenlicht gab und mit Sex schonmal gar nichts am Hut hatte, bei der Orgieszene an Sex mit dem Mirabellenmädchen dachte. Im Kino saß ich bei dieser Szene einfach nur mit vor Schockstarre aufgerissenem Mund da, während ich, als ich den Film nochmal im Fernsehen sah, bei dieser Szene einfach umschalten musste, weil ich sie so peinlich fand, weil ich mich so geärgert habe und mich so mitgeschämt habe für diese profane, erbärmliche, traurige, massentaugliche Darbietung dieser eben alles andere als massentauglichen Gestalt.
Die größte Verhunzung von Weltliteratur, die mir je untergekommen ist. Eine Schande.
Werde ich NIEMALS anschauen,dazu liebe ich das Buch zu sehr.Vor allem als Grenouille seine Zeit (ein Jahr oder so?!), so weit wie nur möglich von den anderen Mensche, in dieser Höhle verbringt und nur in sich selbst,nur in seinen Gerüchen und Gedanken lebt...Nichtmal Kubrick hätte das verfilmen können und Tykwer schon garnicht...
Bin froh ihn nie gesehen zu haben...
7 Jahre...ich und Zeiteinschätzungen,irgendwas passt da nicht :) Ich wusste auf jeden Fall das es lang war und das man ihn außer beim Wasservomsteinlecken oder beim eidechsenessen nicht zeigen kann,also das es einfach nicht geht einen solch langen Zeitraum,der sich nur in Gedanken,in der Seele,in den Erinnerungen Grenouilles abspielt,visuell so rüberzubringen wie Süsskind das erzählerisch vermochte...Deshalb schau ich nie diesen Film...Biste bissl neidisch das ich meine pure Phantsis hierzu noch hab ?;) komm schon, wenigstens ein bissl...:)
Ich hab schon so viele gute Bücher gelesen und ihre schlechten Filmpendants dazu gesehen...Ich find mindestens ein kleiner,fauliger,bitterer Nachgeschmack bleibt IMMER...Leider...
Es ging ja um die größte Verhunzung, die MIR je untergekommen ist. Musketiere hab ich nie gelesen.
Und ich brauch keine Kreativität, um Schimpfwörter benutzen zu können.
Sicherlich kann man sich den Film mal anschauen aber bitte nicht vorher das Buch lesen. Oder nur das Buch..das Ende ist wirklich nicht ganz so gut gelungen.. wie im Buch ..schade.
Da ich das Buch kurz bevor ich den Film gesehen habe, nochmals lesen musste (doofe Schule) fand ich den Film echt nicht so berauschend. Es sind echt schöne Bilder, die Schauspieler, is auch den Hauptdarsteller, find ich, sind gut gewählt. die Geschichte an sich ist ja Hammer, aber diese ganzen Abweichungen vom Buch sind nix für mich. Klar, man soll nen Film nicht an dem Buch messer, aber es gibt definitiv bessere Verfilmungen...
Fazit: Kann man sich angucken, aber bitte nur, wenn man keinen groooßen Wert darauf legt, dass es wie im Buch ist
Die ersten 2/3 des Films, in denen man gespannt darauf wartet, wann der Mörder gefasst wird, sind ja noch sehenswert, aber das Ende? Also neeee, viel zu sehr an den Haaren herbeigezogen und einfach unpassend. Macht den ganzen Film kaputt.
Es geht ja gar nicht darum dass er gefasst wird. Es ist kein Detektiv oder Thriller. Es geht um das wahnsinnige Genie und wenn man das im Hinterkopf behält, kommt der Film auf jeden Fall an. Versuchs doch vielleicht noch ein Mal
Sicherlich ist der Film kein schlechter, ich finde allerdings die Figur des Grenouille schlecht gewählt. Er kommt meiner Meinung nach nicht wirklich als ein Bösewicht rüber und sieht bei weitem nicht so gefährlich aus, wie er im Buch beschrieben wird. Leider bestätigt sich hier mal wieder die alte Wahrheit - wenn man das Buch gelesen hat ist man vom Film enttäuscht.
Eigentlich eine 5,0...aber ein guter Alan Rickman steigert das Ganze etwas auf ;-)
Ganz interessanter Film. Ich muss zugeben das ich weder das Buch gelesen hatte, noch irgendwas von dem Film wusste. Was ich lediglich erwartet hatte war, dass in dem Film einige Morde passieren würden. Wie, weshalb, warum, wann, wusste ich nicht. Zudem hatte ich mir gedacht das Baptiste seine Leichen in irgendwas reinquetscht und somit aus den Frauen ihren Duft nimmt, was ja Gott sei Dank nicht so war, dass wäre schon hart gewesen. :)
Deshalb kann ich ganz neutral auch NUR den Film bewerten und bin zu dem Entschluss gekommen, dass Filmliebhaber sich den Film schon ganz genüsslich anschauen können. Es ist nichts brisantes, auch jetzt nichts was einen total aus dem Hocker haut, sattelfest an den Fernseher bindet, doch unterhaltsam irgendwo, auch interessant ist der Film trotzdem.
Die erste Stunde ist vielleicht ein wenig "zu" lang gezogen, denn man weiß das der Kerl ja irgendwas machen wird um Parfüme von Frauen herzustellen und deshalb wird man schon ein wenig ungeduldig, wenn der Film sich ein wenig zieht und zieht. Die schöne Atmosphäre im Film kann ich auch nur loben. Das ist jedoch Geschmackssache. Viele stehen auf Retro Bilder und Umgebungen, andere finden es eher langweilig. Mir hat es sehr gut gefallen. Ob ich den Film nochmal angucken würde? Alleine sicherlich nicht mehr, denn ich würde keinen großen Grund sehen. Erstens kenne ich den Film jetzt sehr gut und zweitens würde er mir viel zu lang dauern. Doch wenn ein guter Kumpel oder ne Freundin zu mir kommen und sagen würde "Was können wir uns anschauen?", würde ich schon auf die Idee kommen "Das Parfum" zu schauen.
Das Parfum - Die Geschichte eines Mörders - Kritik
DE/ES/US 2006 Laufzeit 147 Minuten, FSK 12, Thriller, Kriminalfilm, Drama, Kinostart 14.09.2006
Kritiken (9) — Film: Das Parfum - Die Geschichte eines Mörders
Hisayasu S: DAS MANIFEST.COM
Kommentar löschenIn seinem regelrecht manischen Visualierungszwang höchst einfallslose Buchverfilmung, die entscheidende Punkte der Vorlage runterbügelt oder gleich völlig ignoriert, sich anderseits aber auch erfolgreich gegen den kleinsten eigenständigen Akzent sträubt. Übrig bleibt ein mit fantasieloser Dampframmen-Regie und überwiegend blassen Schauspielern angereichertes Stinke-Destillat von Süskinds Werk.
Einen Punkt gibt's für das lustige Braindead-Baby am Anfang und einen für Dustin Hoffman: der hat den Durchblick und kaspert schön rum.
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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschenMit seiner Verfilmung von Patrick Süskinds Buch gelingt es Regisseur Tom Tykwer ein als unverfilmbar geltendes Werk überzeugend auf die Leinwand zu bringen. Zwar bleiben die meisten Figuren in ihrer Zeichnung recht blass, doch gerade in Bezug auf die Hauptfigur zieht Ben Whishaw in seiner Rolle als Jean-Baptiste Grenouille die Karre weit aus dem Dreck. Wenn es nicht immer nur Kino zum Kopfabschalten sein soll, empfiehlt sich ein Blick auf “Das Parfum”.
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Xander8112: at the movies
Kommentar löschenLiteraturverfilmungen sollten immer auch für Nicht-Kenner des Romans funktionieren. Besser wäre das, denn “Das Parfum” habe ich nicht gelesen, den Film aber gesehen. Dadurch sehe ihn zwangsläufig durch einen anderen Blickwinkel, Leser der Vorlage finden Filme zu Büchern ja grundsätzlich schlechter als andere. Außer vielleicht bei “Herr der Ringe”.
Und so ist “Das Parfum” die Geschichte eines Mannes (ja genau, der Mörder), der anders ist als andere Menschen, denn er hat einen ausgeprägten Geruchssinn - schon bei seiner Geburt nimmt er die Eindrücke des Fischmarktes auf und hat als Heranwachsender sogar Schwierigkeiten, seinen ganzen empfundenen Gerüchen Namen zu geben. Und wie stellt man sowas im Film dar? Wie im Hörbuch: Durch einen Erzähler. Und das ist auch gut so, ansonsten wäre noch öfter die schnüffelnde Nase Grenouilles im Bild gewesen, als sie sowieso schon ist. Grundsätzlich jedoch ist dieses Hauptproblem ganz gut gelöst, wenn auch die ausschweifenden…
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Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschen[...] Die Frage “Wie kann Tykwer wohl das Buch in einen Film umsetzen?” kann ich nur mit einem “Er hat es bravourös geschafft” beantworten. Ich ziehe meinen Hut. Es gab so viele Szenen, die ich mir genauso vorgestellt habe. Und ebenso viele Szenen, die durch die Kunstgriffe Tykwers noch um ein Wesentliches verfeinert wurden. Der ebenso fantastische Soundtrack hat viel zur Atmosphäre des Films beigesteuert. Er hat es wirklich geschafft eine gute Umsetzung zu schaffen. Dennoch rate ich vorab zur Lektüre des Buches. Ohne wird der Film sicherlich einiges verlieren.
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ThomasNeuhauser: arte ThomasNeuhauser: arte
Kommentar löschenGanz im Stil eines großen Parfums gelingt dem Film mit diesen Bildern dann doch der synästhetische Akkord von großer Kopf-, etwas schwächerer Herz-, aber einer ähnlich lang nachklingenden Basisnote wie bei "Das Geheimnis der Rose". In dieser Liga spielt der Film problemlos mit und das ist ein großer Erfolg - für diesen einen und für den deutschen Film insgesamt.
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patcharisma 2010/08/08 04:48:48
Antwort löschenUnd das von Arte? Shame on you!
HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenTom Tykwer inszeniert das Riecherlebnis und bedient sich aller bekannten cineastischen Mittel von der Großaufnahme bis zur Zeitlupe, inklusive der Tykwer-typischen rasenden Kamerafahrten. Der Blick bewegt sich dabei auf den Geruch zu, obwohl uns Gerüche in der Regel entgegenwehen; vielleicht liegt in diesen konträren Bewegungen der unterschwellige Grund, weshalb diese Lösung nicht befriedigt. Aber Tykwer hat noch einen Pfeil in Köcher. Es gibt Duftnoten, und es gibt musikalische Noten ...
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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten
Kommentar löschenTykwers Bilder wirken ohne Worte, er setzt Musik bewusst ein und auch aus, und die betörende Wirkung der Düfte ist in Gestalt von Flakons, Farben, Blüten zumindest ahnbar. Auch die historischen Kostüme und die Kulisse stimmen, der stinkende Fischmarkt, die überladene Parfümerie, die Lavendelfelder von Grasse. Trotzdem ist der Film äußerst zähflüssig geraten.
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Harald Peters: WamS, Die Welt, taz, Berlin... Harald Peters: WamS, Die Welt, taz, Berlin...
Kommentar löschenÜberhaupt bleibt völlig unklar, was der Film eigentlich soll. Er ist nicht spannend, nicht lustig, nicht abstoßend, nicht tiefsinnig, nicht beeindruckend, ja, er ist nicht einmal schlecht. Der Film scheint einfach nur zu existieren, weil Bernd Eichinger sich dachte, das Buch müsse man doch unbedingt mal verfilmen und dann mit Tom Tykwer einen Regisseur fand, der sich sagte: Wieso nicht?
Kritik im Original 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
willy50 2009/11/04 02:46:05
Antwort löschenEs geht hier einzig und allein um eine Arbeitsbeschaffungsmassnahme. Man sollte Herrn Eichinger direkt das Geld aus Nürnberg überweisen ohne die lästigen Umwege über Gremien und Banken. Vielen Dank, Bernd.
Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Kommentar löschenDu riechst so gut. Zu gut. Es gibt Werke der Weltliteratur, die sind von einer derart exquisiten Duftnote, dass sie viele ihrer Leser für ungreifbar halten. Und dann kommt doch irgendwann irgendein Regisseur samt Produzent und vergreift sich seines Lebenswerkes Willen an dem Stoff. Und hernach der Aufschrei: "Geht nicht und wie kann man nur, weil unverfilmbar!" Doch zeichnet es nicht gerade jene Filmemacher aus, die das Wagnis eingehen, es dennoch zu versuchen?
Kritik im Original 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (145) — Film: Das Parfum - Die Geschichte eines Mörders
Kommentar schreibenskinflowers 2012/02/06 04:53:45
Kommentar löschenDas Buch fand ich besser aber der Film ist auch ganz gut.
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Renunciation 2012/01/28 19:37:00
Kommentar löschenSchön gestalteter Film,die Musik ist passend und gibt dem Ganzen ein besonderes Feeling.
Aaaaaber! Das Buch ist viel besser (was so gut wie immer so ist) und dass das Ende so vom Original abweicht hat mich irgendwie sehr enttäuscht.
Dennoch 7.5 Punkte,weil ich Unwissender zuerst den Film gesehn habe und er mich damals sehr gefesselt hat.
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moviee 2012/01/19 21:04:54
Kommentar löschenFünf Sinne hat der Mensch. Der Mensch kann sehen mit den Augen. Der Mensch kann hören mit den Ohren. Der Mensch kann tasten mit der Haut. Der Mensch kann schmecken mit der Zunge. Und der Mensch kann riechen mit der Nase.
Und mit diesem Sinn des Riechens beschäftigt sich "Das Parfum". "Das Parfum" erzählt die beeindruckende Geschichte des Waisenjungen Jean-Baptiste Grenouille der mit einem außerordentlichen Geruchssinn inmitten stinkender Fischabfälle im Paris des 18. Jahrhunderts zur Welt kam. Mit jungen Jahren lernt Grenouille beim Parfümeur Guiseppe Baldini das Handwerk und beschäftigt sich mit der Verfeinerung seines Geruchssinns. Während ihn die Düfte junger Frauen verzaubern beginnt "Die Geschichte eines Mörders", denn da er aus ihren Düften zwölf Essenzen gewinnen will um so das perfekte Parfum zu kreieren muss ein Mädchen nach dem anderen Mittel zum Zweck dran glauben... Das zu den teuersten deutschen Filmproduktionen gehörende Kostümdrama schildert die Lebensgeschichte eines Menschen, der aus der Liebe zu Düften über Leichen geht auf eine ganz beeindruckende Art und Weise. Die 50 Millionen teure Romanverfilmung von Regisseur Tom Tykwer hat mir wirklich richtig gut gefallen, insbesondere die originelle auf einem Roman basierende Story und die klasse Besetzung bis in die Nebenrollen. Den Vergleich zum Buch kann ich leider nicht herstellen da ich "Das Parfum" (1985) nicht gelesen habe, es in naher Zukunft aber auch nicht plane, denn da dieses um längen besser als der Film sein soll bleibe ich lieber bei dem guten Eindruck den ich von der Verfilmung allemal habe und wage mich an die Erzählung von Patrick Süskind erst mal nicht heran. Zum Film noch mal: Insbesondere das Ende mit Hunderten liebenden auf einem großen Platz hat es mir angetan, denn was andere für völlig überzogen halten, nenne ich eine bildgewaltige und prägende Szene eines Films, der von einigen völlig zu Unrecht runtergemacht wird und der mir mit Sicherheit noch lange in Erinnerung bleiben wird.
"Die Seele aller Wesen ist ihr Duft".
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SalocinRocknRolla 2012/01/18 23:47:42
Kommentar löschenKenne das Buch nicht fand den Film bis auf das etwas kitschige (wenn auch schön dargestellte) Ende sehr gut. Ab da wurde es mehr als unglaubwürdig. Weiß nicht ob es an der Buchvorlage liegt. Trotzdem schöne filmische Mittel. Ein super Hauptdarsteller und für die "teuerste deutsche Produktion" bisher, ein sehr guter Film. Fand es super, dass einige deutsche Schauspieler neben internationalen Größen spielen konnten. Bitte mehr davon. Durch die weltweite Vermarktung war er ja auch sehr, sehr erfolgreich. Gute Regiearbeit von Tom Tykwer. Gute Unterhaltung aber halt kein neues "Top-Meisterwerk".
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minate 2011/12/17 11:21:47
Kommentar löschenIch kann nur noch Mal zusammenfassend erwähnen, was einige meiner Vorgänger im Grunde übermitteln wollen. Man darf den Film nicht in Bezug auf das Buch betrachten! Ich habe den Film zig Mal gesehen und das Buch nicht nur gelesen sondern in der Schule aufs Genaueste analysiert, ich weiss wovon ich rede.
Der Film ist visuell ein Meisterwerk. Über die Charakterzüge Grenouilles lässt sich streiten, denn er wird im Film wirklich schlicht und ergreifend massentauglich gemacht, eigentlich eine alarmierende Tat, denn unsere Gesellschaft ist anscheinend nicht fähig abnormale Dinge aufzunehmen und zu reflektieren. Es muss gesagt werden, dass wenn der Film sich genau am Buch halten würde, der Film höchstwahrscheinlich längst nicht so umsatzfähig wäre wie er nun ist und das finanzielle darf man bei Filmen auch nicht vergessen.
Ich mag jedoch beides, das Buch und den Film, auf verschiedene Art und Weise für sich und ich glaube der Schlüssel dazu ist die beiden Werke soweit es möglich ist unabhängig voneinander zu betrachten
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minate 2011/12/17 11:23:01
Antwort löschenOh. Da sind eim paar Fehler. ´tschuldigung
BlackPaint 2011/12/07 21:21:56
Kommentar löschenDas Buch bleibt ungelesen. Die Verfilmung aber jedes Jahr mal wieder angesehen. Der Stand bleibt gleich. An der Bewertung ändert sich rein gar nichts. Mag daran liegen, dass ich grobe Teile einfach schnell vergesse.
Mich widert dieses extrem hässliche Schnuppern Grenouilles immer wieder aufs Neue an.
Die spastischen Bewegungen und der kaputte Blick, das asoziale Verhalten oder auch das Stummsein zwingen mich ständig dazu wegsehen zu wollen. Und dennoch guck ich hin. Das Parfum ist ein Ekel an sich. Auch wenn der Vergleich nicht zutreffen mag, so setze ich den Film auf gleicher Ebene mit Feuchtgebiete von Charlotte Roche.
Die Erzählung Tonnen Scheiße für das Klo. Aber diese kleinen Details die sich in ihr offenbaren, bewegen einen dazu den Film weiter laufen zu lassen.
Aber irgendwann wird der Duft auch verflogen sein und der Film verschwindet erneut in Vergessenheit. Genau wie der Duft in der Geschichte von "Das Parfum" auch in die Versenkung geriet.
Der Punkt kommt, an dem es stinkt.
Übrigens plane ich die Fortsetzung: Das Deo. :)
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Sigrun 2011/12/07 21:28:28
Antwort löschenIch hab - im Gegensatz zu dir - nur das Buch gelesen und den Film nicht gesehen, der Text ist für mich auch nur eine 7 (sprich: lesenswert) die Idee bzgl. "Das Deo" gefällt mir aber so, dass ich "gefällt mir" anklicken muss. Anstelle eines Sequels könnte unter diesem genialen Titel aber auch ein Prequel firmieren ;-)
Sigrun 2011/12/07 21:29:21
Antwort löschenP.S. Mit 'Text' meine ich Süsskinds Roman.
RoosterCogburn 2011/12/05 03:44:05
Kommentar löschenDie Figur des Jean-Baptiste Grenouille wird im Film fast schon als Sympathie-Träger dargestellt! Ihm fehlt, gegenüber dem Buch, gänzlich das Dämonische seines Handelns. Das Bild der Zecke, des Blutsaugers, das im Buch eine so zentrale Metapher ist, wird im Film nicht deutlich. Gerüche sind im Film durch hübsche Kamerafahrten in dunkle Nasenlöcher hinein dargestellt. Nett anzuschauen zwar, doch denen in der Vorlage befindlichen Beschreibungen von diversen Gerüchen wird man damit nicht gerecht. Irgendwann wirkt es nur unfreiwillig komisch, wenn Grenouille wieder die Nase in den Gegenwind haltend, nur schnüffelnd durchs Bild läuft. Natürlich ist es verschmerzbar das die Opferzahl von 25 (Vorlage) auf 13 sinkt. Aber dank einer FSK ab 12 ist aus dem Höhepunkt nicht viel mehr als eine Kinderfernsehen-taugliche Massenumarmung geworden. Letzendlich ein europäischer Film (Deutsch-spanisch-französische Ko-Produktion) mit prächtiger Optik, einigen Stars und Liebe zum Detail. Welcher leider in der Umsetzung seiner Story nur das untere Mittelmaß erreicht. Die € 60 Mio. teure Produktion entäuscht mich mehr als das sie begeistern kann.
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FilmFuzzi 2011/10/22 17:25:07
Kommentar löschenJoa. Riecht richtig gut!
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Karowdame 2011/10/13 12:37:04
Kommentar löschenDamit hat sich Tom Tykwer keinen Gefallen getan! Super schlecht den Stoff umgesetzt. Ben Wishaw die absolute Fehlbesetzung! Dem Fettnapf hätte man aus dem Weg gehen können. 2.0 Punkte gibts dafür, dass der Film mich jedoch nicht so gelangweilt hat und 1.5 Punkte nur für Dustin Hoffman!
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FilmeGuckerAusBerlin 2011/09/20 16:34:29
Kommentar löschenDer Film hat mich damals schon sehr begeistert. Das Kino war damals auch randvoll gewesen, erleb ich nicht so häufig, ist schon mal ein gutes Zeichen gewesen.
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lieber_tee 2011/09/20 20:13:27
Antwort löschenBei Transformers 3 war das Kino auch proppevoll. War kein gutes Zeichen.
FilmeGuckerAusBerlin 2011/09/21 11:00:58
Antwort löschenok, das kann auch passieren^^
ihre-herrlichkeit 2011/08/18 23:10:28
Kommentar löschenOkay. Bei einigen Versuchen musste ich meine Kommentaransätze zu "das Parfum" immer abbrechen, weil jedes Mal meine Enttäuschung Überhand nahm und ich vor lauter Wut nicht die richtigen Worte finden konnte.
Ich gebe mir Mühe, jetzt etwas gelassener zu bleiben.
Das Buch las ich erstmals mit 17. Gerade in diesem Alter kann man sehr gut in die Materie eintauchen. Es war so bildlich, es war so leicht zu verstehen, so leicht nachzufühlen, nachzuriechen. Gleichzeitig war es überzogen vom dreckigen Schleier des alten Paris, der Härte, der Lieblosigkeit, die der Film auch zugegebenermaßen ganz gut einfangen konnte. Selbstverständlich ist es schwer, einem solch rudimentärem Organ wie dem Riechorgan einen ganzen Film zu widmen und diesen auch noch so nachvollziehbar für den Zuschauer gestalten zu können wie es das Buch schaffte - darin liegt aber auch nicht mein Vorwurf. Grundsätzlich lebt der Film von sehr schönen Bildern. Alleinstehend für sich hätte er auch eine höhere Wertung verdient, aber nicht, wenn man das Buch gelesen hat. Denn unter diesem Zusammenhang muss ich sagen:
Man hat Patrick Süßkind vergewaltigt. Ja, vergewaltigt.
Süßkind hat vehement und kontinuierlich darauf bestanden, dass Grenouille ein "ZECK" ist. Ein unsympathisches, widerliches Vieh, das EBEN NICHT einfach nur geliebt werden will, weil es das Bedürfnis danach verspürt, sondern die Liebe der Menschen für seine eigenen Machtzwecke ausnutzen will. Grenouille war häßlich und unsympathisch. Im Film jedoch ist er ein überdurchschnittlich attraktiver Kerl, der einem vielleicht sogar auf der Straße oder in der Vorlesung aufgefallen wäre. Halbherzig bemüht er sich, ein Bein nachzuziehen, damit er doch noch als Krüppel durchgeht, aber eigentlich weiß man, dass er ein selbstverliebter Schönling ist und für den Film auch noch verhäßlicht worden ist. Er ist nicht buckelig, er ist alles, nur kein Zeck. Aber ein unsympathischer Zeck ist doch nicht massentauglich und wir wollen doch Kohle mit dem hübsch aufgetakelten Film machen! So lasst uns ihn doch dem 08/15 Zuschauer näherbringen, so dass er sich mit ihm identifizieren kann. Lasst ihn uns mitleiden sehen. Lass uns vorstellen, dass Grenouille, der eigentlich einen Scheißdreck auf sein Augenlicht gab und mit Sex schonmal gar nichts am Hut hatte, bei der Orgieszene an Sex mit dem Mirabellenmädchen dachte. Im Kino saß ich bei dieser Szene einfach nur mit vor Schockstarre aufgerissenem Mund da, während ich, als ich den Film nochmal im Fernsehen sah, bei dieser Szene einfach umschalten musste, weil ich sie so peinlich fand, weil ich mich so geärgert habe und mich so mitgeschämt habe für diese profane, erbärmliche, traurige, massentaugliche Darbietung dieser eben alles andere als massentauglichen Gestalt.
Die größte Verhunzung von Weltliteratur, die mir je untergekommen ist. Eine Schande.
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BlueSquirrel 2011/08/19 00:37:18
Antwort löschenSchön.
ihre-herrlichkeit 2011/08/19 00:47:52
Antwort löschenDanke!
ihre-herrlichkeit 2011/08/19 00:48:06
Antwort löschenKam auch aus dem tiefsten Herzen. :D
Andy Dufresne 2011/08/19 01:42:28
Antwort löschenWerde ich NIEMALS anschauen,dazu liebe ich das Buch zu sehr.Vor allem als Grenouille seine Zeit (ein Jahr oder so?!), so weit wie nur möglich von den anderen Mensche, in dieser Höhle verbringt und nur in sich selbst,nur in seinen Gerüchen und Gedanken lebt...Nichtmal Kubrick hätte das verfilmen können und Tykwer schon garnicht...
Bin froh ihn nie gesehen zu haben...
ihre-herrlichkeit 2011/08/19 13:06:22
Antwort löschen7 Jahre. Im Film glaubt man, dass es ne Woche war oder so...
Andy Dufresne 2011/08/19 19:54:09
Antwort löschen7 Jahre...ich und Zeiteinschätzungen,irgendwas passt da nicht :) Ich wusste auf jeden Fall das es lang war und das man ihn außer beim Wasservomsteinlecken oder beim eidechsenessen nicht zeigen kann,also das es einfach nicht geht einen solch langen Zeitraum,der sich nur in Gedanken,in der Seele,in den Erinnerungen Grenouilles abspielt,visuell so rüberzubringen wie Süsskind das erzählerisch vermochte...Deshalb schau ich nie diesen Film...Biste bissl neidisch das ich meine pure Phantsis hierzu noch hab ?;) komm schon, wenigstens ein bissl...:)
ihre-herrlichkeit 2011/08/19 19:59:59
Antwort löschenNein, ich trenne Film und Buch diesbezüglich. Der Film ist so eine Unverschämtheit, dass er mir das Buch nicht madig machen konnte.
Andy Dufresne 2011/08/19 20:05:46
Antwort löschenIch hab schon so viele gute Bücher gelesen und ihre schlechten Filmpendants dazu gesehen...Ich find mindestens ein kleiner,fauliger,bitterer Nachgeschmack bleibt IMMER...Leider...
Andy Dufresne 2011/08/19 20:06:23
Antwort löschenPs. Ich meinte auch nicht madig machen sondern eher beschädigen...
ihre-herrlichkeit 2011/08/19 20:11:05
Antwort löschenJa, das mit dem fauligen Nachgeschmack stimmt leider...
CarrionFairy 2011/08/20 13:38:34
Antwort löschenda ist nicht ein schimpfwort drin!
ihre-herrlichkeit 2011/08/20 14:19:35
Antwort löschenOh wohl! Und zwar "Scheißdreck".
CarrionFairy 2011/08/21 00:10:01
Antwort löschenfür meinen geschmack viel zu dezent
ihre-herrlichkeit 2011/08/21 01:00:10
Antwort löschenIch hatte ne Flasche Wein intus. Da bin ich immer sanftmütiger.
CarrionFairy 2011/08/21 10:51:55
Antwort löschenalkohol hemmt deine kreativität, du musst etwas neues probieren
CarrionFairy 2011/08/21 10:58:09
Antwort löschenach ja, die größte weltliteraturverhunzung kommt - glaube ich jedenfalls - noch: die musketiere in 3D
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ihre-herrlichkeit 2011/08/21 12:38:01
Antwort löschenEs ging ja um die größte Verhunzung, die MIR je untergekommen ist. Musketiere hab ich nie gelesen.
Und ich brauch keine Kreativität, um Schimpfwörter benutzen zu können.
Tytus 2012/01/18 17:29:53
Antwort löschenkenne das Buch nicht, Film war Trotzdem scheiBe
Nells 2011/07/29 05:25:45
Kommentar löschenIrritierende Geschichte aber irgendwo auch interessant. Zwischen Liebe und Wahnsinn.
Geschmackssache.
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mavim 2011/07/28 00:22:41
Kommentar löschenTotal langweiliger Film, das Ende ist ebenfalls total behindert. Überhaupt nicht sehenswert.
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Fulsome. 2011/07/28 00:31:39
Antwort löschenbehindert? :o
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mavim 2011/07/28 00:32:41
Antwort löschenjaa behindert
Leveinard 2011/08/25 23:28:07
Antwort löschendas ende hat besondere bedürfnisse.
iron aira 2011/07/26 14:18:33
Kommentar löschenSicherlich kann man sich den Film mal anschauen aber bitte nicht vorher das Buch lesen. Oder nur das Buch..das Ende ist wirklich nicht ganz so gut gelungen.. wie im Buch ..schade.
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Metalcanine 2011/06/03 09:44:12
Kommentar löschenDa ich das Buch kurz bevor ich den Film gesehen habe, nochmals lesen musste (doofe Schule) fand ich den Film echt nicht so berauschend. Es sind echt schöne Bilder, die Schauspieler, is auch den Hauptdarsteller, find ich, sind gut gewählt. die Geschichte an sich ist ja Hammer, aber diese ganzen Abweichungen vom Buch sind nix für mich. Klar, man soll nen Film nicht an dem Buch messer, aber es gibt definitiv bessere Verfilmungen...
Fazit: Kann man sich angucken, aber bitte nur, wenn man keinen groooßen Wert darauf legt, dass es wie im Buch ist
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Guardian23 2011/05/15 11:14:53
Kommentar löschenDie ersten 2/3 des Films, in denen man gespannt darauf wartet, wann der Mörder gefasst wird, sind ja noch sehenswert, aber das Ende? Also neeee, viel zu sehr an den Haaren herbeigezogen und einfach unpassend. Macht den ganzen Film kaputt.
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minate 2011/12/17 11:11:10
Antwort löschenEs geht ja gar nicht darum dass er gefasst wird. Es ist kein Detektiv oder Thriller. Es geht um das wahnsinnige Genie und wenn man das im Hinterkopf behält, kommt der Film auf jeden Fall an. Versuchs doch vielleicht noch ein Mal
kurtel1105 2011/04/19 10:09:01
Kommentar löschenSicherlich ist der Film kein schlechter, ich finde allerdings die Figur des Grenouille schlecht gewählt. Er kommt meiner Meinung nach nicht wirklich als ein Bösewicht rüber und sieht bei weitem nicht so gefährlich aus, wie er im Buch beschrieben wird. Leider bestätigt sich hier mal wieder die alte Wahrheit - wenn man das Buch gelesen hat ist man vom Film enttäuscht.
Eigentlich eine 5,0...aber ein guter Alan Rickman steigert das Ganze etwas auf ;-)
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maralain 2011/04/16 11:00:27
Kommentar löschenDer Film ansich nicht schlecht ..
Nur das Ende war ein "mischmasch" ..
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Nicls 2011/03/20 00:15:21
Kommentar löschenAnfang: 9,0
Mittelteil: 8,5
Ende: 4,0
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Göksel Algan 2011/03/22 06:48:07
Antwort löschenDas hast du echt super beobachtet, so würde ich das auch sehen.
Göksel Algan 2011/03/17 21:03:35
Kommentar löschenGanz interessanter Film. Ich muss zugeben das ich weder das Buch gelesen hatte, noch irgendwas von dem Film wusste. Was ich lediglich erwartet hatte war, dass in dem Film einige Morde passieren würden. Wie, weshalb, warum, wann, wusste ich nicht. Zudem hatte ich mir gedacht das Baptiste seine Leichen in irgendwas reinquetscht und somit aus den Frauen ihren Duft nimmt, was ja Gott sei Dank nicht so war, dass wäre schon hart gewesen. :)
Deshalb kann ich ganz neutral auch NUR den Film bewerten und bin zu dem Entschluss gekommen, dass Filmliebhaber sich den Film schon ganz genüsslich anschauen können. Es ist nichts brisantes, auch jetzt nichts was einen total aus dem Hocker haut, sattelfest an den Fernseher bindet, doch unterhaltsam irgendwo, auch interessant ist der Film trotzdem.
Die erste Stunde ist vielleicht ein wenig "zu" lang gezogen, denn man weiß das der Kerl ja irgendwas machen wird um Parfüme von Frauen herzustellen und deshalb wird man schon ein wenig ungeduldig, wenn der Film sich ein wenig zieht und zieht. Die schöne Atmosphäre im Film kann ich auch nur loben. Das ist jedoch Geschmackssache. Viele stehen auf Retro Bilder und Umgebungen, andere finden es eher langweilig. Mir hat es sehr gut gefallen. Ob ich den Film nochmal angucken würde? Alleine sicherlich nicht mehr, denn ich würde keinen großen Grund sehen. Erstens kenne ich den Film jetzt sehr gut und zweitens würde er mir viel zu lang dauern. Doch wenn ein guter Kumpel oder ne Freundin zu mir kommen und sagen würde "Was können wir uns anschauen?", würde ich schon auf die Idee kommen "Das Parfum" zu schauen.
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