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Das radikal Böse

Das radikal Böse (2014), AT/DE Laufzeit 96 Minuten, FSK 12, Dokumentarfilm, Kinostart 16.01.2014


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7.1
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6.8
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22 Bewertungen
9 Kommentare
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von Stefan Ruzowitzky, mit Benno Fürmann und Alexander Fehling

Das Doku-Drama Das radikal Böse arbeitet die Gedanken und Motivationen auf, die die Täter des Nationalsozialismus’ nach dem Untergang des Dritten Reiches zum Genozid äußerten.

Handlung von Das radikal Böse
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges 1945 wurden die Kriegsverbrecher und Mittäter der Judenverfolgung in den Nürnberger Prozessen angeklagt. Psychologische Tests wurden durchgeführt, die ergründen sollten, wie junge Männer und Familienväter zu Massenmördern werden sollten und warum niemand seine Befehle in Frage stellte, wenn es darum ging Frauen, Kinder und Babys zu töten.

Mit Hilfe von Gerichtsprotokollen, Briefen und Tagebuchaufzeichnungen gewährt Filmemacher Stefan Ruzowitzky in seinem “Nonfiction-Drama” Das radikal Böse einen Einblick in die Gedankenwelt der Täter. Er lässt Experten der Zeitgeschichte zu Wort kommen und verknüpft historische Aufnahmen mit gespielten Szenen. Unterstützt von den Stimmen deutscher Schauspielgrößen wie Devid Striesow, Benno Fürmann, Nicolette Krebitz oder Alexander Fehling und zeichnet der Regisseur von Anatomie in seiner Dokumentation ein Bild vom Abgrund der menschlichen Psyche. (ES)

  • Das radikal Böse - Poster
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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Das radikal Böse
Genre
Dokumentarfilm, Doku-Drama
Zeit
1945, Vergangenheit
Ort
Deutschland
Handlung
Baby, Denken, Dokumentarfilm, Genozid, Gericht, Holocaust, Judenverfolgung, Mord, Mord an Kind, Motiv, Nationalsozialismus, Nürnberger Prozesse, Opfer und Täter, Psychologie, Täter
Verleiher
W-Film
Produktionsfirma
Josef Aichholzer Filmproduktion, ZDF, docMovie

Kritiken (7) — Film: Das radikal Böse

Michael Pekler: Der Standard Michael Pekler: Der Standard

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7.0Sehenswert

Die Schwäche der filmischen Untersuchung ist die Illustrierung psychologischer Motive: Wiederholt blicken Statisten während des 'Kriegsspiels' direkt in die Kamera, während Ruzowitzky mittels Split-Screen-Technik Archivbilder des Mordens zeigt.

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Christoph Huber: Die Presse Christoph Huber: Die Presse

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5.5Geht so

[Die Reenactment-Szenen] sollen eine Projektionsfläche bilden [...], aber die Szenen werden rasch beliebig und redundant.

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Wilfried Geldner: Radio Köln Wilfried Geldner: Radio Köln

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8.0Ausgezeichnet

Das radikal Böse ist ein Mosaik aus Briefen, Prozessprotokollen und wissenschaftlichen Erklärungen, das das unvorstellbare Grauen tatsächlich zu ergründen versteht.

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Dieter Oßwald: programmkino.de Dieter Oßwald: programmkino.de

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8.5Ausgezeichnet

Das radikal Böse ist ein Film-Essay, das es in sich hat - ein erschreckender Horrorfilm über unfassbare Abgründe des Lebens. Wenn es in diesem Kinojahr Pflichtfilme gibt, dann gehört diese radikale Meisterleistung absolut dazu.

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Marguerite Seidel

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8.0Ausgezeichnet

Mit einem essayistisch anmutenden Mix aus Dokumentarfilm- und fiktionalen Elementen, [...] legt Das radikal Böse das verheerende Zusammenspiel von Propaganda, Gruppenzwang und der erschreckenden Effizienz des NS-Tötungsapparates offen, ohne einfache Erklärungen zu akzeptieren.

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Josef Lederle: http://film-dienst.kim-info... Josef Lederle: http://film-dienst.kim-info...

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5.0Geht so

Ruzowitzkys „Essayfilm“ ist zutiefst zwiespältig: Das radikal Böse ist eine hochambivalente Melange aus Facts & Fiction, ein überzüchteter Hybrid aus Zuviel (an Informationen, Bildern, Ansätzen) und Zuwenig (Ruhe, Brüche, politisches Bewusstsein).

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José Garcia: Textezumfilm

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8.0Ausgezeichnet

Erklärungsversuche, warum die meisten Mitglieder der Erschießungskommandos dem Anpassungsdruck nicht standhielten und zu Tätern wurden, werden zwar von Experten auf sehr unterschiedlichen Gebieten gegeben. Ruzowitzky weiß aber, dass sein Film keine schlichten Antworten auf die Frage geben kann, wie aus normalen Menschen Ungeheuer werden können.Weil es Stefan Ruzowitzky um solche Einsichten geht, bleibt „Das radikal Böse“ nicht bei einer bloßen Rekonstruktion der Ereignisse. Die allgemein gültigen Aussagen über Mechanismen der menschlichen Psyche zielen über den Genozid an zwei Millionen europäischen Juden durch die Einsatzgruppen und Polizeibataillonen hinaus auch auf die Zukunft. Die Filmemacher verstehen „Das radikal Böse“ ebenfalls als eine Warnung, dass solche Ungeheuerlichkeiten jederzeit wieder passieren könnten, wenn sich die Menschen nicht vorsehen. In diesem Zusammenhang bemerkt Holocaust-Forscher Père Desbois: „Es stört mich, wenn von unmenschlichen Taten die Rede ist. Schön wär’s! Leider ist Genozid etwas zutiefst Menschliches.“

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Kommentare (2) — Film: Das radikal Böse


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VisitorQ

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Bewertung5.0Geht so

Vielleicht habe ich das alles nicht verstanden aber ich weiß nicht warum ich dafür ins Kino gehen musste. Ich hätte auch 90 Minuten ntv anmachen können. Prost.

bedenklich? 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

Der Witte

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Wenn ich schon lese: "Unterstützt von den Stimmen deutscher Schauspielgrößen wie Devid Striesow, Benno Fürmann, Nicolette Krebitz oder Alexander Fehling und zeichnet der Regisseur von Anatomie in seiner Dokumentation ein Bild vom Abgrund der menschlichen Psyche.", könnte ich leicht kotzen.


THE_DREAM

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kein Interesse

Hätte man auch die Bush-Praktikantin Merkel fragen können, was sie zu ihren Kriegsverbrechen bewegt hat.

Millionen von Toten im Irak, Wirtschaftskrieg gegen die Dritte Welt, Waffenschwester der Faschistischen Staaten von Amerika - ach ja, sieh das Böse liegt so nah, aber der Untertanengeist befielt, ganz weit weg zu suchen.

Zum Beispiel 80 Jahre in der Vergangenheit.

Zukünftige Generation dürfen dann wieder verblüfft mit den Kopf schütteln: "Wie konnten die das damals nur zulassen?"

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten

Kalmar

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Inwiefern das dieser Film tut kann ich allerdings nicht sagen, hab ihn noch nicht gesehen.


Anton Chigurh

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Kommentar der Woche.



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