Das Reich und die Herrlichkeit

The Claim (2000), GB/CA/FR
Laufzeit 120 Minuten, FSK 12, Western, Drama, Abenteuerfilm, Kinostart 08.11.2001

admin edit edit group memberships sweep cache
6.0 Kritiker
3 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.3 Community
49 Bewertungen
2 Kommentare
Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
noch nicht bewertet

von Michael Winterbottom, mit Sean McGinley und Kate Hennig

Im Jahr 1849, zur Zeit des Goldrauschs, zieht auch der junge Dillon (Peter Mullan) gemeinsam mit seiner Frau Elena (Nastassja Kinski) und der kleinen Hope westwärts, um in den Rocky Mountains sein Glück zu finden. Doch eines Nachts, geschwächt von Reise und Entbehrungen, tauscht er im Alkoholrausch seine Frau und Tochter gegen ein Säckchen Gold und gründet damit Jahre später die Boomtown Kingdom Come. Als Bürgermeister herrscht er über dieses vergängliche Mekka der Goldgräber und unterhält ein Verhältnis mit der Saloon-Besitzerin. Zwanzig Jahre vergehen. Die Zeit des großen Geldes ist vorbei und neue Städte werden gegründet. Wenn die geplante Eisenbahntrasse an Kingdom Come vorbeizieht, ist dessen Zukunft ungewiss. Ein junger Bahningenieur besucht die Stadt und soll die schwerwiegende Entscheidung treffen. In diesen schlechten Zeiten kehren Elena und die nun erwachsene Hope (Sarah Polley) zurück. Auf der Suche nach dem Mann und dem Vater, der sie Jahre zuvor verlassen hatte.

  • Das Reich und die Herrlichkeit - Bild 5522
  • Das Reich und die Herrlichkeit - Bild 5523
  • Das Reich und die Herrlichkeit - Bild 5524
  • Das Reich und die Herrlichkeit - Bild 5525

Mehr Bilder (8) und Videos (0) zu Das Reich und die Herrlichkeit


Cast & Crew


Kommentare (2) — Film: Das Reich und die Herrlichkeit

Kommentar schreiben
Sortierung

derblonde

Kommentar löschen
Bewertung3.0Schwach

Herrlichkeit = gediegene Langeweile
Hier passiert einfach gar nichts, daß einen vorm Einschlafen hindert. Baldrian für die Nacht in purem Konzentrat.
Leider verschenkt.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

8martin

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein bildgewaltiges Epos aus der Pionierzeit Amerikas. Der Machtverfall des Patriarchen einer Stadt und sein familiärer Niedergang werden eindrucksvoll erzählt. Als Rahmen, der die Geschichte zusammenhält und auch für eine gewisse Spannung sorgt, dient ein schändlicher Deal, der viele Jahre zurückliegt. Dem deutschen Titel, der aus dem Vater Unser stammt, steht im Original The Claim gegenüber, also der Besitzanspruch auf ein Stück Land. Und genau das war das auslösende Übel für das Familiendrama.
Alle Schauspieler liefern eine überzeugende Leistung ab, besonders Peter Mullen, dem der Spagat zwischen Brutalität und Zartgefühl gelingt, der um Wiedergutmachung bemüht ist, aber auch alles versucht, um seine Macht zu erhalten.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kommentar schreiben

Fans dieses Films mögen auch