Das Piano

The Piano (1993), AU/FR/NZ Laufzeit 120 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 12.08.1993

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6.4
Kritiker
22 Bewertungen
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7.3
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2057 Bewertungen
41 Kommentare
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von Jane Campion, mit Holly Hunter und Harvey Keitel

Mitte des 19. Jahrhunderts: Die stumme Ada wird mit ihrer kleinen Tochter am Strand von Neuseeland abgesetzt, um eine arrangierte Ehe mit einem ihr völlig fremden Mann einzugehen. Ada ist scheu und verschlossen – der wichtigste Gegenstand in ihrem Leben ist ein Piano, das sie aus Europa mitgebracht hat. Doch ihr Gatte Stewart verkauft das Instrument an den Nachbarn Baines, der es in sein Haus schafft. Baines macht Ada ein Angebot: Gegen gewisse körperliche Zuwendungen, kann sie das Piano Stück für Stück zurückerwerben.

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Cast & Crew


Kritiken (2) — Film: Das Piano

SiameseMax: SiameseMovies

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4.0Uninteressant

Holly Hunter spielt sensationell, der Rest ist langweilig und unfassbar zäh. Trotz der tollen Performance der Hauptdarstellerin und einer eigentlich viel versprechenden Story (und der überbewerteten Oscar-gekrönten Darstellung Anna Paquins) lässt einen dieser Klimperkasten seltsam kalt.

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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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8.0Ausgezeichnet

"The voice you hear is not my speaking voice, but my mind's voice." – Es sind die ersten und bis kurz vor Schluss auch letzten Worte, die wir die Protagonistin in "The Piano" sprechen hören. Denken hören. Verstehen lernen. Jane Campion findet für ihren Film einen anderen Ausdruck, eine andere Sprache: Über die Klänge eines Pianos, Berührungen, Blicke, über eine bis ins Detail feine Bildsprache vermittelt sie Emotionen in diesem stillen Melodram, das in seiner einzigartigen Bild- und Klangkonzeption die simple Handlung weit übersteigt. Ein gefühlvoller, bewegender und intensiver Film, der seine Themen mindestens so feinfühlig wie akkurat verhandelt und dabei auch von den großartigen Leistungen seiner Schauspieler, allen voran Harvey Keitel, lebt.

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Kommentare (39) — Film: Das Piano


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BiGBeN87

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Bewertung6.5Ganz gut

Netter Versuch aber nein.

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craax

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Bewertung6.5Ganz gut

Es gibt ja auch gute Frauenfilme. Hier ist einer. Das Piano bzw. Pianospielen als Zugang und Ausdruck zur Seele, samt Mutterschaft. Und Liebe natürlich, viel Liebe (selbst in Abwesenheit). Und Begehren, oh ja. Eine Frau will erobert sein werden, und ist überhaupt irrational. Sie hat nicht viel zu sagen, in dieser Welt der (männlichen) Pioniere. Und Landbesitzer. Und Pianobesitzer. Selbst wenn es eigentlich das der Frau ist, über das er verfügt. Obwohl er nichts davon versteht,- ihrem Spiel, dem Ausdruck ihrer Seele. Aber er kann es lernen. Wenn er will. Obwohl er Banause ist. Er muß es nicht bleiben. Wenn ihr Spiel in seine Seele dringt. Und immer verhandeln und kaufen und Geschäfte machen will,- selbst wo es nichts zu verhandeln gibt. Sie gibt, und sie nimmt. Ihr Entzug genügt, um zu gewähren, was nicht genommen werden kann. Trotz aller Schwierigkeiten der Mutterschaft. Denn schließlich ist eine Tochter ein eigener Mensch, die sich ebenfalls aus freien Stücken entschließen kann, >Vater< zu sagen., oder nicht, oder etwa doch, oder doch nicht? Man wird sehen. Aber was kann man tun, wenn man einen Krämer zum Mann hat? Man kramt. Und kann sich durchaus verkalkulieren, weil das Geschäftemachen nicht Sache ist, der Frauen. Sie geben sich ganz, oder gar nicht. Und zwar freiwillig. Wenn man nun mal die einzige ist, die Klavier versteht, obwohl es unanständig ist, so zu spielen, daß es in einen hineinkriecht, Scharren wie ein Huhn. Da muß man sich schon ganz schön was einfallen lassen, bis man mit dem Mann, den man mühsam widerwillig überwindlich lieben gelernt hat (-aus einer Übereinkunft heraus derweil er Musik zuhören lernen mögen kann), -sich auf den Weg nach Newton, dem dato nächstgelegenen Ort der Zivilisation (wie heute Paris oder Rom) -machen darf, -und das Piano entschlossen im Meer des losgelassenen Seelentiefseegrabes versinkt, da man endlich das Leben unmittelbar, ohne die Vermittlung des Musik-Hilfsmittels, selbst, leben darf, will, und tut, freigekämpft, ganz Seite an Seite. Das ist so schön, das man so selbst die anfangs verstummte Sprache wiederfinden mag, mitsamt dem Leben, und der Liebe. Es kann so schön („reich, tief, erfüllend, befreiend“) sein, Frau zu sein. Mit dem Richtigen an der Seite. Das ist schon eine Handreichung und Fingerzeig wert.

„>>Sie sagte, ich habe Angst vor meinem Willen. Er ist so einzigartig und stark.
Sie sagte, laß Baines mich fortbringen. Laß ihn versuchen, mich zu retten.<<“

„>>Nein, sie braucht es. Sie muß es haben.<<“
Wenn schon Frau sein (auch im Bild, selbst total verregnet) : dann so.

Schade, das die Musik nicht besonders war. Tolle Bilder, der Natur, der historisch beobachteten, ergänzten, und phantasiereichen Details (Liebes(ge)schwüre auf Tasten-Seiten wie eingraviert), Mädchenpsychologie (junger, älterer und altjüngferlicher), Farbgebung. Neuseeland hat den schönsten Matsch. Die Maoris an der Schwelle der Zivilisation kommen gut, samt Tunte (diese Zeit ist alle Zeit), auch das Schattentheater, und das Campen in der Krinoline. Die Seeleute sehr authentisch. Hübsche Ocker- und Blaufilter-Töne, und Nebelschwären. Der Cast natürlich schwerblütige Leistung, vor allem aber Sam Neill, mit differenziertester Rolle (seiner besten?) (statt Elfenkönige!!, was für eine Verschwendung), wogegen sogar die von Holly Hunter (dunkle Augen!blicke) noch dankbar war,- und er verleiht ihr differenziertestes Spektrum,- und Reichweite,- von schmierig, erbarmungswürdig, verächtlich, bis edel : der Charakter chargiert so schön, und macht die weiteste Wegesstrecke durch – Entwicklung,- Berührung aller möglichen menschlichen Seinszustände : am feinfühligsten (obwohl rollenundankbarsten) interessant. Aber wie gesagt: ist ja nur'n Kerl - und'n Krämer, tauber spießischer plattstumpfbrutal verdientverzweifelt phantasielos voyeuristisch unempfänglicher - schlechthin dazu. Kriecher; das hat Frau, so reich, so warm, so fein-fühlig-&nervig dunkelblickend eisernwillig entschlossen begabt,- nun wirkich nicht, sondern Besseres, verdient. So unverstanden.

Und während man(n) im Kino (wie Tarzan) all diese (verzichtenden und nicht) Männer, Wogen, und reine Natur, beobachtet,- kann sich die Frau nebenan auf die Klaviatur einstimmen und konzentrieren. So muß es sich für eine Frau anfühlen, die ständig von ihren Kerlen aufs Kinocanapee- sich Filme gemeinsam ansehen gezwungen wird. Tick tick Klack! tick.

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Big T.

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Bewertung7.0Sehenswert

Großes Gefühlskino!
Gute Musik und noch bessere Bilder. Eine der romantischten Sexszenen die ich je in einem Film sah und dazu was ganz seltenes: Ein Kind das eine relativ große Rolle hat und trotzdem nicht nervt.
Der Titelsong von "Das Piano" war schon vorher ein schönes Stück aber jetzt, nach dem Film, wirkt das ganze nochmal viel emotionaler auf mich.

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pischti

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Ohne jetzt irgendwas nachzulesen, ist das nicht der Film für den Anna Paquin den Oscar bekam? Kann mich auch irren. Wenn es der ist will ich den schon seit langer Zeit sehen und könnte gleich mal vormerken ^^


Big T.

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Genau der ist es.


Cellmorbasg

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Bewertung6.5Ganz gut

Obwohl sich der Film erkennbar bemüht seinen Figuren Tiefgang zu verleihen, ist einzig Tochter Flora als Mensch nachvollziehbar. Der Rest agiert nach Klischee und in selbigen bleibt auch die Story verhaften die nur zweimal überraschen kann und einmal davon immerhin positiv. Die Story und die Charaktere blieben für mich über weite Strecken sehr kalt und steril. Die Bilder in denen das ganze eingefangen ist, können sich aber sehen lassen und der Film gibt immerhin Raum sich seine eigene Geschichte dazu zu denken.

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Shawnee

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Poesie in beeindruckenden Bild- aber vor allen Klangfarben.

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Aouda

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Bewertung7.0Sehenswert

Berührender Film mit eindrucksvollen Bildern. Die Schauspieler brachten allesamt gute Leistungen, bei der Mutter hätte ich mir etwas mehr Mimik gewünscht. Und dass ihr Mann sie letzendlich doch so einfach gehen ließ, obwohl er erst so "besessen" von ihr war, erscheint mir seltsam.

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natedb

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Eine mehr als merkwürdige Dreiecksbeziehung am anderen Ende der Welt. Wundervolle Schauplätze, untermalt von der himmlischen Musik Michael Nymans. Überragende Darsteller, allen voran Holly Hunter in einer der wohl einprägsamsten Rollen der Filmgeschichte: Die mit Stummheit geschlagene Ada, die mittels ihres Pianos ihr Innerstes ausdrückt.
Sam Neill glänzt als einfach gestrickter Farmer und Harvey Keitel als obsessiver Liebhaber. Ebenfalls erwähnenswert die junge Anna Paquin als Adas Tochter, ein starkes Debüt.
Jane Campion strickt hier ein sehr intensives Drama der Sehnsucht, Verzweiflung, Hoffnung und Freiheit. Ein Werk voller Poesie und absolut unvergesslich!

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8martin

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Bewertung10.0Herausragend

Der Film ist wie eine rote Rose. Die Farbe steht für die Liebesgeschichte, die mit äußerster Sensibilität, aber nie sentimental geschildert wird. Und die Liebenden Ada und Baines (Holly Hunter und Harvey Keitel) müssen durch Leid und Schmerz – dafür stehen die Dornen der Blume. Da ist grausame Dramatik im Spiel. Außerdem tut die lokale Geschlossenheit ein Übriges, um Atmosphäre zu schaffen. Es gibt praktisch nur Strand und Meer und einen zugewachsenen Dschungel, der keinen Ausblick gestattet. Das feuchte Klima, das die Erde in einem schlammigen Morast verwandelt beeindruckt fast unbemerkt. Hier spielt sich ein menschliches Drama ab: im Matsch! Nicht zu vergessen sind die beeindruckenden Bilder, die sich schier unauslöschlich in die Erinnerung einbrennen: z.B. zwei Figuren mit Klavier an einem leeren Strand, in strenger s/w Kleidung; das zärtliche Liebesspiel, (diese sowohl menschliche wie auch musikalische Annäherung der beiden ist einzigartig), (nennen wir es ‘Strippiano‘) und Adas dramatische Abreise. Und es gibt sogar noch Raum für komische Szenen. Man kann von dem Film nur in Superlativen reden, weil er in mehreren Kategorien überzeugt, nicht nur in den Oscar prämierten.
Und die minimalistische Klaviermusik von Michael Nyman, besonders wenn sie die stumme Ada am Ende mit der Fingerprothese spielt, ist wie wenn man die Rose, die jetzt in einer Vase steht, bewundert.

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craax

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"...nie sentimental..." ?!


Tina Scheidt

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Bewertung7.5Sehenswert

Spoiler!
Holly Hunter spielt eindrucksvoll die stumme Ada Mc Grath, die mit ihrer unehelichen Tochter in Neuseeland ein neues Leben an der Seite von Alistair Stewart (Sam Neill) als dessen Ehefrau beginnt. Doch ihr Kennenlernen steht unter keinem guten Stern. Der Ehemann lässt ihr Piano, an dem sie sehr hängt, am Strand zurück. Es durch den Dschungel zu transportieren ist ihm zu mühselig.Der Nachbar George Baines (Harvey Keitel) nimmt das Musikinstrument in seinen Besitz und bietet Ada an, es sich zurück zu "verdienen". Dabei verlieben sich Ada und George in einander.
Dazu kommen noch Neuseeland und die Maoris mit ihrer fremden Kultur und das Leid um die Liebe oder das Glück ebendieser. Wenn Sam Neill, Holly Hunter und Harvey Keitel nicht so gut spielen würden, der Film hätte eine Bruchlandung hinlegen können.
Anna Paquin gibt hier einen vielversprechenden Filmanfang in der Rolle von Adas Tochter Flora, die für die Mutter Sprachrohr ist und versucht, die Ehe ihrer "Eltern" zu retten. Aus Sicht des kleinen Mädchens durchaus verständlich, aber leider entzündet sich daran das angestaute Gefühschaos und Ada muss einen schmerzhaften Preis für ihre Liebe bezahlen.
Beinahe stirbt Ada, doch dann siegt ihr Wunsch nach Leben und Liebe, die sie in den Armen von George Baines findet, während ihr Klavier auf dem Meeresgrund sein feuchtes, kühles Grab gefunden hat. Ada braucht es nicht mehr, George versteht sie auch so.
Doch ein Teil von Ada ruht mit dem Piano auf dem Grund der See und Nachts träumt sie manchmal von der Stille im tiefen Grab ihres geliebten Instruments.

Für dieses Filmjuwel gab es 3 Oscars für Holly Hunter, Anna Paquin und Jane Campion
Golden Globe für Holly Hunter
BAFTA (British Academy Film Awards) für Holly Hunter, die Kostüme und das Szenenbild
César für den besten ausländischen Film
sowie noch einige andere Nominierungen

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AdrianLw

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Bewertung7.5Sehenswert

Kühle Bilder erzählen in diesem Film eine zerstörerische Dreiecksbeziehung. Die Handlung weiß nur teilweiße zu überzeugen , denn häufig agieren die Schauspieler zu vorhersehbar und gefühlskalt. Michael Nyman klaviergetriebener Score entschädigt Vieles, und war für mich der Hauptgrund diesen Film anzusehen.

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craax

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der Score klingt für mich leider sehr nach dem Rest des Films... ein angeschlagenes Klavier produziert an sich in der Tat einen bereits schönen Ton, aber wenn man den gewohnt ist, kommt es doch sehr darauf an, WAS gespielt wird, und nicht nur auf das zärtliche Umwabern von Tonleitern in Grundakkordwechsel-Modulationen, unter Einschluß vielleicht erstanliegender Nebentonarten,- wie von von c nach a-moll. - ... Entschuldigung, ich müßte das hier nicht sagen und dazu dienen, Ihnen den Film madig machen zu wollen/ zu erscheinen. Können Sie ihn dergestalt beruhigt simplifiziert genießen, tun Sie es bitte sehr, ich wünschte, ich könnte es auch! - Scusi.


Birdcage

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Einer meiner Lieblingsfilme. Der Zuschauer wird in eine kunstvolle und romantische Welt mitgerissen, die von Poetik und Leidenschaft umhüllt ist. Die schauspielerische Leistung der vier Hauptdarsteller ist besonders zu loben. Doch was dem Film am meisten Leben verleiht, ist die Musik. Michael Nyman hat sich selbst übertroffen.

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Morrow

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Bewertung9.0Herausragend

Ein Film voller LEIDENschaft in kunstvollen Bildern.

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Sigrun

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Bewertung3.0Schwach

Unergründlich, warum diesselbe Regisseurin, die An ANGEL AT MY TABLE (1990) drehte, danach THE PIANO (1993) verantwortete.

P.S. Da An ANGEL AT MY TABLE nicht in der MP-Datenbank ist, hier wenigstens ein Link zum Trailer: http://www.youtube.com/watch?v=xfMh-fRSH5E

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Mimuschka

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ah ok. nun verstehe ich was du meinst, die darstellung der frau als opfer. ja du hast schon recht, ich fand die beiden ersten filme von campion in der hinsicht auch besser. wie hat dir "sweetie" gefallen?

p.s.: french and saunders kannte ich bisher noch gar nicht, danke für den tipp! :-D


Sigrun

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SWEETIE habe ich leider bis heute nicht gesehen.

French and Saunders sind die besten. Mein Lieblingssketch:
http://www.youtube.com/watch?v=3XrAH9Z_Bjk


Karowdame

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Bewertung7.0Sehenswert

Toller Film, nimmt den Kopf mit. Was die Oscars angeht, würde ich bei Holly Hunter mitgehen, jedoch finde ich Anna Paquin überbewertet mit dem Preis.
Das Verhalten der Tochter zur Mutter ab Mitte des Films finde ich fragwürdig. Zu Beginn hält sie zu ihrer Mutter und steht zu 100 % hinter ihr, aber dann verrät sie sie an den neuen Stiefvater??? Hat für mich nicht so Sinn ergeben...weil ich die Bindung zur Mutter als sehr viel stärker beurteilt hätte.
Harvey Keitel - was für ein cooler Typ, musste so schmunzeln über ihn...aber auch Sam Neill war nicht ohne, hab ihm jedes Wort abgekauft!

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Aouda

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Ich fand die Reaktionen der Tochter schon sehr schlüssig. Kinder handeln nach dem Offensichtlichen. Und offensichtlich war, dass die Mutter lieber mit dem Piano (und Baines) alleine sein wollte als ihre Tochter bei sich zu haben. Da entwickelt sich Distanz selbst bei einer anfangs so starken Bindung. Denn das Piano war (im größten Teil des Filmes) der Mutter immer noch wichtiger als ihre Tochter ihr war. - Würde ich behaupten.


Lüni

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Bewertung10.0Herausragend

Das Holly Hunter alle Stücke im Film selbst spielt ist schon allein 10 Punkte wert!
Ein wunderschöner Film!

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Crayy

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Bewertung7.0Sehenswert

Trotz der wunderschönen Musik & den schönen Kulissen, der souveränen Schauspieler und der auch teilweise aufgebauten Spannung konnte der Film micht nicht zum Jubeln ermutigen - Der Anfang war schleppend, das Ende hätte meiner Meinung anders verlaufen sollen. Habe den Film leider mit anderen Erwartungen angeschaut. Er fühlte sich teilweise zu langatmig an. Nun ja, sehenswert ist er schon, deshalb: 7 Punkte!

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agynessa

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Schöner Film in anrührenden Bildern.

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Mr. Pink

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Bewertung7.0Sehenswert

Ach ja, Klaviermusik ist schon was Schönes!

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vuvuzela

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Bewertung7.5Sehenswert

Hervorragender Film, auch wenn er sehr schwermütig anfängt kann er sich doch enorm steigern und wird zum reinsten Thriller;) Ich finde ihr Ehemann ist schon ein selten dämlicher Depp, da läuft jede Frau weg, so wie der sich verhalten hat.

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Klemens

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Bewertung9.0Herausragend

ein film, der mich beim schauen im ersten moment eher nicht angesprochen hat. durch das ende gewinnt er aber unheimlich! so wird die sache rund. sie stirbt mit ihrem klavier kann aber in der liebe weiterleben (wie kitschig, aber eben sehr gut umgesetzt)

insgesamt also ziemlich beeindruckend, die wertung hat 7,5 vorausgesagt, aber das ende bietet soviel, dass ich mehr gebe...

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