Das Schießen - Nur der Stärkste überlebt

The Shooting (1966), US Laufzeit 82 Minuten, FSK 16, Western

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6.0
Kritiker
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6.9
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28 Bewertungen
4 Kommentare
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von Monte Hellman, mit Will Hutchins und Millie Perkins

Willets Bruder Coin hat bei einem Ausflug in die Stadt Winslow einen über den Durst getrunken und auf seinem Weg nach Hause, im betrunkenen Zustand, einen Vater und dessen kleines Kind zu Tode geritten. In der Einöde trifft Willet eine mysteriöse Frau, die die Ehefrau und Mutter der Getöteten ist und auf Rache sinnt. Um das Leben seines Bruders in letzter Sekunde doch noch retten zu können, schließt sich Willet der Frau an. Kompliziert wird es erst, als ein von der Witwe angeheuerter Revolverheld zu der Gruppe stößt …


Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (1) — Film: Das Schießen - Nur der Stärkste überlebt

Julio Sacchi: Das Manifest

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8.0Ausgezeichnet

(...) Faszinierend, irritierend, verstörend - das sind die Adjektive, die einem bei THE SHOOTING sofort in den Sinn kommen, und natürlich das Label "Anti-Western". Aber tatsächlich, in diesem Film gibt es keine strahlenden Helden und kein weites Land. Der Westen in Hellmans Film ist eine vergessene, verlassene Todeszone, steinig, unwirtlich, praktisch unbewohnbar. Es gibt kaum noch Menschen, und jene, die sich hier zusammengerottet haben, enden in einer Art Marslandschaft, die für Menschen nicht gemacht ist. Kameramann Gregory Sandor hat diese Welt aus Kostengründen ausschließlich mit natürlicher Lichtstimmung abbilden können, was dem Film nur zugute kommt. (...)

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Kommentare (3) — Film: Das Schießen - Nur der Stärkste überlebt


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EvertonHirsch

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Bewertung6.0Ganz gut

Der Film steigert sich zum Ende hin immer mehr. Es dauert, bis man überhaupt mal etwas über die Motive einzelner Personen herausbekommt. Begleitet wird der ganze Film von sehr schönen Wüstenlandschaften, die den jeweiligen Zustand der Personen auch sehr gut unterstreichen. Allerdings finden sich zwischendrin immer wieder störende (westernuntypisch und atmosphärisch unpassend) Szenen, die vor allem durch Coley und seine Art verursacht werden. Nicholson gefällt mir auch nur vereinzelt.

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xtheunknown

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

da musste ich erst eine nacht drüber schlafen um zu wissen ob der film zu träge und langsam ist oder seine stärke subtil ausspielt. ich tendiere zu der zweiten option.
das schiessen ist nicht nur für einen western ungewöhnlich sondern auch für einen film an sich, was wen man vom gleichen regisseur two lane blacktop kennt auch nicht verwundert.
statt schöner landschaftsaufnahmen gibt es trostlose langweilige wüstenlandschaften zu sehen unterlegt mit einem soundtrack wie aus einer dystopie oder endzeitfilm. mittendrin charaktere die einen hang zum surrealen haben. jack nickolson ist als revolverheld grossartig, alleine für seinen charakter lohnt sich der film.
wer düstere, atmosphärische filme mit einem hang zum bizarren mag ist hier richtig, alle anderen werden sich tödlich langweilen. ich rate im übrigen davon ab vorher die inhaltsbeschreibung zu lesen.

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Geierxx

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Bewertung7.0Sehenswert

Wenn man den Film gucken will , sollte man auf keinen Fall vorher die Handlung hier bei Moviepilot durchlesen, da brauch man ja fast den Film nicht mehr schauen. Da ich dies erst nachher las konnte ich diesen Film sehr genießen. Ein sehr untypischer Western, Figuren werden hier überhaupt nicht vorgestellt und man erfährt wenn überhaupt nur das nötigste über die Figuren, was hier sehr gut Funktioniert. Der Film endet, als man denkt es fängt doch bestimmt gleich erst an, was aber überhaupt nicht schlimm ist sondern im Gegenteil sehr gelungen. Nur Pferdeliebhaber sollten ihn nicht unbedingt schauen ;)
Vorsicht SPOILER : Der Film hat auch einige bizzare Szenen, so bekommt z.B. ein sterbender Mann in der Wüste(Bein gebrochen) ein Stück Schokolade, anstatt ihn auf dem Pferd mitzunehmen,was ganz nebenbei noch das des Sterbenden Mannes ist...

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