Das Parfum - Die Geschichte eines Mörders - Kritik

DE/ES/US 2006 Laufzeit 147 Minuten, FSK 12, Drama, Kriminalfilm, Thriller, Kinostart 14.09.2006

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Kritiken (10) — Film: Das Parfum - Die Geschichte eines Mörders

Hisayasu S: DAS MANIFEST.COM

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2.0Ärgerlich

In seinem regelrecht manischen Visualierungszwang höchst einfallslose Buchverfilmung, die entscheidende Punkte der Vorlage runterbügelt oder gleich völlig ignoriert, sich anderseits aber auch erfolgreich gegen den kleinsten eigenständigen Akzent sträubt. Übrig bleibt ein mit fantasieloser Dampframmen-Regie und überwiegend blassen Schauspielern angereichertes Stinke-Destillat von Süskinds Werk.

Einen Punkt gibt's für das lustige Braindead-Baby am Anfang und einen für Dustin Hoffman: der hat den Durchblick und kaspert schön rum.

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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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8.0Ausgezeichnet

Mit seiner Verfilmung von Patrick Süskinds Buch gelingt es Regisseur Tom Tykwer ein als unverfilmbar geltendes Werk überzeugend auf die Leinwand zu bringen. Zwar bleiben die meisten Figuren in ihrer Zeichnung recht blass, doch gerade in Bezug auf die Hauptfigur zieht Ben Whishaw in seiner Rolle als Jean-Baptiste Grenouille die Karre weit aus dem Dreck. Wenn es nicht immer nur Kino zum Kopfabschalten sein soll, empfiehlt sich ein Blick auf “Das Parfum”.

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Xander8112: Xanders Blog

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7.0Sehenswert

Literaturverfilmungen sollten immer auch für Nicht-Kenner des Romans funktionieren. Besser wäre das, denn “Das Parfum” habe ich nicht gelesen, den Film aber gesehen. Dadurch sehe ihn zwangsläufig durch einen anderen Blickwinkel, Leser der Vorlage finden Filme zu Büchern ja grundsätzlich schlechter als andere. Außer vielleicht bei “Herr der Ringe”.

Und so ist “Das Parfum” die Geschichte eines Mannes (ja genau, der Mörder), der anders ist als andere Menschen, denn er hat einen ausgeprägten Geruchssinn - schon bei seiner Geburt nimmt er die Eindrücke des Fischmarktes auf und hat als Heranwachsender sogar Schwierigkeiten, seinen ganzen empfundenen Gerüchen Namen zu geben. Und wie stellt man sowas im Film dar? Wie im Hörbuch: Durch einen Erzähler. Und das ist auch gut so, ansonsten wäre noch öfter die schnüffelnde Nase Grenouilles im Bild gewesen, als sie sowieso schon ist. Grundsätzlich jedoch ist dieses Hauptproblem ganz gut gelöst, wenn auch die ausschweifenden Beschreibungen aus dem Buch nicht erreicht werden können (zumindest ein Teil des Hörbuchs hab ich gehört, daher weiß ich das *g*). Und auch das ist gut so.

Schauspielerisch ist der Film auch sehr gut, Grenouille wird sehr glaubhaft dargestellt - keine Gemütsregung zeichnet sich in seinem Gesicht ab, wenn er die Frauen umbringt, ihn kümmern nur die Düfte, nicht die Menschen. Und so wird seine Motivation durch seine Handlungen nur noch deutlicher. 12 Noten hat ein Parfum, 13 das perfekte. Wieviele Frauen brauchts da wohl für ein perfektes Parfum mit menschlichem Duft…?

Doch der Film hat leider auch seine Schwächen, und die liegen darin begründet, dass er etwas langatmig ist. Minutenlang rennt Grenouille schnüffelnd durch die Straßen, zu oft wird zu Beginn die immer gleiche Konservierung seiner Opfer wiederholt. Zwischen Beginn und Finale des Films gibt es auch mal eine Zeit des Nichts. Und das Ende finde ich persönlich etwas albern dargestellt, keine Ahnung ob das im Buch auch ist, aber es wirkt im Film etwas unfreiwillig komisch. Auch dass das kollektive Gruppenkuscheln im Roman womöglich eine Massenorgie ist, ist zu vermuten, aber verschmerzbar, schließlich ist “Das Parfum” ja kein Porno mit einer Freigabe ab 18.

Alles in allem also recht ansehlich, man sollte sich den Film allerdings nicht ansehen, wenn man schon etwas müde ist. Etwa zur Mitte des Films könnte einem das zum Verhängnis werden.

http://xander81.wordpress.com/2008/07/18/kritik-das-parfum-die-geschichte-eines-morders/

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Kubrick_obscura: CinemaForever, arte

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5.0Geht so

5 Punkte gibts für die großartige Kamera von Frank Griebe.

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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10.0Lieblingsfilm

[...] Die Frage “Wie kann Tykwer wohl das Buch in einen Film umsetzen?” kann ich nur mit einem “Er hat es bravourös geschafft” beantworten. Ich ziehe meinen Hut. Es gab so viele Szenen, die ich mir genauso vorgestellt habe. Und ebenso viele Szenen, die durch die Kunstgriffe Tykwers noch um ein Wesentliches verfeinert wurden. Der ebenso fantastische Soundtrack hat viel zur Atmosphäre des Films beigesteuert. Er hat es wirklich geschafft eine gute Umsetzung zu schaffen. Dennoch rate ich vorab zur Lektüre des Buches. Ohne wird der Film sicherlich einiges verlieren.

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ThomasNeuhauser: arte ThomasNeuhauser: arte

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7.5Sehenswert

Ganz im Stil eines großen Parfums gelingt dem Film mit diesen Bildern dann doch der synästhetische Akkord von großer Kopf-, etwas schwächerer Herz-, aber einer ähnlich lang nachklingenden Basisnote wie bei "Das Geheimnis der Rose". In dieser Liga spielt der Film problemlos mit und das ist ein großer Erfolg - für diesen einen und für den deutschen Film insgesamt.

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patcharisma

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Und das von Arte? Shame on you!


HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost

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6.0Ganz gut

Tom Tykwer inszeniert das Riecherlebnis und bedient sich aller bekannten cineastischen Mittel von der Großaufnahme bis zur Zeitlupe, inklusive der Tykwer-typischen rasenden Kamerafahrten. Der Blick bewegt sich dabei auf den Geruch zu, obwohl uns Gerüche in der Regel entgegenwehen; vielleicht liegt in diesen konträren Bewegungen der unterschwellige Grund, weshalb diese Lösung nicht befriedigt. Aber Tykwer hat noch einen Pfeil in Köcher. Es gibt Duftnoten, und es gibt musikalische Noten ...

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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten

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5.0Geht so

Tykwers Bilder wirken ohne Worte, er setzt Musik bewusst ein und auch aus, und die betörende Wirkung der Düfte ist in Gestalt von Flakons, Farben, Blüten zumindest ahnbar. Auch die historischen Kostüme und die Kulisse stimmen, der stinkende Fischmarkt, die überladene Parfümerie, die Lavendelfelder von Grasse. Trotzdem ist der Film äußerst zähflüssig geraten.

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Harald Peters: WamS, Die Welt, taz, Berlin... Harald Peters: WamS, Die Welt, taz, Berlin...

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3.0Schwach

Überhaupt bleibt völlig unklar, was der Film eigentlich soll. Er ist nicht spannend, nicht lustig, nicht abstoßend, nicht tiefsinnig, nicht beeindruckend, ja, er ist nicht einmal schlecht. Der Film scheint einfach nur zu existieren, weil Bernd Eichinger sich dachte, das Buch müsse man doch unbedingt mal verfilmen und dann mit Tom Tykwer einen Regisseur fand, der sich sagte: Wieso nicht?

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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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8.0Ausgezeichnet

Du riechst so gut. Zu gut. Es gibt Werke der Weltliteratur, die sind von einer derart exquisiten Duftnote, dass sie viele ihrer Leser für ungreifbar halten. Und dann kommt doch irgendwann irgendein Regisseur samt Produzent und vergreift sich seines Lebenswerkes Willen an dem Stoff. Und hernach der Aufschrei: "Geht nicht und wie kann man nur, weil unverfilmbar!" Doch zeichnet es nicht gerade jene Filmemacher aus, die das Wagnis eingehen, es dennoch zu versuchen?

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Kommentare (166) — Film: Das Parfum - Die Geschichte eines Mörders


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abendrot

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Bewertung9.5Herausragend

Wunderbarer und tiefer Film mit fabelhafter Besetzung, dem phantastischen Otto Sander als Erzähler und traumhafter Musik. Für mich stimmt hier alles: Die Kamerafahrten, die Grenouilles Nasenfreuden und -ekelhaftigkkeiten sozusagen visualisieren, die zwischen Abartigkeit und Ästhetik hin- und her schwankende Kulisse in Grenouilles Odeurwelt, die Details der Epoche und auch der Spannungsbogen. Die Bacchanalien-Szene Richtung Ende finde ich nicht Fehl am Platz, die gibt's auch im Buch und es muss ja klar sein, dass Grenouilles "perfektes" Parfum auch etwas Niedagewesenes produziert, sobald es frei gesetzt wird. Schließlich ist es ja neben anderen Gesichtspunkten, die ihm beim Mitansehen der Orgie klar werden der durch äußere Umstände wie Dufststoffe beeinflussbare Verstand der Menschen, der Grenouille desillusioniert und ihn letztlich handeln lässt, wie er es am - zugegeben ärgerlichen - Ende tut.

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ArtYunkie

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich kann mich dessen nur anschließen. Dieser Film kann ohne Probleme gegen die Vorurteile die man gegenüber Literaturverfilmungen immer so gerne von sich gibt, ankämpfen. Spannend, mitreißend und ein Haufen selbiger Adjektive habe ich für diese Darstellung übrig. Absolut sehenswert

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Pettyk91

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Bewertung7.5Sehenswert

Eine gute Verfilmung zu dem Buch, jedoch war das Buch ein wenig interessanter als der Film, aber desto trotz gibt es feine 7,5 Punkte.

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Sayuri Sama

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Dass Parfüm Menschen verzaubern kann, liegt deutlich auf der Hand... (Spoiler) Aber das alle vor einem Mörder niederknien und übereinander herfallen und die Exekution nicht stattfindet, nur weil er das Gräueltaten-Parfüm durch die Luft verteilt hat, finde ich irgendwie lächerlich und abstrus. Der Vater eines Opfers wollte ihn zur Rechenschaft ziehen, riecht dann das Parfüm und bittet ihn, den Täter, um Verzeihung und nennt ihn "Sohn"? Verzeihung, aber das ist sehr fragwürdig. Und als er sich zum Schluss das Parfüm über den Kopf schüttet, wird er aufgegessen bzw. sogar aufgefressen?! Ich weiß nicht...Vielleicht mag es an der Umsetzung vom Buch zum Film liegen, aber das Ganze ist mir zu komisch. Ich kenne das Buch nicht, aber nach den Meinungen hier muss es ja gut sein. Wie dem auch sei...für mich hat es sich nicht gelohnt und die schauspielerischen Leistungen sind auch nicht gerade berauschend.

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Feuerelfe

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Natürlich ist sowas Unsinn. Es ist nur eine Geschichte.
Aber nach der Vorstellung, dass jemand über die Möglichkeit verfügen würde, feinste Gerüche wahrzunehmen und dem folgend beginnt selbst welche zusammeln und ein perfektes Parfum herzustellen, empfinde ich die Idee als gelungen. Wenn man es schaffen würde, auch nur einen Sinn bis aufs letzte zu befridigen - warum nicht? Ich habe zwar keinen Vergleich, allerdings denke ich, dass unter solchen Umständen solche Reaktionen möglich wären.
Nimm den Film und seine Idee nicht so streng. ;)


Sayuri Sama

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Die Idee an sich sehe ich jetzt auch nicht als höchst problematisch. Am Anfang hat mir der Film ja auch ganz gut gefallen, weil er interessant war. Der Grund für meine schlechte Bewertung mag sich eher darauf beziehen, dass mir das alles zu "seltsam" war, im Mittelteil und zum Schluss hin. Ich denke, man hätte mehr daraus machen können. Wie gesagt, das Buch kenne ich nicht, werde es aber in Kürze mal lesen. Vielleicht werde ich dann umgestimmt. Die Grundproblematik besteht sowieso stets darin, dass man die Tiefe und gegebenenfalls die Schönheit eines Buches nie in einen Film verpacken kann. Hätte man das Ganze ein bisschen anders inszeniert, bin ich mir sicher, dass ich dann nicht so abgeneigt verblieben wäre.


RoboMaus

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Bewertung9.0Herausragend

Gelungene Umsetzung eines genialen Buches. Nie hat ein Film meine beim Lesen erzeugte Vorstellung so ganau getroffen wie hier, von der Geburt des Protagonisten bis zur Massenorgie. Wird nie langweilig und zieht einen wie das Buch in seinen Bann. Darüberhinaus bildgewaltig mit guten schauspielerischen Leistungen.

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benni565

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Wundert mich, dass du den Roman so gut adaptiert siehst.
Na ja, ist Geschmackssache.
Ich fand den Film akzeptabel, das Buch hingegen sensationell!


RoboMaus

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Liegt vielleicht auch daran, dass ich das Buch etwa 20 Jahre vor dem Film gelesen habe. Die Vorstellungen, die der Text im Kopf erzeugt, liegen auch in der eigenen Fantasie begründet, und da war das Gesehene im Film fast wie ein déjà-vu-Erlebnis. Ist sicherlich Zufall.


19Steve90

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Bewertung1.0Ärgerlich

Was war ich enttäuscht damals, als ich aus dem Kino kam. Und verstört. Und irgendwie angewidert.

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Sayuri Sama

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Ja, das kann ich mir vorstellen. Ich hab ihn zwar nicht im Kino gesehen, aber vor ungefähr 3 Wochen auf sixx. Vorallem diese komische letzte Szene ist irgendwie...pervers? Hauptsache die stürzen sich alle auf ihn und vertilgen ihn. Das hat mich irgendwie ein bisschen an "The Walking Dead" erinnert, wie immer mehr, ich nenne es jetzt einfach mal so, da passend, "Zombies" kamen und sich ins Getümmel geschmissen haben, um ein Stück von ihm zu ergattern. Da hätte ich ehrlich gesagt, kotzen können. Das einzige positive ist, dass man im Nachhinein automatisch mehr darauf geachtet hat, wie Dinge riechen, aber sonst... Verstörend alle Male.


steffeck

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Spoiler enthalten.

Jean-Baptiste Grenouille. Ein ungewöhnlicher Waisenjunge. Er hat eine besondere Gabe.
Er riecht ungewöhnlich gut.
Doch Düfte verfliegen. Es ist ein Problem für Jean-Baptiste, denn er möchte den einen Duft finden. Den Duft, der einem alles andere vergessen lässt, ein gewaltiger Duft, so mächtig, dass er verboten gehört. Zu schrecklich ist er, ist seine Wirkung.
Ein langer Weg, ein Weg bis nach Grasse, nimmt er auf sich, um die hohe Kunst eines Parfumeurs zu erlernen. Und er geht noch weiter.
---

Das Buch von Süskind galt als unverfilmbar. Und wahrscheinlich wurde auch vieles nicht so genial umgesetzt, wie es im Roman beschrieben wird. Aber gut ist der Film trotzdem. Er hat einige starke Szenen.
Tykwer macht seine Sache jedoch recht gut. Die düsteren Szenen im etwas unkonventionellen Film, wirken beängstigend, jedoch auch anziehend. Man muss hinschauen. Mit vielen gelungenen Details erweckt er das Frankreich von 1738 wieder zum Leben.
Auch dien Menschen von der Kamera und vom Schnitt müssen sich keineswegs verstecken.

Jean-Baptiste Grenouille wird von Ben Wishaw gespielt. Er hat hin und wieder einen etwas wackeligen Moment, wo ich mir nicht ganz sicher war, wie ich seine Gesten und Mimen – viel Text hat er ja nicht - deuten soll. Die Figur des Jean-Baptiste ist sehr vielfältig. Tiefgründig, ruhig, aber auch naiv und ungeduldig. Es ist bestimmt nicht einfach, eine solche Rolle zu spielen, doch insgesamt finde ich seine Leistung sehr gut.
Dustin Hoffman zeigt in seiner Nebenrolle als Guiseppe Baldini ebenfalls eine schöne schauspielerische Leistung.
Es macht Spaß, sie spielen zu sehen.
Auch insgesamt betrachtet finde ich, dass die Figuren im Film sehr schön besetzt wurden.
Nur die Schlussszene, mit den vielen Komparsen hätte man besser lösen können. Sie erzielt nicht die gewünschte, schockierende Wirkung. Zumindest nicht so schockierend, wie es hätte sein dürfen.
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Es ist jedoch schwierig, die geistige Entwicklung von Grenouille nachzuvollziehen. Das Buch ist ausführlicher, hat natürlich viel mehr Zeit und Möglichkeiten, um auf das Innere der Figuren einzugehen. Der Roman ist lebendiger, als der Film.

Man liest hier des Öfteren, dass Liebhaber des Süskind-Romans den Film nicht so bombe finden.
Es ist natürlich immer schwierig, ein Buch mit so vielen Facetten und unwirklich erscheinenden Sequenzen so zu verfilmen, dass der Film dem Buch gerecht wird und auch absolut alles im Buch Vorhandene schön umgesetzt wird. Doch Tykwer schafft dieses zumindest zum Teil. Zumindest so, dass der Film keine Lachnummer wird. Nein, er ist sogar sehr sehenswert, wie ich finde.

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DeutschePraezision

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Bewertung6.0Ganz gut

Der Film ist schon irgendwie grausam, interessant und beinhaltet starke Momente.
Ich sah ihn insgesamt 3 mal und konnte mich leider bisher nicht komplett damit anfreunden.
Ich mag die düstere Stimmung, die vermittelt wird. Auch die Schauspieler sind gut.
Aber irgendwas an der Story stört mich...
... evtl weil´s fiktiv ist ...

Ich mags nicht.

Fazit:
Etwas besser als Durchschnitt, aber nicht mein Fall.

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chfud

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Bewertung4.5Uninteressant

ziemlich enttäuscht hab nach den ersten 10 min gedacht wird n geiler film
wurde ziemlich in die länge gestreckt und das ende war mehr als unnötig verstörend übertrieben

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gracious.

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Bewertung6.5Ganz gut

Ich hab das Buch gelesen und kurz danach den Film gesehen. Ehrlich gesagt war ich maßlos enttäuscht, denn einerseits ist es schon so, dass Buchverfilmungen niemals ausgeschmückt verfilmt werden, aber bei einem Buch wie "Das Parfum" den ganzen Mittelteil rauszuschneiden, finde ich extrem furchtbar! Die Schauspieler hingegen fand ich richtig gut, alle Rollen wurden großartig besetzt.

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divisi

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Was bedeutet "Buchverfilmungen werden niemals ausgeschmückt verfilmt"?


JulianVanRheinfall

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Bewertung6.0Ganz gut

Edel bebildert, gut besetzt und ordentlich erzählt. Allerdings sicher nicht Tom Tykwer's bester Film. Es fehlt an Tiefe.

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sebastianxxx

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... ich finde nicht dass die Verfilmung dem Roman gerecht wird - aber das ist ja oft so ... dem Film fehlt es an Schärfe und Biss und Expression - er wirkt im Gegensatz zur Romanvorlage "weichgespült": angefangen bei der Fehlbesetzung des Hauptdarstellers und auch Dustin Hoffman als Parfümeur ist vollkommen daneben ... auch wegen Dustin Hofman erhebt sich der Verdacht, dass man zu sehr auf die internationale Vermarktung und Richtung "Oskar" geschielt hat :-) irgendwie eine typische Eichinger-Produktion ...
die Genialität der Romanvorlage vermisst man sehr :-)


Jek-Hyde

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Ich glaube der Typ der "Delicatessen" & "Stadt der verlorenen Kinder" gemacht hat wäre ein geeigneter Regisseur.


Labiche

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Bewertung3.5Schwach

Da ich das Buch gelesen habe und der Film nicht im entferntesten das auszulösen vermochte was die Romanvorlage tat, muss ich leider mit 3,5 bewerten.
Es ist ein Paradebeispiel für meine mir selbstauferlegte Regel, sich niemals eine Buchverfilmulg anzuschauen, dessen Vorlage einem ein wahrhaft unvergessliches Lesevergnügen bereitet hat.

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sebastianxxx

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... wie wahr, wie wahr ...


Hyperion00731

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein subtiler, klasse Film der fast ausschließlich mit Atmosphäre und guter Handlung besticht.

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sebastianxxx

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Bewertung5.0Geht so

Der Roman von Süsskind ist einfach fantastisch geschrieben - die Verfilmung kommt leider nicht im entferntesten an die Vorlage heran - vor allem die Fehlbesetzung der Hauptrolle ist ein absolutes Manko - die düstere Verzweiflung des Romans wird glatt gebügelt durch zu viel "schöne" Bilder - ich hätte mir gewünscht das Roman Polanski diesen Roman verfilmt - am besten mit sich selbst in der Titelrolle - ich glaube er wäre der einzige Regisseur gewesen dem ich es zugetraut hätte die Vorläge adäquat umzusetzen

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julu

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Bewertung9.5Herausragend

Sehr atmosphärischer Film, interessante Geschichte, toll gespielt, mit ziemlich seltsamem Ende...

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divisi

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Das sehe ich wohl auch so. Ich fand den Film rundum gelungen, nur das Ende irritierte. Andererseits ist es zwar ein ungewöhnliches, aber dramatisches Finale, da Grenouille da ja absichtlich herbeiführt.


Backpulver

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Bewertung6.5Ganz gut

Die Geschichte ist meiner Meinung nach wirklich gut, nur leider kommt der Film (wie eigentlich alle Buchverfilmungen) nicht an den Roman heran. Trotzdem kann man ihn sich gut angucken. Die Besetzung der einzelnen Rollen ist wirklich gut gewählt und überzeugend gespielt.

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wunjo

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Bewertung7.5Sehenswert

wunderschöne kameraführung und gute schauspielerische leistung. es ist wohl das bestmögliche resultat, wenn man eine unverfilmbare geschichte trotzdem zu verfilmen versucht.

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Trygan

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ok .. ich denke ich hätte genau das gleiche geschrieben .. da spar ich mir meinen comment dann :-)


wunjo

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geht mir oftmals genauso... ;-)


Dom699

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Bewertung2.5Ärgerlich

is ja total unrealistisch...

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Jaki2112

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der Film ist gut gemacht, nur das Ende war nicht so ganz meins! Aber trotzdem empfehlenswert!

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uncut123

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Bewertung9.0Herausragend

unglaublicher krasser film..2 x-tra punkte für das making of auf auf der b-ray..wie aufwendig und schon krankhaft detailgetreu ist nahezu außergewöhnlich.

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